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Dagmar Wäscher

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4 Kommentare

  1. Barbara Wiehl
    22. September 2006 @ 08:28

    Liebe Dagmar

    Gebe freimütig zu, das ich jeden Morgen auf diese Seite schaue in freudiger Erwartung ob es wieder einen Beitrag von dir gibt.gggg

    Das ist für mich was früher die MorgenSendung im Südwestfunk mit Elke Heidenreich war…dieser Wortwitz.

    Grrr…Diese Geschichte ist frei erfunden???
    Letztes Jahr im September war ich zu dieser Zeit in München. Als ich buchte wurde mir erst in jenem Moment klar das dort Oktoberfest war.
    Ich finde deine Beschreibung kommt gut hin , gg , was die Facetten der Erlebnisse und Begegnungen betrifft.

    Ja, um auf das eigentliche Anliegen deines Artikels zurückzukommen, die Schulung alltagsbeobachtender Astrologie…versuche mal in diesem Menschenwirrwarr zu orten

    Zwilling , in fünf Tagen um die Welt, und möglichst viele Fotos und Informationen sammeln

    Der schwarze in sich ruhende, durch nichts zu beeindruckende Mann wäre die Steinbockenergie…allerdings irritiert mich , das er ein Kanninchen aus seiner Tasche holt..
    es könnte auch ein Skorpion sein.

    Die Hüter des Gesetzes in Gestalt der Fahrscheinkontrolleure ordne ich allerdings dem saturnischen Prinzip zu…klar Steinbock

    Ja die Clowns ..klar Wassermann, sind ja auch die Wasserträger..in diesem Falle in Gestalt des Humors

    dene Person, mir der ich mich allerdings wesensverwandt fühle, die flugblattverteilende Frau gegen die Strömung , ist doch mit Sicherheit keine Jungfrau…ggg

    Dies meine Eindrücke….aber vielleicht liege ich auch daneben, oft tippe ich so aus dem Blauen auf die Azendentenenergie im wirklichen Leben—da diese ja das repräsentiert wie wir uns nach aussen geben.

    Einen schönen Tag nach München,
    erinnere mich gerne an die Tage im letzten September dort

    Barbara

  2. Sabine Bends
    Sabine Bends
    25. September 2006 @ 13:30

    Liiiiebe Dagmar,

    am Freitag hatte ich eine Fortbildung und am Wochenende einen meiner Astrokurse hier in Köln, konnte deswegen nicht mitlesen. Jetzt sitze ich hier und KUGEL mich vor Lachen… Danke für diesen Beitrag!

    Hoffentlich raten viele mit – sonst rate ich mit, das darf ja nicht unaufgeklärt bleiben.

    Lieben Gruß von
    Sabine

  3. Dagmar Wäscher
    Dagmar Wäscher
    25. September 2006 @ 19:10

    Liebe Rätselfreunde,

    ja, es darf gelacht und geraten werden! Unaufgeklärt bleibt es auf keinen Fall, aber ich halte mich (vor Lachen) noch zurück! Da ich die nächsten Tage selbst verreise, können sich hier noch Viele beteiligen. Die Auflösung gibt es dann in der kommenden Woche.

    Herzlichen Gruß an Alle!
    Dagmar :)

  4. Dagmar Wäscher
    Dagmar Wäscher
    5. Oktober 2006 @ 10:43

    trari trara
    die Auflösung ist da! ;)

    Sicher haben Sie die Tierkreiszeichen alle erkannt! Ich gebe zu, dass ein wenig Verwirrung entstehen konnte, denn man kann gewisse Formulierungen auch doppeldeutig verstehen. Naja, es ist ja wie im richtigen Leben: auch hier finden wir die Tierkreiszeichen nicht in Reinform vor.

    Hier also meine Personen-Tierkreis-Assoziationen:

    “Einige nervös wirkende Teenager machen den ersten Schritt und stellen die Verbindung her” -> Zwillinge

    “schon steigt eine Koryphäe von Bayer hinzu” -> Stier

    “Plötzlich springt ein großer Mann in Hawaiihemd und Bermudashorts auf die Gruppe zu” -> Schütze

    “Eine Frau schreit auf und verkriecht sich unter die Sitzbank” -> Krebs

    U-Bahn-Fahrer -> Widder

    “Der Mann ist ganz in schwarz gekleidet” -> Skorpion

    “englische Fußballfans, die auf dem Weg ins Stadion sind” -> Fische

    “Schnell wird der Clown oder die Clownin zum Mittelpunkt des Geschehens” -> Löwe

    “die Hüter und Hüterinnen der Gesetze in Form von FahrscheinkontrolleurInnen” -> Steinbock

    “Das Reinigungspersonal steht einsatzbereit da” -> Jungfrau

    “eine Frau, die ganz alleine im Menschenstrom steht” -> Wassermann

    Liebe Barbara, danke für’s Mitraten! Ich kann deine Gedanken durchaus nachvollziehen!

    Herzliche Grüße
    Dagmar Wäscher

Die unglaubliche Fahrt in einer verrückten U-Bahn

Astrorätsel | (4) Kommentare |

abbildung

Einmal werden wir noch wach, dann ist sie endlich da – die Zeit der Feiern und der Feste! Nachdem wir behutsam die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen getan haben (Jungfrau-Zeit), können wir beruhigt dem schönen Miteinander in der Waage-Zeit frönen. Eines der größten Feste der Welt findet in der südlichsten Landeshauptstadt der Bundesrepublik statt, nämlich in München.

Wer kennt sie nicht, diese berühmten Worte, die so herrlich in den Ohren summen, wenn der Oberbürgermeister mit einem gewaltigen “Ozapft is!” den Startschuss gibt. Natürlich. Das Oktoberfest, oder die Wies’n, wie die Münchner es liebevoll benennen.
Ausgerechnet dieses Oktoberfest findet nicht im Oktober, sondern im September statt. Der Auftakt geht in den letzten Tagen der Jungfrau-Zeit einher und mündet dann mit einem goldenen Finale in der Waage-Zeit. Und wieder ist die Welt zu Gast in München (München – I love you abbildung )! Übrigens, nicht nur wegen der Wies’n eine der schönsten Jahreszeiten in Bayern. Kein Wunder zieht es die Menschen aus aller Welt hier her. Wer also während dieser Zeit hinaus in die Welt will, der kann getrost zu Hause in München bleiben (oder München besuchen), denn die Welt ist zu Gast in der U-Bahn. Es ist viel kostengünstiger als eine Reise und man erlebt hier eine Begegnungsvielfalt der besonderen Art.
Erst gestern sind mir die leibhaftigen Tierkreiszeichen im Untergrund über dem Weg gelaufen! Nichts ahnend stieg ich abends in meine U-Bahnlinie, um zu einem Vortrag über Astrologie zu gelangen. Ich wohne genau an einer Linie, die direkt an der Wies’n liegt. Ich staune jedes Jahr, wie der öffentliche Nahverkehr die Menschenmassen dorthin und wieder zurück bringt, ohne dabei endgültig zu kollabieren.

Kaum betrete ich die Plattform, schwappt mir ein Meer von Dirndln und Lederhosen entgegen. Spätestens jetzt ist mir klar, dass ich auf alles gefasst sein muss. Was die Touristen und Fremden nicht wissen können, ist, dass die Münchner U-Bahn- und Busfahrer zur Wies’n-Zeit einen ganz eigenen Humor entwickeln (ich nehme an, um diese Zeit psychisch verarbeiten und bewältigen zu können; ihr Nervengeflecht ist das am meisten strapazierte in dieser Zeitspanne). Der nächste Zug fährt sogleich ein. Es ist einer der schönen, neuen, münchnerblauen Züge, in denen man von vorne bis hinten durchgehen kann. Ja, nur das Beste für unsere Gäste!

Als sich die Türen schließen, ertönt die bayerische Stimme des Fahrers aus dem Lautsprecher (ich gebe sie zum besseren Verständnis in Schriftdeutsch wieder): “Verehrte Gäste, nun beginnt sie, unsere Fahrt in die Geisterbahn! Tauchen sie mit uns ein, in die Welt der Gespenstertunnels! Wir haben uns schrecklich bemüht, ihnen die Fahrt so unangenehm wie möglich zu machen….. uuuuuuunnnnnnnnnnnd ab geht’s!” Auf einmal herrscht mucksmäuserische Stille. Die Einheimischen und die, die schon länger in München leben, sind an ihrem Schmunzeln und dem Zucken an den Mundwinkeln zu erkennen. Alle anderen Erwachsenen wissen nicht so recht, was sie davon halten sollen. Kinder, die gerade noch mit ihren Eltern stritten, warum sie anstatt zehn Zuckerwatten nur drei bekommen, fallen diesen nun erschreckt in die Arme und suchen darin Schutz. Nachdem für die “Eingeweihten” der münchnerischen Bevölkerung klar ist, wer wer ist, ist es ebenso klare Sache, dass wir das Spiel mitspielen und dem MVG unter die Arme greifen. Normalerweise besteht so eine Art Feindschaft zwischen dem Volk und der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG. Aber in dieser stimmungsvollen Zeit erklären wir uns solidarisch. Ein bisschen Spaß muss schließlich sein, meine Damen und Herren!

Einige nervös wirkende Teenager machen den ersten Schritt und stellen die Verbindung her. Sie quatschen den auserkorenen “Opfern” die Ohren voll, z.B. wer schwarzfährt, der muss mitten im Tunnel aussteigen und das Ziel selbst finden. Seit der letzten Wies’n werden 43 Leute vermisst; als letztes Überlebenszeichen fand man bisher nur die Wandmalereien der Vermissten. Einige würden sie gleich zu Gesicht bekommen, und da brausen wir an den ersten Graffiti-Kunstwerken vorbei. In Überdimensionalität erkennt man gerade noch, dass es sich um verschiedene Ausführungen von Schreien und Schrecken handelt. Aha, es wirkt. Außer bei denen, die in der bayerischen Sprachkultur nicht bewandert sind und daher fröhlich die Animatoren anlächeln. Sie denken sicherlich, dass die Bayern ein freundliches Völkchen sind. Genau so wie in einer besagten Bier-Werbung.

Kaum gedacht, schon steigt eine Koryphäe von Bayer hinzu. In richtig münchnerisch-bayerischer Tracht, einem gigantischen Oberlippenbart (ich denke dabei immer an zwei Hörner) und einem nicht weniger beträchtlichen Bierbauch. Gemächlich suchen er und seine Frau zwei Sitzplätze, ein unmögliches Vorhaben, wie sich herausstellt. Die zwei lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellen sich gemütlich in die Runde. Jetzt erst merke ich, dass sie zu der Ansammlung der Trachtenvereins- oder Schuhplattlergruppe dazu gehören. Zur Begrüßung wird ein lautstarker Jodler durch die U-Bahn gejagt – die Menschenmenge applaudiert!

Plötzlich springt ein großer Mann in Hawaiihemd und Bermudashorts auf die Gruppe zu. Er hat was in der Hand – o Gott! – was kann das sein? Ein Attentäter oder Terrorist etwa? Ich spüre wie der Schreck durch die Menge rauscht und wir wie betäubt dastehen und dann macht es -TSsSSsst- und ein gewaltiger Blitz durchzuckt den Raum! Eine Frau schreit auf und verkriecht sich unter die Sitzbank. Obwohl ich mich noch gar nicht von dem Schock erholt habe, erkenne ich, dass sie zwei Scheren in ihren Händen hält. Wohl gerade aus einem Bastelladen entsprungen?

Der Bermuda-Mann hüpft vor Freude um die Trachtlergruppe und fotografiert in einer Tour. An seinem schlechten englischen Dialekt hört man sofort den Amerikaner des Programms “Europe in five days!” heraus. Wenn er zu jodeln beginnen würde, dann würde man genauso viel verstehen. Deswegen gestikuliert er wie ein Wahnsinniger, dass sich alle mal zusammenstellen, quasi eine Einheit bilden sollen. Noch enger geht es schon gar nicht mehr, aber das scheint ihn nicht zu jucken. Hauptsache er kann zu Hause damit groß auftrumpfen, gell my friend?

Inzwischen sind wir zwei Stationen weiter gekommen. Wer hätte das gedacht. Bei dem Chaos, das an den Türen beim Ein- und Aussteigen herrscht, bleibt die U-Bahn normalerweise 10 Minuten am Gleis stehen. Aber vielleicht war es auch so und wir haben es vor lauter Unterhaltung gar nicht mitbekommen. Der Fahrer hat einen Heidenspaß und brüllt durch das Megaphon, dass wir uns gut festhalten sollen! Wo wir uns festhalten sollen, verrät er uns allerdings nicht. Wie auf Kommando schnappt sich jeder einen freien Griff oder eine Extremität der vielen Nachbarn, die fassungslos das Wort zu ergreifen suchen, aber sie kommen nicht mehr dazu, Widerstand zu leisten, denn der Fahrer drückt dermaßen auf die Tube, dass wir uns im Kollektiv mal zur rechten Seite, dann zur linken Seite bewegen. Immer schön auf mich drauf, na klasse! Ich glaub’, den Fahrer hat eine Wespe gestochen – in Windeseile braust er durch die schwarzen Röhren und jetzt schlagen sogar die Gleise elektrische Funken! Ich fühle mich wie in einer Tüte “Haribo macht Kinder froh!”, nur dass ich NICHT aus Gummi bin. Mir kommt plötzlich der Gedanke, dass der Fahrer sicherlich immer davon geträumt hat, ICE-Fahrer zu werden. Warum es ausgerechnet jetzt aus ihm heraus bricht, das wissen die Götter! Ich höre von weit oben, weil ich bereits weit nach unten gedrückt wurde, die Stimme aus dem Lautsprecher “rckblbn bitte”. Das soll ein Fremder verstehen! Für diese muss es sich anhören, als würde er sich übergeben, derweil ist das die unterdrückte Kurzform von “zurückbleiben bitte!”. Aber wer soll von was zurückbleiben? Wir halten doch gar nicht? Ganz im Gegenteil, wir nehmen an Geschwindigkeit zu! Auf einmal dringt ein AAAHHHHHHH aus unseren Kehlen! Der Fahrer fährt mit Karacho durch die nächste Haltestelle!!!! Wir sehen in 0,00045 Sekunden die verdutzten Gesichter am Bahnsteig stehen und dann wieder schwarz. Anscheinend wird ihm gerade sein Vergehen bewusst und er verringert die Geschwindigkeit um 80%. Vereinigtes Aufatmen. Täusche ich mich oder sehe ich in den Gesichtern eine leichte grüne Farbe aufsteigen?

Während ich so durch die Runde schaue, bleibt mein Blick an einer Person haften. Der Mann ist ganz in schwarz gekleidet und er scheint auf mich den Eindruck zu machen, als würde ihn nichts beeindrucken. Misstrauisch blickt er mich an, bestimmt weil ich ihn wahrgenommen habe. Das scheint ihm nicht zu passen. Völlig verkniffen greift er in seine Tasche und zieht – ja, was haben wir denn da? – ein Häschen hervor! Nein, wie süß! Die Kinder haben es auch sogleich bemerkt und stürzen sich darauf.

An der nächsten Station erwartet uns die nächste Gaudi – englische Fußballfans, die auf dem Weg ins Stadion sind. Sie schaffen es immer wieder, die U-Bahn so dermaßen zu bevölkern, dass es weder vorwärts noch rückwärts geht. Ich weiß nicht, wie sie das immer hinbekommen, aber man kann ihnen nie wirklich böse sein: sie können über sich selbst so viel Lachen, dass selbst die Ordner mehrere Augen zudrücken. Es ertönt fröhliches Gejohle von vorn bis hinten und die üblichen Fußballlieder. Der Duft nach warmen Schweiß und Bierdunst ist unüberriechbar. Alleine diese Fahne würde ausreichen, um uns bis zur zehnten Station zu betäuben. In diesem Angeheitertsein taucht aus der Menge ein Fan auf und schwankt auf eine Frau, die vor mir steht, zu. Er schwafelt so was wie “prrriiiiiiihhhtiii wwwwwwwuuuuuhhhmeeeen”, verliert dabei das Gleichgewicht, fällt gegen die Fahrzeugtür und gegen den Türgriff – ach nein, eben nicht! Die Tür wurde noch gar nicht geschlossen und somit verschwindet unser Mann im Gewühl der Fahrgäste. Seine Kumpane scheinen es nicht zu bemerken. Da schließt sich die Tür. Wie ein Pfeil springt eine maskierte Person durch den Türschlitz – und schon fahren wir weiter.

Das ist in dieser Zeit keine Seltenheit, denn viele junge Touristen aus aller Herren Länder versuchen sich mit Darbietungen aller Art Geld zu verdienen, um sich die Reise zum Oktoberfest leisten zu können. Diese Figur stellt einen Clown dar. Kaum geht die Fahrt weiter, nimmt sie ein Pantomimenspiel auf, indem sie viele Personen im Zug im Ausdruck und in der Gestik nachahmt. Die, die gerade nicht auf’s Korn genommen werden, amüsieren sich köstlich über die Imitation. Schnell wird der Clown oder die Clownin zum Mittelpunkt des Geschehens. Die Leute bewundern ihr Können und ihre Ausstrahlung und haben einen großen Spaß! Der wird jedoch jäh unterbrochen als eine Station weiter die Hüter und Hüterinnen der Gesetze in Form von FahrscheinkontrolleurInnen den Zug betreten. “Guten Abend – die Fahrscheine bitte!”. Wer es noch rechtzeitig erkennt, versucht die Flucht zu ergreifen, aber meistens ist es zu spät, für die Betroffenen. Man erkennt sie an den unruhigen Blicken und nervösem Nesteln. Einem Mann, zwei Sitzreihen weiter, bricht der Schweiß unter den Achseln aus. Kinder brechen in Tränen aus, wie rührend, denn sie können ja bis zu einem gewissen Alter umsonst fahren. Aber ich muss zugeben, die Uniformen flössen gewissen Respekt ein.

Leider werde ich nicht erfahren, wie viel Fahrgäste dieses Mal der Stadt zum Opfer fallen, denn ich steige kurz danach aus. Zu einem gewissen Bedauern, denn wo erlebt man schon in so kurzer Zeit derartig wechselnde Gefühlsschwankungen? Das Reinigungspersonal steht einsatzbereit da. Gleich werden sie im Trupp die Zwischengeschosse und Bahngleise abgehen und den Müll einsammeln. Ja, auch während dieser extremen Massenbewältigungszeit kümmert sich die Stadt um Ordnung und Sauberkeit, das muss man ihr lassen.

Während ich noch ganz in Gedanken bei dieser verrückten Fahrt bin, bekomme ich ein Flugblatt unter die Nase gehalten. Ungewohnt reflexartig greife ich danach und lese in silbermetalligen Lettern “Unterstützung des Vereins zur Förderung des Konstruktivismus für behinderte Kinder und Jugendliche…..”. Ich sehe zurück und erblicke eine Frau, die ganz alleine im Menschenstrom steht und entgegen der Strömung ihre Flugblätter verteilt.

Was es nicht alles gibt!

Noch ein Hinweis: diese Geschichte ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen oder Tierkreiszeichen ist rein zufällig.

P.S. welche Tierkreiszeichen haben sich hier unter das Volk gemischt? Viel Vergnügen beim Raten!

Foto: Dagmar Wäscher

© 2006 Dagmar Wäscher @ 22. September 2006

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