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Christopher Weidner

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Wer passt wie zu den Zwillingen? Zwillinge als Partner

Astrologie für die Sinne, Zwillinge | Noch keine Kommentare |

Eine der häufigsten Fragen, die Astrologen gestellt wird, lautet: „Welches Sternzeichen passt denn nun zu meinem?“ Man will wissen, ob die Liaison des Fisches mit der Jungfrau klappt, oder ob sich ein Widder sich mit einem Krebs den Arbeitsplatz teilen sollte.

Wenn wir uns aber die Vielfalt an Beziehungen ansehen, so wird jeder schnell feststellen, dass es da keine festen Regeln geben kann. Es ist aber nicht die Frage, ob zwei Tierkreiszeichen zusammenpassen, sondern welche Qualität beide verbindet! Gerade das macht die Einzigartigkeit einer Beziehung aus.

Zwillinge und Widder – immer am Ball

In der Begegnung von Zwilling und Widder potenzieren sich Kraft und Energie. Mit der Kontaktfreude des Zwilling und der Tatenfreude des Widders reißen sie andere Menschen in ihrer Begeisterung mit. In der Verbindung von Zwilling und Widder können die Beteiligten Nähe und Intimität zulassen, ohne dadurch Freiräume einzubüßen. Die Intensität ihres Miteinanders erweckt schon nach kurzer Zeit den Eindruck, als würde man sich bereits Jahre kennen. Im Selbstverständlichen könnten sie sich jedoch verlieren und müssen plötzlich feststellen, dass sie zwar noch auf dem gleichen Spielfeld, schon lange aber nicht mehr in der gleichen Mannschaften spielen. Also: immer am Ball bleiben!

Zwilling und Stier – Trennung schafft Nähe

Die Interessenlagen der beiden sind zu unterschiedlich, um sich vereinigen zu lassen. Gemeinsamkeiten erzwingen zu wollen ist hier bestimmt nicht der richtige Weg. Und doch, was haben sich Stier und Zwilling doch alles zu geben! Der Zwilling erfährt in der Verbindung mit einem Stier ihm fremde Qualitäten wie Sicherheit und das Gefühl der Geborgenheit und zieht daraus viel Kraft für seine vielfältigen Aktivitäten in der Außenwelt. Und der Stier? Ihm ist der Zwilling vor allem eine nie versiegende Quelle der geistigen Anregung. Dank des Zwillings vermag er zu einer Weltoffenheit zu gelangen, die deutlich seinen eigenen Horizont erweitert. Der Schlüssel liegt also in der Ergänzung!

Zwilling und Zwilling – der Spiegel

Der Zwilling steht gerne vor dem Spiegel, denn er ist kokett. Aber die eigene Koketterie durch seinen Partner vorgespiegelt zu bekommen, das ist eher ein Ärgernis. Genauso wie neulich im Café, da musste Zwilling 1 mal wieder jedes Gespräch anführen, während Zwilling 2 doch selbst so gerne den Unterhalter gespielt hätte. Zum Glück sind beide gleich schnell gelangweilt und als Zwilling 1 einen Ortswechsel vorschlägt, stimmt Zwilling 2 begeistert zu. Das nun ist wieder die Stärke des Paares, nie gibt es ein unnötiges Erklären. Die Interessen sind dieselben. Zwilling und Zwilling sind ein sehr interessantes Paar, wenn jeder für sich gelernt hat die eigenen Schwächen zu integrieren.

Zwillinge und Krebs – leicht ist schwer was los

Der Zwilling kann in seiner spontanen und direkten Art für den viel zurückhaltenderen Krebs sehr verletzend sein. Schnell fühlen sich dann beide unverstanden. Auf Anhieb wird es so einfach nicht funktionieren. Sie sind zu verschieden: Der Krebs will die Seele in den Dingen entdecken, der Zwilling stürzt sich neugierig auf alles Unbekannte und streift so meist nur die Oberfläche. Der Weg zu einem glücklichen Paar kann nur begangen werden, wenn Zwilling und Krebs im jeweils anderen eine Chance zur eigenen Erweiterung erblicken, denn bei ihnen könnten sich Leichtigkeit und Schwere zum Vorteil beider ergänzen. Die Mühen lohnen sich!

Zwillinge und Löwe – Wachs in deinen Händen

Der Löwe ist von Natur aus Boss, was er nicht tun will, tut er nicht. In Beziehungen wird sein herrisches Gebaren oft zum Problem. Doch der Zwilling verfährt frei nach dem Motto: „was einer nicht freiwillig tut, soll er eben lassen“ und kümmert sich nicht weiter darum. Im Gegenteil, der Zwilling scherzt noch darüber. Der Löwe ist verärgert und amüsiert zugleich. Wieder hat es der Zwilling geschafft, ihn zu entwaffnen. Zwillinge und Löwe zählen zu den originellsten Paarkonstellationen, wenn sie gelernt haben, spielerisch miteinander umgehen. Ohne Spiel jedoch schwindet ihre Originalität und ihre Begegnung mündet in der offenen Konfrontation zweier selbstgefälliger Naturen.

Zwillinge und Jungfrau – von Stufe zu Stufe

Am Anfang der Beziehung ist die Jungfrau meist geblendet. Wie weltgewandt und modern erscheint ihr der Zwilling. Und der Zwilling? Er sonnt sich in der Rolle des Bewunderten. Auf der zweiten Stufe ihrer Beziehung hat die Jungfrau bereits realistischer Vorstellungen von ihrem Partner. War sie sich zunächst im Vergleich zu ihm etwas hausbacken vorgekommen, so gab es doch inzwischen genügend Situationen, in denen sie schlicht die Klügere war. Heute weiß sie: Die Gründlichkeit ihrer Überlegungen macht sie zwar langsamer, doch im Ergebnis weit effektiver. Kein leichter Stand für den Zwilling. Wenn er aber bereit ist, von der Jungfrau zu lernen, sind die beiden ein gutes Team!

Zwillinge und Waage – wunschlos

Zwillinge und Waage haben das Potenzial zu vollkommener Harmonie. Beide sind weltoffen, neugierig und erlebnisorientiert, Langeweile kennen sie nicht. Und auch in erotischer Hinsicht gibt es was zu erleben. Doch: „Nichts ist so schwer zu ertragen wie ein Reihe von glücklichen Tagen“: Zwilling und Waage können zu unverhältnismäßiger Strenge miteinander tendieren. Die Waage wird dem Zwilling „mangelnde Intensität“ im Umgang mit vielen Dingen vorwerfen, der Zwilling findet die Waage mitunter allzu „unentschlossen“. Aber dass diese Streitigkeiten künstlich aufgebauscht sind, wissen beide. Ein ernsthaftes Problem kann ihnen hieraus nicht erwachsen.

Zwillinge und Skorpion – garantiert keine Langeweile

Zwillinge und Skorpion sind sich ihren Veranlagungen nach ziemlich fremd. Der Skorpion ist eifersüchtig, der Zwilling ist launisch, das heißt er sucht Abwechslung im Außen, was der Skorpion nicht gerne sieht. Genug Potenzial, eine Beziehung scheitern zu lassen. Doch Zwillinge und Skorpion potenzieren sich in einem Punkt: Gemeinsam haben sie eine schier übermenschliche Energie. Es muss schon einiges passieren, bevor dieses Paar aufgibt. Für diese zwei Zeichen kann es kein Patentrezept geben. Ihre Beziehung zueinander wird der fortschreitende Prozess unermüdlicher Auseinandersetzung sein, nur eines ist garantiert: Langeweile ist ausgeschlossen.

Zwillinge und Schütze – dem anderen eine Freude

Zwilling und Schütze lieben einander meist auf den ersten Blick und von außen besehen ist das gar nicht so einfach nachzuvollziehen. Denn wie sollen dieser „Hans Dampf“ von einem Zwilling und der philosophische Schütze nur miteinander auskommen können? Doch der Zwilling weiß, was er im Schützen gefunden hat: einen toleranten, weitsichtigen Partner, der seine kleine Schwächen auch für klein erachtet. Und der Schütze? Er hat im Zwilling endlich ein Gegenüber, das seinen Ideen begeistert folgt und das nicht nur verständig, sondern auch geistreich und inspirierend. Beide glauben fest daran, dass ihre Liebe ewig währt – wir wünschen es von Herzen.

Zwillinge und Steinbock – ein hartes Stück Arbeit

Unbedingte Treue, Verlässlichkeit, Verantwortungsgefühl, Ordnungsliebe, Aufrichtigkeit, das wünscht sich ein Steinbock von seinem Partner. Wenn der launische, flatterhafte Zwilling in sein Leben tritt, lernt er kennen, wovon er nicht einmal träumen wollte: eine leidenschaftliche Begegnung mit einem anderen Menschen. Der Rest ist ein hartes Stück Arbeit, denn bei so unterschiedlichen Naturen bleiben Missverständnisse, Verletzungen und Streit nicht aus. Doch im Laufe der Zeit können beide lernen, mit ihrer Verschiedenartigkeit umzugehen und gerade in der Ergänzung die Kraft ihrer Gemeinschaft zu finden. Sie erleben sich dann als eine große gegenseitige Bereicherung.

Zwillinge und Wassermann – Liebe spontan

Einer plötzlichen Idee wegen kann der Wassermann die gemeinsame Unternehmung verwerfen – und das in allerletzter Sekunde. Der Zwilling lässt sich dadurch nicht die Laune verderben und macht sich allein auf den Weg. Er kommt mit der ein wenig undiplomatischen, exzentrischen Art des Wassermanns zurecht und genießt, dass seinem Freiheitsdrang endlich mal keine Schranken gesetzt werden. In der Tat würde der Wassermann die spontanen Unternehmungen des Zwilling immer eher begrüßen, als sie zu beschneiden: Sie sind außergewöhnlich und aufregend, Qualitäten, die der Wassermann sehr zu schätzen weiß. Diese beiden kommen spontan gut miteinander aus.

Zwillinge und Fische – eine gute Ergänzung

Der Fisch bewundert den Zwilling für dessen Eloquenz. In der Tat ist der Zwilling beredt, seine Handlungen haben eine staunenswerte Entschlusskraft und Geschwindigkeit. Doch mit der Zeit merkt der Fisch, dass sich der Zwilling oft auch blind in Aktionen stürzt, deren unangenehme Folgen man sich hätte sparen können. Und ist ihm der Zwilling im Grunde nicht auch zu prosaisch? Der Zwilling jedenfalls findet den Fisch bald zu verträumt und zu wenig konkret in allem. Wenn beide lernen sich in ihren Gegensätzen zu ergänzen, statt einander zu kritisieren, verbinden sich mit ihnen Spontaneität und Intuition, Draufgängertum und Sensibilität auf faszinierende Weise.

© 2008 Christopher Weidner @ 11. November 2008

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