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Dagmar Wäscher

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1 Kommentar

  1. Sabine Bends
    Sabine Bends
    7. Februar 2007 @ 12:06

    Liebe Dagmar,

    danke dir, dass du uns alle hier im Astrophoenix-Forum an deinem “phantastischen” Transiterleben teilhaben lässt. Zunächst möchte ich kurz ergänzen, aus welcher Quelle die Idee zu dieser Phantasiereise stammt. Sie ist nämlich nicht auf meinem persönlichen Mist gewachsen, sondern auf dem von Petra Niehaus. In ihrem Buch zur astrologischen Biografiearbeit (bei Ebertin erschienen) gibt sie zahlreiche solch toller Hinweise.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Schöpfer unser Realität sind. Und dass ein im Geiste vorweggenommener Transit eine Realität erschafft. Wie wichtig ist es daher also, konstruktiv an diesen Prozess heranzugehen. Darauf habe ich bei der Führung durch die Meditation besonders geachtet. Dies als kleiner Hinweis für alle, die es selbst versuchen wollen. Sucht nicht nach den Problemen, sondern nach den neuen Möglichkeiten, die sich euch eröffnen.

    Ich jedenfalls war sehr beeindruckt von den Erzählungen aller Teilnehmer. Und Dagmars Chiron, der Kentaur, der weise Wüstendoktor auf dem Kamel, hat mir besonders gefallen. Der war nicht “gemacht” oder “erdacht”, der war einfach da, passend zum Thema. Dagmar selbst hat erst gemerkt wie passend er ist, als ich es ihr sagte.

    Lieben Gruß,
    Eure Sabine

Fantasiereise zu meinem Chiron-Transit

Aus dem Leben | Ein Kommentar |

abbildung

Was macht man mit einem Transit, von dem man keine Ahnung hat, wie er sich auswirken oder anfühlen könnte? Sabine (Bends) zeigte uns im letzten Seminar eine Möglichkeit, wie wir mit einem bevorstehenden Transit Fühlung aufnehmen können, damit so manche Befürchtungen und Ängste verscheucht werden können.

Ich weiß nicht, was mich bei dem kommenden Chiron-Transit über meinem MC im Wassermann erwartet, also wähle ich diesen für die Fantasiereise aus, die wir gleich mit Sabine unternehmen werden. Augen zu und los geht’s….

Zuerst sollen wir in ein Bild unseres Radix-Planeten oder Achse hineinschlüpfen: wo befinden wir uns, was machen wir, wie fühlt es sich an. Da meine IC-MC-Achse angesprochen ist, eröffnet sich zunächst vor meinem geistigen Auge eine Wohnung. Besser gesagt, ich befinde mich in meiner zukünftigen Wohnung. Ein Fragezeichen entsteht in mir. Auf einmal vergrößert sich die Wohnung in einem rasanten Tempo, dass ich nicht weiß, was mit mir geschieht. Und ich stehe in einem riesigen Gebäude mit vielen Türen, Gängen und Inseln, die, wie ich gleich weiß, Treffpunkte sind. Menschen tummeln sich auf den Gängen, manche reden miteinander, manche gehen von Tür zu Tür. Es ist aber nicht hektisch oder laut, ganz im Gegenteil, es ist eine sehr angenehme Atmosphäre. Es scheint mir eine Art von Institution zu sein, in der die Menschen sich austauschen, ja, hier geht es irgendwie um Wissen, altes Wissen. Toll, denke ich bei mir! Ich stehe in meinem Bild und beobachte und staune.

Jetzt sollen wir den Transitplaneten auftauchen lassen. Gut. Ich warte und bin so gespannt, was oder wer da jetzt sichtbar wird. Ich habe Null Ahnung, wie sich mir Chiron zeigen wird. Aber als er daher geritten kommt, bin ich genauso verblüfft und verdattert, wie alle anderen um mich herum auch. Schlagartig drehen sich die Menschen nach ihm um, wenden sich ihm zu und es herrscht Stille, in der man das große Erstaunen zu hören vermag.

Amüsiert denke ich bei mir, dass es doch manchmal gut ist, gewisse Reportagen im TV zu sehen. Vor einigen Wochen lief eine Reportage über einen nomadischen Arzt, der eigentlich eine Krankenpflegerausbildung hatte, und der auf seinem Kamel durch die Wüste Afrikas ritt, um die Nomadenclans aufzusuchen, um ihnen medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Er ist monatelang unterwegs und sagte, das ist seine Aufgabe und er liebt sie über alles. Er verdient so gut wie nichts dafür, aber er weiß um die Nöte der Menschen und er kann nicht anders. Die Medikamente und das Verbandsmaterial kauft er sich in den Städten von seinem Geld bzw. von Spenden. Freunde unterstützen ihn. Bei seiner eigenen Familie verbringt er nur sehr wenig Zeit, denn die Nomaden leben in sehr unterschiedlichen Wüstenregionen, meistens da, wo sie Nahrung und Wasser vorfinden. Und so ist er lange unterwegs, um als einziger Arzt den Menschen in dieser Wüste helfen zu können. Das hatte mich sehr berührt.

abbildung

Und genau dieser Wüstendoktor tauchte in diesem Gebäude auf! Man könnte meinen, dass er völlig fehl am Platz ist, aber er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er sagt, er habe etwas Wichtiges mitzuteilen. Die Menschen kommen näher und laden ihn ein, einige Zeit mit ihnen zu verbringen. Sie tauschen sich in ihrem Wissen und in ihren Erfahrungen aus. Dann wird es für den Mann mit dem Kamel Zeit, weiter zu ziehen, denn das ist seine Aufgabe. Man kann ihn nicht halten. Er bekommt so viele Medikamente, Infusionen und Verbandsmaterial mit, wie er auf seinem Kamel tragen kann. So reist er wieder ab. Er reitet die Gänge entlang, bis er zu einer großen Glastür kommt, die sich automatisch öffnet. Plötzlich stehen wir alle draußen, vor dem Gebäude und winken ihm nach. Er dreht sich ein letztes Mal um und lächelt uns zu. Dann verschwindet er gemächlich am Horizont.

Ich betrachte das Gebäude nun von außen. Es ist überdimensional groß und irgendwie ziemlich verrückt. Alles funktioniert wohl automatisch und viele Rolltreppen und Aufzüge führen in die einzelnen Etagen oder weiß der Kuckuck wohin. Aber das Schönste: es liegt ganz und gar im Grünen….

Sabine lässt uns so langsam wieder aus unserer Meditation zurückkehren. Wir erzählen uns, was wir erlebt haben. Es sind überhaupt keine schlimmen Erlebnissen dabei, obwohl die ausgewählten Transite heftige Ereignisse vermuten lassen. Erst als ich meine Geschichte erzähle, wird mir dank Sabine klar, dass ich einem echten Chiron begegnet bin, einem Menschen mit einem Teil Pferd, einem Kentaur eben. Nur, dass meiner ein Kamel zum Laufen hatte.

Was mir in Bälde blühen wird, weiß ich zwar noch immer nicht, aber ich habe eine Ahnung, dass es sein könnte, dass der Teil von mir in der Öffentlichkeit gefragt ist oder ans Licht kommt, der sehr verletzbar ist und aus diesem Grund ich mich immer vor Öffnung zurückhielt.

Mal sehen.

© 2007 Dagmar Wäscher @ 4. Februar 2007

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