Kinotipp zur rückläufigen Venuszeit – “L´art d´aimer” oder “Die Kunst zu lieben”
Aus dem Leben, Sehen & Hören, Zeitqualität | Noch keine Kommentare |
Französisches Kino, wie es leibt, lebt und liebt…
Auf unserer Suche nach der ganz großen Liebe des Lebens dürfen wir allesamt gut und gerne – wer weiß es nicht? – reichlich üben. Ein hervorragender Zeitpunkt hierfür ist die rückläufige Venusphase!
Derzeit befinden wir uns in einer dieser besonderen Phasen. Diesmal gleitet Venus im Zwillingszeichen dahin, welches ihrem Liebessehnen eine große Leichtigkeit und Offenheit beschert. Gesamtgesehen begann die diesmalige „Venusphase“ am 10. April 2012. Zu jenem Zeitpunkt lief Venus noch gerade durch den Bereich, den sie ab dem 15. Mai erneut rückwärts durchschreitet. Erst ab dem 27. Juni wird sie wieder geradläufig. Abgeschlossen ist die Gesamtphase dann mit Ende des Monats Juli. Der gesamte Bereich ist demnach venusmäßig „elektrisiert“.
Um welche Themen geht es bei Venus und ihren Transiten? Die strahlende „Schöne“ berührt unsere Liebes-, Begegnungs- und Hingabefähigkeit. Sie regt die weibliche Seite, die künstlerische Ästhetik, Geschmack und Genussfähigkeit in uns an. Auch Wertethemen, der Selbstwert sowie materielle Ressourcen, können betroffen sein. Venus zeigt uns, von wem oder was wir uns angezogen und berührt fühlen, welchen Dingen, Projekten oder Menschen wir uns mit Hingabe widmen.
Während der Rückläufigkeitsphasen werden eben jene Themen genauer „unter die Lupe genommen“. Sie bieten die einmalige Gelegenheit, sich mit ihnen detaillierter auseinanderzusetzen, eventuell anstehende Korrekturen vorzunehmen, alte, scheinbar längst in Vergessenheit geratene „Liebesprojekte“ wieder aufzugreifen und sie auf eine neue, der aktuellen Lebenssituation angepassten, Ebene zu heben.
Was könnte besser geeignet sein, als sich in dieser besonderen Phase – dasselbe Tierkreiszeichen wird Venus erst wieder in 8 Jahren durchschreiten bei ihrer Rückläufigkeit – mit dem Thema der Liebe in einem Film auseinanderzusetzen? Zusätzlich einem der ganz locker-luftigen Art, was die hintergründige Zwillingsqualität aufleben lässt.
„Die Kunst zu lieben“, erschien in Frankreich unter dem Titel „L´art d´aimer“. Es ist französisches Kino von Emmanuel Mouret, wie es leibt, lebt und liebt! Einen der Hauptdarsteller kennen wir bereits aus einem anderen “Frankreichrenner” F. Cluzet spielte hierin den an den Rollstuhl Gebundenen in “Ziemlich beste Freunde”.
Der jetzige Film vergegenwärtigt die Verwicklungen der Liebe, die Hingabe sowie die manchmal nötige Distanz.
Es ist eine „Hommage an die Liebe, die Neurosen der Menschen und den Humor“, so beschreibt Cosmopolitan treffend den Film.
Der Film wurde mit dem Foreign Press Award Hamburger Filmfest 2011 ausgezeichnet.
Gründe genug, um sich für ein paar Stunden den Wirren des Liebeslebens im Außen hinzugeben…
© 2012 Iris Apé @ 13. Juni 2012
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Schlagwörter: Die Kunst zu lieben, Kinotipp, L´art d´aimer, Liebe, rückläufige Venus, Venus, Venus in Zwillinge, Ziemlich beste Freunde
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