Mars, der Entzünder meines Feuers!
Aus dem Leben | (3) Kommentare |
Oder: Mars – you give me fever! – Fieberhafte Beobachtungen während meiner Mars-Transite durch den ersten Häuserquadranten

Passend zu meiner Mars-Serie möchte ich euch heute einige bemerkenswerte Beobachtungen diverser Mars-Transite aus den letzten zwei Jahren schildern. Anlass war mein plötzlicher Temperaturanstieg letzten Mittwoch auf 39°. Ohne Erkältungsanzeichen, ohne sonstigen möglichen Ursachen. Ich habe mich ab Mittag nur sehr müde und unnatürlich schwer gefühlt. Um 16 Uhr hat mir eine liebenswürdige Kollegin meine Körpertemperatur gemessen – ich fiel aus allen Wolken! Und schließlich mit Schüttelfrost ins Bett.
Das Ganze dauerte 24 Stunden, dann verließ mich das Fieber so schnell, wie es kam. Während meines fiebrigen Schlafes erinnerte ich mich an all die schlimmen Entzündungen, die ich im Jahe 2006 durchgemacht habe. Sie wurden durch höllische Schmerzen begleitet. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Damals war doch Mars mit im Spiel? Kann es sein, dass sich diese Energie irgendwie in meine körperliche Matrix eingraviert hat, und mein Körper sich jetzt nur durch eine erneute Mars-Auslösung daran erinnert? Diese Entzündungen brachen sehr akut aus – und Mars lief damals über meinen ersten Häuserquadranten. Der Quadrant des Körperlichen.
Leider begann ich erst vor zwei Jahren, derartige Ereignisse zu notieren, aber immerhin kann ich folgende Tatsachen festhalten.
Wenn Mars im Transit über meinen Aszendenten läuft, dann bedeutet das fast gleichzeitig, dass ein Mars-Zyklus beendet ist und ein neuer beginnt. Ich nehme an, dass sich am Beginn eines neuen Zyklus die Energien manifestieren, die sich zu jenem Augenblick ereignen. Und so sahen meine Transite aus, als Mars im Jahr 2006 über meinen Aszendenten lief. Es war der 20.03.2006. Und in mir brach eine gewaltige Zahnwurzelentzündung aus, die mich über Wochen im Zaum hielt.

Die Sonne setzt zum Eintritt in den Widder an; Mars läuft über meinen Aszendenten und Saturn berührte bereits im Vorfeld meine Sonne in Haus 3 und wurde davor rückläufig. D.h. er befand sich schon in seiner ersten Konjunktion zur Sonne. Die Zähne stehen bekannterweise für die Fähigkeit, sich durchzusetzen. Um überleben zu können, brauchen wir einen kräftigen Biss, im wahrsten Sinne des Wortes. Diese Fähigkeit wird dem Aszendenten/ersten Haus eines Horoskops zugeordnet. Irgend ein Alien hatte sich in meiner Zahnwurzel breit gemacht und Mars brachte das Ganze zum Ausbruch. Im Nachhinein ganz klar, weil Mars unser Immunsystem repräsentiert. Zum Glück! Denn auf diese Weise konnten meine Immunzellen den Eindringling angreifen, ansonsten wäre es eine lange chronische Geschichte geworden.
Warum Saturn hier eine Rolle mitspielen könnte, deute ich so: Saturn repräsentiert unser Skelettsystem. Und mit einer derartigen Entzündung war ich einige Wochen in meinem körperlichen Ausdruck ziemlich eingeschränkt. Jede Mimik und jedes Sprechen tat zu weh, und ich gab nur das Wichtigste von mir. Saturn zeigt sich dann auch im Juni 2006 als Komplize von Mars. Es war der 02.06.2006. Ich hatte mir im Mai durch eine einseitige berufliche Aktion einen sogenannten Tennisarm zugezogen. Im Fachjargon als Epicondylitis bezeichnet. Es ist eine Entzündung der Knochenhaut, und wer dies schon einmal mitgemacht hat, der weiß, wie unsagbar grausam diese Schmerzen sind. Allerdings hielt es sich mit konservativen Maßnahmen bis zu diesem Zeitpunkt in Grenzen. Doch an jenem Abend explodierte mein Arm und ich konnte mich weder aus- noch anziehen, liegen oder stehen oder sitzen. Ich dachte, ich drehe durch.

Mars durchquerte schon mein drittes Haus und setzte zum Eintritt in den Löwen an. Es kann sein, und das kann ich nicht mehr ganz nachvollziehen, dass der Tennisarm mit dem Mars-Ingress in Haus 3 zusammentraf. Wäre nur allzu logisch. Ich hatte meine Arme sehr strapaziert und jetzt fiel einer aufgrund einer Knochenhautentzündung aus. Auch hier war ich in meiner körperlichen Ausdrucksweise nun sehr eingeschränkt. Aber an diesem Tag explodierte er! Was spielte sich am 02.06.2006 ab? Saturn, der Hüter der Knochen und deren Häute, befand sich wieder in exakter Konjunktion zur Sonne. Merkur, der Herrscher des 1.Hauses, stand in Konjunktion zu Mars. Und Uranus begab sich in eine exakte Quasi-MC-Konstellation, d.h. es gab ein uranisches Quadrat auf die AC-DC-Achse. Cool, was? Aber das war noch nicht genug, nein, es ging Ende Juni 2006 mit meinem Rücken weiter.
Es muss der 24./25.06.2006 gewesen sein, und mir fuhr es wie ein Blitz in den Rücken.

Und, was sagt ihr nun? Mars befand sich exakt in Konjunktion zum Imum Coeli, damit auch gleichzeitig in Opposition zum Medium Coeli. Saturn dackelte etwas hinterher. Die IC-MC-Achse repräsentiert unser Rückgrat, und das beanspruchte ich in dieser Zeit wirklich sehr. Auch im geistigen Sinne.
Zwei Jahre später sind noch Überbleibsel aus dieser Zeit zu spüren. Aber der plötzliche Fieberausbruch amüsiert mich im Nachhinein eher und ist außerordentlich interessant!

21.05.2008 um 16 Uhr: Mars ist exakt in Konjunktion zur Sonne! Saturn nach der aktuellen Rückläufigkeit wieder in Konjunktion zu Merkur, meinem Aszendentenherrscher. Es ist, als ob Mars mein Feuer (meine Sonne) entzünden würde. Hier auf einer sehr körperliche Art.
Denn, und das ist das Gute, das sich mit dem damaligen neuen Mars-Zyklus auftat: ich begann zu schreiben. Trotz der körperlichen Einschränkung – ich wurde wesentlich. Mars, ich liebe dich!
© 2008 Dagmar Wäscher @ 25. Mai 2008
Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!
Schlagwörter: Entzündungen, Fieber, Körper, Mars, Mars-Transit
Weitere Beiträge von Dagmar Wäscher.
Verwandte Artikel:








liebe Dagmar,
wirklich genial, genau auf den Punkt. Wie sehr wir uns doch auf das kosmische Uhrwerk verlassen können!
Passenderweise ging vorgestern Mars exakt über meinen AC, als ich meine Reiki-Einweihung bekam (und die Sonne steht kurz vor der Konjunktion mit meinem Mars in 11), und ich habe seitdem glühende Kohlen in den Handflächen und jede Menge überschüssige Energie. “Come on baby, light my fire”
Was Epicondylitis heißt, kenne ich bestens, das hatte ich vor vielen Jahren auch mal, aus demselben Grund wie Du
Liebe Grüße
Yamuna
Liebe Yamuna,
danke für das Berichten deines Mars-Transit-Erlebnisses! Ich finde diesen Transit absolut “faszinierend” (wie Mr.Spock zu sagen pflegte.
Vielleicht hat ja noch jemand ein Mars-Ereignis zu berichten? Würde mich freuen! Aber es wäre auch schon schön, wenn ihr nun Lust bekommen hättet, euren Mars ebenfalls zu beobachten. Die Schnellläufer muss man etwas länger beobachten, um evtl. Rückschlüsse ziehen zu können.
Ent-Zündende Grüße
Dagmar
P.S. wenn ich mir meinen Artikel jetzt so durchlese, hört er sich ein wenig wir eine Sportreportage an
Liebe Dagmar,
ja, wirklich faszinierend, dein Bericht – auf den Punkt. Danke!
Ich kann auch etwas dazu beisteuern, mir geht es nämlich wie Yamuna (wir haben den gleichen AC, auf dem sich Mars gerade tummelt). Ich bekam zwar keine Reiki-Einweihung, doch ich mache interessante Erfarhungen mit dem Energiefluss in meinem Körper. Diesen spüre ich seit Oktober 2006 (Sonne und Mars standen damals in Opposition zu meiner Sonne-Mars-Konjunktion) sehr deutlich und nehme eben auch Veränderungen im inneren Energiefluss wahr.
Seit einigen Tagen kann ich ihn nicht nur noch deutlicher spüren, sondern lerne auch, ihn mehr und mehr zu steuern. Ich stelle dabei fest, dass es nicht ganz leicht ist, ein bestimmtes Energieniveau im Körper überhaupt auszuhalten. Es ist, als müssten erst die Kanäle dafür geschaffen werden.
Es ist eine intensive Erfahrung von Lebendigkeit und Vitalität, die sich aber eben im Wesentlichen innen abspielt. Ich merke sehr gut, wann und wodurch Kraft verloren geht und was Energie bringt. Und so experimentiere ich fröhlich vor mich hin
.
Lieben Gruß dir und frohes Fiebern
!
Sabine