Ein Mondtagebuch führen
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Im Phoenix Astrologie online Kurs „Das astrologische Tagebuch“ führen wir Tagebuch, und zwar astrologisch. Alle Transite von Planeten werden bei dieser Gelegenheit genau betrachtet und vor allem von uns erlebt. An Theorie haben wir wenig Interesse, uns geht es um die Erfahrung.
Wenn wir die Transite des Mondes beachten, ist es hilfreich, täglich ein Mondtagebuch zu führen. Denn so vieles geschieht in uns, wir durchlaufen täglich so viele Emotionen und Zustände! Und das ist selten rein aus der Luft gegriffen, sondern hat fast immer einen astrologischen Bezug. Wir leben in Rhythmen – Gefühle kommen und gehen wie Wellen. Wir durchlaufen Zustände, Emotionen und Gefühle wie Landschaften, durch die wir reisen.
Dies mithilfe der Rhythmen des Mondes wahrzunehmen, kann sehr befreiend sein, weil es uns hilft, all diese emotionalen Bewegungen als etwas Gegebenes hinzunehmen, was wir durchlaufen. Wir müssen nichts tun, nichts verändern. Wir können keinen Einfluss auf den Rhythmus dieser Bewegung nehmen. Wir brauchen sie lediglich zu er-leben.
Astrologisch Tagebuch zu führen hilft uns dabei, dies zu erkennen und zu sehen. Wir beobachten uns selbst und die Rhythmen, in denen wir uns bewegen. Das Ergebnis kann z.B. so aussehen:
“Sonntag
Gegen Abend überkommt mich eine wachsende Unternehmungslust, extrem gute Laune, „Abenteuer- und Aufbruch“stimmung! Ich bin in Tanzlaune. Erinnerungen an meine Jugend werden wach, an schöne Urlaube, an Aktivitäten mit Susanne. Ich habe das Bedürfnis, extrem laut Musik zu hören! Ich bin mit meiner Freundin Andrea ausgegangen und noch lange bei ihr gewesen. Bis tief in die Nacht war ich wach und habe mitten in der Nacht laute Musik im Auto gehört.
Was ergibt die Mond-Analyse? Der Transit-Mond stand in genauer Konjunktion zu meinem Radix-Mars und Transit-Mars wiederum genau auf meinem Radix-Jupiter. Transit-Jupiter exakt auf meinem Mond. Bedürfnis nach Abenteuer – kein Wunder!
Dienstag
Der Vollmond stand direkt auf meinem Löwe-AC. Er löste bei mir entsprechend das Bedürfnis nach Beachtung aus. Grundsätzlich bekomme ich die auch meist, wenn der Mond dort steht. Doch interessanterweise bekomme ich die Beachtung derzeit nicht genau von dem Menschen, von dem ich sie gern hätte. Und da tat sich gestern ein interessantes Gefühlsszenario in mir auf. Ich frage mich, wie viel Beachtung und Bestätigung ich eigentlich von außen brauche und warum.
Donnerstag morgens
Der Transit-Mond steht in Konjunktion zu Saturn. Ich fühle am Morgen eine bleierne Schwere, komme nicht aus dem Bett, werde trotz Dusche nicht wach…
Samstag
Wow! Was für ein Tag. Der Mond näherte sich meinem Uranus in meinem dritten Haus. Als er ungefähr noch 2 Grad Orbis hatte, ging es los und ich telefonierte über Skype sehr, sehr lange mit meinem ältesten Jugendfreund, der derzeit in Asien lebt. Wir hatten ewig nicht miteinander gesprochen. Abends wollte ich dann ausspannen Pustekuchen… Um 21 h klingelte das Telefon. Am Apparat war anderer Freund. Seine Frau war wohl anderweitig beschäftigt, jedenfalls hatte er Langeweile und außer “Chips und Fernsehen” keine guten Alternativen. So rief er mich an und wir schwatzten angeregt bis nach 23 h. Da wurde dann der Akku von seinem Telefon leer und mein innerer Akku auch. Die Müdigkeit holte mich ein.
Die Nacht war für mich recht kurz, weil so gegen 4/5 h unser Hund anschlug. Ich konnte danach nicht mehr einschlafen und musste ohnehin um 6 h raus. Alles noch Nachwirkungen von Mond auf Uranus (in dem Fall Unruhe/Ruhestörung). Ich spüre den Mond auf Planeten so in einem Orbis von 2 bis 3 Grad sehr gut, merke ich. Zuweilen bis zu 4/5 Grad.”
Das astrologische Tagebuch, online-Kurs, Start 10. Januar: Das astrologische Tagebuch
© 2008 Sabine Bends @ 4. Dezember 2008
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Schlagwörter: Mond, Mond-Mars, Mond-Saturn, Mond-Uranus, Mondtagebuch
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