Persönliche Nachlese zum DAV-Kongress
Aus der Redaktion, Berichte, Erleben | (2) Kommentare |

Der internationale Astrologie-Kongress des Deutschen Astrologen-verbandes in Karlsruhe zum 60. Geburtstag des DAV ist vorüber. International deshalb, weil auch ausländische Referenten eingeladen waren, wie dies sonst, auf den alljährlichen Kongressen in Bonn nicht der Fall ist. Für mich war es ein 10-jähriges Jubiläum, denn 1997 in Heidelberg war mein erster DAV-Kongress, den ich je besucht habe.
Damals war ich vor allem als Dolmetscherin aktiv, für Noel Tyl und Liz Greene. Diesmal war ich Dolmetscherin, Referentin und Standbetreuerin in einer Person. So blieb nur wenig Zeit, mir selbst Vorträge anzuhören. Aber genügend Zeit, um Kontakte zu pflegen und die astrologische Gemeinschaft zu genießen. Sie ist mir eine große und liebe Familie geworden.
Am Freitag habe ich Robert Hands Workshop gedolmetscht. Sein “Buch der Transite” ist das erste Astrologiebuch, das ich je las. Es hat mich damals ungeheuer inspiriert. Heute, so muss ich gestehen, langweilen mich seine Themen eher, so liebenswert diese weise, alte Mann der Astrologie auch ist. Er trug uns zig Methoden der Berechnung von Planetentypen aus alten Büchern vor, die gerade erst übersetzt wurden. Weder die Techniken, noch die Art von Astrologie, die einen “Typ” berechnet und uns dann sagt, wie ein Horoskopeigner ist, überzeugen mich.
So richtig Spaß gemacht hat mir Brigitte Hamanns Vortrag (…und das nicht nur, weil sie Autorin bei uns ist!). Nein. Es gehört vieles zu einem guten Vortrag: ein passendes Thema, das den Zeitrahmen nicht sprengt und den Zuhörer nicht überfordert; ein angenehmer Vortragsstil, der den Zuhörer mitreißt; Tiefe und Weisheit; ein klares Modell mit Sinn und Struktur; eine angenehme Stimme; ein Mensch, der Mensch ist und seine Zuhörer liebt… All das hat Brigitte, und ihr Vortrag zur IC-MC-Achse im Zusammenspiel mit der AC-DC-Achse hat mich sehr inspiriert. Mein Blick auf Partnerschaft im Horoskop hat sich wieder um eine Facette erweitert.
Bedanken möchte ich mich bei Christopher für unseren wunderschönen gemeinsamen Workshop, den wir am Sonntag gegeben haben. Das Feedback hat uns sehr gefreut. Es ist immer wieder zauberhaft und sehr bereichernd, mit dir zusammen zu arbeiten, Christopher!
Und bedanken möchte ich mich auch bei Conny und Dagmar, unseren unermüdlichen Helferinnen. Ohne sie hätten Holger, Christopher und ich die Standbetreuung unmöglich auf die Beine stellen können. Oder uns gar nichts mehr anhören können. Ich musste so schon auf Holger spannenden Vortrag verzichten und kann nur auf die CD-Aufnahmen zurückgreifen…
Das können übrigens auch Sie. Alle Aufnahmen können beim DAV bestellt werden: http://www.dav-astrologie.de/0-verband/kongresse/k2007.htm So können Sie selbst aussuchen, was Sie interessiert.
So ein großer Kongress macht nachdenklich. Das riesige Kongresszentrum mit klimatisierten Räumen, während draußen die Oktobersonne lachte… So viele Vorträge gleichzeitig. Klangvolle Namen, doch nicht immer klangvolle Worte. Ich mache mir Gedanken, was noch zeitgemäß ist. Was reines Imagedenken und was wirklich wertvoller Beitrag ist.
Wie dem auch sei, es hat uns gefreut, einander zu begegnen!
© 2007 Sabine Bends @ 9. Oktober 2007
Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!
Keine Schlagwörter für diesen Beitrag vorhanden.
Weitere Beiträge von Sabine Bends.
Verwandte Artikel:









Liebe Sabine, lieber Christopher, lieber Holger,
genau aus Sabines oben genannten Bedenken bin ich so glücklich, dass ich bei euch gelandet bin!
Ganz nach dem Lied und Motto: “You make me feel like dancing!”
Ich fand’s schön, dass wir hier zusammen die 2,5 Tage verbringen konnten, mal mehr, mal weniger. Ansonsten müsste ich auch Einiges kritisieren, aber vielleicht liegt es auch daran, dass mein Zwillings-AC bezüglich Austausch und Kommunikation irgendwie das Gefühl hat, zu kurz gekommen zu sein. Die TeilnehmerInnen zeigten sich für mich zu reserviert. Und dennoch bin ich genau den Menschen näher begegnet oder überhaupt begegnet, die für mein Leben wichtig sind und sein werden. Und das ist ein unglaublich bereicherndes Gefühl.
Ich stelle mich immer wieder gerne in eure Dienste! Habt Tausend Dank!
Innige Grüße
Dagmar
P.S. Entschuldigung (kleiner Insider-Joke specially für Christopher) – ich möchte noch folgende Menschen herzlich grüßen (in alphabetischer Reihenfolge): Annerose, Brigitte, Carola und Conny!
Liebe Sabine, liebe Dagmar,
für mich war es der 1. Kongress an dem ich teilgenommen habe, und ich fühlte mich wie ein Fisch im Wasser dort. Überall Menschen, die mit „meinem“ Thema beschäftigt sind – das allein ist schon mal toll gewesen. Dann laufen all die Astrologen dort rum, deren Bücher ich (zum Teil) gelesen habe, manche schon vor langer Zeit. Ja Sabine, Robert Hand’s Buch zu den Aspekten war auch eines meiner frühen Bücher (wenn auch nicht das erste)! Später kamen dann noch die „Planeten im Composit“ dazu. Ich war jedoch weder in dem workshop noch im Vortrag bei ihm, kann dazu also nichts sagen. Das Angebot war nämlich wirklich groß: jeweils vier parallel laufende Veranstaltungen. Da kam ich mit meinem Waage-AC bei der Entscheidungsfindung ganz schön ins Schwitzen.
Ich habe dann oft kurzerhand anders entschieden und bin in den Genuss gekommen, wirklich sehr gute Vorträge zu hören:
Natürlich den Vortrag von Brigitte, den ich noch einmal „mitgenommen“ habe, obwohl ich bereits ein Seminar zu dem Thema bei ihr hatte. Dann fand’ ich persönlich noch die Vorträge von Markus Jehle mit dem Titel „Die Hybris der Deuter“, die „Vertiefte Betrachtung der Achse 6/12“ von Verena Bachmann und natürlich Holger’s Vortrag zum Thema „War früher die Zukunft besser?“ sehr gut. In Holger’s Vortrag ging es auch um Parallel-Universen. In diesen hätte ich dann auch noch die anderen Vorträge erleben können, wie z.B. auch Euren workshop zur lösungsorientierten Beratung, nur: ohne Paralleluniversum war mir eine glatte Vierteilung leider nicht möglich . Außerdem möchte ich noch den workshop „Astrodrama“ von Friedel Roggenbruck erwähnen, ein wirklich einmaliges Erlebnis bei dem man gleich am Samstagmorgen in Kontakt mit den Leuten und teils gehörig ins Schwitzen kam. Das hat richtig Spaß gemacht.
Für Dagmar’s „Beschwerde“, das die Leute nicht redselig genug waren, habe ich aus meiner Perspektive daher vielleicht eine Erklärung: man war als purer Teilnehmer oft ganz schön im Stress im weitläufigen Kongresszentrum von einem Vortragsraum zum nächsten zu kommen, zwischendrin das stille Örtchen aufzusuchen und um dann noch an den Ständen der Astrologieschulen auf einen Plausch vorbeizuschauen, bei Softwareanbietern User-Unterstützung einzuholen oder am Astronova-Stand nach tollen Büchern zu gucken die dort in reichlicher Fülle vorrätig waren. Nach einer Viertelstunde ging es nämlich schon mit der nächsten Veranstaltung weiter und manch einer hatte Pech und musste während des Vortrags an der Wand stehen, weil er nicht rechtzeitig einen Sitzplatz ergattert hatte.
Samstagabend war dann noch die festliche Abendveranstaltung in einem griechischen Lokal, die man schon sehr früh buchen musste. Spätentschlossene konnten leider nicht mehr teilnehmen, denn es passten nur ca. 150 Leute in den Nebenraum mit Bühne und Galerie. Diese Veranstaltung war wirklich sehr gelungen und war gekrönt durch einen Kabarettisten aus München, der in einmaliger Manier die 12 Tierkreiszeichen darstellte. Einfach Klasse!
Trotz der tollen Atmosphäre beim Kongress kann ich mit Euch beiden in ein Horn blasen: ich bin heilfroh bei Phoenix, und im Speziellen in der Ausbildung bei Christopher gelandet zu sein, dessen fundierte Art der Wissensvermittlung mir persönlich sehr liegt (ist wohl mein Steinbock-IC, der sich hier so wohl fühlt ). Aufbauend auf die größtmögliche Wahrung der Raum-Zeit-Spezifität und der Ableitung aus der Anschauung heraus, wie sie durch Michael Roscher gelehrt wurde, sehe ich die Ausbildung bei Phoenix als ein wertvolles Fundament für meinen zukünftigen Weg als Astrologin.
Denn eines habe ich bei festgestellt, die klassische Astrologie ist für mich mittlerweile keine Alternative mehr!
Mit der lösungsorientierten Ausrichtung liegt Ihr meiner Meinung nach genau im Trend dessen, was auch in der Zukunft noch für Klienten jeglicher Lebensberatung interessant sein dürfte: echte Hilfe zur Selbsthilfe. Weiter so!
Lieben Gruß,
Carola