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Sabine Bends

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Skorpion

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abbildung ”Der Skorpion kommt aus dem unergründlichen Dunkel eines giftgrünen Kratersees ans Licht der Erkenntnis, um das bisher Unbekannte zu erforschen.

Er wird umrahmt von blutroten Beeren und der geheimnisvollen Orchidee.

Die Sanduhr und die sich häutende Schlange zeigen seinen Bezug zur Vergänglichkeit und den intensiven Drang zu Verwandlung und Überwindung des Alten und Unnützen.”        

Ulrike Aepfelbach

 

Gedicht:  Sabine Bends

Skorpion

wenn uns’re seele tiefe sucht,
wenn der tag die nacht verflucht,
wenn gefühle stärke zeigen,
wird es zeit, das haupt zu neigen.

wir können uns dem unsagbaren
nicht erwehren,
dürfen dennoch nicht verzagen.
müssen verzichten – nicht begehren.

wandlung heißt das zauberwort,
eben noch hier und jetzt schon fort.
in des überlebens größter not
hilft uns manchmal nur der tod.

wenn stille tränen die gräber säumen,
beginnt des herzens wunde zu verheilen.
wir fangen wieder an zu träumen,
um auf den nächsten abgrund zuzueilen.

 

© 2011 Sabine Bends @ 23. Oktober 2011

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