Tag der Astrologie – was Astrologie für mich bedeutet
Aus der Redaktion | Ein Kommentar |
Die Sonne betritt das Tierkreiszeichen Widder, es ist der Augenblick der Frühlingstagundnachtgleiche.
Für die Astrologie ist dies der Beginn des astrologischen Jahres, denn mit dem Widder beginnt traditionell die Zählung des Tierkreises.
Zum heutigen Tag der Astrologie haben wir die AutorInnen von astrophoenix gebeten, Ihre Gedanken, Hoffnungen und Wünsche für dieses neue astrologische Jahr mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, zu teilen. Hier ist, was sie zu sagen haben:
Sabine Bends
Das neue astrologische Jahr beginnt, und mit ihm ein weiterer Weg der Erkenntnis für mich, den mir die Astrologie bietet. Zu verstehen, mich zu öffnen, eine immer umfassendere Perspektive zu gewinnen – das ist für mich Astrologie. Mein Denken zu hinterfragen, nichts für selbstverständlich zu nehmen, immer wieder neue Räume und Möglichkeiten zu entdecken – das ist für mich Astrologie.
Möge das neue Jahr mir weiteren Schwung verleihen, anderen Menschen die Astrologie nahe zu bringen, die nicht von einem allwissenden Astrologen herab gepredigt wird, wo keine festen Vorstellungen vermittelt werden, was wann wie sein wird. Möge das neue Jahr mir zeigen, wie ich andere noch mehr davon begeistern kann, diese unschätzbar wertvolle Methode der Selbst- und Weltentdeckung für sich zu erlernen. Mögen die Wege und Methoden, die ich finde, über Astrologie zu sprechen und zu schreiben, in vielen den Funken wecken, ihren Geist weit zu machen, sich konstruktiv dem eigenen Er-Leben zuzuwenden, innezuhalten und zu spüren, was in ihnen vorgeht – untermalt mit astrologischer Symbolik. Das ist mein tief empfundener Wunsch.
Iris Apé
Für meine wassermanngefärbte, kommunikativ ausgerichtete Dritthaussonne ist die Astrologie eine weitere Sprache, die es erlaubt, ständig neue Ausdrucksweisen zu finden, die jedem Individuum als solches gerecht werden. Es offenbaren sich laufend vielfältige Wege, man lernt nie aus.Entsprechend einem meiner Lieblingsmottos „Schlimm sind weniger die Dinge, die gewesen sind. Schlimm sind die Dinge, die hätten sein können…“ begleitet mich weiterhin der innere Wunsch und gleichzeitige tiefverankerte Glaube, dass die Astrologie uns auch 2008 behilflich sein möge und wird, herauszufinden, was sein kann.
Möge jeder Einzelne die hinter den Herausforderungen liegenden Chancen annehmen, welche der Kosmos für ihn bereithält, auf dass sich das innewohnende Potential optimal entfalte.
Möge mit dem neuen astrologischen Jahr der Startschuss fallen für einen Neubeginn in jedermanns persönlichem Rahmen.
Möge es uns gelingen, hierauf zu vertrauen.
Udo Kothöfer alias Astro-Fox
Ich als Ingenieur stand der Astrologie anfangs skeptisch gegenüber. Diese Skepsis ist in Begeisterung umgeschlagen. Das beinhaltet aber trotzdem, dass ich die astrologischen Methoden zunächst und auch weiterhin kritisch beäuge. Für mich gibt es Parallelen zwischen dem Arbeiten als Ingenieur und Astrologe: In beiden Disziplinen arbeite ich mit Modellen, die Anwendungsgebiete und Grenzen haben, in beiden Disziplinen kann (oder muß) ich zwischen zur Verfügung stehenden Modellen auswählen.
Im Mai werde ich meine Ausbildung zum “Astro-Systemischen Berater” abschließen und der Astro-Fox kann nun ganz aus seinem Fuchsbau hinaus. Der VHS Coburg habe ich angeboten, einen Kurs über Astrologie zu halten. Ich hoffe, der Vorschlag wird angenommen. Einen Astrologie-Kalender für 2009 werde ich wahrscheinlich wieder herausbringen. Es ist davon auszugehen, dass ein knuddelliger Fuchs die Hauptrolle darin einnimmt. Vielleicht wage ich ein astrologisches Experiment, wohlwissend, dass die meisten Experimente für die Astrologen ungünstig ausgegangen sind. Wenn mir das dann auch passieren sollte, tauche ich im Fuchsbau unter, bis mir die Sterne wieder günstig gesonnen sind.
Heike Hoyer
Für mich ist Astrologie der beste Zugang zu den “energetischen Urprinzipien” (Thorwald Dethlefson: “Schicksal als Chance”), die alle unsere Wirklichkeitsbereiche durchziehen und bestimmen. Ich würde gerne mit dazu beitragen, daß diese Art der Wirklichkeitsbetrachtung und -analyse ihren Exotenstatus verliert und in userer Kultur selbstverständlicher wird. Und wenn z.B. Manager mittlerweile beim coaching zur besseren inneren Zentrierung asiatischen Schwertkampf erlernen, warum sollten sie sich nicht auch einer astrologischen Potentialanalyse öffnen?! Solche Entwicklungen wünsche ich der Astrologie in der nächsten Zeit und hoffe dabei auf die kommende Saturn-Uranus-Opposition, bei der ja die Chance besteht, daß alte, überkommene Denkweisen von neuen Ideen abgelöst werden.
Yamuna Becker
Was bedeutet für mich Astrologie?
Ein großartiges Werkzeug, mich selber, andere Menschen und individuelle Lebensläufe verstehen und deuten zu lernen.
Was wünsche ich für die Astrologie?
Daß immer mehr Menschen den Nutzen dieses Werkzeugs schätzen und auf ernsthafte, seriöse und verantwortungsvolle Weise anzuwenden lernen.
Was ich mir vom neuen astrologischen Jahr verspreche:
Wachsende Bewußtheit der Vernetztheit von uns allen auf und mit diesem Planeten Erde sowie wachsende Verantwortung für unser aller Schicksal.
Mögen wir die starken Energien zum Wohle von allen einsetzen und lenken lernen!
Dagmar Wäscher
Als eine, die mit dem Mond im Widder geboren wurde, schliesse ich nur mit den Dingen Blutsbrüderschaft, für die ich bereit bin, persönlichen Einsatz aufzubringen. Meinem Naturell entsprechend, gilt dies auch für mein neu-erobertes „Territorium“, der Astrologie. Allerdings möchte ich nur für eine Astrologie gerade stehen, die sich genauso kritisch wie konstruktiv gestaltet, und die bereit ist, zusammen mit anderen Disziplinen ungewöhnliche Wege einzuschlagen.
So habe ich bereits mein erstes wassermännisches Projekt mit einer Gleichgesinnten initiiert, das ich an dieser Stelle noch nicht verraten möchte, aber von dem ich mir eine kreative Umsetzung innerhalb dieses – astrologisch – neuen Jahres erhoffe. Ein weiteres Projekt mit einer „anderen Disziplin“ entsteht gerade in meinem Kopf, der ja auch dem Widder zugeordnet wird. Aber keine Sorge, ich werde meine Energie nicht wie in alten Tagen mit „dem Kopf durch die Wand“ zum Verpuffen bringen; ich werde sie für Initiative und Kreativität gebrauchen, um Menschen näher zu bringen, wie sie ihre ureigene Kraft der Selbstverantwortung und die Sorge für sich selbst entfalten können.Ganz besonders freue ich mich auf die Ausarbeitungen der geplanten astrophoenixischen Gemeinschaftsprojekte!
Christopher Weidner
Astrologie – das ist wie eine Reise ins Wunderland, dem weißen Kaninchen hinterher ins Land hinter den Spiegeln. Wer die Astrobrille aufsetzt, der sieht eine andere Wirklichkeit, eine, die sich von dem, was wir alltäglich wahrnehmen, manchmal sehr unterscheidet – und uns doch merkwürdig vertraut vorkommen kann. Kann uns Astrologie eine Wirklichkeit zeigen, die wirklicher ist als das, was wir erleben? Viele von uns wünschen sich das vielleicht. Ich bin mir nicht so sicher. Es ist wie beim Träumen: in der Regel wissen wir nicht, dass wir gerade träumen und das, was unser Traum-Ich erfährt, ist ebenso real wie das, was unser Alltags-Ich erlebt. Was ist nun wirklich – der Traum oder die so genannte Realität?
Für mich ist diese Frage nicht zu klären. Ich glaube nicht, dass ich durch die Astrobrille mehr sehen kann also ohne sie oder tiefer in die Geheimnisse des Universums eintauchen kann. Ich sehe die Welt nur anders. Doch in diesem anders liegt die Kraft, die aus der Astrologie in unser Leben hineinreicht. Sie kann unser Leben verändern. Sie gibt mir jeden Tag aufs Neue eine andere Perspektive, eine andere Sichtweise auf die Dinge und erlaubt mir dadurch, immer neue Möglichkeiten für mein Leben zu entdecken, und mich mit jedem Atemzug selbst erfinden zu können – wenn ich das will. Ich wünsche mir auch in diesem neuen astrologischen Jahr mehr davon – mehr Freiheit, mehr Ehrlichkeit, mehr Mut und mehr Fantasie im Umgang mit der Astrologie.
© 2008 astrophoenix @ 20. März 2008
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Schlagwörter: 2008, astrophoenix, Tag der Astrologie
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Astro-Fox kommentiert Astro-Fox:
Ich freue mich darauf, zum Wintersemester 2008 einen Volkshochschulkurs in Coburg halten zu können:
“Grundlagen der Astrologie aktiv erarbeiten”
Der Vorschlag wurde angenommen, nachdem die VHS den potentiellen Dozenten (also mich) in einem Gespräch nach seiner Tauglichkeit inspizierte und für fähig befand.
Ich freu mich drauf!
* Astro-Fox *