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Sabine Bends

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Zwillinge

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abbildungZeichnung: Ulrike Aepfelbach

“Astrologie ist für mich als freischaffende Künstlerin vor allem eine Welt der Symbole und Bilder. Das Archetypische drückt sich unter anderem in Formen und Farben aus.  Nicht nur, aber in besonderem Maße auch in der bildenden Kunst. 

Allegorien uns Mythologien erzeugen phantasievolle Bilderwelten in jeder Epoche der Kunstgeschichte und bei jedem Künstler auf ganz spezifische Weise. Im Betrachter lösen sie wiederum ebenso individuelle Assoziationen aus.

Ich selbst (Sonne im Löwen, Aszendent Waage, Venus in der Jungfrau) setze dies natürlich auf meine Art zeichnerisch um. In meinen freien Arbeiten tauchen immer wieder ganz unbewusst und ungeplant Symbole und Sinnbilder auf. In dieser Reihe der Sternzeichenbilder sind sie  natürlich durchaus  bewusst eingesetzt und angeordnet worden.

Der Zwilling schaut mit seiner Tag-und Nachtseite interessiert in die, ihn im Blau des Himmels und „post“gelb  umwirbelnde, Welt:  Lebhafte, schillernde Schmetterlinge, das Luftzeichen in alle Richtungen belebend, die Schwalben als Flugkünstler der lauen Lüfte, das neugierige Äffchen, das die Schriftstücke ergreift, die ihm aus federführender Hand zu flattern.

Er könnte auf dem Tandem überall hin  unterwegs sein, wo es etwas Neues zu entdecken gibt. Der Äskulapstab symbolisiert den, dem Zwilling innewohnenden Dualismus und die Vereinigung gegensätzlicher Kräfte seines Planeten Merkur.”

Mehr Infos zur Künstlerin finden Sie hier: http://www.atelier.ulrikeaepfelbach.de/


Gedicht:  Sabine Bends

Zwillinge

“Du stehst in Licht und Schatten,
siehst, was wir haben und was wir hatten.
Siehst den Tag und siehst die Nacht,
hast viel Zeit damit verbracht,
alles genau zu besehen
jedes Detail zu verstehen.

Wo die Liebe wohnt, wohnt auch der Hass,
wo es trocken wird, war es mal nass.
Kannst nicht entscheiden, wer von uns beiden
dir besser gefällt – zwiespältig ist sie, deine Welt.

Du fliegst zwischen den Polen,
willst die Sterne vom Himmel holen,
willst vermitteln und erklären,
Gutes verteilen, das Glück vermehren.

Deine Waffe ist das Wort,
wen ihr scharfes Schwert durchbohrt,
bleibt sprachlos zurück, bei dir hat nur Glück,
wer sich mit deiner Gewandtheit, deinem Geschick
zu messen versteht –
weil er sonst schweigend untergeht.

Doch wisse, dein Verständnis
ist mehr wert als ein Wort.
Und ein ehrliches Bekenntnis
trägt allen Zweifel mit sich fort.

 Verzweifle und verzage nicht,
wenn wieder mal ein Traum zerbricht.
Leih dir Sinn und leih dir Ziel,
hast du auch manchmal das Gefühl,
dich zu verzetteln, zu verlieren.

Verzweige dich, so wie ein Ast,
der stetig, jedoch ohne Hast
seinem Wachstumsplane folgt.
Am Ende steht er da, dein Traum:
Sieh, es ist ein großer Baum!”

 

abbildungKreative Reise ins Horoskop” – Ein Workshop zur Gestaltung des eigenen Geburtsbildes

3./4.9.2011 – Wochenendworkshop mit Sabine Bends & Ulrike Aepfelbach

© 2011 Sabine Bends @ 21. Mai 2011

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