Sabine Bends
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E-Mail: sabine.bends@phoenix-astrologie.de
Homepage: http://www.astrologie-koeln.de
Motto: Man kann Astrologie nicht begreifen, man kann sie nur erfahren.
Ich lese gerade:
Über den Autor
Jahrgang 1966, geprüfte Astrologin des Deutschen Astrologenverbandes (DAV), Leiterin der Ausbildungskomission des DAV , Dipl.-Übersetzerin, Autorin und Übersetzerin von astrologischen und esoterischen Fachbüchern und Artikeln
Seit 1998 spirituelle Arbeit und Fortbildung mit Donna Leslie Thomson, Channel und Medium für Bewusstseinssitzungen, 2000 Einführung in die Alten Weisheitslehren durch Alan Oken, seit 2006 Schülerin der Vipassana Meditation von S.N. Goenka und seinen Assistenzlehrern, intensives Studium von Byron Katie’s „The Work“ zur Hinterfragung von Gedanken und Glaubenssätzen, Schülerin von „Der Kurs in Wundern“, seit 2008 Schülerin von Lincoln Gergar, Channel for Higher Self.
Mit Christopher Weidner Gründung von Phoenix Astrologie online im Frühjahr 2003. Ebenfalls 2003 Gründung von Phoenix Astrologie Köln mit Holger Faß, seit 2008 Anerkennung als offizielles Ausbildungszentrum des Deutschen Astrologenverbandes.
Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer astrologischen Beratungsarbeit ist die Auflösung von behindernden Glaubensmustern, die uns prägen. Sabine deutet lösungsorientiert, psychologisch und aus einem spirituellen Weltverständnis heraus. Spezialgebiete von ihr sind u.a.: Berufsberatung, Begleitung in die Selbständigkeit, Familiensysteme. Mehr Informationen über ihr Beratungs- und Veranstaltungsangebot unter: www.astrologie-koeln.de
Interview mit Sabine Bends
“Mein Weg zur Astrologie:
Ich war Mitte zwanzig, als ich meine erste Tarotkarte zog. Es war »der Turm«, eine Karte, die von »Zerstörung der Form, Aufhebung und Umbruch der Werte«[i] erzählt. »Diese Karte deutet auf jähe, zum Teil erschütternde Erkenntnisse, die bisherige, festgefügte Vorstellungen, Überzeugungen, vielleicht sogar unser ganzes Weltbild ins Wanken bringen oder umwerfen.«[ii] Wenig später folgte ich der Einladung eines Freundes, mit ihm und anderen Freunden einen Urlaub an Bord eines Segelbootes vor der türkischen Küste zu verbringen. Wir hatten den Astrologen Harald Mayen mit an Bord, der für jeden Mitreisenden ein Horoskop erstellte und sich ein bis zwei Stunden Zeit für ein persönliches Gespräch mit jedem nahm. Ich ging ohne große Erwartungen in das Gespräch mit Harald und kam mit roten Wangen und glühenden Augen wieder heraus. Woher wusste er das alles über mich? Wie konnte er diese Aussagen treffen? Er hatte nicht alles genau so ausgedrückt wie ich es ausgedrückt hätte, aber es war doch so nah an meinem Leben, dass etwas dran sein musste an dem, was er tat! Noch an Bord verschlang ich die von ihm mitgebrachten astrologischen Bücher, auch wenn ich sie nur teilweise verstand. Und von diesem Tag an wusste ich: Das lerne ich auch. Ein wichtiger Durchbruch meines Lebens war geschafft – ich war der Begrenztheit und Eindeutigkeit meines Weltbildes entkommen und vor mir tat sich eine riesige und scheinbar unergründliche Landschaft neuer Erkenntnisse, neuer Zweifel und neuer Fragen auf – mein Weg mit der Astrologie begann.
[i] Akron, Hajo Banzhaf: Der Crowley-Tarot, Das Handbuch zu den Karten von Aleister Crowley und Lady Frieda Harris; Hugendubel Verlag München, 1991
[ii] ebenda, S. 97
Was mir in der Astrologie am wichtigsten ist:
Astrologie bewirkt bei mir persönlich immer wieder Erkenntnisgewinn. Und dieses Erkennen, Verstehen, diese Weitung der Perspektive empfinde ich als das Wertvollste, was uns die Astrologie schenken kann. Wenn wir in unser Horoskop schauen, schauen wir in unser Inneres. Dort finden wir alle Antworten auf all unsere Fragen und immer wieder – uns selbst. Dort steht nichts, was wir nicht schon wüssten. Doch das Horoskop hilft uns, unser inneres Wissen zu dechiffrieren und sichtbar zu machen. Weisheit, Erkenntnis, Entwicklung, Bewusstseinswachstum – das ist für mich Astrologie.
Worauf ich in der Astrologie am ehesten verzichten kann:
Auf Festlegung und Präzision. Ich erwarte von der Astrologie keine exakten Aussagen, Charakterbestimmungen, genaue Prognosen oder Ähnliches. Sie ist für mich kein Präzisionsinstrument, mit dem ich eindeutige Antworten geben kann. Insofern kann ich auf die Suche nach der alle Fragen beantwortenden astrologischen Methode gut verzichten. Ich wünsche mir von der Astrologie, dass sie meinen Horizont erweitert und mir immer neue Wege des Verständnisses zeigt.
Mein Ansatz:
Ich sehe Horoskope grundsätzlich nicht als Anzeiger von determinierenden Einflüssen, sondern als Möglichkeit, mein Verständnis und meinen Handlungsspielraum für das Leben zu erweitern, um das in mir wohnende Potential bestmöglich zum Ausdruck zu bringen, immer wieder neu. Aus diesem Grund suche ich in einem Horoskop grundsätzlich auch nach der Lösung zu einem Anliegen. Das konkrete Anliegen des Klienten spiegelt sich immer in aktuellen bzw. Radixkonstellationen wieder. Diesen Konstellationen gilt es, in der Beratung auf den Grund zu gehen. Es ist eine rein empirische Beobachtung. Jemand kommt zur astrologischen Beratung, schildert sein Anliegen, und ich finde es im Horoskop wieder. Die Konzentration auf dieses Anliegen und das tiefere Verständnis für die entsprechende Konstellation führt zu einer neuer Sichtweise und eröffnet neue Möglichkeiten des Umgangs mit dem scheinbaren “Problem”. Der Ansatz ist für mich eine Konsequenz meines Umgangs mit Astrologie und meines Wunsches nach menschlicher Entwicklung und Überwindung von scheinbaren Hürden. Ich gehe davon aus, dass nichts unmöglich oder unlösbar ist, und dass die Astrologie nicht nur Probleme, sondern auch deren Lösung bereit hält. Wichtig ist mir dabei vor allem dir grundsätzliche Einstellung dem Leben und seinen Herausforderungen gegenüber. Das Leben ist für mich kein “Schicksal”, das über mich kommt und das ich erleide, sondern ich sehe jeden Menschen als (Mit)Schöpfer seines Lebens. Wir haben die Wahl, wie wir mit dem uns Geschickten umgehen wollen. Ich gehe grundsätzlich von einem positiven, unterstützenden Universellen Willen aus.
Als Beraterin kann ich nur “Hebamme” spielen, also dem Klienten helfen, das zutage zu fördern, was ohnehin schon in ihm angelegt ist. Meiner Ansicht nach verfügt jeder Mensch über immense Ressourcen, die eben nur bewusst gemacht und aktiviert werden müssen. Der Berater kann den Klienten an diese Ressourcen heranführen, durch Fragen, durch Fokussierung auf die Ressourcen sowie durch Öffnung für neue Betrachtungsweisen. Dies geschieht ganz sanft und wenig invasiv oder beeinflussend, wenn man den Raum für bestimmte Fragen öffnet. Der Raum der Möglichkeiten wird so fast unmerklich ein Stück erweitert, so dass der Klient für sich selbst neue Wege entdecken kann, ohne Vorgaben oder Ratschläge. Seine Freiheit des Handelns wächst und schon immer vorhandene Ressourcen werden von ihm oder ihr neu entdeckt.”
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