Der Pionier im Krankenbett – Auslösung durch den rückläufigen Mars
Aus dem Leben, Berichte | (7) Kommentare |
Mars – Dein Wille geschehe!
Man hört manchmal „es geht nichts vor und zurück“. Was die derzeitige Zeitqualität anbelangt, so bewegt es sich in jedem Fall. Und zwar rückwärtig. Mars befindet sich in der Phase seiner Rückläufigkeit und wirft unseren Blick auf unseren Energieeinsatz in bestimmten Gebieten. Wir dürfen also nochmal in uns gehen, prüfen, ob das, wofür wir einstehen, wirklich zu uns passt bzw. ob wir, was unsere Willenskraft betrifft, authenthisch agieren oder die Energien eventuell umgepolt werden wollen. Vielleicht ist in unserem Energiesystem ein Defizit aufgetaucht und unser Tank benötigt einen zusätzlichen Energielieferanten. Selbst ein PS-starkes Auto muss manchmal ein Stück rückwärts fahren, in der Wartung Ölwechsel erhalten und Bremsflüssigkeit austauschen lassen, bevor es anschließend wieder mit voller Kraft vorwärts durchstartet (satter, marstauglicher Kavalierstart inbegriffen:-), schließlich braucht die momentane Löwefärbung ein bisschen Imponiergehabe und Theatralik).
So just pull the trigger…
…singt Rihanna in ihrem Lied „Russian Roulette“. Genau das macht Mars gewöhnlich. Er drückt den Abzug, überlegt keine Sekunde, was danach passieren könnte. Er will einfach nur. Loslegen, durchstarten und ans Ziel. Sofort. Und eine Maxime hat er hierbei mit Sicherheit: er will Erster sein. Anderen wird bei seinen ad hoc-Einsätzen kein Vortritt gelassen. Sie werden auf der Strecke bleiben, er fährt indessen die Ellbogen aus, hat die Position des Stürmers inne, den alle nur mehr von hinten zu sehen bekommen, nachdem er sie womöglich kurz zuvor überrannt hat. Verteidigung ginge natürlich auch, wenn dies denn sein Ziel ist, schließlich ist er Meister in Abwehr und Abgrenzung. Wie auch immer, es ist nicht ratsam, unter dessen ungebremste „Fuchtel“ zu geraten oder seiner ungestümen Wucht ausgesetzt zu sein. Denn:
SEIN Wille heiligt die Mittel
Mars steht für unseren Willen, unsere Durchsetzungsfähigkeit sowie Antriebskraft. Er liefert unbändige Abenteuerlust, will seiner (sexuellen) Eroberungslust nachgehen, bringt die nötige Portion Waghalsigkeit und Mut mit bei seinen pionierhaften Streifzügen durchs Revier. Für ihn gibt es jederzeit einen Neubeginn, geht es um die eigenen Anliegen, Belange und Bedürfnisse.
Dies alles gilt selbstverständlich für einen Mars in „Reinform“, sprich, ohne größere Spannungen, die Konfliktpotenzial bieten und ihn sei es verzerren bzw. reichlich herausfordern können.
Resonanz durch einen rückläufigen Mars im Horoskop
Mein eigenes Horoskop weist bereits einen rückläufigen Mars auf. Dieser ist demnach für die aktuelle kosmische Lage äußerst schwingungsempfänglich. Dahingehend, dass dieser Zustand zirka alle 2 Jahre vorkommt, kann ich jedoch eindeutig die Besonderheit des diesmaligen feststellen. Hinzu kommt: der jetzige Marstransit bewegt sich im Zeitraum von wenigen Wochen genau dreimal über meinen eigenen Mars. Eine dreifache Marsrevolution also (Revolution bezeichnet die Wiederkehr eines Transitplaneten auf seine Radixposition) binnen kurzer Zeit. Das kann nur bedeuten: reload your energysystem. Die Tankstelle für Energie und Antrieb wird mehrfach aufgesucht und angezapft.Während seiner derzeitigen Rückläufigkeit hat er kürzlich nicht nur vorerst die 2. Konjunktion gebildet zu meinem löwegefärbten 9. Haus-Mars R, sondern gleichzeitig das gesamte T-Quadratanhängsel (Mars Opposition Saturn, Mars Quadrat Neptun) mit ausgelöst. Von eben so einer Herausforderung als Beispiel sprach ich im vorherigen Absatz.
Der innere Urkampf in der Auslösung
Ein rückläufiger Mars an sich ist schon kein „Reinzustand“ in Sachen Durchsetzung und Co. Der sonst leicht „entäußerte“, spontan-handlungsfähige Wille ist hier nach innen gerichtet und ficht erst zahlreiche innere Kämpfe aus, bevor er zum Einsatz kommt. Er ringt erstmal mit sich selbst, bevor er sein Aggressionspotenzial hervorholt und mit anderen ringt. Die Frage, für was er einstehen will, stellt sich ihm mehrfach und verlangt deshalb ohnehin auf Dauer nach einer Lösung, die wirklich aus dem Inneren heraus kommt, um danach ins Außen getragen zu werden.
Der Löwe allein ist zwar stark, vermag aber nicht alles alleine herauszureißen. Diesmal biss er zeitweise nicht ins rohe, eigenständig erbeutete Fleisch, sondern vielmehr ins grüne Gras. Fängt er sich sein saftiges Hüftsteak sonst selbst, so musste er schlapperweise in die Vorräte der Gefriertruhe greifen. Anders gesagt: mein Pionier machte schlapp, streckte seine Waffen, vonwegen Finger am Abzug. Er preschte nicht mehr nach vorn, sondern fiel rücklings ins Bett. Der sonstige „Mars-macht-mobil“, bei Arbeit, Sport, Reisen, Weiterbildung, Wissensvermittlung und Spiel“ (Mars aus 5 in 9) lag flach.
Denn mit zunehmender Annäherung an die Konjunktion wurden meine Kräfte zusehends lahmgelegt. Die Energien verließen mich. Nicht von heute auf morgen, sondern schleichend (Neptun, sei mir gegrüßt), ich fühlte ein regelrecht unterwandertes Energiefeld, die Vitalität schwand dahin, der Energiefluss erfuhr eine schrittweise Aufstauung. Spätestens dann, wenn einem ein Glas prickelnder, roter Sekt zur Blutbildung und Kreislaufanregung gereicht wird, ist dies nicht mehr unbedingt ein Indiz für Genusslust oder Energieüberladung.
Der mars-saturnische Hindernisläufer
Mit der oft als angezogene Handbremse betitelten Mars-Saturn-Opposition wird man förmlich angespornt in Sachen Willensbildung. Sah man anfangs womöglich mehr die Steine, die sich einem des öfteren gewohnheitsmäßig in den Weg legten, so integriert man irgendwann das „Saturnsponsoring“ und richtet seine Willenskraft ehrgeizbeseelt und höchst konzentriert auf das angestrebte Ziel.
Doch nun in dieser Phase stieß sogar Saturn an seine Grenzen, er hatte wohl selbst nicht mit den neptunischen Hintertürmanövern samt Schleiertaktik gerechnet. Die Widerstände, die sich bei kleinsten Kleinigkeiten aufbauten, versuchte ich anfangs noch zu überwinden, bemüht, mich selbst auszuklinken und so zu tun, als sei nichts. Doch selbst Aufraffen und Disziplin bis zum „Letzten“ wurden nicht mehr belohnt. Als die Konjunktion exakt war, geht nix mehr, rien ne va plus, da wir eingangs bereits beim Roulette waren. Die Abwehrkräfte waren völlig ausgelöscht, die Antriebskraft untertourig. Ein Infekt mit Fieber gesellte sich hinzu. Kreislauf nahe am Kollaps. Und Neptun als gestresster APEX-Planet (von diesem gehen die 2 Quadrate aus, die ihrerseits eine Opposition bilden) des T-Quadrats griff in die Vollen, schien zu seinem „Recht“ kommen zu wollen. Oder drücken wir es lieber im neptungerechten Jargon aus, er machte Anstalten, seinerseits in der abgelegenen Ecke seines 12. Hauses erlöst zu werden.
Zeit für die mars-neptunische Mimose
Es liegt mir fern, mich an dieser Stelle über Gebühr in Krankheitsdetails zu verlieren, ich würde nur gerne für MA/NE-Auswirkungen sensibilisieren und Sie dürfen mir glauben, ich erspare Ihnen bereits einiges. Kurzum: ein hypersensitiver Zustand stellte sich ein. Neptunischer Schongang inklusive Weichspüler, der selbst die saturnische anerzogene Rigidität und Härte aufzuweichen vermochte.War die Geräuschkulisse eben noch zu hoch, so war sie nach einiger Zeit minimal zu niedrig. Das Licht vor 3 Sekunden effektiv zu grell, im nächsten Moment aber auch bereits wieder einen Tick zu dunkel. Die Temperatur mal1 Grad zu hoch oder alsbald womöglich 3 zu niedrig. Fettes Essen zu fett, Saures zu sauer, Süßes zu süß, gewisse Duftnoten zu intensiv, streng, bitter usw. usw. Der zarteste Windhauch hätte mich mühelos fortwehen können, mein Energiefeld war entsprechend nahezu durchlässig. Selbst Lachen war zu anstrengend. Es war mir ein Rätsel, wie Menschen aufrecht herumlaufen können und dabei noch in der Lage sind, Dinge zu erledigen.
Mögliche Äußerungen einer Mars-Neptun-Konstellation bzw. Auslösung:
- Ich krieg nix auf die Reihe.
- Ich fühle mich schwach.
- Ich schaffe es nicht.
- Mir ist alles zuviel.
- Ich kann nicht mehr.
- Ich will nicht mehr.
- Hilfe.
Mars-Neptun reagiert hierbei nicht auf Radikalkuren oder Arzneibomben. Neptun sucht die Erlösung durch Subtilität. Man tut also gut daran, ihm da generell entgegenzukommen. An Alternativen mangelt es ja nicht. So war ich denn, wenn auch zu diesem Zeitpunkt völlig unbewusst, umgeben von einem wahren Arsenal aus Kügelchen, Pillchen, Säften, hie ein Tüchlein, da ein Hauch Duftöl. Alles sorgsamst ausgewählt und wohldosiert. Auf sphärische Musikklänge im Hintergrund sprach ich zeitweise besonders an.
Und in kurzen lichten Momenten meines rückläufigen Deliriums konnte ich vor allem eines nicht: ich konnte es nicht glauben, dass so ein Zustand überhaupt möglich ist.
Die Wende im drifting along – Zustand
Während ich so scheinbar willen- und kraftlos dahintrieb wie ein Schluck Wasser in der Kurve, suchten mich Träume heim, unzählige Bilderfluten zogen in Sekundenbruchteilen an mir vorbei. Den Wendepunkt spürte ich deutlich in dem Moment, als ich mich ergab. Es war wie ein Öffnen hin zur kosmischen Energie. Ich ließ geschehen, willigte ein (MA/NE! Der eigene Wille fügt sich einer übergeordeten Sache und bezieht diese Dimension mit ein), wurde getragen von einer Welle des Universums, die feinstoffliche Schwingungsebene zeigte sich, Vertrauen stellte sich ein. Der Hilferuf wurde erhört. Wie von Feenhand begannen sich, Dinge zu regeln. Vieles geschah einfach.„Tu nichts und alles wird getan“ schrieb Christopher Weidner in seinem Artikel zu Mars-Neptun. Der Gedanke, noch irgendetwas reißen oder forcieren zu wollen, war längst aufgegeben. Und mit dem Sichüberlassen verspürte ich tief im Inneren die ersten Regungen meines Pioniers, der mir deutlich sagte, was er unbedingt möchte. Da gab es teils vernachlässigte, teils noch nicht gelebte Dinge. Mars R bot die Chance, sich der unterschlagenen Kraftreserven bewusst zu werden, die es zu mobilisieren gilt. Der krankheitsbedingte Rückzug war nötig. Er schaffte den Nährboden für eine Willensrückbesinnung, die Wiederauferstehung des Pioniers mit Plänen und Projekten.
Das kosmische Planetentiming für diesen Prozess hätte nicht besser sein können. Die Resonanz Mars R auf Mars R unglaublich. Und die Botschaft war klarer als Kloßbrühe.
Abschließend möchte ich gerne noch auf weitere, kürzlich erschiene Artikel zum dem Thema von Sabine Bends verweisen: „Zeit für den wahren Willen – rückläufiger Mars Teil 1 und 2“.
© 2010 Iris Apé @ 31. Januar 2010
Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!
Schlagwörter: 9. Haus, Apex-Planet, Löwe, Mars aus 5 in 9, Mars Opposition Saturn, Mars Quadrat Neptun, Mars rückläufig, Marsrevolution, rückläufiger Mars, T-Quadrat
Weitere Beiträge von Iris Apé.
Verwandte Artikel:








Liebe Iris,
erstmal gute Besserung auf allen Kanälen!
Mich hat der rückläufige Mars in 1 beim Wickel, nachdem er auf meinem Uranus kehrtgemacht hat und den Merkur gekitzelt. Da für 2 Jahre Neptun samt Chiron, (incl. Jupiters Kurzbesuchen) meiner Sonne gegenübersteht, hab ich auch so eine neptunische Phase, ohne direkte MA/NE-Verbindung.
Eine Phase, wo ich mir seit Wochen schlapp fühle, schlafen will, mir nur noch die Decke über den Kopf ziehen möchte, bis dieser Winter endlich vorbei ist, und alles an ursprünglich von Uranus (= Angst vor Verpassen von einmaligen Gelegenheiten – wenn nicht jetzt, wann dann?!) gefaßten Hauruck-Plänen auf das absolut Notwendige reduzieren möchte. Vieles habe ich von meiner Seite aus abgeblasen, was sich nicht schon durch die äußeren Umstände in Wohlgefallen auflöste.
Allerdings bringt der rückläufige Mars auch etwas mit, nämlich im LOA-Kurs von Chistopher hatte ich letztes Jahr beschlossen, ein Thema durch einen Selbstverteidigungskurs für Frauen zu bearbeiten als “nächsten Schritt”. Der kommt nun pünktlich zu MarsR auf AC endlich zustande, vorher gab es keine Gelegenheit
Liebe Grüße
Yamuna
PS: bei näherem Hinschauen hab ich doch reichlich Resonanz zu bieten, nämlich Neptun Quadrat AC ist ja MA/NE,. Wenn dann noch MA über den AC läuft, aktiviert er das natürlich richtig
Außerdem hängt an meinem Mars über eine Yodfigur im Quinkunx der Saturn dran und an dem wieder im Quinkux der von Mars gerade überrannte Merkur, also hat auch mein Saturn von diesem rückläufigen Mars was mit abbekommen…
Liebe Yamuna,
das ist ja genial: an eigenen Selbstverteidigungsstrategien arbeiten, während Mars R bei seinem AC-Übergang nach Energieinvestition in die Durchsetzung schreit. UND obendrein genau dieser Punkt ansonsten gerne von dem NE-Quadrat unterwandert wird…
Super gutes Beispiel.
Liebe Grüße
Iris
Liebe Iris,
ob du es glaubst oder nicht, ich WEISS sehr gut, was du da durchgemacht hast und vielleicht noch am Durchmachen bist. Dein Bericht hat mich emotional sehr mitgenommen; ich wünsche dir vom Herzen Heilung auf allen Ebenen!
Ohne jetzt einen persönlichen Krankenreport abgeben zu wollen, möchte ich dir ganz kurz etwas zu meinem T-Mars in R sagen: bei mir läuft er über das 4.Haus und dem IC. Mein Radix-Mars ist der Herrscher von 12 in 1. Also eine MA/NE-Konstellation. Mein körperlicher Zusammenbruch hatte jedoch nichts damit zu tun, aber ich spüre den T-Mars wie folgt:
Nach all diesen körperlichen Zusammenbrüchen auf allen Ebenen müsste eine normale Seele tief in den Abgrund stürzen. Meine Seele tut es nicht, ich weiß selbst nicht, woher ich diese Kraft beziehe. Aus meinem Körper sicher nicht, dazu ist er zu geschwächt. Für mich ist es der Teil in mir, der einen direkten Draht nach oben hat und der sich dadurch getragen und beschützt fühlt. Jetzt, wo das Schlimmste für mich passiert ist, kann ich loslassen und den unsichtbaren Kräften in mir und außer meiner selbst vertrauen, dass alles wieder gut wird. Ohne diese Kraft wäre ich ein verlorenes Kind. T-Mars löst demnach nicht meine seelischen Kräfte und Gefühle auf, sondern er trägt sie als wären sie seine Kinder über das Wasser. Wie du so schön die Worte von Christopher zitierst: ich mache nichts – es wird für mich getan. Ich übe mich im Hier und Jetzt zu sein und zu bleiben und Vertrauen ins Leben und in die Heilkräfte meines Körpers zu haben. Ja, das verdanke ich dem Teil in mir, der sich Mars nennt. Nicht auf-geben ist in MA/NE gefragt, sondern sich dem hin-geben …. glaub mir, das ist das Schwierigste auf der Welt. Zumindest für mich, hier und jetzt.
Heilvolle Grüße aus dem münchnerischen Krankenlager
Dagmar
Liebe Dagmar,
auch dir schicke ich von Herzen alle guten Wünsche für deine Genesung.
IC klingt ja nach seelischen Wurzeln, an denen Mars gerade aktiv ist – vielleicht wie bei einer “Wurzelbehandlung”… möge sich alles auflösen, was dort nicht hingehört, und anschließend die Kraft wieder fließen können.
Alles Liebe
Yamuna
Liebe Dagmar,
deine Zeilen haben mich sehr berührt. Du sprichst mir aus der Seele. Sich dem Hier und Jetzt öffnen und hingeben…sehr wohltuend zu erfahren, dass sich einer nach dem anderen hier im Forum öffnet…
Ich werde dir separat eine Mail schreiben.
Erstmal ALLES Liebe und Gute für dich
Iris
Liebe Iris,
meine Zeit reicht gerade nicht, um wirklich viel zu schreiben, doch ich möchte dennoch nicht ohne ein paar Zeilen weggehen. Es ist schön, wie du den Augenblick der Aufgabe, der HIngabe beschreibst. Wenn jeder Widerstand nachlässt, kann endlich das in uns wirken, dem wir sonst so leicht die Tür versperren. Ich kenne das im Kleinen aus vielen Momenten des Widerstandes, des vermeintlich “Machen-Müssens”, des sich Anstrengens über alle Gebühr, um “alles zu schaffen”. Und wenn ich mich dann entscheide: “Ich kann nicht mehr” oder auch “Ich will nicht mehr”, “Ich lass jetzt einfach los”, dann werde ich urplötzlich von Energie und Kraft durchströmt, die meine eigene bei Weitem übersteigt.
Zu deiner wunderbaren Geschichte fällt mir noch die einer sehr guten Freundin ein, die immer unter schlimmer Migräne litt. Eines Tages nahte wieder ein Anfall und sie war schon dabei, dagegen anzukämpfen, als es ihr auf einmal egal war. Sie warf sich auf ihr Bett und rief laut aus: “Okay, Migräne, komm, ich ergebe mich!” In dem Moment spürte sie ein Strömen durch ihren Körper, als würde sich etwas lösen. Und es kam keine Migräne. Es kam nie wieder eine zu ihr.
Wie wundersam das Sich-Ergeben doch sein kann.
Staunt Sabine