Die Finanzkrise und Superstar Obama – eine neue Form in der Politik und nur wenig Veränderung im Inhalt
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Wenn geschrieen wird “Es lebe der Fortschritt!”, dann frage stets: “Der Fortschritt wessen?” Stanislaw Jerzy Lec
Das Feuerwerk des Barack Obama
Er versteht es meisterlich, zu faszinieren: Charismatisch entfacht US-Präsident Barack Obama ein Aktions-Feuerwerk, nachdem es auf dem G20 Gipfel in London gelungen war,
ein Abschlusskommuniqué zu erzielen, das allgemeine Einheit bekundete. Man gab der Welt, was sie erhoffte und brauchte: Das Gefühl, sicher unter dem Schirm einer weltweiten Führungsriege durch die Krise zu navigieren. Die G2O-Länder seien bereit, weiter in Konjunkturprogramme in Billionenhöhe zu investieren und striktere Finanzmarkregulierungen durchzusetzen, zumindest steht das als Absichtserklärung im Kommuniqué.
Roland Tichy schreibt in der Wirtschaftswoche Nr. 16 vom 11.04.2009: »Hedgefonds sollen an die Informationskette gelegt werden, Rating-Agenturen ihre Methoden offen legen, beim Weiterverkauf von Krediten der Verkäufer mit in der Verantwortung bleiben und erweiterte Eigenkapitalvorschriften die Bankbilanzen sicherer machen. Und eine Liste der Steueroasen soll helfen, Schwarzgeldparadiese zu bekämpfen. Aber schon wenige Tage danach begann die Aktion >Zurück auf Los<«. Großbritannien scherte bei der Umsetzung der Beschlüsse aus. Kein Wunder, denn die Finanzindustrie erwirtschaftet rund neun Prozent der britischen Wirtschaftsleistung. Die Londoner City ist noch immer ein wirtschaftliches und politisches Machtzentrum.
Auch die Europäer ziehen nach wie vor nicht wirklich bei dem Gedanken, die Schuldenspirale weiter anzuheizen. Das einheitliche Gesicht, das nach außen gezeigt wurde, weil allen Teilnehmern des Gipfels klar war, dass man sich Uneinigkeit der Welt gegenüber nicht würde leisten können, zerbröckelt, kaum das es aufgeschminkt war. Der Kern der Finanzkrisenproblematik wurde nicht berührt – die exorbitanten Schulden, die nicht nur ständig zunehmen, sondern die auch durch die Zins- und Zinseszinslast in immer Schwindel erregendere Höhen schnellen. Doch was solls: Gerettet werden muss, also wird Geld gedruckt und in den Markt gedrückt… was mit dem Geld passiert lässt sich leicht erkennen: Wovon man viel hat sinkt im Wert. Knapp sind dann Waren, nicht Zahlungsmittel. Zur Zeit ist die – offizielle – Inflationsrate erfreulich niedrig. Betrachtet man jedoch die Situation von Nahmen, sind dafür vor allem zwei Dinge verantwortlich: der stark gesunkene Ölpreis und die Kaufzurückhaltung der Bürger bei einer Reihe von Produkten. Wer an der Kasse im Supermarkt den Geldbeutel zückt merkt wenig davon.
Nun reist Obama hierhin und dorthin, erntet rund um den Globus tosenden Applaus für seine in Prag formulierte Vision einer atomwaffenfreien Welt, schafft es, die Türken dazu zu bewegen, ihren Widerstand gegen einen NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen aufzugeben – seine im Gegenzug in Ankara bekräftigte Unterstützung für eine türkische Vollmitgliedschaft in der EU stieß bei Angela Merkel und Nicolas Sarkozy jedoch auf Ablehnung (http://www.n-tv.de/1133585.html?email=ok). Auch einen Blitzbesuch im Irak und das Kurdenproblem machte er zur Tagesordnung. Die Welt jubelt, der Retter ist da.
Damit ist der Superstar noch lange nicht am Ende seines Repertoires: Am 11. April berichtet www.n-tv.de: »Ein As im Ärmel? Obama sieht Fortschritte«(http://www.n-tv.de/1136014.html?email=ok ) während andere wichtige Organisationen und Gremien wie der IWF (Internationale Währungsfonds) und die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) den Silberstreif am Horizont nicht so recht erkennen können. Tatsache ist, dass Tausende kurzarbeiten oder ihre Jobs verlieren, und immer mehr Staaten, Banken und Unternehmen insolvent sind oder kurz davor stehen. Obama setzt auf das Einzige, was er wirklich hat: seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern, zu überzeugen und zu motivieren. Dabei vergaß er auf seiner Europareise auch nicht, den Führungsanspruch der USA zu untermauern (Handelsblatt vom 5.4.2009, http://www.handelsblatt.com/politik/international/obama-untermauert-den-fuehrungsanspruch-der-usa%3b2227502).
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Obamas die Welt begeisternde Vision einer atomwaffenfreien Welt mit der Ankündigung verknüpft war, die USA würden genügend Atomwaffen behalten, um einen eventuellen Angriff abwehren zu können. Ein Krönchen setzt dem ganzen auf, dass Obama vom US-Kongress weitere 83,4 Milliarden Dollar für die Kriege im Irak und in Afghanistan fordert – eine Vision und ihr Widerspruch innerhalb weniger Tage (http://www.n-tv.de/1135692.html?email=ok). Das Geld sei in diesem Jahr angesichts der Bedrohung durch die Al-Kaida und die erstarkenden Taliban notwendig, erklärte Obama. Im Kern geht den USA jedoch in erster Linie das Geld für Kriege aus (http://www.handelsblatt.com/politik/international/eine-billion-dollar-nur-fuer-krieg%3b2233444). Der Haushaltsantrag der Regierung an den Kongress für die 83,4 Milliarden-Investition zeigte, dass die Kosten für die Kriege in Afghanistan und im Irak seit den Attentaten vom 11. September 2001 bis Ende des Jahres knapp eine Billion Dollar erreichen werden! Vision und handfestes Kalkül gehen Hand in Hand und wir, das Publikum, bekommen die elegante Version davon zu hören.
Obama als der Seelsorger der Nation
Interessant ist Obamas Vergleich während einer Rede in der Gaston Hall, dem Vorzeigesaal der Georgetown University in Washington. In einer Zwischenbilanz präsentierte der US-Präsident Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur und stimmte die Amerikaner auf eine lang andauernde Wirtschaftskrise ein (natürlich nicht, ohne von dem aufziehenden Hoffnungsschimmer zu sprechen). Um die Wirtschaftslage bei seinem Amtsantritt im Januar zu erklären zitierte er eine Parabel aus der Bergpredigt, in der zwei Männern sich ein Haus bauen, der eine auf Sand, der andere auf Fels: »Der Regen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten«, deklamierte Obama wie ein Priester von der Kanzel. Nur ein Haus hielt stand: »Es fiel nicht, denn es war auf einem Felsen gegründet«. Und weiter sagte er: »Wir können diese Wirtschaft nicht auf dem gleichen Sandhaufen wiederaufbauen, wir müssen unser Haus auf einem Felsen bauen«. Prosaischer ausgedrückt bedeutet das das Eingeständnis, dass die amerikanische Wirtschaft und der Dollar auf Sand gebaut, also eine Illusion sind. (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,619006,00.html).
Form und Inhalt
»Obama hat erkannt, dass er zur Wahrung eines weltweiten Führungsanspruchs seines Landes die Formen der Politik ändern muss. Dies ist nicht zuletzt durch die veränderten weltwirtschaftlichen Realitäten wie das Gewicht Chinas und Indiens oder den weltpolitischen Mitspracheanspruch Russlands bedingt« schreibt Manfred Bleskin am 6. April, und er schreibt auch, dass es bei den Inhalten wenig Bewegung gibt (http://www.n-tv.de/1133585.html). Die Frage, wie gut Obamas persönliche Absichten sind oder nicht, sei dahin gestellt. Echte Motivation für eine Veränderung kann durchaus mit politischen Zwängen Hand in Hand gehen. Tatsache ist, dass Amerika vor dem finanziellen Aus steht und das in einer Weise, dass selbst der Schein einer Stärke nicht mehr einfach aufrecht erhalten werden kann. Es bedarf tatsächlich neuer Methoden, um die Welt weiter zu beeindrucken und sich die Vorrangstellung noch zu bewahren. Dazu zählt nicht an letzter Stelle das Eingeständnis Obamas beim G20 Gipfel, die Krise sei von den USA ausgegangen. Wenn man bedenkt, wie banal diese Aussage gemessen an den Fakten ist, kann einen die allgemeine Begeisterung darüber nur erstaunen.
In Obamas Horoskop findet sich exakt diese Rolle: Als Repräsentant und Symbol eines neuen Amerika beeindruckt er mit Wort und persönlicher Präsenz jetzt und in den kommenden Monaten. Dies wird ihm auch dann gelingen, wenn die Wirtschaftszahlen noch drückender und die Verhältnisse dramatischer werden.
Wie aus Milliardenverlusten Milliardengewinne werden
Ungeachtet des »Zwischenhochs«, das der von Goldman Sachs für das 1. Quartal 2009 ausgewiesene Gewinn von 1,8 Mrd. Dollar ausgelöst hat – die Trendwende läutet er nicht ein, ebenso wenig wie die Gewinne in Milliardenhöhe von Morgan Stanley und Citigroup. Diese Banken haben nicht nur eine staatliche 700 Milliarden-Spritze erhalten, die sie mit ihren Gewinnen nun zurückzahlen wollen. Bei näherer Betrachtung erweist sich der Gewinn von Goldman Sachs als ein Rechentrick, den auch andere Banken anwenden konnten. Dieser Trick ermöglicht, den desolaten Geschäftsmonat Dezember aus der Bilanz heraus zu halten. Anne Seith schreibt bei Spiegel-Online: »Hinzu kommt, dass Goldman Sachs seine guten Geschäfte in den ersten drei Monaten 2009 vor allem dem gigantischen Anleihengeschäft verdankt – und damit indirekt auch der Wirtschaftskrise. Denn selten wurden so viele Schuldverschreibungen von Unternehmen und vor allem von Staaten gehandelt, wie in den vergangenen drei Monaten. Dem ungewöhnlichen Geldbedarf habe eine extrem hohe Nachfrage nach den als sicher geltenden Papieren gegenüber gestanden, erklärt Metzler-Analyst Hoymann den Boom«.(http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,618920,00.html)
Immer noch flüchten Anleger in Staatspapiere, denn zu tun, was man immer getan hat ist einfach und eine beliebte Vogel-Strauss-Politik. Dabei sind sich selbst Finanzexperten nicht sicher, wie lange dieser Anleihe-Boom anhalten wird und geben zu bedenken, dass das Anleihegeschäft nur ein Feld von vielen ist. Zudem ist nicht wirklich klar, wer die Papiere denn nun gekauft hat. Wie bekannt ist, hat z. B. die Fed Staatsanleihen in großen Umfang angekauft.
Ins Auge springt, welche Banken diese plötzlichen Milliardengewinne ausweisen, nachdem sie noch vor kurzen Milliardenverlusten machten. Laut den Daten im gerade veröffentlichten Vierteljahresbericht des amerikanischen Bundesrechnungshofes halten fünf US-Banken 96 Prozent der gesamten Derivate aller US-Banken, und 81 Prozent des gesamten Netto-Kreditrisikos entfallen auf sie, falls es zu Ausfällen auf diesem Gebiet kommt. Diese fünf Banken sind: JP Morgan Chase, Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs und die Wells Fargo-Wachovia Bank.
Wie beruhigt man die Bürger? Wie veranlasst man sie, vielleicht doch zu investieren? Wenn der Boden der Verschuldung nicht mehr ausgelotet werden kann, kann man auch noch ein paar Billionen drauf packen, entweder es fruchtet oder es ist auch schon egal.
Der nächste Neumond und die Sonnenfinsternis
Barack Obama kommt hier eine besondere Rolle zu. Auch wenn die vom kommenden Sonnenfinsternishoroskop anzeigten fundamentalen Veränderungen eintreten, ist er der richtige Mann, um anzukündigen und zu tun, was zu tun ist. Wie andere große Männer zu ihrer Zeit steht Obama für den Zeitgeist und seine Notwendigkeiten, dies ist auch astrologisch deutlich erkennbar. Wenn das US-Imperium untergeht braucht Amerika eine Führungsfigur, die für eine Wende, einen »Change« steht – und diesen auch glaubwürdig vertreten kann. Und, wie allgemein bekannt, bleibt der Kapitän immer an prominenter Stelle auf seinem sinkenden Schiff.
Der kommende Neumondmonat, der vom 25. April bis 24. Mai dauert, wird wieder ein Monat großer Ereignisse. Noch für den 24. April hat Obama einen Weltfinanzgipfel anberaumt, zunächst für die G7, zu denen auch Deutschland zählt, dann im zweiten Schritt für die G20. Bei dieser Konferenz wird es einen ganz großen Auftritt Obamas geben, bei dem er kluge Bescheidenheit und Ausrichtung auf das Machbare in Verbindung mit massiver Überzeugungskraft und Emotionalität demonstrieren wird. An diesem Tag wird die Welt Obama noch einmal neu kennen lernen. Die amerikanischen Vorstellungen darüber, wie die Krise zu lösen ist und welche Rolle die anderen Länder dabei innehaben sollen, werden deutlichst vermittelt.
Wie schon in vorangegangenen Artikeln beschrieben, geht es um eine neue Leitwährung und deren Deckung. Die Diskussionen diesbezüglich reißen nicht ab, daran ändern auch Obamas und Bernankes hoffnungsvolle Worte nichts. In den kommenden Monaten wird dieses Thema virulent – dann werden wir einen ersten Blick auf das neue Gesicht der Welt werfen.
China wird eine zentrale Rolle in der Weltpolitik einnehmen. Die Bedeutung des Landes im Weltwährungsgefüge wächst. Sie wird der Öffentlichkeit erst langsam in vollem Umfang bewusst. So wie die USA und Barack Obama in der aktuellen Neumondphase vom 26. März bis 25. April 2009 die Weltaufmerksamkeit beherrschten und weiter beherrschen werden, so wird in der kommenden Neumondphase China den Blick der Weltöffentlichkeit auf sich konzentrieren. Peking wird sich nicht darauf beschränken, Obama zu ermahnen, den Dollar stabiler zu machen. Hier wird zusammen mit einer Reihe anderer Länder eine konkrete Finanzpolitik außerhalb des Dollars gemacht. Exemplarisch steht dafür, dass China und Argentinien vor Kurzem ein Handelsabkommen vereinbart haben, das mithilfe der chinesischen Währung Yuan im Wert von umgerechnet zehn Milliarden US-Dollar abgewickelt wird.
Dem Dollar als Leitwährung und den amerikanischen Ansprüchen auf eine Führungsrolle wird das nicht gut bekommen.
Einen erweiterten Artikel mit Informationen zur Frage der Währungsumstellung und einer neuen Leitwährung finden Sie unter:
© 2009 Brigitte Hamann @ 28. April 2009
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” Im Zweifel kann die FED die Dollarpresse rotieren lassen und notfalls Geld mit dem Heilikopter abwerfen um die Wirtschaft anzukurbeln.
Ben Bernanke,
diese seine Worte brachten ihm den Spitznamen Helikopter Ben ein.
Kein Präsident seit Roosevelt musste sein Amt unter annähernd schweren Bedingungen antreten wie Obama.
!1930 hatte man nicht die Probleme der Rezession gelöst, man wankte und schwankte und rettete sich in den 2. Weltkrieg.
Rossevelt hat darüber in seinen Memoiren geschrieben.
” Es ist schon bedauerlich, ” schreibt ein Kommentator in einer Zeitungsdebatte, ” und gerade zu deprimierend das nach rund 5000 Jahre Menschheitsgeschichte, die immer wieder von Hyperinfllationsperioden begleitet wurden unsere Notenbanken immer noch nichts gelernt haben.
Der Blick zurück macht doch deutlich, das man mit Gelddrucken weder Probleme lösen noch Wohlstand schaffen kann.
Ganz im Gegenteil ! Von den Griechen, Römern, Spanier im 16. Jahrhundert bis zur Zeit der Weimarer Republik anfangs der 1920er Jahre hat Gelddrucken alle Gesellschaften ruiniert.”
Der frühere Vorsitzende der US Zentralbank Paul Volcker griff in einer Rede vor der Vanderbilt Universität letzte Woche den jetztigen FED Chef Bernanke massiv an.
Paul Volcker ist derzeit Vorsitzender des Beirats für die Erholung der Wirtschaft (ERAMB), einer Gruppe ausserhalb der Regierung stehender Ökonomen, die Obama zur Zeit seines Amteintrittes geschaffen hat.
Er beriet bereits seit Sommer 2008 Obama in Wirtschaftsfragen und dieser auch privat zur Bescheidenheit neigende Mann kam im hohen Alter von 81 Jahren aus dem Ruhestand in die Politik zurück und wird als Wächter alter Tugenden gehandelt.
Volcker sagte ” Dass der Kongress nach der Ausweitung der Aktiva die der FED eingeraümt würden wohl die Befugnisse überprüfen wird,
Durch diese sei die Bilanz der Bank auf 2.1 Billonen Dollar angeschwollen, wobei es sich zu einem grossen Teil um fragwürdige Werte oder sogenannten Giftmüll handelt.
Dazu die bemerkenswerte Aussage, man sie nach all dem was seit einem mehr als halben Jahr geschehen ist aud Gedeih und Verderb an einem Punkt wo das Federal Reserve Gesetz überprüft werden muss.
Die Welt lechzt nach Erfahrung, und Erfahrungen in Krisen jeder Art.
Greise Weise erleben ein spektakuläres Comeback.
Schmückte man sich in den vergangenen Jahren mit den Jungspunden der Web 2:o Welt, so ist jetzt eine neue Ernsthaftigkeit gefragt.
Gefragt sind auch jene die in historischen Perspektiven denken können.
Helmut Schmidt hat in verantwortlicher Position Sturmfluten, Terrormorde, Regierungs und Wirtschaftskrisen und vor allem einen Krieg erlebt und überlebt.
Gnadenloser Pragmatismus bestimmte seinen Regierungsstil.
Sein ihm hohen Alter von 90 Jahren, frisch gechriebenes Buch ” Ausser Dienst” steht auf den Bestsellerlisten, seine Abrechnung in der Wochenzeitung die ” Zeit”
mit den Finanzjongleuren findet breite Zustimmung.
Sein Bruder im Geiste ist der frühere Notenbank Chef Volcker.
Die häufigsten Ursachen für Staatspleiten waren in der Geschichte Kriege.
Heute sind es meist Jahre der Misswirschaft.
Kann ein Staat pleite gehen wie eine Firma.?
” Im wörtlichen Sinne nicht. Es gibt keine Insolvenzverordnung für Staaten, laut der Staatsrechtler.
Es gibt auch keine Institution auf der Welt die einen Staat offiziell für pleite erklärt und kein geregeltes Verfahren nach dem eine Pleite abläuft.
Der Internationale Währungsfond (IWF) hat 2002 versucht eines durchzusetzten und scheiterte.
Es ist auch nicht möglich das die Gläubiger für einen Staatsbankrott einen Insolvernzantrag stellen. Bei welchem Gericht auch?
Doch es gibt eine Selbstihilfeorganistation der Pariser Club, zu dem sich Gläubiger zusammenschliessen, die über einen Schuldennachlass diskutieren.
Normalerweise setzen GLäubige alles daran einen Staat in letzter Minute aus dem Bankrott rauszupaucken.
Notfalls indem sie zuerst einmal auf die Rückzahlung von Schulden verzichten.
Denn die Gläubiger wissen. Ein Pleitestaat verschwindet nicht für immer von der BIldlfläche wie eine Firma.
Wirkich pleite ist ein Staat daher erst wenn er selbst verkündet, das er seine Schulden nicht mehr bedienen kann, weil ihm kein anderes Land, kein Bürger und keine Bank freiwillig mehr Geld leiht.
So war es in Argentinien.
Als 2002 nicht einmal die IWF dem Land Geld leihen wollte erklärte Argentinien sich selbst für zahlungsunfähig.
Inhaber argentinischer Staatsanleihen sahen den Grossteil ihres Gedles nicht wieder
( Quelle, Auzug FAZ: NET, Verschuldung, Wann ist ein Staat pleite?)
Man braucht kein Experte astrologischer Prognosen zu sein um zu erkennen das das THema Währungseinschnitt, virulent werden wird.
Obama verkörpert die Uranus- Saturn Spannung geradezu perfekt, und er wird das sinkende Schiff nicht verlassen .wollen.
Diese Not-Wendigkeit ( in diesem Wort verbirgt sich der Begriff ” Wende gg) , in dessen Rahmen er sich bewegen muss, da mag Plutos Transit durch das Zeichen Steinbock seinen Tribut zahlen.
Pluto zerstört und transformiert lebensfeindliche Strukuren, die wahre Essenz wird er niemals angreifen.
Vorwärts und zurück zu den Wurzeln.
Grüsse
Barbara