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Iris Apé

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5 Kommentare

  1. Eva
    17. Januar 2007 @ 13:13

    Liebe Iris,

    oha! Plätzchenschlacht und Nervenverlust, Valium und die Lehre daraus. Plakativ ist es, was Du da erzählst. Wenn wegen Plätzchenchaos Valium angesagt ist, dann ist das Jungfrau Prinzip bereits entgleist und daran sind sicher nicht nur die Chaoskids beteiligt, sondern ein ganzes gelebtes ordentliches Jungfrau-Leben. Holde Jungfrau braucht schwimmenden Fisch. Schwimmender Fisch braucht holde Jungfrau. Jungfrau kann das Schwimmen verstehen lernen, Fische können das Denken und Ordnen als Stütze erleben,….da sind viele Variationen möglich. Eine davon ist, Valium. Eine andere ist eine jungfäuliche Liste, was denn am Chaos so bedrohlich und was einfach toll ist.

    Herzlich:
    Eva-Christiane, Jungfrau AC mit Venus/Mars/Ju/MK am DC.

  2. Barbara Wiehl
    17. Januar 2007 @ 13:48

    In jeder Jungfrau steckt ein inspirierter Fisch. das wussten schon die Babyloner.gg

    Köstlich, diese Ankedote.

    Bei mir zu Hause gibt es nur ein Chaoskid, mein Lebenspartner mit Neptun im sechsten Haus.gg

    Na, der sorgt dann immer für die Arbeitsbeschafffungsmassnahme, da wir wir ja alle wissen, das Lebensziel der Jungfrau ist es “gebraucht zu werden.” gg
    Die Jungfrau ist immerhin die erste Dienerin des Volkes.

    Vergnüge Grüsse, das war jetzt Seelenbalsam dieser Schwank aus dem Leben
    Barbara
    Sonnenzeichen Jungfrau, insgesamt 4 Planeten darin hausend, gg
    und mit Uranus im Transit in Fisch gegenüber.

  3. Barbara Wiehl
    17. Januar 2007 @ 14:02

    Ich hab jetzt ganz konsequnet
    den ganzen Tag verpennt
    jetzt brauch ich sehr viel Ruhe
    Die Dinge, die
    ich heut noch tue
    ich fang ganz spontan
    überhaupt nichts an
    das zieh ich jetzt eisern durch
    konzentriert und ruhig
    bis ich drüber einschlaf

    Und les heut keine Zeitung
    und hab heut keine Meinung
    bin ausser Dienst gestellt
    heute dreht die Welt
    mal eine Runde ohne mich
    dreht sich ohne mich

    Ich mach heut blau
    das mache ich ganz genau
    und bleib präzis hier liegen
    das muss ich heute noch fertig kriegen
    ich mache heute frei
    stör mich nicht dabei
    das ist jetzt ziemlich dringend
    wenn nicht gelingt
    musss ich morgen noch mal ran

    Ich hab heute keine Ziele
    und keine Wir -Gefühle
    ganz egal wo du bist
    wenn du mich vermisst
    dann tue es heimlich ohne mich

    Text Frank Ramond,
    Stimme: Annett Louisan aus dem ALbum Boheme

    Na, das ist doch hipp, wer braucht dann noch Valium?? gg

  4. Susanne
    18. Januar 2007 @ 13:16

    Zum Tage des nahenden Orkans!
    Kindergeburtstag im Schützen, Sonne Konjunktion galaktisches Zentrum(das schwarze Loch)

    Zum achten Geburtstag meiner Tochter hatten Wir geladen.
    Das war noch im ländlichen Bayern und einige der Schulkameraden kamen zum feiern.
    Natürlich mit den Müttern..bei Sekt und Kaffeefür die Damen. sollte es eine schöne Feier werden.
    Tja,galaktisches Zentrum-war auch im Spiegelpunkt des Tsunamisturms..
    Bevor die kleinen Gäste eintrudelten, machte sich mein liebster Berner Sennenhund BaBa
    auf die Jagd im Nachbarshühnergarten.
    Er hat dort innerhalb 10 Minuten 20 Hühnern den Kopf abgebissen und auch die zwei süssen Laufenten erlegt.
    Zur Freude für sein Frauchen brachte er eine der kopflosen Hennen mit.
    Das war ein Knaller,als ich die Tür öffnete, da unsere Gäste schon zu sehen waren,BaBa, mit einem wilden Geruch von frischem Blut und Erde, mit der Henne im grossen Rachen, aber schwanzwedelnd vor der Haustüre sitzend.
    Ich packte das Hühnchen und versorgte es erst mal im Müll.
    Der Hund wurde ins Malatelier gesperrt.
    Dort waren auch die Überraschungsspiele, hach der Kerl vergriff sich auch noch an den Ü-Eiern.
    Irgendwie war der Geburtstag nett, aber nicht unbedingt brilliant’g’
    Nun, bei Schützen und Künstlern kanns passieren, das nichts geregelt ist.
    Obwohl die Vorbereitungen ordentlich gemacht wurden.
    Grüsse
    SunGo:-

  5. Iris Apé
    Iris Apé
    18. Januar 2007 @ 15:05

    Liebe Eva-Christiane,

    wie ich sehe, dein jungfräulicher Aszendent hat das dahinterliegende Prinzip durchblickt und umgesetzt!

    Ebenso herzlichen Gruß zurück!

    Liebe Barbara,

    wie kommt´s, dass dir bei deinen 4 Planeten in der Jungfrau der transitierende Uranus so ins Auge springt?(Gab es irgendwelche unvorhergesehenen Vorfälle,die deinen Ordnungssinn aus der Bahn geworfen haben,sag bloß?):-)
    Und noch was: sind die “Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen” eines Neptun in 6 so eindeutig definiert? Oder gab es da auch schon Enttäuschungen? Z.B. durch verkehrt eingesetzte Glühbirnen?

    Sei mir gegrüßt!

    Liebe Susanne,

    Berner Sennenhunden wird doch ein ausgesprochener Familiensinn nachgesagt! Klar, dass der ebenso mitmischen möchte! Warum soll sich also so ein typischer Familienhund nicht auch an den Überraschungseiern vergreifen?

    Beste orkanartige Grüße, hier flog soeben einer dieser niedlichen Gartenspione aus einem Garten davon…

    Iris

Von der Planung zum Valium

Aus dem Leben, Berichte | (5) Kommentare |

Oder: von der Jungfrau zum Fisch.

Oder: was passieren kann, wenn man einen Planeten in einem Tierkreiszeichen bis zum Exzess auslebt.

Hierzu eine kleine aus dem Leben gegriffene Geschichte am Rande. Schmunzeln erlaubt, aber kein Muss…

Eine meiner Freundinnen organisierte den Kindergeburtstag ihrer Tochter in großem Umfang. Es wäre keineswegs übertrieben zu behaupten, in ihr liegt grundsätzlich ein wahres Organisationstalent, welches schaltet und waltet, wo es eben benötigt wird. Nahezu perfekte Haushaltsführung, Tages- und Wochenablauf als auch Freizeitprogramm sind ziemlich “sortiert”. Sie hat die Dinge im Griff, könnte man sagen. Und macht ihrer pragmatisch denkenden Jungfrauensonne alle Ehre. Ich weiß diesen wohlüberlegten, vorsorglichen Zug an ihr sehr zu schätzen, profitiere zuweilen von der praktischen Jung-”Frau für alle Fälle”. Bei unseren gemeinsamen Vorhaben ist sie diejenige, die automatisch alle Eventualitäten bedacht hat. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Egal ob eine Wolldecke für den unerwarteten Kälteeinbruch, Sitzkissen für (oder gegen) die Hartschalensitze beim Besuch im Openairkino, Regenschutz, Pappbecher, Gummibärchen, Aspirin…all inclusive! Auch Motivtaschentücher sind griffbereit, für den Fall, dass wir in einem tränenreichen Film gelandet sind.

So war es nicht verwunderlich, dass auch zu besagtem Anlass in der Postweihnachtszeit keinerlei Wünsche offen blieben. Sie hatte vor, mit den Kindern in verschiedenen Grüppchen unterschiedliche Plätzchensorten zu backen. Es war alles genauestens geplant und detailiert durchorganisiert, die Zutaten errechnet und entsprechend eingekauft. Gruppe 1 bereitet die Zimtsterne vor, während Gruppe 2 in der Zwischenzeit den Teig für die Vanillekipferl fertigstellt, während die bereits ausgestochenen Sonnen und Monde von Gruppe 3 im Ofen backen… so hatte sie sich die Sache vorgestellt. Die Wirklichkeit sah dann aber anders aus. Kein Wunder! Kinder lassen sich allenfalls kurzfristig auf so ein engmaschiges Unternehmen ein. Das Durchhaltevermögen ist begrenzt, die anfängliche Begeisterung weicht dann doch verhältnismäßig schnell und eine gewisse Ungeduld macht sich breit. Dann will eben das Kind im Kind wieder raus.

Außerdem, das wissen wir alle nur zu gut, schmeckt Teig mehr als gut, gerade, wenn er noch im Rohzustand ist. Er lässt sich auch auf die Schnelle problemlos zum klebrigen Wurfgeschoss umfunktionieren. Oh du Fröhliche, oh du Selige! Kinder bringen einfach eine natürliche, unreflektierte Spontanität und die nötige Fantasie mit. Alles liebenswerte Eigenschaften, welche uns als Erwachsenen des öfteren abhanden gekommen sind. Auf diese Weise kam gewissermaßen richtig Schwung in ihre pingelig-logisch-quadratisch-praktisch-gut-ökonomisch durchdachte Feier und Bude. Der Gebrutstag artete nach kürzester Zeit in einer riesigen Sauerei in ihrer bislang lupenreinen, staubflockenfreien Wohnung aus. Butter, Mehl, Eier und Co in allen Ritzen und Fugen. Hmm! Die jungfräuliche Planung war komplett aus den Fugen geraten, dem Chaos Tür und Tor geöffnet.

Meine Freundin verlor zuerst den Überblick, danach ihre Nerven. Sie war nervlich derart am Ende, nicht nur wegen ihrer Perfektionsansprüche bei der Vorabplanung und Ausführung, sondern natürlich auch wegen des erbärmlichen Zustandes ihrer Wohnung, dass sie am folgenden Tag ihren Hausarzt aufsuchte. Dieser gab ihr dann erstmal eine Valiumspritze. Stress lass nach! Endlich mal fischegemäßes Loslassen, Vergessen und Ausklinken für die geplagte und gestresste Jungfrauenseele. Beruhigung, Lockerwerden, Vertrauen mittels Tranquilizer. Analyse kontra Durcheinander.

Meiner Freundin sollte dieses einmalige Event eine Lehre gewesen sein. Zweitauflage ausgeschlossen! Und was lernen wir daraus? Etwas Primäres, was wir eigentlich schon von der Wechselwirkung zwischen Aszendenten und Deszendenten her kennen. Das eine hab ich schon, das andere brauch ich noch. Das gegenüberliegende Tierkreiszeichen redet auch gerne mal ein Wörtchen mit. Lass ich das mir fehlende Gegenstück nicht freiwillig an mich heran, so wird es mich von Außen aufsuchen. Was nicht zwangsläufig immer angenehm ist. Siehe oben: holde Jungfrau braucht schwimmenden Fisch! Gegensätze ziehen sich eben an.

© 2007 Iris Apé @ 17. Januar 2007

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