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	<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Traumwelt</title>
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		<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Traumwelt</title>
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		<title>Traumstarre</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 23:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie die &#8220;Streichelstarre&#8221;? Wenn Sie jemanden streicheln und derjenige dann ganz still h&#228;lt? Ist auch bei &#8220;wilden&#8221; Tieren wie Hund oder Katze zu beobachten. Allerdings deutlicher bei Hunden, die sich auf den R&#252;cken legen, damit sie auf dem Bauch gestreichelt werden k&#246;nnen. Die Streichelstarre wird also  als angenehm empfunden. Und die Traumstarre?

Was  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astrophoenix.de/serie/foxicons/"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/Traumstarre.png" alt="abbildung"  title="Traumstarre   Traumstarre" /></a>Kennen Sie die &#8220;Streichelstarre&#8221;? Wenn Sie jemanden streicheln und derjenige dann ganz still h&#228;lt? Ist auch bei &#8220;wilden&#8221; Tieren wie Hund oder Katze zu beobachten. Allerdings deutlicher bei Hunden, die sich auf den R&#252;cken legen, damit sie auf dem Bauch gestreichelt werden k&#246;nnen. Die Streichelstarre wird also  als angenehm empfunden. Und die Traumstarre?</p>
<p><span id="more-3368"></span></p>
<p>Was  ist denn nun eine Traumstarre? Sie wird auch als Schlafstarre bezeichnet. Sie dient dazu, dass sich der K&#246;rper w&#228;hrend des Tr&#228;umens nicht bewegt und man sich deshalb nicht verletzt. Die menschliche Evolution hat sie also als Schutzmechanismus ersonnen.<br />
Erlebt man diese Traumstarre, so wird sie zun&#228;chst als sehr unangenehm oder bedrohlich empfunden. Man erwacht aus einem Traum, hat aber noch keine Kontrolle &#252;ber den K&#246;rper. Es ist auch ein Schwebezustand m&#246;glich, dass man noch die letzen Bilder eines Traumes sieht, man aber gleichzeitig versucht, den Traum aktiv mit seinem eigenen Willen zu verlassen, aber nach wie vor regungslos ist.<br />
Die Starre k&#246;nnte astrologisch also dem Saturn zugeordnet werden.<br />
Und der Traum?<br />
These: Das Unbewu&#223;te, das Unterbewu&#223;te oder wie immer man den Teil des Menschen bezeichnen m&#246;chte, den ich am IC antreffe, kann nur &#252;ber Bilder sprechen. Bilder aber nicht im Sinne eines Gem&#228;ldes, sondern Bilder als Metapher. Bilder als Assoziation. Bilder, die Ihren Ursprung in unserer Wahrnehmung haben. Traumstarre w&#252;rde ich also einer Mond/Saturn Konstellation gleichsetzen.</p>
<p>Tr&#228;umen Sie sch&#246;n &#8230;</p>
<p>Oder wenn Sie ein Buch &#252;ber das Tr&#228;umen lesen m&#246;chten, empfehle ich:<br />
Christopher A. Weidner: &#8220;Tr&#228;ume – Wie die Seele zu uns spricht&#8221;.</p>
<p>* Astro-Fox*</p>
<p>+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/astrologische_Traumdeutung.htm">astrologische Traumdeutung</a> +++</p>
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		<title>Astrologie der Tr&#228;ume</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag war das Thema unseres Workshops die Frage, wie wir die Symbolsprache der Astrologie sinnvoll nutzen k&#246;nnen, um die Symbolik unserer Tr&#228;ume besser zu verstehen und sie als Quelle f&#252;r Inspirationen und Ressource f&#252;r die L&#246;sung von Problemen zu nutzen. Es war ein spannender Tag, an dem wir uns die Tr&#228;ume der TeilnehmerInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.asys-akademie.de/files/images/Muschelsucherin_Woerlitz.jpg" alt="abbildung" width="360" height="270" title="Astrologie der Träume   Muschelsucherin Woerlitz" />Am vergangenen Sonntag war das Thema unseres Workshops die Frage, wie wir die Symbolsprache der Astrologie sinnvoll nutzen k&#246;nnen, um die Symbolik unserer Tr&#228;ume besser zu verstehen und sie als Quelle f&#252;r Inspirationen und Ressource f&#252;r die L&#246;sung von Problemen zu nutzen. Es war ein spannender Tag, an dem wir uns die Tr&#228;ume der TeilnehmerInnen ansahen und sie mit ihrem Horoskop verglichen. Merkw&#252;rdigkeiten der Traumwelt erschienen im Lichte der astrologischen Metaphorik auf einmal aus einer ganz anderen Perspektive und offenbarten interessante Zusammenh&#228;nge mit der Alltagswelt.<span id="more-1613"></span></p>
<p>Zun&#228;chst aber galt es, sich dar&#252;ber im Klaren zu werden, auf welche Weise wir das Horoskop nutzen k&#246;nnen. Die meisten Menschen erleben die Traumwelt wie eine andere Wirklichkeit, etwas das ganz eigenen Gesetzm&#228;&#223;igkeitn unterworfen ist. Es erinnert ein bisschen an das &#8220;Land hinter den Spiegeln&#8221;, in dem sich Alice wiederfindet, nachdem sie den Spiegel durchquert &#8211; die Grenze zwischen Alltag und &#8220;Anderswelt&#8221;: die Dinge, die wir dort finden, sind unserer allt&#228;glichen Erfahrung nicht un&#228;hnlich, aber sie besitzen ein anderes, eigenes Dasein &#8211; Blumen k&#246;nnen sprechen, hinter bekannten T&#252;ren befinden sich auf einmal unbekannte R&#228;ume, wenn wir schneller laufen, kommen wir langsamer voran, mit jedem Schritt kann sich die Landschaft auf einmal komplett ver&#228;ndern, Gegenst&#228;nde haben Gesichter &#8230;</p>
<p>Die Welt der Tr&#228;ume ist auf ihre Weise chaotisch und doch wieder geordnet. Sie hinterl&#228;sst uns mit Erstaunen und der Frage: Was hat das zu bedeuten? Meine Idee vom Traum ist, dass jeder Traum eine Botschaft unseres Unbewussten ist. Nicht jede Botschaft ist gleich wichtig und deshalb vegessen wir so manchen traum, kaum das wir aufgewacht sind. Doch wenn uns ein Traum &#8220;h&#228;ngen&#8221; bleibt, dann scheint er einen Unterschied zu machen &#8211; er ist eine Information, etwas, das wir uns n&#228;her anschauen sollten.</p>
<p>Dabei ist sehr wichtig zu verstehen, dass wir niemals mit Gewissheit sagen k&#246;nnen, was wir genau getr&#228;umt haben, denn wenn wir es genau betrachten, ist jede Beschreibung eines Traums immer nur die Erinnerung an einen Traum. W&#228;hrend des Tr&#228;umens arbeitet das Unbewusste &#8211; erst wenn wir erwachen, erleben wir den Traum in der Gestalt, in der unser Bewusstsein das Erlebte in Bilder kleidet. Getr&#228;umt zu haben hei&#223;t also immer auch, sich an Tr&#228;ume zu erinnern. Der Zugriff des Allt&#228;glichen hat also schon l&#228;ngst begonnen.</p>
<p>Das Traum-Ich und das Alltags-Ich besitzen das gleiche Horoskop. das ist eine Grundvoraussetzung f&#252;r unsere Arbeit. Das hei&#223;t: Wenn wir das Horoskop nutzen k&#246;nnen, um unseren Alltag zu ordnen, dann k&#246;nnen wir es auch benutzen, um die Eindr&#252;cke der Traumwelt zu ordnen. Dazu benutzen wir die Technik der Konstellationen.</p>
<p>In einem ersten Schritt greifen wir uns aus dem komplexen Geschehen eines Traums ein Bild heraus, das uns besonders fasziniert. Der Hintergrund: Wir deuten nicht den ganzen traum, sondern beginnen an einer weniger kompexen Stelle. Ich gehe dabei von dem Gedanken aus, dass der Traum wie ein System ist und es deshalb m&#246;glich ist, an einer besonderen Stelle zu beginnen, weil jede Einzelheit mit dem Ganzen so verwoben ist, dass wir immer auch das Ganze ber&#252;hren, wenn wir uns um nur einen Teil k&#252;mmern. Der Vorteil f&#252;r uns ist aber, dass wir so die Komplexit&#228;t sinnvoll reduzieren k&#246;nnen.</p>
<p>Dieses Traumbild betrachten wir nach vier Dimensionen:</p>
<p><strong>A. Was habe ich gesehen? Was habe ich wahrgenommen?</strong></p>
<p>Hier beschreiben wir das Traumbild so neutral wie m&#246;glich. Wir versuchen noch nicht zu deuten, sondern einfach nur zu bestimmen. was ist.</p>
<p><strong>B. Was hat dies bei mir an spontanen Reaktionen ausgel&#246;st?</strong></p>
<p>Es geht um das Grundgef&#252;hl, das das Traumbild bei mir hinterlassen hat, die Empfindung, mit der ich aus dem Traum gegangen bin.</p>
<p><strong>C. Welche Assoziationen l&#246;st das Traumbild bei mir aus? Welche ideen, Gedanken, Gef&#252;hle, Erinnerungen?</strong></p>
<p>Nun wird es spannend: Hier lassen wir unserer Fantasie freien Lauf. Wir k&#246;nnen alles notieren, was uns einf&#228;llt, k&#246;nnen unsere Assoziationen auch treiben lassen, von einem Eindruck zum n&#228;chsten gleiten, ketten von Assoziationen bilden und so weiter.</p>
<p><strong>D. Welche &#252;bergeordneten Bedeutungen hat das Traumbild?</strong></p>
<p>An letzter Stelle nutzen wir die &#252;berlieferte Symbolik unseres Traumbildes &#8211; sofern es etwas dazu gibt. Dazu k&#246;nnen wir ein einfaches Symbole-Lexikon benutzen. Wichtig ist, dass wir uns davon inspirieren lassen, indem wir bei jeder Bedeutung, die wir nachlesen, uns innerlich fragen: Bereichert es das, was ich bereits in den Schritten A-B-C herausgefunden habe, in einer stimmigen Weise? So filtere ich aus der F&#252;lle an M&#246;glichkeiten, die mir hier angeboten werden, das heraus, was wirklich f&#252;r mich bedeutsam ist.</p>
<p><em>Ein Beispiel: Eine Teilnehmerin tr&#228;umte von einer Seekuh, die ein Kind in den Armen tr&#228;gt.</em></p>
<p><em>A. Eine Seekuh mit einem Kind in den Armen.</em></p>
<p><em>B. Ein Gef&#252;hl von &#8220;Alles ist in Ordnung&#8221;.<br />
</em></p>
<p><em>C. Die Teilnehmerin kannte Seek&#252;he aus einem Urlaub in Florida. Sie war von der weichen, friedlichen und gem&#252;tvollen Art dieser Tiere angetan. Iher Assoziationen: M&#252;tterlichkeit, Geborgenheit, sich hingeben k&#246;nnen, loslassen, sich treiben lassen. Immer genug Nahrung haben, sich um nichts k&#252;mmern m&#252;ssen.<br />
</em></p>
<p><em>D. Wir haben unter Kuh nachgeschlagen und dort Begriffe gefunden, welche die Assoziationen der Tr&#228;umerin unterst&#252;tzen: M&#252;tterlichkeit, Frieden.</em></p>
<p>Der n&#228;chste Schritt besteht darin, sich zu &#252;berlegen, welche astrologische Konstellation diesem Traumbild entspricht. Dabei ist es wichtig, wirklich eine Konstellation zu w&#228;hlen und nicht einfach nur ein Planetenprinzip, also eine Kombination aus (mindestens) zwei Planetenprinzipien.</p>
<p><em>Nach einigem &#220;berlegen kamen wir auf <strong>MOND/NEPTUN </strong>als Entsprechung f&#252;r das Traumbild.</em></p>
<p>Nun ziehen wir das Horoskop heran und suchen diese Konstellation (oder im Zweifel eine &#228;hnliche, wobei uns Ausl&#246;sungen nach dem Kybernetischen Modell helfen k&#246;nnen) im Horoskop, vielleicht in Form eines Aspektes, einer Hausposition, eines H&#228;userherrscherverh&#228;ltnisses oder &#196;hnliches. Konstellationen, an denen das H&#228;usersystem beteiligt sind, sollten bevorzugt werden, da diese individueller sind.</p>
<p><em>Die Teilnehmerin hat ein Mond/Neptun-Quadrat.</em></p>
<p>Nun k&#246;nnen wir sagen: das Traumbild verweist auf die Themen, welche von der entsprechenden Konstellation im Horoskop ausgel&#246;st werden. Diese Konstellation enth&#228;lt nicht nur das (problematische) Thema, sondern auch die L&#246;sung dazu. Wir k&#246;nnen sagen, dass die Botschaft des Traumes uns auf diese Themen hinweist und unser Unbewusstes uns zeigen m&#246;chte, dass dieser innere Anteil mehr Aufmerksamkeit ben&#246;tigt.</p>
<p><em>F&#252;r unsere Teilnehmerin war klar, dass die angesprochene Mond/Neptun-Thematik in Zusammenhang mit diesem positiven Traumbild als Best&#228;rkung zu sehen ist: Vertraue dem Leben! Du kannst dich fallen lassen! Die Dinge regeln sich auch von alleine, du musst nichts tun! Interessant ist, dass sie im vorangehenden Teil des Traumes noch ein Schiff vor dem Untergehen retten wollte. Auch im Alltag ist die Horoskopeignerin oft voller Aktionsdrang, die Probleme anderer zu l&#246;sen. Dabei &#252;bersieht sie manchmal, dass ihre Hilfe gar nicht n&#246;tig ist und dass sie ihre Energie auf ihre eigenen Bed&#252;rfnisse richten kann.</em></p>
<p>So gedeutet verbinden wir das Traumgeschehen mit unserem Horoskop und er&#246;ffnen eine Perspektive auf das Horoskop, mit der wir es als Quelle der Kraft f&#252;r unseren Alltag erleben. Denn: Die Konstellationen, die wir finden, sind ja schon im Horoskop vorhanden &#8211; und damit Teil der M&#246;glichkeiten des Menschen. Das, was im Horoskop steht, steht uns ja bereits zur Verf&#252;gung &#8211; wir m&#252;ssen es nur nutzen.</p>
<p>Am Ende gilt: nur der Tr&#228;umer kann seinen Traum sinnvoll deuten. Diese Art und Weise, Astrologie und Traumwelt zu verbinden, legt gro&#223;en Wert darauf, einen individuellen Zugang zum Traumbild zu finden. Wir arbeiten mit dem, was der Tr&#228;umer selbst beisteuert und verlassen uns nicht auf pauschale Deutungen aus Traumlexika. Die Verankerung im Horoskop geschieht ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit dem Tr&#228;umer. Ma&#223;geblich f&#252;r den Erfolg der Interpretation ist weniger, ob wir hinterher eine eindeutige, klare Botschaft herauslesen k&#246;nnen, sondern ob sich w&#228;hrend des Prozess des Deutens etwas l&#246;st. Oft ist diese Art von L&#246;sung (das eher ein &#8220;Sich-L&#246;sen&#8221; ist) weniger gut in Worte zu fassen &#8211; es ist nicht selten eine Ver&#228;nderung im Empfinden oder in der Perspektive auf die Welt, die sich einstellt.</p>
<p>Es ist, als ob wir f&#252;r einen Moment unsere Wirklichkeit durch die Augen der Anderswelt sehen &#8211; und Dinge entdecken k&#246;nnen, die nur aus diesem Blickwinkel zu sehen sind. Das Horoskop ist eine hervorragende M&#246;glichkeit, das, was wir sehen, auf sinnvolle Weise mit unserem Alltag in Verbindung zu bringen.</p>
<p>Weitere <strong>Sonntagsworkshops</strong> finden Sie auf den Seiten der <strong>A*SYS*Akademie in M&#252;nchen</strong> unter:<br />
<a href="http://www.asys-akademie.de/workshop" target="_self">www.asys-akademie.de/workshop</a></p>
<p>Der n&#228;chste Workshop am <strong>27.07.2008</strong> handelt von der <strong>Sonnenfinsternis des 1. August</strong>. Wir deuten sie im Zusammenhang mit unserem pers&#246;nlichen Horoskop. Mehr Informationen gibt es unter:<br />
<a href="http://www.asys-akademie.de/sonntagsworkshop-sonnenfinsternis" target="_self">www.asys-akademie.de/sonntagsworkshop-sonnenfinsternis</a></p>
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		<title>Hommage an Neptun &#8211; so nah und doch so fern</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 13:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Apé</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Urlaub vernehme ich folgenden Dialog.
Tourist 1: &#8221; Mensch, guck a mol. I han denkt, des isch irgend a Figur!&#8221;
Tourist 2 (vermutlich Mann von Tourist 1): &#8220;Noi Hilde, des isch der Nebdun! Oder? Was meinscht? Wie heischt der noch, der mit dem Dreizag?&#8221;
Tourist 1: &#8220;Jo, hascht recht. I glaub scho. Des m&#252;scht der Nebdun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/costa_meloneras_096.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"><img width="170" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/costa_meloneras_096.jpg" alt="abbildung" height="128" title="Hommage an Neptun   so nah und doch so fern   costa meloneras 096" /></a>Im vergangenen Urlaub vernehme ich folgenden Dialog.</p>
<p>Tourist 1: &#8221; Mensch, guck a mol. I han denkt, des isch irgend a Figur!&#8221;</p>
<p>Tourist 2 (vermutlich Mann von Tourist 1): &#8220;Noi Hilde, des isch der Nebdun! Oder? Was meinscht? Wie heischt der noch, der mit dem Dreizag?&#8221;</p>
<p>Tourist 1: &#8220;Jo, hascht recht. I glaub scho. Des m&#252;scht der Nebdun sei&#8230;&#8221;</p>
<p>Oh, oh! Und heiligs Blechle obendrein! Wo bitte gibts Balsam f&#252;r astrologische Seelen?</p>
<p>Wahrhaftig! Hier steht er. Neptun, Herrscher &#252;ber die Tiefen des Ozeans. Formvollendet vor passender Kulisse, in den Farben des Meeres, mit dem er zu verschmelzen scheint. Er muss wohl direkt aus dem Wasser entstiegen sein, sein Gewand spiegelt T&#246;ne in blau-t&#252;rkis, durchzogen von gr&#252;nlichem Schimmer. Niemand schien sein Auftauchen bemerkt zu haben. Er war einfach da. Und allabendlich, kurz nach Sonnenuntergang zur Stunde der eintretenden D&#228;mmerung, kehrt er ebenso unbemerkt dorthin zur&#252;ck, gleitet ins flie&#223;ende Nass, verbindet sich mit seinem Element, wird zu einem von Millionen Tropfen, taucht ungesehen hinab in die Fluten, die sanften Wellen geben ihm Geleit. Man glaubt sich in einem Traum. So, als w&#228;re er nie da gewesen. Und doch, da war etwas.<span id="more-1144"></span></p>
<p>Er ist sch&#246;n. Wundersch&#246;n. Es f&#228;llt schwer, den Blick abzuwenden. Es h&#228;lt mich an, zu verweilen. Seit ich ihn das erste Mal erblickte,  suche ich ihn jeden Tag erneut auf, umh&#252;llt von einem ihn umgebenden Zauber. Eine tiefe Sehnsucht in mir macht ihn unvergesslich dieser Tage, zieht mich unausweichlich zu ihm hin. Gerne w&#252;rde ich ihn ansprechen, nach seinem Paradies fragen. Mein  Innerstes m&#246;chte ihn verstehen, be-greifen. Doch es geht nicht. Er wirkt unnahbar, nicht fassbar, wie durchsichtig. Meine Worte scheinen ihn nicht zu erreichen, dringen nicht zu ihm durch. Sie verhallen in der Weite des Universums, werden gar verzerrt.</p>
<p>Ebenso uneindeutig bleiben seine Botschaften. Die einzelnen dahingehauchten, zu W&#246;rtern zusammengef&#252;gten Lettern gleichen dem dumpfen Ger&#228;usch einer Schiffssirene, welche durch dichten Nebel aus weiter Ferne ert&#246;nt. Man wei&#223;, sie sind da. Nur das &#8220;Wo&#8221; verschlie&#223;t sich einem, scheint sich zu entziehen. In ihnen schwingt etwas Latentes mit, nichts scheint klar und offensichtlich. Sie sind wie verd&#252;nnt, von Geheimnissen umwoben und bed&#252;rfen eines feinabgestimmten Filterungsprozesses auf dem Weg zum Verst&#228;ndnis des subtilen, unterschwelligen, im Verborgenen angelegten Sinnes.</p>
<p>Liebend gerne w&#252;rde ich ihn ber&#252;hren. Sachte und eher fl&#252;chtig, nur um zu wissen, ob er auch wirklich da ist. Wo er doch zum Greifen nah ist, nur ein paar Meter von mir entfernt, Neptun zum Anfassen. Aber ich getraue mich nicht. Wohl wissend, im Moment der leichtesten Ber&#252;hrung wird er sich aufl&#246;sen, zerst&#228;uben. Seine feinsten Partikel w&#252;rden sich mit der Atmossph&#228;re verbinden. Wie selbstverst&#228;ndlich w&#252;rde er sich im gesamten, ihn umgebenden Kosmos verteilen, mit ihm und allem eins werden, sich in seiner Selbstlosigkeit zur Verf&#252;gung stellen, auf Erl&#246;sung hoffend. Einer f&#252;r alle, dessen Herz voller Mitgef&#252;hl aufopfernd f&#252;r die Kollektivseele schl&#228;gt, der Takt vertraut mit einer absichtslosen, alles einschlie&#223;enden Symbiose und &#252;bergeordneten Liebe g&#246;ttlichen Ursprungs. Und ich bliebe zweifelnd mit dem wirren Gef&#252;hl zur&#252;ck, einer T&#228;uschung erlegen zu sein. Einer Sinnest&#228;uschung, &#228;hnlich einer illusion&#228;ren Fatamorgana. Ich f&#252;hlte mich betrogen, nichts war je da. Wachte ich oder tr&#228;umte ich?</p>
<p>Zur sp&#228;ten Nachmittagsstunde streift mich sein Schatten, welcher ihn mir n&#228;her zu bringen scheint. Ich versp&#252;re ein zartes Prickeln, bin dankbar f&#252;r diese F&#252;gung des Augenblicks, beginne gleichsam zu erahnen, mehr N&#228;he wird es nicht geben zwischen ihm und mir, ein geb&#252;hrender Abstand will gewahrt werden. Ich frage mich, gel&#228;nge eine Ann&#228;herung &#252;ber Blickkontakt? Es w&#228;re einen Versuch wert, seinen Blick aufzufangen, vielleicht die Spur einer Reaktion darin zu erkennen. Doch die insgeheime Hoffnung in mir w&#228;hrt nur kurz. Eine leise Stimme haucht mir die Antwort ein. Mein Blick in seine Augen w&#252;rde ihn treffen wie ein geb&#252;ndelter Laserstrahl. Allenfalls w&#252;rde er langsam, wie in Zeitlupe, seinen Kopf wenden in meine Richtung, sein Blick jedoch w&#252;rde verweilen in der nichtendenwollenden Weite des Horizonts, w&#252;rde sich verlieren in der unendlichen Ferne.</p>
<p>Eine Stimme dringt von weit her zu mir durch. &#8220;Wach auf, wach auf&#8221;, fl&#252;stert sie mir ins Ohr. &#8220;Du verpasst alles hier auf Erden! Bald ist Jahreswechsel! 2007 auf 2008!&#8221; Noch bin ich wie bet&#228;ubt, paralysiert, gefangen im blauen Traum einer Narkose. Ich taumle, mir schwindelt. Allm&#228;hlich, irgendwo auf dem schmalen Grat zwischen m&#228;rchenhafter Traumwelt und irdischer Realit&#228;t, l&#252;ftet sich ein Schleier vor meinem noch verschwommen-trunken-w&#228;ssrigen Blick, die Stimme wird klarer. Ein Kribbeln erweckt meine Lebensgeister. Ich beginne mich zu entsinnen, ich habe getr&#228;umt. Von einer Begegnung mit einer befl&#252;gelnden, allen Idealen gen&#252;genden Liebe platonischer Natur, gleichsam auf ewig unerreichbar, obschon ich ihr sehr nah war.</p>
<p>Und all dies in einer Zeitspanne, in der Neptun im Transit meine Sonne ber&#252;hrt. Es geschah nichts von heute auf morgen. Er hat sich angeschlichen, mogelte sich f&#246;rmlich durch eine Hintert&#252;r meines Seins hindurch. Orakelt werden einem teils wahrlich &#8220;rosige&#8221; Aussichten. Es ist die Rede von einer Zeit der Orientierungslosigkeit, Identit&#228;tsaufl&#246;sung, dem Empfinden von Handlungsunf&#228;higkeit, man wei&#223; angeblich nicht mehr, wer man ist&#8230; H&#246;rt sich nach einem wom&#246;glich un&#252;berbr&#252;ckbaren Zwiespalt f&#252;r den Zeitraum der Konjunktion an: die Vereinigung von Durchl&#228;ssigkeit und Indiviuum. Aufl&#246;sung und Selbstentfaltung in einem Boot. </p>
<p>Was kann ich dazu sagen, noch mitten im Prozess begriffen und doch schon einen Gro&#223;teil der Wegstrecke zur&#252;ckgelegt, in der mein Pers&#246;nlichkeitskern von einer durchsichtigen H&#252;lle umgeben, beeinflussbar und angreifbar scheint? Da dieser langw&#228;hrende Zustand (zirka 1-2 Jahre) in der Form nur allenfalls einmal im Leben beschert wird, will er etwas zu bedeuten haben. Hier verlangt eine andere Ebene des Daseins nach Integration. Der zentrale Kern wird ge&#246;ffnet f&#252;r einen Rahmen, der das rein Pers&#246;nliche &#252;bersteigt. Das ist schwer m&#246;glich durch das Aufrichten von Schutzw&#228;llen und dichtabschottenden Mauern. Es ist sicherlich keine Phase, w&#228;hrend der man vor Hyperaktivit&#228;t zerschellt. Die Vitalit&#228;t kann untergraben, zeitweise lahmgelegt werden. Dieser Transit wird begleitet von dem starken Wunsch nach R&#252;ckzug, Innenschau, Meditation. Er macht mir das Reich der Tr&#228;ume zug&#228;nglich wie nie zuvor, liefert Bilderfluten mit schier unermesslichen Reichtum an Fantasiegebilden, l&#228;sst mich in fiktiven Geschichten versinken, m&#252;helos, ohne jegliche Anstrengung in Trancezust&#228;nde gleiten und R&#252;ckf&#252;hrungserfahrungen suchen. In meinem Horoskop hat Neptun, herrschend &#252;ber mein 4. Haus der seelisch-emotionalen Pr&#228;gung, seinen Platz im 12. Haus gefunden, eine Mond/Neptunkonstellation. Nicht verwunderlich, dass er mir Spiritualit&#228;t und transzendente Einsichten zutr&#228;gt, meine Seelensehnsucht im tiefsten Inneren erf&#252;llt zur&#252;ckl&#228;sst mit jeder Erfahrung, die mir zuteil wird. Er erm&#246;glicht ein Aufgehen im gr&#246;&#223;eren Ganzen, das Heranreichen an andere Dimensionen und Sph&#228;ren, die ich zuvor allenfalls erahnt hatte.</p>
<p>Die Gezeiten, mit denen Neptun angeschwemmt wird, verleihen der Fantasie Fl&#252;gel. Sie lassen aus dichtem Bl&#228;tterwerk und verharzten Baumrinden Geister hervortreten, Tapeten- und Vorhangmuster geb&#228;ren Gerippe oder werden im Handumdrehen zu Feen und Engelswesen, die aus sumpfigen Gew&#228;ssern aufsteigen. Anfangs zaghafte Pinselstriche verdichten sich zu einem Meer aus schillernden Farben. Es werden Traumschl&#246;sser hervorgebracht, in denen Wichte kopf&#252;ber an Decken wandeln, Schokoladenfabriken kreirt, prallgef&#252;llt mit S&#252;&#223;igkeiten nie gekannter Geschmacksrichtungen. Nichts ist fix, aber alles scheint m&#246;glich. Zeit abzutauchen, ohne dabei zwangsl&#228;ufig unterzugehen. Es gibt keine Grenzen, daf&#252;r aber reichlich Ventile f&#252;r einen Zugang zu Neptuns Gefilden.</p>
<p>Die Sonne zeigt sich dieser Tage nur selten. Als die Wolken aufrei&#223;en, die letzten Nebelschwaden weichen, erscheint sie f&#252;r einen kurzen Moment, wirft ihre Strahlen auf die Erde. In ihrem Licht erblicke ich vereinzelte Wasserperlen, die auf meiner Haut gl&#228;nzen. Woher dies?</p>
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		<title>Die Sabischen Symbole als Hilfe zur Deutung der Mondknotenachse</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 09:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger A. L. Faß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>
		<category><![CDATA[20° Fische]]></category>
		<category><![CDATA[20° Jungfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Elsie Wheeler]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondknoten]]></category>
		<category><![CDATA[Mondknotenachse]]></category>
		<category><![CDATA[Sybische Symbole]]></category>
		<category><![CDATA[Symbolarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkreisgrade]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mondknotenachse zeigt in der Radix einen spirituellen Entwicklungsweg an. Oder auch einen roten Faden, der sich durch unser Leben zieht. Eva Stangenberg nennt die Mondknoten die &#8220;Motivation zur Inkarnation&#8221;. Solcherlei l&#228;sst sich oft nicht mit simplen Worten deuten.
Bei den Mondknoten handelt es sich um sensitive Punkte. Es sind keine &#8220;festen K&#246;rper&#8221; im All, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mondknotenachse zeigt in der Radix einen spirituellen Entwicklungsweg an. Oder auch einen roten Faden, der sich durch unser Leben zieht. Eva Stangenberg nennt die Mondknoten die &#8220;Motivation zur Inkarnation&#8221;. Solcherlei l&#228;sst sich oft nicht mit simplen Worten deuten.</p>
<p><span id="more-1127"></span>Bei den Mondknoten handelt es sich um sensitive Punkte. Es sind keine &#8220;festen K&#246;rper&#8221; im All, die wir an dieser Stelle in das Horoskop einzeichnen. Vielmehr sind es die Schnittpunkte der Mond- und Erdbahn. Da der Mond bei seinem Umlauf um die Erde die Erdbahn an zwei Stellen schneidet (einmal &#8220;von oben&#8221; kommend, also absteigend, und einmal &#8220;von unten&#8221; kommend, also aufsteigend), finden wir in der Radix zwei Mondknoten. Diese stehen sich stets genau gegen&#252;ber.</p>
<p>Ein vertieftes Verst&#228;ndnis der Mondknotenachse bietet nun die Arbeit mit den Sabischen Symbolen.</p>
<p>Was sind die &#8220;Sabischen Symbole&#8221;?<br />
Durch Eingebung erhielten 1922 alle 360 Grad des Tierkreises von der medial begabten Elsie Wheeler ein bestimmtes Bild zugewiesen. Diese Bilder sind sehr unterschiedlich, mal abstrakt, mal konkret. Es sind verbalisierte Symbole und zwar f&#252;r jeden Tierkreisgrad eines.</p>
<p>Suche Dir aus der Fachliteratur (z.B. &gt;&gt;Marc Edmund Jones: Die Sabischen Symbole in der Astrologie. Edition Astrodata&lt;&lt;, das man &#252;ber <a href="http://www.astro-nova.com/shop/front/index.php?ptid=HolgerFass" title="www.astronova.com">www.astronova.com</a> oder &#252;ber <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=174392&amp;site=2650&amp;type=b7&amp;bnb=7" title="www.booklooker.de">www.bookooker.de</a> bestellen kann) zun&#228;chst f&#252;r den absteigenden Mondknoten das entsprechende Symbol heraus. Dabei gilt, dass die Angabe aus der Radix stets aufzurunden ist. Also angenommen, der absteigende Mondknoten steht auf 19° 23&#8242; Fische, so entspricht dies dem Sabischen Symbol f&#252;r 20° Fische.  Bleiben wir bei diesem Beispiel: Angenommen der S&#252;dknoten steht auf 20 Grad Fische, so lautet die dazugeh&#246;rige Metapher: „Ein zum Abendessen gedeckter Tisch“.<br />
Widerstehe dem Drang, sogleich die Bedeutung dieses Bildes nachlesen zu wollen. Orientiere Dich nicht an der Interpretation anderer Menschen. Sp&#252;re vielmehr selbst diesem Symbol nach – noch besser: zeichne es! Lasse Dich ganz auf das Bild ein. Welche Speisen sind gedeckt? Wie gro&#223; ist der Tisch? F&#252;r wie viele Personen ist gedeckt? Woran erkennt man, dass es sich um ein Abendessen handelt? Wonach riecht es? In was f&#252;r einem Raum befindet sich der Tisch? Sind Personen anwesend? Was empfindest Du bei diesem Bild? Welche Assoziationen weckt es in Dir?</p>
<p>Gehe erst dann zum aufsteigenden Mondknoten &#252;ber, wenn Du dieses Bild wirklich ganz erfasst hast. Beim Nordknoten verfahre dann genauso. In unserem Beispiel lautet das Symbol auf 20 Grad Jungfrau: „Eine Autoschlange“. Erwecke auch dieses Bild zum Leben: Wo befindet sich die Autoschlange? In welchem Land und in welcher Landschaft? Auch: in welcher Zeit? Welche Autos siehst Du? Gibt es Ger&#228;usche? Sitzen Leute in den Wagen? Wie ist die Stimmung? Welches Wetter herrscht in dem Bild? Stelle alle Fragen, die Dir einfallen und beantworte sie.</p>
<p>In einem dritten Schritt schlie&#223;lich suche eine Verbindung beider Illustrationen. Hierbei sind erfahrungsgem&#228;&#223; die gemalten Bilder hilfreich. Es kommt auf Deine pers&#246;nliche Deutung an. &#196;hnlich wie in der Traumarbeit lassen sich die Sabischen Symbole stets nur individuell interpretieren. Daher nutzen auch die &#8220;Rezeptb&#252;cher&#8221; bei der &#220;bersetzung der Sabischen Symbole wenig. Bestenfalls kann man sie als weitere Gedankenanregung ansehen, bitte jedoch nicht als der Weisheit letzter Schluss. Die individuelle Deutung Deiner eigenen Bilder (es sind sozusagen die Bilder Deiner Seele) entpuppen sich zweifellos (da bin ich mir sicher!) als aussagekr&#228;ftige Hilfestellung bei der Deutung Deiner Mondknotenachse.</p>
<p>Die dunkle Jahreszeit, ein kuscheliger Adventssonntag: w&#228;re das nicht die ideale Gelegenheit, dem Geheimnis Deiner Mondknotenachse auf diese Art auf die Spur zu kommen?<br />
Viel Vergn&#252;gen dabei!</p>
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		<title>Zwickts mich, ich glaub ich tr&#228;um</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 15:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Apé</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im April hat sich der Sommer von seiner besten Seite gezeigt, seit gestern zeigt sich der Sommer von seiner wechselhaften &#8220;April, April, der wei&#223; nicht, was er will&#8221;-Wetterseite&#8230;
Auf alle F&#228;lle stehen die Sommerferien vor der T&#252;r. Falls der ein oder andere noch &#252;berlegt, wo er eventuell einige Tage verbringen k&#246;nnte, hier noch ein kleiner Tipp. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Direkter Link zu der Datei" href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/images.jpg"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/images.thumbnail.jpg" alt="abbildung" width="86" height="121" title="Zwickts mich, ich glaub ich träum   images.thumbnail" /></a></p>
<p>Im April hat sich der Sommer von seiner besten Seite gezeigt, seit gestern zeigt sich der Sommer von seiner wechselhaften &#8220;April, April, der wei&#223; nicht, was er will&#8221;-Wetterseite&#8230;</p>
<p>Auf alle F&#228;lle stehen die Sommerferien vor der T&#252;r. Falls der ein oder andere noch &#252;berlegt, wo er eventuell einige Tage verbringen k&#246;nnte, hier noch ein kleiner Tipp. Insbesondere f&#252;r diejenigen, die sich gerne mit Tr&#228;umen und den Urspr&#252;ngen der Traumanalyse besch&#228;ftigen.<span id="more-699"></span></p>
<p>Die Stadt Wien ist allemal eine Reise wert, bietet unendlich viel und hat trotz Gro&#223;stadt noch ein sehr gem&#252;tliches Flair. Au&#223;erdem sagt niemand, man solle sich bei den Touren so aus laugen, dass man einem Kulturschock erliegt. Die Caféh&#228;user locken mit typischen S&#252;&#223;speisen an allen Ecken und Enden, egal ob mit oder ohne &#8220;Schlag&#8221; und auch die Donau l&#228;dt zu Schiffstouren ein. Eine Sache, die ein wenig in Vergessenheit ger&#228;t bei der F&#252;lle an Kaisergem&#228;chern, Schatzkammern und kaiserlichen Gruften, aber gerade f&#252;r diejenigen, die gerne tr&#228;umen, sehr interessant sein k&#246;nnte, ist das dortige Sigmund-Freud-Museum.</p>
<p>Weit gefehlt, wenn man glaubt, man sei durch die ehemalige Wohnung und Praxisr&#228;ume des Vaters der Psychoanalyse binnen kurzer Zeit einfach so durchgehuscht und h&#228;tte dann alles gesehen. Es lohnt sich durchaus, sich hierf&#252;r einige Stunden Zeit zu nehmen. Am besten am fr&#252;hen Morgen, denn da ist die Welt erstens nicht nur noch in Ordnung, sondern man kann sich dort sonst vor Andrang kaum noch um die eigene Achse drehen.</p>
<p>Sigmund Freud hat von 1891 bis 1938 in diesem Haus gewohnt und praktiziert. 2 R&#228;ume sind noch im Originalzustand erhalten. So die Garderobe mit Basttapete, Haken, Freuds Hut, Stock, seine Arzttasche, Reisekoffer und einige liebenswerte Gegenst&#228;nde. Alles wohlweislich hinter Glas, denn schon in diesem kleinen Vorraum packt einen geradezu die Lust, irgendetwas als einmaliges Andenken mitgehen zu lassen. Man f&#252;hlt sich effektiv um ein Jahrhundert zur&#252;ckversetzt.</p>
<p>Auch das so genannte Wartezimmer, welches ebenso f&#252;r die ber&#252;hmten Mittwochsseancen genutzt wurde, ist mitsamt Mobiliar erhalten geblieben. Auch hier w&#252;rde man sich gerne irgendwo hinsetzen oder hinlegen, um so ein bisschen nachzusp&#252;ren und der damaligen Zeit n&#228;her zukommen. Weitere R&#228;ume sind mit einer Vielzahl (mehrere Hundert) an Originalfotos ausgestattet. Am Eingang erh&#228;lt man hierzu eine Mappe mit den Erkl&#228;rungen im Detail und Hintergrundinformationen.</p>
<p>Sehr beeindruckend auch ein Raum, welcher Freuds Tochter Anna Freud als ehemalige K&#252;che diente. Hier l&#228;uft ununterbrochen ein 20-min&#252;tiges Originalvideo &#252;ber Sigmund Freud, seine Familie, Freunde und Arbeit. S&#228;mtliche Szenen bis hin zur Emigration wurden von der recht betagten Anna Freud dokumentiert und besprochen. Ein Raum wurde in eine kleine B&#252;cherei mit Andenken umfunktioniert.</p>
<p>Wenn man durch all die R&#228;umlichkeiten &#8220;durch&#8221; ist, f&#252;hlt man Sigmund Freud f&#246;rmlich im Nacken. Man ist dann entweder reif f&#252;r die &#8220;Couch&#8221; oder das n&#228;chste Caféhaus.</p>
<p>Also dann, angenehme Tr&#228;ume und sch&#246;ne Sommerzeit!</p>
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		<title>&#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; oder yippie ya yeah, ich bin ein Actionheld!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 18:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Wäscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>

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A pro pos Krebs und Sommersonnwende. Hierzu passt auch ganz wunderbar das Thema Traum. Denn in sich gehen bedeutet auch, seinen Tag- und Nachttr&#228;umen im Schlaf zu lauschen. Ich m&#246;chte meinen Fokus derweil auf die n&#228;chtlichen Tr&#228;umereien richten.
Ich lausche meinen Tr&#228;umen schon seit geraumer Zeit, und stellte erst vor einigen Tagen fest, dass sie wiederholt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/spiderman.thumbnail.jpg" alt="abbildung"  title="Stirb langsam 4.0 oder yippie ya yeah, ich bin ein Actionheld!   spiderman.thumbnail" /></p>
<p>A pro pos Krebs und Sommersonnwende. Hierzu passt auch ganz wunderbar das Thema Traum. Denn in sich gehen bedeutet auch, seinen Tag- und Nachttr&#228;umen im Schlaf zu lauschen. Ich m&#246;chte meinen Fokus derweil auf die n&#228;chtlichen Tr&#228;umereien richten.</p>
<p>Ich lausche meinen Tr&#228;umen schon seit geraumer Zeit, und stellte erst vor einigen Tagen fest, dass sie wiederholt denselben Inhalt in sich tragen. Und der ist gar nicht so lustig. Es ist oft unheimlich, oder es geht um Tod und Furcht, von jemandem get&#246;tet zu werden. Manchmal bin ich in ganz grausligen Situationen, bzw. jemand anderes, den ich nicht kenne, oder jemand aus meiner Vergangenheit taucht pl&#246;tzlich wieder auf. Und dann geht&#8217;s echt zur Sache! Da wird kurzer Prozess mit lauernden Gefahren gemacht. Die Worte &#8220;&#252;ber Leichen gehen&#8221; passen prima zu dieser Vorstellung. Was da gemordet wird, geht auf keine Kuhhaut.<span id="more-697"></span></p>
<p>Als ich mir das letztens so bewusst ansah, konnte ich mir zun&#228;chst nicht erkl&#228;ren, wieso sich diese Tr&#228;ume so h&#228;ufen. Momentan bin ich keiner wirklichen Gefahr ausgesetzt, also wieso muss ich mich so verteidigen? Und meistens ist es eine andere Person, die f&#252;r mich k&#228;mpft und t&#246;tet, um mein Leben und das von anderen mysteri&#246;sen Gestalten zu besch&#252;tzen. Klar, es ist ein Teil meines Ichs, das ich mir im Traum von au&#223;en ansehen kann. Und im selben Augenblick fiel es mir wie Schuppen von den Augen, als ich einen Blick auf meine Transite riskierte. Da war sie, die &#8220;Achse des B&#246;sen&#8221; wie der amerikanische Pr&#228;sident zu sagen pflegt: Transit-Pluto in Opposition zu meinem Radix-Mars! Aber, kann das sein, dass sich derartige Transite auf das Traumleben auswirken? Wollen wir es mal untersuchen.</p>
<p>Seit ich mir dessen bewusst bin, dass es was mit dieser transistierenden Opposition zu tun haben k&#246;nnte, wache ich nicht mehr so erschreckt auf. Ganz das Gegenteil tritt in Kraft. Heute Morgen z.B. konnte ich mich &#252;ber den aktuellsten Traum sogar irgendwie am&#252;sieren!</p>
<p>Man stelle sich vor: es gab mal wieder eine lauernde Gefahr, die in Gestalt von vielen Raubtierkatzen um mich und um Nichtanwesende herumschlichen und uns auch angriffen. Aber, so einfach geht das im Traum auch wieder nicht, dass man sich hinraffen l&#228;sst. N&#246;. Ich wei&#223; nicht wie, aber so mir nichts dir nichts, stand da eine Art Supermann angriffsbereit da. Ein starker Mann, der mit vielen Waffen, Werkzeugen und ich wei&#223; nicht was, best&#252;ckt war. Ohne Furcht setzte er sich f&#252;r die Beseitigung der wilden Bestien ein. Elegant ging er mit den Waffen um, muss ich schon anerkennend sagen, da fiel den lieben Tierchen nichts mehr ein. Was daran lustig sein soll, ist die Tatsache, dass ich meinte, Bruce Willis als Actionheld darin zu sehen. Wahrscheinlich trug diese st&#228;ndige Berieselung aus dem Radio dazu bei, dass mein Retter dieser Bruce zu sein schien. Mein Traum als Fortsetzung eines &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; &#8211; Prozesses! G&#246;ttlich! Es fehlte nur noch, dass dieser Traum-Bruce &#8220;Yippie ya yeah Schweinebacke&#8221; sagen w&#252;rde, bevor er die Waffe gez&#252;ckt und auf das Ungetier geschossen h&#228;tte.</p>
<p>Unglaublich, &#252;ber welche inneren Kr&#228;fte ich zu verf&#252;gen scheine, die mir tats&#228;chlich in dieser Vehemenz nicht bewusst waren. Da existiert wohl ein innerer Actionheld in mir, nennen wir ihn ruhig Little Bruce, ein K&#228;mpfer, der sich mit Haut und Haaren f&#252;r mein Leben einsetzt. Wie r&#252;hrend. Nat&#252;rlich &#252;bersetzen wir dies gleich in eine astrologische Version: das muss Mars sein. Mars steht in meinem Radix in Haus 1 und herrscht &#252;ber Haus 12. Passt ja wie die Faust auf&#8217;s Auge! Das Haus 1-Thema der Durchsetzung und Verteidigung ist hier gut zu erkennen, aber wie sieht es mit dem 12.Haus aus? Lauern aus ihm die Gefahren? Wenn wir es auf das Leben als solches herunter brechen, dann m&#246;chte ich behaupten, dass es gar nicht so falsch ist. Denn &#252;ber Haus 12 haben wir keine Kontrolle mehr, wir wissen nicht, welche Konsequenzen unsere Aussagen und Verhaltensweisen haben werden, wenn wir sie in oder vor einer nebul&#246;sen &#214;ffentlichkeit ausbreiten. Ganz konkret: wenn ich hier diesen Beitrag ins Internet stelle, sprich auf astrophoenix ver&#246;ffentliche, dann habe ich keine Kontrolle mehr, was damit geschehen und welche Reaktionen meine Worte auf das Publikum haben wird. Es bleibt demnach immer ein Rest von Unruhe und &#196;ngstlichkeit in mir, denn ich kann ja nicht wissen, bei wem was damit ausgel&#246;st wird.</p>
<p>Aha. Wenn ich mir das so &#252;berdenke, dann schlummert durchaus eine gewisse Gefahr um mich herum. H&#246;rt sich pillepalle an, aber einem Teil von mir scheint es damit ernst zu sein. Um Christophers Krebs-Artikel zu unterstreichen, k&#246;nnte ich mich nun mehr damit besch&#228;ftigen, und Vertrauens-Arbeit f&#252;r mich leisten. Krebs ist analog dem 4.Haus zugeordnet, und hier finden wir schlie&#223;lich so etwas wie ein Urvertrauen. Gut, dass sich zur Zeit der Transit-Saturn &#252;ber diesem Haus befindet. Die Dinge f&#252;gen sich nicht nur dieses Mal ineinander.</p>
<p>Trotzdem k&#246;nnte man meinen, dass die Tr&#228;ume nicht so gewaltsam und brachial enden m&#252;ssten. Aber betrachten wir zun&#228;chst Plutos Stellung im Radix: er steht in Haus 5 und herrscht &#252;ber das 6.Haus als &#8220;Nebenbuhler&#8221; mit. Im 6.Haus besitzen wir die F&#228;higkeit, uns an vorherrschende Bedingungen auszusteuern. Ich &#252;bersetze dies in meinem Fall derma&#223;en, dass ich durchaus f&#228;hig bin, mich in &#8220;Gefahrensituationen&#8221; bewegen zu k&#246;nnen &#8211; flink wie ein Wiesel sozusagen. Bei dieser Vorstellung huscht mir ein L&#228;cheln &#252;ber die Lippen!</p>
<p>Die beiden Herrscher / Mitherrscher &#252;ber Haus 6 und Haus 12 stehen sich nun durch Pluto im Transit gegen&#252;ber. Die Qualit&#228;t dieser Achse wird mitunter durch die Themen Vertrauen und Sicherheit gepr&#228;gt. Auch die Frage: wie bew&#228;ltigen wir das Leben trotz der permanenten Unw&#228;gbarkeiten und manchmal auch trotz der Gefahren und Unsicherheiten.</p>
<p>Da ich mich seit der Winterszeit sehr mit diesen Themen auseinandersetze, denn ich habe gro&#223;e berufliche Ver&#228;nderungen vor mir, erstaunt es mich jetzt nicht mehr, dass ich &#252;ber Tr&#228;ume darauf aufmerksam gemacht werde.</p>
<p>Wie Sie sehen, kann das Horoskop, sowie aktuelle Transite, sehr wohl in eine Traumdeutung mit eingebracht werden. Es lohnt sich immer wieder, gr&#252;ndlich in sich zu gehen. Und hei&#223;t es nicht auch, was man in der Nacht der Sommersonnwende tr&#228;umt, geschieht? Also, wenn ich mir gerade vorstelle, wie sich bei einer zuk&#252;nftigen Auseinandersetzung meine realen Mitmenschen verhalten w&#252;rden, wenn ich als wirkliche Actionheldin meine 100 Waffen z&#252;cken w&#252;rde! Herrlich! Ich stelle mich dann breitbeinig auf, blicke nach oben (weil ich meistens kleiner als andere bin) und lasse aus vollem Hals &#8220;Yippie ya yeah&#8221; ert&#246;nen! (Das Schweinebacke lasse ich lieber mal weg.) Sp&#228;testens dann werde ich ernst genommen, wetten?</p>
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		<title>Traumkultur &#8211; kleine Kulturgeschichte des Tr&#228;umens</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2007 10:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Menschengedenken sind Menschen von der Bilderwelt der Tr&#228;ume fasziniert und ebenso lange versuchen sie, den Sinn dahinter zu entdecken. In den fr&#252;hesten Zeiten herrschte &#252;berwiegend die Ansicht vor, Tr&#228;ume seien so etwas wie Botschaften h&#246;herer M&#228;chte &#8211; der G&#246;tter, der Engel oder anderer &#252;bergeordneter Kr&#228;fte, welche die Welt zusammenhalten. Lange Zeit ging man also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/63/Simone_Martini_042.jpg/250px-Simone_Martini_042.jpg" alt="abbildung"  title="Traumkultur   kleine Kulturgeschichte des Träumens   250px Simone Martini 042" />Seit Menschengedenken sind Menschen von der Bilderwelt der Tr&#228;ume fasziniert und ebenso lange versuchen sie, den Sinn dahinter zu entdecken. In den fr&#252;hesten Zeiten herrschte &#252;berwiegend die Ansicht vor, Tr&#228;ume seien so etwas wie Botschaften h&#246;herer M&#228;chte &#8211; der G&#246;tter, der Engel oder anderer &#252;bergeordneter Kr&#228;fte, welche die Welt zusammenhalten. Lange Zeit ging man also davon aus, dass der Traum von au&#223;erhalb des Menschen zu ihm komme. Erst in der Moderne festigte sich die Einsicht, dass der Traum im Menschen entsteht und ein Produkt seiner Psyche ist, genauer gesagt: aus den Tiefen der Psyche des n&#228;chtens an die Oberfl&#228;che steigt. Aus den Botschaften der G&#246;tter, die &#8220;von oben&#8221; &#252;ber den Traum in das Leben des Menschen eingriffen, wurden Nachrichten der Psyche an den Tr&#228;umer, die &#8220;von unten&#8221; aufsteigen, um unser Bewusstsein zu erreichen.<span id="more-603"></span></p>
<p><strong>Das &#228;lteste Orakel der Menschheit</strong></p>
<p>Es war Plutarch, der im ersten Jahrhundert nach Christus den Traum ist das &#228;lteste Orakel der Menschheit bezeichnete: den Schlaf benutzen die G&#246;tter als Mittel ihrer Offenbarungen und schicken uns ihre Botschaften als Tr&#228;ume. Doch schon wesentlich fr&#252;her in der Menschheitsgeschichte wird das Deuten von Tr&#228;umen mit der Erforschung von Schicksal und Zukunft in Verbindung gebracht.</p>
<p>Als erstes vollst&#228;ndig erhaltenes Werk zur Traumdeutung gilt ein Traumbuch der Assyrer, auf Tontafeln in Keilschrift niedergelegt. Doch schon im alten &#196;gypten wurden die ersten systematischen Abhandlungen &#252;ber das Tr&#228;umen verfasst. Tr&#228;ume wurde als Omen der G&#246;tter betrachtet. Dabei war das &#228;gyptische Denken stark von einem einfachen Denken in Gegens&#228;tzen gepr&#228;gt: sch&#246;ne Tr&#228;ume verhei&#223;en Gutes, schlechte Tr&#228;ume B&#246;ses. Auf uns Heutige wirken manche Deutungsregeln ziemlich abstrus: So soll eine Frau, die ihren Mann im Traume k&#252;sst, in Schwierigkeiten geraten, oder eine Frau, die im Traum eine Katze geb&#228;rt, soll viele Kinder bekommen. In den Tempeln fand die Traumdeuter, die hohes Ansehen genossen, und dort legte man sich auch nieder, in der Hoffnung einen besonderen Traum von der entsprechenden Gottheit zu empfangen. Das erinnert ein wenig an die sp&#228;ter beschriebene Technik der &#8220;Traum-Inkubation&#8221;.</p>
<p>In der griechischen Antike hofften Kranke auf Heilung, indem sie sich zum Tempelschlaf des Heilergottes Asklepios in dessen Heiligtum niederlegten. Sie baten um g&#246;ttliche Hilfe und Rat in ihren Tr&#228;umen. Der Gott verordnete Arzneimittel, Heilkuren und er soll sogar ganze Operationen im Traume durchgef&#252;hrt haben. Auf Traumtafeln und in Traumb&#252;chern konnte man die Symbole des n&#228;chtlichen Ausfluges in die Traumwelt nachschlagen und erhielt eine klare Antwort. Ber&#252;hmt wurde in dieser Hinsicht das f&#252;nfb&#228;ndige Werk des Traumdeuters Artemidoros von Daldis aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, in welchem etwa 1400 Traumph&#228;nomene nach Kategorien aufgef&#252;hrt werden: Geburt und Tod, K&#246;rperteile, Kleidung, Essen und Trinken uns so weiter.<br />
Auch im alten Rom  galten Tr&#228;ume als Quelle der Wahrheit. So hatte jeder B&#252;rger die Pflicht, dem Senat solche Tr&#228;ume zu berichten, die auf irgendeine Art und Weise mit dem Schicksal des Staates zusammenh&#228;ngen k&#246;nnten. Sp&#228;ter setzten r&#246;mische Kaiser auf so genannte Traumberater, deren Aufgabe jedoch darin bestand, die B&#252;rger beim Erz&#228;hlen ihrer Tr&#228;ume zu bespitzeln und sie dem Kaiser zu berichten. Gegen Unheil verk&#252;ndende Tr&#228;ume hatte man so allerlei Gegenma&#223;nahmen: So glaubte man, dass man sie entweder erst beim ersten Licht der aufgehenden Sonne erz&#228;hlen d&#252;rfe oder man sich von ihnen durch ein Reinigungsritual befreien k&#246;nnen. Wenn das alles noch nichts half, ging man eben in den Tempel und opferte den G&#246;ttern.<br />
Auch in der arabischen Kultur verlie&#223; man sich auf das geheime Wissen der Tr&#228;ume. Als bedeutendster Traumdeuter des Orient gilt Ibn Sirin, der im 8. Jahrhundert nach Christus lebte und ein Traumbuch hinterlie&#223;. Auch Mohammed selbst verstand sich auf die Traumdeutung und jeden Morgen nach dem gebet fragte er seine Weggenossen nach ihren Tr&#228;umen, die er dann auslegte. Da Mohammed seine Offenbarung am Tage erhielt, gelten Tr&#228;ume, die man am Tage hat sogar als wahre Tr&#228;ume.</p>
<p>Es soll nat&#252;rlich nicht verschwiegen werden, dass auch schon die Antike ihre Skeptiker hatte, allen voran der gro&#223;e Philosoph und Naturforscher Aristoteles, der die g&#246;ttliche Herkunft der Tr&#228;ume bestritt und ein Modell des Tr&#228;umens entwickelte, das ganz &#228;hnlich wie das von Freud auf der Verdr&#228;ngung von Impulsen beruht, die tags&#252;ber keine Chance hatten, nachts aber sich zu entfalten beginnen. Auch die Epikureer waren der Traumdeutung gegen&#252;ber sehr abgeneigt, denn in ihrem vom Zufall regierten Universum hatten die G&#246;tter gar kein Interesse an uns Menschen, warum also sollten sie sich mit uns in Verbindung setzen? F&#252;r sie waren Tr&#228;ume nichts anderes als die Reste des Tages &#8211; n&#228;chtlicher Ballast also, und damit waren sie die Vorg&#228;nger der naturwissenschaftlichen Theorien.</p>
<p><strong>Am Anfang war der Traum</strong></p>
<p>In allen Teilen der Welt entwickelten sich ebenfalls ja nach spiritueller Ausrichtung ganz andere, eigenst&#228;ndige Traumkulturen.</p>
<p><em>Die Traumzeit der Aborigines</em></p>
<p>Am bekanntesten und zugleich am wenigsten verstanden ist sicherlich die &#8220;Traumzeit&#8221; der Aborigenes, der Ureinwohner Australiens. Mit diesem Begriff ist die Urzeit der Sch&#246;pfung gemeint, jene Zeit, in welcher die Urkr&#228;fte die Welt erschaffen, indem sie vom Himmel getr&#228;umt und auf die Erde geschickt werden. Alles Leben, so kann man sagen, ist aus dem Traum hervorgegangen &#8211; und hat noch heute Teil an ihm. Der Traum ist Ursprung aller Dinge, und zwar immer noch. Traumzeit ist demnach nicht gleich zu setzen mit einer grauen Vorzeit, es ist auch keine parallele Zeit oder gar eine k&#252;nftige &#8211; Traumzeit hat &#252;berhaupt keine Zeit, sie ist Zeit ohne Zeit, und ist daher immer. Jeder kann sich mit ihr verbinden &#8211; der K&#252;nstler, der Schamane, der Dichter. Jedes Kind entsteht aus einem Keim in der Traumzeit und noch vor der physischen Geburt tr&#228;umen die Eltern ihre Kinder. Im Traum stellen die Australier eine Verbindung zur Traumzeit her, und damit zu jenem Zustand fortw&#228;hrender Sch&#246;pfung.</p>
<p><em>Irokesen &#8211; der Traum als h&#246;chste Instanz</em></p>
<p>Auch die Indianer Nordamerikas blicken auf eine alte Kultur des Tr&#228;umens zur&#252;ck. Die Irokesen beispielsweise sahen in den Tr&#228;umen die m&#228;chtigste Quelle des Lebens, und aus ihr sch&#246;pften sie ihr Wissen um Zeremonien und Rituale und  Fragen zu k&#246;rperlicher und seelischer Gesundheit des Einzelnen, aber auch politische Entscheidungen f&#252;r alle. Die t&#228;gliche Besch&#228;ftigung mit Tr&#228;umen war der Hauptinhalt des Lebens der Irokesen, denn der Traum war die h&#246;chste Instanz. Ohne zu z&#246;gern f&#252;hrten sie Befehle, die sie im Traume erhalten haben aus. Regelm&#228;&#223;ig wurden gro&#223;e Traumzeremonien abgehalten, an der die ganze Gemeinschaft teilnahm. Auch der spielerischer Umgang mit den Tr&#228;umen wurde intensiv gepflegt: Wann formulierte seinen Traum als R&#228;tsel und lie&#223; andere raten, Masken nach den Traumbildern wurden erstellt und Tr&#228;ume wurden nachgespielt.</p>
<p><em>Das Traum-Yoga der Tibeter</em></p>
<p>In Tibet entwickelte sich &#252;ber zehn Jahrhunderte hinweg das so genannte &#8220;Traum-Yoga&#8221; &#8211; eine h&#246;chst ausgefeilte Kunst, die eng mit dem Klartr&#228;umen verwandt ist, das hei&#223;t der F&#228;higkeit im Traum zu erkennen, dass man tr&#228;umt, und dann den Traum zu formen. Durch Disziplin und Training kann man es soweit bringen, den Traumk&#246;rper vom physischen K&#246;rper zu trennen und mit ihm herumzuwandern. Buddha selbst (563-483 v.Chr.) benutzte oft den Traum als Beispiel daf&#252;r, dass alles Illusion ist und formulierte als Ziel seiner Lehre die L&#246;sung aus dem Zustand, in dieser Illusion gefangen zu sein. Die tibetischen Buddhisten betrachten nun diese besondere Form der Traumarbeit als einen m&#246;glichen Weg hin zu dieser L&#246;sung, denn er zeigt, dass wir die Traumwelt mit unserem Geist beherrschen und beeinflussen k&#246;nnen. Dies verhilft uns zur Erkenntnis, dass auch die Wirklichkeit des Wachbewusstseins nichts anderes ist als ein Traum, den wir nach unserem Willen gestalten &#8211; und aus dem wir aufwachen k&#246;nnen …</p>
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		<title>Der Traum und die Bl&#252;te</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 16:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Apé</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wenn wir schon beim Tr&#228;umen sind&#8230;
Sind Tr&#228;ume f&#252;r Sie nichts als Sch&#228;ume? Das w&#228;re schade. Allein schon das Wort &#8220;Traum&#8221;, finde ich, klingt wie ein Traum. Es ist so traumhaft, dass es lohnt, sich ein wenig n&#228;her mit den Botschaften, die uns auf diesem Wege zuflie&#223;en, zu besch&#228;ftigen. Es verh&#228;lt sich im Falle des Traumes einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="96" alt="abbildung" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/brissago_gazania1_512x3843.thumbnail.jpg" width="128" title="Der Traum und die Blüte   brissago gazania1 512x3843.thumbnail" /></p>
<p>Wenn wir schon beim Tr&#228;umen sind&#8230;</p>
<p>Sind Tr&#228;ume f&#252;r Sie nichts als Sch&#228;ume? Das w&#228;re schade. Allein schon das Wort &#8220;Traum&#8221;, finde ich, klingt wie ein Traum. Es ist so traumhaft, dass es lohnt, sich ein wenig n&#228;her mit den Botschaften, die uns auf diesem Wege zuflie&#223;en, zu besch&#228;ftigen. Es verh&#228;lt sich im Falle des Traumes einfach nicht so, wie unsereins es von anderen Meldungen gewohnt ist. Man erh&#228;lt hier keinen Brief, keine Mail etc., die uns deutlich in Wort und Schrift schwarz auf wei&#223; erkl&#228;rt, was Sache ist. Es ist viel subtiler. Und es liegt an uns, die Welt der Tr&#228;ume mitsamt ihren Botschaften zuzulassen, sich ihnen und ihren Nuancen zu &#246;ffnen.</p>
<p>Es ist ganz einfach liebe Leser und Leserinnen. Sie werden nun nicht aufgefordert, &#252;ber Monate Traumtageb&#252;cher zu f&#252;hren, um ann&#228;hernd das Gef&#252;hl zu erhalten, Ihren Tr&#228;umen eine Ecke n&#228;her zu kommen. &#220;berhaupt: Sie &#8220;sollen&#8221; gar nichts. Aber wenn Sie wollen, w&#252;rde ich Ihnen gerne eine M&#246;glichkeit vermitteln, mit der Sie Ihre Tr&#228;ume unter Umst&#228;nden besser erreichen. Oder Ihre Tr&#228;ume Sie, ganz wie Sie m&#246;chten. <span id="more-575"></span></p>
<p>Sie ben&#246;tigen nicht viel f&#252;r diese Technik. Der Zeitaufwand ist auch verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig gering. Entscheidend ist eine entspannte Atmosph&#228;re. Diese kann durch Kerzenlicht oder D&#252;fte zus&#228;tzlich bereichert werden. Je mehr Sinne angeregt und einbezogen werden, desto besser. Es muss auch keine Totenstille herrschen. Sie k&#246;nnen Musik im Hintergrund laufen lassen, soweit diese f&#252;r einen gedanklichen Fluss f&#246;rderlich ist. Denken Sie an einen Traum, der Sie besch&#228;ftigt hat. Egal, ob Sie ihn wiederholt hatten oder nur einmal. Es ist auch nicht Voraussetzung, dass Sie sich an alle Details erinnern. Das gelingt wohl kaum jemandem. Ein Bild, eine kleine Sequenz, welche Ihnen in Erinnerung geblieben ist, ist ausreichend. Nun fehlen nur noch ein Blatt Papier und ein paar Buntstifte (wenn Sie hierbei zusammengezuckt sind, ging es Ihnen wie mir. Seien Sie jedoch unbesorgt, Sie m&#252;ssen NICHT gut malen k&#246;nnen). Und schon haben Sie alles zusammen. &#220;brigens: wenn Sie diese Methode zu zweit probieren, bringt es wom&#246;glich nicht nur mehr Spa&#223;, sondern hat den Vorteil, dass Sie sich im Anschluss dar&#252;ber unterhalten k&#246;nnen. Auch dies tr&#228;gt zur Festigung der Vorstellung bei.</p>
<p>Nun malen Sie eine gro&#223;e Blume auf das Papier, genaugenommen die Umrisse einer Bl&#252;te. Das Herzst&#252;ck oder Zentrum der Blume (Stempelkissen) gro&#223;z&#252;gig in die Mitte. Au&#223;en herum 8 Bl&#252;tenbl&#228;tter. Sie haben dann einen leeren gro&#223;en Kreis in der Mitte mit acht leeren Kreisen drum herum. Es folgen 9 kurze und simple Schritte:</p>
<p>1. Sie beginnen nun in der Mitte, im Bl&#252;tenherz, ein Bild Ihres Traumes zu zeichnen. Einfach das, was Ihnen am deutlichsten im Ged&#228;chtnis haften geblieben ist aufmalen. Sie brauchen sich hierbei nicht abzuqu&#228;len. Geschm&#228;cker sind zum Gl&#252;ck verschieden. Strichm&#228;nnchen sind genauso wenig &#8220;out&#8221; wie manch ber&#252;hmter Maler zu Kunstzwecken Farbe an die Wand geworfen hat. Es gibt keine Vorschriften.</p>
<p>2. Danach w&#228;hlen Sie ein beliebiges Bl&#252;tenblatt und malen dieses mit einer Farbe aus, welche Sie spontan mit der hinter Ihrem Traum verborgenen Kraft assoziieren.</p>
<p>3. Im Anschluss daran w&#228;hlen Sie eine Farbe, welche Sie mit der Seite des Traumes verbinden, die in Ihnen eventuell Respekt oder Gef&#252;hle von Ehrfurcht ausgel&#246;st hat. Damit malen Sie ein weiteres Bl&#252;tenblatt aus.</p>
<p>4. In das n&#228;chste Blatt schreiben Sie in W&#246;rtern, welche positive Kraft hinter Ihrem Traum liegen k&#246;nnte. Dies k&#246;nnen kurze Stichpunkte oder auch ganze S&#228;tze sein. Schreiben Sie einfach, was Ihnen in den Sinn kommt.</p>
<p>5. Es folgt das vierte Bl&#252;tenblatt. Dieses ist ebenso f&#252;r einen in Worte gefassten Text bestimmt, was die ehrf&#252;rchtigen Gef&#252;hle des Traumes betrifft. Auch hier reichen Wortfetzen. Es muss kein Roman sein. Wenn Sie aber das Bed&#252;rfnis haben, ganze S&#228;tze oder auch ausf&#252;hrlicher zu schreiben, tun Sie es.</p>
<p>Nach diesen ersten Schritten sollte auf alle F&#228;lle eine Pause eingelegt werden. Es w&#228;re gut, wenn Sie dabei etwas ganz anderes machen und nicht nebenbei auf Ihr Blatt schielen. Ein gedanklicher Break sozusagen. Dann folgen die letzten Schritte. Diese befassen sich rein mit der Botschaft des Traumes.</p>
<p>6. W&#228;hlen Sie spontan eine Farbe, die Sie mit der kraftbringenden Botschaft Ihres Traumes in Verbindung bringen und malen wiederum ein Bl&#252;tenblatt vollst&#228;ndig aus.</p>
<p>7. Es folgt ein geschriebenes Wort/Satz/Text, das sich auf dieselbe Botschaft bezieht. Auch hier geht es nicht um gro&#223;angelegtes Gr&#252;beln. Die Gedanken, welche unvermittelt in Ihnen aufsteigen, sind gemeint. Nicht das, was Ihr Verstand binnen Sekunden daraus machen wird.</p>
<p>8. Ein letztes Mal malen Sie nun ein leeres Bl&#252;tenblatt aus. W&#228;hlen Sie eine Farbe, die stellvertretend ist f&#252;r die Botschaft, die f&#252;r Sie hinter dem Respekt steht.</p>
<p>9. Zum Abschluss verfassen Sie einen letzten Gedanken zur Ehrfurchtsbotschaft, den Sie in dem noch verbleibenden leeren Blatt schriftlich ausdr&#252;cken.</p>
<p>Eigentlich m&#252;ssten nun Herz und alle Bl&#252;tenbl&#228;tter &#8220;aufgebraucht&#8221; sein. <img src='http://www.astrophoenix.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="abbildung" class='wp-smiley' title="Der Traum und die Blüte   icon wink" /> </p>
<p>F&#252;r was soll diese &#220;bung gut sein? Vielleicht haben Sie es bereits w&#228;hrend der einzelnen Schritte bemerkt. Selbst wenn Sie anfangs das Gef&#252;hl hatten, das bringt nichts und wenige oder keine Assoziationen hatten, mit jedem Schritt fiel es eventuell leichter. Vielleicht gefiel Ihnen auf einmal eine Farbe ganz besonders oder die Bilder wurden immer deutlicher und klarer. Sie erhielten immer mehr Puzzleteile. Waren Ihre schriftlichen Ausdr&#252;cke anfangs eventuell stockend, vielleicht hatten Sie nach einer Weile regelrecht Lust, die aufsteigenden Gedanken auszuformulieren.</p>
<p>Wenn man nicht mit der &#252;bergro&#223;en Erwartung an solche Experimente herangeht, dass sich auf Teufel komm raus etwas zeigen muss, ist die Chance am gr&#246;&#223;ten, dass sich etwas zeigen wird. St&#252;ckchenweise. Einzelheiten. Momentaufnahmen. Wie Wolken am Himmel, die vor&#252;berziehen, irgendwo auftauchen und ebenso wieder verschwinden. Ein Traum l&#228;sst sich nicht knacken wie eine Nuss. Er will liebevoll angenommen und entschl&#252;sselt werden. Die Seele ist kein Flie&#223;band. Sie l&#228;sst nur zu, wof&#252;r sie ge&#246;ffnet ist. Die Mitteilungen des Unterbewussten erreichen uns nur, wenn sich der bewusste Verstand nicht dazwischenschiebt. Genau daf&#252;r sind alle Hilfsmittel recht, die die Fantasie anregen, w&#228;hrend das Bewusste &#8220;ausgeschaltet&#8221; wird. Durch die abwechselnde Mal- und Schreibtechnik wird ganz beil&#228;ufig erreicht, dass man auf verschiedenen Wegen m&#246;glichst unverf&#228;lscht an seine Emotionen und Bilder herankommt. Durch eine anschlie&#223;ende Unterhaltung k&#246;nnen sich weitere Details und Botschaften ergeben, auf die man zuvor wom&#246;glich nicht gekommen w&#228;re. Auch L&#246;sungsvorschl&#228;ge, wie die Mitteilung &#252;ber den Traum in die gegenw&#228;rtige Lebenssituation integriert werden kann, er&#246;ffnen sich h&#228;ufig nebenbei.</p>
<p>Wann verpacken Sie Ihren Traum in eine Bl&#252;te?</p>
<p> </p>
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		<title>Goldene Regeln der Traumdeutung</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 23:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;nf Goldene Regeln der Traumdeutung
1. Nehmen Sie den Traum beim Wort! Bevor Sie in den Traum etwas hinein deuten, was gar nicht vorhanden ist, sollten Sie auf Ihr Grundgef&#252;hl achten: Was haben diese Traumbilder f&#252;r eine unmittelbare Botschaft an mich? Ist er eine Warnung? Eine Ermahnung? Eine Entscheidung? Erst wenn der Traum sich auf diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image542" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/ingres_traum_ossian.JPG" alt="abbildung"  title="Goldene Regeln der Traumdeutung   " /><strong>F&#252;nf Goldene Regeln der Traumdeutung</strong></p>
<p>1. <strong>Nehmen Sie den Traum beim Wort!</strong> Bevor Sie in den Traum etwas hinein deuten, was gar nicht vorhanden ist, sollten Sie auf Ihr Grundgef&#252;hl achten: Was haben diese Traumbilder f&#252;r eine unmittelbare Botschaft an mich? Ist er eine Warnung? Eine Ermahnung? Eine Entscheidung? Erst wenn der Traum sich auf diese Weise nicht sinnvoll auslegen l&#228;sst, k&#246;nnen Sie &#252;bergehen zu einer symbolischen Deutung.</p>
<p>2. <strong>Der Traum liegt nahe.</strong> Suchen Sie zun&#228;chst nach einem Ausl&#246;ser in den letzten Tagen und versuchen Sie eine Verbindung zum Thema Ihres Traumes herzustellen. Achten Sie dabei auf die Grundstimmung des Traums: Trauer k&#246;nnte auf ein trauriges Ereignis verweisen, Wut auf eine entsprechende Situation etc. Sehr h&#228;ufig verwandelt der Traum ein konkretes Erlebnis in eine Metapher um, in der die eigentliche Botschaft an uns steckt.<span id="more-543"></span></p>
<p>3. <strong>Der Traum ist individuell.</strong> Die Deutung eines Traumes kann nur vom Tr&#228;umer selbst sinnvoll bewerkstelligt werden, da f&#252;r jeden Menschen Symbole etwas anderes bedeuten k&#246;nnen. Und selbst f&#252;r ein und denselben Menschen kann sich ein Bild, das sich in mehreren Tr&#228;umen wiederholt, jeweils etwas anderes bedeuten.</p>
<p>4. <strong>Der Traum ist eine Botschaft.</strong> Gehen Sie davon aus, dass der Traum eine Botschaft f&#252;r Sie hat: eine Botschaft macht nur dann Sinn, wenn sie einen Unterschied ausmacht, das hei&#223;t, wenn Sie sie noch nicht kennen oder dessen Sie sich nicht bewusst sind. Wenn Sie also das Gef&#252;hl haben, die Deutung ist keine Botschaft f&#252;r Sie, dann vertiefen Sie die Traumdeutung und suchen weiter.</p>
<p>5. <strong>Der Traum ist sinnvoll.</strong> Der Traum ist dann (und nur dann!) richtig gedeutet, wenn er Ihnen einleuchtet und er sich sinnvoll auf Ihre gegenw&#228;rtige Lebenssituation bezieht, besser noch: wenn er Ihnen hilft, sich konstruktiv mit anstehenden Konflikten auseinander zu setzen.</p>
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		<title>Wach ich oder tr&#228;um&#8217; ich?</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 23:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wach ich oder tr&#228;um&#8217; ich? W&#228;hrend wir im Alltag in der Regel klar bestimmen k&#246;nnen, was ein Traum war und was nicht (auch wenn die Grenzen manchmal sehr flie&#223;end sind), sind wir im Traum nur selten in der Lage zu erkennen, dass wir tr&#228;umen, geschweige denn uns an unseren Alltag zu erinnern. In der Traumwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image541" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/traum_gauguin.JPG" alt="abbildung"  title="Wach ich oder träum ich?   " />Wach ich oder tr&#228;um&#8217; ich? W&#228;hrend wir im Alltag in der Regel klar bestimmen k&#246;nnen, was ein Traum war und was nicht (auch wenn die Grenzen manchmal sehr flie&#223;end sind), sind wir im Traum nur selten in der Lage zu erkennen, dass wir tr&#228;umen, geschweige denn uns an unseren Alltag zu erinnern. In der Traumwelt gibt es ganz eigene Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, typische Merkmale, die sie deutlich von der Alltagswelt unterscheiden:</p>
<p><strong>In Tr&#228;umen fehlen oft die Zusammenh&#228;nge</strong></p>
<p>Im Traum geschieht es h&#228;ufig, dass Dinge, Personen und Ereignisse nicht wirklich zusammenpassen. Ich &#8220;wei&#223;&#8221; zum Beispiel, dass die Person, die mir im Traume begegnet, mein Vater ist, aber weder das Gesicht noch die Stimme noch die Kleidung stimmen mit dem &#252;berein, was ich kenne. Auch Orte weisen h&#228;ufig diese fehlenden Zusammenh&#228;nge auf: Ich &#8220;wei&#223;&#8221;, dass ich Zuhause bin, aber der Ort sieht gar nicht aus wie meine Wohnung oder mein Haus.<span id="more-540"></span></p>
<p><strong>In Tr&#228;umen kann sich alles ver&#228;ndern</strong></p>
<p>Typischerweise bleibt im Traume nichts, wie es ist. Die Szenerien und Orte k&#246;nnen sich ohne Vorwarnung &#228;ndern: eben bin ich noch Zuhause, jetzt bin ich pl&#246;tzlich in meiner Heimatstadt, die ich schon lange nicht mehr besucht habe, oder auf irgendeinem Bahnhof. Gegenst&#228;nde k&#246;nnen sich verwandeln, zum Beispiel in Tiere, oder Menschen werden zu anderen Personen, zum Beispiel wird mein Vater zu einem fr&#252;heren Lehrer. Zeit und Raum sind keine festen Gr&#246;&#223;en.</p>
<p><strong>In Tr&#228;umen ist h&#228;ufig alle unscharf</strong></p>
<p>Klare Bilder sind im Traum eher selten. Es dominieren unscharfe, verschwommene Bilder, die sich kaum fixieren lassen. Personen, Gegenst&#228;nde und Tiere werden wie durch einen Schleier wahrgenommen. Ich kann nichts richtig erkennen und verstehe vieles nicht. Ich kann mir im Traum meiner Wahrnehmungen nicht sicher sein.</p>
<p><strong>In Tr&#228;umen haben wir ein eigenes Ich</strong></p>
<p>Auch im Traum haben wir das Gef&#252;hl, eine komplette Person mit K&#246;rper, Geist und Seele zu sein. Im Unterschied zum Alltags-Ich des Wachzustandes k&#246;nnen wir diesen Zustand unser &#8220;Traum-Ich&#8221; nennen. Und wie unser Alltags-Ich bewegt sich das Traum-Ich durch eine vollst&#228;ndige Welt mit Dingen, von denen es sich angezogen f&#252;hlt und wiederum anderen, von denen es sich absto&#223;en f&#252;hlt. Alles, was diesem Traum-Ich widerf&#228;hrt, erleben wir als ebenso real wie das, was unserem Alltags-Ich begegnet. Traum-Ich und Alltags-Ich sind im Grunde zwei Fassetten ein und desselben Menschen: keins von beiden ist mehr oder weniger wichtig f&#252;r unser Leben als das andere – wir brauchen beide, um uns vollst&#228;ndig zu f&#252;hlen.</p>
<p><strong>In Tr&#228;umen ist alles bildhaft</strong></p>
<p>Traumwelt ist Bilderwelt &#8211; die visuellen Eindr&#252;cke dominieren bei den meisten Menschen vor allen anderen wie Riechen, H&#246;ren und Schmecken. Diese Traumbilder sind zumeist Symbole und Metaphern f&#252;r Gedanken und Gef&#252;hle, Vergangenes und Gegenw&#228;rtiges. Diese Bilder geben uns oft R&#228;tsel auf, sind bizarr und tauchen so pl&#246;tzlich auf wie sie wieder verschwinden. Doch gerade diese Bilder sind es, die das Interesse der Menschen fesseln und die Kunst der Traumdeutung hervorgerufen hat. Heute gehen wir davon aus, dass die Traumbilder ein Spiegel unserer seelischen Zust&#228;nde sind &#8211; auch solcher, die uns nicht bewusst sind. Diese Symbole sind so gesehen Schl&#252;ssel zu unsere inneren Welt und durch ihre Deutung gelangen wir zu einem tieferen Verst&#228;ndnis unserer Selbst und der Rolle, die wir in der Welt einnehmen.</p>
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