Familienthemen im Horoskop
Erleben | Ein Kommentar |
Am Wochenende des 6. und 7. Mai dreht sich alles um die Familie. Wir untersuchen Horoskope auf Elternmuster und entdecken die Dynamik, die am Werk ist bei Menschen, die sich zu einer Einheit namens “Familie” zusammengeschlossen haben. Denn von unseren Eltern erben wir nicht nur die Nase oder unsere Neugier und Aufgeschlossenheit, sondern auch unser Interesse für bestimmte Wissensgebiete und sogar Lebensthemen. Die Einheit Familie arbeitet nämlich gemeinsam an einem größeren Thema, das über das einzelne Familienmitglied hinausgeht.
So untersuchen wir am ersten Mai-Wochenende in Köln unter anderem gemeinsam Horoskope auf Vererbung durch unsere Ahnen. Im Vergleich aller Familienhoroskope finden wir häufig Wiederholungen und wiederkehrende Muster. Das können die Hauptachsen oder die Mondknotenachse sein, Planeten, die eine herausragende Stellung einnehmen, Planeten bzw. Zeichen in einem bestimmten Haus oder an einer Achse, bestimmte Tierkreisgrade oder Tierkreiszeichen oder Konstellationen. Hier ein Beispiel:
Das Saturn-Prinzip in der Familie
Saturn übernimmt schon in der Mythologie die Verantwortung, er nimmt seinem Vater aber auch gleichzeitig die Elternrolle weg. Er übernimmt sich und lädt sich zuviel auf, das erzeugt Schuldgefühle. Aus Angst vor den Konsequenzen befindet er sich jetzt im Kontrollzwang und “frisst” seine Kinder, sprich: er unterdrückt sein inneres Kind. Saturn setzt auch Grenzen, er strukturiert und erwartet die Einhaltung bestimmter Regeln. Das saturnische Bedürfnis nach Beständigkeit und Dauer bewirkt, dass sich Saturnthemen in Familienhoroskopen über Generationen halten und immer wieder auftauchen. Besonders der oder die Erstgeborene in Familien mit Saturnthemen erbt häufig die Saturn-Konstellation.
Hier ein tatsächliches Beispiel von Saturn-Mond-Verbindungen, die wiederholt auftauchen
Urgroßvater: Saturn Quadrat Mond
Großmutter: Mond in Steinbock im Quinkunx zu Saturn
Mutter: Mond Opposition Saturn
Tochter: Mond in Steinbock
Der Urgroßvater musste ganz früh die Familie (Eltern) ernähren und selbständig werden (Metzgermeister, obwohl er etwas anderes lernen wollte). Als er einen schweren Arbeitsunfall hatte und seine Hand steif blieb, half ihm seine Tochter viel (neben der Hausarbeit, die sie für ihre Mutter verrichtet). Sie heiratete einen Mann, der aufgrund einer Kriegsverletzung Frührentner wurde und sie musste die Familie ernähren. Ihre Tochter hat zeitlebens ein schlechtes Gewissen gegenüber der Mutter, “die so viel arbeiten musste”. Sie fühlt sich für das Glück ihrer Mutter verantwortlich, der man es jedoch nie recht machen kann. Die Großmutter hat extreme Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu zeigen. Ihre Tochter (die Mutter) leidet unter ihrer Gefühlskälte und hungert nach Geborgenheit und Zuneigung. Sie versucht, ihrer Mutter die Geborgenheit und Liebe zu geben, die sie bei ihr als Kind vermisst hat und immer noch vermisst. Die Tochter der Mutter wiederum spürte schon als kleines Kind die Bedürftigkeit ihrer Mutter und deren Unfähigkeit, für ihre eigenen Bedürfnisse zu sorgen. Die bedürftige Mutter sucht auch in ihrem Kind nach vermisster Gefühlswärme. Diese jedoch fühlt sich von der Bedürftigkeit der Mutter überfordert und distanziert sich immer wieder gefühlsmäßig, während sie aber gleichzeitig ein schlechtes Gewissen hat und äußerlich sehr viel Verantwortung für ihre Mutter übernimmt, ihr zu helfen versucht.
Das Problem: Vertauschte Rollen von Kind und Erwachsenem. Daraus entstehen Gefühle der Überforderung, übertriebene Verantwortung, Perfektionismus, Leistungsorientierung, ständige Bemühung um Anpassung, Schuldgefühle, wenn man es nicht “richtig” macht etc. Als Gegenreaktion schottet man sich gefühlsmäßig ab und lässt nichts mehr an sich heran.
Die Lösung: Übernahme der Verantwortung für die eigenen Gefühle und Handlungen, Rücknahme falscher Verantwortung; Arbeit mit dem inneren Kind, sich selbst geben, was man als Kind vermisst hat.
Dieses und viele weitere Themen werden wir im Seminar gemeinsam erarbeiten. Es handelt sich um eine geschlossene Ausbildungsgruppe, einzelne Interessenten mit entsprechenden Vorkenntnissen können sich jedoch gern mit mir in Verbindung setzen, um evtl. als Gast an diesem Wochenende teilzunehmen.
Lieben Gruß,
Sabine Bends
© 2006 Sabine Bends @ 29. April 2006
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Die Ahnen Ehren
Die neuseeländischen Maoris verfügen über eine ausgeprägte Ahnenkultur.
“I am my ancestor” (Ich bin meine Ahnen) ist eine typische Aussage für einen Maori.
Der erweiterte Kreis der Ahnen bezieht sich dabei nicht nur auf alle menschlichen VOrfahren, sondern auch auf die Steine, die Bäume und das Wasser.
Die Ahnen sind bei den Maoris Teil des menschlichen Lebens und der menschlichen Gemeinschaft.
So werden bei Zusammenkünften der Maoris nicht nur jeder einzelne sondern mit ihm auch dessen Ahnen begrüsst.
“Welcome to the ancestors who are coming with you” ,wird dann gesagt.
Wai Turoa Morgan ist eine Matakite ( geistige Führerin) und Schamanin der Maoris.
Sie ist der Überzeugung dass es für alle Menschen sehr wichtig ist eine gute Beziehung zu ihren Ahnen zu haben und mit ihnen versoehnt zu sein, auch wenn diese kein perfektes Leben gelebt haben oder sogar Schuld auf sich geladen.
Maoris haben viel weniger Probleme mit Schuldgefühlen und ÄNgsten als andere, insbesondere westliche Kulturen.
Das läge an der gelungenen Integration der Ahnen in die Gemeinschaft der Lebenden, sagt Wai Turoa-Morgan dazu.
Die Maoris seien darüber hinaus davon überzeugt , dass eine Arbeit an sich selbst auch stets den Ahnen zu Gute kommme
“I can perfect them by perfecting myself.”
Eine Erkenntniss die auch der
westlichen “Versoehnungskultur”
nützlich sein kann.
weiter Infos
http://www.wai-shaman.com