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Das kybernetische Modell und die Planetensymbole

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PlanetensymboleAls die Planeten ohne Fernrohr gesehen wurden, hat man ihre Symbole aus den Ursymbolen Seele (=Halbschale – Grünblau), Geist (=Kreis – Gelb) und Materie / Körper (=Kreuz – Braun) zusammengesetzt. Schaut man sich das kybernetische Modell an, erkennt man auch darin anhand der Verwendung der Ursymbole eine systematische Anordnung:

Hallo Leserinnen und Leser von Astrophoenix,

oben – rechts und links – stehen die beiden großen Himmelslichter, welche, wie in der Schöpfungsgschichte der Bibel erwähnt, für den Tag und für die Nacht erscheinen, also zwei Pole darstellen.

Treffen Sonne und Mond als Konstellation aufeinander, so nannte es Michael Roscher “kosmischen Kurzschluß”. Also ist ein neutraler Vermittler erforderlich.

Wer besser als der Merkur kann es sein, der “Götterbote”, der zwischen Menschheit und Göttern vermittelt. An seinen Ursymbolen sieht man, wie er Körper, Seele mit dem Geist verbindet, wie es auch im esoterischen Verständnis ist, daß der Geist die Seele mit dem Körper verbindet. Geist ist nicht gleich Gespenst und auch nicht gleich Vernunft, wobei er gerne damit in Analogie gesetzt wird: “er ist von scharfem Geist”. (Weiter unten mache ich allerdings auch davon Gebrauch.)

Mond und Sonne gebühren als die größten Himmelslichter die Verwendung der Ursymbole in nahezu Reinform.

Die Symbole des zweiten Regelkreises (Venus und Mars) werden aus den Ursymbolen Geist und Materie zusammengesetzt. Der Mars soll ursprünglich ein Kreuz an Stelle des Pfeils gehabt haben. Warum es schräg zur Seite zeigt, weiß ich allerdings auch nicht. Wahrscheinlich zielt der Mars nicht in den Himmel – das wäre zu spirituell für ihn, also ist es andeutungsweise zur Seite gerichtet.

Kreuz und Halbschale sind die Ursymbole, aus denen die Planeten des dritten Regelkreises (Jupiter und Saturn) zusammengesetzt sind.

Nun kann man mutmaßen, ob die Zahl Drei eine Bedeutung bei den Symbolen der transpersonalen Planeten hat:

Neptun:
Drei Zacken zeigen in das “göttliche Universum”, wobei mich das Kreuz an das “Irdische” bindet. Addiere ich die Zahl 3 mit der 4 (des Kreuzes) erhalte ich die göttliche Zahl 7, die heilige Zahl der Vollendung. Wahrhaftig würdig für den Neptun.

Uranus:
Auch er ist wie ein Vermittler aus den Ursymbolen Kreis, Kreuz und zweimal Halbschale zusammengesetzt. Durchbricht Geist und Materie die Seele und schafft einen Zustand der Spaltung: Das Kreuz steht zwischen den Halbschalen, die nach außen gerichtet sind. Symbolisiert das eine doppelte Wahrnehmung, die den Verstand durcheinander bringt? (Kreuz über Geist) Oder ist es einfach doch nur ein H, welches für den Entdecker Herschel steht, über einem Planetenkreis?

Pluto:
Er steht auf der “Sonnenseite” und besteht aus Drei – Kurven, Kreisen?
Ist es die Halbschale, die dunkel auf der Sonne lastet und den Geist ignoriert?
Ist es ein tiefer Antrieb (Seele), der mich zum Handeln veranlaßt (plutonisch-teuflisch verführt) und die Vernunft ausschaltet. Kann man so die Pluto-Analogie “Märtyrer” erklären?
Auch in den drei Kurven steckt die Zahl Drei, die Zahl, die auch für die Synthese, das Neue steht. Das Neue, was nach der plutonischen Wandlung entsteht, wenn man die Schattenseite – die dunkle Halbschale, die üblicherweise im Pluto-Symbol zu sehen ist – überwunden und die alten Kleider abgelegt (Pluto – Reptil – Häutung) hat.

Haben Füchse eigentlich Sommer- und Winterfell …

* Astro-Fox *

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© 2008 Astro-Fox @ 6. Juli 2008

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