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Die besinnliche Schütze-Phase

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Lassen Sie uns das Monatsblatt Schütze des astrologischen Kalenders 2008 “Die Sonne bringt es an den Tag” einmal gemeinsam anschauen. (Der folgende Text enthält Gedanken und Ausführungen, die nicht auf dem Kalenderblatt stehen.)

Hallo liebe Leserinnen und Leser von Astrophoenix,

die geneigte Tanne mit den 2 seiltich abstehenden Ästen soll das astrologische Symbol des Schützen darstellen. Mann und Hund, wie sie ihre Blicke zu den Sterne aufrichten, sollen ausdrücken, daß die Schütze-Phase eine Zeit des “Geisthebens” ist, eine Phase der Sinnsuche, der Philosophie – eben auch eine besinnliche Phase in der vorweihnachtlichen Zeit.
Mit mehr oder weniger Phantasie kann ich in dem geneigten Baum einen Christbaum erkennen: Ich sehe das Kreuz als Kreuz Christi und sehe die Sterne als funkelnde Christbaumkugeln.
Der Christbaum ist noch etwas fern, jedoch könnte man sich beim Anzünden der 1. Adventskerze gefragt haben, – im Sinne der Schütze-Phase, die nach dem Sinn sucht – warum schenken wir uns zu Weihnachten Geschenke?
Meine Antwort darauf ist: Wir erinnern uns mit dem Schenken daran, daß Gott den Menschen auch ein Geschenk gegeben hat: seinen einzigen Sohn Jesus Christus. Seine Geburt wird zu Weihnachten gefeiert.
Weihnachten an sich liegt in der Steinbock-Phase. Das Datum der Geburt Jesu wird im Neuen Testament angeblich nicht genannt. Ein paar Tage vor Weihnachten ist Wintersonnenwende, d.h. zu Weihnachten beginnen die Tage wieder länger und die Nächte kürzer zu werden – auch ein schöner Grund zum Feiern.
(Ich meine gelesen zu haben, dies sei der Grund gewesen, Weihnachten auf die Zeit direkt nach der Wintersonnenwende zu legen und als Symbol des Lebens einen grünen Baum zu verwenden.)

Wenn ich mir den in die Sterne blickenden Mann und Hund ansehe, fällt mir dazu ein Spruch ein:
“Wenn es dunkel wird, kann man die Sterne funkeln sehen.”
Ich interpretiere den Spruch auf 2 Weisen:
Wenn es richtig dunkel für mich wird, wenn ich nichts mehr habe und die Krise groß ist, kann ich an den einfachen Dingen, wie dem Funkeln der Sterne, Freude finden.
Die andere Interpretationsweise ist die folgende:
In der Mythologie der Märchen, so meine ich es verstanden zu haben, wird das Dunkel mit einem Innehalten oder In-sich-gehen verbunden. D.h., wenn ich meine “Augen schließe” und in mich hineinhorche, kann ich erkennen, welchen Weg mir “die Sterne” im Leben weisen. Die Beschäftigung mit der Astrologie, mit seinem eigenen Horoskop, ist eine systematische Methode, herauszufinden, was “die Sterne” mit einem vorgesehen haben. Manchmal mögen wir uns dabei wünschen, unsere Schattenseiten wären weniger stark ausgeprägt oder das Leben könnte auch etwas sanfter mit uns umgehen – aber – “wir” wurden aus dem Paradies vertrieben und wurden Fleisch. Auch Jesus Christus ist seinen Weg angetreten, er hat sich Leid und Schmerzen gestellt – er ist nicht vom Kreuz gestiegen.

Im Vaterunser heißt es:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Ich erkenne darin, daß es eine – vielleicht göttliche – “übergordnete Instanz” gibt, die Ihren Willen, sprich Lebensaufgabe, den Menschen mitgibt und man diese in den Sternen erkennen kann, denn in dem “Wie im Himmel, so auf Erden” sehe ich den astrologischen Grundsatz “Wie das oben, so das unten”.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Astrophoenix eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Und ich möchte mich an dieser Stelle für die netten Kommentare zu anderen Artikeln von mir bedanken.

* Astro – Fox *

… ach, und wer noch nach Geschenken sucht, für den hätte ich da noch was:
Strandfüchse
Jahreszeitenreise

© 2007 Astro-Fox @ 2. Dezember 2007

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