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Dagmar Wäscher

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1 Kommentar

  1. Barbara Wiehl
    4. Juli 2006 @ 04:49

    Liebste Dagmar

    Ja, allererste Sahne dein Artikel.

    Sang nicht schon Marylin Monroe

    Diamonds are forever

    ggg

    Ich wusste garnicht wie knallhart ich manchmal sein kann wo ich doch dachte ich sei so sensibel und nicht lebensfaehig in dieser Welt.

    Freiheit ist das recht das auch sagen zu duerfen was andere nicht hoeren wollen.
    frei nach george Orwell

    Immer lieb und verstaendnissvoll geht einfach nicht

    Sage ja, die halbe Menschheit wurde bereits kurz nach der Geburt wieder eingeschlaefert….gggg

Die Kraft der Verfestigung

Aus dem Leben, Gedankensplitter | Ein Kommentar |

abbildungZu meinem großen Bedauern verabschiedete sich in den letzten Tagen die Konjunktion von Mars und Saturn.

Selten erlebte ich mich so klar und zielgerichtet. Wann war ich das letzte Mal wirklich so innig bei mir? Gut, sie lief im Transit über meine Sonne und dem IC, was das Ganze noch mal vertiefte. Aber anhand der hier stattfindenden Fußballdiskussionen haben wir doch inzwischen alle registriert, wie intensiv sich diese Begegnung der beiden “schlimmen” Planeten ausgewirkt hat. Schon beinahe hochachtungsvoll beobachten wir die ergreifende Energie, die sich über die Geschehnisse hinweg ergießt. Sind wir nicht alle erstaunt, wie positiv sie sich gezeigt hat?

Mit positiv meine ich, dass sich eine hoch konzentrierte Kraft ausgerichtet hat. Sie war glasklar und hatte nur ein Ziel im Visier. Durch die Vorgabe des Wesentlichen und Konzentrischem von Saturn konnte Mars zur Hochform auflaufen. Für mich ist es, als spürte ich das Gefühl in Mars selbst: wie sehr er es liebt, in seinem Element zu sein! Nicht immer nur Energie in Dinge zu verschwenden, die so richtungs- und bedeutungslos wie sonst was sind. Kein Wunder fühlen wir uns oft so ausgelaugt und ausgepowert. Was investieren wir nicht alles in Nichtigkeiten, die uns die Kräfte rauben, um am Ende festzustellen, dass sie es nicht Wert waren.

Die Mars-Saturn-Konjunktion verhalf mir wieder zu einem Bewusstsein, wie ich die Prioritäten in meinem Leben und in meinem Alltag setzen werde, um in meine Kraft zu kommen. Das heißt wiederum, dass ich mehr und mehr bei mir ankomme und viel Ballast abwerfen kann. Dinge, von denen ich glaubte, sie gehörten zu mir oder ich muss mich um sie kümmern, weil ich sie mir zu eigen gemacht habe, gebe ich getrost dem Laufpass.

Es ist wie Bogenschießen. Man legt den Pfeil (den Entschluss, die Willenskraft als Marsanalogie) in den Bogen (die Struktur, das Minimum an Voraussetzung als Saturnanalogie), bringt den Bogen in Spannung, richtet ihn konzentriert auf ein bestimmtes Ziel und feuert ihn ab. So empfinde ich den Prozess der Mars-Saturn-Konjunktion: klare Ausrichtung auf ein Ziel, keine Kompromisse. Das Ergebnis ist überwältigend. Symbolisch entsteht in mir als Manifestation dieser Energie das Bild eines Diamanten.

Das Wort Diamant leitet sich aus dem Spätlateinischen diamantem, zu Griechisch ádámas ab, das soviel wie “unbezwingbar” bedeutet. Wir alle wissen, dass dieser Stein im wahrsten Sinne des Wortes unbezwingbar ist. Im Suchen, im Finden, im Bergen und in der Formgebung.

Für mich ist er der Inbegriff der Energie von Mars und Saturn im Zusammenwirken: man wird unbezwingbar.

Je mehr Schwäche, je mehr Lüge. Die Kraft geht gerade. (Jean Paul)

© 2006 Dagmar Wäscher @ 3. Juli 2006

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