Der Dresdner Maya-Kalender
Lesen | Noch keine Kommentare |
Ein Buch von Nikolai Grube. “Nikolai Grube, international renommierter Experte für das Maya-Schrifttum, führt in die Welt der Maya ein und erschließt das auf Feigenbaum geschriebene, 800 Jahre alte Buch Seite für Seite. Seine Erklärungen öffnen die Tür zu einer fremden und geheimnisvollen Hochkultur.”, so heißt es auf dem Buchrücken des Buches. Es ist erschienen im Herder-Verlag.
So ist es denn auch. Nach einer Einführung über die Geschichte des Dresdner-Codex beschreibt Nikolai Grube die Kultur der Maya zur angenommenen Entstehungszeit des Codex – die Postklassik der Maya. Es folg eine Beschreibung der Kalender der Maya und eine Abhandlung zur Entzifferung des Codex. Der Hauptteil des Buches ist die Besprechung jeder einzelnen Seite des Codex.
Der 21.12. 2012 kommt relativ kurz weg: Nikolai Grube meint aus dem Codex herausgelesen zu haben, dass das Ursprungsdatum des Beginns der Langen Zählung weit vor dem Jahr 3113 v. Chr. liegt. Wenn ich den Text richtig verstanden habe, stellt das Jahr 3113 v. Chr. die Erschaffung der gegenwärtigen Welt dar. Nikolai Grube ist der Ansicht, dass der 21. 12. 2012 nicht das Enddatum des Maya-Kalenders sei, weil die Maya nicht mit 13 sondern 20 Baktun-Perioden rechneten und mit Perioden, die die Baktun-Perioden eingliedern. Mit bzw. nach der Erschaffung der gegenwärtigen Welt wurden die Angaben der übergeordneten Baktun-Perioden nicht mehr in der Datumsangabe angegeben.
Ich meine, es ist ein Buch für Leser, die sich für Weissagungen und astronomische Prognosen der Maya interessieren.
Ein Klick auf das Bild führt zu Informationen des Buches vom Verlag.
* Astro-Fox *
© 2012 Astro-Fox @ 27. Mai 2012
Schlagwörter: 2012, Buch, Dresdner Codex, Maya-Kalender, Nikolai Grube
Weitere Beiträge von Astro-Fox.
Verwandte Artikel:







