Fünf Monde
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Fünf Monde – ich habe es gerade ausgelesen. Es ist ein Buch, das man aufgrund seines Titels für ein Buch mit astrologischem Bezug halten könnte, und irgendwie stimmt das auch, aber nur irgendwie… Es ist ein historischer Roman, der im Cöln des 17. Jahrhunderts spielt. Fünf Schwestern, deren Mutter als Hexe verbrannt wurde, leben getarnt als Beginen. Natürlich ist es voller Abenteuer und Verstrickungen, es geht um Hexenverfolgung, die Pest, um das barocke Cöln, um Reisen nach Venedig und zurück, um Liebe, Moral, Befreiung von Konventionen und um vieles mehr. Die Geschichte ist schön – mit Rückblenden und wechselnden Szenen zwischen verschiedenen Orten und Menschen der Familien Cramm bzw. Benedetti im weiteren Sinne.
Doch was das Buch als Eindruck in mir hinterlassen hat, ist noch etwas anderes, es sind Farben, Formen und Gerüche, der Lauf des Mondes, unsichtbare Verbindungen und Kommunikation mit Menschen, dem Leben, dem Kosmos und Gott. Wenn ich an die Geschichte denke, sehe ich Goldstaub, rieche Rosenduft und Vanille, schmecke Schokolade, sehe den Mond und höre eine leise Melodie. Das Buch hat etwas Sinnliches und Mystisches, zwei Seiten der Venus würde ich es nennen. Eine Stier-Venus und eine Fische-Venus. Und Venus selbst kommt auch darin vor, mit ihrem Pentagramm, der Zahl fünf und all ihren Assoziationen. Die Autorin ist sicherlich astrologisch nicht ungebildet – das spürt man.
Ich kann nur sagen, ein tolles Buch! Gerade erst erschienen, Lektüre empfehlenswert.
Herzlichst, Sabine Bends
Fünf Monde
Autor: Christiane Gibiec
ISBN: 3897054221
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© 2006 Sabine Bends @ 9. April 2006
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Schlagwörter: Mond
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