Im Tierkreiszeichen Steinbock: Abwarten und Tee trinken
Serie | Ein Kommentar |
Leider lässt sich der Winter in dieser Saison noch etwas Zeit. Zwar beginnt es hier im Süden Deutschlands ein wenig zu schneien, aber es ist zu mild, dass er liegen bleiben könnte.
Schade, denn in der normalerweise kalten und weißen Steinbockzeit genieße ich vor allem die Ruhe und Lautlosigkeit. Mit dem Schnee kehrt erst so richtig die Stille ein. Er begrenzt unsere Unternehmungen und hüllt uns in Isolation, wobei ich hier Isolation eher als einen Schutzmechanismus verstehe.
Der Winter wirft sein weißes Kleid über unsere Häuser und Pflanzen und trägt somit zu einer wärmenden Außenschicht bei.
Jetzt ist es Zeit, sich auszuruhen und sich in Geduld zu üben.
Mein schönster Zeitvertreib ist es, dem Spiel des Schneeflockentanzes zuzuschauen. Gibt es etwas Vollkommeneres als eine Schneeflocke? Auch sie ist bestimmten physikalischen Gesetzen unterworfen, aber in ihrer Struktur, Form und Symmetrie so vollkommen komplex, dass sie wie ein kleines Wunder wirkt. Und keine gleicht einer anderen!
Jede Schneeflocke weiß, dass sie nur für eine kurze Dauer beständig bleibt. Das ist ihre Botschaft an uns, denn auch wir wissen um unsere physische Vergänglichkeit. Auch wir sind so vollkommen komplex und gleichen keinem anderen, nicht mal wenn wir eineiige Zwillinge sind. Als Schneeflocke sind wir einzeln und frei, aber als Schnee dienen wir dem größeren Ganzen.
Mit diesem Bild in mir versinke ich ganz in das heutige Schneeflockengestöber, trinke meinen Tee und warte auf die nächste Flocke, die sich auf meine Fensterbank niederlässt.
© 2007 Dagmar Wäscher @ 2. Januar 2007
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Schlagwörter: Schneeflocke, Steinbock
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Gedanken zum heutigen Vollmond im Krebs
Was das Leben mit uns macht bleibt unser Geheimnis.
Nur wir werden wissen, was uns leitet und mit welch innerlichen Zuständen der Freude und Wonne es uns beschenkt.
Nur wir selbst werdn die Früchte unseres eigenen Vertrauens ernten können.
Wenn wir wollen, können wir unsere Einsichteun und Erfahrungen mit anderen teilen.
Es wird diejenigen, die auf einem ähnlichen Weg sind wie wir Mut und Vertrauen geben.
Aber wir können und brauchen niemanden zu überzeugen.
Diejenigen die verstehen, haben Augen und Ohren, um zu sehen und zu hören.
Und diejenigen,, für die dieser Weg des Loslassens und des Vertrauens nicht ganz selbstverständlich ist, weil sie andere Aufgaben im Leben zu bewältigen und zu lernen haben, sind unsere Erfahrungen vielleicht wertlos.
Nimm diese Ablehnung nicht persönlich.
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Was ist destruktiver
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wirst du niemals wirklich erfüllt sein.
Wenn dein GLück nur auf Reichtum beruht
wird du niemals glücklich sein
Sei zufrieden mit dem was du hast
Freue dich über das was ist
Wenn du realisierst, das dir nichts fehlt
gehört dir die ganze Welt.
Verse aus dem Tao Te King von Lao Tzu
Das ist eine praktische Tatsache.
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Es ist ein grosses Wunder, dass es diesen Planeten und uns überhaupt gibt.
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