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Dagmar Wäscher

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2 Kommentare

  1. Astro-Fox
    Astro-Fox
    27. August 2007 @ 20:48

    Basst scho ….

    * Astro-Fox*

  2. Auf dem höchsten Kirchturm der Welt | Von Dagmar Wäscher | astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal
    4. Oktober 2008 @ 19:39

    [...] ist recht einfach zu erklären. Wer meinen Artikel vom August 2007 noch in Erinnerung hat (http://www.astrophoenix.de/ser.....oder-was/), der weiß, dass ich die Spatzen für sehr jungfäulich halte. Auch wenn es sich [...]

Im Tierkreiszeichen Jungfrau: Alles Jungfrau oder was?

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abbildung

Wenn Sie mich auf der Straße nach vier Jungfrau-Entsprechungen fragen würden, könnte ich Ihnen wie aus der Pistole geschossen antworten: meine Schwester, der bayerische Ausdruck „Basst scho“, der Spatz und die alte 50 Pfennig Münze.

Meine Schwester ist so was von Jungfrau, ich könnte mich vor Lachen manchmal wegwerfen! Sie hat eine starke Sechsthausbetonung und ihre Kommentare sind die reinste Versinnbildlichung dieser. Nur um ein Bespiel zu nennen, das mir als Lieblingszitat in herzlicher Erinnerung bleiben wird. Mein Schwager wollte für uns zum Kaffee ein paar Kekse aus der Küche holen. Er fand zwei neue Packungen unterschiedlicher Inhalte vor. Und weil Mann ja immer bestrebt ist, auch im Sinne der Frau zu handeln, rief er aus der Küche meiner Schwester zu: „Du, Schatz, welche Kekse soll ich aufmachen?“ Nun, jeder rechnet doch jetzt damit, dass so ein Satz folgen wird, wie: Ach Schatz, was dir lieb ist! Nicht so meine Schwester. Denn sie antwortete daraufhin, ohne einen Blick auf die Packungen zu riskieren: „Nimm die, bei denen das Haltbarkeitsdatum am ehesten abläuft!“

Tja, Ordnung muss eben auch in der Liebe sein. Die Tischdecke, die ich deswegen mit einem Kaffeeprusten verkleckerte, habe ich anschließend auch wieder schön gereinigt. Wie es sich gehört.

Der bayerische Ausdruck „Basst scho“ ist für mich der Inbegriff einer jungfräulichen Sprachkultur. (Auf Deutsch: „Passt schon“.) Er ist flexibel in seiner Anwendung, immer nützlich und passt sich der jeweiligen Intonation genügsam an. So trifft er zu, wenn man der Bedienung ein Trinkgeld gibt („’s basst scho so“), wenn der Polizist jemandem Handschellen umlegt („die bass’n scho), wenn die Damenkleidungsfachfrau ihrer Kundin den Hosenanzug in einer größeren Kleidergröße aufschwatzen will („Basst scho!“) oder wenn sich zwei Betrunkene auf dem Oktoberfest anbrüllen: „Komm bloß her! I verbass dir dann scho oane!“ Probieren Sie es ruhig aus, Sie werden staunen, wie einfach die Welt auf einmal sein kann.

Eines meiner Lieblingstiere ist der ganz gewöhnliche Hausspatz. abbildungIch bezeichne ihn auch gerne als Stadtadler. Eigentlich entspricht er der Jungfrau und dem Zwilling. Aber in seiner Anpassungsfähigkeit ist er unschlagbar.
Die Spatzen konnten sich mit einigen wenigen anderen Vogelarten in den Städten einen neuen Lebensraum erschaffen. Sie sind so zahlreich vertreten, dass man sie schon gar nicht mehr wahrnimmt. Hat natürlich auch etwas mit ihrem bescheidenen, der Natur angepasstem Federkleid zu tun.
Sie müssen einen Spatz mal beobachten, wie er sich durch die Lüfte schwingt und was er alles zum Futtern entdeckt! Wenn ich im Winter für das kleine allgemeine Federvieh ein Vogelhäuschen auf meinem Balkon aufstelle, sind es die Spatzen, die es als erstes sichten. Sie scheinen sich ihre Futterplätze derart gut zu merken, dass sie im Sturzflug durch die Balkongitterstäbe fliegen, und direkt, ohne abzusetzen, im Häuschen landen. Das konnte ich bis dato noch bei keinem anderen Vogel beobachten. Die meisten fliegen an, setzen sich erst auf die Balkonhalterung und tapsen sich dann ins Häuschen vor.
Schließlich ernähren sie sich von Vielem, was Ihnen zur Verfügung steht und sind nicht gerade wählerisch, wenn es um das Essen geht. Für mich gehören die Spatzen zu den Überlebenskünstlern und daher ordne ich sie primär der Jungfrau zu.

Erinnern Sie sich noch an das kleine Fuffzgerl? Auf der Rückseite befindet sich das Bild einer knienden Frau, die eine Eiche pflanzt. Warum dieses Symbol gewählt wurde, hatte zwar einen geschichtlichen Hintergrund, aber wenn man es astrologisch deuten würde, dann verbinde ich damit immer die Fähigkeit, zu Diensten zu sein. Alle fürsorglichen Berufe und Dienstleistungen gehen damit einher.

So wie ich auch den Euro inzwischen auf seine Praktikabilität hin schätze, aber… das kleine 50 Pfennig Stück vermisse ich doch sehr.
Zu guter Letzt beherbergt die Jungfrau-Energie viel Weisheit. Denn sie ist die Trägerin dessen, was aus der Saat hervorgehen wird. Das Sprichwort „Wir ernten, was wir säen“ drückt dies unsagbar schön aus.

In diesem Sinne – eine gesegnete Ernte uns Allen!
Ihre und Eure Dagmar

Hinweis: die Fotos wurden aus www.wikipedia.de entnommen

© 2007 Dagmar Wäscher @ 24. August 2007

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