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Sabine Bends

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5 Kommentare

  1. Chanda Szilit
    Chanda Szilit
    25. August 2009 @ 17:29

    Hallo Sabine Bends,

    ich, mit meinem Schütze-Mond im Quadrat zu Jupiter/Mars sehe mich natürlich auch als Glückskind. Aber ich bekam auch schon Glück in den Schoß geworfen, das ich mir nie gewünscht habe. Ich denke, es ist eine ganz große Kunst, sich “das Richtige” zu wünschen. Wenn Sie wirklich bisher alles bekommen haben, was Sie sich gewünscht haben, so kann ich nur vermuten, dass Sie ein sehr, sehr bewusster Mensch sind, der noch nie auf die Idee kam, sich etwas zu wünschen, was das Schicksal nicht vorgesehen hatte.

    Ja, wir sind ganz sicher Mitschöpfer unserer Wirklichkeit. Aber unsere Schöpferkraft bezieht sich nicht nur auf unser Wachbewusstsein. Vieles, auch Schmerzhaftes, in unserem Leben ist deshalb passiert, weil unser Höheres Selbst wusste, dass es kaum effektivere Lernprozesse gibt als die schmerzhaften.

    Grüße!
    Chanda

  2. Yamuna
    Yamuna
    25. August 2009 @ 22:59

    Liebe Sabine,

    das mit dem “bewussten Wünschen” habe ich bei Dir ja schon ausprobiert. Aber
    Im Moment mache ich die spannende Erfahrung, dass mir sehr viele Dinge in den Schoss fallen, OHNE, dass ich sie mir aktiv “gewünscht” hätte – ich fühle mich wie Sterntaler, das gar nicht so schnell die Schürze aufhalten kann, wie es “von oben herabregnet”. Ich gehe offen, neugierig und positiv an viele neue Situationen heran, lasse mich vertrauensvoll führen.
    Früher habe ich oft minutiös vorgeplant, doch jetzt lasse ich es einfach drauf ankommen. Beispiel: ich reise gerade durch die Schweiz, und mein Weg entsteht beim Gehen, Schritt für Schritt. Ich schaue morgens aus dem Fenster, und je nach Wetterlgae mache ich das Beste aus dem Tag, oderlam Bahnhof nehme ich mit einem Tagesticket denr Zug, der als nächstes kommt, und lasse mich überraschen, wohin mich mein Weg führt, wo ich spontan aussteige und wie ich dann weiterreise. Manchmal wurde es zwar knapp, vor Mitternacht noch zurück in meine Bleibe zu kommen, doch – wie der Kölner sagt – “es hätt noch immer jot jejange”.
    Liebe Grüsse
    Yamuna

  3. Sabine Bends
    Sabine Bends
    26. August 2009 @ 13:08

    Liebe Chanda,
    liebe Yamuna,

    habt vielen Dank für eure bereichernden Kommentare!

    Ihr schreibt beide von den Dingen, die uns einfach geschenkt werden, ohne dass wir sie uns bewusst wünschen, wenn wir inspiriert und guter Dinge durchs Leben gehen. Das erinnert mich an Harry Potters “Felix Felicis” – kennt ihr die Geschichte? Wo er den “Glückszaubertrank” trinkt, um an eine Information zu kommen? Doch als er den Zaubertrank dann getrunken hat, ist er überhaupt nicht mehr auf die Information fixiert. Er folgt einfach nur seiner Inspiration und schaut, wohin ihn das führt. Es führt ihn am Ende zu der gewünschten Information – doch auf dem Weg dorthin scheint das Ziel völlig unwichtig zu sein.

    Ich finde dies vergleichbar mit der Erfahrung von “unverhofftem” Glück. Wenn wir im Fluss sind und inspiriert handeln, dann gelingen uns gewünscht und ungewünscht allerlei Dinge. Inspiriertes Handeln geht immer leicht und mühelos, es stößt niemals auf Widerstand.

    Und wenn man in so einem schönen Fluss ist – wie du scheinbar derzeit, Yamuna – dann geschehen einem wundersame Dinge. Und wenn man sie sich rückblickend genauer anschaut und mal scharf überlegt, findet man häufig (so geht es mir zumindest), dass man sich das alles schon auch irgendwie gewünscht hat. Es war vielleicht kein laut ausgesprochener Wunsch, mehr ein flüchtiger Gedanke. Vielleicht hatte der Wunsch nicht die gleiche Form, in der es sich gezeigt hat, aber doch den gleichen Inhalt, die gleiche Essenz.

    Ich meine damit z. B., wenn man Vogelgesang sehr gern hat und immer den Vögeln lauscht, dann hat man vielleicht irgendwann einmal eine besondere Begegnung mit einem Vogel oder dem Gesang von Vögeln, ohne es sich direkt “gewünscht” zu haben.

    Wir machen so etwas im Grunde ständig. Wir finden etwas gut, etwas anderes weniger gut. Sobald wir den Dingen, die wir mögen, unsere Aufmerksamkeit schenken, wird die Wunschkraft freigesetzt, der “Zaubertrank”. Aber da sind wir schon in einem neuen Beitrag….. ;-)

    Euch beiden herzliche Grüße und viel Freude auf dem Weg zur Erfüllung eurer gewünschten und ungewünschten Wünsche!

    Sabine

  4. Barbara Wiehl
    27. August 2009 @ 10:50

    Liebe Gluecksforscher

    Eine glueckliche Grundstimmung sorgt auch dafuer das wir gesund bleiben.
    Wenn ein Arzt der tibetischen Medizin von einem Patienten konsulltiert wird, der sich schlapp fuehlt, wird er als erstes versuchen herauszufinden, ob und warum der Betreffende gluecklich ist oder nicht.
    Nach dieser Sichtweise muss wahres Glueck wie Getreide gesaet, in seiner Entwicklung gefoerdert, geerntet und zu etwas Nuetzlichen verwandelt werden.

    ” Unsere Wahrnehmung von Glueck und Unglueck ist manchmal falsch.
    Wenn sie es mit Menschen zu tun hatten, die jahraus, jahrein immer nur Leid erleben, wissen Sie, das unter ihrer Erschoepfung Schoenheit und Glueck lebendig sind.
    Sie wissen, dass Leid nicht ewig weitergeht.
    Sie wissen auch, dass das Glueck jederzeit kommen, sie umarmen, ihr Menschsein neu einfachen kann, egal wie sie sich gerade fuehlen.
    Das Leid tritt in vielen Formen auf und kann uns vieles lehren.
    Wenn wir uns die Erfahrungen anderer Menschen ansehen, erkennen wir, das ein innneres Gluecksgefuhl immer in unserer Reichweite ist.
    Es ist ueberall, in allen Dingen.
    Es sprudelt unter der Oberflaeche unseres Alltagslebens und wartet darauf, dass wier es in uns zur Kenntniss nehmen.”
    ( Tibetische Lebensweisheiten, Selbstheilungstechniken fuer Koerper, Geist und Seele)

    Ein herzliches Salude
    von Barbara

  5. Yamuna
    Yamuna
    27. August 2009 @ 18:07

    Liebe Sabine,

    wie recht Du hast, ich bin “im Fluss”, so wörtlich:, dass ich mich sogar in die Strömung der Aare gewagt habe, die Bern umfliesst mit nem Affenzahn… so wage ich mich mutig über Grenzen hinaus und wage loszulassen in dem Vertrauen, rechtzeitig den Griff zum Ausstieg zu packen zu bekommen, bevor es in die Stromschnellen am Wehr geht, point of no return…

    Neuestes Beispiel: gestern sagte die B&B-Gastgeberin ab, die mir ursprünglichfür das Wochenende das Zimmer ihres Sohnes angeboten hatte. Ich hatte nun die Wahl zwischen Panik – und nun? oder Freude über die neue Freiheit, dass jetzt die Karten neu gemischt werden und ich unverhofft noch was Neues kennenlernen kann, wo ich sonst nicht hingekommen wäre.

    Also machte ichwieder eine “Lotterie für Reiseziele”, suchte auf der B&B-Homepage freie Zimmer – nur mit Preislimit und der Auflage, dass es zu Fuss mit Gepäck gut erreichbar sein sollte (und nicht gerade am anderen Ende der Schweiz)..

    Ich schickte 10 Anfragen los, ob die als frei gemeldeten Zimmer wirklich frei sind und was sie kosten. Dann nahm ich eine Schweiz-Karte und lzog für jeden angeschriebenen Ort eine Lenormand-Karte. Das habe ich letztes Mal auch so gemacht, als ich mich partout nicht entscheiden konnte, ob ich nach Nord, Süd, Ost oder West reisen sollte bei dieser Vielseitigkeit hier.

    Die Elster mit dem Ring (Vertrag+) lag auf Brienz ,das fühlte sich stimmig an. Der Brienzer See war noch ein weisser Fleck auf meiner Landkarte, doch bisher hatte mein Weg nicht dorthin geführt – die Gegend lockte mich mit vielen Attraktionen (Wunsch). Ich besah mir das Ergebnis eine Weile und ging schlafen, hatte die Entscheidung ganz an den Kosmos abgegeben.

    Tatsächlich bekam ich aus Brienz zwei Zusagen, von allen anderen Orten Absagen bzw. sie waren zu teuer. Die Karten hatten es schon vorher gezeigt.

    Liebe Grüsse
    Yamuna

Dem Glück eine Chance geben

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abbildungWas ist Glück?

Man hört immer mal wieder Sätze wie: “Mensch, hat der ein Glück!” oder “Manche Menschen haben eben mehr Glück als andere.” Das hört sich immer so an, als wäre Glück etwas Zufälliges, das dem einen geschenkt und dem anderen verwehrt wird. Ich habe mich schon immer gefragt, ob das wirklich sein kann. Ist das Universum so “willkürlich” oder Gott so “ungerecht”, dass einem Wesen mehr zugestanden wird als einem anderen?

Das kam mir immer schon komisch vor – ich konnte es nicht recht glauben. Ich selbst habe mich Zeit meines Lebens als “Glückskind” bezeichnet, und ging und gehe davon aus, dass es mir leicht fällt, “Glück” zu haben. Ich sah mich nicht als “besonders” oder ”bevorzugt” an, ich hatte einfach nur das Gefühl, dass mir Glück zusteht.

Und möglicherweise liegt genau hierin des Rätsels Lösung: Menschen, die an ihr Glück glauben, und daran, dass es ihnen zusteht, glücklich zu sein, fühlen sich im Allgemeinen glücklicher als Menschen, die an die Ungerechtigkeit des Lebens glauben. Vielleicht bestimmt unsere Einstellung zum Glück, wieviel Glück wir haben?

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass ich nichts bekomme, was ich mir nicht zuvor gewünscht habe. Nur das, was ich mir vorstellen kann, wird auch Teil meines Lebens. Mein eigenes Denken ist die Grenze, nicht ein wohl- oder übelwollender Gott, der eine mehr oder weniger willkürliche Zuteilung vornimmt.

Irgendwann einmal habe ich angefangen, mir Dinge bewusst zu wünschen. Und kein Wunsch ist unerfüllt geblieben. Es kann etwas Kleines oder etwas Großes sein. Die Wunscherfüllung kann Tage, Wochen oder Jahre dauern. Doch sie erfolgt, präzise und verlässlich.

Ich weiß noch, wie ich mir nach meinem Übersetzerstudium gewünscht habe, selbständig zu sein. Doch ich wusste nicht, womit ich mich selbständig machen sollte. Mit dem Übersetzen von Wirtschaftstexten? Nein, sicher nicht. Und viel weiter reichte mein Vorstellungsvermögen damals nicht. Auch nach Jahren hatte ich immer noch diesen Wunsch, doch eine Selbständigkeit war nicht in Sicht. Da habe ich mir einfach innerlich ein “Ultimatum” gesetzt und gedacht: “Bis ich 33 bin, bin ich selbständig!” Ein paar Tage vor meinem 34. Geburtstag reichte ich die Kündigung ein.

Ein anderes Mal sah ich während einer schamanischen Visionsreise ein Haus, in dem ich lebte, sowie die Tiere, die dort mit mir lebten. Ich war weit davon entfernt, in einem Haus mit Garten zu wohnen und hatte auch keine Tiere. Ein halbes Jahr später wohnte ich in dem Haus, meine erste Tiergefährtin folgte zwei Jahre später.

Anfang diesen Jahres brach meine Reisesehnsucht nach Spanien aus. Im April ergab sich spontan eine Reisegelegenheit nach Südspanien – und ich musste mich um nichts kümmern.

Vor vielen Jahren habe ich darum gebeten, den Schlüssel zu einem meiner größten “Lebensprobleme” zu finden. Heute halte ich ihn in der Hand.

All diese Beispiele und viele andere mehr haben mich gelehrt, dass Glück kein Zufall ist. Sondern etwas, das wir selbst beeinflussen. Und es beginnt immer mit einem Wunsch. Das klingt ganz einfach und geradezu selbstverständlich. Aber denken Sie einmal genau nach: Wann haben Sie sich zuletzt etwas gewünscht, wirklich bewusst gewünscht? Und nicht gleich gesagt oder gedacht: “Ach, das kann ich ohnehin nicht haben.” “Ja, wäre schön, aber das geht nicht, weil …” Unser rationales Gehirn findet viele Gründe, warum etwas nicht geht. Keine Zeit, kein Geld, kann ich xy nicht antun, wovon soll ich denn leben, wie soll das denn gehen, so etwas gibt es ja gar nicht – blablaba.

Wenn wir so wünschen, wird es mit Sicherheit nicht in Erfüllung gehen. Wenn wir hingegen wünschen wie ein Kind, vertrauensvoll und voller Vorfreude, dann …, ja dann …! Ob Sie Ihren Wunsch aufschreiben, gen Himmel senden, laut oder leise sprechen, darum bitten oder beten, ihn aufzeichnen oder malen oder nur ganz kurz daran denken, ist eigentlich egal. Die Hauptsache ist, Ihre innere Einstellung ist ver-wunschen und gläubig genug, an die Erfüllung Ihres Wunsches zu glauben. Und zu wissen, dass Sie wünschen dürfen! (”Ja, ist denn das Universum dazu da, jedem seine Wünsche zu erfüllen?!?” – JA!) Wir dürfen wunschen und wir müssen wünschen, wenn wir wollen, dass unsere Wünsche wahr werden. Wir sind Mitschöpfer unserer Wirklichkeit.

Fangen Sie gleich heute damit an. Wünschen Sie sich etwas. Jetzt.

“Dem Glück eine Chance geben – Kreatives Manifestieren” – online-Kurs ab 12. September

© 2009 Sabine Bends @ 24. August 2009

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