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4 Kommentare

  1. Barbara Wiehl
    12. September 2008 @ 16:38

    Obwohl heute selbstverständlicher Standard ist jedoch das Badezimmer oft ein Stiefkind , vor allem in Mietwohnungen, oft klein, normgerecht und lieblos ausgestattet. 10 qm oft weniger gelten als Idealmass.

    Auch Fengshuitechnisch können sich Badezimmer als wahre Problemzonen entpuppen…wird hier gar das Element Wasser verschmutzt.

    Das Zeichen meines sechsten Hauses befindet sich im Steinbock, in der Mitte dieses Hauses steht auch mein Mond.

    Irgendwie passend, das ein Badezimmer hier im Haus erst angebaut werden musste, und dazu musste ein Stück Felsen rausgehauen werden, dementsprechend lange und etwas mühsam waren die Bauarbeiten.

    Ist doch das 6. Haus auch der Ort wie Sasportas treffend formuliert, ” auch wenn wir uns für noch so göttlich und wunderbar halten, wir müssen essen, unsere Zähne putzen unsere Rechnungen bezahlen und uns mit Motwendigkeiten der Alltagsrealität auseinandersetzen.”

    Das Badezimmer ist aber auch ein Ort- Der Aus-zeit, der Regeneration, des sich Besinnens.
    So manche Idee , die der Menschheit zunutze kam, entstand in einem entspannten Moment in der Badewanne.gg

    Aus den USA stammt das Sprichwort.
    Trau dem, der in seiner Badewanne singt.

    Auch wenn mein 6. Haus im Steinbock sich befindet, versuche ich doch mein Badezimmer mit Lebendigkeit zu füllen…..auch wenn nix schnörkeliges dort steht und auch aus pragmatischen Erwägungen platzsparend gedacht werden muss, ist es doch auch ein Ort, wo mein Mond auftanken kann, sich zurückzieht , sich im warmen Badewasser regeneriert und sich treiben lässt.
    Mancher Gedanke, der im alltäglichen Einerlei des Alltags keine Chance hat, darf sich hier seinen Raum nehmen, geschützt vor neugierigen Blicken und missbilligenden Kommentatoren.
    Mann kann nachdenken Pläne entwerfen , sich einen Überblick verschaffen.
    Und neben routinemässigen alltäglichen Verrichtungen kann es sich auch in einen Wellness-Tempel verwandeln.
    So wie auch der Alltag beides enthält, irdische Notwendigkeiten, aber auch Stabilisierndes, Nährendes.

    Zum Schluss ein nettes Badezimmer Zitat von Markus Röhner, ein Schweizer Theologe und Autor

    Nicht jeder der aussieht wie ein Gammler ist auch einer.
    Vielleicht hat er vier Töchter und nur ein Badezimmer.
    gg”

    Herzliche Grüsse
    Barbara

  2. Sabine Bends
    Sabine Bends
    12. September 2008 @ 16:50

    :-) )

    Das Zitat am Ende ist wirklich klasse… Danke dir, Barbara!

    Herzlichst Sabine

  3. Barbara Wiehl
    13. September 2008 @ 20:22

    Liebe Sabine

    Der strenge Steinbock meines sechsten Hauses erlaubt mir leider nicht den Besuch eines Madonna Konzertes in Sevilla am 16.September.
    Es drängten sich nor–wendige, unent..behrliche Alltagsausgaben dazwischen. gg

    Stattdessen gibt es eine kostenlose Ausstellung in Malaga in der Galerie Jm

    Auf der Suche nach dem Besondern im Alltäglichen.

    Die deutsche Künstlerin Jdith Samen ist mit der Ausstellung in der Galerie JM das erstemal in Spanien.
    Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen klassische Motive, Porträts und Stileben.
    Die Absolventin Der Kunstakademie ist jedoch stets auf der Suche nach dem Besonderen im Alltag.
    Die Themen wirken auf den ersten BLick oft banal.
    Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln sind häufig auf ihren Bildern, Fotografien und Videos zu sehen.
    Auch die Porträts von Judith Samen machen zuerst einen unauffälligen Eindruck.
    Bei längeren Hinsehen sieht man jedoch die Nuancen in ihren Bildern.

    Das eine hat nicht sollen sein, gg und das andere passt ja gut zu dem Thema des sechsten Hauses.

    Herzliche Grüsse
    Barbara

  4. Yamuna
    Yamuna Becker
    27. September 2008 @ 08:57

    Hallo Ihr Lieben,

    mein 6. Haus in Steinbock mußte zwar nicht aus dem Fels herausgeschlagen werdden, doch ist genauso fensterlos wie das von Barbara. Allerdings habe ich dies dadurch wettgemacht, daß zwei Wände komplett mit langen Panoramapostern verziert sind mit türkisblauem Meer und malerischem Tropenstrand, und die 3. Wand füllt ein fast raumhoher Spiegel – künstliche Fenster sozusagen! Vorher hingen dort tatsächlich Berglandschaften aus dem Himalaya und die Stupas von Kathmandu!

    Meist halte ich mich steinböckisch nüchtern so kurz wie möglich im Bad auf, trotzdem geht es in meinem Bad recht unkonventionell zu: überall verteilt stehen alle Arten von Teelichtbehältern, die ich mal von Freundinnen geschenkt bekam. WENN ich mal bade, dann bei Kerzenschein, Räucherduft und Musik, das Telefon für stundenlangen Plausch mit Freundinnen oder was zu lesen dabei.

    Auch ungelesene Magazine oder mir von Freundinnen geliehen Bücher (”DAS mußt du mal lesen!”) sammeln sich dort – Saturn möchte die kostbare Zeit dort nicht ungenutzt lassen – soweit hat er doch noch Einfluß, daß er den Stapel “abarbeiten” möchte, bevor er die Zeitschriften entsorgt;-))

    Liebe Grüße
    Yamuna

Die Villa – Das sechste Haus – Das Badezimmer

Serie | (4) Kommentare |

abbildungvon Sabine Bends und Christopher Weidner, teilweise entnommen aus ihrem Buch “Einführung in die intuitive Astrologie”

Ein Zimmer, in dem es darum geht, sich fit für den Alltag zu machen? Ein Ort, an dem wir uns organisieren und herrichten, damit wir gewappnet sind für die Dinge, die es zu erledigen gilt – ungestört?

Für viele Menschen ist dafür kein Raum besser geeignet als das Badezimmer: Hier prüfen wir uns mit kritischen Blick im Spiegel, zupfen hier und rücken da zurecht, bis wir uns in unserer Haut wohl fühlen und den Eindruck haben, dass wir uns so auf die Straße wagen können. Wir reinigen und pflegen uns, nehmen Bäder für unsere Gesundheit – und auch die Hausapotheke könnte dort zu finden sein! Die Atmosphäre in dem Badezimmer unserer Villa sollte entsprechend gestaltet sein, dass wir uns darin wohl fühlen, um diesen ganz alltäglichen Dingen ungestört nachgehen können …

Das Zeichen an der Spitze meines sechsten Hauses ist: …

In meinem Badezimmer könnte es so aussehen: …

Beispiel: Das sechste Haus in Löwe. Unser Badbenutzer liebt es luxuriös. So hat er sich denn auch statt einer einfachen Badewanne einen Whirlpool einbauen lassen, in dem er oft und gerne und meistens nicht alleine sitzt. Auf dem rotgoldenen Kachelboden, der mithilfe einer Fußbodenheizung auch im Winter immer kuschelige 23° verstrahlt, liegen hochflorige Teppiche in warmen Curryfarben und Orangetönen, bei deren Anblick allein es einem ganz warm ums Herz wird. Ein Raumbedufter sorgt für den Duft nach Zimt und Vanille, und aus den vier eingebauten Lautsprechern tönt der Klang einer Arie von Placido Domingo.

… und wie sieht es bei Ihnen aus? Schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Am 18.10. beginnt die neue online-Ausbildungsreihe “Intuitive Astrologie” mit Christopher Weidner und Sabine Bends: Intuitive Astrologie – Die Ausbildung

© 2008 astrophoenix @ 11. September 2008

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