Die Villa – Das zwölfte Haus – Der Meditationsraum
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von Sabine Bends und Christopher Weidner, teilweise entnommen aus ihrem Buch “Einführung in die intuitive Astrologie”
Nach all dem Trubel tut es richtig gut, sich dem letzten Raum Ihrer Villa zuzuwenden – einer Oase der Besinnung und Ruhe: dem Meditationsraum. Wann auch immer Ihnen der Sinn danach steht, sich vom Lärm des Alltags zurückzuziehen und den Geist zu beruhigen, finden Sie hier einen Ort, an dem nichts als Frieden herrscht.
Ob Sie nun sich tatsächlich in spiritueller Verbindung üben oder einfach nur Momente der inneren Versenkung genießen wollen, ist hier egal, auch wenn die Ausstattung sicherlich einen Hinweis auf Ihre persönlichen Präferenzen in dieser Richtung geben mag. Doch letzen Endes geht es ohnehin darum, die Augen von der Welt abzuwenden und zu verschließen, um nach innen zu blicken. Es geht hier um nichts und die Welt mit Ihren Anforderungen und Ansprüchen muss draußen bleiben. Zeit und Raum spielen keine Rolle – nur das Hier und das Jetzt. Und wenn Sie dann sich frisch und leicht aus Ihrer Meditation erheben, werden Sie die Welt vielleicht mit neuen Augen sehen …
Das Zeichen an der Spitze meines zwölften Hauses ist: …
In meinem Meditationsraum könnte es so aussehen: …
Beispiel: Das zwölfte Haus in Steinbock.
Ein bisschen komme ich mir vor wie ins Mittelalter zurückversetzt, wenn ich diesen Raum betrachte. Nichts erinnert daran, dass wir uns im 21. Jahrhundert befinden. Die Wände sind weiß verputzt, nicht tapeziert, der Boden ist mit großen rauen Steinfliesen belegt. Das Zimmer ist nicht groß, vielleicht zehn Quadratmeter, und quadratisch gebaut. Außer der Tür gibt es noch ein kleines hohes Fenster, das so angelegt ist, dass man von außen nicht hineinschauen kann. Nichts, aber auch gar nichts, zieht hier den Blick auf sich. Nichts, was einen von dem einzigen Zweck abhalten könnte, zu dem dieses Zimmer eingerichtet wurde – zur Meditation. Einige Sitzkissen in der Mitte des Raumes laden ein, sich hinzusetzen und sich zu vertiefen. Auch wer die Augen nicht schließt, kann sich hier besinnen. Man sieht nichts als weiße Wände. Schon nach kurzer Zeit wird man innerlich ganz ruhig. Kein Geräusch, keine Ablenkung dringt hier hinein. Ein Gefühl wie im Kloster, ein Gefühl, endlich beim Wesentlichen anzukommen: bei sich selbst.
… und wie sieht es bei Ihnen aus? Schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Kommentare!
Am 18.10. beginnt die neue online-Ausbildungsreihe “Intuitive Astrologie” mit Christopher Weidner und Sabine Bends: Intuitive Astrologie – Die Ausbildung
© 2008 astrophoenix @ 23. Oktober 2008
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Schlagwörter: das Zeichen an der Spitze des zwölften Hauses, Haus 12
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Liebe Sabine,
mein 12. Haus liegt samt Herrscher(in) Mond im Krebs – entsprechend ist mein Meditationszimmer mein Schlafzimmer
)
Als ich vor 9 Jahren zu Winteranfang einzog, las ich gerade das Buch “Cave in the Snow” von einer Engländerin, die 12 Jahre als tibetisch-buddhistische Nonnein einer Höhle im Himalaya als Einsiedlerin lebte und komplett eingeschneit wurde.
Das entsprach meinem Lebensgefühl im Schlafzimmer unter dem Dach, dem das einzige schrägliegende Fenster in weiß gestrichenen Raum etwas Höhlenähnliches gab, zumal wenn Schnee auf dem Fenster lag.
Meine “Meditationshöhle” ist krebsig-kuschelig: auf dem Bett eine dicke Felldecke mit Kissen lädt dazu ein, bei Sphärenklängen und Räucherwerk meinen inneren Bildern und Visionen nachzuspüren. Da haben Dinge Platz, die meinem inneren Kind Geborgenheit vermitteln (über meinem Bett ein Engel, den meine Mutter mir schenkte, und ein selbstgemalter) und Dinge, die Kosmisches ausdrücken, wie eine geflügelte balinesische Göttin, die zum Fenster hinausschweben will.
Yamuna
Liebe Yamuna,
Schnee, Engel… Da kommt doch Weihnachtsstimmung in mir auf
.
Winterliche Grüße von
Sabine