Über den Autor dieses Artikels

Brigitte Hamann

Zum Autorenprofil von Brigitte Hamann

1 Kommentar

  1. Barbara Wiehl
    19. Dezember 2008 @ 16:34

    Liebe Brigitte

    Zugegeben, deine monatlichen Neumondhoroskopanalysen auch zur Lage der Natron und des Weltgeschehens erwarte ich immer mit Spannung und sie sind ein Genuss an Klarheit und nicht beschönigender Worte.

    Ja, spazierghen und meditieren, wir sind auf der Welt aber nicht von dieser Welt , so habe ich es auch mal gelernt.
    Da spielt aber mein Pluto im zweiten Haus nicht so mit. gg
    Da ist die Auseinandersetzung mit den materiellen Gesetzmässigkeiten schon von Geburt mitgegeben….und mitnichten eine wahre Lektion mit mnachmal verheerender Wirkung.

    Albert Einstein hat schon früh darauf hingewiesen, das wir alllmählich wieder begreifen lernen ” Der Mensch ist Teil des Ganzen, das wir ” Universum ” nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Er erlebt seine Ggedanken und Gefühle als vom Rest getrennt….eine Form optischer Täuschung seines Bewusstseins.
    Diese Täuschung ist eine Art Gefängniss für uns, das uns auf unsere persönlichen Entscheidungen und auf die Zuneigung von Menschen die uns nahestehen , begrenzt.
    Aus diesem Gefängniss auszubrechen, unser Verbundensein mit alllem wieder zu erfahren und daraus auch unsere Mitverantwortung für die Umwelt, Mitwelt und Nachwelt zu erfahren und zu übernehemen, ist unsere grosse Chance und Aufgabe.

    Jeder spituelle Weg, der nicht in den Alltag führt, ist ein Irrweg.
    Willigis Jäger

    Der Mensch muss sich auf die Welt einlassen und die wahre Situation der Welt im Auge behalten, ohne sich an sie zu verlieren.
    von meiner Lieblingsheiligen Teresa von Avila

    Herzliche Grüsse
    von Barbara aus Andalusien

Finanzkrise – was bringt das Jahr 2009? Prognose zum Neumond vom 27.12.2008, gültig bis zum 26.01.2009

Der Mond, Serie, Zeitqualität | Ein Kommentar |

abbildungStopp! Weltgeschehen – geht Sie das vielleicht nichts an? weil Sie weder eine Firma haben, die konkurs gehen könnte noch Aktien, die Ihnen Magenschmerzen bereiten? Weil Sie lieber spaziergehen oder  meditieren als sich mit den so unliebsamen Dingen auseinander zu setzen wie die weltweite Wirtschaftsmisere, an der Sie ja doch nichts ändern können? Ich kann Ihnen verraten, ich habe auch einmal so gedacht – und gelernt, dass und wie sehr es mich doch etwas angeht, was auf der Welt geschieht, gleich wie weit entfernt es sein mag.

In einer Neumondprognose kann naturgemäß nur ein Ausschnitt der Weltereignisse angesprochen werden. Barack Obamas Motto “Change” wird sich in vielfacher Hinsicht bewahrheiten. Die Welt ist dabei, sich grundlegend umzugestalten. Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir die Augen vor den Realitäten verschließen wollen, um unsere Ängste zu beruhigen und nicht als Miesmacher zu gelten. Aber bekanntlich hat eine Vogel-Strauß-Politik noch nie bewirkt, dass sich die Umstände in ihr Gegenteil verkehren. Der Beginn jeder echten Veränderung liegt in der Bereitschaft, zu sehen und anzuerkennen, was ist. Daraus entstehen die richtigen Schritte und der Mut, durch die Begleitumstände hindurch zu gehen.


»Wer die Welt will recht verstehn, muss ihr klar ins Auge sehn.«
Friedrich von Bodenstedt

Der nächste Neumond findet auf 6 Grad 07 Bogenminuten Steinbock statt, ein Grad, auf dem sich Saturn mit Jupiter und Pluto verbindet.

abbildung

Der Dezember-Neumond auf dem Saturn/Uranus-Grad 5 – 6 Grad Schütze in Kombination mit der laufenden Opposition zwischen Saturn und Uranus führte uns nicht nur Ausmaß der Finanz- und Wirtschaftskrise noch eindringlicher vor Augen. An vielen Stellen in der Welt brodelte es: 60 Stunden Terror in Mumbai (Bombay), Flughafenbesetzung und Ausschreitungen in Bangkok, schwere Krawalle in Griechenland. “Es war wie im Krieg” sagt eine griechische Augenzeugin dazu.
Ich schreibe diese Prognose am 9.12.2008. Noch mehr kann sich unter den Konstellationen bis zum nächsten Neumond am 27.12. und danach ereignen. Die Welle aufbrechender Krisenherde setzt sich im Neuen Jahr fort.

Auffallend sind die kommenden Neumondhoroskope für die USA. Vieles ist noch im Anzug – die Überschuldung der amerikanischen Kreditkarteninhaber, eine Automobilindustrie, in der Milliarden verschwinden wie in einem schwarzen Loch, da der Absatz von Neuwagen bis auf weiteres nicht steigen wird. Die Immobilienkrise ist noch nicht zu Ende und amerikanische und zunehmend auch europäische Unternehmen weisen Zahlungsrückstände bei ihren Krediten auf, sodass mit einer neuen Welle an Pleiten gerechnet werden muss. Die Rezession schlägt massiv auf den amerikanischen Arbeitsmarkt durch. Die Arbeitslosigkeit erreichte im November den höchsten Stand seit 15 Jahren.

Am 20. Januar findet die offizielle Amtseinsetzung Barack Obamas als 44. Präsident statt. Eine Zeit der Größe für die Nation, die hoffnungsvoll auf sein Motto “Yes we can” blickt.
Schon John F. Kennedy sagte: “Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?”

Obama weist an zentralen Stellen astrologische Ähnlichkeiten mit Kennedy auf und ist auch ähnlich charismatisch in seiner Ausstrahlung. Anders als Kennedy, der das Buch “Zivilcourage” schrieb und sorglos in einem Cabriolet durch Dallas fuhr, wird Barack Obama rund um die Uhr strengstens bewacht, mehr als je ein Präsident zuvor. Das ist auch nötig, denn die Bedrohung ist groß. Der radikale Geheimbund Ku Klux Klan, der für eine “weiße” Vorherrschaft kämpft, warnt vor einem neuen Rassenkrieg. Seine Mitgliederzahl ist nach Schätzungen der Bürgerrechtsorganisation Southern Poverty Law Center in den letzten acht Jahren um über 60 Prozent gestiegen. Einem Focus-Redakteur ist es nach langer Recherche gelungen, mit zwei Klan-Führern zu sprechen, die die Ziele des Klans im 21. Jahrhundert folgendermaßen definieren: “Wir wollen ein starkes, weißes und christliches Amerika. Wir wollen ein sicheres Amerika, ohne Schwarze, Juden, Mexikaner und Homosexuelle”.

Doch nicht nur ein Attentatsversuch, von welcher Seite auch immer, ist in den beiden ersten Monaten 2009 möglich. Die starke Mars/Pluto-Dominanz, die das Neumondhoroskop für Washington aufweist, macht auch andere terroristische Aktionen vorstellbar. Was auch immer geschehen wird, schon im Januar wird der neue Präsident seinen ersten großen Test bestehen müssen. Eine Seite dieses Tests wird sein, dass er das größte Konjunkturprogramm der Geschichte schon am Tag nach seiner Amtseinführung, am 21. Januar im US-Kongress durchsetzen wird. Dabei soll es um 150 Milliarden bis zu einer Billion Dollar gehen. “Wir können uns auf kurze Sicht nicht um das Haushaltsdefizit sorgen. Wir müssen sicher stellen, dass das Konjunkturpaket groß genug ist, um die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen”, sagte Obama. Das Finanzsystem retten, aber wie wird das bezahlt? Etwa nach der Methode, die Art Rolnick, der Chefvolkswirt der Minneapolis Federal Reserve Bank beschreibt: “Wir schöpfen Geld auf die altmodische Weise. Wir drucken es.”?

Eine ganze Reihe von Szenarien sind vorstellbar, die den ersten großen Test des neuen Präsidenzen herbei führen könnten: Auch ein Skandal – nur weitaus umfassender – wie der des vermutlich größten Betrugs in der Geschichte der Wall Street, bei dem sich herausstellte, dass der Broker Bernard Madoff die Anleger um geschätzte 50 Milliarden Dollar betrog. Interessant ist, dass die US-Börsenaufsicht SEC ihn schon vor neun Jahren stoppen können, es aber nicht tat. SEC-Chef Christopher Cox gab im Dezember zu, entsprechenden Hinweisen eines Börsenaufsehers in Boston nicht nachgegangen zu sein. Statt dessen hatte sich die Aufsichtsbehörde auf von Madoff freiwillig vorgelegte Zahlen verlassen. Im Jahr 2000 wurde er sogar zum SEC-Berater für Fragen des Computerhandels an den Börsen berufen. Shit happens? Oder ist es ein wenig mehr als das? Seit langem weisen die Neumondhoroskope immer wieder durch Neptunverbindungen darauf hin, dass es an der
Zeit ist, ist die Augen zu öffnen und den Schleier der Illusion zu zerreissen. Wir leben in einer Welt, in der Mut
und Handlungsbedarf bestehen, und dazu brauchen wir Informationen.
Eine ganze Reihe von Personen und Interessengruppen standen hinter Barack Obamas Präsidentschaftskandidatur. Erst jetzt, nach der Wahl, dürfte Obama klar geworden sein, wie gering sein persönlicher Entscheidungsspielraum ist und wie stark die Machtblöcke sind, die seinen Kurs bestimmen.

Nicht zuletzt bleibt offen, wer das neue große Konjunkturpaket der USA finanzieren soll. Es kann nur durch Anleihen gedeckt werden – und die muss irgend jemand kaufen. Welches Land und welcher Anleger wird jedoch angesichts der Daten und der Situation in Amerika investieren? Die aktuellen Anleger, nicht zuletzt China, sind in erster Linie um Schadenbegrenzung bemüht.
Hinzu kommt, dass die Amerikaner, die nun im Rentenalter sind oder in das Rentenalter kommen, ihre Altersvorsorge auf Aktienfonds und Immobilien aufgebaut haben. Was daraus geworden ist muss nicht beschrieben werden. Verarmung und Überlebenskampf sind vorprogrammiert – und das in einem Land, in dem jeder, das wurde von Obama kürzlich bekräftigt, eine oder auch mehrere Schusswaffen besitzen darf.

abbildung

In jedem Fall wird es im Januar in den USA eine offensichtliche Diskrepanz zwischen dem macht- und hoffungsvollen politischen Auftritt und den noch nicht ausgeloteten Tiefen der amerikanischen Wirtschaftsmisere geben. Die Börsen werden den Rettungsplan (”Bailout”) zunächst mit einem Kurssprung begrüßen. Doch am 26.1. ist wieder Neumond, an dem auch eine ringförmige Sonnenfinsternis stattfindet. Die Bewegung wird sich abrupt umkehren. Es ist von starken Kurssprüngen bin hin zu einer vorübergehenden Schließung der Börse in New York auszugehen.

Der vermutlich größte Test rollt im Sommer heran, im Umfeld der nächsten totalen Sonnenfinsternis im Juli 2009. Barack Obama ist der Kapitän eines untergehenden Schiffs, dessen wirtschaftliches Fundament schon lange unter Wasser steht. Doch er ist auch die Persönlichkeit, die Amerika durch diese Zeit navigieren wird.

Trotz aller Wirtschaftsprobleme und Rezession ist der deutsche Bundeshaushalt weniger verschuldet als der anderer europäischer Länder. Bisher hat Angela Merkel ihre Weigerung, mehr Geld zur Wiederbelebung der Konjunktur in die Hand zu nehmen trotz wachsendem Druck Großbritanniens und Frankreichs, die den größeren wirtschaftlichen Spielraum der Bundesrepublik kennen, aufrecht erhalten. Zum EU-Konjunkturpaket von rund 200 Milliarden Euro will die Bundesrepublik nicht mehr als den geplanten Betrag beitragen. Im Januar sieht es nach einem plötzlichen Meinungswechsel aus, der auch weitere Punkte des Rettungspakets betreffen dürfte. Die Bundesregierung wird ein neues und umfangreicheres Konjunkturprogramm auflegen, zu dem auch Steuersenkungen gehören dürften.

Die Wirtschaftskrise und die rapide steigende Staatsverschuldung in ganz Europa werden zu einer ernsten Gefahr für den EU-Stabilitätspakt, der Ende der 1990er Jahre auf Druck Deutschlands unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl vereinbart worden war. Der Pakt sollte die Stabilität des Euro gewährleisten, indem das Haushaltsdefizit in Krisenphasen drei Prozent der Wirtschaftsleistung nicht überschreiten durfte. Nachdem unter anderem Deutschland die Drei-Prozent-Grenze mehrmals verletzt hatte war der Pakt etwas gelockert worden.
Nun wollen insbesondere Frankreich, Italien, Griechenland und Irland die derzeitige Lage nutzen, um die Grenzen für das Haushaltsdefizit weiter auszudehnen oder sogar abzusetzen. Von dieser Entwicklung wird auch Spanien profitieren, dass sich durch ungezügelte Baumaßnahmen in eine hohe Verschuldung manövriert hat. Berichten zufolge könnte das irische Defizit 2009 bis zu sieben Prozent erreichen, für Spanien werden fünf, für Frankreich vier bis fünf Prozent erwartet. In Großbritannien, das allerdings nicht zur Eurozone gehört, rechnet man sogar mit einem Minus von acht Prozent.
Spanien wird im Januar in Finanzfragen innerhalb der EU Forderungen stellen und sich auch weiterhin federführend an der Diskussion beteiligen, das zeigt auch die Sonnenfinsternis vom Juli 2009.

Wie in meiner Dezemberprognose zu China und Russland angekündigt hat sich China bereit erklärt, in der internationalen Krise unterstützend mitzuwirken. Auch wenn US-Finanzminister Henry Paulson keine feste Zusage dafür erhielt, dass die chinesische Währung kurzfristig aufgewertet würde, versicherte Handelsminister Chen Deming vor Journalisten, sein Land werde sich nicht auf einen schwächeren Yuan stützen, um seine Exporte zu fördern. Wie lange die kooperative Position Pekings anhält bleibt abzuwarten, denn der Februar-Neumond spricht für einen fordernden Kurs. Bereits im November fand das hohe Exportwachstum Chinas ein abruptes Ende. Nun wird die Regierung in Peking aktiv und wird dabei keine übergroße Rücksichtnahme walten lassen.

Der harte Kurs Russlands gegen die NATO-Osterweiterung hat sich im Dezember bewährt: Die USA sind mit dem Versuch gescheitert, ein neues Verfahren für den Beitritt von Georgien und der Ukraine zur NATO durchzusetzen. Im Augenblick sieht es nach einer Normalisierung der Beziehung zwischen Moskau und Washington und der Wiederaufnahme des Dialogs aus.

Mit Ausschreitungen oder Gewaltakten muss in verschiedenen Ländern gerechnet werden. Dazu gehören Japan und Griechenland. Als kritisch ist auch die Situation in Indien bzw. zwischen Indien und Pakistan einzustufen. Einem Bericht zufolge schaut die Welt auf Bin Laden, aber hinter zahlreichen terroristischen Akten steht ein anderer Drahtzieher, der von Pakistan gestützt wird. Die Finsternishoroskope Indiens und Pakistans weisen auf einen Konflikt hin, der von Indien ausgeht.

Ein weiterer Konfliktherd nicht nur im Januar ist der Iran, der in der Frage der Atomwaffenherstellung nicht einlenken wird. Das zeigte bereits die Sonnenfinsternis vom 1.8.2008 ebenso wie die Finsternisse 2009, ungeachtet möglicher Annäherungsversuche zwischen Teheran und Washington. Der neue Konflikt ist auf dem Hintergrund zu sehen, dass im Juli 2008 erstmals seit 1979 wieder ein offizieller Kontakt zwischen den USA und dem Iran stattfand. Damals wurde die amerikanische Botschaft in Teheran besetzt und 52 Amerikaner 444 Tage lang als Geiseln gehalten.

© 2008 Brigitte Hamann @ 18. Dezember 2008

Druckversion des Artikels Druckversion des Artikels

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Weitere Beiträge von Brigitte Hamann.

Verwandte Artikel:

Kommentieren

Um einen Kommentar zu diesem Beitrag abgeben zu können, müssen Sie sich bei Astrophoenix registrieren und anmelden.

Login