Im Tierkreiszeichen Skorpion: Skorpionischer Blick
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Als Fan von einer Astrologie im Alltäglichen suche ich mit Leidenschaft Orte und Plätze auf, die den unterschiedlichen Energien der Tierkreiszeichen entsprechen. Daher spaziere ich heute, an diesem herrlichen Herbsttag, in ganz München herum (wo auch sonst?) und versuche heraus zu finden, wo es so etwas wie Skorpion-Qualität geben könnte. Aber eigentlich ist es egal, in welcher Stadt Sie Ausschau halten: das Skorpionische lauert an jeder Ecke. In der Skorpion-Zeit nehmen wir es nur bewusster wahr, da sich das Farbenspiel des Herbstes dem Ende zuneigt und sich eine gewisse Eintönigkeit breit macht. Wir werden uns der Vergänglichkeit bewusst und kommen nicht umhin, ihr ins Gesicht zu sehen.
Die Worte “wie oben – so unten” kommen mir in den Sinn. Ich blicke gen Himmel, dann auf meinen Stadtplan und begebe mich schnurstracks an Orte, die in der Tiefe, in Tabus, in der Welt der Ideen, im Geheimnisvollen und im Vergänglichen ihre Daseinsberechtigung pflegen. Keine Stadt kann ohne sie auskommen. Es sind die Plätze, die wir gerne meiden oder vielleicht sogar einen großen Bogen darum machen. Kann aber auch sein, dass wir uns zu diesen Orten hingezogen fühlen; eine Art magische Atmosphäre verströmen sie schließlich alle.
Eines meiner liebsten Spaziergangsrouten befindet sich zum Beispiel im Waldfriedhof. Hier vermag ich am besten meinen Gedanken den Fluss des Loslassens zu erlauben, und so beginne ich hier meine Skorpion-Entdeckungstour. Ist es nicht erstaunlich, wie viel Ruhe und Schönheit der Tod ausstrahlt? Und wie viel Leben sich hier tummelt! Hier haben die Bäume, Pflanzen und Tiere Zeit, sich immer wieder zu erneuern. Die Gräber erzählen mir Geschichten von den menschlichen Schicksalen und setzen den Verstorbenen ein Denkmal. Für viele Angehörige und Freunde ist ein derartiges Manifest ziemlich wichtig. In Kürze wird Allerheiligen den Toten, unseren Ahnen, ein geistiges Denkmal setzen – auch zur Freude der Blumengeschäfte und Gärtnereien. Für sie muss es eines der ertragsträchtigsten Gedenktage sein. Ich stehe vor einem Schaufenster und nehme die Farben dieser “düsteren” Zeit in mir auf. Dann wende ich mich ab und gehe in die unterirdischen Gefilde der U-Bahn, um zu meinem nächsten Ziel zu gelangen.
Die U-Bahn-Schächte sind durchaus ein skorpionischer Ort, da wir uns im Untergrund, sprich in der Tiefe einer jeden Stadt bewegen, und hier werden wir mit Ereignissen konfrontiert, die uns Angst einjagen oder uns zu Opfern stilisieren. Tatsächlich kenne ich einige Menschen, die die U-Bahn meiden und es grauenvoll hier unten finden, ohne sagen zu können, wieso sie dieses Gefühl empfinden. Mir wird heute bewusst, dass der November eines der Monate im Jahr ist, in dem wir am öffentlich intimsten mit dem Tod von Fremden zu tun bekommen. Die U-Bahn bietet verzweifelten Menschen eine ideale Möglichkeit, sich das Leben zu nehmen. Personenschaden heißt es dann immer aus den Lautsprecheinrichtungen. Es ist tragisch. Viele Menschen, die unter Depressionen leiden kennen das nur zu gut: der Spätherbst ist eine Zeit des Abschieds. Von dem Leben, das jahreszeitlich herrschte, und von dem eigenen Leben, das von Jahr zu Jahr vergänglicher wird. War der Frühling und der Sommer eine Zeit des Aufbruchs und des Ausdrucks, so bereitet uns der November auf eine Zeit der Innenschau vor. Das wirft uns unter Umständen in schwerste Krisen.
Ich bin derweil in einer anderen Schau gelandet: in der Pinakothek der Modernen. Ich sehe mir so gerne die Architektur-Ausstellungen an. Hier werden die geistigen Vorstellungswelten auf bestem Wege sichtbar. Im letzten Jahr gab es eine sehr treffende Ausstellung für skorpionisches Gedankengut: “Ideale Stadt – Reale Architekturprojekte von Gerkan, Marg und Partner in China”. Es war unglaublich, diese entworfenen Utopien der Städte. Heutzutage müssen die Gedanken nicht mehr im Kopf bleiben; es ist ungeheuerlich, wie viel Dinge machbar geworden sind. Aber unsere Vorstellung von einer perfekten Umsetzung hält uns oft genug vom Handeln ab.
Manchmal bin ich jedoch froh, dass sich gewisse Ideen und Ideologien nicht verwirklicht haben. München als ehemalige Hauptstadt der Bewegung kann darüber ein Lied singen. Auch Hitler plante ideale Städte – mich schaudert es bei diesem Gedanken. Aber ich wollte es ja so! Den Blick in das Dunkle, Verborgene zu wagen, und dazu gehört auch, einen Blick in unsere dunkle Vergangenheit zu werfen. Ah! Jetzt weiß ich, wohin ich mich als nächstes begebe! Zu den Stätten der geplanten Erinnerung und somit Transformation!
Leider wird es noch ein gutes Jahr dauern, aber dann werden aus den hiesigen Baustellen riesige Denkmäler werden, die zum Mitmachen und Nachdenken anregen sollen. Ich spreche von dem endlich durchgesetzten NS-Dokumentationszentrum und dem sich bereits im Bau befindenden Jüdischen Zentrum. Ein gutes Zeichen! Mir gibt es Hoffnung, aus dem Gewesenen “Gutes” zu vollbringen, und so werde ich mit Sicherheit im nächsten Jahr an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Wir dürfen nicht vergessen, dass bereits schon viel Gutes entstanden ist. Aus Verfolgung und “Aussatz” wurde Menschenrecht und Integration; ich spreche von Homosexualität. Also nichts wie hin in die so genannte Schwulenszene der City!
Ist es nicht bezeichnend für eine Stadt wie München, dass sich hier, neben Berlin, eine der größten Homosexuellenbewegung in Deutschland entwickeln konnte? Ich gehe durch die Straßen des Gärtnerplatzviertels und erfreue mich an dieser Freiheit. Zeit für eine Pause und einem Tässchen Kaffee. Ich blättere dabei durch die neuesten Stadtinformationen und bemerke eine Anzeige des “Gay Tourist Office”. Ich stelle fest, dass manche Dinge einfach an mir vorbei gehen. So wie die vielen reichen und neureichen Münchner (inklusive Münchens Umgebung). Weiß der Kuckuck, woher sie ihr ganzes Vermögen beziehen. Erbe, Geschäfte, Besitz? Eigenes oder Erworbenes? Oder – und das ist jetzt ein ketzerischer Gedanke – illegal Erworbenes? Aus meinem kleinen Faltblatt “München in Zahlen” geht hervor, dass im Jahre 2004 113434 Straftaten begangen wurden. Ca. 45% davon sind Diebstähle und ca. 15% fallen unter die Rubrik Vermögens- und Fälschungsdelikte. Interessant. Nun, dann will ich mich mal zu meinen beiden letzten Schattenplätzen begeben.
Ich schlendere über Umwege in Richtung Isartor. Sexshops oder wie man diese betiteln soll, sprießen geradezu in bestimmten Straßen aus allen Ecken. Auch so ein Thema, das im Grunde ziemlich tabu ist. In der Öffentlichkeit zeigen wir unsere sexuelle Freiheit, die sich auf Plakaten und in der Kleidung präsentiert. Alle reden von Sex. Viele kaufen ihn. Ich frage mich beim Anblick der Seelen, wie viel sie wirklich davon leben und wie viel eigentliche Show dabei ist. Sex machen und über Gefühle reden bzw. Gefühle zu fühlen sind zwei Saiten der Medaille. Ich möchte nicht wissen, in wie viel Beziehungen der Hund darin begraben ist. Wir verwechseln oftmals mechanische Triebbewältigung und Demütigung mit Liebe, derweil sehnen wir uns im Grunde danach. Mir kommt auch der Gedanke, dass Geschlechtskrankheiten und die neue Zeitseuche AIDS mit großen Stigmata behaftet sind. Spätestens an dieser Stelle wird nicht mehr miteinander gesprochen. Auf einmal fällt mir die Frage zu, warum Kondome eigentlich als Pariser bezeichnet werden?
Und dann gibt es Dinge, von denen wir am liebsten gar nichts wissen wollen und ignorieren sie öffentlich, als ob sie nicht existieren würden. An dieser Stelle schmunzle ich in mich hinein, denn wir müssen es alle müssen, nur, wir sprechen nicht darüber. Ladies and Gentlemen, jetzt darf es mal gesagt werden: werfen wir doch mal einen Blick unter unseren – nein, nicht Himmel, sondern – Klosettdeckel! Wie schade, dass ich im Moment nicht in Paris bin! In Paris können sie eine Sightseeingtour in die Kanalisation der Stadt unternehmen. Dabei können die Wege unserer Ausscheidungen nach dem Klosettdeckel mitgegangen und mit allen Sinnen leibhaftig miterlebt werden. Soweit ich mich erinnere, war es eine der wenigen Stadtbesichtigungstouren, bei denen ich einen Heidenspaß hatte! In mich hinein lachend falle ich in das “Karl-Valentin-Musäum” ein. Nachdem München keinen Gang durch seine Kanalisation bieten kann, will ich wenigstens einen anderen Gang sehen: den Stuhl-Gang!
O mei, was war doch der Karl Valentin für ein Schelm! In einem Schaufenster sehen die Besucher einen langen Gang, und ganz am hinteren Ende befindet sich ein Stuhl! Ich werfe mich weg vor Lachen! Das befreit nach einem so nachdenklichen Tag und ich mache mich beschwingt zum letzten geheimnisvollen Ort auf, zum Hofgartentempel der Residenz.
Um diese Jahreszeit spielt er zwar keine große Rolle, denn der Hofgartentempel ist ein Ort, der nur in einer bestimmten Zeitspanne für einen “verborgenen” Menschenschlag von Bedeutung ist. Ungefähr ab Mai bis September/Oktober, je nach Klima und Temperatur, treffen sich jeden Freitag Tangorianer und Tangorianerinnen aller Gesellschaftsschichten zum Tanz, zu einer speziellen Art des Tango Argentino. Das Geheimnisvolle daran ist, dass es hierfür keine Genehmigung gibt. Sagen wir es mal so: die Stadt München duldet es bis auf weiteres. Ich finde nicht nur das geheime Treffen als solches für skorpionisch, sondern ebenso, dass der Tango ehemals aus den verruchten Vierteln von Buenos Aires und Montevideo stammt, geprägt aus den Milieus der Arbeitslosigkeit und Prostitution. Heutzutage wird er sogar auf den großen Bühnen der Welt getanzt! Wenn das mal keine Transformation ist!
Auf dem Heimweg liegt Tangomusik in der Luft und ich bemerke gar nicht, wie dunkel es inzwischen geworden ist. Ich schließe meine Wohnungstür. Zum Spaß sehe ich durch den Türspion auf den Hausflur hinaus: er lässt weit blicken. Wer den wohl erfunden hat?
Foto: Dagmar Wäscher
© 2006 Dagmar Wäscher @ 25. Oktober 2006
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Liebe Dagmar,
ganz lieben Dank für Deinen Skorpionischen Bericht!
Darauf habe ich gewartet.
Ich erinnere mich – bin früher als Kind immer gerne zum Melaten Friedhof gegangen – der ist soo groß – Friedlich ruhig und vor allem Mysteriös – man fühlt hier so vieles.
Hier sah ich all das was in mir drinnen war von innen nach außen – als Kind.
Noch heute kenn ich den Melaten Friedhof auswendig – kann wie im Schlaf die Ausgänge finden.
Vor einiger Zeit war ich mit meinen Mädchen da – wir schlenderten rum und waren mitten drin – auf einmal Panik – meine Töchter meinten wir würden nie wieder hinaus finden – aber ich sagte – nene ich weiß genau wo wir gehen müssen – wo wollt ihr raus – zu Oma gehts zum Ausgang hinten – zum Stadtpark vorne usw….
Heute suche ich mehr nach innen – denn außen habe ich als Kind schon genug gesehen!
Ganz liebe Grüße
Ines
Liebe Ines,
.
dann sind wir ja schon zu zweit
Mir geht es zwar so wie dir, dass ich heute mehr nach innen sehe und suche. Aber ich sehe auch wieder mehr nach außen, denn jetzt nehme ich sie anders wahr und das ist ein edles Gefühl.
Für alle Leser: Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen -> das Foto zu diesem Artikel zeigt ein Halteverbotsschild vor einem Sexshop (den erkennt man ja). Auf dem Schild darunter steht “Polizeieinsatzfahrzeuge frei”! Ich finde das göttlich!
Ganz liebe Grüße zurück
Dagmar
Halloechen liebe Dagmar
Ein wahrhaft skorpionisches Lese und Reisevergnuegen in die Abgruende der “Weltstadt mit Herz.”
Woanders als im ueppig barocken Muenchen wird ein ehemaliger Modezar mit zwielichtigen Kontakten zur Unterwelt wie eine Staatsgroesse zu Grabe getragen.
Die Muenchner hatten da anscheindend keine Probleme damit.gg
Dieser Tage folgte besagten Herrn die prominenteste Hundendame Muenchens, allerdings wurde sie auf dem Hundefriedhof begraben.
Ja, wie du siehst liebe Dagmar, der Friedhof hat wohl die groesste Anziehungskraft in deiner Geschichte und nicht nur fuer skorpionische Gemueter.
Allerdings finde ich mich auch ausgezeichnet wieder bei den Tangorianern, klar, ueberall wo es nicht erlaubt ist. ggg
Vor einiger Zeit zeigte mir mein Bruder seinen Arbeitsplatz. Als Gemeindearbeiter einer kleinen Stadt muss er sich nicht mur um das Wohl und Weh der Gemeinde kuemmern , sondern, wohl aus Kostengruenden, auch um den dortigen Friedhof.
Und das ist sein Lieblingsarbeitsplatz. Und ein spannender dazu. Nicht nur kennt er so manches Geheimniss der dort Begrabenen , sondern erfaehrt auch so manches Geheimniss der Besucher , die es ihm (recht unskorpionisch,gg) so manchesmal anvertrauen.
Doch nicht nur , das er troestet, nein, auch diejenigen troesten, haben ihm so manchen Wink gegeben, welches ihm heraushalf aus den Irrgaerten des Lebens.
Hier verbirgt sich so manches Vermaechtniss, hinter unscheinbaren Graebern…ja selbst im Tod versuchen die Menschen ihren Status herauszuposaunen mit monumentalen Grabsteinen. ggg
Ja,einwenig beneide ich ihn um diese Arbeit, denn er lebt die Vorstellung die ich so habe, Arbeit als Weg der Meditation.
Hier kann er dies leben, und wo anders als an einem solchen Ort hoeren sich die Menschen noch wirklich zu?
“Von Becher kannst du da lesen
Ein ganzes Gedicht schoen in Stein
Der huebsche Stein aus Sandkorn
ICh glaub er wird haltbar sein
Die Sonne steht steil in den Bueschen
Die Spatzen jagen sich wild
Wir halten uns fest und tanzen
Durch dieses gruene Bild
Dann freun wir uns und gehen weiter
und denken noch beim Kuessegeben
Wie nah sind uns manche Toten
Und wie tot sind uns manche die leben.”
Auszug aus einem Favorit meinerseits eines Liedtextes von Wolf Biermann
“Der Hugenottenfriedhof”
” Wenn die Welt immer besser wird, ist das zum Teil auf Taten ohne historischen Rang zurueckzufuehren und das es um den Leser nicht so schlecht steht, wie es sein koennte, das verdanken wir zur Haelfte den zahlreichen Menschen, die voll glauebigen Vertrauens ein Leben im Verborgenen gefuehrt haben und in Graebern ruhen, die kein Mensch besucht.”
George Eliot, Middlemarch, ( Stuttgart 1985, S.1136) aus dem Vorwort
Richard Sennet, Respekt im Zeitalter der Ungleichheit, Berlin Taschenbuchverlag
Skorpionische Schluesselochgruesse, Hier bei uns ist seit einer Woche dichter Nebel, nicht mal der See ist mehr zu sehen von meinem Fenster aus, wo mein Schreibtisch steht.
Wenn im Aussen nichts mehr sichtbar, dann faellt unweigerlich der Blick nach innen
Barbara
Grüsst euch liebe Astros;-
Da gerade Tagebuchgeschichten grassieren, auch eine Seite aus meinigem, nachträglich notiert.
Der Münchner Südfriedhof und die Geister die ich kelterte.
Im späten Frühjahr 03 stellte ich auf dem Südfriedhof in München 8 Künstleressenzen her.
Die Fuchsia-die Petunia-die Angelika-die Schlüsselblume-die blaue Lilith-Den Bärlauch-das Stiefmütterchen-das blutende Herz.
Frühmorgens bei herrlichem Sonnenschein stellte ich die Kristallschalen mit gutem Quellwasser zwischen die Blumen, die auf und um die Gräber der Münchner Künstlerprominenz wuchsen.
Gegen frühen Abend, beim Einholen der gekelterten Essenzen ,hatte sich der Himmel in ein seltsam donner und blitzegeschwängertes Zwielicht verwandelt.
Wie der Eintritt in eine andere Welt gab der Friedhof mir sein Tor frei-ich fand mich nicht mehr zurecht!
Ich suchte über eine Stunde die verschiedenen Kristallgefaesse-meine Orientierung war dahin..*g*
……………………………
In diesem Jahr war ich sehr oft noch auf dem Südfriedhof,dort hatte ich einen Meditationskreis aus Steinen gebaut und in jeder Sitzung mit meinen Kräuterräucherungen erlebte ich LEBENDIGES.
Beim letzen Besuch vor einem Jahr
hatte die Stadt München zwecks Umbau und Renovierung der alten Gräber einen Maschendrahtzaun im Gelände gezogen.
Die wildgewachsenen Blumen begradigt und die Kraft kastriert
ähnlich Stonehenge.
Wer war von euch dies Jahr mal dort?
Ist die Luft wieder rein*g*
Kriminale Grüsse
Sun:-