Was ist Glück?
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Was ist Glück? Eine Frage, so alt wie die Menschheit. Wann sind wir wirklich glücklich?
Ich bin glücklich, wenn ich keinen Gedanken nähre, der mich unglücklich macht. Gedanken, die mich unglücklich machen, lauten etwa so: „Ich habe so viel Arbeit.” „Ich muss noch xy erledigen.” „Hier müsste mal aufgeräumt werden.” „Bloß nicht in den Spiegel sehen heute.” Gedanken dieser Art können bei mir nicht mehr so leicht landen wie früher. Ich spüre sie mit meinem detektivischen Spürsinn ziemlich schnell auf. Denn ich achte darauf, wie ich mich fühle.
Wenn es mir nicht gut geht, schaue ich genau hin. Was denke ich gerade? „Ich muss noch xy erledigen.” Aha! Ertappt. Mag ja sein, dass ich es erledigen möchte, aber jetzt nicht. Jetzt sitze ich gerade hier und entspanne mich. Wieso sollte ich mir diesen schönen Moment des Glücks mit einem belastenden Gedanken verderben?
Der Zeitpunkt kommt näher und der Gedanke kommt zurück: „Ich muss noch xy erledigen.” Muss ich wirklich? Muss ich heute? Wer sagt, dass ich muss? Ist es eilig? Nein. Dann erledige ich es doch ein andermal, wenn ich mehr Lust dazu haben. Ist es doch eilig? Was sind denn die Konsequenzen, wenn ich es nicht erledige? Oh, die sind mir unangenehm. Na dann, mache ich es doch jetzt. Aber nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Das fühlt sich doch schon ganz anders an.
Mal schauen, ob ich dieser „unangenehmen” Pflicht nicht etwas Erfreuliches abringen kann. Ein amtliches Schreiben. Gut. Ich schreibe doch sonst auch gern – wieso dann nicht jetzt? Weil die vom Amt mich ärgern wollen? Ach, Unsinn, niemand will mich ärgern. Außerdem, wer sagt denn, dass amtliche Schreiben langweilig sein müssen? Ich schreibe heute mal ein fröhliches Amtsschreiben!
Und auf einmal wird es zur kreativen Herausforderung. Ich denke mir interessante Inhalte aus, witzige Formulierungen, nette kleine Gesten für die „Dame vom Amt”. Schlechte Laune? Iwo! Na also, geht doch.
Wer wollte mich unglücklich machen, wenn ich es nur selbst kann? Wieso sollte ich auf mein Glücklichsein verzichten, wenn ich es selbst in der Hand habe? Ich ziehe es vor, Gedankenhygiene zu betreiben. Die guten ins Töpfchen, die schlechten werden hinterfragt. Ich schlucke doch nicht meine ganzen schlechten Gedanken, nur damit ich hinterher Bauchweh habe!
Also, ich finde Glücklichsein gar nicht so schwer. Und du? Wann bist du glücklich?
© 2009 Sabine Bends @ 20. Juli 2009
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Schlagwörter: Gedanken hinterfragen, Glück
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Liebe Sabine,
auf meinem Schreibtisch steht eine Karte mit einem Spruch des Dalai Lama:
“Ich bin glücklich, weil ich heute morgen wieder aufgewacht bin – und weil ich einen menschlichen Körper habe und diesen Tag sinnvoll nutzen kann. Ich werde ihn nicht verschwenden, indem ich mich ärgere, sondern ihn nutzen, um positive Handlungen zu vollbringen.”
Gerade eben bekam ich per e-mail den Hilferuf einerr engen Freundin: ihr Sohn ist schwer verunglückt und schwebt in akuter Lebensgefahr – so schnell kann es gehe, daß uns das “Glück des menschlichen Lebens” abhanden kommen kann…
Da werden solche Gedanken, wie Du sie beschreibst, ziemlich “relativ” –
Ja, ich bin glücklich, daß ich heute aufgewacht bin und diesen Tag nutzen kann…
liebe Grüße
Yamuna
Wie gluecklich bin ich?
Das ist die wichtigste Frage der Welt.
Fuer einen Indianaer haengt der Erfolg nicht davon ab wieviel er verdient und welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein wie gluecklich er ist.
Was macht mich gluecklich?
Eine von Herzen kommende furchtlose Kommunikation gehoert fuer mich zu den wichtigen Dingen im Leben.
Und wenn mal kein Gegenueber available ist, na dann trinke ich eine schoene Tasse heisse Schokolade, dies staerkt unsere verbindende Venuskraefte. gg
Es gruesst aus dem heissen 40 Grad warmen Sueden Europas
Barbara
Liebe Sabine,
ich habe so oft gelesen und gehört Glück sei nur ein Augenblick – ein Moment den man nicht auffangen kann, der sich schnell verflüchtigt.
Sicher kann ich auch sagen – stimmt allerdings es gibt für mich da ein Glücksgefühl in mir was ganz tief geht und was sich nicht verflüchtigt, was beständigt ist und zwar das Glück mich selbst gefunden zu haben – zu wissen – wer bin ich – woher komm ich und was für ein Daseinssinn habe ich in diesem Leben!
Wenn ich das anderen mitteile ernte ich nur Irritation und gerade das macht mich echt nachdenklich – denn mein Glück kann ich zwar nonstop genießen – es ist ja kein Augenblick aber dafür verstehen mich echt die wenigsten!
Ganz liebe Grüße an Dich
Ines
Liebe Ines,
was für ein schönes Grundgefühl, ein tiefes Glück zu empfinden. Hier bei uns erntest du dafür sicher keine Irritation
.
Es freut sich mit dir
Sabine
Der heutige Mond im Wassermann
Ode an die Freude
Das beruehmte Gedicht von Friedrich Schiller in der 9. Sinfonie von Beethoven.
Freude schoener Goetterfunken
Tochter aus Elysium
Wir betreten feuertrunken
Himmlische dein Eigentum
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng geteilt
Alle Menschen werden Brueder
Wo dein sanfter Fluegel weilt
Fuer das einsame Mondsteinbock-Saturn im vierten Haus Kind war das wiederholte Hoeren dieser Sinfonie ein einziges Gluecksgefuehl, wenn es dies auch mit niemanden erst teilen konnte…..da ganz tief im stillen Kaemmerlein. gg
Der wassermaennische Traum von gleichberechtigten Menschen , die durch das Band von Freundschaft und Freude verbunden sind.
Heute erlebe ich immer wieder wie nah und doch so fern wir von diesem Ideal sind.
Am eindruecklichsten ist unsere Verbindung durch die Musik zu erfahren, eine Sprache die alle Voelker dieser Welt verstehen und die uns gluecklich macht.
Alles Liebe
Barbara