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	<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Astrologie-Seiten</title>
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		<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Astrologie-Seiten</title>
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		<title>PsychoEcke &#8211; Freuds Hund &#8211; Einsteins Papagei</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 23:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmund Freud]]></category>

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		<description><![CDATA[
In meinem Autoren-Profil hier auf astrophoenix habe ich geschrieben, dass mich die psychologischen Aspekte der Astrologie interessieren. Berichte im Fernsehen und Artikel in Zeitschriften mit psychologischen Themen habe ich daraufhin immer &#252;berpr&#252;ft, ob ich beschriebene Thesen oder Aussagen mit den Grundlagen der Astrologie erkl&#228;ren oder in &#220;bereinstimmung bringen konnte.

Die Astrologie erkl&#228;rt ganzheitlich Mensch und Menschheit
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astrophoenix.de/serie/foxicons/"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/PsychoEcke.png" alt="abbildung"  title="PsychoEcke   Freuds Hund   Einsteins Papagei   PsychoEcke" /></a></p>
<p>In meinem Autoren-Profil hier auf <strong><span style="color: #ff0000;">astro</span></strong><span style="color: #ff6600;"><strong>phoenix</strong></span> habe ich geschrieben, dass mich die psychologischen Aspekte der Astrologie interessieren. Berichte im Fernsehen und Artikel in Zeitschriften mit psychologischen Themen habe ich daraufhin immer &#252;berpr&#252;ft, ob ich beschriebene Thesen oder Aussagen mit den Grundlagen der Astrologie erkl&#228;ren oder in &#220;bereinstimmung bringen konnte.</p>
<p><span id="more-2933"></span><br />
<strong>Die Astrologie erkl&#228;rt ganzheitlich Mensch und Menschheit</strong><br />
 Jedenfalls f&#252;r mich zufriedenstellend habe ich es bisher immer geschafft.<br />
Es hat sich f&#252;r mich gezeigt, dass die Astrologie mit den Erg&#228;nzungen der Transpersonalen Astrologie eine Methode ist, Mensch und Menschheit ganzheitlich (teilweilse mit einigen Grundannahmen der Esoterik) zu erfassen.<br />
(z.B. ein etwas &#228;lterer Artikel: &#8220;<a href="http://www.astrophoenix.de/gedankensplitter/nlp-mond-merkur-sonne/ ">NLP=Mond, Merkur, Sonne</a>&#8220;)</p>
<p>In der ab heute erscheinenden Serie m&#246;chte ich daf&#252;r einige Beispiele aufzeigen. Grundlage sind alleinig:<br />
- der Tierkreis<br />
- die H&#228;user<br />
- das kybernetische Modell der Transpersonalen Astrologie</p>
<p>(Bei einigen pers&#246;nlichen individuellen Schilderungen, z.B. Krankheiten, Schicksalsschl&#228;gen, habe ich gedanklich &#8220;aktive&#8221; oder &#8220;passive&#8221; Planeten in die H&#228;user gesetzt. Eine &#220;berpr&#252;fung mangels vorliegendem Horoskop war dann nat&#252;rlich nicht m&#246;glich.)</p>
<p>Den Auftakt der Serie m&#246;chte ich mit tierischen Anektdoten zweier ber&#252;hmter Menschen und einem Gedankenexperiment beginnen:</p>
<p><strong>Sigmund Freud und seine H&#252;ndin</strong><br />
Sigmund Freud hatte eine Chow-Chow H&#252;ndin namens Jofie.<br />
Die H&#252;ndin war bei den Therapiesitzungen anwesend und beschn&#252;ffelte zu Beginn der Sitzung die Klienten. Wenn sich der Hund nach dem Beschn&#252;ffeln von dem Klienten abwendete und sich unter den Schreibtisch verkroch, war das f&#252;r Freud eine Zeichen, &#8220;mit diesem Menschen stimmt etwas nicht&#8221;. Der Hund hatte anscheinend immer recht. Auch das Ende der Sitzung wurde angeblich vom Hund eingeleitet.</p>
<p><strong>Albert Einstein und sein Papagei</strong><br />
Albert Einstein hatte einen Papagei. Diesem erz&#228;hlte er stets schmutzige Witze, weil er meinte, der Papagei w&#228;re so traurig und m&#252;sste erheitert werden. Diesen Papagei h&#228;tte ich gerne! </p>
<p><strong>Der Papagei in einer Beratung ?</strong><br />
Bei aller Seriosit&#228;t und Professionalit&#228;t um die ich mich bem&#252;he, gestehen Sie mir ein wenig menschliche Spielerei und ein ironisches Gedankenexperiment zu:<br />
Was w&#228;re, wenn ich diesem Papagei folgenden Satz beibringen w&#252;rde:<br />
&#8220;Oje, oje &#8211; der hat aber &#252;ble Planeten.&#8221; (Der Papagei t&#228;nzelt nat&#252;rlich dabei auf seiner Stange seitlich hin und her &#8230;)<br />
Was meinen Sie?<br />
Ein Mensch mit welchen Konstellationen w&#252;rde auf diese Worte des Papageis w&#228;hrend einer astrologischen Beratung am heftigsten reagieren, sei es durch tagelanges inneres Nachdenken und Gr&#252;beln oder durch das Ausrufen &#8220;Der Papagei m&#246;ge bitte seinen Schnabel halten!&#8221;</p>
<p><span style="color: #333399;">Was meinen Sie?</span></p>
<p>Viel Spa&#223; beim Nachdenken und willkommen in der PsychoEcke !</p>
<p>* Astro-Fox *</p>
<p><em><span style="color: #888888;">&#8220;PsychoEcke&#8221; ist eine neue Serie von Astro-Fox und erscheint:<br />
Maximal: jeden 7. im Monat<br />
Minimal: 4 mal<br />
</span></em></p>
<p>+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/Astrologie-Coburg.htm">Astrologie-Coburg</a> +++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/Psychologie.htm">Astrologie  und Psychologie</a> +++   </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Astrologie und Wissenschaft</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/gedankensplitter/astrologie-und-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 18:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologiekritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#62;&#62;&#62; Ich habe diesen Artikel von 2008 im Datum der Ver&#246;ffentlichung auf den 9.8.2009 ver&#228;ndert, weil ich Fragen zu diesem Artikel beantwortet habe. (Siehe unten &#8220;Aktualisierung&#8221;) Ich m&#246;chte die Fragen &#246;ffentlich beantworten, weil der Fragesteller keine Namen genannt hat, ich nicht wei&#223;, ob die eMail-Adresse stimmt und ich bef&#252;rchte, dass meine Antworten bei den Kommentaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Astronom" href="http://www.astrologie-coburg.de/Wissenschaft.htm"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mohr_astronom.thumbnail.gif" alt="abbildung"  title="Astrologie und Wissenschaft   mohr astronom.thumbnail" /></a></p>
<p>&gt;&gt;&gt; Ich habe diesen Artikel von 2008 im Datum der Ver&#246;ffentlichung auf den 9.8.2009 ver&#228;ndert, weil ich Fragen zu diesem Artikel beantwortet habe. (Siehe unten &#8220;Aktualisierung&#8221;) Ich m&#246;chte die Fragen &#246;ffentlich beantworten, weil der Fragesteller keine Namen genannt hat, ich nicht wei&#223;, ob die eMail-Adresse stimmt und ich bef&#252;rchte, dass meine Antworten bei den Kommentaren &#252;bersehen werde. &lt; &lt;&lt;</p>
<p><strong>Die Wissenschaft kann erkl&#228;ren, aber nicht verstehen.</strong></p>
<p><strong>Die Astrologie kann verstehen, aber nicht erkl&#228;ren.</strong></p>
<p>Im jugendlichen Alter dachte ich, (Natur-)Wissenschaft und Technik sei alles, was die Deutsche Industrie hervorbringt, ist das einzig Wahre und arch&#228;ologische Ausgrabungen sind Zeitverschwendung. Diese Ansichten haben sich ein wenig ver&#228;ndert. Die n&#228;chsten B&#252;cher, die ich mir anschaffen werde, werden &#252;ber den Buddhismus und Naturv&#246;lker handeln.</p>
<p><span id="more-1507"></span></p>
<p>Nun denn, liebe Leserinnen und Leser von astrophoenix,</p>
<p>wie soll es auch anders sein, eine Frau hat mich als Mann indirekt zur Astrologie gef&#252;hrt. Ich habe ein Buch &#252;ber Esoterik gelesen, &#252;ber das ich mich mit Ihr unterhalten wollte. In diesem Buch ist auch ein Kapitel &#252;ber Astrologie enthalten. Weil alles in dem Buch sehr schl&#252;ssig erkl&#228;rt ist und mir das &#8211; damalige &#8211; M&#228;del einiges &#8220;treffende&#8221; &#252;ber meine Sternzeichen erz&#228;hlte, kaufte ich mir ein Buch &#252;ber mein Sternzeichen und ein Buch &#252;ber die Astrologie. Es folgten weitere B&#252;cher der Autoren Christopher A. Weidner, Michael Roscher und Brigitte Hamann. (Also nicht irgendwelche Astrologie-B&#252;cher.)</p>
<p>Nun bin ich Astrologe und verk&#252;nde k&#252;hn und frech:</p>
<p><strong>&#8220;Die Wissenschaft kann erkl&#228;ren, aber nicht verstehen.&#8221;</strong></p>
<p>&#8220;Warum f&#228;llt ein Gegenstand nach unten?&#8221;</p>
<p>&#8220;Weil auf ihn die Gravitationskraft wirkt?&#8221;</p>
<p>&#8220;Und warum wirkt auf ihn die Gravitationskraft?&#8221;</p>
<p>&#8220;Weil sich Massen gegenseitig anziehen&#8221;?</p>
<p>&#8220;Und warum ziehen sich Massen gegenseitig an?&#8221;</p>
<p>Welche Antwort w&#252;rde man im naturwissenschaftlichen Sinn jetzt geben k&#246;nnen? &#8220;Damit der Mensch auf der Erde gehen kann und nicht wegfliegt&#8221; ist zwar eine nette Antwort, aber irgendwie philosophisch oder eine gute Erkl&#228;rung f&#252;r &#8220;Heranwachsende&#8221;.</p>
<p>Wenn ich das &#8220;kleine-Kinder-Fragespiel&#8221; treibe, zeigen sich die Grenzen der Wissenschaft. Die Wissenschaft kann Teilbereiche mit Modellen erkl&#228;ren und in den Teilbereichen damit vern&#252;nftig und zweckm&#228;&#223;ig arbeiten. Gelungen ist noch nicht, die &#8220;Weltformel&#8221; aufzustellen, die f&#252;r die Quantenphysik, f&#252;r Schwarze L&#246;cher und die Newton&#8217;sche Mechanik gleichzeitig funktioniert.  (Macht aber auch nichts &#8230;) Was vor dem Urknall war und sich hinter dem Universum befindet, ist auch noch nicht ganz klar. Also kann die Wissenschaft einzelne Ph&#228;nomene erkl&#228;ren, aber den gro&#223;en Zusammenhang &#8211; meiner Meinung nach &#8211; nicht verstehen. Letzteres erwarte ich auch nicht von &#8220;ihr&#8221;.</p>
<p><strong>Die Astrologie kann verstehen, aber nicht erkl&#228;ren.</strong></p>
<p>Erlebt man Menschen und Ereignisse, lassen sie sich mit dem Blick in Horoskope (besser) verstehen. Mit den m&#246;glichen Bedeutungen der Planeten l&#228;&#223;t sich ein Sinn finden, Hintergr&#252;ndiges herausstellen oder Lebensaufgaben und Pr&#252;fungen ableiten.  Was ich mir bis heute aber nicht erkl&#228;ren kann ist, wie ist es m&#246;glich, da&#223; der Lauf der Planeten mit den Geschehnissen auf der Erde und den Wesensz&#252;gen der Menschen &#252;bereinstimmt. Ich stelle nur immer wieder fest: es ist so.</p>
<p>Alle Modelle, die Ph&#228;nomene nachvollziehbar beschreiben und reproduzierbar diese nachstellen k&#246;nnen, haben ihre Daseinsberechtigung. Einen Beweis, da&#223; die Astrologie &#8220;funktioniert&#8221;, der wissenschaftlich oder statistisch akzeptiert werden wird, wird es wahrscheinlich so schnell nicht geben.</p>
<p>Mal angenommen Menschen sollen aus verschiedenen Horoskopen ihres herausfinden. Das w&#252;rde meiner Meinung nach voraussetzen, derjenige Mensch kennt sich selbst ausreichend gut. Dieses m&#252;&#223;te man vorher pr&#252;fen, ob die Selbsteinsch&#228;tzung mit mind. 5 Fremdeinsch&#228;tzungen &#252;bereinstimmt.  Fremdeinsch&#228;tzungen k&#246;nnen allerdings das &#8220;tiefe innere Seelenleben&#8221; nur schwer beurteilen. Dieses wird auch gepr&#228;gt von der Mutter und dem &#8220;Elternhaus&#8221;. Selbst diese Pr&#228;gung ist nicht jedem bewu&#223;t. Oder man m&#246;chte sie auch nicht wahrhaben.</p>
<p>Von mir kann ich sagen, ich habe 4 mal meinen Aszendenten nachgerechnet, um zu pr&#252;fen, ob ich richtig gerechnet habe, weil ich mich doch eigentlich ganz anders eingesch&#228;tzt hatte oder haben wollte. Und hier haben wir nun eine generelle Schwierigkeit.</p>
<p>Wenn ich das Horoskop mit seinen vielen Bestandteilen als Eintopf ansehe, wie kann ich mit dem ersten Bissen nicht unbedingt sofort herausschmecken, was ich in Summe im Eintopf habe. Ich ben&#246;tige schon ein wenig Zeit, bzw. mehrere L&#246;ffel, die einzelnen Bestandteile zu erfassen.</p>
<p>Ich schreibe auch Horoskope f&#252;r andere Menschen. (Weil ich Langsamschreiber bin, dauert es ein Wochenende.) Jemand kam nach einem Jahr auf mich zu und meinte, jetzt wei&#223; ich ganz genau, was Du mit &#8220;dieser&#8221; Passage meinst &#8211; jetzt habe ich es begriffen.</p>
<p>In Gespr&#228;chen und &#8220;Fallbeispielen&#8221; hat es sich gezeigt, da&#223; &#8220;dominantere&#8221; Konstellationen sp&#252;rbarer erlebt werden und man als Berater diese auch &#8220;gut&#8221; im Horoskop erkennen kann. (Erleben kann und tut man letztendlich alle.)</p>
<p>Ich bin interessiert zu wissen, wie eine Studie aussehen k&#246;nnte, die Statistikern, Psychologen und &#8220;Naturwissenschaftlern&#8221; beweist, wie man mit der Astrologie die Wesensz&#252;ge von Menschen beschreiben kann.  Und ich bin auch gespannt, welcher Astrologe unentgeltlich 100 Horoskope schreibt &#8230;</p>
<p>Sich mit kritischen Anmerkungen zur Astrologie auseinanderzusetzen und diese zu kommentieren hei&#223;t f&#252;r mich, sich auch selbst mit dem was man macht kritisch auseinanderzusetzen und sein Tun zu hinterfragen.  Sind die Kritiken nachvollziehbar und man hat kein gutes Gegenargument, dann bleibt einem nichts anderes m&#246;glich, als diese Kritik als &#8220;offenen Punkt&#8221; zu akzeptieren.</p>
<p>Einen gibt es f&#252;r mich, aber den behalte ich f&#252;r mich &#8230;</p>
<p>(Er ist aber zwischen den Astrologen schon immer in der Diskussion &#8230;)</p>
<p><strong>* Astro-Fox *</strong></p>
<p>+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/astrologische_Beratung.htm">Astrologie in Oberfranken</a><br />
+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/VHS-Kurs_Astrologie-Coburg.htm">VHS-Kurs Astrologie in Coburg</a> +++</p>
<p><strong>Aktualisierung +++ 9. August 2009 +++</strong></p>
<p>Guten Tag, ich bin auf der Suche nach einer kritischen Auseinandersetzung mit der Astrologie auf Ihre Seite gestossen. Beim kurzen Durchlesen Ihres Artikels sind mir spontan einige Dinge aufgefallen, die sie vielleicht in Betracht ziehen wollen&#8230;(aber nat&#252;rlich nicht m&#252;ssen) &#8220;Die Schwierigkeit bei der Wissenschaft Astrologie ist, da&#223; (unter Laborbedingungen reproduzierbare) Experimente schwierig sind. Ich kann im Horoskop keinen Planeten verschieben oder herausnehmen. Andere Wissenschaften &#8220;leiden&#8221; &#228;hnlich an diesem Mi&#223;stand: z.B. die Wirtschaftswissenschaft.&#8221;</p>
<p>Astrologie kann zumindest gem&#228;ss den g&#228;ngigen Definitionen definitiv nicht als Wissenschaft bezeichnet werden.<br />
<em>Das h&#228;ngt meiner Meinung nach von der Definition ab. Ich gehe davon aus, dass wie in anderen Naturwissenschaften zuerst beobachtet wurde und dann Thesen und Anwendungsregeln formuliert wurden. </em></p>
<p>Dazu m&#252;ssten Sie im Labor auch gar keine Planeten manipulieren, aber Sie sollten schl&#252;ssig aufzeigen k&#246;nnen, dass ein Einfluss der Sterne und Planeten auf uns Menschen vorhanden ist.</p>
<p><em>Die Transpersonale Astrologie geht davon aus, dass Sterne und Planeten keinen Einfluss aus&#252;ben, sondern ihre Anordnung am Himmel den pers&#246;nlichen und kollektiven Geschehnissen auf der Erde entsprechen. Die Transpersonale Astrologie leitet die Deutungen &#8220;streng&#8221; von der Anschauung am Himmel ab. Anhand der Tierkreiszeichen sehr sch&#246;n am Kalender <a href="http://www.astrologie-coburg.de/astro-fox/Astrologie_Kalender.htm">&#8220;Die Sonne bringt es an den Tag&#8221;</a> illustriert.<br />
</em></p>
<p>Ansonsten verletzten Sie eine z.B. von Aristoteles genannte Voraussetzung, dass die Wissenschaft m&#246;glichst voraussetzungs- und wertefrei sein sollte.</p>
<p><em>Gerade die Transpersonale Astrologie ist wertefrei. Die einzige Voraussetzung ist die Existenz des Sonnensystems und von Fixsternen.</em></p>
<p>Die Astrologie beinhaltet jedoch zahlreiche Voraussetzungen, die so eben nicht &#252;berpr&#252;ft wurden bzw. gar nicht &#252;berpr&#252;fbar sind.<br />
<em><br />
An dieser Stelle interessiert es mich, welche Voraussetzungen Sie meinen?<br />
K&#246;nnen Sie diese bitte nennen? Danke</em></p>
<p>Dies geh&#246;rt &#252;brigens zu den weiteren wichtigen Voraussetzungen der Wissenschaft: Sie soll m&#246;glichst &#252;berpr&#252;fbare Hypothesen generieren. Wenn Sie also sagen &#8220;Dieses ist nicht der Barnum-Effekt sondern die Tatsache, da&#223; &#8220;nur&#8221; 12 H&#228;user, 10 Planeten und 12 H&#228;user vorliegen. Die &#8220;Oberbegriffe&#8221; werden sich ereignen.&#8221; Dann kann dies insofern ein Problem darstellen, weil die Oberbegriffe zu unscharf sind, um sie falsifizieren zu k&#246;nnen. Der Wert einer Wissenschaft liegt ja in der m&#246;glichst genauen Voraussage oder Bestimmung dessen was ist. Wenn Sie jedoch keine Beschreibungen vorlegen k&#246;nnen, die eindeutig veri- oder falsifizierbar sind, dann ist der Erkenntniswert sehr begrenzt.</p>
<p><em>An dieser Stelle m&#246;chte ich 2 Sachverhalte kommentieren:<br />
Den Erkenntniswert und &#8220;Sch&#228;rfe&#8221; der Voraussage.<br />
<strong>&#8220;Sch&#228;rfe&#8221; der Voraussage:</strong><br />
In der Naturwissenschaft gibt es die Chemie, Biologie, Physik, &#8230;<br />
Jedes Modell oder Ph&#228;nomen hat seine eigene Formel.<br />
Die Formel, die alles integriert, gibt es noch nicht. Bei der Astrologie ist es umgekehrt. Man schaut aus einer &#252;bergeordneten Sicht.<br />
Und auch in der Mathematik und der Physik gibt es &#8220;Unsch&#228;rfen&#8221;. Transzendente Gleichungen k&#246;nnen nicht gel&#246;st werden. Der Lichtstrahl der Sonne wird entweder als Welle oder als Photon angesehen (=&#8221;Dualismus&#8221;). Man kann den Ort eines Elektrons (oder war es irgendein anderes Kleinteilchen?) berechnen aber nicht seine Geschwindigkeit und umgekehrt.<br />
<strong>Der Erkenntniswert</strong> ist relativ.<br />
Allen Menschen, denen ich anhand Ihrer Fragestellung Ihre Situation beratend erkl&#228;rt habe, fanden es erkenntnisreich. Daher ist ein Gespr&#228;ch so hilfreich. Es ist eine Tatsache, dass es &#8220;nur&#8221; 12 H&#228;user, 10 Planeten und 12 Tierkreiszeichen gibt. Es l&#228;&#223;t sich nicht vermeiden, sich von den Oberbegriffen im Gespr&#228;ch &#8220;herunterzuhangeln&#8221; auf Details. Die allgemeinst-m&#246;gliche Formulierung findet immer Zustimmung. Bei den konkreten Detail kann man einige zur Auswahl bieten und eine davon wird als stimmig empfunden. In Horoskopen, die Ich geschrieben habe, habe ich eine &#8220;Trefferquote&#8221; von 75%, wenn ich die Chance hatte, diese gemeinschaftlich Satz- bzw. Abschnittsweise durchzusprechen.<br />
Ich als Ingenieur kenne die Anforderungen oder Erwartungen, die an Vorhersagen gestellt werden nur zu gut. Nehmen Sie Computersimulationen von Systemen, die umfangreich und komplex sind: Wetter und Klimasimulation. Jeder Forscher sagt, es m&#252;sse noch sehr viel Forschung betrieben werden m&#252;ssen, um die Zusammenh&#228;nge in Ihrer Komplexit&#228;t ausreichend genug zu erfassen. Dennoch verwendet und arbeitet man mit diesen Simulationsmodellen. Selbst in der Technik, arbeitet man mit Simulationsmodellen, die st&#228;ndig verbessert, ausgebaut und erweitert werden, seit Jahren. D.h., man hat schon vor Jahren mit diesen Modellen gearbeitet, obwohl man aus Sicht ein paar Jahre sp&#228;ter gesehen, diese noch vollkommen unzureichend waren. Steigerung der Rechnerleistung, Ausbau der Modelle und Erfassen der Rahmenbedingungen des realen zu simulierenden Systems ben&#246;tig(t)en Zeit (und Geld). Und auch mit diesen Simulationsmodellen wird gearbeitet. Am sinnvollsten und effizientesten, wenn man gemeinsam fragt, Wie kann ich die Ergebnisse interpretieren? Wo sind die Grenzen des Modells &#8211; Wo mu&#223; ich also noch aufpassen? Wie kann ich das Modell anpassen, wenn ich meine, die Rahmenbedingungen seien anders? Ein alleinige fokusieren auf Detailsch&#228;rfe oder Absolutheit bringt bei der Simulation komplexer Gebilde ebensowenig wir bei der Astrologie.<br />
Umgekehrt ist es einfacher, sagen Sie mir Ihre Thematik und ich sage Ihnen, was Sie als Konstellation im Horoskop haben:</em> <a href="http://www.astrologie-coburg.de/astrologisches_Experiment.htm">Beispiel Traum</a><br />
F&#252;r mich ist es also kein &#8220;Problem&#8221;, sondern ein noch nicht tiefergehende Verst&#228;ndnis, wann eine Aussage g&#252;ltig ist, oder wo ihre Grenzen sind, oder, wie die Herleitung zu dieser Aussage zustande gekommen ist.</p>
<p>Des weiteren erw&#228;hnen Sie das Beispiel einer Studie, die tats&#228;chlich die Astrologie beweisen soll. Nun ist es in der Wissenschaft gemeinhin so, dass eine einzelne Studie zuerst gar nichts beweist sondern h&#246;chstens Hinweise liefert. Denn jede wissenschaftliche Studie ist so ausgelegt, dass sie repliziert werden kann.<br />
<em><br />
Der Mars-Effekt wurde von amerikanischen Wissenschaftlern best&#228;tigt.<br />
Ich verfolge mit Interesse Studienergebnisse in der Zeitung und Im Fernsehen. Ich habe in der Tat genausoviele Studien gesehen/gelesen, dass es die Klimaerw&#228;rmung mangels genauer Daten nicht gibt. Der C02 &#8211;  Temperaturgraph von Al Gore soll bei genauem hinsehen umgekehrt verlaufen: C02 folgt Temperatur. Meinem Eindruck nach gibt es widerspr&#252;chliche Studien zu: Vegetarier leben ges&#252;nder, Elektrosmog ist gesundheitsgef&#228;hrlich, Hochspannungsmasten verursachen keine Leuk&#228;mie &#8230;<br />
Ansonsten ist meine Lieblingsstudie die Honig-Hustensaft-Studie, die besagt,<br />
dass ein L&#246;ffel Honig vorm dem Schlafengehen besser sei als jedes Hustenmittel.<br />
Auftraggeber: Die amerikanische Honigindustrie.<br />
Ich gehe davon aus, dass es nicht m&#246;glich ist, eine Studie durchzuf&#252;hren, die als Resultat die Astrologie als Ganzheit akzeptiert und von niemandem angezweifelt wird. Sie w&#252;rden legal gar nicht an die Geburts-Daten kommen. Jeder Aufruf zu einer Studie kann schon Voreingenommenheit hervorrufen.<br />
Astrologische Studien sind also schwierig. Kennen Sie eine, die auch von &#8220;den Skeptikern&#8221; anerkennt werden w&#252;rde?<br />
Bei Personen w&#252;rden Sie mindesten 100 Daten ben&#246;tigen, ohne dass die Personen es wissen. Und diese Daten bekommen Sie nicht legal ohne Einwilligung. </em></p>
<p>Die Mehrzahl der seri&#246;sen wissenschaftlichen Studien konnte jedoch die Astrologie nicht beweisen und die Effekte der Studien, die einen Beweis darstellen sollten, konnten nicht repliziert werden. Es w&#228;re deshalb zusammengefasst wohl sinnvoller, von einem komplexen Glaubenssystem zu sprechen als von einer Wissenschaft.</p>
<p><em>Zun&#228;chst: Der Glaube ist unantastbar.<br />
An dieser Stelle frage ich, was genau soll bewiesen werden? Was genau soll den die  Astrologie sagen, was eines Beweises bedarf? K&#246;nnen Sie es bitte in einem Aussagesatz formulieren? Welche konkrete Aussage wird den angezweifelt? Wo steht diese Aussage? Bitte nicht mich zitieren. Das w&#228;re zu bequem und borniert!<br />
Und was halten Sie von der Frage, &#8220;Wie kann ein Astrologe die Astrologie sinnvoll nutzen, um einen Menschen, der astrologisch beraten werden m&#246;chte, zu helfen.<br />
Im Sinne von: &#8220;Der Erfolg gibt Recht&#8221;.<br />
Ich habe Therapeuten sagen geh&#246;rt, wenn der Patient sich nicht &#246;ffnet, kann ich relativ wenig f&#252;r und mit Ihm machen.<br />
Mir ist es egal, als was Astrologie bezeichnet wird. F&#252;r mich ist es ein von Menschen gemachtes Modell, um Geschehnisse auf der Erde und den Charaktereigenschaften der Menschen zu erkl&#228;ren.</em></p>
<p>Was mich pers&#246;nlich noch interessieren w&#252;rde: Wie geht man eigentlich innerhalb der Astrologie (bzw. der &#8220;Szene&#8221;) damit um, dass das Referenzsystem mit nur 12 Tierkreiszeichen offensichtlich auf sehr alten, heute nicht mehr zutreffenden Annahmen beruhte?</p>
<p><em>Ich kann da nur f&#252;r mich sprechen. Sie meinen, dass sich Sternbilder und der Tierkreis wegen der Pr&#228;zession, des Taumelns der Erdrotationsachse, verschoben hat?  Der Tierkreis wird astronomisch definiert als die Schnittpunkte Himmels&#228;quator und Ekliptik. Damit hat man j&#228;hrlich einen aktuellen Bezug zur astronomischen wahren Begebenheiten. Die indische Astrologie verwendet die Sternbilder.</em></p>
<p><em>Weitere Fragen werde ich beantworten</em></p>
<p><em>mit fuchsigen Gr&#252;&#223;en</em></p>
<p><em>Astro-Fox</em></p>
<p><em>Siehe auch:</em><br />
<a href="http://www.astrologie-coburg.de/Wissenschaft.htm">Astrologie und Wissenschaft</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Astronomie trifft Astrologie</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/aus-der-redaktion/astronomie-trifft-astrologie/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 08:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrophoenix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenhimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr der Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagsmagazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den zweieinhalbmin&#252;tigen Beitrag von Dienstag, dem 20. Januar im Mittagsmagazin online sehen m&#246;chte, wird hier f&#252;ndig:
http://www.br-online.de/mittagsmagazin/video.shtml
Dort &#8220;Komplette Sendung vom 20.1.2009&#8243; anklicken und dann den &#8220;Play-Schieber&#8221; auf ca. 39 Min. und 40 Sek. ziehen. Und los geht&#8217;s!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2248" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/mittagsmagazin.jpg" alt="abbildung" width="300" height="188" title="Astronomie trifft Astrologie   mittagsmagazin" />Wer den zweieinhalbmin&#252;tigen Beitrag von Dienstag, dem 20. Januar im Mittagsmagazin online sehen m&#246;chte, wird hier f&#252;ndig:</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><a href="http://www.br-online.de/mittagsmagazin/video.shtml"><span style="color: #800080;">http://www.br-online.de/mittagsmagazin/video.shtml</span></a></span></p>
<p>Dort &#8220;Komplette Sendung vom 20.1.2009&#8243; anklicken und dann den &#8220;Play-Schieber&#8221; auf ca. 39 Min. und 40 Sek. ziehen. Und los geht&#8217;s!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die zwei Gesichter des Januar &#8211; Meditation zum Jahresausklang</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/aus-dem-leben/die-zwei-gesichter-des-januar-meditation-zum-jahresausklang/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 11:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitqualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Ianus]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
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		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kalendermonat Januar (&#246;sterreichisch auch J&#228;nner) hat seinen Namen von einer uralten r&#246;mischen Gottheit erhalten, dem doppelk&#246;pfigen Ianus. Dieser eigenartige Gott hat zwei Gesichter, die in entgegengesetzte Richtungen blicken: eines in die Vergangenheit, das andere in die Zukunft. So steht Ianus an der Schwelle zwischen dem, was war, und dem, was kommen wird &#8211; er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2105 alignnone" title="ianus_muenze" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_muenze.png" alt="abbildung" width="180" height="181" />Der Kalendermonat Januar (&#246;sterreichisch auch <em>J&#228;nner)</em> hat seinen Namen von einer uralten r&#246;mischen Gottheit erhalten, dem doppelk&#246;pfigen Ianus. Dieser eigenartige Gott hat zwei Gesichter, die in entgegengesetzte Richtungen blicken: eines in die Vergangenheit, das andere in die Zukunft. So steht Ianus an der Schwelle zwischen dem, was war, und dem, was kommen wird &#8211; er ist ein H&#252;ter der Schwelle, ein Gott des &#220;bergangs. Nicht umsonst verstand er sich mit dem anderen H&#252;ter der Schwelle, Saturn, besonders gut: Gemeinsam regierten beide das so genannte &#8220;Goldene Zeitalter&#8221; der r&#246;mischen Mythologie, einer Epoche ohne Krankheiten und Kriege.<span id="more-2104"></span></p>
<p><strong>Gott der &#220;berg&#228;nge und Anf&#228;nge</strong></p>
<div id="attachment_2106" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2106" title="ianus_tor_03" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_tor_03.jpg" alt="abbildung" width="250" height="333" /><p class="wp-caption-text">Irland - Klosterruine am Lough Gur</p></div>
<p>Sein Name ist zweideutig: Einmal weist er auf &#8220;Dianus&#8221; hin, dem m&#228;nnlichen Pendant zur G&#246;ttin Diana, der &#8220;Leuchtenden&#8221;, und damit auf seine Funktion als Lichtbringer &#8211; in der dunklen Jahreszeit also derjenige, der das Licht bewahrt. Dann erinnert der Name an das lateinische <em>ianua</em> f&#252;r &#8220;T&#252;r, Tor, Durchgang, &#214;ffnung&#8221;, ein klarer Hinweis auf seine Rolle als Gott des &#220;bergangs zwischen und der Verbindung von zwei Welten. So h&#252;tet er nicht nur T&#252;re und Toren, sondern auch Br&#252;cken. Ianus ist die Grenze in ihrer Doppelfunktion: sie trennt zwei Bereiche voneinander, verbindet sie aber auch miteinander. Dort wo Ianus regiert, k&#246;nnen wir von einem Bereich in den anderen gelangen.</p>
<p align="justify">Auch wenn einige behaupten, seine Eltern w&#228;ren Uranus und Hekate, besitzt Ianus doch keinen Ursprung. Er ist der Gott der Anf&#228;nge und als solcher hat er selbst keinen Ursprung &#8211; er ist der Sch&#246;pfer aller Dinge, die mit ihm ihren Anfang nehmen. Das spiegelt sich bis in seine kultische Verehrung wieder. Stets wurde in Ritualen sein Name vor allen anderen G&#246;ttern angerufen &#8211; sogar vor dem des Jupiter, dem G&#246;ttervater. Bei Tagesanbruch und bei Anbruch der Nacht rief man ihn an. Ianus ist ein Gott der Zwischenwelt, des Zwielichts zwischen hell und dunkel, in dem das Alte noch nicht vorbei ist und das Neue noch nicht den Ton angibt. Eine magische Zeit, denn das Bewusste und das Unbewusste mischen sich &#8211; die &#8220;Twilight Zone&#8221;, in der die Pforten zwischen der Welt der Menschen und der &#8220;Anderswelt&#8221; offen stehen.</p>
<p><strong>Schl&#252;ssel zu den Toren des Lebens<br />
</strong></p>
<div id="attachment_2109" class="wp-caption alignnone" style="width: 343px"><img class="size-full wp-image-2109" title="ianus_tor_06" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_tor_06.jpg" alt="abbildung" width="333" height="222" /><p class="wp-caption-text">Sachsen-Anhalt - H&#252;gelgrab der Seherin</p></div>
<p>Die Wintersonnenwende war dem Ianus heilig, denn sie verk&#246;rpert den &#220;bergang von Dunkelheit ins Licht: die Tag werden wieder l&#228;nger, die N&#228;chte k&#252;rzer. Doch auch zur anderen gro&#223;en Wende, der Sommersonnenwende, war seine Gegenwart zu sp&#252;ren, denn nun geschieht das Umgekehrte und die Tage werden wieder k&#252;rzer und die N&#228;chte l&#228;nger. Ianus, so erz&#228;hlt man sich, besa&#223; zwei Schl&#252;ssel der Macht: einen goldenen, um die Pforten des Himmels aufzuschlie&#223;en, einen silbernen, um die Pforten der unteren Welten zu &#246;ffnen. Wenn die Sonne wieder st&#228;rker wird, zur Zeit der Wintersonnenwende, nachdem die Sonne die Grenze des Steinbocks &#252;berschritten hat, &#246;ffnet er die Tore zur Welt der G&#246;tter im Himmel, die <em>ianua coeli</em>,<em> </em>damit das Licht wieder regieren kann. Wenn die Sonne jedoch in das Zeichen des Krebses eintritt, zur Mittsommernacht, dann schlie&#223;t er die <em>ianua inferni</em> auf, die Pforten zur Unterwelt, aus der die Dunkelheit wieder aufsteigen kann. Janus verk&#246;rpert die Kraft, sich f&#252;r Neues zu &#246;ffnen &#8211; aber auch das Alte endg&#252;ltig abzuschlie&#223;en. Manchmal h&#228;lt er in einer Hand auch eine Peitsche oder einen Stab, mit der er den &#220;bergang gegen das verteidigt, was nicht im neuen Bereich willkommen ist.</p>
<p><strong>Das Neujahrsfest</strong></p>
<div id="attachment_2108" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2108" title="ianus_tor_05" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_tor_05.jpg" alt="abbildung" width="250" height="333" /><p class="wp-caption-text">Eifel - Kloster Steinfeld</p></div>
<p>Sein Hauptfest fand stets am ersten Tag des Jahres statt, denn jetzt blickt er mit seinem jungen, frischen Gesicht in das Neue Jahr, w&#228;hrend das andere Gesicht eines b&#228;rtigen, alten Mannes das alte Jahr verabschiedet. Schon zu r&#246;mischen Zeiten kleideten sich die B&#252;rger Roms festlich und gingen auf das Kapitol, um sich dort zu beschenken und Gl&#252;ckw&#252;nsche auszutauschen. Nicht selten tr&#228;gt er in einer Hand die Zahl 300 (r&#246;misch CCC) und in der anderen Hand die Zahl 65 (r&#246;misch LXV) als Symbole f&#252;r die Herrschaft &#252;ber das Jahr mit seinen 365 Tagen. Unser Monat Januar erhielt im 7. Jahrhundert vor Christus seinen Namen von diesem Gott, auch wenn es zun&#228;chst nicht der erste, sondern der elfte Monat war, denn der Monat M&#228;rz galt lange Zeit als eigentlicher Kalenderbeginn &#8211; so wie wir in der Astrologie auch heute noch den Beginn des astrologischen Jahreskreises mit dem &#220;bergang der Sonne in den Widder um den 21.3. feiern. Sp&#228;ter verlegten die R&#246;mer den Jahresanfang auf den 1. Januar, auch wenn erst Papst Innozenz XII. im Jahre 1691 endg&#252;ltig auch den Beginn des Kirchenjahres auf dieses Datum verlegte und damit die Tradition des Neujahrsfestes in Gang setzte &#8211; einschlie&#223;lich unseres Silvester-Festes, das nun nach dem Todestag von Papst Silvester am 31.12. benannt wird. Bis dahin wurde vielerorts erst der 6. Januar als Neujahr gefeiert &#8211; dem Tag der Heiligen K&#246;nige, wie er zum Beispiel in Spanien noch heute als &#8220;Los Reyes&#8221; mit gro&#223;em Aufwand zelebriert wird. Heute noch hei&#223;t in den Alpen der 6. Januar &#8220;Gro&#223;es&#8221; oder &#8220;Hohes Neujahr&#8221;, weil f&#252;r die Bergbauern erst jetzt das Neue Jahr beginnt. Dass wir uns &#252;brigens am &#220;bergang zwischen dem alten und dem neuen Jahr einen &#8220;Guten Rutsch&#8221; w&#252;nschen, geht auf den jiddischen Ausdruck &#8220;Rosch&#8221; zur&#252;ck, was so viel wie &#8220;Anfang&#8221; bedeutet.</p>
<p align="justify"><strong>Herrscher der Quellen</strong></p>
<div id="attachment_2110" class="wp-caption alignnone" style="width: 343px"><img class="size-full wp-image-2110" title="ianus_quelle" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_quelle.jpg" alt="abbildung" width="333" height="250" /><p class="wp-caption-text">Sachsen-Anhalt - Eisenhaltige Quelle in der D&#252;bener Heide</p></div>
<p align="justify">Als Gott des Ursprungs wurde er auch an Quellen verehrt, dort also, wo das Wasser aus den Tiefen der Erde seinen &#220;bergang ans Licht des Tages findet. Manche erz&#228;hlen, dass mit Jutur verheiratet war , eine Quellnymphe. Ihr gemeinsamer Sohn war <em>Fons</em>, das lateinische Wort f&#252;r Quelle. Quellen sind ebenso wie die &#220;bergange des Tages besondere magische Pl&#228;tze, denn sie erinnern uns, dass jede Kraft ihren Anfang im Unsichtbaren nimmt, und erst von dort aus ihren Weg der Entfaltung nimmt. Auch wir haben Quellen in uns: Im Horoskop erkennen wir sie vor allen Dingen an zwei Punkten, dem Aszendenten und dem Imum Coeli. Der Aszendent ist unsere &#8220;Quelle der Kraft&#8221;: Hier sprudelt unser &#220;berlebenswille ans Licht der Welt. Am Imum Coeli sprudelt hingegen unser tiefster Lebenswunsch, der Grund, warum wir am Leben sein m&#246;chten. Hier finden wir den Ausgangspunkt f&#252;r alle unsere Sehns&#252;chte und Motivationen. Beide Punkte sind kardinale H&#228;userspitzen &#8211; das Wort &#8220;cardo&#8221; steht im Lateinischen f&#252;r &#8220;T&#252;rangel, Schwelle&#8221;. Kardinale H&#228;user sind also ianuarische Orte im Horoskop.</p>
<p><strong>Der geheime Gott der Astrologie</strong></p>
<div id="attachment_2111" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2111" title="ianus_tor_07" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_tor_07.jpg" alt="abbildung" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Riga, Lettland - T&#252;re eines B&#252;rgerhauses</p></div>
<p>&#220;berhaupt: Als Gott der Anf&#228;nge steht er uns AstrologInnen besonders nahe, denn auch Astrologie ist die &#8220;Lehre von der Bedeutung der Anf&#228;nge&#8221;, wie der Astrologe Bernd Mertz immer wieder betonte. Das zeigt sich darin, dass wir Horoskope stets auf den Anfang eines Prozesses berechnen: prominenteste Beispiel ist das Geburtshoroskop, dass auf den Anfang des Lebens gestellt wird. Michael Roscher legte gro&#223;en Wert auf dieses astrologische Grundaxiom und erteilte jeder Methode, die dies nicht ber&#252;cksichtigt, eine klare Absage, zum Beispiel dem GOHS, auch Koch-H&#228;usersystem genannt. Im Anfang liegt die Wurzel aller Dinge: Nur was im Anfang enthalten ist, kann sich sp&#228;ter zeigen. In der Konsequenz berechnete er eine Sonnen- oder Mondfinsternis immer auf den Beginn der Zentralverfinsterung &#8211; und nicht auf den H&#246;hepunkt. Ein weiteres Beispiel aus der Astrologie ist die Betrachtung von Zyklen: die Bedeutung der gegenw&#228;rtigen Saturn-Uranus-Opposition erschlie&#223;t sich aus ihrem Anfang in der Saturn-Uranus-Konjunktion im Jahre 1988. Die kommende Jupiter-Neptun-Konjunktion ist der Beginn eines neuen Zyklus. Oder der &#220;bergang Plutos in den Steinbock: Das, was jetzt geschieht, pr&#228;gt die gesamte Zeit, in der sich dieser (astrologische) Planet in diesem Zeichen aufh&#228;lt. Andere typische Methoden sind die Ingress-Horoskope (auch wenn Kepler sie nicht mochte), bei denen die Konstellationen des &#220;bergangs der Sonne (oder eines anderen Planeten) in ein Zeichen die Botschaft f&#252;r den gesamten darauffolgenden Zeitabschnitt bereith&#228;lt. Auch unsere Neumondhoroskope basieren auf diesem Axiom: die Konstellationen zum Zeitpunkt der Sonne-Mond-Konjunktion legen das Grundthema des gesamten Mondzyklus fest, sind die Keimsituation des Monats. Astrologie ist eine ianuarische Disziplin, wenn man so will.</p>
<p><strong>L&#246;sungsorientierte Meditation zum Jahresanfang</strong></p>
<div id="attachment_2112" class="wp-caption alignnone" style="width: 343px"><img class="size-full wp-image-2112" title="ianus_bruecke" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/ianus_bruecke.jpg" alt="abbildung" width="333" height="250" /><p class="wp-caption-text">Sachsen-Anhalt - Br&#252;cke im W&#246;rlitzer Garten</p></div>
<p>Traditionell dient der Jahresabschluss und der Jahresanfang zur Reflexion &#252;ber das, was war, und das, was kommen wird. Was wollen wir hinter uns lassen, abschlie&#223;en, welchen neuen Wegen wollen wir uns &#246;ffnen? Wir befinden uns in einem &#220;bergang, dessen Kraft wir nutzen k&#246;nnen, um etwas Neues in unserem Leben zu beginnen.</p>
<p>Wir k&#246;nnen an diesem Tag unser Leben mit den zwei Gesichtern betrachten. Wir k&#246;nnen mit dem einen in die Zukunft blicken, mit dem anderen in die Vergangenheit. Vielleicht ist es eine gute Idee, sich dazu wirklich ein gro&#223;es Blatt Papier zu nehmen und eine Grenze darauf zu zeichnen, eine Linie vielleicht, die es von oben bis unten (oder wie auch immer) in zwei Bereiche teilt, die wir entsprechend betiteln: &#8220;Alt&#8221; und &#8220;Neu&#8221; vielleicht oder etwas anderes, das uns passend erscheint, die beiden Gesichter des Ianus zu beschreiben. Auf die Seite des &#8220;Alten&#8221; k&#246;nnten Antworten auf folgende Fragen schreiben:</p>
<ul>
<li>Was lief gut im letzten Jahr? Was soll auch im Neuen Jahr so bleiben wie es war?</li>
<li>Welche Herausforderungen hatte ich zu bew&#228;ltigen und welche F&#228;hgkeiten sind mir dadurch bewusster geworden oder haben sich f&#252;r mich zum ersten Mal richtig erschlossen als Teil meines Lebens?</li>
<li>Welche Kraftquellen habe ich f&#252;r mich neu oder wieder entdeckt?</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass wir uns nicht auf das konzentrieren, was schlecht lief, sondern auf das, was ungeachtet dessen gut lief, was uns gen&#252;tzt hat, denn nur das wollen wir ja ins Neue Jahr mitnehmen. Wir schlie&#223;en so mit den negativen Erfahrungen ab, w&#252;rdigen sie aber auch als Teil unseres Lebens, n&#228;mlich als etwas, das uns auch geholfen hat, unsere Pers&#246;nlichkeit weiter zu entwickeln. Wir verdr&#228;ngen sie also nicht, wollen ihnen aber auch nicht weiter gestatten, unser Leben zu bestimmen. Wir schlie&#223;en mit dem Alten bewusst ab.</p>
<p>Dann k&#246;nnen wir uns dem Neuen zuwenden. Hier k&#246;nnten wir uns Antworten auf Fragen notiere wie:</p>
<ul>
<li>Angenommen, das kommende Jahr w&#228;re bereits zu Ende: Woran werde ich merken, dass es besser f&#252;r mich gewesen sein wird?</li>
<li>Woran werden die Menschen in meiner Umgebung (Familie, Freunde, Partner, Kollegen etc.) merken, dass das kommende Jahr f&#252;r mich ein gutes, erfolgreiches Jahr gewesen sein wird?</li>
<li>Welche W&#252;nsche, Hoffnungen und Ziele werden sich f&#252;r mich erf&#252;llt haben?</li>
<li>Welche &#8220;bessere Version&#8221; meiner selbst werden andere Menschen von mir erleben d&#252;rfen? Und wie wird es mir dabei gehen?</li>
</ul>
<p>Wenn wir so fragen, blicken wir sozusagen in unsere eigene Zukunft, erleben schon jetzt, wie es sich anf&#252;hlen wird, wenn das neue Jahr besser f&#252;r uns verlaufen wird. Dadurch &#246;ffnen wir uns f&#252;r das Neue.</p>
<p><em>Euer Christopher</em></p>
<p><em>Hinweis: Alle Fotos © Christopher Weidner &#8211; au&#223;er M&#252;nze: Quelle wikipedia<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Johannes Kepler &#8211; Astronom und Astrologe</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/wissenskiste/johannes-kepler-astronom-und-astrologe/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 15:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horoskope]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenskiste]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Bin ich denn der Einzige, der die Astrologen Philosophie lehrt.&#8221;
Er w&#228;re heute 437 Jahre alt geworden: Johannes Kepler. Aus diesem Anlass ver&#246;ffentliche ich hier einen Beitrag zur eher unbekannten Seite des so bedeutenden Gelehrten der fr&#252;hen Neuzeit: Kepler der Astrologe, bereits 2001 von mir verfasst.
Wer kennt ihn nicht, den Namen des ber&#252;hmten Astronomen Kepler (1571 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2075" title="johannes_kepler_1610" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/johannes_kepler_1610.jpg" alt="abbildung" width="180" height="247" /><strong>&#8220;Bin ich denn der Einzige, der die Astrologen Philosophie lehrt.&#8221;</strong></p>
<p><em>Er w&#228;re heute 437 Jahre alt geworden: Johannes Kepler. Aus diesem Anlass ver&#246;ffentliche ich hier einen Beitrag zur eher unbekannten Seite des so bedeutenden Gelehrten der fr&#252;hen Neuzeit: Kepler der Astrologe, bereits 2001 von mir verfasst.</em></p>
<p>Wer kennt ihn nicht, den Namen des ber&#252;hmten Astronomen Kepler (1571 &#8211; 1630), der sich als Entdecker der drei Gesetze der Planetenbewegung in der Geschichte der Naturwissenschaften einen festen Platz gesichert hat. Doch ist auch gleicherma&#223;en bekannt, dass er ein eifriger Verfechter der Sterndeutung gewesen ist, der es als keinen Widerspruch empfand, sich in seinem wissenschaftlichen Streben von den geistigen Ideen der Astrologie inspirieren zu lassen?<span id="more-2074"></span></p>
<p>Und nicht nur dies: im Rahmen seiner astrologischen Studien scheute er sich nicht, traditionelles Gedankengut zu verwerfen, wenn es ihm fragw&#252;rdig erschienen. So verurteilte er in seiner Astrologie die Lehre von den zw&#246;lf Domizilen aufs Sch&#228;rfste:</p>
<blockquote><p>&#8220;Aber nichts ist emp&#246;render als die nahezu ausschlie&#223;liche Sorge gewisser Astrologen, die zw&#246;lf Domizile in einer kindlichen Leichtgl&#228;ubigkeit ohne alle begr&#252;ndete &#220;berlegung oder wissenschaftliche Methode auf die sieben Planeten verteilen und Herrschaften und momentane Wechsel des Machtbereiches ersinnen, als befinde man sich im menschlichen politischen Leben; von dort stammt alle Magie und astrologischer Aberglaube.&#8221; (Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie, Seite 45f.)</p></blockquote>
<p>Desgleichen wies er sogenannte Ingress-Horoskope, bei denen man aus dem Horoskop des Eintrittes der Sonne insbesondere in das Tierkreiszeichen Widder den Verlauf des gesamten Jahres deutete, als &#8220;Gipfel der Dummheit&#8221; weit von sich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Um einen vollkommen aus der Luft gegriffenen Gesichtspunkt handelt es sich, wenn die Astrologen die Ursache f&#252;r diese allgemeine Tendenz der Jahre bei den Eintritten der Sonne in das Zeichen Widder, die Ursache der vier Jahreszeiten in den Konstellationen der Kardinalzeichen und die Monate in den Lunationen (Mondwechsel) suchen: als ob die Zeit ein unver&#228;nderliches Subjekt sei (&#8230;) oder als ob die Erde in einem Augenblick f&#252;r den neuen Sommer festgelegt wird.&#8221; (Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie, Seite 45.)</p></blockquote>
<blockquote><p>Ebenso warnt er nachdr&#252;cklich vor dem Missbrauch der Astrologie als &#8220;mantische Methode&#8221;, z.B. in der zu seiner Zeit so popul&#228;ren Stundenastrologie:<br />
&#8220;Ich aber halte diese Weise f&#252;r unm&#246;glich, abergl&#228;ubisch, wahrsagerisch und einen Anhang des arabischen Sortilegii, da man auf jede Frag, so dem Menschen einf&#228;llt, zu derselbigen Stund, auch ohne Wissenschaft seiner Geburtsstund, ja oder nein antworten und also aus der Astrologia ein Oraculum machen und consequenter sich auf Eingebung der himmlischen (vielmehr h&#246;llischen) Geister verlassen will.&#8221; (zit. nach Voltmer Seite 134)</p></blockquote>
<p>Seine Vorstellung von Astrologie mutet sehr modern an und kann als Vorl&#228;ufer systemtheoretischer und holistischer Ans&#228;tze gelten. F&#252;r Kepler besa&#223; die Erde eine Seele, eine eigene Lebenskraft, welche f&#252;r die geometrischen Muster des Himmels empf&#228;nglich ist und entsprechend darauf reagiert. Immer wieder betonte er, da&#223; die irdischen Geschehnisse nicht von den Sternen hervorgerufen werden, sondern lediglich Resonanzen auf die Bewegungen der Gestirne darstellen &#8211; so wie Schallwellen &#252;ber das menschliche Ohr als Resonanzk&#246;rper h&#246;rbar werden und als Musik empfunden werden k&#246;nnen.</p>
<p>Damit wandte er sich vor allen Dingen gegen die Vorstellung, man k&#246;nne konkrete Aussagen (&#8221;Particularia&#8221;), z.B. in der Prognose, aus den Gestirnsst&#228;nden ableiten. Vielmehr h&#228;ngt seiner Ansicht nach sehr viel vom Menschen und den Umst&#228;nden ab, in denen er lebt, um herauszufinden, ob und wie eine Konstellation sich &#228;u&#223;ern wird oder nicht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Man kann von der Astrologie nichts erfahren als ein bestimmtes Abweichen der geistig-seelischen Neigung vom Normalma&#223;; wie der Mensch in einer bestimmten Hinsicht in der Zukunft sein wird, liegt in der hinsichtlich des politischen Lebens ganz und gar freien Entscheidung des Menschen, der ein Abbild Gottes ist und nicht nur ein Naturgesch&#246;pf, wie es bei den anderen Wesen der Fall ist.&#8221; (Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie, Seite 45f.)</p></blockquote>
<p>So kritisierte er Wallenstein, f&#252;r den er zweimal das Horoskop erstellte mit zum Teil recht zutreffenden Prognosen, in seinem &#8220;Aberglauben&#8221;, man k&#246;nne die Zukunft vorhersagen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dies alles melde ich allein zu dem End, auf dass ich dem Geborenen den Wahn nehme, als ob so ganz die Particularia aus dem Himmel vorherzusagen sein. Einmal ist dies wahr, dass aus dem Himmel zwar wohl himmlische Particularia folgen, nicht aber irdische, weder specialia noch indivdua, sondern alle irdischen Eventus nehmen ihre Form und Gestalt aus irdischen Ursachen, all da ein jedes Particular seine Particular-Ursach hat.&#8221; (Aus: &#8220;Ge&#228;nderte Erkl&#228;rung dieser Geburtsfigur &#8211; gestellt Anno 1625 im Januario&#8221;; zitiert nach Voltmer 1998 Seite 74)</p></blockquote>
<p>Jede Konstellation &#8211; so seine Aussage &#8211; ist in ihrer konkreten Manifestation von dem Objekt abh&#228;ngig, welches in ihren Wirkungsbereich ger&#228;t. In den j&#228;hrlichen Wetterprognosen, die &#252;blicherweise von den Astrologen &#8211; oder &#8220;Mathematici&#8221; &#8211; am Ende eines Jahres f&#252;r das kommende herausgegeben wurden, formuliert er:</p>
<blockquote><p>&#8220;Warum war im &#252;brigen die Ernte mancherorts reichlich, mancherorts d&#252;rftig? Weil nach einer inneren und bis jetzt verborgenen Disposition der Erde &#8230; einige Teile der Erde feucht waren und der Sommer in ausreichendem Ma&#223;e wolkenlos und heiter, andernorts aber Trockenheit herrschte, die f&#252;r die Feldfr&#252;chte sch&#228;dlich ist.&#8221; (Von den gesicherten Grundlagen der Astrologie, Seite 56.)</p></blockquote>
<p>Damit kommt zum Ausdruck, dass der untersuchte Gegenstand mit all seinen Eigenheiten, die er von sich aus mit bringt, genauso gr&#252;ndlich zu betrachten ist wie die Konstellationen, die man auf ihn bezieht &#8211; um so mehr, wenn es sich um einen Menschen handelt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Welcher Astrologus einige Sach blo&#223; und allein aus dem Himmel vorsagt und sich nicht fundiert auf das Gem&#252;t, Seel, Vernunft, Kraft oder Leibesgestalt desjenigen Menschen, dem es begegnen soll, der gehe auf keinen rechten Grund.&#8221; (Voltmer 1998, Seite 123.)</p></blockquote>
<p>Die Tragik Keplers besteht &#8211; wie so oft &#8211; gerade darin, dass sein klarer und einsichtiger Ansatz von seinen Zeitgenossen nur mit Ungnade bedacht oder einfach ignoriert wurde. Seine Ablehnung alles &#220;berfl&#252;ssigen und sein Bestreben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, dabei nachvollziehbare und schl&#252;ssige Gedankeng&#228;nge zu produzieren, und vor allen Dingen sein Bestreben, die Wirkung der Astrologie unabh&#228;ngig von physikalischen Effekten zu beschreiben, h&#228;tten &#8211; wie auch f&#252;r seinen Zeitgenossen Galilei &#8211; einen idealen Grund offenbart, auch nach dem Sturz des geozentrischen Universums durch Kopernikus Astrologie als ernsthafte Kunst weiter zu betreiben. Und so konstatiert Wilhelm Knappich in seiner &#8220;Geschichte der Astrologie&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Tragweite von Keplers Bestreben, die Astrologie von ihrem angeblichen physikalischen Untergrund und einem veralteten Weltbild abzul&#246;sen und sie lediglich auf Zeichendeutung, auf die Beurteilung der durch den Augenschein gegebenen Konstellationen zu beschr&#228;nken, haben seine Zeitgenossen nicht erkannt. Ja, die sp&#228;teren Astrologen glaubten auf das liebgewordene Fundament nicht verzichten zu k&#246;nnen und haben damit &#8230; zum Ruin der gelehrten Sterndeutung gef&#252;hrt.&#8221; (Knappich 1988, Seite 214)</p></blockquote>
<p>Wer sich n&#228;her mit der Kepler&#8217;schen Astrologie besch&#228;ftigen m&#246;chte, dem seien zwei B&#252;cher besonders ans Herz gelegt:</p>
<div class="amm">
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        Autor: Johannes Kepler<br />
        ISBN: 3925100385<br />
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        <br style="clear:left;" /></p>
</div>
<p><em>Hier bricht Kepler zum ersten Mal mit der Tradition der &#8220;Mathematici&#8221;, sich in der Verfassung der j&#228;hrlichen Prognostica nur auf die Beschreibung von Ereignissen, insbesondere der Wetterprogonose zu beschr&#228;nken: Anstatt dessen begr&#252;ndet er philosophisch und erkenntnistheoretisch motiviert sein astrologisches Weltbild und gestattet uns tiefe Blicke in den klaren Verstand und die gro&#223;e Intuition dieses Pioniers der modernen Astrologie.</em></p>
<div class="amm">
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        Autor: Ulrike Voltmer<br />
        ISBN: 3908651018<br />
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        <br style="clear:left;" /></p>
</div>
<p><em>Voltmer ist mit diesem Buch eine gro&#223;artige und umfassende Beschreibung der Kepler&#8217;schen Techniken gelungen. Anhand der beiden Wallenstein-Horoskope f&#252;hrt sie mit einem kompetenten und kritischen Auge sowohl in das Geistesleben Keplers, seine Auffassung von Astrologie und seine Kunstfertigkeit z.B. in der Geburtszeitkorrektur ein. Eine ausf&#252;hrliche Besprechung der problematischen Aspekte von Prognose im allgemeinen und eine &#252;bersichtliche Darstellung der wichtigsten Prognosetechniken, wie sie auch heute noch verwendet werden, erg&#228;nzen dieses Buch zu mehr als einem rein technischen Kompendium der Renaissance-Astrologie.</em></p>
<p><strong>Das Horoskop Keplers</strong></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-2076" title="horoskop_kepler" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/horoskop_kepler.png" alt="abbildung" width="478" height="482" /></em></p>
<p>Daten: Johannes Kepler | 27.12.1571 | Weil der Stadt | 13:45 UT</p>
<p><strong>AAF (einfach diese vier Zeilen kopieren und z.B. in Astroplus einf&#252;gen:</strong></p>
<p>#A93:Kepler,Johannes,*,27.12.1571,13:54:00,Weil der Stadt,D<br />
#B93:2295226.07917,48N45:00,008E52:00,0hE00:00,*<br />
#ZNAM:UT<br />
#COM:Astronom, Mathemathiker, Astrologe</p>
<p><strong>Weitere Literatur</strong></p>
<div class="amm">
<p>                <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3865390145/phoenixastrol-21/" title="Hier klicken, um das Buch bei amazon.de zu bestellen"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3865390145.03.TZZZZZZZ.jpg" alt="abbildung" target="_blank" title="Johannes Kepler   Astronom und Astrologe   3865390145.03.TZZZZZZZ" /></a>        <strong>Astronomia Nova: Neue, urspr&#252;nglich begr&#252;ndete Astronomie</strong><br />
        Autor: Johannes Kepler<br />
        ISBN: 3865390145<br />
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</div>
<div class="amm">
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        Autor: Johannes Kepler<br />
        ISBN: 3865390153<br />
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</div>
<div class="amm">
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        Autor: Rudolf Haase<br />
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</div>
<div class="amm">
<p>                <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3486580469/phoenixastrol-21/" title="Hier klicken, um das Buch bei amazon.de zu bestellen"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3486580469.03.TZZZZZZZ.jpg" alt="abbildung" target="_blank" title="Johannes Kepler   Astronom und Astrologe   3486580469.03.TZZZZZZZ" /></a>        <strong>Weltharmonik</strong><br />
        Autor: Johannes Kepler<br />
        ISBN: 3486580469<br />
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        <br style="clear:left;" /></p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Astrologie Kalender &#8211; &#8220;Die Sonne bringt es an den Tag&#8221;</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/shop/astrologie-kalender-die-sonne-bringt-es-an-den-tag/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 10:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Sternzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkreiszeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Hallo Leserinnen und Leser von Astrophoenix,
ich habe ihn erneut herausgebracht:
&#8220;Die Sonne bringt es an den Tag&#8221; &#8211; ein Astrologie-Kalender von M&#228;rz 2009 bis M&#228;rz 2010
(Auf die Bilder klicken und es erscheint das Vorschaubild in gro&#223; &#8230;)

Dieser astrologische Kalender erkl&#228;rt die Sternzeichen und ihre Symbole. Auf einer Reise durch die Jahreszeiten werden 12 Szenen dargestellt, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Astrologie Kalender - Die Sonne bringt es an den Tag" href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonne_cover_gross.jpg"><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2041" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonne_cover_klein.jpg" alt="abbildung"  title="Astrologie Kalender   Die Sonne bringt es an den Tag   sonne cover klein" /></a></p>
<p>Hallo Leserinnen und Leser von Astrophoenix,</p>
<p>ich habe ihn erneut herausgebracht:</p>
<p>&#8220;Die Sonne bringt es an den Tag&#8221; &#8211; ein Astrologie-Kalender von M&#228;rz 2009 bis M&#228;rz 2010</p>
<p>(Auf die Bilder klicken und es erscheint das Vorschaubild in gro&#223; &#8230;)</p>
<p><span id="more-2040"></span></p>
<p>Dieser astrologische Kalender erkl&#228;rt die Sternzeichen und ihre Symbole. Auf einer Reise durch die Jahreszeiten werden 12 Szenen dargestellt, in der man das jeweilige astrologische Symbol in einer Landschaft erkennen kann. Der Text beschreibt die Szene und erkl&#228;rt dabei die Bedeutung des Sternzeichens, welche abschlie&#223;end durch Schlagw&#246;rter zusammengefasst wird.</p>
<p>- Digitaldruck (wirkt etwas matter als der &#252;bliche Bilderdruck)<br />
- DIN A3 quer<br />
- &#252;bliche Drahtbindung wei&#223; zum Aufh&#228;ngen und Umbl&#228;ttern<br />
- 1 x Deckblatt<br />
- 12 x Monatsbl&#228;tter<br />
- 1 x R&#252;ckkarton<br />
- 14,50 Euro pro Kalender<br />
- 4 Euro Versand bei 1 bis max. 2 Kalender pro Lieferung</p>
<p>&gt; von M&#228;rz 2009 bis M&#228;rz 2010 &lt;</p>
<p>(Der Kalender enth&#228;lt 3 absichtliche &#196;nderungen zum Vorg&#228;nger &#8211; die Jahreszahl&#228;nderungen sind dabei nicht mitgez&#228;hlt)</p>
<p><strong>Dieser Kalender kann ab sofort &#252;ber unseren SHOP bezogen werden:<br />
<a href="http://shop.phoenix-astrologie.eu/product_info.php?products_id=39">&#8220;Die Sonne bringt es an den Tag&#8221; im Phoenix Astrologie Online-Shop</a></strong></p>
<p>Viel Spa&#223; damit</p>
<p>* Astro-Fox *</p>
<p>+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/Astrologie_in_Oberfranken.htm">Astrologie in Oberfranken</a> +++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/astrologische_Beratung.htm">Astrologische Beratung</a> +++</p>
<p><a title="Tierkreiszeichen Sonne" href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonne_loewe-gross.jpg"><br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2041" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonne_loewe-klein.jpg" alt="abbildung"  title="Astrologie Kalender   Die Sonne bringt es an den Tag   sonne loewe klein" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Astrologie in Indien</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/berichte/astrologie-in-indien/</link>
		<comments>http://www.astrophoenix.de/berichte/astrologie-in-indien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 16:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[indisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jyotish]]></category>
		<category><![CDATA[Jyotisha]]></category>
		<category><![CDATA[siderisch]]></category>
		<category><![CDATA[topozentrisch]]></category>
		<category><![CDATA[vedisch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein pers&#246;nlicher Erfahrungsbericht, der nicht als Auswertung eine gro&#223; angelegten Studie zu sehen ist.

Hallo liebe Leserinnen und Leser von astrophoenix,
der Stellenwert der Astrologie ist ein anderer als in Deutschland. Das Ansehen der Astrologen ist gro&#223; kann schon fast in die N&#228;he eines Priesters ger&#252;ckt werden.
In vielen Regionen Indiens ist es &#252;blich, dass die Eltern die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/lagnachart.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-1815" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/lagnachart.gif" alt="abbildung"  title="Astrologie in Indien   lagnachart" /></a><br />
Ein pers&#246;nlicher Erfahrungsbericht, der nicht als Auswertung eine gro&#223; angelegten Studie zu sehen ist.<br />
<span id="more-1814"></span></p>
<p>Hallo liebe Leserinnen und Leser von astrophoenix,</p>
<p>der Stellenwert der Astrologie ist ein anderer als in Deutschland. Das Ansehen der Astrologen ist gro&#223; kann schon fast in die N&#228;he eines Priesters ger&#252;ckt werden.</p>
<p>In vielen Regionen Indiens ist es &#252;blich, dass die Eltern die Verheiratung ihrer Kinder vereinbaren. Basis ist die Zugeh&#246;rigkeit zu einer Kaste, wo bei es zu den Hauptkasten weitere Unterkasten gibt. Der potentielle Mann und die potentielle Frau d&#252;rfen sich zu einem Kennenlerngespr&#228;ch treffen. Sind beide mit einer Heirat einverstanden, so ist die Heirat beschlossen. Der Rat eines Astrologen wird dabei eingeholt. Es bestimmt schon im Vorfeld, wann der g&#252;nstige Zeitpunkt der Partnersuche und Hochzeit ist. Ebenso beurteilt er, wie gut das zuk&#252;nftige Paar zusammenpasst. Es gibt dabei ein Punktesystem aber auch die M&#246;glichkeit, &#8220;problematische&#8221; Planeten durch g&#252;nstige Planeten des Partners auszugleichen.</p>
<p>Mehr als die H&#228;lfte der Menschen in Indien konsultieren einen Astrologen. Hiebei geht es nicht nur um die Partnerwahl, sondern z.B. auch um die richtige Berufswahl oder wie in Deutschland um Probleme und Fragestellungen des Alltags.</p>
<p>Auch in Indien raten die Astrologen dazu, sich den Problemen zu stellen, wobei als L&#246;sung  oder &#8220;Heilung&#8221; auch die Verwendung von Heilsteinen (Halbedelsteine) genutzt wird. Das Gebet und das Hinwenden an einen bestimmten Gott oder Gottheit kann ebenfalls zur Anwendung kommen.</p>
<p>In Indien wird die sogenannte &#8220;vedische Astrologie&#8221; praktiziert.<br />
In der heiligen indischen Sprache Sanskrit (&#228;hnlich Latein eher ungebr&#228;uchlich) wird die vedische Astrologie Jyotiṣa genannt, im Englischen Jyotish oder Jyotisha.</p>
<p>Jyotiṣa basiert auf Erw&#228;hnungen in der Veda, die heiligen Schriften des Hinduismus.</p>
<p>Die Verwendung des Tierkreises und die Darstellung des Geburtshoroskopes ist das augenf&#228;lligtse, was zur westlichen (hellenistischen Astrologie &#8211; aus der Sicht der Inder) Astrologie anders ist. In der indischen Astrologie wird der siderische Tierkreis verwendet, also der Tierkreis, der sich an den Sternbildern orientiert. In der westlichen Astrologie, wird der tropische Tierkreis verwendet, eine 12-tellung der Eklitpitk, deren Anfangspunkt durch den Fr&#252;hlingspunkt bestimmt wird, also dem &#8220;Schnittpunkt&#8221; des Himmels&#228;quators mit der Sonnenumlaufbahn zum Fr&#252;hlingsbeginn. Durch das Taumeln der Erdrotationsachse, Pr&#228;zession genannt, &#8220;wandern&#8221; die Sternbilder entlang des tropischen Tierkreises. Zur Entdeckung, besser Entwicklung der Astrologie, waren die Sternbilder mit den Tierkreisen in &#220;berdeckung, bzw. man hat die Sternbilder als &#8220;Eselsbr&#252;cken&#8221; f&#252;r die Tierkreiszeichen genutzt &#8211; was ich ganz einfach vermute.</p>
<p>Im Lagna Chart sind die Planeten in rautenf&#246;rmigen H&#228;usern eingetragen. Die H&#228;user haben sehr &#228;hnliche oder fast identische Bedeutung wie in der klassischen westlichen Astrologie.<br />
Auch in der indischen Astrologie gibt es unterschiedliche H&#228;usersysteme.<br />
Die Planeten haben ebenso &#228;hnliche oder gleiche Bedeutung wie in der klassischen westlichen Astrologie. &#220;berraschenderweise haben Sonne und Mondknoten auch &#8220;b&#246;se&#8221; Eigenschaften.<br />
Der Mond nimmt teilweise einen besonderen Stellenwert ein. Analog zum siderischen Tierkreise ist der Himmel auch in 27 Abschnitte eingeteilt. Die Stellung des Mondes in diesen Abschnitten wird f&#252;r bestimmte Techniken verwendet.</p>
<p>Aspekte verbinden die Planeten miteinander und damit auch die Tierkreise.<br />
Die H&#228;user sind im Lagna Chart miteinander verbunden und Planeten k&#246;nnen dementsprechend in andere H&#228;user &#8220;hineinsehen&#8221;.</p>
<p>Der Fixstern des Aszendenten kann den phonetischen Klang des Namens des Kindes vorgeben.</p>
<p>Der Mondrhythmus wie auch der Rhythmus anderer Planeten in Bezug auf das Geburtshoroskops werden ebenso wie die Transite zur Prognose verwendet.</p>
<p>Eine Methode zur Geburtszeitkorrektur soll es nicht geben.</p>
<p>Nach einem Beschluss des Gerichtshofes des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh in 2001 hat das indische Ministerium f&#252;r &#8220;Human Resource Development&#8221; entschieden, dass indische Astrologie an den Universit&#228;ten gelehrt werden darf.</p>
<p>Eine Gesch&#228;ftsreise nach Indien hat mich dazu gebracht, mich ein kleinwenig mit der vedischen Astrologie zu besch&#228;ftigen.<br />
Der Artikel hat keinen Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit und  basiert auch nicht auf einer ausgiebigen Literaturrecherche, vielmehr auf Einzelgespr&#228;che mit Astrologen und Astrologienutzern in Indien.</p>
<p>Astrologen sagen, es g&#228;be nur eine indische Astrologie. Aber bei einem Land mit mehr als 10 anerkannten Sprachen mit eigenen Schriftzeichen und &#252;ber 20 Bundesstaaten w&#252;rde mich das eher &#252;berraschen &#8230;</p>
<p>Demn&#228;chst:<br />
Vastu Shastra &#8211; Feng Shui auf indisch &#8230;</p>
<p>&#8230; und wahrscheinlich auch wieder als Neuauflage:<br />
Astrologie Kalender 2009</p>
<p>* Astro-Fox *</p>
<p>+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de">Astrologie in Franken, Oberfranken und Coburg</a> +++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de/astrologische_Beratung.htm">Astrologische Beratung</a> +++</p>
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		<title>Christopher Weidner auf mystica.tv</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 08:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Weidner]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<title>Kritik an der Astrologie entgegnet</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 18:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologiekritik]]></category>
		<category><![CDATA[astrosystemische Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Barnum Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Reading]]></category>
		<category><![CDATA[Kopernikus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Roscher]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Gauquelin]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Philpp Melanchton]]></category>
		<category><![CDATA[Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Getreu dem Dualismus gibt es auch kritische &#196;u&#223;erungen zur Astrologie. Die, die ich an anderer Stelle geh&#246;rt und kommentiert habe, gebe ich hier auf astrophoenix zusammengefasst und teilweise ge&#228;ndert wieder:

Hallo Leserinnen und Leser von astrophoenix,
Hallo Kritiker und Gegner der Astrologie,
hier sind meine Kommentare und Antworten auf einige kritischen &#196;u&#223;erungen zur Astrologie:
Die Astrologie ist keine Wissenschaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mohr_astronom.gif" title="Astronom"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mohr_astronom.thumbnail.gif" alt="abbildung"  title="Kritik an der Astrologie entgegnet   mohr astronom.thumbnail" /></a></p>
<p>Getreu dem Dualismus gibt es auch kritische &#196;u&#223;erungen zur Astrologie. Die, die ich an anderer Stelle geh&#246;rt und kommentiert habe, gebe ich hier auf astrophoenix zusammengefasst und teilweise ge&#228;ndert wieder:</p>
<p><span id="more-1505"></span></p>
<p>Hallo Leserinnen und Leser von astrophoenix,</p>
<p>Hallo Kritiker und Gegner der Astrologie,</p>
<p>hier sind meine Kommentare und Antworten auf einige kritischen &#196;u&#223;erungen zur Astrologie:</p>
<p><strong>Die Astrologie ist keine Wissenschaft, eine Naturwissenschaft schonmal gar nicht.</strong><br />
Zur Stellungnahme obiger Aussage kl&#228;re ich f&#252;r mich zun&#228;chst, was eine Wissenschaft f&#252;r mich ist: Das zur Verf&#252;gung Stellen von Wissen auf nachvollziehbare und reproduzierbare Weise bezogen auf das Erkl&#228;ren beobachtbarer Ph&#228;nomene.<br />
Genau dieses macht die Astrologie. Die Astrologie ist ein Modell und eine Methode um Geschehnisse auf Erden zu erkl&#228;ren.<br />
Die Schwierigkeit bei der Wissenschaft Astrologie ist, da&#223; (unter Laborbedingungen reproduzierbare) Experimente schwierig sind. Ich kann im Horoskop keinen Planeten verschieben oder herausnehmen. Andere Wissenschaften „leiden“ &#228;hnlich an diesem Mi&#223;stand: z.B. die Wirtschaftswissenschaft.</p>
<p><strong>&#8220;Die Astrologen sind ein heillos zerstrittener Haufen.&#8221;</strong><br />
„Alles“ entwickelt sich und unterliegt einem Proze&#223; der Reife. Die „alten Griechen“ meinten das Atom w&#228;re unspaltbar. Die Quantenmechanik hat das physikalische Weltbild stark beeinflu&#223;t und ersch&#252;ttert. Das Universum besteht zu 70% aus „dunkler Materie“, von der man noch nicht wei&#223;, was sie ist…<br />
In der Fachwelt der „Wissenschaftler“ wird genauso diskutiert und gestritten wie in der Welt der Astrologen und umgekehrt. Das ist ein normales menschliches Verhalten.<br />
Fortschritt basiert immer nur auf dessen, was schon da ist.<br />
Man m&#246;ge bedenken, da&#223; erst in den letzten Jahrhunderten auf technischer Ebene Grundlagen geschaffen wurden, die das Arbeiten der Astrologen vereinfachte, bzw. ein Verfeinern von Methoden oder Absicherung durch Studien erst erm&#246;glichte.<br />
(astronomisches Fernrohr, 1611 Kepler<br />
Aufschreiben der Geburtszeit, 1899 Deutschland,<br />
Entdeckung des „letzten“ Planeten Pluto, 1930<br />
Computerprogramme zur Horoskopberechnung, Ende 20. Jahrhundert<br />
Das dieses auch zu Diskussionen f&#252;hrt ist OK.</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt kein fundiertes Argument, was die Funktionsweise der Astrologie beweist.&#8221;</strong><br />
Ein Astrologe der Neuzeit, Michael Roscher (1960-2005) hat „seine“ Art der Astrologie geschaffen: die Transpersonale Astrologie ®. Er war streng zu sich selber und hat gesagt, „jede Aussage eines Astrologen mu&#223; auf seine Richtigkeit hin &#252;berpr&#252;fbar sein.“ Alles, was die Transpersonale Astrologie an Deutungsm&#246;glichkeiten hergibt, kann an Fallbeispielen von Ereignissen und Wesensz&#252;gen von Menschen aufgezeigt werden. Da der Astrologie „lediglich unser Sonnensystem zur Verf&#252;gung“ steht, ist eine Aussage eines Astrologen zun&#228;chst mit Oberbegriffen gef&#252;llt – das ist hinzunehmen, wenn die Basis „letztendlich und lediglich“ aus 12 Sternzeichen, 10 astrologischen Planeten und 12 H&#228;usern (=Lebensbereiche) besteht. Lege ich einen extrem genauen Ma&#223;stab an die &#220;berpr&#252;fung an, werden die Abweichungen zur Aussage nat&#252;rlich gr&#246;&#223;er.</p>
<p><strong>Glaube und Religion widerspricht der Astrologie</strong><br />
Nein, gar nicht.<br />
Im Vaterunser erkenne ich die Grundannahmen der Astrologie wieder:<br />
Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.<br />
Philpp Melanchton, die &#8220;rechte Hand&#8221; Martin Luthers sagte: &#8220;Darf sich der Mensch mit Sternendeutung besch&#228;ftigen? Ja &#8230; denn die Bibel (1. Moses 1,14) lehrt, da&#223; die Sterne nicht nur geschaffen sind, damit wir die Jahre und den Jahreslauf unterscheiden k&#246;nnen, sondern auch, damit sie und (uns?) zum Zeichen werden. &#8230;<br />
<strong>&#8220;Es gibt keine Studie, die Astrologie beweist.&#8221;</strong><br />
Doch:<br />
Michel Gauquelin hat eine statistische Studie angelegt und den &#8220;Mars-Effekt&#8221; entdeckt: Sportler haben den Mars im 12. Haus.<br />
Haus 12: wie ich in der Gesellschaft erscheine<br />
Mars: Auseinandersetzung, Sport;<br />
Er hat weitere Zuordnungen &#8220;Planeten in Haus 12&#8243; &#8211; &#8220;Berufsart&#8221; herausgefunden.<br />
F&#252;r einen Astrologen ist es sehr gut nachvollziehbar, da&#223; ein Bezug zum 12. Haus herausgefunden wurde, weil im 12. Haus Menschen in der Gesellschaft „sichtbar“ werden.</p>
<p><strong>„Das die Astrologie nicht wahr sein kann, bewies schon der griechische Mystiker und Philosoph Pythagoras vor ca. 2500 Jahren als er darauf hinwies, das Zwillinge ein unterschiedliches Schicksal haben.&#8221;</strong><br />
Ja eben, Zwillinge k&#246;nnen ein unterschiedliches Schicksal haben.<br />
Die H&#228;user, das „innere Speichengebilde“ im Horoskop, ver&#228;ndert sich um ca. alle 4 Minuten um ein Grad. &#196;ndern sich damit die H&#228;userherrscher, kann dies zu unterschiedlichen Schicksalen f&#252;hren. Ein erkl&#228;rendes Beispiel zum angef&#252;hrten Gesagten findet man in &#8220;Praxis der Horoskopinterpretation&#8221; von Michael Roscher S. 108 .. 111.<br />
Pythagoras lebte v. Chr. H&#228;usersysteme kannte man meines Wissens im 1. Jahrhundert, m&#246;glicherweise nicht zur Zeit von Pythagoras.</p>
<p><strong>Die Astrologie hat die Erkenntnissen der Astronomie nicht einbezogen: Kopernikus, Status&#228;nderung Pluto, …</strong><br />
Das ist so nicht ganz richtig:<br />
Kopernikus hat die Sonne und nicht die Erde in den Mittelpunkt ger&#252;ckt.<br />
Es ist in der Physik aber egal, wo ich mein Bezugskoordinatensystem hinlege. Der Mensch befindet sich auf der Erde, nicht auf der Sonne. Also wird in der Astrologie das Bezugskoordinatensystem in den Erdmittelpunkt oder auf die Erdoberfl&#228;che gelegt.<br />
Als man den Neptun entdeckt hatte, hat man einige damalige &#8220;Planeten&#8221; als Asteroiden (Asteroideng&#252;rtel zwischen Mars und Jupiter) zur&#252;ckgestuft. Es gab also in der Geschichte der Astrologie Zur&#252;ckstufungen.<br />
Die Astrologie ist &#8220;die Lehre der Anf&#228;nge&#8221;. Pluto ist der erste Vertreter der transneptunischen Objekte. Aus diesem Grund hat er eine Legitimation, im Horoskop zu verbleiben.<br />
Ceres ist die Vertreterin der Asteroiden und Chiron der Vertreter der &#8220;Bahnkreuzer&#8221;. Deshalb sind diese beiden im Horoskop enthalten. In der Transpersonalen Astrologie spielen Ceres und Chiron allerdings eine untergeordnete Rolle.<br />
Sedna k&#246;nnte auch die erste von „???“ sein. Sedna liegt au&#223;erhalb des Kuiper-G&#252;rtels. Allerdings sind die Themen der Sage von Sedna f&#252;r mich schon von anderen Planeten abgedeckt.<br />
Im Horoskop gibt es also genauso viele astrologische Planeten wie der Mensch Finger hat. Die beiden inneren Planeten haben &#8220;doppelte&#8221; H&#228;userherrscherfunktionen. Ein f&#252;r mich stimmiges System.</p>
<p><strong>&#8220;Bei der Astrologie handelt sich […] um ein System von erfunden Regeln, die sich gegenseitig st&#252;tzen und &#8220;beweisen&#8221; aber &#252;berhaupt keine Verbindung zur Realit&#228;t haben und auf sie bezogen auch gar keinen Sinn ergeben.&#8221;</strong></p>
<p>Ja, das astrologische Modell ist in sich geschlossen und schl&#252;ssig. Die Astrologie sagt, bezogen auf das Schicksal eines Menschen: Wiederholen sich am Himmel Konstellationen, die sich im Geburtshoroskop vorfinden, dann passiert (Ihm) etwas. F&#252;r mich ist das ein Bezug zur Realit&#228;t.</p>
<p><strong>Bei Horoskopen wird der „Barnum-Effekt“ ausgenutzt.</strong><br />
Der Barnum-Effekt sagt, es wird dem Leser eine so ungenaue und breitgefa&#223;te Aussage angeboten, da&#223; dieser gar nicht Nein sagen kann. Man hat ein Experiment mit einem Text durchgef&#252;hrt. Ein Text, aus verschiedenen Texten von Horoskopen zusammengesetzt, wurde von der Mehrheit von Testpersonen als stimmig erwiesen.<br />
Wenn ich eine Auswahl von S&#228;tzen zusammenfasse, die sehr allgemeing&#252;ltig sind, und diese Testpersonen vorsetze, die die Aussagen als stimmig bewerten, dann stimmt es, da&#223; die S&#228;tze sehr allgemeing&#252;ltig sind – mehr nicht.<br />
In einer Prognose oder Horoskopdeutung kann sich der Schreiber mit der Detailgenauigkeit so sehr aus dem Fenster lehnen, d.h. detailliert und kreativ werden, wie er nur m&#246;chte – nur – die Bestandteile eines Horoskops haben zun&#228;chst Oberbegriffe, die ich beliebig mit Details oder Entsprechungen f&#252;llen kann, aber ich kann nicht mit Pr&#228;zision sagen, was genau gerade sichtbar oder wahrnehmbar wird. Dieses ist nicht der Barnum-Effekt sondern die Tatsache, da&#223; „nur“ 12 H&#228;user, 10 Planeten und 12 H&#228;user vorliegen. Die „Oberbegriffe“ werden sich ereignen.</p>
<p><strong>Bei astrologischen Beratungen wird mit Cold-Reading gearbeitet.</strong><br />
Sie sind jemand, dem Wertsch&#228;tzung wichtig ist? Hierzu wird kaum jemand mit Nein antworten.<br />
&#196;hnlich dem Barnum-Effekt hangelt man sich beim Cold-Reading mit allgemeinen Aussagen oder angebotenen M&#246;glichkeiten durch ein Gespr&#228;ch.<br />
Es ist durchaus richtig, da&#223; wenn man ein astrologisches Beratungsgespr&#228;ch, was ein astrosystemischer Berater f&#252;hrt, beobachtet, man &#196;hnlichkeiten zu obigen Elementen erkennen kann. In bestimmten Gespr&#228;chssituationen verwendet man Oberbegriffe. In anderen Gespr&#228;chssituationen beschreibt man m&#246;gliche Szenarien als Angebot an den Fragesteller/Klienten. Oberbegriffe erleichtern zun&#228;chst unbekannte Details einzukreisen. Angebote zur Auswahl helfen, den Kontakt zum Fragesteller/Klienten zu halten. Letzteres ist ein wesentliches Konzept der astrosystemischen Beratung.</p>
<p><font color="#333399">Ich habe mich zu einer gewissen Zeit an anderer Stelle mit Gegnern und Kritikern der Astrologie auseinandergesetzt &#8211; aus mehreren Gr&#252;nden:  Ich wollte sehen, wie firm ich mit der Astrologie bin.  Au&#223;erdem wollte ich zeigen, da&#223; man den Argumenten der Kritiker Stand halten kann. Es schadet auch nicht, sich die Argumente anzuh&#246;ren, um zu pr&#252;fen, ob man noch auf den Boden der Tatsachen ist. Es ist aber letztendlich so: Wer wirklich nur mit vorgefertigter Meinung Kritik an der Astrologie &#252;bern m&#246;chte, den kann man auch mit Argumenten nicht beeindrucken. Letztendlich will ich auch keinen &#252;berzeugen. Jeder kann seine Einstellung &#252;berlegen und &#252;berdenken: versuche ich eine Sache zu verstehen oder gar etwas aus ihr zu machen  &#8211; oder bin ich prinzipiell dagegen. Immerhin habe ich mich als Ingenieur auf die Astrologie eingelassen.<br />
Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, da&#223; ich das Leben und die Wesensz&#252;ge eines Menschen in seinem Geburtshoroskop wiederfinden kann.</font></p>
<p><font color="#800000">Dieser Artikel wird seine Fortsetzung mit zwei provokanten Thesen finden:<br />
Astrologie und Wissenschaft:<br />
„Die Wissenschaft kann erkl&#228;ren, aber nicht verstehen.“<br />
„Die Astrologie kann verstehen, aber nicht erkl&#228;ren.“</font></p>
<p>* Astro-Fox *</p>
<p>+++ <a href="http://www.astrologie-coburg.de">www.astrologie-coburg.de</a><br />
+++ <a href="http://www.astro-fox.de">www.astro-fox.de</a> +++</p>
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		<title>&#8220;Tag der Astrologie&#8221; am 20. M&#228;rz 2008</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/aus-der-redaktion/tag-der-astrologie-am-20-maerz-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 23:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrophoenix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Erleben]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologie-Seiten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Astrologenverband (DAV)]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Astrologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Angebote des Deutschen Astrologen-Verbandes in 44 St&#228;dten und Regionen Deutschlands
Der Deutsche Astrologen-Verband veranstaltet in diesem Jahr erneut einen „Tag der Astrologie“, und zwar zum 20. M&#228;rz, dem Tag, da die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn um die Erde ins Tierkreiszeichen Widder tritt und nach dem astrologischen „Kalender“ ein neuer Jahreszyklus beginnt.

Der so genannte „Widder-Ingress“ der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/titel.png" alt="abbildung" style="border: medium none " title="Tag der Astrologie am 20. März 2008   titel" /><strong>Angebote des Deutschen Astrologen-Verbandes in 44 St&#228;dten und Regionen Deutschlands</strong></p>
<p>Der Deutsche Astrologen-Verband veranstaltet in diesem Jahr erneut einen „Tag der Astrologie“, und zwar zum 20. M&#228;rz, dem Tag, da die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn um die Erde ins Tierkreiszeichen Widder tritt und nach dem astrologischen „Kalender“ ein neuer Jahreszyklus beginnt.<span id="more-1392"></span></p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/0_widder_2008.png" alt="abbildung"  title="Tag der Astrologie am 20. März 2008   0 widder 2008" /></p>
<p>Der so genannte „Widder-Ingress“ der Sonne ist am 20. M&#228;rz morgens um 6.48 Uhr Mitteleurop&#228;ischer Zeit. Da dieser Tag in diesem Jahr in die Karwoche f&#228;llt, wird ein Gro&#223;teil der regional geplanten Veranstaltungen zum „Tag der Astrologie“ nach Ostern stattfinden. In einer Reihe von Vortr&#228;gen und Workshops zeigen die insgesamt 44 Regionalstellen des DAV, was seri&#246;se Astrologie ist: eben nicht nur mehr oder weniger unterhaltsame Zuckerw&#252;rfelastrologie und alles andere als Wahrsagerei, sondern als &#228;lteste Symbolsprache der Welt zugleich ein moderner Weg zur Selbsterkenntnis und zur Lebenshilfe.</p>
<p>Die Regionalstellen des Deutschen Astrologen-Verbandes, die die Veranstaltungen zum „Tag der Astrologie“ durchf&#252;hren, er&#246;ffnen „vor Ort“ in ihrer jeweiligen Region Interessierten durch verschiedene Informationen und Angebote den Zugang zur Astrologie. Sie bieten dazu ein reichhaltiges Spektrum an Veranstaltungen und Informationen an:</p>
<ul>
<li>Astrologische Vortr&#228;ge und offene Diskussionsabende &#252;ber Astrologie</li>
<li>Abendkurse und Wochenendseminare</li>
<li>Astrologische Ausbildungen</li>
<li>Astrologie zur Gesundheitsbildung</li>
<li>Kreative Astrologie, Astrodrama, astrologische Aufstellungsarbeit</li>
<li>Astrologie als Kulturtechnik in Philosophie, Religion usw.</li>
<li>&#8230; und vieles andere mehr</li>
</ul>
<p>Die Regionalstellen repr&#228;sentieren die Arbeit des Deutschen Astrologen-Verbandes in ihrer jeweiligen Region. Der Deutsche Astrologen-Verband (DAV), gegr&#252;ndet 1947, hat sich zur Aufgabe gesetzt, den seri&#246;sen und wissenschaftlichen Umgang mit der Astrologie zu f&#246;rdern, und tritt f&#252;r die Qualit&#228;tssicherung astrologischer Beratung ein. Neben vielf&#228;ltigen berufspolitischen und berufspraktischen Hilfestellungen bietet der DAV seinen Mitgliedern auch eine Verbandspr&#252;fung an. Von den derzeit rund 800 Verbandsmitgliedern haben rund 200 die DAV-Pr&#252;fung abgelegt und sorgen als professionelle Berater f&#252;r ein seri&#246;ses Angebot astrologischer Beratung in Deutschland.</p>
<p>Dr. Christoph Schubert-Weller<br />
1. Vorsitzender DAV</p>
<p><strong>Ausf&#252;hrliche Informationen &#252;ber die Veranstaltungen zum “Tag der Astrologie” finden Sie auf der DAV-Website <a href="http://www.astrologenverband.de" target="_blank">www.astrologenverband.de</a>. Klicken Sie auf den Button REGIONAL.</strong></p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung des DAV vom 18.3.2008 </em></p>
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	</channel>
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