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	<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Deutschland</title>
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		<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Deutschland</title>
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		<title>Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise &#8211; Prognose zur totalen Sonnenfinsternis vom 22.07.2009 und zur Neumondphase vom 22.07. &#8211; 20.08.2009eitere</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 17:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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Inhalt: Astrologisches &#8211; Pers&#246;nliches &#8211; Das wahre Ausma&#223; der Krise &#8211; Neue Weltleitw&#228;hrung gefordert  &#8211; Staatsverschuldung und der Anstieg der Arbeitslosigkeit &#8211; Inflation oder Deflation? &#8211; USA, China, Europa &#8211; EU &#8211; Deutschland &#8211; Israel &#8211; Iran &#8211; Ausblick
Wo aber Gefahr ist, w&#228;chst das Rettende auch! Friedrich H&#246;lderlin
Astrologisches: Eine herausragende Sonnenfinsternis und ein besonderer Neumond
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-2655" title="Sun eclipse" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_11131343_xs-300x220.jpg" alt="abbildung" width="300" height="220" /></strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Inhalt</strong></span>: Astrologisches &#8211; Pers&#246;nliches &#8211; Das wahre Ausma&#223; der Krise &#8211; Neue Weltleitw&#228;hrung gefordert  &#8211; Staatsverschuldung und der Anstieg der Arbeitslosigkeit &#8211; Inflation oder Deflation? &#8211; USA, China, Europa &#8211; EU &#8211; Deutschland &#8211; Israel &#8211; Iran &#8211; Ausblick</p>
<blockquote><p><em>Wo aber Gefahr ist, w&#228;chst das Rettende auch! Friedrich H&#246;lderlin</em></p></blockquote>
<h3><strong>Astrologisches: Eine herausragende Sonnenfinsternis und ein besonderer Neumond</strong></h3>
<p>Der kommende Neumond ist etwas Besonderes, denn er wird von einer totalen Sonnenfinsternis begleitet, die sich nur alle ein bis zwei Jahre ereignet. Auch <strong>die Sonnenfinsternis ist etwas Besonderes. Mit einer Dauer von 6 Minuten 38 Sekunden ist sie die l&#228;ngste dieses Jahrhunderthunderts. </strong></p>
<p><strong><span id="more-2653"></span><br />
</strong></p>
<p>Sonnenfinsternis und Neumond finden au&#223;erdem auf einem <strong>besonderen Grad</strong> statt, der ebenfalls Mond/Sonne-Qualit&#228;t hat: <strong>29 Grad 26 Bogenminuten Krebs</strong> (0° L&#246;we nach Michael Roscher).  <strong>Die letzte Sonnenfinsternis auf diesem Grad fand 1990 statt. </strong>In diesem Jahr fand der<strong> erste Irakkrie</strong>g statt, f&#252;r dessen Finanzierung die USA ebenso wie f&#252;r die des <strong>Vietnamkrieges</strong> zur Druckerpresse griffen. 1990 ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur heutigen globalen Situation. Dass die Finsternis nun wieder auf diesem Grad stattfindet, zeigt, dass die Inhate nun zumn Abschluss kommen. Die Phase der beliebigen, unkritisierten Geldmengenausweitung, wodurch die <strong>&#8220;Tech-Blase&#8221;</strong>, die  <strong>&#8220;Liquidit&#228;ts-Blase</strong>&#8220;  und die <strong>&#8220;Schulden-Blase&#8221; </strong>entstanden, geht zu Ende.</p>
<p>Der <strong>Existenzkrisengrad 0° Stier</strong> spielt in den Horoskopen von L&#228;ndern mit globaler Bedeutung eine besondere Rolle, jeweils an einer anderen Hausspitze, d. h. mit eigenen, besonderen Auswirkungen. Als Gesamtbild spiegelt sich hier die <strong>globale Umbruchsituation</strong>. Ins Auge f&#228;llt, dass die <strong>USA</strong> die <strong>0°Stier</strong> an der Spitze des 2. Hauses haben w&#228;hrend bei <strong>China</strong> als wirtschaftspolitischem Gegengewicht zu den USA sich die 0° Stier an der  Spitze des 8. Hauses befinden.</p>
<p>Die <strong>Verbindung von Mond und Sonne</strong> tr&#228;gt ebenso den <strong>Keim f&#252;r neue Formen und eine neue Ordnung</strong> in sich, wie auch das <strong>Chaos</strong>, aus dem alle Dinge hervorgehen k&#246;nnen, kreative Krise und Zusammenbruch von &#220;berlebtem und nicht mehr Haltbarem. Was hier ins Leben gerufen wird pr&#228;gt die Zeitqualit&#228;t bis zum <strong>11.07.2010</strong>, dem Datum der darauf folgenden totalen Sonnenfinsternis<br />
<strong></strong></p>
<h3><strong>Pers&#246;nliches</strong></h3>
<p>Seit langem hat <strong>Neptun eine starke Stellung </strong>und pr&#228;gt die Zeitqualit&#228;t entscheidend. Bis zum Jahresende wird er von <strong>Jupiter und Chiron</strong> flankiert und verst&#228;rkt. Seit <strong>Pluto </strong>zum Zwergplaneten degradiert wurde ist der Gasplanet der &#228;u&#223;erste Planet unseres Sonnensystems.<br />
Die Skala seiner Bedeutungen reicht vom Mysteri&#246;sen, von Vernebelung und Verheimlichung bis zur Wahrheit in ihrer reinsten Form. Was bisher unbekannt, verdeckt oder undurchsichtig war, taucht aus dem Nebel auf und nimmt Konturen an, sodass es be-greifbar wird.<br />
<span style="color: #003366;"><em>Noch nie wussten so viele Menschen, was auf der wirtschaftspolitischen B&#252;hne seit Beginn des 20. Jahrhunderts gespielt wird, welche Kr&#228;fte ihre Geschicke und die Macht- und Geldstr&#246;me lenken. Noch nie erkannten so viele, dass die Wirklichkeit, die sie zu sehen glaubten, eine Illusion war, die dringend einer Ent-t&#228;uschung bedurfte.</em></span></p>
<p>Ebenso mag es Ihnen in Ihrem pers&#246;nlichen Leben ergangen sein.Vieles konnten Sie erkennen, &#252;ber sich selbst, den Verlauf Ihres Lebens, Ihre Beziehungen und Ihre Situation wie auch &#252;ber andere Menschen und die Welt an sich. Wir k&#246;nnen unser Leben nur in die Hand nehmen und Heilung erfahren, wenn wir unsere Entscheidungen auf Wahrheit und Wissen aufbauen, dem Wissen des Intellekts und der tiefen, intuitiven Seite in uns.</p>
<h3><strong>Das wahre Ausma&#223; der Krise &#8211; &#220;berblick &#252;ber die Sonnenfinsternisjahr von Juli 2009 bis Juli 2010</strong></h3>
<blockquote><p><em>Alles geht zu Ende, sogar die Nacht. Michel Houellebec</em>q<br />
<strong></strong></p></blockquote>
<p><strong>In diesem Sonnenfinsternisjahr ver&#228;ndert die Welt ihr Gesicht. </strong>Die Sonnenfinsternis zeigt in den Horoskopen aller relevanten Hauptst&#228;dte, die f&#252;r die jeweiligen L&#228;nder stehen, existenzielle Krisen an &#8211; materielle und soziale-, sowie eine definitive Umstrukturierung der W&#228;hrungslandschaft. Ungeachtet der &#8220;green shoots&#8221; (junge Spr&#246;&#223;linge), die <strong>Pr&#228;sident Obama </strong>und andere Staatsoberh&#228;upter sowie verschiedene Institutionen in seinem Gefolge zu sehen vermeinen, ist die Krise in keinster Weise vorbei. Sie tritt in eine neue Phase ein. <strong>In Anlehnung an meine Neumondprognose f&#252;r September 2008, in der ich schrieb, &#8220;die Krise wird etwas von ihrem wahren Ausma&#223; zeigen&#8221; schreibe ich heute: &#8220;Die Krise wird nun ihr wahres Ausma&#223; zeigen&#8221;.</strong><br />
Die Verschuldung der Staaten hat ein Ausma&#223; erreicht, das sich nicht mehr zur&#252;ckdrehen l&#228;sst. In den USA ist das Haushaltsdefizit auf den Rekordwert von &#252;ber 1000 Mrd. $ Dollar gestiegen, genauer gesagt sind es 11,5 Billionen Dollar (knapp 8,3 Billionen Euro. 1000 Milliarden sind ausgeschrieben 10 000 000 000 000&#8230; und 80 Prozent des US-BIP (Bruttoinlandsprodukts). Nach Einsch&#228;tzung von &#214;konomen kann diese Verschuldung der Ausl&#246;ser der n&#228;chsten Phase der Weltwirtschaftskrise werden.<br />
In der <strong>Bundesrepublik</strong> tickt die Schuldenuhr 10mal schneller als im vergangenen Jahr. Im Januar 2009 zeigte sie eine <strong>Pro-Kopf-Verschuldung der B&#252;rger von 18.591 Euro</strong> an. Bis zum Jahr 2013 steuert Deutschland auf einen gigantischen Schuldenberg von mehr als 2000 Milliarden Euro zu.<br />
Wir haben mittlerweile eine Situation erreicht, in der sich die Staaten neu verschulden m&#252;ssen, um &#252;berhaupt nur die Zinsen zahlen zu k&#246;nnen. F&#252;r Sparen ist es l&#228;ngst zu sp&#228;t, die Lawine rollt. Die einzige M&#246;glichkeit besteht darin, die Flucht nach vorn anzutreten: mehr Liquidit&#228;t, mehr Schulden. Das kann den Kollaps hinausz&#246;gern.<br />
Dazu brauchen die Regierenden die Bereitschaft der Bev&#246;lkerung, gute Miene zum b&#246;sen Spiel zu machen. Die USA und Europa reden deshalb bei den Gipfeltreffen von wichtigen Dingen wie dem Klimaschutz oder dem Hunger in der Welt und demonstrieren am Schluss Einigkeit. Die <strong>ins Niemandsland abgedriftete Schuldenspirale</strong> findet keinen wirklichen Platz auf der Agenda, geschweige denn konkrete Ma&#223;nahmen, die im Abschlusskommuniqué vereinbart werden. Die Krise wird zwar &#8220;besprochen&#8221; und es geht darum, wie die enormen Summen &#8220;aus dem Markt zur&#252;ck geholt werden k&#246;nnen&#8221;. Die grunds&#228;tzlichen Missst&#228;nde und die daraus entstehenden Verantwortlichkeiten und zu ziehenden Konsequenzen werden h&#246;chstens wachsweich formuliert. Auch Spiegel Online schreibt dazu:&#8221; Doch als Durchbr&#252;che k&#246;nnen sie (die Beschl&#252;sse) nur gelten, weil die Erwartungen an das Treffen so gering waren.&#8221;</p>
<h3><strong>Neue Weltleitw&#228;hrung gefordert</strong></h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2654" title="Saving" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_10676401_xs-268x300.jpg" alt="abbildung" width="268" height="300" />Schaut man genauer ist von Einigkeit keine Spur. F&#252;r den Juli-G8-Gipfel in Italien wollten die <strong>USA</strong> und <strong>Europa </strong>im Entwurf der Tagesordnung keinen Platz f&#252;r die Debatte um den <strong>Dollar als Leitw&#228;hrung</strong> vorsehen. Nichtsdestoweniger sprachen sich sowohl China als auch <strong>Frankreich</strong> f&#252;r Reformen beim W&#228;hrungssystem aus und stellten damit die Rolle des US-Dollars erneut in Frage.<br />
Der <strong>russische Pr&#228;sident Dimitri Medwedew</strong> illustrierte seine Forderung nach einer supranationalen W&#228;hrung, die den Dollar ersetzen soll, besonders nachdr&#252;cklich. Er zog eine M&#252;nze aus seiner Tasche, die als Prototyp f&#252;r eine &#8220;gemeinsame zuk&#252;nftige Weltw&#228;hrung&#8221; stehen sollte. Auf der M&#252;nze stehen die Worte &#8220;Einheit in der Vielfalt.&#8221;<br />
Der B&#246;rsenexperte <strong>Michael Mross</strong> schreibt dazu: &#8220;Die Welt soll sich bis zum Jahr 2050 nicht mehr als zwei Grad Celsius erw&#228;rmen. Das ist das gro&#223;e Signal des diesj&#228;hrigen G8-Gipfels. Damit setzten die Staats- und Regierungschefs den Rahmen f&#252;r ein neues weltweites Klimaschutzabkommen am Ende des Jahres. Dies zu erreichen d&#252;rfte allerdings schwierig werden, angesichts der hei&#223;en Luft, welche die G8-Teilnehmer bereits jetzt emittierten.&#8221;</p>
<p><strong>Staatsverschuldung und der Anstieg der Arbeitslosigkeit</strong></p>
<p>Vielfach war zu lesen, die Arbeitslosigkeit sei eine Folge der Krise. Tats&#228;chlich jedoch geht sie der eigentlichen Krise voraus. In USA wird die anzunehmende Zahl laufend nach oben korrigiert, von 9 auf 10 und nun 12 Prozent. In Deutschland rechnet man mit einem Anstieg auf 5 Millionen Arbeitslose. Die wachsende Arbeitslosigkeit erzeugt mehr Insolvenzen, private und unternehmerische, bis hin zu drohenden <strong>Staatspleiten. Griechenland, Spanien, Portugal und Irland, aber auch Russland, Lettland und Kalifornien sind als Kandidaten </strong>bereits im (offiziellen) Gespr&#228;ch. Inoffiziell ist die Risikoverteilung gr&#246;&#223;er. Mittlerweile boomt der Markt f&#252;r die Nachfrage von Investoren nach Versicherungen gegen Staatpleiten. Betroffen ist hier auch generell der Markt f&#252;r Staatsanleihen insbesondere der <strong>USA</strong> und <strong>Gro&#223;britanniens</strong>, f&#252;r die es immer schwieriger wird, K&#228;ufer zu finden.</p>
<p>Der Bankkaufmann und Verm&#246;gensverwalter <strong>Dietmar Siebholz </strong>macht bez&#252;glich der US-Staatsverschuldung anl&#228;sslich der Finanzierung des Vietnamkriegs in seinem Artikel &#8220;Mein Credo: Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der n&#228;chsten 2 Jahre&#8221; folgende Rechnung auf:</p>
<p>&#8220;Nehmen wir also einmal einen Musterkredit in Dollar von 1,0 Mrd. US$ an, der seit dem Jahre 1972 nicht getilgt, sondern immer wieder mit neuen Krediten prolongiert wurde und mit einem Durchschnittszinssatz von 6% zu verzinsen war.<br />
Nat&#252;rlich haben die <strong>USA</strong> nach der ersten Festschreibungsperiode dieses Darlehen getilgt, aber nur durch Neuaufnahme eines weiteren Darlehens. Was meinen Sie, ist die heutige Sollstellung dieses 1,0 Mrd.-US$-Kredits von 1971? Heute w&#228;ren inklusive Zins und Zinseszins etwas mehr als 8,6 Mrd. US$ zu tilgen. Unglaublich? Das ist der Zwang der Zinseszinsrechnung.<br />
Rechnen Sie nach! Alle von den Staaten aufgenommenen Darlehen haben das gleiche Schicksal: Sie wurden nie getilgt und erfahren die exponentielle Belastung aus der Zinseszinsrechnung, denn auch die Zinsen werden in den Folgejahren mitfinanziert. Die Regierungen dieser Welt m&#252;ssen daher zwangsl&#228;ufig irgendwann einmal Bankrott anmelden, weil sie die Zins- und Tilgungslasten nicht mehr stemmen k&#246;nnen, aber sp&#228;testens dann, wenn die B&#252;rger des Staates mit den vielen Nullen auf den Banknoten nicht mehr intellektuell zurechtkommen.<br />
Bis dahin werden die Staaten und ihre Notenbanken aber zur Aufrechterhaltung ihrer fehlgeleiteten Systeme Geld in den Umlauf bringen, um den Anschein einer stabilen Konjunktur zu wahren oder um sich &#252;ber eine Wahl zu retten.&#8221;<br />
<strong>Ben Bernanke, der Pr&#228;sident der US-Notenbank Fed </strong>drastisch sprach diesbez&#252;glich Klartext: &#8220;Dann werden wir halt Geld aus Helikoptern abwerfen, um die Konjunktur zu beleben&#8230;&#8221;. Seit diesem Kommentars hei&#223;t er &#252;brigens auch &#8220;<strong>Helikopter-Ben</strong>&#8221;</p>
<h3><strong>Inflation oder Deflation?</strong></h3>
<p>Die Frage ist, ob wir <strong>vor der Hyperinflation eine Deflation</strong> erleben. Da inzwischen selbst die Amerikaner sparen d&#252;nnen sich bereits die Angebote in den Regalen der Gesch&#228;fte aus. Wir haben aktuell kein &#220;berangebot an Geld im Verh&#228;ltnis zu einem Mangel an G&#252;tern, was eine Inflation bedeuten w&#252;rde.</p>
<p><strong>Doch f&#252;r die Regierungen ist eine Deflation ein mindestens so gro&#223;es Schreckgespenst wie f&#252;r Unternehmen und Privatleute. </strong>Fallende Preise bei einem &#220;berangebot an Waren mindern die Einkommen, sodass das Tilgen von Schulden oder auch nur der daf&#252;r anfallenden Zinsen &#8211; auch f&#252;r den Staat &#8211; unerschwinglich wird. Aus diesem Grund tritt man weltweit die Flucht nach vorn an: mehr Geld drucken, mehr Geld ins System, das z&#246;gert den Kollaps hinaus.</p>
<p>Diese expansive Geldpolitik der Zentralbanken, zu der auch der Aufkauf von Staatsanleihen geh&#246;rt, nennt man freundlich Quantitative easing (Quantitative Lockerung). Sie wird angewendet, nachdem der Zinssatz bereits auf null oder fast auf null gesetzt wurde.<br />
<strong>Schulden weginflationieren ist das Motto &#252;berall.</strong> Auch die <strong>Europ&#228;ische Zentralbank (EZB)</strong> kauft nun erstmals die Staatsanleihen von Mitgliedsl&#228;ndern und England hat eine Ausweitung der K&#228;ufe angek&#252;ndigt, obwohl noch vor kurzem von einem Festschreiben der aktuellen H&#246;he war. Die Notenbanken halten die Zinsen f&#252;r Staatsanleihen k&#252;nstlich niedrig. Je mehr das Misstrauen der Anleger gegen&#252;ber der Flut der Neuemissionen w&#228;chst, desto h&#246;her wird jedoch der Druck, h&#246;here Zinsen anzubieten. Eine solche Zinssteigerung f&#252;hrt jedoch zu dem Finanzierungskollaps, der als drohende Wolke &#252;ber vielen Staaten h&#228;ngt.<br />
<strong>In diesem Finsternisjahr (Juli 2009 bis Juli 2010) wird die Grenze der manipulativen Machbarkeit erreicht. </strong>Weder Staaten noch die m&#228;chtige Finanzelite, die selbst Staaten &#252;ber Geldsch&#246;pfung und Lobbyismus kontrollieren kann, sind in der Lage, alles dauerhaft zu kontrollieren.</p>
<h3><strong>USA, China, Europa</strong></h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2656" title="sonnenfinsternis-washington-2272009" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonnenfinsternis-washington-2272009-300x191.jpg" alt="abbildung" width="300" height="191" />F&#252;r die <strong>USA</strong> ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Focus Money schreibt dazu:  &#8220;Die Rating-Agentur Fitch stufte vor Kurzem die langfristigen Anleihen des US-Bundesstaats <strong>Kalifornien</strong> herunter. Im Tempo eines Fallbeils ging es von „A-“ auf „BBB“. Die achtgr&#246;&#223;te Volkswirtschaft der Welt – in den Augen internationaler Geldgeber geschrumpft zum unsicheren Kantonisten.&#8221; Bisher galt Kalifornien als der reichste Staat der USA.</p>
<p>Die wirtschaftliche Misere nimmt zu und wird in Teilen des Landes in soziale Unruhen m&#252;nden, die denen von <strong>Paris </strong>im November 2007 &#228;hneln. Die Kritik an der Regierung w&#228;chst und die Bev&#246;lkerung verlangt konkrete L&#246;sungen f&#252;r ihre konkreten Probleme.<br />
Die Konfrontation zwischen <strong>China</strong> und den <strong>USA</strong> bez&#252;glich der <strong>Frage der Leitw&#228;hrung</strong> wird sich zuspitzen. Seit Jahren hortet China Gold und Rohstoffe und kauft sich &#252;berall in der Welt bei Unternehmen ein, wodurch die enormen Dollarbest&#228;nde des Landes reduziert werden. Der chinesische Yuan wird im Markt attraktiver werden. Chinas Rolle als weltpolitisches Gegengewicht zu den USA wird eindeutig.</p>
<p>Auch die <strong>BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China</strong>) werden die &#8220;Diversifizierung des W&#228;hrungssystems&#8221; noch massiver fordern. Frankreich wird seinen Konfrontationskurs zum Dollar fortsetzen. Der Dollar wird seinen Status verlieren. Eine &#252;berraschende Wende in dieser Angelegenheit steht bevor.<br />
Vorstellbar sind folgende Varianten:<br />
1. eine neue <strong>Weltleitw&#228;hrung</strong> wird definitiv gesucht und die Frage ihrer Deckung wird zum globalen Thema (inhaltliche Aktualisierung des Bretton-Woods-Horoskops)<br />
2. <strong>Peking </strong>wirft gro&#223;e Mengen Dollar auf den Markt und kippt so die amerikanische W&#228;hrung<br />
3. die <strong>US-Regierung wertet den Dollar ab</strong>, um den Export anzukurbeln<br />
4. ein <strong>Skandal ersch&#252;ttert die USA</strong>. Er k&#246;nnte u. a. die Offenlegung des tats&#228;chlich noch vorhandenen Goldbestandes in den Tresoren der Federal Reserve betreffen, bzw. Marktmanipulationen bez&#252;glich von Gold und Dollar, oder neue Informationen bez&#252;glich <strong>9/11</strong>.</p>
<h3>EU</h3>
<p>In der EU steht eine fundamentale Krise bevor. Ausl&#246;ser k&#246;nnte sein:<br />
1. dass <strong>einzelne Staaten aus dem B&#252;ndnis austreten</strong> wollen und/oder einen massiv eigenen Kurs verfolgen<br />
2. aus astrologischer Sicht steht eine &#252;berraschende Wende bez&#252;glich des <strong>Irland-Votums zum Lissabon-Vertrag</strong> in Aussicht. Da <strong>Irland b</strong>esondere Zugest&#228;ndnisse erhalten hat, um eine Ratifizierung zu erm&#246;glichen, ist anzunehmen, dass die &#220;berraschung in einer erneuten Ablehnung der Iren bestehen k&#246;nnte.<br />
3. aufgrund der &#220;berschuldung der L&#228;nder ist auch davon auszugehen, dass eines oder mehrere EU-L&#228;nder vor dem <strong>Staatsbankrott </strong>stehen werden<br />
4. <strong>soziale Unruhen</strong> wie sie um die Jahreswende 2008 bereits stattfanden sind erneut zu erwarten.</p>
<h3>Deutschland</h3>
<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-2657" title="sonnenfinsternis-2272009-berlin" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonnenfinsternis-2272009-berlin-300x191.jpg" alt="abbildung" width="300" height="191" />Angela Merkel </strong>war einst unter Helmut Kohl das &#8220;M&#228;dchen&#8221; bis sie pl&#246;tzlich zur Bundeskanzlerin aufstieg. Ihre Strategie ist nicht die der offensichtlichen Konfrontation, sondern eher die des &#8220;Wolfs im Schafspelz.&#8221; Ihren Antrieb zu k&#228;mpfen, zu Revolution und Innovation versteckt sie sorgf&#228;ltig hinter einer freundlich-beruhigenden Art. Hinweise auf ihre tats&#228;chliche Einstellung und Politik, die sich angesichts der Parteienlandschaft nicht einfach so durchsetzen l&#228;sst, gab es in den vergangenen Monaten. Die Kanzlerin kritisierte die Fed, was heftige Gegenreaktionen hervorrief, und anl&#228;sslich des G8-Gipfels &#228;u&#223;erte sie: &#8220;Es gibt zu viele Gipfel.&#8221; Neue Strukturen sollen geschaffen werden.<br />
Die <strong>Sonnenfinsternis </strong>f&#228;llt auf die Spitze des 8. Hauses und in die N&#228;he der Sonne von <strong>Angela Merkel </strong>in Opposition zu <strong>Chiron.</strong> Zusammen mit anderen Ausl&#246;sungen spricht dies daf&#252;r, dass sie die Wahl gewinnt und dass ihre Ideen mehr Geltung finden &#8211; allerdings in einer Weise, die zu einer gro&#223;en Herausforderung und Mutprobe f&#252;r die Kanzlerin werden, die Deckung als haupts&#228;chliche Sicherheits- und L&#246;sungsstrategie bevorzugt.<br />
<strong>Deutschlands Rolle und Wort innerhalb der EU und in der Welt wird an Bedeutung gewinnen</strong>. Vorstellbar ist auch, dass Informationen, die einen neuen Blick auf den Verlauf der Geschichte werfen lassen, Deutschland in ein anderes Licht r&#252;cken.<br />
Die <strong>Bundesrepublik</strong> wird wie alle anderen L&#228;nder mit massiven Problemen, allem voran einem Anstieg der <strong>Arbeitslosigkeit und wachsender Rezession</strong> zu k&#228;mpfen haben. Merkels vielfach verh&#246;hnte Idee, nach der Wahl die Steuern zu senken, erscheint zwar angesichts der Verschuldung der BRD illusorisch, greift jedoch im Kern das f&#252;r ihren Amtsperiode angedachte Steuermodell des Verfassungs- und Steuerrechtlers Paul Kirchhof mit nur noch drei Steuers&#228;tzen und einem Grenzsteuersatz bis 25% auf. Kirchhof sollte 2005 Finanzminister in Merkels Kabinett werden, schied jedoch anl&#228;sslich der Bildung der Gro&#223;en Koalition aus. Wenn man bedenkt, dass die deutsche Staatsverschuldung durch sparen oder gar Steuererh&#246;hungen, die sich nachteilig auf die Konjunktur auswirken w&#252;rden, ohnehin nicht abzutragen ist, ist ein der Vorschlag der Union ein Modell, das zumindest mehr Aussichten bietet, die Wirtschaft anzukurbeln als die umgedrehte Variante. Zu bedenken ist allerdings, dass die Sitte, Wahlversprechen nach der Wahl zu brechen eine lange Tradition in der Bundesrepublik hat &#8211; nicht nur, weil der Bund krampfhaft versucht, Geld in das Staatss&#228;ckel zu bringen.<br />
<span style="color: #993300;"><strong>Wussten Sie &#252;brigens, dass die Krise mitnichten &#252;berraschend f&#252;r die Bundesregierung kam? </strong></span></p>
<p>Udo Ulfkotte zitiert in seinem Buch &#8220;Vorsicht B&#252;rgerkrieg! Was lange g&#228;rt wird endlich Wut&#8221; das renommierte Handelsblatt, das <span style="color: #993300;"><strong>bereits 2003</strong></span> in einer Serie von Artikeln &#252;ber die geheimen Finanzkrisen-Treffen im Kanzleramt (damals unter Gerhard Schr&#246;der) und den f&#252;r sp&#228;ter einmal von der Regierung erwarteten Finanzcrash berichtete. &#220;berschriften waren z. B. &#8220;Oberster Finanzaufseher h&#228;lt nichts von Bad Bank&#8221;, &#8220;Eichel gegen staatliche Absicherung fauler Kredite&#8221;, &#8220;Erfolge beim Management fauler Kredite&#8221;… kommen Sie nun auch ins Gr&#252;beln? Ist der Staat der Freund des Volkes, wenn er in all diesen Jahren nichts getan hat, um diesen erwarteten Crash abzuwenden und sich auch noch beim &#8220;Ausbruch&#8221; der Krise &#252;berrascht gab? Deutschland steht hier nur exemplarisch f&#252;r f&#252;hrenden Nationen.</p>
<h3>Israel</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2658" title="sonnenfinsternis-2272009-tel-aviv" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonnenfinsternis-2272009-tel-aviv-300x191.jpg" alt="abbildung" width="300" height="191" />Das Finsternishoroskop f&#252;r Israel spricht entweder f&#252;r die Fehleinsch&#228;tzung einer externen Situation (AC/DC auf einem Neptun/Neptun/Neptun-Grad),  oder f&#252;r eine &#8220;undercover&#8221; Haltung. Mit Uranus im Quadrat zur Achse 6/12 aus Haus 8 weist auf eine Nichtanpassung oder pl&#246;tzliche, unerwartete Reaktion hin, die das &#246;ffentliche Bild Israels ver&#228;ndert. Die IC/MC-Achse auf einem Venus/Mars-Grad deutet auf kriegerische Auseinandersetzungen hin.  Das Thema Pal&#228;stina und die</p>
<h3>Iran</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2659" title="sonnenfinsternis-2272009-teheran" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/sonnenfinsternis-2272009-teheran-300x191.jpg" alt="abbildung" width="300" height="191" />Wie ich schon  Ende Juni in meiner Neumondprognose f&#252;r Juli schrieb, ist die Opposition zwar nicht mehr in dem Ausma&#223; wie vorher in en Medien, sie ist jedoch nach wie vor &#228;u&#223;erst aktiv. Das Sonnenfinsternishoroskop zeigt u. a. mit Mars an der Spitze des 11. Hauses und Pluto im Quadrat im Quadrat zur Achse 3/9 deutlich, dass die Opposition massiv k&#228;mpferisch hervortreten wird und aller Voraussicht nach die amtierende Regierung st&#252;rzen wird.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Ausblick</span></h3>
<p>Im kommenden Neumondmonat wird die Krise deutliche Signale auf das Kommende geben. Im <strong>September</strong>, ein Jahr nach dem offiziellen Ausbruch der Finanzkrise, die zur Weltwirtschaftskrise mutierte, finden drastische Ereignisse vor allem mit Konsequenzen f&#252;r die <strong>USA</strong> statt. Die B&#246;rse wird zur Finsternis voraussichtlich noch einmal steigen bevor sie nach unten trudelt.</p>
<p>Weiterf&#252;hrende Artikel:</p>
<p><a href="http://www.brigitte-hamann.de//geo_astrologie_2009_juli_neumond.html#11">www.brigitte-hamann.de//geo_astrologie_2009_juli_neumond.html#11</a></p>
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		<title>Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise &#8211; Prognose zur Neumondphase vom 22.06.-22.07.2009</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Prognosen f&#252;r
Deutschland, USA, UN-Gipfel, China, Russland, Brasilien, Iran
F&#252;r B&#246;rsenspekulationen ist der Februar einer der gef&#228;hrlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, M&#228;rz, Juni, Dezember, August und Oktober. Mark Twain

Entscheidende Monate
Nun erleben wir die letzte Neumondphase vor der kommenden totalen Sonnenfinsternis am 22.7.2009, die mit 6 Minuten 38 Sekunden nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2591" title="f&#252;nf vor zw&#246;lf" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_2072582_xs-300x210.jpg" alt="abbildung" width="300" height="210" /> <strong>Prognosen f&#252;r</strong><br />
Deutschland, USA, UN-Gipfel, China, Russland, Brasilien, Iran</p>
<p>F&#252;r B&#246;rsenspekulationen ist der Februar einer der gef&#228;hrlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, M&#228;rz, Juni, Dezember, August und Oktober. Mark Twain</p>
<p><span id="more-2590"></span></p>
<p><strong>Entscheidende Monate</strong></p>
<p>Nun erleben wir die letzte Neumondphase vor der kommenden totalen Sonnenfinsternis am 22.7.2009, die mit 6 Minuten 38 Sekunden nicht nur die l&#228;ngste dieses Jahrhunderts ist. Sie findet auch auf einem besonderen Grad statt: auf 29 Grad 28 Bogenminuten Krebs, einem Bereich, der ebenso wie die Finsternis selbst f&#252;r eine Verbindung von Mond und Sonne steht. Von sch&#246;pferischer Kraft bis zum Zusammenbruch von Strukturen &#8211; dieser Gradbereich enth&#228;lt ein gewaltiges Potenzial, das sich im Laufe des Jahres bis zur n&#228;chsten totalen Sonnenfinsternis am 11.07.2010 mit seinem Spektrum an M&#246;glichkeiten entfalten wird. Das bekannte chinesische Zitat, wonach eine Krise auch immer eine Chance bedeutet, dr&#252;ckt am deutlichsten aus, was der Sonnenfinsternisgrad beinhaltet. Unter den gegebenen globalen Bedingungen wird sich zun&#228;chst das Element der Zerst&#246;rung realisieren.</p>
<p>Die n&#228;chsten drei Monate werden entscheidende Ver&#228;nderungen bringen. Betrachten Sie die B&#246;rsenrallye und “freundlichere Konjunkturdaten” als nat&#252;rliche Krisenbewegungen, so, wie sie z. B. auch nach 9/11 und vor dem darauf folgenden B&#246;rsenabsturz stattfanden.</p>
<p>In dieser Prognose m&#246;chte ich einen ersten &#220;berblick &#252;ber die Entwicklung in einigen wichtigen L&#228;ndern geben. Eine weitere Darstellung, auch zur Entwicklung in der EU, folgt in der Neumond-Prognose zum 22.7.2009.</p>
<p><strong>Deutschland: Mut zum Tabubruch</strong></p>
<p>Laut Umfragen des forsa-Instituts, des Magazins “Stern” und des Fernsehsenders RTL ist Angela Merkel (CDU) bei den Deutschen so beliebt wie nie zuvor in diesem Jahr. 55 % der B&#252;rger w&#252;rden sich bei einer Direktwahl f&#252;r die Kanzlerin entscheiden. Wie zuvor w&#252;rden 23 % der B&#252;rger Frank-Walter Steinmeier (SPD) w&#228;hlen. Angela Merkels Aussichten f&#252;r die Bundestagswahl sind &#8211; wenn auch mit einem deutlichen Wermutstropfen was die Regierungsbildung angeht &#8211; auch aus astrologischer Sicht sehr gut.</p>
<p>Nicht auf dem verschobenen UN-Gipfel (mehr dazu weiter unten), sondern anl&#228;sslich einer Rede nahm Angela Merkel Stellung zur Finanz- und Antikrisenpolitik in den USA und Gro&#223;britannien. In einer Rede sagte sie unter anderem: “Wir m&#252;ssen wieder zu einer unabh&#228;ngigen Notenbankpolitik zur&#252;ckkehren.” Damit brach sie nicht nur das Tabu, eine ausl&#228;ndische Notenbank zu kritisieren, sondern zweifelte auch deren Unabh&#228;ngigkeit an.</p>
<p>Interessant war zu sehen, wie sich emp&#246;rte Stimmen nicht nur international, sondern auch in Deutschland gegen die Kanzlerin erhoben. Von “Anma&#223;ung” bis “Faux-Pas” reichten die Kommentare. Tatsache aber ist: Die Fed ist noch nicht einmal eine staatliche Institution. Sie wurde 1913 von privaten US-Gro&#223;bankern gegr&#252;ndet. Die amerikanische Regierung gab damit die Macht der Geldsch&#246;pfung aus den H&#228;nden &#8211; und einen wesentlichen Teil ihrer Macht. Merkel kritisierte mit diesen Worten also nicht nur die amerikanische Notenbank, sondern auch die Banker, die die USA bis heute indirekt beherrschen. Vor diesem Hintergrund sind die Worte der Kanzlerin nicht nur als korrekt, sondern auch als mutig anzusehen.</p>
<p>Die Verschuldung des deutschen Staates w&#228;chst jedoch sprunghaft, und die Situation in der EU ist dramatisch. Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) sitzt auf einem Berg toxischer Papiere, die die nationalen Banken bei ihr gegen Kredite hinterlegt haben. Diese “faulen” Papiere sind eine Zeitbombe, die dem Euro einen harten Schlag versetzen wird (Quelle: KOPP Exklusiv Nr. 25/09)</p>
<p>Im kommenden Neumond-Monat wird die Bundesrepublik von eben diesen fast ein Jahrhundert alten Machenschaften und deren Folgen betroffen. Die Finanz- und W&#228;hrungslandschaft &#228;ndert sich. Die franz&#246;sische Tageszeitung Le Monde formuliert dazu: “Die Vorherrschaft des Dollars wird von allen Seiten angegriffen.” Deutschland h&#228;lt einen hohen Anteil an Dollar-Reserven und amerikanischen Staatsanleihen, und der Abschwung der Weltwirtschaft ist bei weitem noch nicht ausgestanden. Die eigentliche Zeit des Schlingerns durch wachsende Arbeitslosigkeit, Inflation und Rezession steht uns noch bevor. Dazu geh&#246;rt auch die gro&#223;e Krise, die die EU im Sonnenfinsternisjahr durchlaufen wird. Doch Deutschlands Rolle in der EU und im Weltgef&#252;ge wird noch weiter wachsen, und wir k&#246;nnen von positiven &#220;berraschungen ausgehen, was die Reputation der Bundesrepublik angeht.</p>
<p><strong>USA: Nach der Krise ist vor der Krise</strong></p>
<p>Amerika zeigt uns wie man f&#252;r Beruhigung der B&#252;rger sorgt. Nachdem die US-Notenbank Fed Anfang des Jahres noch ein Schrumpfen der US-Wirtschaft um maximal 1,3 % vorhergesagt hatte, berichtete Reuters am 20.5., dass die Fed nun mit einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts bis zu 2 % rechnet. Nun h&#246;ren wir wieder Anderes: In ihrem Anfang Juni ver&#246;ffentlichten Konjunkturbericht sieht die US-Notenbank wieder “immer deutlichere Anzeichen f&#252;r eine Abschw&#228;chung der Rezession”. Au&#223;erdem ver&#246;ffentlichte die Fed erstmals ihre Bilanz, um der Kritik, sie f&#252;hre eine undurchsichtige Gesch&#228;ftspolitik, entgegen zu wirken.</p>
<p>Im ersten Quartal entstanden der Fed Verluste von 5,3 Mrd. $ aus Wertpapieren, die angeschlagene Finanzinstitute 2008 als Sicherheit hinterlegt hatten. Dem gegen&#252;ber stehen im ersten Quartal 2009 Gewinne von 1,2 Mrd. $ aus den Kreditprogrammen, und 4,6 Mrd. $ aus Zinsertr&#228;gen auf im Besitz der Fed befindliche Staatsanleihen. Das ist eine interessante Rechnung, wenn man bedenkt, dass die Fed gezwungen war, US-Staatsanleihen zu kaufen, um dem hoch verschuldeten Staat weiteres Geld zuzuf&#252;hren. Die offizielle Staatsneuverschuldung f&#252;r 2009 sollte nach bisheriger Auskunft bei 1,8 Billionen $ liegen, erwartet wurden jedoch 2,5 Billionen $. Das entspr&#228;che einem t&#228;glichen Kreditbedarf von 7 Mrd. $. Inzwischen berichtete CNNMoney jedoch, dass das US-Haushaltsdefizit nach Auskunft des Finanzministeriums Anfang Juni im Mai fast 1 Billion $ erreichte! Die Regierung erwarte jedoch Ausgaben in H&#246;he von 3,9 Billion $ bis zum Ende des Fiskaljahres am 30. September… wird Ihnen auch schwindlig?</p>
<p>W&#228;hrend die US-Regierung immer tiefer in das Schuldenloch sinkt, rechnet die Fed ihre Bilanz mit Zinsen auf Gelder sch&#246;n, die sie zum einen aus der Druckerpresse gesch&#246;pft hat, und die sie zum anderen voraussichtlich nie zur&#252;ck erhalten wird. Schon als Kind liebte ich Monopoly. Man konnte das Papiergeld herum schieben wie man mochte… allerdings stand am Ende auch immer die Zahlungsunf&#228;higkeit eines Mitspielers.</p>
<p><strong>Der UN-Gipfel und die Weltwirtschaftskrise</strong></p>
<p>Der seit Monaten f&#252;r den 1.-3. Juni angek&#252;ndigte UN-Gipfel zur Weltwirtschaftskrise, auf dem es um die Abl&#246;sung des Dollars als Reserve-W&#228;hrung gehen soll, wurde kurzfristig auf den 24. bis 26. Juni verschoben. Grund ist der umstrittene Abschluss-Entwurf des Pr&#228;sidenten der UN-Vollversammlung, Manuel D’Escoto. Der im Horoskop sichtbare gro&#223;e, aber wenig erfreuliche Auftritt Obamas fand nicht vor der UNO, sondern vor dem amerikanischen Volk statt. F&#252;r den Pr&#228;sidenten bestand reichlich Erkl&#228;rungsbedarf f&#252;r die &#220;bernahme von GM, wobei er “gl&#228;nzende Aussichten” prognostizierte.</p>
<p>Wie weiter unten ausgef&#252;hrt wird, nimmt die internationale Akzeptanz der wirtschaftlichen Dominanz der USA und des Dollars als Leitw&#228;hrung immer mehr ab. Im kommenden Neumondmonat wird es f&#252;r die USA einen gravierenderen (Er-)Kl&#228;rungsbedarf als den bei GM geben, der einen Kurswechsel einleitet. Etwas Neues steht an, ein weiterer Blick auf die Zukunft unserer politischen und wirtschaftlichen Landschaft, den uns Barack Obama vermitteln wird. Die Jupiter/Neptun/Chiron-Konjunktion im Neumondhoroskop der USA weist darauf hin, dass die Schw&#228;che des Landes und seiner W&#228;hrung un&#252;bersehbar wird. F&#252;r die gesamte Sonnenfinsternisperiode, aber auch kurzfristig f&#252;r den Juni, deutet sie darauf hin. dass streng geh&#252;tete Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Neben Wirtschaftsfakten k&#246;nnte dies auch Ereignisse wie “Ground Zero” betreffen.</p>
<p><strong>China: Der Riese reckt sich</strong></p>
<p>China baut seit langem best&#228;ndig seinen Einfluss auf den Weltm&#228;rkten aus. Die weltweite Rezession nimmt Peking als Gelegenheit zu einer Einkaufstour. Die Volksrepublik kaufte so viele Industriemetalle wie noch nie. Bei Aluminium kletterten die Importe um 3500 %. Durch seine K&#228;ufe wurde China zu einer wichtigen Preissetzungsmacht im Rohstoffhandel. Der chinesische Goldbesitz wuchs von Dezember 2002 bis heute von 33,724 Mrd. auf 66,984 Mrd. Yuan an. Dazu kommen Beteiligungen und &#220;bernahmen von Minen, Raffinerien und Firmen weltweit. Au&#223;erdem &#246;ffnet China die T&#252;r f&#252;r B&#246;rseng&#228;nge. Nicht nur in Hongkong stehen solvente Firmen f&#252;r einen B&#246;rsengang bereit und warten nur noch auf gr&#252;nes Licht aus Peking.</p>
<p>Harsche Worte: Ebenso wie Russland &#228;u&#223;erte sich China kritisch zur Finanzpolitik der USA. China hat ein Mitglied der Federal Reserve eindringlich darauf hingewiesen, dass man ziemlich irritiert &#252;ber den Ankauf von Staatsanleihen durch die Fed sei.</p>
<p>Der Pr&#228;sident der chinesischen Notenbank forderte sogar die Einf&#252;hrung einer neuen Leitw&#228;hrung. Zun&#228;chst schlug Peking die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF als neue Leitw&#228;hrung vor. Nun meldet Reuters, dass ein f&#252;hrender chinesischer Banker die US-Regierung und die Weltbank aufgefordert hat, Yuan-Anleihen aufzulegen. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung des chinesischen Yuan als Weltleitw&#228;hrung. Aktuell ist China noch an einem “diversifizierten W&#228;hrungsgef&#252;ge” interessiert, also daran, dass auch andere W&#228;hrungen als der Dollar als Abrechungseinheit verwendet werden. Es ist davon auszugehen, dass Peking im kommenden Neumondmonat die USA durch seine Forderungen in Zugzwang bringen wird.</p>
<p><strong>Russland</strong></p>
<p>Aktuell besitzt Russland die weltweit drittgr&#246;&#223;ten Devisen- und Goldreserven. Etwa 30 Prozent der Reserven &#8211; insgesamt rund 404 Mrd. Dollar &#8211; sind in US-Staatsanleihen angelegt. Am 10. Juni berichtete nun die rum&#228;nische Zeitung Pravda, dass der Dollar aufgrund von Umschichtungen nicht l&#228;nger Russlands Hauptreservew&#228;hrung ist. Der Anteil an Euro-basierten Reserven erreichte 47,5 % und &#252;berstieg damit die Dollar-basierten Reserven. Russland will auch den Anteil von US-Staatsanleihen an seinen W&#228;hrungsreserven reduzieren. Eine Umschichtung in Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF ist geplant. Moskau will den Rubel international als Abrechungsw&#228;hrung st&#228;rken.</p>
<p>Russland, das eines der an Rohstoffen reichsten L&#228;nder der Welt ist, ist von dem Preisverfall bei Rohstoffen extrem betroffen. Um die gro&#223;en Haushaltsl&#252;cken zu schlie&#223;en verhandelt der Kreml erstmals seit zehn Jahren wieder &#252;ber einen Milliardenkredit mit der Weltbank. F&#252;r 2010 wird der Finanzbedarf auf bis zu 10 Mrd. $ gesch&#228;tzt. Eine Entscheidung will die Weltbank aktuell erst Anfang 2010 f&#228;llen. Doch die sich zuspitzende Lage im Land wird bereits im Juli neue &#220;berlegungen erfordern.</p>
<p><strong>Brasilien</strong></p>
<p>Dem wirtschaftlich bedeutendsten und an Rohstoffen reichen Land S&#252;damerikas steht ein Aufschwung bevor. In der kommenden Neumondphase steht eine Entscheidung an, die die weitere Entwicklung Brasiliens stark mitbestimmen wird. Gerade ist China der wichtigste Handelspartner des Landes geworden &#8211; und l&#246;ste damit die USA ab, die bisher diesen Platz einnahmen.</p>
<p><strong>Der erste BRIC-Gipfel</strong></p>
<p>Vom 15. und 16. Juni 2009 fand in Ektaterinenburg (Russland) der erste brasilianisch-russisch-indische-chinesische Gipfel statt. Auf der Tagesordnung standen zentrale Themen der Krise, insbesondere die Stellung des Dollars als Weltw&#228;hrung. Im Abschlusskomminiqué wurde eine Abl&#246;sung des Dollars gefordert. Als n&#228;chstes steht der UN-Gipfel mit gleichem Thema an.</p>
<p>Sicher kann eine Abl&#246;sung des Dollars als Reservew&#228;hrung nicht einfach gefordert werden. Aber viele Nationen wollen sich nicht mit der Situation wie sie ist arrangieren &#8211; ein schwacher Dollar, durch nichts gedeckt. Eine Luftnummer.</p>
<p><strong>Iran</strong></p>
<p>Der Aufruhr im Iran wird zu einer Sturz der Regierung Ahmadinedschad f&#252;hren. Im Neunondhoroskop f&#252;t Teheran bildet Uranus ein Quadrat zur Neunmond-Pluto-Opposition und Saturn als Herrscher des elften Hauses ein Quadrat zur IC/MC-Achse. Dem Iran stehen harte Zeiten und b&#252;rgerkriegs&#228;hnliche Zust&#228;nde bevor.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Artikel</strong></p>
<p>Von der unheimlichen Macht der Wall-Street-Manager (<a href="http://info.kopp-verlag.de/news/von-der-unheimlichen-macht-der-wall-street-manager.html">http://info.kopp-verlag.de/news/von-der-unheimlichen-macht-der-wall-street-manager.html</a>)</p>
<p>Superstar Obama &#8211; nur eine Ver&#228;nderung in der Form und wenig Bewegung bei den Inhalten!</p>
<p>USA (i<a href="http://nfo.kopp-verlag.de/news/superstar-obama-nur-eine-vernnnderung-in-den-formen-der-politik-und-wenig-bewegung-bei-den-inhalten.html">nfo.kopp-verlag.de/news/superstar-obama-nur-eine-vernnnderung-in-den-formen-der-politik-und-wenig-bewegung-bei-den-inhalten.html</a>)</p>
<p>Bretton Woods und der Untergang des Dollars</p>
<p>(<a href="http://info.kopp-verlag.de/news/bretton-woods-und-der-untergang-des-dollars-astrologische-prognosen-zum-finanzcrash.html">info.kopp-verlag.de/news/bretton-woods-und-der-untergang-des-dollars-astrologische-prognosen-zum-finanzcrash.html</a>)</p>
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		<item>
		<title>Zum Geburtstag viel Gutes, Gl&#252;ck und Segen, liebes Deutschland!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Wäscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein wichtiger Tag darf nicht unerw&#228;hnt bleiben!
Auch wenn ich heute nichts Astrologisches beitragen werde, so gedenke ich doch des Landes, das meine Heimat wurde.
Als Kind einer Reihe von Ahnen, die vertrieben wurden, fl&#252;chten mussten und auszogen, um ein besseres Leben f&#252;hren zu k&#246;nnen, ist es mir nicht egal, was aus diesem Land wird, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2549" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><img class="size-full wp-image-2549" title="Grundgesetz" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/grundgesetz.jpg" alt="abbildung" width="255" height="400" /><p class="wp-caption-text">Grundgesetz der BRD</p></div>
<p>So ein wichtiger Tag darf nicht unerw&#228;hnt bleiben!</p>
<p>Auch wenn ich heute nichts Astrologisches beitragen werde, so gedenke ich doch des Landes, das meine Heimat wurde.<span id="more-2548"></span></p>
<p>Als Kind einer Reihe von Ahnen, die vertrieben wurden, fl&#252;chten mussten und auszogen, um ein besseres Leben f&#252;hren zu k&#246;nnen, ist es mir nicht egal, was aus diesem Land wird, in dem meine Geschwister und ich dann das Licht der Welt erblickten. Nat&#252;rlich war nicht alles rosig, und das Gold gl&#228;nzte woanders immer goldener.</p>
<p>Aber ich bin mir im tiefsten Inneren sicher, dass es einen Grund hat, warum ich hier geboren wurde und aufwuchs. Fr&#252;her wollte ich immer weg, in ein anderes Land. Ich wu&#223;te jedoch nie, was ich eigentlich suchte. Ich f&#252;hlte mich nur nie wirklich verstanden. Es bedurfte lange Umwege, bis ich verstand -  im Herzen, im Geist und mit meiner Seele.</p>
<p>Heute m&#246;chte ich nicht mehr weg. Ganz im Gegenteil. Ich w&#252;&#223;te nicht, wo ich lieber leben w&#252;rde, als hier in dem Land, auf dessen Boden ich meine ersten Schritte lief. Jeden Tag sp&#252;re ich mehr, wie ich in Deutschland und in meinem Inneren ankomme.</p>
<p>Das bedeutet nicht Stillstand, denn es gibt noch viel zu tun, auch in Deutschland. Ankommen bedeutet f&#252;r mich u.a., gesellschaftliche Verantwortung f&#252;r mein Handeln zu &#252;bernehmen. Es bedeutet, Vorbild zu sein. Es bedeutet, meine Aufgaben zu lieben.</p>
<p>An diesem Freudentag m&#246;chte ich Sie alle dazu aufrufen, einen wunderbaren Gedanken zu denken, was schon besonders gut l&#228;uft in Deutschland; oder wof&#252;r es sich lohnt, hier zu leben; oder was jeder besonders gerne hat &#8230; Wie w&#228;re es, wenn wir heute alle damit beginnen w&#252;rden, alle zur selben Zeit (MEZ) einen Gedanken zu denken? Und nachdem nicht alle von Ihnen diesen Beitrag gleich nach Erscheinen lesen werden, gebe ich ein paar Uhrzeiten durch, an denen &#8220;Gedenkt&#8221; und &#8220;Gedankt&#8221; werden kann. Ich schlage vor: 15 Uhr, 18 Uhr und 21 Uhr.</p>
<p>Und wer nicht genug davon hat, der kann t&#228;glich ruhig damit weiter machen &#8211; jeden Tag einen wertsch&#228;tzenden Gedanken zu denken &#8211; wer wei&#223;, wozu es gut ist!</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Alles Gute zum Geburtstag &#8211; Deutschland!</strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Finanzkrise: Prognose zur Neumondphase vom 26.03.2009 &#8211; 25.04.2009 und Ausblick</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/berichte/finanzkrise-prognose-260309/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 00:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Lust darauf, den Kopf&#8230;?
Was Sie hier lesen k&#246;nnen

Das Szenario heute:  Fakten der Krise
Die Konferenz von Bretton Woods – wie der Dollar die Leitw&#228;hrung wurde
Ein neues Bretton Woods?
Bretton Woods und die totale Sonnenfinsternis vom 22.7.2009
Was erfahren wir von all dem im kommenden Neumond-Monat?
Was wird aus dem Euro?

Das Szenario heute:  Fakten der Krise

Gro&#223;e Ereignisse werfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2423" title="fotolia_11653311_xs2" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_11653311_xs2-200x300.jpg" alt="abbildung" width="200" height="300" /></p>
<p>Lust darauf, den Kopf&#8230;?</p>
<h3><span style="color: #993300;"><strong>Was Sie hier lesen k&#246;nnen</strong></span></h3>
<ul>
<li>Das Szenario heute:  Fakten der Krise</li>
<li>Die Konferenz von Bretton Woods – wie der Dollar die Leitw&#228;hrung wurde</li>
<li>Ein neues Bretton Woods?</li>
<li>Bretton Woods und die totale Sonnenfinsternis vom 22.7.2009</li>
<li>Was erfahren wir von all dem im kommenden Neumond-Monat?</li>
<li>Was wird aus dem Euro?</li>
</ul>
<h3><span style="color: #993300;">Das Szenario heute:  Fakten der Krise</span></h3>
<blockquote>
<p><em><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Gro&#223;e Ereignisse werfen ihre Dementis voraus. Lothar Schmidt</span></em></p>
</blockquote>
<p>Am 26. November 2008 sagte Barack Obama: &#8220;Jetzt geht es nicht um ›big government‹ oder ›small government‹. Mir geht es jetzt darum, eine kl&#252;gere Regierung zu bilden, die sich auf das konzentriert, was funktioniert&#8221;.</p>
<p><span id="more-2422"></span></p>
<p>Markante Worte. Und was funktioniert heute? Immer mehr Banken und Unternehmen sind weltweit zahlungsunf&#228;hig, die Zwangsversteigerungen von H&#228;usern und die Zahlungsausf&#228;lle im amerikanischen Kreditkartengesch&#228;ft nehmen rasant zu. In den USA gibt es seit 2005 eine wachsende Zahl an Zeltlagern, in denen Menschen leben, die ihre H&#228;user verloren haben. Wie das Arbeitsministerium in Washington Anfang Januar 2009 mitteilte, gingen im vergangenen Jahr fast 2,6 Millionen Arbeitspl&#228;tze verloren. Die Arbeitslosenquote stieg von 6,8 Prozent im November auf 7,2 Prozent im Dezember &#8211; der h&#246;chste Stand seit 15 Jahren. Doch wer sich die M&#252;he macht, genau und  ohne Zahlentricks nachzurechnen,  kommt auf 18 %.</p>
<p>Auch in Deutschland sind die Zahlen gesch&#246;nt. Rechnet man die Zahl aller tats&#228;chlich Erwerbslosen zusammen, also alle, die Arbeitslosengeld I und II bekommen, sind es etwa doppelt so viele wie angegeben: Aus 3,268 Millionen im  Jahresdurchschnitt 2008 werden 6,1 Millionen.</p>
<p><span style="color: #888888;"><span style="line-height: 150%;">Ein weiteres Thema ist die Inflation. Am 30.12.2008 schrieb SPIEGEL ONLINE: »</span><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">Dieses Jahr kam die Deutschen teuer zu stehen: Die Preise sind 2008 so stark gestiegen wie seit 1994 nicht mehr &#8211; um 2,6 Prozent. Erst die Wirtschaftskrise dr&#252;ckt die Kosten jetzt wieder. In seinem Buch &#8220;Crashkurs&#8221; kommt Dirk M&#252;ller allerdings auf etwa 9,8 %, indem er die einfach Formel anwendet: Geldmengenwachstum minus Wirtschaftswachstum = Inflation. Da das Geldmengenwachstum 2007 etwa 12 % betrug, von dem ca. 2,2 % Wirtschaftswachstum abzuziehen sind, ergibt sich eine Inflationsrate von ca. 9,8 %. Einen ausgesprochen aufschlussreichen Artikel dazu hat auch Gerhard Wisnewski geschrieben:  &#8220;Der Inflationsschwindel Teil I und II&#8221; (</span></strong><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/der-inflationsschwindel-teil-1/archive/4.html">http://info.kopp-verlag.de/news/der-inflationsschwindel-teil-1/archive///4.html</a><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">; </span></strong><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/der-inflationsschwindel-teil-2/archive/4.html">http://info.kopp-verlag.de/news/der-inflationsschwindel-teil-2/archive///4.html</a><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;"> ).</span></strong></span></p>
<p><span style="line-height: 150%;"><img class="alignleft size-medium wp-image-2425" title="SOS" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_12433755_xs-300x299.jpg" alt="abbildung" width="275" height="275" /><br />
</span>Nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im M&#228;rz 2009 hat die Finanzkrise weltweit bereits Verm&#246;genswerte von rund 40 Billionen Euro vernichtet. Asien war st&#228;rker betroffen als andere aufstrebende Regionen, wird sich jedoch laut dieser Studie auch schneller wieder erholen.<br />
Auch die Weltbank hat k&#252;rzlich in einer neuen Prognose vor enormen Problemen in diesem Jahr gewarnt: Der Handel wird einbrechen, die globale Wirtschaft zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg schrumpfen: Besonders hart wird es die Entwicklungsl&#228;nder treffen, Armut und Unruhen drohen &#8211; reichere Staaten sollen helfen.
</p>
<p>Doch wie soll das alles gehen? Ungeachtet dessen, was wir zu h&#246;ren bekommen, gibt es nirgendwo ein wirklich solides Fundament, von dem aus Hilfsaktionen, in welche Richtung auch immer, m&#246;glich sind. Der einzige Weg war und ist, die Situation durch &#220;bernahme von Staatsgarantien und Teilverstaatlichungen in einem empfindlichen Gleichgewicht zu halten, das gleichzeitig die Schuldenschraube nach oben schnellen l&#228;sst.</p>
<p>Matthias Warneke, der Mann, der die Schuldenuhr in Berlin mit Zahlen f&#252;ttert, musste fr&#252;her einmal im Jahr auf die Leiter steigen, um neue Zahlen einzugeben. Das hat sich nun ge&#228;ndert. Nach seinen Berechnungen wird die Verschuldung 2009 um 4439 Euro pro Sekunde steigen. 2008 waren es nur 474 Euro gewesen (SPIEGEL Nr. 13, 9.3.2009).</p>
<p>Wie kann es dann sein, dass sich der Dollar recht gut zu halten scheint und der amerikanische Aktienmarkt immer wieder kr&#228;ftig ins Plus dreht, auch ohne entsprechende Nachrichten?  Als Gesamtkurve gesehen trudeln die Aktienm&#228;rkte weltweit nur abw&#228;rts.  Der deutsche Aktienindex hat sich im Verlauf der Krise halbiert, europ&#228;ische Banktitel haben ¾ ihres Wertes verloren. Anderswo sieht es in keiner Weise besser, sondern eher schlechter aus. Dass der Wert des Dollars und die amerikanischen Aktienkurse nicht realistisch sind, sondern durch Marktmanipulation gest&#252;tzt werden, ist mittlerweile f&#252;r jeden, der es wissen will, ein offenes Geheimnis. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie die privaten Bankiers zu nennen, die hinter der amerikanischen Notenbank »FED« (Federal-Reserve-System) standen und noch stehen: klingende Namen wie J.P. Morgan Chase, Citibank, Lehman Brothers, Goldman Sachs, Morgan Stanley.</p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">In den Massenmedien werden mittlerweile &#8211; allen immer wieder stattfindenden Verharmlosungen durch Politiker zum Trotz &#8211; die Frage einer Weltw&#228;hrungsreform und eines neuen Bretton-Woods-Systems diskutiert. Am 23. M&#228;rz 2009 fragte nun auch die BILD-Zeitung: &#8220;Kann die Krise den Euro als W&#228;hrung gef&#228;hrden&#8221;?  und sprach &#252;ber die 1 Billion (1000 Milliarden Dollar!), die die US-Notenbank nun insgesamt in die M&#228;rkte pumpen wird:  bis zu 750 Mrd. Dollar (577 Mrd. Euro), um die Banken wieder fl&#252;ssig zu  machen, und bis zu 300 Mrd. Dollar, um langfristige amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. Gleich wie dem B&#252;rger das verkauft wird – es ist die »Ultima Ratio«, der letzte Ausweg, da es keinen Spielraum mehr gibt, um die Leitzinsen zu senken. (vergl. Michael Grandt: &#8220;In den USA droht massive Geldentwertung – Gefahr auch f&#252;r europ&#228;ische Sparer&#8221;, </span></p>
<p><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/in-den-usa-droht-massive-geldentwertung-gefahr-auch-fuer-europaeische-sparer.html">http://info.kopp-verlag.de/news/in-den-usa-droht-massive-geldentwertung-gefahr-auch-fuer-europaeische-sparer.html</a> ).</p>
<p>Vor nicht allzu langer Zeit galten solche Vermutungen bei vielen noch als Verschw&#246;rungstheorien und ernteten ein sp&#246;ttisches L&#228;cheln von all jenen, die glaubten, es besser zu wissen.</p>
<p>Und nun?</p>
<p>Um zu verstehen, was heute ist und wie es weiter gehen wird, gehen wir in der Geschichte etwas mehr als 60 Jahre zur&#252;ck.</p>
<p><a name="2"></a><span style="color: #993300;"><strong>Die Konferenz von Bretton Woods &#8211; wie der Dollar zur Leitw&#228;hrung in der Welt wurde</strong></span></p>
<p>Noch w&#228;hrend des Zweiten Weltkrieges, am 22. Juli 1944, wurde auf der Konferenz von Bretton Woods in New Hampshire, USA, von 730 Abgeordneten aus 44 alliierten Staaten ein neues W&#228;hrungssystem beschlossen und nach dem Tagungsort benannt. Ziel war eine umfassende Neuordnung der Weltwirtschaft nach dem Krieg. Man vereinbarte feste Wechselkurse gegen&#252;ber dem Dollar, der zur Gold gedeckten Leitw&#228;hrung wurde. Eine Unze Gold hatte den Wert von 35 US-Dollar und die amerikanische Notenbank war verpflichtet, Dollar gegen Gold einzutauschen. Da die W&#228;hrungen der Mitgliedsl&#228;nder zu einem festen Kurs in Dollar tauschbar waren und dieser wiederum in Gold waren diese W&#228;hrungen indirekt ebenfalls Gold gedeckt. Geld konnte folglich nicht einfach gedruckt werden, da die Verpflichtung bestand, ebenso viel wie ausgegeben wurde, an Gold einzulagern. W&#228;hrend die USA jedoch eine autonome W&#228;hrungs- und Geldpolitik betreiben konnten, mussten die anderen Mitgliedsl&#228;nder durch Interventionen auf dem Devisenmarkt sicherstellen, dass sie den vereinbarten Wechselkurs einhielten.</p>
<p>Wie ging es weiter?</p>
<p>Gold ist knapp, seine F&#246;rderung aufwendig. Die Goldmenge w&#228;chst weltweit nur in geringem Umfang. Damals besa&#223;en die USA 90 % der Goldvorr&#228;te, unter anderem, weil sie das im Privatbesitz befindliche Gold enteignet hatten und 40 Jahre lang den Privatbesitz verboten. Da die Staaten gro&#223;e Export&#252;bersch&#252;sse erzielten war der Dollar knapp und hoch im Kurs. Doch Amerika brauchte immer mehr Geld, nicht zuletzt, um den Vietnam- und Koreakrieg zu finanzieren. Also weitete die »FED«  die Geldmenge aus (man nennt das »Geld sch&#246;pfen«), bis es zu einer Dollarschwemme kam, die in keiner Weise mehr Gold gedeckt war, und das Vertrauen der Mitgliedsl&#228;nder des Abkommens in den Dollar sank. Eine sich immer schneller drehende Abw&#228;rtsspirale setzte ein.</p>
<p>Im November 1967 beschloss die britische Regierung, das Pfund, das damals die wichtigste Reservew&#228;hrung nach dem Dollar war, um 14% abzuwerten.  In der Folge setzte an der  Londoner B&#246;rse ein »Run«  auf Gold ein. Im  M&#228;rz 1968 beschloss die US-Regierung, den Dollar nur noch gegen&#252;ber Zentralbanken in Gold zu tauschen. Als dann Frankreich 1969 seine Dollarreserven in Gold einl&#246;sen wollte, waren die USA zahlungsunf&#228;hig. Die US-Goldreserven reichten nicht einmal aus, um die Forderungen eines einzigen Mitgliedslandes zu erf&#252;llen. Am 15. August 1971 k&#252;ndigte Pr&#228;sident Nixon die Verpflichtung der USA, Dollar in Gold einzul&#246;sen, vollst&#228;ndig.</p>
<p>1973 brach das Bretton-Woods-System endg&#252;ltig zusammen. Der Dollar-Gold-Standard war am Ende. Es folgte eine Dollarkrise, die bis in die 1980er Jahre hinein andauerte.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2426" title="flying dollars; with clipping path" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_6240559_xs-225x300.jpg" alt="abbildung" width="225" height="300" />Da die Verpflichtung, eine der Geldmenge entsprechende Menge an Gold einzulagern sowie feste Wechselkurse entfielen, konnten die Notenbanken, allen voran die »FED«, Geld sch&#246;pfen wie sie es f&#252;r richtig hielten. »Fiat money« &#8211; Geld, das nicht oder nur teilweise durch reale Verm&#246;genswerte gedeckt ist, beherrschte nun die Welt. Das Wort ist von »fiat lux«, lat. »es werde Licht« abgeleitet. Weniger freundlich ausgedr&#252;ckt bedeutet es, dass das<span style="line-height: 150%;"> Geld, das Sie und ich in H&#228;nden halten, das Papier nicht wert ist, auf das es gedruckt ist. Es ist ein Versprechen, dem, der es &#252;bergibt, etwas zur&#252;ckzugeben. Aber was? Gold oder Silber entfallen zum aktuellen Zeitpunkt. Wie Pr&#228;sident Nixon am 15. August 1971 die Verpflichtung, Dollar gegen Gold einzutauschen schlichtweg k&#252;ndigte, so kann dieses Versprechen jederzeit gek&#252;ndigt bzw. nicht eingel&#246;st werden. In seinem Buch »Das Silberkomplott«, das fundiert und fl&#252;ssig geschrieben verstehen l&#228;sst, was Geld ist und wie es zustande kommt,  spricht Reinhard Deutsch unumwunden von »Falschgeld«. Denn der gr&#246;&#223;te Teil der Geldmenge <em><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-style: normal;">existiert nur auf dem Computer-Bildschirm oder auf Papier-Bankausz&#252;gen, und wird von Banken erzeugt</span></em><strong><em><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">, </span></em></strong><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">wenn sie Kredite gew&#228;hren<em>. </em>Mehr dazu finden Sie z. B. in Ellen Browns aufschlussreichem Artikel &#8220;</span></strong>Nachhaltige Regierung: Finanzierung eines &gt;neuen&lt; New Deal<strong>&#8221; </strong><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;"> (</span></strong></span><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/nachhaltige-regierung-finanzierung-eines-neuen-new-deal.html"><span style="line-height: 150%;">http://info.kopp-verlag.de/news/nachhaltige-regierung-finanzierung-eines-neuen-new-deal.html</span></a><strong><span style="line-height: 150%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">).</span></strong></p>
<p>Die Folgen dieser Geldsch&#246;pfung sind bekannt: Immer mehr ungedecktes Geld floss in die Wirtschaft. Die Staaten gaben Staatsanleihen aus, die sie nie zur&#252;ckzahlten, sondern mit neuen Staatsanleihen finanzierten, ebenso wie die anfallenden Zinsen und Zinseszinsen. &#220;ber Jahre hinweg funktionierte dieses System des Konsums auf Pump vor allem in den USA hervorragend, weil &#214;l weltweit in Dollar bezahlt werden musste (Dollar-&#214;l-Standard). Die dadurch entstehenden Schulden in Form von Staatsanleihen und Derivaten wurden in alle Welt, auch nach Deutschland, verkauft. Heute nennt man sie »faule Papiere«.</p>
<p>Das bedeutete, die US Finanz- und Machtelite sicherte sich gezielt ein Pl&#228;tzchen an der Sonne, das die gesamte restliche Welt bezahlte, und trieb obendrein ihre eigenen Staatsb&#252;rger durch unseri&#246;se Kreditvergaben in die Schuldenfalle.</p>
<h3><span style="color: #993300;"><strong>Ein neues Bretton Woods?</strong></span></h3>
<p>Seit Herbst 2008 spricht man nun von einem neuen Bretton-Woods-System, das »Bretton-Woods II« und auch gelegentlich »Bretton-Woods III« genannt wird, da es ein informelles, nicht vertraglich unterzeichnetes Bretton-Woods II schon gegeben hat, bei dem L&#228;nder wie China, Japan, Deutschland, usw. die USA st&#252;tzten.</p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">Wie kommt es zu dieser R&#252;ckwendung zu einem veralteten System, das nicht funktioniert hatte? Dies l&#228;sst sich schnell verstehen, wenn wir bedenken, dass die Schuldenlast der USA (und auch anderer L&#228;nder) nicht mehr zu tilgen ist. F. William Engdahl schreibt in seinem neu erschienenen Buch »Der Untergang des Dollar-Imperiums«: »1910 betrugen die Schulden der USA auf Bundesebene 1 Milliarde Dollar oder 12,40 Dollar pro Kopf. Anfang 2009 lag sie bei &#252;ber 11 Billionen Dollar oder 35 000 Dollar f&#252;r jeden Amerikaner, vom S&#228;ugling bis zum Greis. Allein die Zinsen an die Banken und Gl&#228;ubiger beliefen sich auf &#252;ber 450 Milliarden Dollar pro Jahr. &#220;berg&#228;be man die gesamten Vereinigten Staaten den Bankern zur R&#252;ckzahlung der Schulden, dann betr&#252;gen diese Schulden zwei, drei Amerikas«. Engdahl pr&#228;gte bereits im November 2007 den heute h&#228;ufig verwendeten Begriff eines »financial tsunami« (</span><a href="http://www.financialsense.com/editorials/engdahl/2007/1124.html"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">http://www.financialsense.com/editorials/engdahl/2007/1124.html</span></a><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">).</span></p>
<p>Die Artikelserie I – V »Der finanzielle Tsunami« finden Sie auf Deutsch auch hier: <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/der-finanzielle-tsunami-teil-i-eine-schmerzhafte-lektion-fuer-die-deutsche-bank.html">http://info.kopp-verlag.de/news/der-finanzielle-tsunami-teil-i-eine-schmerzhafte-lektion-fuer-die-deutsche-bank.html</a>.</p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">Wie Ellen Brown in ihrem Artikel »Klamme US-Bundesstaaten m&#252;ssen sich jetzt im Bankgesch&#228;ft engagieren« zeigt, sind derzeit 46 der 50 US-Bundesstaaten zahlungsunf&#228;hig und m&#252;ssen voraussichtlich innerhalb der n&#228;chsten zwei Jahre Bankrott anmelden </span></p>
<p><span style="line-height: 150%;">(</span><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/klamme-us-bundesstaaten-muessen-sich-jetzt-im-bankgeschaeft-engagieren-north-dakota-zeigt-wie-es-g.html"><span style="line-height: 150%;">http://info.kopp-verlag.de/news/klamme-us-bundesstaaten-muessen-sich-jetzt-im-</span>bankgeschaeft-engagieren-north-dakota-zeigt-wie-es-g.html</a>).</p>
<p>Nur ein »Reset«, bei dem alle Zeiger auf Null gestellt werden, kann den Sog dieses schwarzen (Schulden-)Lochs beenden. 1973 wurde der Reset-Knopf mit der Aufgabe des Gold-Standards gedr&#252;ckt. Heute bedeutet das eine W&#228;hrungsreform.</p>
<p><a name="4"></a><span style="color: #993300;"><strong>Bretton Woods und die n&#228;chste totale Sonnenfinsternis vom 22.07.2009</strong></span></p>
<p>Astrologisch wird Bretton Woods mit der kommenden totalen Sonnenfinsternis vom 22.7.2009 f&#252;r den Zeitraum von einem Jahr wieder hochaktuell. Die Auswirkungen dieser Finsternis machen sich schon etwas fr&#252;her, also bereits in den kommen drei Monaten bemerkbar. Die beiden Hauptkomponenten des Abkommens, der Dollar als Leitw&#228;hrung und eine Edelmetalldeckung bzw. eine Form von W&#228;hrungsdeckung, werden zum Hauptthema der weltweiten Suche nach einem neuen Finanzsystem. Wie damals in Bretton Woods muss die Weltwirtschaft neu geordnet werden und wie damals zieht diese Neuordnung unweigerlich eine Verschiebung der Machtbl&#246;cke nach sich, die bereits eingesetzt hat.</p>
<p>Unser Wirtschaftssystem von Zins und Zinseszins, das die Schuldenmenge zur Gigablase aufbl&#228;ht, hat ausgedient. Es wird einen »Reset« geben und die Wiedereinf&#252;hrung einer Edelmetall gedeckten W&#228;hrung. Alternativ kommt als Deckung ein Warenkorb in Frage, der aus bestimmten G&#252;tern und Leistungen ermittelt wird.</p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">Es existieren auch Vorschl&#228;ge, Geld wieder mit einem realen Wert zu versehen wie in den Zeiten, in denen man mit Silber- oder Goldm&#252;nzen bezahlte. In jedem Fall wird Geld nicht mehr frei sch&#246;pfbar sein. Eine Regulierung der Geldmenge &#8211; das war auch das Prinzip, auf dem der Vertrag von Bretton Woods fu&#223;te. Die zunehmenden staatlichen Interventionen,  Not&#252;bernahmen und der Versuch, marktwirtschaftliche Ausw&#252;chse einzud&#228;mmen, sind Ausdruck der bis 1923/24 dauernden Zeitphase, in der Pluto den Steinbock durchl&#228;uft. Hier geht es um mehr Kontrolle, zu der nicht zuletzt neue Ausw&#252;chse wie der »gl&#228;serne Mensch« geh&#246;ren (Udo Ulfkotte: Hallo B&#252;rger: Heute gl&#228;sern – morgen nackt; </span></p>
<p><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/informationen-die-helfen-heute-sind-wir-glaesern-morgen-sind-wir-nackt.html">http://info.kopp-verlag.de/news/informationen-die-helfen-heute-sind-wir-glaesern-morgen-sind-wir-nackt.html</a>). Doch all diese Interventionen intensivieren nur das eigentliche Problem: den gigantischen Anstieg der Verschuldung.</p>
<p>Topaktuell ist auch der Plan des Engl&#228;nders John Maynard Keynes. Auf der Konferenz von Bretton Woods wurde er zugunsten des Plans des Amerikaners John White abgelehnt, der den Dollar favorisierte. Keynes´ oberstes Ziel war die Vollbesch&#228;ftigung, die durch eine Mischung aus freier Wirtschaft und staatlichen Interventionen sichergestellt werden sollte. Er sah eine Weltbank vor, die als Zentralbank f&#252;r die gesamte Welt dienen sollte. Eine Weltbank wurde geschaffen, sie stellt jedoch heute haupts&#228;chlich Gelder f&#252;r die Entwicklungshilfe bereit. Keynes` Lehre wird in den Konjunkturprogrammen bereits angewendet. Vor allem die aktuelle US-Regierung, die mit der Absicht angetreten war, den Einfluss des Staates zu verringern, geht nicht mehr davon aus, dass sich die M&#228;rkte selbst regulieren. Sie antwortet auf die Finanzkrise mit der &#220;berzeugung: Der Markt ist hilflos, der Staat muss eingreifen und l&#228;sst die Wirtschaftspolitik von John Maynard Keynes mit Billioneneinsatz wieder aufleben. Die Liste der Staatseingriffe ist inzwischen imposant.</p>
<p><a name="5"></a><span style="color: #993300;"><strong>Was erfahren wir von all dem im kommenden Neumond-Monat?</strong></span></p>
<p style="text-align: center;" align="center"><!--[if gte vml 1]><v :shape id="Bild_x0020_5" o:spid="_x0000_i1026"  type="#_x0000_t75" style='width:171pt;height:113.25pt;visibility:visible;  mso-wrap-style:square'> <v :imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\user\LOKALE~1\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image011.jpg" mce_src="file:///C:\DOKUME~1\user\LOKALE~1\Temp\msohtmlclip1\01\clip_image011.jpg"   o:title="Fotolia_9901791_XS" /> </v>< ![endif]--><!--[if !vml]--><img class="alignleft size-medium wp-image-2424" title="neumond-washington-26032009" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/neumond-washington-26032009-300x263.jpg" alt="abbildung" width="300" height="263" /><br />
<!--[endif]-->
</p>
<p>Besonders ins Auge f&#228;llt das Horoskop der USA, die weiterhin versuchen werden, sich als Rettungsmotor der Krise und des »Change« zu profilieren. Der kommende Weltfinanzgipfel am 2. April bietet die Plattform daf&#252;r. Von US-Finanzminister Timothy Geithner ist bereits zu h&#246;ren, das amerikanische Finanzsystem brauche einen Komplettumbau, und <strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">Barack Obama hat die internationale Gemeinschaft in einem eindringlichen Appell zur Kooperation aufgerufen. Der US-Pr&#228;sident r&#228;umte in einem Zeitungsbeitrag kurz vor dem G-20-Gipfel ein, sein Land habe Anteil »an dem Chaos« &#8211; unterstrich aber auch seine F&#252;hrungsrolle (Quelle: SPIEGEL ONLINE 24.03.2009). Dass die USA hier noch einem alten Selbstbild nachh&#228;ngen zeigt das kommende Sonnenfinsternishoroskop in aller Deutlichkeit.</span></strong></p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">Aus der Not wird eine Tugend gemacht, denn die Gelder aus dem Ausland flie&#223;en sp&#228;rlicher und auch mehr Forderungen an die USA werden zu vernehmen sein. Vorstellbar ist, dass die USA versuchen, mit einer neuen Verschuldungskampagne die Konsumblase noch einmal aufzupumpen. Eine solche Aktion wird ein Bumerang werden. Die Bereitschaft, Amerika z. B. durch den Kauf von Staatsanleihen zu st&#252;tzen, wird gegen Null gehen. Dies zeigt sich auch darin, dass die »FED«  inzwischen gezwungen ist, selbst amerikanische Staatsanleihen zu kaufen und daf&#252;r die Druckerpresse anzuwerfen (Michael Grandt: In den USA droht massive Geldentwertung – Gefahr auch f&#252;r europ&#228;ische Sparer; </span> <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/in-den-usa-droht-massive-geldentwertung-gefahr-auch-fuer-europaeische-sparer.html"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">http://info.kopp-verlag.de/news/in-den-usa-droht-massive-geldentwertung-gefahr-auch-fuer-europaeische-sparer.html</span></a><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;">).</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-weight: normal;"><br />
</span></p>
<p>Wichtig in diesem Zusammenhang ist der Gegensatz in der Wirtschaftspolitik Amerikas und Europas. Er liegt darin, dass die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) laut Statuten vorrangig f&#252;r Geldwertstabilit&#228;t sorgen soll, w&#228;hrend die <span style="line-height: 150%;">»FED«<strong> </strong></span>ebenso das Wirtschaftswachstum im Auge haben muss. Unsummen werden in Form von US-Konjunkturprogrammen ausgegeben, um den Abschwung zu bremsen, w&#228;hrend die EZB und die europ&#228;ischen Regierungen das Geld zusammenhalten, weil sie in der vergleichsweise geringen Inflation die Hauptgefahr sehen. Eine US-Forderung nach weiteren Wirtschaftsprogrammen hat die EU k&#252;rzlich abgelehnt. Auf dem Weltfinanzgipfel im April wird dies erneut diskutiert, denn die USA pochen, wie beschrieben, nach wie vor auf ihre F&#252;hrungsrolle. Aktuell  stemmt sich nur Spanien mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm gegen die Immobilienkrise und folgt damit dem Beispiel der USA, Japans und Taiwans.</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass die Horoskope einer Reihe wirtschaftspolitisch wichtiger L&#228;nder und auch f&#252;r Br&#252;ssel als Sitz der EU eine Fokussierung nach au&#223;en, auf Ereignisse, die ganz konkret in einem (USA) oder mehreren L&#228;ndern geschehen, anzeigen. &#220;berall geht es um Schulden, W&#228;hrung und um die Frage nach einem neuen Modell, das die Welt retten soll. Das Neumondhoroskop der USA  zeigt eindeutig massive &#220;berlebens- und Existenzprobleme, gegen die Obama mit einer Mischung aus Kooperationsangeboten und Forderungen um Unterst&#252;tzung ank&#228;mpft.  Die Bundesregierung wird sich weiterhin weigern, das Loch auf amerikanische Weise zu stopfen und ihren eigenen Kurs verfolgen. Es ist von heftigen Ersch&#252;tterungen wie weiteren Exporteinbr&#252;chen auszugehen. M&#246;glich ist auch ein Gewaltakt.</p>
<p>Chinas weltpolitische Position wird weiter an Bedeutung gewinnen. Von Peking sind konkrete Forderungen und Ma&#223;nahmen zu erwarten, da sich auch hier die Inlandsituation zuspitzt und die Regierung eine steigende Masse unzufriedener, arbeitsloser B&#252;rger f&#252;rchtet.  Ein massiveres Auftreten Chinas wird vor allem in der Neumondphase der Fall sein, die am 25.04.2009 beginnt. Aktuell schl&#228;gt China eine neue Leitw&#228;hrung vor, die an die Stelle des Dollars treten soll, und zeigt noch Bereitschaft, amerikanische Staatsanleihen zu kaufen (Quelle: www.n-tv.de, 24.3.2009). Die Frage ist allerdings, was sich wirklich hinter dieser Aussage verbirgt, da die Sonnenfinsternishoroskope 2008/2009 f&#252;r China gr&#246;&#223;ere Probleme anzeigen als bekannt gegeben. Es ist vorstellbar, dass China (und Japan) in einiger Zeit im Gegenteil versuchen  wird, seine 1,95 Billionen an W&#228;hrungsreserven abzusto&#223;en. Schon heute kauft sich Peking global ebenso ein wie der arabische Staatsfonds IPIC  beim Stuttgarter Autobauer Daimler und setzt so Dollar um. Die USA und China k&#246;nnten, was das neue W&#228;hrungskonzept angeht, noch Kontrahenten werden.</p>
<p><span style="line-height: 150%;">&#220;berall in der Welt werden die Ausschreitungen schon in den n&#228;chsten Wochen zunehmen. Die USA bereiten sich auf b&#252;rgerkriegs&#228;hnliche Zust&#228;nde vor, die im Laufe des Jahres zu erwarten sind. Auch innerhalb der EU w&#228;chst die Unzufriedenheit der B&#252;rger. Br&#252;ssel hat nun eine »Beobachtungsstelle« f&#252;r innere Unruhen eingerichtet, in der Erkenntnisse der nationalen Geheimdienste &#252;ber die Unzufriedenheit der Bev&#246;lkerung zusammengef&#252;hrt werden sollen. (Michael Grandt: Wirtschaftskrise: Regierungen haben Angst vor b&#252;rgerkriegs&#228;hnlichen Zust&#228;nden, </span><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/wirtschaftskrise-regierungen-haben-angst-vor-buergerkriegsaehnlichen-zustaenden.html">http://info.kopp-verlag.de/news/wirtschaftskrise-regierungen-haben-angst-vor-buergerkriegsaehnlichen-zustaenden.html</a>).</p>
<p>Die Situation in England spitzt sich dramatisch zu. Es herrscht die schlimmste Rezession seit 100 Jahren. Nach Angaben des SPIEGEL (9/2009) verliert alle sieben Minuten jemand auf der Insel sein Haus. Die n&#228;chsten Neumondhoroskope zeigen wachsendes Chaos. Ein Staatsbankrott ist kurzfristig denkbar. Auch die Ma&#223;nahmen Spaniens zur Stabilisierung werden nicht greifen. Die Frage nach einem neuen Finanz- und W&#228;hrungssystem ist virulent.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2427" title="fotolia_7623868_xs" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_7623868_xs-300x200.jpg" alt="abbildung" width="300" height="200" />Beim zweiten Weltfinanzgipfel am 2. April 2009 in London soll die Finanzwelt neu geordnet werden. Bereits vor dem ersten Weltfinanzgipfel der G20 im November 2008 hatte Deutschland unter anderem eine »Risikolandkarte« f&#252;r Finanzdienstleister und internationale Krisen empfohlen. Auf dieser Landkarte soll die Situation aller Marktteilnehmer sowie die Lage auf den Finanzm&#228;rkten abgebildet werden. Allerdings, so Angela Merkel, g&#228;be es noch ein ziemliches Wirrwarr bei der Erfassung von Daten. Auch in dieser innovativen Idee zeigt sich die k&#252;nftige F&#252;hrungsrolle Deutschlands, das am deutlichsten auf eine durchgreifende Neuordnung des Welt-Finanzsystems pocht. Zun&#228;chst soll es nur um eine Neuordnung der internationalen Finanzm&#228;rkte gehen, doch dahinter wartet mehr.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Was wird aus dem Euro?</strong></span></p>
<blockquote><p><a name="6"></a> <em><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu m&#252;ssen, die sie nicht geschaffen hat. John F. Kennedy </span></em></p></blockquote>
<p><em><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></em></p>
<p>Wenn man die Horoskope f&#252;r die Einf&#252;hrung des Euro als Buchgeld und als Bargeldzahlungsmittel betrachtet, ergeben sich interessante Perspektiven: Der Euro wird ungeachtet seiner vor&#252;bergehenden Schw&#228;che eine zentrale Rolle im Weltfinanzgef&#252;ge einnehmen. Das bedeutet, dass wie immer die W&#228;hrungsreform und Neuordnung der W&#228;hrungslandschaft aussehen werden, der Euro nicht verschwindet. M&#246;glich ist, dass die EU auf die Eurozone beschr&#228;nkt wird. Ein Aufgehen des Euro in einer neuen W&#228;hrung wie z. B.  dem »Amero«  ist nicht anzunehmen. Konkret droht eine massive Entwertung des Dollars, die die einzige Form ist, in der der Dollar &#252;berleben kann. Es wird eine neue Leitw&#228;hrung geben sowie eine globale W&#228;hrungsdeckung nach dem Vorbild von Bretton Woods.</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Eine Analyse des Horoskops von Bretton Woods und seiner Ausl&#246;sung durch die totale Sonnenfinsternis vom 22.07.2009 wird im MERIDIAN Ende April erscheinen.</span></strong></p>
<h2><span style="color: #0000ff;">Nachtrag</span></h2>
<p>Am Abend des 25.03.2009 erschien bei <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,615500,00.html">www.spiegel.de</a> die folgende Nachricht:</p>
<p class="spDottedLine" style="margin: 0pt;">REFORM DES IWF</p>
<h3><span style="color: #993300;">Geithner doch offen f&#252;r Chinas W&#228;hrungsvorschlag</span></h3>
<p><strong>&#220;berraschende Wende: US-Finanzminister Geithner hat sich nun doch &#8220;ziemlich offen&#8221; f&#252;r Chinas Vorschlag einer Reform des W&#228;hrungsfonds IWF gezeigt. Der Dollar solle jedoch weiterhin Leitw&#228;hrung bleiben.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Prognose zur Neumondphase vom 25.02.- 26.03.2009 und Ausblick</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 09:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Finanzkrise &#8211; Panikmache oder Realit&#228;t?
Hoffnung ist ein gutes Fr&#252;hst&#252;ck, aber ein schlechtes Abendbrot.
Francis Bacon 
Einigen unter den Lesern mag meine Prognose vom letzten Monat gewagt oder &#252;berzogen erschienen sein. Lassen Sie sich nicht t&#228;uschen: Auch wenn Barack Obama sich anders als George Bush die Diplomatie und nicht den Krieg auf die Fahnen geschrieben hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #993300;"><strong>Finanzkrise &#8211; Panikmache oder Realit&#228;t?</strong></span></h2>
<p><span class="italic"><em>Hoffnung ist ein gutes Fr&#252;hst&#252;ck, aber ein schlechtes Abendbrot.<br />
Francis Bacon</em> </span></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2351" title="Wall street for sale" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_9844731_xs1-150x150.jpg" alt="abbildung" width="150" height="150" />Einigen unter den Lesern mag meine Prognose vom letzten Monat gewagt oder &#252;berzogen erschienen sein. Lassen Sie sich nicht t&#228;uschen: Auch wenn <span class="bold">Barack Obama</span> sich anders als <span class="bold">George Bush</span> die Diplomatie und nicht den Krieg auf die Fahnen geschrieben hat und ein Aktionsfeuerwerk der Ma&#223;nahmen entwickelt &#8211;  die in der vorigen und in dieser Prognose beschriebenen Fakten und Zahlen sind Realit&#228;t.</p>
<p><span class="bold">Wir alle m&#252;ssen uns fragen, wie die Regierungen &#8211; auch die europ&#228;ischen &#8211; die zugesagten Summen f&#252;r Schutzschirme, Finanzhilfen, Konjunkturprogramme und B&#252;rgschaften finanzieren wollen.</span></p>
<p><span id="more-2350"></span></p>
<p>Rechnet man alle von der <span class="bold">Bundesregierung</span> garantierten Betr&#228;ge zusammen, kommt man auf 2,1 Billionen Euro. In den <span class="bold">USA</span> sind es 8,5 Billionen Dollar, wenn man alles addiert, was schon geflossen ist und noch flie&#223;en soll. Es gibt langfristige Zusagen der Regierung an die Sozialversicherung und das Gesundheitssystem, die alle noch nicht gedeckt sind, sagte der Ex-Chef des US-Rechnungshofes David Walker. Er spricht von einem 50-Billionen-Dollar-Loch, dass jedes Jahr um zwei bis drei Billionen tiefer werde. Finanzminister Timothy Geithner pr&#228;sentierte im Februar einen neuen <span class="bold">Bankenrettungsplan</span> von aktuell 1,5 Billionen Dollar, an dem die Regierung und private Investoren beteiligt sein sollen. Da der Staat mit einer solchen <span class="bold">&#8220;Bad Bank&#8221;</span> als M&#252;llhalde dient, zeigt sich auch in dieser Ma&#223;nahme, dass die USA sich in einer noch dramatischeren  Krise befinden als angenommen.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Die Finanzkrise ist eine Schuldenkrise</strong></span></h2>
<p>Die Politik der Regierungen, mittels <span class="bold">Konjunkturprogrammen</span> immer mehr <span class="bold">Geld in den Markt zu pumpen</span>, geht am eigentlichen Problem vorbei, das in der Schwindel erregenden Verschuldung der Staaten, insbesondere der USA, liegt. Diese Ma&#223;nahme f&#252;hrt nur dazu, dass der Geldwert immer geringer wird. Die Ursachen der Krise werfen so nicht bek&#228;mpft. Geld ist vorhanden oder wird gedruckt &#8211; aber ihm steht seit langem <span class="bold">keine angemessene Wirtschaftsleistung mehr gegen&#252;ber</span>.</p>
<p>Dieser Prozess verst&#228;rkt sich durch die wachsende Rezession. Das im Umlauf befindliche Geld ist <span class="bold">fiat money</span> &#8211; gesch&#246;pftes Geld ohne reale Deckung. Der Name leitet sich von dem lateinischen Begriff <span class="italic">fiat lux</span> ab:  <span class="italic">&#8220;Es werde Licht&#8221;</span>. Heute, am 24.2. hat <span class="bold">Barack Obama</span> versprochen, dass er die Staatsschulden bis zum Ende seiner Amtszeit halbieren will &#8211; und das trotz Konjunkturpaket von 790 Milliarden (siehe Artikel-Link weiter unten). Eine gewagte Ank&#252;ndigung, die Vertrauen schaffen soll. Wie utopisch sie ist, kann z. B. an den genannten Zahlen ermessen werden. Doch was kann der Pr&#228;sident tun? Wir h&#246;ren beruhigende Worte, denn wenn eine Massenpanik ausbr&#228;che, w&#228;re jede Hoffnung darauf, noch irgend etwas zu bewegen, zu Ende. Der <span class="bold">wirtschaftliche Zusammenbruch der USA</span> und seine globalen Auswirkungen lassen sich jedoch nicht verhindern. Er ist nur eine Frage von Monaten. Auch wenn man das so genannte <span class="bold">Bretton-Woods-System</span>, das den damals goldhinterlegten US Dollar zur Leitw&#228;hrung bestimmte, bzw. Bretton-Woods II (die Aufgabe des Goldstandards) astrologisch untersucht, kommt man zum gleichen Ergebnis.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Change &#8211; Frieden und &#214;ffnung</strong></span></h2>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2353" title="About to shake hand" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_11766763_xs2-300x200.jpg" alt="abbildung" width="300" height="200" />Die <span class="bold">allgemeine Friedenspolitik</span> begann schon in der ersten Februarh&#228;lfte. Weil es allen schlecht geht n&#228;hern sich die Staaten an. Bei der <span class="bold">Sicherheitskonferenz in M&#252;nchen</span> streckten die <span class="bold">USA</span> die Hand aus und <span class="bold">Russland</span> schlug ein.  Doch bei n&#228;herer Betrachtung zeigen sich, was die Konkretisierung angeht, gro&#223;e Diskrepanzen zwischen  Moskau und dem Westen. Noch viel w&#228;re f&#252;r einen echten Konsens zu tun. Tatsache ist stattdessen, dass die  Interessen der Staaten, die die Weltpolitik bestimmen, immer st&#228;rker divergieren, ungeachtet dessen, was  nach den Gipfeltreffen der G7 und G20 bekannt gegeben wurde.</p>
<p>Im kommenden Neumondmonat werden die <span class="bold">USA</span> weiterhin st&#228;rker auf andere Staaten zugehen, mit Angeboten, aber auch mit Forderungen. Entscheidungsnotwendigkeiten stehen f&#252;r <span class="bold">Barack Obama</span> an, die eine &#8220;Qual der Wahl&#8221; darstellen, weil sie sich gegen uramerikanische Ziele und Anspr&#252;che wenden,  jedoch  unumg&#228;nglich sind, wenn gerettet werden soll was gerettet werden kann. Auch wird der Pr&#228;sident  versuchen,  Vorstellungen in der <span class="bold">Au&#223;enpolitik</span> zu lancieren, die nicht nur auf  Gegenliebe sto&#223;en.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Das amerikanische und weltweite Desaster</strong></span></h2>
<p><span class="bold">Die Frage, wie das amerikanische Desaster finanziert werden kann, bleibt offen</span>, trotz einem vor&#252;bergehenden  gr&#246;&#223;eren Bestreben nach Einigkeit. Behalten Sie die Situation des Dollars und die W&#228;hrungsthematik aus der  letzten Prognose im Auge. Wenn kein oder zuwenig frisches Geld aus dem Ausland in die USA flie&#223;t, droht der  <span class="bold">Staatbankrott</span>. Und selbst wenn &#8211; die Abw&#228;rtsspiarle der &#220;berschuldung dreht sich  weiter und ist wird dadurch h&#246;chstens etwas verlangsamt.</p>
<p>Insider vermuten, dass namhafte <span class="bold">Rating-Agenturen</span> den Euro durch  ihre Bonit&#228;tsbewertung einiger europ&#228;ischer Staaten k&#252;nstlich niedrig halten w&#228;hrend die <span class="bold">USA  und Gro&#223;britannien</span> in der Bewertung nicht vorkommen. <span class="bold">Bundeskanzlerin Merkel</span> dr&#228;ngt deshalb auf die Schaffung eigener Rating-Agenturen, die verl&#228;&#223;lichere Ergebnisse liefern.<br />
Eine m&#246;glicher Grund f&#252;r dies Abstufung k&#246;nnte sein,  dass sich so Euro und Dollar zu einem Verh&#228;ltnis 1:1   ann&#228;hern k&#246;nnten, sodass die Einf&#252;hrung einer  <span class="bold">Weltw&#228;hrung</span> n&#228;her ins Blickfeld r&#252;ckt.   Das aber w&#228;re mit einer  <span class="bold">Weltw&#228;hrungsreform</span> verkn&#252;pft. In diesem Fall w&#252;rden <span class="bold">Sparguthaben</span> drastisch an Wert verlieren, und <span class="bold">private und staatliche Schulden getilgt</span>.</p>
<p>Zielt die neue Einigkeit der Politiker darauf ab, ein geeignetes Klima zu schaffen? Wir B&#252;rger werden nur  schlecht informiert. In den Massenmedien wurde die Finanzkrise immer wieder herunter gespielt. Wenn wir etwas  lesen oder h&#246;ren, dann ist &#8220;das Kind schon mit dem Bad ausgesch&#252;ttet&#8221;. Denken Sie auch an die z&#228;hen Etappen,  in denen Politiker die Finanzkrise besch&#246;nigten, um dann die Erwartungen &#8220;nach unten zu korrigieren&#8221;.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Europa</strong></span></h2>
<p>Die <span class="bold">europ&#228;ische Misere</span> ist nun nicht mehr zu &#252;bersehen. In DER SPIEGEL, Heft Nr. 5 vom 26.1.2009 kl&#228;rt der <span class="bold">Artikel &#8220;Wann ist der Staat eigentlich pleite?&#8221; </span>&#252;ber europ&#228;ische Zahlen auf &#8211; ein Artikel, der schon viel fr&#252;her h&#228;tte publiziert werden m&#252;ssen.</p>
<p>Weltweit, ob in <span class="bold">China, Russland, Kanada</span> &#8211; die Schulden wachsen, die <span class="bold">Wirtschaftsleistung sinkt</span> und die Unzufriedenheit und  Sorge der B&#252;rger w&#228;chst, z. B. in <span class="bold">China</span>, das zus&#228;tzlich zu steigenden  Arbeitslosenzahlen auch mit einer D&#252;rrekatastrophe k&#228;mpft, oder in <span class="bold">Russland</span>,   dessen Wirtschaft unter den sinkenden Rohstoffpreisen leidet.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Deutschland</strong></span></h2>
<p>Dass die im Februar von den Parteien verf&#252;gte <span class="bold">Schuldenbremse</span>, die sogar im <span class="bold">Grundgesetz verankert</span> werden soll, f&#252;r Bund und L&#228;nder  keine wirklich gl&#252;ckliche Idee ist, zeigt das letzte Neumondhoroskop. Schulden machen ist eine Voraussetzung  f&#252;r Wachstum, die Frage ist nur, in welchem Umfang und mit welchem volkswirtschaftlichen Effekt.  Der Kolumnist Rainer Brichta spricht bei www.teleboerse.de von der &#8220;Volksverdummungskommision&#8221; und  dem &#8220;Schuldenm&#228;rchen&#8221;. Schulden in Schwindel erregende H&#246;he zu machen, die auf Zusagen und Geldsch&#246;pfung ohne realen  Hintergrund, beruhen, kann nicht die L&#246;sung sein.</p>
<p><span class="bold">Dennoch: die Bundesrepublik steht so gut da wie kaum ein anderes Land</span>. Das  zeigen auch die Zahlen.  Als <span class="bold">Investitionsstandort von   US-Unternehmen hat Deutschland den Spitzenplatz in Europa</span> erobert, erstmals vor der Region Osteuropa.</p>
<p>In der kommenden Neumondphase wird <span class="bold">Deutschlands Wort</span> zu Leitlinien, Vertr&#228;gen,    W&#228;hrungsfragen und Sicherheit wieder eine entscheidende Rolle in der Weltpolitik spielen. Nicht dass es    uns wirtschaftlich gut ginge. Die <span class="bold">Rezession</span> ist stark und sie nimmt zu.    Doch die <span class="bold">Bundesrepublik</span> wird in den kommenden Ver&#228;nderungen eine    <span class="bold">Vorbildfunktion </span> erhalten: durch unsere F&#228;higkeit zur Selbstdisziplin,    Ausdauer und dazu, den G&#252;rtel in schwierigen Zeiten enger zu schnallen. Die astrologischen Hintergr&#252;nde    zu dieser Aussage habe ich in meinem Meridian-Artikel dargelegt.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Wie geht es weiter?</strong></span></h2>
<p>Die <span class="bold">gro&#223;en Exportnationen China, Japan, Deutschland und die EU insgesamt</span> werden gezwungen sein, sich auf die <span class="bold">Nachfrage auf dem Binnenmarkt</span> (f&#252;r Europa innerhalb der EU) zu konzentrieren, was zu <span class="bold">Protektionismus</span>, einem R&#252;ckzug auf sich selbst, f&#252;hrt.<br />
Die <span class="bold">gro&#223;en internationalen Organisationen wie der IWF</span> (Internationale W&#228;hrungsfonds), die G7 (genau: G8 Gruppe der Acht, ein Abstimmungsforum, zu dem Deutschland, die USA, Japan, Gro&#223;britannien, Kanada, Frankreich, Italien (= G7) sowie Russland (=G8)geh&#246;ren,  und die G20 (ein informeller Zusammenschluss der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenl&#228;nder, bestehend aus 19 Staaten und der Europ&#228;ischen Union, die OECD und andere werden an Bedeutung verlieren. Das Motto &#8220;Gemeinsam sind wir stark&#8221; findet mit der kommenden Finsternisphase zun&#228;chst sein Ende.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Der n&#228;chste Neumond vom 26.03.3009</strong></span></h2>
<p>Der <span class="bold">n&#228;chste Neumond vom 26.3.2009</span> bringt au&#223;erdem wieder eine andere Zeitqualit&#228;t. Er findet auf einem <span class="bold">Mars/Jupiter/Pluto-Grad</span> statt (6 &#8211; 7 Grad Widder). Meinungen werden wieder h&#228;rter vertreten bis hin zu Fanatismus, auch aus terroristischen Reihen.</p>
<p>Die Details der kommenden Neumond-Monate bis zur <span class="bold">n&#228;chsten totalen Sonnenfinsternis am 22.7.2009</span> zu bestimmen ist nun schwieriger als vorher. Die Weltsituation hat stark an Komplexit&#228;t zugenommen. Die Kan&#228;le, in denen sich die Finanz- und Wirtschaftkrise &#228;u&#223;ert, sind in ihrem weltweiten Zusammenwirken schwer durchschaubar.<br />
<span class="bold">Die Aussagen der totalen Sonnenfinsternis, die den gro&#223;en Zyklus bis zum 11. Juli 2010 bestimmt, sind klar</span>: Die weltweite Finanzbasis, die im Dollar und den globalen Schulden besteht, wird wegbrechen. Die zunehmende staatliche Kontrolle in Banken und Institutionen sowie die wachsender B&#252;rokratisierung werden nicht verhindern k&#246;nnen, dass es <span class="bold">immer schwieriger werden wird, die &#246;ffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten</span>. Mit <span class="bold">weltweiten Unruhen</span> ist zu rechnen. In den <span class="bold">USA, in denen viele Schusswaffen im Umlauf sind</span>, kann sich die Situation schon ab der n&#228;chsten Neumondphase dramatisch zuspitzen.</p>
<p>In jedem Fall werden f&#252;r einige Zeit noch scheinbar ruhigere Phasen mit Umbr&#252;chen wechseln. Dies mag den B&#246;rsenanlegern und denen, die noch immer glauben, die Nachrichten zur Finanzkrise seien aufgebauscht,  Hoffnung geben. Wer in diesen Zeiten richtig gesetzt hat, sei es nun ein Steigen oder Sinken der Kurse, kann sich freuen. Er sollte dies aber nicht als langfristiges Zeichen werten. Was wir brauchen ist Mut und eine Neubewertung dessen, was im Leben wirklich z&#228;hlt.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Die B&#246;rse</strong></span></h2>
<p>Der <span class="bold">Eiertanz der B&#246;rsen</span> ist ohnehin inzwischen weitgehend von den Geschehnissen abgekoppelt. Die amerikanische B&#246;rse antwortete auf jedes zentrale Ereignis der bisherigen Pr&#228;sidentenlaufbahn  Obamas &#8211; ob Inauguration oder Ank&#252;ndigung von Konjunkturhilfen &#8211;  mit einem Absturz.</p>
<h2>Das Neumondhoroskop f&#252;r Washington D.C.</h2>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2354" title="neumond-washington-250220091" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/neumond-washington-250220091-300x262.jpg" alt="abbildung" width="300" height="262" /></p>
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		</item>
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		<title>Prognose zur Neumondphase vom 25.02.- 26.03.2009 und Ausblick</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Panikmache oder Realit&#228;t?
Hoffnung ist ein gutes Fr&#252;hst&#252;ck, aber ein schlechtes Abendbrot.
Francis Bacon 
Einigen unter den Lesern mag meine Prognose vom letzten Monat gewagt oder &#252;berzogen erschienen sein. Lassen Sie sich nicht t&#228;uschen: Auch wenn Barack Obama sich anders als George Bush die Diplomatie und nicht den Krieg auf die Fahnen geschrieben hat und ein Aktionsfeuerwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #993300;">Panikmache oder Realit&#228;t?</span></h2>
<blockquote><p><span class="italic">Hoffnung ist ein gutes Fr&#252;hst&#252;ck, aber ein schlechtes Abendbrot.<br />
Francis Bacon </span></p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2346" title="Wall street for sale" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_9844731_xs-150x150.jpg" alt="abbildung" width="150" height="150" />Einigen unter den Lesern mag meine Prognose vom letzten Monat gewagt oder &#252;berzogen erschienen sein. Lassen Sie sich nicht t&#228;uschen: Auch wenn <span class="bold">Barack Obama</span> sich anders als <span class="bold">George Bush</span> die Diplomatie und nicht den Krieg auf die Fahnen geschrieben hat und ein Aktionsfeuerwerk der Ma&#223;nahmen entwickelt &#8211;  die in der vorigen und in dieser Prognose beschriebenen Fakten und Zahlen sind Realit&#228;t.</p>
<p><span class="bold">Wir alle m&#252;ssen uns fragen, wie die Regierungen &#8211; auch die europ&#228;ischen &#8211; die zugesagten Summen f&#252;r Schutzschirme, Finanzhilfen, Konjunkturprogramme und B&#252;rgschaften finanzieren wollen.</span></p>
<p><span class="bold"><span id="more-2345"></span><br />
</span></p>
<p>Rechnet man alle von der <span class="bold">Bundesregierung</span> garantierten Betr&#228;ge zusammen, kommt man auf 2,1 Billionen Euro. In den <span class="bold">USA</span> sind es 8,5 Billionen Dollar, wenn man alles addiert, was schon geflossen ist und noch flie&#223;en soll. Es gibt langfristige Zusagen der Regierung an die Sozialversicherung und das Gesundheitssystem, die alle noch nicht gedeckt sind, sagte der Ex-Chef des US-Rechnungshofes David Walker. Er spricht von einem 50-Billionen-Dollar-Loch, dass jedes Jahr um zwei bis drei Billionen tiefer werde. Finanzminister Timothy Geithner pr&#228;sentierte im Februar einen neuen <span class="bold">Bankenrettungsplan</span> von aktuell 1,5 Billionen Dollar, an dem die Regierung und private »Investoren beteiligt sein sollen. Da der Staat mit einer solchen <span class="bold">»Bad Bank«</span> als M&#252;llhalde dient, zeigt sich auch in dieser Ma&#223;nahme, dass die USA sich in einer noch dramatischeren  Krise befinden als angenommen.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Die Finanzkrise ist eine Schuldenkrise</strong></span></h2>
<p>Die Politik der Regierungen, mittels <span class="bold">Konjunkturprogrammen</span> immer mehr <span class="bold">Geld in den Markt zu pumpen</span>, geht am eigentlichen Problem vorbei, das in der Schwindel erregenden Verschuldung der Staaten, insbesondere der USA, liegt. Diese Ma&#223;nahme f&#252;hrt nur dazu, dass der Geldwert immer geringer wird. Die Ursachen der Krise werfen so nicht bek&#228;mpft. Geld ist vorhanden oder wird gedruckt &#8211; aber ihm steht seit langem <span class="bold">keine angemessene Wirtschaftsleistung mehr gegen&#252;ber</span>.</p>
<p>Dieser Prozess verst&#228;rkt sich durch die wachsende Rezession. Das im Umlauf befindliche Geld ist <span class="bold">fiat money</span> &#8211; gesch&#246;pftes Geld ohne reale Deckung. Der Name leitet sich von dem lateinischen Begriff <span class="italic">fiat lux</span> ab: <span class="italic">»Es werde Licht«</span>. Heute, am 24.2. hat <span class="bold">Barack Obama</span> versprochen, dass er die Staatsschulden bis zum Ende seiner Amtszeit halbieren will &#8211; und das trotz Konjunkturpaket von 790 Milliarden (siehe Artikel-Link weiter unten). Eine gewagte Ank&#252;ndigung, die Vertrauen schaffen soll. Wie utopisch sie ist, kann z. B. an den genannten Zahlen ermessen werden. Doch was kann der Pr&#228;sident tun? Wir h&#246;ren beruhigende Worte, denn wenn eine Massenpanik ausbr&#228;che, w&#228;re jede Hoffnung darauf, noch irgend etwas zu bewegen, zu Ende. Der <span class="bold">wirtschaftliche Zusammenbruch der USA</span> und seine globalen Auswirkungen lassen sich jedoch nicht verhindern. Er ist nur eine Frage von Monaten. Auch wenn man das so genannte <span class="bold">Bretton-Woods-System</span>, das den damals goldhinterlegten US Dollar zur Leitw&#228;hrung bestimmte, bzw. Bretton-Woods II (die Aufgabe des Goldstandards) astrologisch untersucht, kommt man zum gleichen Ergebnis.</p>
<h2><strong>Change &#8211; Frieden und &#214;ffnung</strong></h2>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2347" title="About to shake hand" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_11766763_xs-150x150.jpg" alt="abbildung" width="150" height="150" />Die <span class="bold">neue, offenere Politik Washingtons</span> ist also durchaus auch aus der Not heraus geboren.  Amerika braucht die Unterst&#252;tzung anderer Staaten und ihre Bereitschaft, weiterhin amerikanische Staatanleihen  zu kaufen, aus denen das 790 Milliarden schwere Konjunkturpaket finanziert werden soll.<br />
US-Vizepr&#228;sident Joe  Biden betonte: »Wir sind entschlossen, nicht nur in Washington einen neuen Ton  anzuschlagen, sondern in den amerikanischen Beziehungen mit der gesamten Welt«. Er sagte aber auch:  »Die gute Nachricht ist: Amerika wird mehr tun. Die schlechte Nachricht ist: Amerika wird auch von unseren  Partnern mehr verlangen«. Das ist eine <span class="bold">interessante Aussage</span>, wenn man bedenkt, dass der Rest der Welt zwar von Amerikas  Turbulenzen extrem betroffen wird, Amerika jedoch ohne den Rest der Welt nicht &#252;berleben kann  und in die Bedeutungslosigkeit versinkt.</p>
<p>Die <span class="bold">allgemeine Friedenspolitik</span> begann schon in der ersten Februarh&#228;lfte. Weil es allen schlecht geht n&#228;hern sich die Staaten an. Bei der <span class="bold">Sicherheitskonferenz in M&#252;nchen</span> streckten die <span class="bold">USA</span> die Hand aus und <span class="bold">Russland</span> schlug ein.  Doch bei n&#228;herer Betrachtung zeigen sich, was die Konkretisierung angeht, gro&#223;e Diskrepanzen zwischen  Moskau und dem Westen. Noch viel w&#228;re f&#252;r einen echten Konsens zu tun. Tatsache ist stattdessen, dass die  Interessen der Staaten, die die Weltpolitik bestimmen, immer st&#228;rker divergieren, ungeachtet dessen, was  nach den Gipfeltreffen der G7 und G20 bekannt gegeben wurde.</p>
<p>Im kommenden Neumondmonat werden die <span class="bold">USA</span> weiterhin st&#228;rker auf andere Staaten zugehen, mit Angeboten, aber auch mit Forderungen. Entscheidungsnotwendigkeiten stehen f&#252;r <span class="bold">Barack Obama</span> an, die eine »Qual der Wahl« darstellen, weil sie sich gegen uramerikanische Ziele und Anspr&#252;che wenden,  jedoch  unumg&#228;nglich sind, wenn gerettet werden soll was gerettet werden kann. Auch wird der Pr&#228;sident  versuchen,  Vorstellungen in der <span class="bold">Au&#223;enpolitik</span> zu lancieren, die nicht nur auf  Gegenliebe sto&#223;en.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Das amerikanische und weltweite Desaster</strong></span></h2>
<p><span class="bold">Die Frage, wie das amerikanische Desaster finanziert werden kann, bleibt offen</span>, trotz einem vor&#252;bergehenden  gr&#246;&#223;eren Bestreben nach Einigkeit. Behalten Sie die Situation des Dollars und die W&#228;hrungsthematik aus der  letzten Prognose im Auge. Wenn kein oder zuwenig frisches Geld aus dem Ausland in die USA flie&#223;t, droht der  <span class="bold">Staatbankrott</span>. Und selbst wenn &#8211; die Abw&#228;rtsspiarle der &#220;berschuldung dreht sich  weiter und ist wird dadurch h&#246;chstens etwas verlangsamt.</p>
<p>Insider vermuten, dass namhafte <span class="bold">Rating-Agenturen</span> den Euro durch  ihre Bonit&#228;tsbewertung einiger europ&#228;ischer Staaten k&#252;nstlich niedrig halten w&#228;hrend die <span class="bold">USA  und Gro&#223;britannien</span> in der Bewertung nicht vorkommen. <span class="bold">Bundeskanzlerin Merkel</span> dr&#228;ngt deshalb auf die Schaffung eigener Rating-Agenturen, die verl&#228;&#223;lichere Ergebnisse liefern.<br />
Eine m&#246;glicher Grund f&#252;r dies Abstufung k&#246;nnte sein,  dass sich so Euro und Dollar zu einem Verh&#228;ltnis 1:1   ann&#228;hern k&#246;nnten, sodass die Einf&#252;hrung einer  <span class="bold">Weltw&#228;hrung</span> n&#228;her ins Blickfeld r&#252;ckt.   Das aber w&#228;re mit einer  <span class="bold">Weltw&#228;hrungsreform</span> verkn&#252;pft. In diesem Fall w&#252;rden <span class="bold">Sparguthaben</span> drastisch an Wert verlieren, und <span class="bold">private und staatliche Schulden getilgt</span>.</p>
<p>Zielt die neue Einigkeit der Politiker darauf ab, ein geeignetes Klima zu schaffen? Wir B&#252;rger werden nur  schlecht informiert. In den Massenmedien wurde die Finanzkrise immer wieder herunter gespielt. Wenn wir etwas  lesen oder h&#246;ren, dann ist »das Kind schon mit dem Bad ausgesch&#252;ttet«. Denken Sie auch an die z&#228;hen Etappen,  in denen Politiker die Finanzkrise besch&#246;nigten, um dann die Erwartungen »nach unten zu korrigieren«.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Europa</strong></span></h2>
<p>Die <span class="bold">europ&#228;ische Misere</span> ist nun nicht mehr zu &#252;bersehen. In DER SPIEGEL, Heft Nr. 5 vom 26.1.2009 kl&#228;rt der <span class="bold">Artikel »Wann ist der Staat eigentlich pleite?«</span> &#252;ber europ&#228;ische Zahlen auf &#8211; ein Artikel, der schon viel fr&#252;her h&#228;tte publziert werden m&#252;ssen. Zahlen und Informationen zur europ&#228;ischen Situation finden Sie auch im Artikel von Michael Grandt »Europa am Abgrund« am Ende dieses Artikels.</p>
<p>Weltweit, ob in <span class="bold">China, Russland, Kanada</span> &#8211; die Schulden wachsen, die <span class="bold">Wirtschaftsleistung sinkt</span> und die Unzufriedenheit und  Sorge der B&#252;rger w&#228;chst, z. B. in <span class="bold">China</span>, das zus&#228;tzlich zu steigenden  Arbeitslosenzahlen auch mit einer D&#252;rrekatastrophe k&#228;mpft, oder in <span class="bold">Russland</span>,   dessen Wirtschaft unter den sinkenden Rohstoffpreisen leidet.</p>
<h2><strong>Deutschland</strong></h2>
<p>Dass die im Februar von den Parteien verf&#252;gte <span class="bold">Schuldenbremse</span>, die sogar im <span class="bold">Grundgesetz verankert</span> werden soll, f&#252;r Bund und L&#228;nder  keine wirklich gl&#252;ckliche Idee ist, zeigt das letzte Neumondhoroskop. Schulden machen ist eine Voraussetzung  f&#252;r Wachstum, die Frage ist nur, in welchem Umfang und mit welchem volkswirtschaftlichen Effekt.  Der Kolumnist Rainer Brichta spricht bei www.teleboerse.de von der »Volksverdummungskommision« und  dem »Schuldenm&#228;rchen«. Schulden in Schwindel erregende H&#246;he zu machen, die auf Zusagen und Geldsch&#246;pfung ohne realen  Hintergrund, beruhen, kann nicht die L&#246;sung sein.</p>
<p><span class="bold">Dennoch: die Bundesrepublik steht so gut da wie kaum ein anderes Land</span>. Das  zeigen auch die Zahlen.  Als <span class="bold">Investitionsstandort von   US-Unternehmen hat Deutschland den Spitzenplatz in Europa</span> erobert, erstmals vor der Region Osteuropa.</p>
<p>In der kommenden Neumondphase wird <span class="bold">Deutschlands Wort</span> zu Leitlinien, Vertr&#228;gen,    W&#228;hrungsfragen und Sicherheit wieder eine entscheidende Rolle in der Weltpolitik spielen. Nicht dass es    uns wirtschaftlich gut ginge. Die <span class="bold">Rezession</span> ist stark und sie nimmt zu.    Doch die <span class="bold">Bundesrepublik</span> wird in den kommenden Ver&#228;nderungen eine    <span class="bold">Vorbildfunktion </span> erhalten: durch unsere F&#228;higkeit zur Selbstdisziplin,    Ausdauer und dazu, den G&#252;rtel in schwierigen Zeiten enger zu schnallen. Die astrologischen Hintergr&#252;nde    zu dieser Aussage habe ich in meinem Meridian-Artikel dargelegt.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Wie geht es weiter?</strong></span></h2>
<p>Die <span class="bold">gro&#223;en Exportnationen China, Japan, Deutschland und die EU insgesamt</span> werden gezwungen sein, sich auf die <span class="bold">Nachfrage auf dem Binnenmarkt</span> (f&#252;r Europa innerhalb der EU) zu konzentrieren, was zu <span class="bold">Protektionismus</span>, einem R&#252;ckzug auf sich selbst, f&#252;hrt.<br />
Die <span class="bold">gro&#223;en internationalen Organisationen wie der IWF</span> (Internationale W&#228;hrungsfonds), die G7 (genau: G8 Gruppe der Acht, ein Abstimmungsforum, zu dem Deutschland, die USA, Japan, Gro&#223;britannien, Kanada, Frankreich, Italien (= G7) sowie Russland (=G8)geh&#246;ren,  und die G20 (ein informeller Zusammenschluss der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenl&#228;nder, bestehend aus 19 Staaten und der Europ&#228;ischen Union, die OECD und andere werden an Bedeutung verlieren. Das Motto »Gemeinsam sind wir stark« findet mit der kommenden Finsternisphase zun&#228;chst sein Ende.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2348" title="neumond-washington-25022009" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/neumond-washington-25022009-150x150.jpg" alt="abbildung" width="150" height="150" /></p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Der n&#228;chste Neumond vom 26.03.3009</strong></span></h2>
<p>Der <span class="bold">n&#228;chste Neumond vom 26.3.2009</span> bringt au&#223;erdem wieder eine andere Zeitqualit&#228;t. Er findet auf einem <span class="bold">Mars/Jupiter/Pluto-Grad</span> statt (6 &#8211; 7 Grad Widder). Meinungen werden wieder h&#228;rter vertreten bis hin zu Fanatismus, auch aus terroristischen Reihen.</p>
<p>Die Details der kommenden Neumond-Monate bis zur <span class="bold">n&#228;chsten totalen Sonnenfinsternis am 22.7.2009</span> zu bestimmen ist nun schwieriger als vorher. Die Weltsituation hat stark an Komplexit&#228;t zugenommen. Die Kan&#228;le, in denen sich die Finanz- und Wirtschaftkrise &#228;u&#223;ert, sind in ihrem weltweiten Zusammenwirken schwer durchschaubar.<br />
<span class="bold">Die Aussagen der totalen Sonnenfinsternis, die den gro&#223;en Zyklus bis zum 11. Juli 2010 bestimmt, sind klar</span>: Die weltweite Finanzbasis, die im Dollar und den globalen Schulden besteht, wird wegbrechen. Die zunehmende staatliche Kontrolle in Banken und Institutionen sowie die wachsender B&#252;rokratisierung werden nicht verhindern k&#246;nnen, dass es <span class="bold">immer schwieriger werden wird, die &#246;ffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten</span>. Mit <span class="bold">weltweiten Unruhen</span> ist zu rechnen. In den <span class="bold">USA, in denen viele Schusswaffen im Umlauf sind</span>, kann sich die Situation schon ab der n&#228;chsten Neumondphase dramatisch zuspitzen.</p>
<p>In jedem Fall werden f&#252;r einige Zeit noch scheinbar ruhigere Phasen mit Umbr&#252;chen wechseln. Dies mag den B&#246;rsenanlegern und denen, die noch immer glauben, die Nachrichten zur Finanzkrise seien aufgebauscht,  Hoffnung geben. Wer in diesen Zeiten richtig gesetzt hat, sei es nun ein Steigen oder Sinken der Kurse, kann sich freuen. Er sollte dies aber nicht als langfristiges Zeichen werten. Was wir brauchen ist Mut und eine Neubewertung dessen, was im Leben wirklich z&#228;hlt.</p>
<h2><span style="color: #993300;"><strong>Die B&#246;rse</strong></span></h2>
<p>Der <span class="bold">Eiertanz der B&#246;rsen</span> ist ohnehin inzwischen weitgehend von den Geschehnissen abgekoppelt. Die amerikanische B&#246;rse antwortete auf jedes zentrale Ereignis der bisherigen Pr&#228;sidentenlaufbahn  Obamas &#8211; ob Inauguration oder Ank&#252;ndigung von Konjunkturhilfen &#8211;  mit einem Absturz.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Artikel</strong></p>
<p>Im <span class="bold">MERIDIAN Nr. 09/2</span> ist in der M&#228;rz/April-Ausgabe der Artikel »Die Weltwirtschaftskrise und der Untergang des Dollars &#8211; eine Bestandaufnahme und Prognose zur Weltsituation« mit Prognosen zu den Neumonden von Februar bis April 2009 und den astrologischen Deutungen erschienen.</p>
<p>In <span class="bold">ASTROLOGIE HEUTE Nr. 136</span> (Ausgabe Dezember/Januar 2008/2009) ist ein ausf&#252;hrlicher Artikel zur Sonnenfinsternisdeutung mit Prognosen f&#252;r 2009 und einem Ausblick auf die n&#228;chsten Jahre erschienen. Die Finsternisse 2008/2009/2010 bilden den gro&#223;en Rahmen f&#252;r die Neumondprognosen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Finanzkrise &#8211; was bringt das Jahr 2009? Prognose zum Neumond vom 27.12.2008, g&#252;ltig bis zum 26.01.2009</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/serie/finanzkrise-was-bringt-das-jahr-2009-prognose-zum-neumond-vom-27122008-gueltig-bis-zum-26012009/</link>
		<comments>http://www.astrophoenix.de/serie/finanzkrise-was-bringt-das-jahr-2009-prognose-zum-neumond-vom-27122008-gueltig-bis-zum-26012009/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 20:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stopp!  Weltgeschehen &#8211; geht Sie das vielleicht nichts an? weil Sie weder eine Firma haben, die konkurs gehen k&#246;nnte noch Aktien, die Ihnen Magenschmerzen bereiten? Weil Sie lieber spaziergehen oder  meditieren als sich mit den so unliebsamen Dingen auseinander zu setzen wie die weltweite Wirtschaftsmisere, an der Sie ja doch nichts &#228;ndern k&#246;nnen? Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2036" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_6619951_xs.jpg" alt="abbildung" width="157" height="236" title="Finanzkrise   was bringt das Jahr 2009? Prognose zum Neumond vom 27.12.2008, gültig bis zum 26.01.2009   fotolia 6619951 xs" />Stopp!  Weltgeschehen &#8211; geht Sie das vielleicht nichts an? weil Sie weder eine Firma haben, die konkurs gehen k&#246;nnte noch Aktien, die Ihnen Magenschmerzen bereiten? Weil Sie lieber spaziergehen oder  meditieren als sich mit den so unliebsamen Dingen auseinander zu setzen wie die weltweite Wirtschaftsmisere, an der Sie ja doch nichts &#228;ndern k&#246;nnen? Ich kann Ihnen verraten, ich habe auch einmal so gedacht &#8211; und gelernt, dass und wie sehr es mich doch etwas angeht, was auf der Welt geschieht, gleich wie weit entfernt es sein mag.</p>
<p><em><span class="italic"> In einer Neumondprognose kann naturgem&#228;&#223; nur ein Ausschnitt der Weltereignisse angesprochen werden. <strong>Barack Obamas Motto &#8220;Change&#8221;</strong> wird sich in vielfacher Hinsicht bewahrheiten. Die Welt ist dabei, sich grundlegend umzugestalten. Wir werden uns entscheiden m&#252;ssen, ob wir die Augen vor den Realit&#228;ten verschlie&#223;en wollen, um unsere &#196;ngste zu beruhigen und nicht als Miesmacher zu gelten. Aber bekanntlich hat eine <strong>Vogel-Strau&#223;-Politik </strong>noch nie bewirkt, dass sich die Umst&#228;nde in ihr Gegenteil verkehren. Der Beginn jeder echten Ver&#228;nderung liegt in der Bereitschaft, zu sehen und anzuerkennen, was ist. Daraus entstehen die richtigen Schritte und der Mut,  durch die Begleitumst&#228;nde hindurch zu gehen.</span></em></p>
<p><em><span class="italic"><span id="more-2032"></span><br />
</span></em></p>
<p><strong><em><span class="italic">»Wer die Welt will recht verstehn, muss ihr klar ins Auge sehn.«<br />
Friedrich von Bodenstedt</span></em></strong></p>
<p>Der n&#228;chste Neumond findet auf 6 Grad 07 Bogenminuten Steinbock statt, ein Grad, auf dem sich <span class="bold">Saturn  mit Jupiter und Pluto</span> verbindet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2038" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/horoskop.png" alt="abbildung" width="487" height="426" title="Finanzkrise   was bringt das Jahr 2009? Prognose zum Neumond vom 27.12.2008, gültig bis zum 26.01.2009   horoskop" /></p>
<p>Der <strong><span class="bold">Dezember-Neumond</span> auf dem <span class="bold">Saturn/Uranus-Grad 5 &#8211; 6 Grad Sch&#252;tze</span></strong> in Kombination mit der <span class="bold">laufenden<strong> Opposition zwischen Saturn und Uranus</strong></span> f&#252;hrte uns nicht nur Ausma&#223; der  Finanz- und Wirtschaftskrise noch eindringlicher vor Augen. An vielen Stellen   in der Welt brodelte es: 60 Stunden Terror in <strong><span class="bold">Mumbai (Bombay)</span></strong>, Flughafenbesetzung und   Ausschreitungen in <strong><span class="bold">Bangkok</span></strong>, schwere Krawalle in<strong> <span class="bold">Griechenland</span></strong>.    &#8220;Es war wie im Krieg&#8221; sagt eine griechische Augenzeugin dazu.<br />
Ich schreibe diese Prognose am 9.12.2008.    Noch mehr kann sich unter den Konstellationen bis zum n&#228;chsten Neumond am 27.12. und danach ereignen. Die Welle    aufbrechender Krisenherde setzt sich im Neuen Jahr fort.</p>
<p>Auffallend sind die kommenden <strong><span class="bold">Neumondhoroskope f&#252;r die USA</span></strong>. Vieles ist noch im Anzug &#8211; die &#220;berschuldung der amerikanischen Kreditkarteninhaber, eine Automobilindustrie, in der Milliarden verschwinden  wie in einem schwarzen Loch, da der Absatz von Neuwagen bis auf weiteres nicht steigen wird. Die Immobilienkrise  ist noch nicht zu Ende und amerikanische und zunehmend auch europ&#228;ische Unternehmen weisen Zahlungsr&#252;ckst&#228;nde  bei ihren Krediten auf, sodass mit einer neuen Welle an Pleiten gerechnet werden muss. Die Rezession schl&#228;gt  massiv auf den  amerikanischen Arbeitsmarkt durch. Die Arbeitslosigkeit erreichte im November den h&#246;chsten  Stand seit 15 Jahren.</p>
<p>Am <strong>20. Januar findet die </strong><span class="bold"><strong>offizielle Amtseinsetzung Barack Obamas </strong>als 44. Pr&#228;sident</span> statt. Eine Zeit der Gr&#246;&#223;e f&#252;r die Nation,  die hoffnungsvoll auf sein <strong><span class="bold">Motto &#8220;Yes we can&#8221;</span></strong> blickt.<br />
Schon <strong><span class="bold">John F. Kennedy</span></strong> sagte: <strong>&#8220;Wann, wenn nicht jetzt? Wo,   wenn nicht hier? Wer, wenn nicht wir?&#8221;</strong></p>
<p><span class="bold">Obama</span> weist an zentralen Stellen astrologische &#196;hnlichkeiten mit   <span class="bold">Kennedy</span> auf und ist auch &#228;hnlich charismatisch in seiner Ausstrahlung. Anders als Kennedy, der das Buch &#8220;Zivilcourage&#8221; schrieb und   sorglos in einem Cabriolet durch Dallas fuhr, wird Barack Obama rund um die Uhr strengstens bewacht, mehr als   je ein Pr&#228;sident zuvor. Das ist auch n&#246;tig, denn die Bedrohung ist gro&#223;. Der <strong>radikale Geheimbund   <span class="bold">Ku Klux Klan</span></strong>, der f&#252;r  eine &#8220;wei&#223;e&#8221; Vorherrschaft k&#228;mpft, warnt vor einem neuen   Rassenkrieg. Seine Mitgliederzahl ist nach Sch&#228;tzungen der B&#252;rgerrechtsorganisation Southern Poverty Law Center   in den letzten acht Jahren um &#252;ber 60 Prozent gestiegen. Einem Focus-Redakteur ist es nach langer Recherche   gelungen, mit zwei Klan-F&#252;hrern zu sprechen, die die Ziele des Klans im 21. Jahrhundert folgenderma&#223;en definieren:   &#8220;Wir wollen ein starkes, wei&#223;es und christliches Amerika. Wir wollen ein sicheres Amerika, ohne Schwarze, Juden,   Mexikaner und Homosexuelle&#8221;. <a title="/" href="http://info.kopp-verlag.de/news/obama-wird-nicht-lange-praesident-bleiben-der-ku-klux-klan-kuendigt-einen-neuen-rassenkr.html" target="_blank"></a></p>
<p>Doch nicht nur ein <strong><span class="bold">Attentatsversuch</span></strong>, von welcher Seite auch immer,  ist in den beiden ersten Monaten 2009 m&#246;glich. Die starke <strong><span class="bold">Mars/Pluto-Dominanz</span></strong>, die das Neumondhoroskop f&#252;r Washington aufweist, macht auch andere terroristische Aktionen vorstellbar. Was auch immer geschehen wird, schon im Januar wird der neue Pr&#228;sident seinen ersten gro&#223;en Test bestehen m&#252;ssen.  Eine Seite dieses Tests wird sein, dass er das gr&#246;&#223;te Konjunkturprogramm der Geschichte schon am Tag nach seiner <span class="bold">Amtseinf&#252;hrung, am 21. Januar</span> im US-Kongress durchsetzen wird.  Dabei soll es um 150 Milliarden bis zu einer Billion Dollar gehen.   &#8220;Wir k&#246;nnen uns auf kurze Sicht nicht um das Haushaltsdefizit sorgen. Wir m&#252;ssen sicher stellen, dass das   Konjunkturpaket gro&#223; genug ist, um die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen&#8221;, sagte Obama. Das <strong>Finanzsystem   retten, aber wie wird das bezahlt? </strong>Etwa nach der Methode, die Art Rolnick, der Chefvolkswirt der Minneapolis   Federal Reserve Bank beschreibt: &#8220;Wir sch&#246;pfen Geld auf die altmodische Weise. Wir drucken es.&#8221;?</p>
<p>Eine <strong>ganze Reihe von Szenarien </strong>sind vorstellbar, die den ersten gro&#223;en Test des neuen   Pr&#228;sidenzen herbei f&#252;hren k&#246;nnten:  Auch ein Skandal &#8211; nur  weitaus umfassender &#8211; wie der des <strong>vermutlich   gr&#246;&#223;ten Betrugs in der Geschichte der Wall Street</strong>, bei dem sich herausstellte, dass der Broker Bernard Madoff   die Anleger um gesch&#228;tzte 50 Milliarden Dollar betrog. Interessant ist, dass die <strong>US-B&#246;rsenaufsicht</strong> <strong>SEC</strong> ihn schon vor neun Jahren stoppen k&#246;nnen, es aber nicht tat. SEC-Chef Christopher Cox  gab im Dezember zu, entsprechenden Hinweisen eines B&#246;rsenaufsehers in Boston nicht nachgegangen zu sein. Statt   dessen hatte sich die Aufsichtsbeh&#246;rde auf von Madoff freiwillig vorgelegte Zahlen verlassen. Im Jahr 2000 wurde    er sogar zum SEC-Berater f&#252;r Fragen des Computerhandels an den B&#246;rsen berufen. Shit happens? Oder ist es ein wenig mehr als das? Seit langem weisen die Neumondhoroskope immer wieder durch Neptunverbindungen darauf hin, dass es an der<br />
Zeit ist, ist die Augen zu &#246;ffnen und den Schleier der Illusion zu zerreissen. Wir leben in einer Welt, in der Mut<br />
und Handlungsbedarf bestehen, und dazu brauchen wir Informationen.<br />
Eine ganze Reihe von Personen und Interessengruppen standen hinter <strong>Barack Obamas Pr&#228;sidentschaftskandidatur</strong>.    Erst jetzt, nach der Wahl, d&#252;rfte <span class="bold">Obama</span> klar geworden sein, wie gering sein pers&#246;nlicher    Entscheidungsspielraum ist und wie stark die Machtbl&#246;cke sind, die seinen Kurs bestimmen.</p>
<p>Nicht zuletzt bleibt offen, wer das <strong>neue gro&#223;e Konjunkturpaket der USA finanzieren s</strong>oll. Es kann nur durch    Anleihen gedeckt werden &#8211; und die muss irgend jemand kaufen. Welches Land und welcher Anleger wird jedoch angesichts    der Daten und der Situation in Amerika investieren? Die aktuellen Anleger, nicht zuletzt China, sind in erster    Linie um Schadenbegrenzung bem&#252;ht.<br />
Hinzu kommt, dass die Amerikaner, die nun im Rentenalter sind oder in das Rentenalter kommen, ihre <strong>Altersvorsorge</strong> auf Aktienfonds und Immobilien aufgebaut haben. Was daraus geworden ist muss nicht beschrieben werden. Verarmung    und &#220;berlebenskampf sind vorprogrammiert &#8211; und das in einem Land, in dem jeder, das wurde von Obama k&#252;rzlich    bekr&#228;ftigt, eine oder auch mehrere <strong>Schusswaffen</strong> besitzen darf.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2033" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_10179040_xs.jpg" alt="abbildung" width="331" height="256" title="Finanzkrise   was bringt das Jahr 2009? Prognose zum Neumond vom 27.12.2008, gültig bis zum 26.01.2009   fotolia 10179040 xs" /></p>
<p>In jedem Fall wird es im Januar in den USA eine offensichtliche  Diskrepanz zwischen dem macht- und   hoffungsvollen politischen Auftritt und den <strong>noch nicht ausgeloteten Tiefen der amerikanischen Wirtschaftsmisere </strong>geben. Die B&#246;rsen werden den <strong><span class="bold">Rettungsplan (&#8221;Bailout&#8221;)</span> </strong>zun&#228;chst mit einem Kurssprung   begr&#252;&#223;en. Doch am 26.1. ist wieder Neumond, an dem auch eine ringf&#246;rmige Sonnenfinsternis stattfindet. Die   Bewegung wird sich abrupt umkehren. Es ist von starken Kursspr&#252;ngen bin hin zu einer vor&#252;bergehenden  Schlie&#223;ung der B&#246;rse in New York   auszugehen.</p>
<p>Der vermutlich gr&#246;&#223;te Test rollt im Sommer heran, im Umfeld der <strong>n&#228;chsten totalen Sonnenfinsternis im Juli 2009.</strong> Barack Obama ist der Kapit&#228;n eines untergehenden Schiffs, dessen wirtschaftliches Fundament schon lange unter Wasser steht. Doch er ist auch die Pers&#246;nlichkeit, die Amerika durch diese Zeit navigieren wird.</p>
<p>Trotz aller Wirtschaftsprobleme und Rezession ist der <strong><span class="bold">deutsche Bundeshaushalt</span> </strong>weniger verschuldet als der anderer europ&#228;ischer L&#228;nder. Bisher hat <strong>Angela Merkel</strong> ihre  Weigerung, mehr Geld zur Wiederbelebung der Konjunktur in die Hand zu nehmen trotz wachsendem Druck  <strong><span class="bold">Gro&#223;britanniens und Frankreichs</span></strong>, die den gr&#246;&#223;eren wirtschaftlichen Spielraum der  <span class="bold">Bundesrepublik</span> kennen, aufrecht erhalten. Zum <span class="bold">EU-Konjunkturpaket</span> von rund 200 Milliarden Euro will die <strong>Bundesrepublik </strong>nicht mehr als den geplanten Betrag beitragen. Im Januar   sieht es nach einem pl&#246;tzlichen Meinungswechsel aus, der auch weitere Punkte des <strong>Rettungspakets </strong>betreffen d&#252;rfte.    Die Bundesregierung wird ein neues und umfangreicheres Konjunkturprogramm auflegen, zu dem auch    Steuersenkungen geh&#246;ren d&#252;rften.</p>
<p>Die Wirtschaftskrise und die rapide steigende Staatsverschuldung in ganz <span class="bold">Europa</span> werden zu einer ernsten Gefahr f&#252;r den <strong><span class="bold">EU-Stabilit&#228;tspakt</span></strong>, der Ende der 1990er Jahre auf Druck Deutschlands unter dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl vereinbart worden war. Der Pakt sollte die <strong>Stabilit&#228;t des <span class="bold">Euro</span></strong> gew&#228;hrleisten, indem das Haushaltsdefizit in Krisenphasen drei Prozent der Wirtschaftsleistung nicht &#252;berschreiten durfte. Nachdem unter anderem <strong>Deutschland </strong>die Drei-Prozent-Grenze mehrmals verletzt hatte war der Pakt etwas gelockert worden.<br />
Nun wollen insbesondere <strong>Frankreich, Italien, Griechenland und Irland </strong>die derzeitige Lage nutzen, um die Grenzen f&#252;r das Haushaltsdefizit weiter auszudehnen oder sogar abzusetzen. Von dieser Entwicklung wird auch <span class="bold">Spanien</span> profitieren, dass sich durch ungez&#252;gelte Bauma&#223;nahmen in eine hohe Verschuldung man&#246;vriert hat. Berichten zufolge k&#246;nnte das irische Defizit 2009 bis zu sieben Prozent erreichen, f&#252;r Spanien werden f&#252;nf, f&#252;r Frankreich vier bis f&#252;nf Prozent erwartet. In <strong><span class="bold">Gro&#223;britannien</span></strong>,  das allerdings nicht zur Eurozone geh&#246;rt, rechnet man sogar mit einem Minus von acht Prozent.<br />
<strong><span class="bold">Spanien</span></strong> wird im Januar in Finanzfragen innerhalb der EU  Forderungen stellen und sich auch weiterhin federf&#252;hrend an der Diskussion beteiligen, das zeigt auch die Sonnenfinsternis  vom Juli 2009.</p>
<p>Wie in meiner Dezemberprognose zu <strong><span class="bold">China und Russland</span> </strong>angek&#252;ndigt hat sich <span class="bold">China</span> bereit erkl&#228;rt, in der internationalen Krise unterst&#252;tzend mitzuwirken. Auch wenn US-Finanzminister Henry Paulson keine feste Zusage daf&#252;r erhielt, dass die chinesische W&#228;hrung kurzfristig aufgewertet w&#252;rde, versicherte Handelsminister Chen Deming vor Journalisten, sein Land werde sich nicht auf einen schw&#228;cheren Yuan st&#252;tzen, um seine Exporte zu f&#246;rdern. Wie lange die kooperative Position Pekings anh&#228;lt bleibt abzuwarten, denn der <strong>Februar-Neumond </strong>spricht f&#252;r einen fordernden Kurs. Bereits im November fand das hohe Exportwachstum Chinas ein abruptes Ende. Nun wird die Regierung in <strong>Peking </strong>aktiv und wird dabei keine &#252;bergro&#223;e R&#252;cksichtnahme walten lassen.</p>
<p>Der harte Kurs <strong><span class="bold">Russlands</span></strong> gegen die <strong><span class="bold">NATO-Osterweiterung</span></strong> hat sich im <strong>Dezember</strong> bew&#228;hrt: Die <span class="bold">USA</span> sind mit dem Versuch gescheitert, ein neues  Verfahren f&#252;r den Beitritt von <span class="bold">Georgien</span> und der <span class="bold">Ukraine</span> zur NATO durchzusetzen. Im Augenblick sieht es nach einer Normalisierung der Beziehung zwischen   <strong><span class="bold">Moskau und Washington</span> </strong>und der Wiederaufnahme des Dialogs aus.</p>
<p>Mit Ausschreitungen oder Gewaltakten muss in  verschiedenen L&#228;ndern gerechnet werden. Dazu geh&#246;ren <strong><span class="bold">Japan</span></strong> und <strong><span class="bold">Griechenland</span></strong>. Als kritisch ist auch die Situation in Indien bzw. zwischen <strong><span class="bold">Indien und Pakistan</span></strong> einzustufen. Einem Bericht zufolge schaut die Welt auf <strong>Bin Laden</strong>, aber hinter zahlreichen terroristischen Akten steht ein anderer Drahtzieher, der von Pakistan gest&#252;tzt wird. Die Finsternishoroskope Indiens und Pakistans weisen auf einen Konflikt hin, der von Indien ausgeht.</p>
<p>Ein weiterer Konfliktherd nicht nur im Januar ist der <strong><span class="bold">Iran</span></strong>, der in der Frage der <strong>Atomwaffenherstellung</strong> nicht einlenken wird. Das zeigte bereits die Sonnenfinsternis vom 1.8.2008 ebenso wie die Finsternisse 2009, ungeachtet m&#246;glicher Ann&#228;herungsversuche zwischen <span class="bold">Teheran und Washington</span>.  Der neue Konflikt ist auf dem Hintergrund zu sehen, dass im Juli 2008 erstmals seit 1979 wieder ein offizieller  Kontakt zwischen den <strong>USA und dem Ira</strong>n stattfand. Damals wurde die amerikanische <strong>Botschaft in Teheran</strong> besetzt und  52 Amerikaner 444 Tage lang als Geiseln gehalten.</p>
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		<title>Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise – wie geht es weiter?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 07:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brigitte Hamann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prognose zum Neumond vom 29.10.2008 und Ausblick auf die kommenden Monate
von Brigitte Hamann
Am 29. Oktober um 00:14:01 Uhr ist wieder Neumond. Einen Mondmonat lang erleben wir einen Unterzyklus der Zeitphase zwischen zwei totalen Sonnenfinsternissen, die wie der Stundenzeiger einer Uhr sind, w&#228;hrend die Neumondhoroskope die Minutenzeiger darstellen. Wir befinden uns in der Phase zwischen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1902" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/fotolia_883569_xs.jpg" alt="abbildung" width="247" height="175" title="Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise – wie geht es weiter?   fotolia 883569 xs" /><strong>Prognose zum Neumond vom 29.10.2008 und Ausblick auf die kommenden Monate</strong></p>
<p><em>von Brigitte Hamann</em></p>
<p>Am 29. Oktober um 00:14:01 Uhr ist wieder Neumond. Einen Mondmonat lang erleben wir einen Unterzyklus der Zeitphase zwischen zwei totalen Sonnenfinsternissen, die wie der Stundenzeiger einer Uhr sind, w&#228;hrend die Neumondhoroskope die Minutenzeiger darstellen. Wir befinden uns in der Phase zwischen der totalen Finsternis vom 1.8.2008 bis zur n&#228;chsten am 22.7.2009 – eine dramatische Zeit, in deren Verwirrung der Keim des Neuanfangs und der Neuordnung steckt, wenn auch in fernerer Zukunft.<br />
<span id="more-1901"></span></p>
<p><strong>Das Neumondhoroskop</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1903" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/neumond-29102008-washington.jpg" alt="abbildung" width="536" height="757" title="Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise – wie geht es weiter?   neumond 29102008 washington" /><em></em></p>
<p><em>Die meisten Leute bringen in ihrem Haus T&#252;r und Schloss nur an, wenn der Dieb schon gekommen ist.     Aus Brasilien</em></p>
<p>Nun haben wir sie also erlebt, die Achterbahnfahrt der Aktienkurse, den Domino-Effekt der Banken- und Finanzkrise und einen um Jahre gealterten George Bush. Viele Menschen haben ihr Verm&#246;gen verloren, nur zu oft war es die Altersversorgung oder das Gesparte f&#252;r den anstehenden Rollstuhl. Und es kam zu einer in der Geschichte einzigartigen Aktion, dem Angebot von Rettungspaketen, mit denen der Bankencrash und seine ungeheueren Folgen abgewendet werden sollte. Nur z&#246;gerlich gehen die Banken darauf ein, zu stark sind ihnen die Auflagen der Regierung und die Einschnitte in ihre Autonomie. <strong>Pluto im Steinbock</strong> l&#228;sst gr&#252;&#223;en, von seiner erfreulichen Seite, denn seine Chance liegt darin, dem ruin&#246;sen Wildwuchs auf dem Finanzsektor ein Ende zu bereiten. Bisher brachte er nicht nur mehr &#220;berwachung des einzelnen B&#252;rgers, sondern auch das Ringen um mehr &#220;berwachung von Banken, Verstaatlichungen und finanzielle Beteiligungen des Staates an Banken, die an Forderungen und Regeln f&#252;r die Vergabe der Gelder aus dem Rettungspaket gekn&#252;pft sind. Weniger Freiheit, mehr Restriktion soll dem Wirtschaftswachstum nach amerikanischem Vorbild, das auf unbegrenztes Wachstum durch immer mehr Geldinput setzte, Grenzen und Ordnung auferlegen.</p>
<p>Wie ich in meinem Artikel zur <strong>totalen Sonnenfinsternis am 1.8.2008 </strong>auf <strong>Astrophoenix</strong> und seit einem Jahr bei unterschiedlichen Gelegenheiten prognostiziert habe,  geht Amerika dem Zusammenbruch der US-Realwirtschaft entgegen.  Er wird in einen <strong>Staatsbankrott </strong>m&#252;nden, weil die Zinszahlungen aus den Staatsschulden nicht mehr geleistet werden k&#246;nnen.</p>
<p>Im Vorfeld w&#252;tet dort ein Tsunami, dessen ganzes Ausma&#223; sich im ersten Vierteljahr 2009 erst noch zeigen wird, und der Rest der Welt ist von den Ausl&#228;ufern in unterschiedlichem Ma&#223;e betroffen. Deutschland steht vor einer Rezession. Doch wir sind nicht allein. Das Schlingern der Aktienkurse weltweit mit einer insgesamt sturzbachartigen Abw&#228;rtsbewegung ist der Vorbote f&#252;r die unhaltbare Situation in &#220;bersee. Wer liest, wie Amerika &#252;ber Jahre hinweg Geld gesch&#246;pft und &#8220;Wohlstand&#8221; fabriziert hat, dem stehen die Haare zu Berge.</p>
<p>Und schon rollt die n&#228;chste Hyperwelle aus Amerika heran: die meisten US-B&#252;rger kaufen auf Kredit mithilfe von Kreditkarten. Wenn eine nicht mehr funktioniert, wird die n&#228;chste beantragt, sodass manche bis zu 30 Karten besitzen, die alle bis zum Anschlag &#252;berzogen sind. Diese Kreditschulden flossen auf dubiose Weise in den Weltmarkt in Form von &#8220;faulen&#8221; Kreditpapieren. &#8211; <strong>Neptun</strong>, der in den vergangenen Neumondhoroskopen immer seine Hand im Spiel hatte, bringt L&#252;gengespinste und T&#228;uschungsman&#246;ver an den Tag und l&#228;sst die Seifenblase der Illusionen &#252;ber Banker, Berater, Politiker und &#8220;solide&#8221; Unternehmen und Institutionen, denen wir vertrauen k&#246;nnen, platzen. Das Ende der <strong>Ent – t&#228;uschung</strong> ist noch nicht gekommen. Gesund ist es ja allemal, mit der Realit&#228;t konfrontiert zu sein. Laut Sch&#228;tzungen k&#246;nnte es zu einem Schuldenloch von 450 Milliarden Dollar kommen. Bevor es richtig ernst wird k&#246;nnen wir die Amerikaner schon wieder bei uns mit dem Hut in der Hand vor der T&#252;re stehen sehen – voraussichtlich im November. Mit v&#246;lliger Konsequenz weisen die kommenden Neumondhoroskope auf ein galoppierendes Defizit in den USA hin, das, wie schon weiter oben bemerkt, im Sommer n&#228;chsten Jahres in die Insolvenz m&#252;nden wird.</p>
<p>Noch ist es nicht soweit, noch spekulieren Mutige an der B&#246;rse und der Einsatz der Regierungen in Form von Geld und B&#252;rgschaften &#252;bt zwischendurch beruhigenden Einfluss aus. Die <strong>Pr&#228;sidentenwahl in USA</strong> bindet im November Aufmerksamkeit und schafft Hoffnung. Amerika, das seine Rolle zur Zeit statt auf &#8220;Weltmacht&#8221; auf &#8220;wir sitzen alle in einem Boot&#8221; umgestellt hat, sucht bei seinem Volk und international nach Sympathiepunkten. Doch auch der neue Pr&#228;sident wird das Ruder nicht herumrei&#223;en k&#246;nnen, auch dann nicht, wenn er <strong>Barack Obama</strong> hei&#223;t und als Hoffnungstr&#228;ger gilt. Noch im ersten Vierteljahr 2009 wird er sich vor eine Situation gestellt sehen, die wie ein Angriff auf ihn wirkt: dramatische Ereignisse werden brisante Entscheidungen fordern. M&#246;glich ist aber auch, dass der Angriff konkret ist und ein Attentat auf ihn ver&#252;bt wird.</p>
<p>Im November, dem Wahlmonat, werden sich die USA noch einmal stark f&#252;hlen. Hoffnung keimt bei den amerikanischen B&#252;rgern auf, w&#228;hrend <strong>Deutschland</strong>, der Dax und der <strong>Euro</strong> weiter trudeln. Noch einmal mag es Amerika gelingen, so etwas wie einen sch&#246;nen Schein zu kreieren, doch mit Neptun am Neumond-MC f&#252;r Washington, ist das nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>Die <strong>Europ&#228;ische Union</strong>, deren Zerrissenheit durch Irlands Abstimmung vor kurzem noch offensichtlich war und die in einer tiefen Krise &#252;ber ihre Zukunft steckte, sieht nun Anlass, sich mit vereinten Kr&#228;ften der Stabilisierung des Finanzmarktes und der Wirtschaft zu widmen. Eine neue Einigkeit ist festzustellen, die den divergierenden Bestrebungen innerhalb der EU zun&#228;chst ein Ende setzt. Alle machen mit, auch Au&#223;enseiter wie England, das seine angeschlagene Wirtschaft nur noch im Verbund retten kann. Gemeinsam sind wir stark Man h&#246;rte schon zwischendurch, dass auch die Queen vor der Pleite st&#252;nde…Upside down, was vor kurzem noch galt, hat sich in sein Gegenteil verkehrt. Im November wird Br&#252;ssel vor einer gravierenden Entscheidung stehen – vielleicht vor der Frage, ob die USA zu unterst&#252;tzen sind. In jedem Fall werden &#252;berraschende Ereignisse von au&#223;erhalb der Union entschiedenes Handeln zur Sicherung der Wirtschaft und des Euro verlangen. Auch zu internen Streitereien kann es nun wieder kommen.</p>
<p>Nun ist auch <strong>China</strong> f&#252;r alle erkennbar betroffen. Im Horoskop der totalen Sonnenfinsternis vom 1.8.2008, die bis zum 22.7.2009 gilt, war es schon zu sehen: auch China w&#252;rde den Substanzverlust massiv sp&#252;ren. Kein anderes Land hat soviele W&#228;hrunsreserven in Dollar und dollarbasierte Staatsanleihen. Bisher war das Land zweistellige Wirtschaftswachstumsraten gewohnt, nun machen sich die Turbulenzen viel st&#228;rker bemerkbar als erwartet. Im November und in den kommenden Monaten wird es eine weitere Abschw&#228;chung und Verluste geben. China wird nicht tatenlos zusehen. Ab Dezember wird sich die Regierung in die Krisensituation und bei den Entscheidungen des Westens zu Wort melden.</p>
<p>In den kommenden Sonnenfinsternis- und Neumondhoroskopen sieht es so aus, dass <strong>Deutschland</strong> und die <strong>EU </strong>trotz wachsender Rezession in Relation noch gut davon kommen werden. Noch vieles wird auf uns zukommen, nicht nur weil die Weltm&#228;rkte untrennbar vernetzt sind, nicht nur, weil Deutschland ein Exportland ist. Doch diese Region der Erde und voran auch Deutschland hat in besonderer Weise eine unerm&#252;dliche Kraft zum Durchhalten und Wiedererstarken bewiesen. Euroland und der Euro werden an Attraktivit&#228;t gewinnen, wohin soll man sonst mit seinem Geld? Das haben auch schon gro&#223;e Investoren aus aller Welt erkannt und kaufen sich bei Banken und Unternehmen ein. Das ist vielleicht sogar langfristig das gr&#246;&#223;ere Problem.</p>
<p>Vielleicht gibt es in der ersten Neumondwoche eine Stabilisierung oder sogar einen Kursanstieg an den B&#246;rsen – sp&#228;testens ab Mitte November geht es dort und in der Welt wieder rund wenn die Ausl&#228;ufer der neuen Kreditkrise unsere Ufer erreichen.</p>
<p>F&#252;r diese Prognose habe ich viele Horoskope untersucht &#8211; das Sonnenfinsternishoroskop vom 1.8.2008, das der annularen Finsternis am 6.1.2009 und das der n&#228;chsten totalen am 2.7.2009 sowie Neumondhoroskope berechnet auf eine Reihe von Hauptst&#228;dten, die stellvertretend f&#252;r den jeweiligen Staat oder das B&#252;ndnis stehen. Es ist also nicht m&#246;glich, die astrologischen Grundlagen hier darzulegen. Dazu wird es 2009 ein eigenes Buch geben. Aktuell gibt es auf Astrophoenix meine Artikel dazu:</p>
<p><a title="Weltpolitik und Weltwirtschaft aus der Sicht des Horoskops" rel="bookmark" href="../zeitqualitaet/prognose-zur-totalen-sonnenfinsternis-am-182008-weltpolitik-und-weltwirtschaft-aus-der-sicht-des-horoskops/">Prognose zur totalen Sonnenfinsternis am 1.8.2008: Weltpolitik und Weltwirtschaft aus der Sicht des Horoskops</a></p>
<p>und</p>
<p><a title="Wie man eine Sonnenfinsternis im pers&#246;nlichen Horoskop deuten kann" rel="bookmark" href="../aus-der-praxis/wie-man-eine-sonnenfinsternis-im-persoenlichen-horoskop-deuten-kann/">Wie man eine Sonnenfinsternis im pers&#246;nlichen Horoskop deuten kann</a></p>
<p>sowie Christophers Artikel</p>
<p><a title="Wie man eine Sonnenfinsternis im pers&#246;nlichen Horoskop deuten kann" rel="bookmark" href="../aus-der-praxis/wie-man-eine-sonnenfinsternis-im-persoenlichen-horoskop-deuten-kann/">Wie man eine Sonnenfinsternis im pers&#246;nlichen Horoskop deuten kann</a></p>
<p>Zur weiteren wirtschaftlichen und politischen Entwicklung gibt es hier nun regelm&#228;ssig einen Artikel.</p>
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		<title>Flagge zeigen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 17:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Wäscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenskiste]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Flagge]]></category>

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		<description><![CDATA[ Europa im Fu&#223;ballfieber und wir zeigen wieder mehr Flagge! Ich m&#246;chte diesen &#8220;Ausnahmezustand&#8221; gerne daf&#252;r nutzen, um euch mit der Bedeutung unserer deutschen Flagge bekannt zu machen. Im Grunde birgt sie eine ehrw&#252;rdige Botschaft, die so gar nicht mehr bekannt ist. Erst neulich wurde mir das wieder in einem Gespr&#228;ch mit mehreren Leuten bewusst.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/img_0038.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1594" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/img_0038.jpg" alt="abbildung"  title="Flagge zeigen   img 0038" /></a> Europa im Fu&#223;ballfieber und wir zeigen wieder mehr Flagge! Ich m&#246;chte diesen &#8220;Ausnahmezustand&#8221; gerne daf&#252;r nutzen, um euch mit der Bedeutung unserer deutschen Flagge bekannt zu machen. Im Grunde birgt sie eine ehrw&#252;rdige Botschaft, die so gar nicht mehr bekannt ist. Erst neulich wurde mir das wieder in einem Gespr&#228;ch mit mehreren Leuten bewusst.<span id="more-1593"></span></p>
<p>Der Ursprung der Farben stammt aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon (ca. 1813/14). Da &#8220;Deutschland&#8221; zu hiesigen Zeiten ziemlich kunterbunt zusammengew&#252;rfelt war, hatte jede &#8220;deutsche&#8221; Armee ihre eigene Uniform. In einer Schlacht, in der noch Mann gegen Mann gek&#228;mpft wurde, ist das ziemlich bl&#246;d. Denn die M&#228;nner sollten sich ja vom Feind unterscheiden k&#246;nnen und sich nicht auch noch gegenseitig t&#246;ten.  Was hatte man sich hierf&#252;r schlauerweise einfallen lassen? Genau. Man f&#228;rbte die Uniformen schwarz ein. <img src='http://www.astrophoenix.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="abbildung" class='wp-smiley' title="Flagge zeigen   icon smile" />   Dazu gab es rote Aufschl&#228;ge und goldene Kn&#246;pfe.</p>
<p>Es existiert wohl ein historisch verb&#252;rgter Ausspruch aus den Befreiungskriegen, der die Farbzusammenstellung begr&#252;ndete:</p>
<p><em><strong><span style="#ff0000;">Aus der Schw&#228;rze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit.</span></strong></em></p>
<p>Dazu ist es gut zu wissen, dass sich die meisten Korps aus Studenten zusammensetzten, die sich gegen die Besetzung Frankreichs behaupteten.</p>
<p>Astrologisch k&#246;nnte man folgende Planetenprinzipien den Farben zuordnen, die auch mit dem genannten Ausspruch konform gehen:</p>
<p>Schwarz w&#252;rde ich Pluto zuordnen (Macht-Knechtschaft, Zerst&#246;rung-Transformation). Rot dem Mars, denn er ist der Herrscher des Blutes. Und Gold der Sonne, unser Licht, zu dem wir alle streben!</p>
<p>Das Licht der Freiheit ist f&#252;r mich ein unsagbares Gut, f&#252;r das ich jeden Tag dankbar bin. Das bedeutet nicht, mit Allem einverstanden zu sein. Aber es bedeutet, dass es bewahrt, beh&#252;tet und besch&#252;tzt werden muss. Daf&#252;r will ich leben.</p>
<p>Und jetzt dr&#252;ckt unserer Mannschaft die Daumen! <img src='http://www.astrophoenix.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="abbildung" class='wp-smiley' title="Flagge zeigen   icon smile" />   Aber auch wenn die &#246;sterreichische Mannschaft gewinnen sollte, werde ich mich f&#252;r sie freuen, da ich aus einem &#246;sterreichischen Scho&#223; entsprungen bin. <img src='http://www.astrophoenix.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="abbildung" class='wp-smiley' title="Flagge zeigen   icon smile" />  Im Grunde meines Herzens bin ich einfach Europ&#228;erin. <img src='http://www.astrophoenix.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="abbildung" class='wp-smiley' title="Flagge zeigen   icon wink" /> </p>
<p>Foto: Dagmar W&#228;scher</p>
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		<title>MEZ hat Geburtstag</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 05:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger A. L. Faß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenskiste]]></category>
		<category><![CDATA[Astrologiegeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[MEZ]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteleuropäische Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mundanastrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute vor 115 Jahren, am 1. April 1893, wurde die Mitteleurop&#228;ische Zeit in Deutschland eingef&#252;hrt. Das entsprechende Gesetz, das die &#8220;Einf&#252;hrung einer einheitlichen Zeitbestimmung&#8221; regelte, unterschrieb Kaiser Wilhelm ein paar Tage zuvor am 12. M&#228;rz. Mit diesem Schritt endete der &#8220;Zeitenwildwuchs&#8221;, der zuvor in Deutschland herrschte. Dabei ist der Begriff &#8220;Wildwuchs&#8221; irref&#252;hrend; war doch zuvor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 115 Jahren, am 1. April 1893, wurde die Mitteleurop&#228;ische Zeit in Deutschland eingef&#252;hrt. Das entsprechende Gesetz, das die &#8220;Einf&#252;hrung einer einheitlichen Zeitbestimmung&#8221; regelte, unterschrieb Kaiser Wilhelm ein paar Tage zuvor am 12. M&#228;rz. Mit diesem Schritt endete der &#8220;Zeitenwildwuchs&#8221;, der zuvor in Deutschland herrschte. Dabei ist der Begriff &#8220;Wildwuchs&#8221; irref&#252;hrend; war doch zuvor eigentlich alles in Butter.</p>
<p><span id="more-1318"></span> Bis zur Einf&#252;hrung der Mitteleurop&#228;ischen Zeit (MEZ) hatte jeder Ort seine eigene Zeit. Und die ging im Grunde genommen genauer als die vereinheitlichte Zeit seit jenem 1. April. Denn die Tageszeit wurde an der Sonne gemessen. Immer dann, wenn in einem Ort die Sonne ihren Tagesh&#246;chststand erreicht hatte, war es zw&#246;lf Uhr mittags. Und da die Orte alle auf unterschiedlichen L&#228;ngengraden liegen, durch die Erddrehung um sich selbst die Sonne also zu unterschiedlichen Momenten &#252;ber den verschiedenen L&#228;ngengraden steht, schlug von Ortschaft zu Ortschaft der Kirchturm zu einem anderen Moment die Mittagsstunde. Doch f&#252;r die Menschen im Ort stets passend und genau.</p>
<p>So h&#228;tte es weitergehen k&#246;nnen, wenn man nicht die Eisenbahn erfunden h&#228;tte. Um einheitliche Fahrpl&#228;ne herausgeben zu k&#246;nnen war die Einf&#252;hrung einer Zeitzone hilfreich. Innerhalb dieser Zone, so legte man fest, gilt eine gemeinsame Uhrzeit. Die Zeitzone f&#252;r die Mitteleurop&#228;ische Zeit gab es bereits zuvor; 1893 hat sich Deutschland ihr angeschlossen. Seitdem ruft en die Kuckucksuhren in Koblenz und Zwickau im gleichen Moment die Uhrzeit aus.</p>
<p>Erlauben wir uns, einen Blick in das Geburtshoroskop der MEZ in Deutschland zu werfen. Da die Einf&#252;hrung von Berlin aus geregelt wurde, und Berlin Hauptstadt des Deutschen Reiches war, nehme ich Berlin als &#8220;Geburtsort&#8221;. Wir erkennen folgende Radix:</p>
<p><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mez.gif" title="MEZ-Radix"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mez.gif" alt="abbildung"  title="MEZ hat Geburtstag   mez" /></a></p>
<p>Auffallend sind die Achsenbez&#252;ge. So stehen Pluto und Neptun in  Konjunktion am Deszendenten,  Mond und Saturn in Konjunktion am Medium Coeli, Merkur schlie&#223;lich zusammen mit der Sonne am IC (die Sonnenposition ist dabei nicht verwunderlich, trat das Gesetz &#8211; wie alle Gesetze &#8211; schlie&#223;lich um Mitternacht in Kraft). Mars und Venus sind jeweils 5 bzw. 6 Grad von den Achsen entfernt, k&#246;nnen also je nach Gusto auch noch zu den Achsen geh&#246;rig interpretiert werden.</p>
<p>Der Saturn am MC hat als erstes meine Aufmerksamkeit geweckt. Ist Chronos / Saturn schlie&#223;lich der &#8220;Herr der Zeit&#8221;. Seine Stellung am Radix-H&#246;hepunkt zeigt das Ziel an, um das es ging: eine Vereinheitlichung, die Zeitzone, die Regel der vereinheitlichten Uhren. In diesem Horoskop kann der Mond als das Volk interpretiert werden, das diese Regel nun in besonderem Ma&#223;e betrifft. Ich kenne derzeit keine Berichte, wie die Menschen die Zeitvereinheitlichung aufgenommen haben, aber ich kann mir vorstellen, dass es zu einiger Irritation gekommen ist. Vielleicht haben es viele B&#252;rgerinnen und B&#252;rger als ein kaiserliches Diktum empfunden. Dass der Mond in diesem Moment so weit entfernt war von der Sonne wie &#252;berhaupt m&#246;glich (eine Opposition), l&#228;sst vermuten, dass Kaiser (Sonne) und Volk (Mond) die Sache betreffend unterschiedlicher Ansicht war. Vielleicht finde ich hierzu noch alte Berichte.</p>
<p>Das MC zeigt auch durch sein Zeichen (Waage) das Ziel der Aktion an: n&#228;mlich die unterschiedlichen Zeiten in ein Gleichgewicht zu bringen und Begegnungen zu erleichtern. Tats&#228;chlich waren ja die Eisenbahnen als neues Fortbewegungs- und damit Kontaktmittel ausschlaggebend f&#252;r die Einf&#252;hrung der MEZ in Deutschland. Auch der Aszendent gibt Aufschluss, worum es eigentlich geht. Er steht im Sch&#252;tzen, also dem Zeichen, das wir mit Horizonterweiterung assoziieren. Buchst&#228;blich ging es nun darum, &#252;ber den eigenen Ortsradius hinaus zu schauen und das Deutsche Reich als Ganzes wahrzunehmen; jedenfalls uhrzeitm&#228;&#223;ig.</p>
<p>Wie sehr dieses Gesetz in die Struktur des Landes eingegriffen hat, zeigt sich, wenn wir die Radix der Einf&#252;hrung der MEZ mit der Radix Deutschlands vergleichen. Dabei nutze ich nat&#252;rlich die Radix der Gr&#252;ndung des Deutschen Kaiserreichs von 1871 (und nicht etwa das der BRD, die es ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab&#8230;):</p>
<p><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mezradixvergleich.gif" title="Radixvergleich"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/mezradixvergleich.gif" alt="abbildung"  title="MEZ hat Geburtstag   mezradixvergleich" /></a></p>
<p>Im Innenkreis sieht man das Deutschlandhoroskop, au&#223;en den Moment der Einf&#252;hrung der MEZ. Genau auf der AC-DC-Achse des Landeshoroskops liegt die IC-MC-Achse der MEZ-Einf&#252;hrung. Mit der saturnalen Zeitregelung gibt sich der Staat zwar nicht gleich ein neues Gesicht, aber doch eine neue Struktur. W&#228;hrend das MEZ-Einf&#252;hrungs-Horoskop einen Sch&#252;tze-Aszendenten hat, weist die Synastrie folgenden Aspekt auf: MEZ-Jupiter Konjunktion Staatenhoroskop-Mond. Damit wiederholt sich in dem Horoskopvergleich die Aufforderung, in gr&#246;&#223;eren Dimensionen zu denken und das ganze Reich, die ganze Zeitzone als den Tellerrand zu sehen und zu f&#252;hlen &#8211; nicht nur das eigene Dorf. Abschlie&#223;end: im Staatenhoroskop wird das dritte Haus vom Sch&#252;tzen angeschnitten. Ergo f&#228;llt der MEZ-Aszendent in das 3. Haus des Staates. Das ist der Horoskopbereich in einem Landeshoroskop, den wir mit dem Verkehrswesen in Verbindung bringen. Hier zeigt sich noch mal auf den &#8220;Verursacher&#8221; Eisenbahn.</p>
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