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	<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Haus 8</title>
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		<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Haus 8</title>
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		<title>In welchem Haus finde ich eigentlich &#8230; die Sexualit&#228;t?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 05:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Wäscher</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sexualit&#228;t l&#228;sst sich nicht in ein einziges Haus hineinpressen, da die Sexualit&#228;t des Menschen, so wie sie heutzutage behandelt wird, nicht mehr nur auf den Austausch von Erbinformationen reduziert wird.
Sexualit&#228;t muss daher differenziert betrachtet werden, wenn man sie einem Haus zuordnen m&#246;chte. In der Transpersonalen Astrologie nach Michael Roscher wird Sexualit&#228;t den folgenden H&#228;usern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3404" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-3404" title="Flitterwochen_Verena-N._pixelio.de" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/Flitterwochen_Verena-N._pixelio.de-150x150.jpg" alt="abbildung" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Flitterwochen / © Verena N. / PIXELIO&#39;</p></div>
<p>Die <strong><span style="color: #00ff00;">Sexualit&#228;t </span></strong>l&#228;sst sich nicht in ein einziges Haus hineinpressen, da die Sexualit&#228;t des Menschen, so wie sie heutzutage behandelt wird, nicht mehr nur auf den Austausch von Erbinformationen reduziert wird.<span id="more-3403"></span></p>
<p>Sexualit&#228;t muss daher differenziert betrachtet werden, wenn man sie einem Haus zuordnen m&#246;chte. In der Transpersonalen Astrologie nach Michael Roscher wird Sexualit&#228;t den folgenden H&#228;usern zugeordnet:</p>
<ol>
<li>Haus 1: Sexualit&#228;t im Sinne von &#8220;Energiemotor&#8221; (Trieb)</li>
<li>Haus 2: Sexualit&#228;t im Sinne von &#8220;Sexueller K&#246;rper&#8221; (Sinnlichkeit)</li>
<li>Haus 5: Sexualit&#228;t im Sinne von &#8220;Erotik, Lust&#8221;</li>
<li>Haus 8: Sexualit&#228;t im Sinne von &#8220;Fortpflanzung&#8221; (Erbgut)</li>
</ol>
<p>Unsere erotische Seite wird dem f&#252;nften Haus zugeordnet, weil sie nicht abh&#228;ngig von einem sexuellen Partner ist, d.h. wir Menschen ben&#246;tigen nicht die Resonanz eines Partners, um sexuelle Genussf&#228;higkeit (Spa&#223;, Freude, Lust) erleben zu k&#246;nnen. Im f&#252;nften Haus geht es demnach eher um die sexuelle Identit&#228;t, u.a. wie wir uns als sexuelles Wesen erleben.</p>
<p>Fortpflanzung dient der Neukombination von Erbinformationen, d.h. wir sichern dadurch unsere genetische Matrix (unseren biologischen Fortbestand) und versuchen sie gleichzeitig zu verbessern. Das Erbgut wird deswegen dem achten Haus zugeschrieben, weil Gene die Idee (8.Haus) des Lebensplans eines Lebewesens enthalten. D.h. das Leben hat quasi schon eine bestimmte Vorstellung (8.Haus), wie schlie&#223;lich der &#8220;Bauplan&#8221; (8.Haus) zur Substanz (2.Haus) umgeformt werden sollte.</p>
<p>Wer mein Buch &#8220;Das Comeback der Generation X&#8221; gelesen hat oder die Rezension von Peter Schlapp in der Meridian 4/2010, der wei&#223; jetzt, wieso ich den Baby-Boom der BRD in den Sechziger Jahren mit dem Uranus-Transit &#252;ber dem achten Haus in Verbindung gebracht habe: Uranus ist die gr&#246;&#223;te sch&#246;pferische Kraft und wirkt sich mitunter explosionsartig aus. D.h. Uranus &#252;ber dem achten Haus der BRD entz&#252;ndete eine wahre Flut von Erbgut-Freisetzung, das sich wiederum zur menschlichen Substanz (2.Haus), sprich zur k&#246;rperlichen Ressource des Staates (2.Haus) formte. Au&#223;erdem triggerte er den Herrscher des achten Hauses, der sich in Haus 5 befindet (Sonne). Zu dieser speziellen Thematik des f&#252;nften Hauses wird es in den n&#228;chsten Wochen noch einen separaten Beitrag (in Verbindung mit Haus 4) geben.</p>
<p>Ich pflege nicht beliebig zu deuten, sondern wahre den Kerngedanken von Michael Roscher, pr&#228;zise und folgerichtig zu denken.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3405" title="Das Comeback der Generation X" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/Buch_GX.png" alt="abbildung" width="93" height="153" /></p>
<p>Das Buch ist entweder direkt beim Verlag (<a href="http://www.astronova.de">www.astronova.de</a>) oder im Buchhandel erh&#228;ltlich. N&#228;here Informationen finden Sie auf meiner Homepage oder in meinem fr&#252;heren Artikel vom 24.01.2010 <a href="http://www.astrophoenix.de/zeitqualitaet/das-comeback-der-generation-x/">http://www.astrophoenix.de/zeitqualitaet/das-comeback-der-generation-x/</a>.</p>
<p><em>Foto aus: www.pixelio.de von Verena N.<br />
</em></p>
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		<title>In welchem Haus finde ich eigentlich &#8230; die Erfahrung?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 05:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Wäscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Erfahrung wird dem achten Haus zugeordnet.
Alles,  was im siebten Haus an Erlebnissen gemacht wurde, wird auf mindestens zwei Arten verarbeitet: auf der k&#246;rperlichen und auf der seelisch-emotionalen Ebene.
Das, was als Resultat aus dieser Verarbeitung entsteht, wird in Form von Gedanken abgespeichert. Aus diesen Gedanken speisen sich unsere Erfahrungen, die wiederum unsere zuk&#252;nftigen Erlebnisse beeinflussen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3158" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-3158" title="&#220;ber den Wolken - tokamuwi" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/&#220;ber-den-Wolken-tokamuwi.jpg" alt="abbildung" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">&#220;ber den Wolken / © tokamuwi / PIXELIO&#39; </p></div>
<p>Die <strong><span style="color: #99cc00;">Erfahrung </span></strong>wird dem achten Haus zugeordnet.</p>
<p>Alles,  was im siebten Haus an Erlebnissen gemacht wurde, wird auf mindestens zwei Arten verarbeitet: auf der k&#246;rperlichen und auf der seelisch-emotionalen Ebene.<span id="more-3157"></span></p>
<p>Das, was als Resultat aus dieser Verarbeitung entsteht, wird in Form von Gedanken abgespeichert. Aus diesen Gedanken speisen sich unsere Erfahrungen, die wiederum unsere zuk&#252;nftigen Erlebnisse beeinflussen. Haben Sie z.B. immer nur angenehme Erlebnisse als Fluggast gemacht, werden Sie eher wieder gerne am Flugverkehr teilnehmen, als wenn Sie einmal einen unangenehmen Zwischenfall miterleben durften.</p>
<p>Erfahrungen bewirken demnach immer bestimmte Vorstellungen von uns und der Welt, die unsere zuk&#252;nftigen Entscheidungen im Wesentlichen beeinflussen werden. Unsere Vorstellungen befinden sich im achten Haus.</p>
<p><span style="color: #99cc00;"><em>Wenn Sie eine Frage zu einem  bestimmten Thema haben, k&#246;nnen Sie mich gerne kontaktieren. Ich baue  dann das Thema mit Vorliebe in meine  H&#228;userthemen-Serie mit ein.</em></span></p>
<p><span style="color: #99cc00;"><em></em></span><em>Foto aus: www.pixelio.de von tokamuwi</em></p>
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		<title>Die Geheimt&#252;r &#246;ffnet sich: Transit durch Haus 8</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yamuna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[M&#228;rchen sind Bilder der Seele, in denen wir oft astrologische Bez&#252;ge finden k&#246;nnen. So auch bei Ritter Blaubart: Im Schlo&#223; von Ritter Blaubart gab es viele R&#228;ume, doch die letzte T&#252;r war f&#252;r seine Braut tabu. Diese d&#252;rfe sie auf gar keinen Fall &#246;ffnen, sonst w&#228;re ihr Leben augenblicklich verwirkt. Nat&#252;rlich war die junge Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/T&#252;rgriff-200x300.jpg" alt="abbildung" title="T&#252;rgriff" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-3040" />M&#228;rchen sind Bilder der Seele, in denen wir oft astrologische Bez&#252;ge finden k&#246;nnen. So auch bei Ritter Blaubart: Im Schlo&#223; von Ritter Blaubart gab es viele R&#228;ume, doch die letzte T&#252;r war f&#252;r seine Braut tabu. Diese d&#252;rfe sie auf gar keinen Fall &#246;ffnen, sonst w&#228;re ihr Leben augenblicklich verwirkt. Nat&#252;rlich war die junge Frau schrecklich neugierig, und eines Tages, als Ritter Blaubart zur Jagd ausgeritten war, konnte sie sich nicht mehr zur&#252;ckhalten. &#196;chzend &#246;ffnete sich das Schlo&#223;, und als die T&#252;r knarrend aufsprang und den Blick auf die &#8220;Zeugnisse der Vergangenheit&#8221; freigab, fuhr der Braut eisiger Schrecken in die Glieder&#8230; dort waren die blutigen H&#228;upter ihrer sieben Vorg&#228;ngerinnen aufgereiht, die ebenfalls das Geheimnis hinter dieser T&#252;r ergr&#252;nden wollten und daf&#252;r mit ihrem Leben bezahlen mu&#223;ten.<span id="more-2980"></span></p>
<p>Hat nicht jeder Mensch ganz tief verborgen so eine &#8220;Geheimt&#252;r&#8221;? Die tabu ist und nur selten ge&#246;ffnet werden darf, denn sie f&#252;hrt zu Geschichten, die man nicht gerne mit anderen teilt? Das ist die T&#252;r zum 8. Haus, dem Ort der Schattenthemen und Verstrickungen, der Erfahrungen mit Macht und Ohnmacht in Beziehungen, der Verluste und der &#8220;Todeserfahrungen&#8221;. Manche &#8220;Beziehungs-Leiche&#8221; schlummert dort unbew&#228;ltigt und versteckt im Keller. Manch einer verbirgt dort Teile seiner &#8220;fr&#252;heren Leben&#8221;, an die er nicht mehr erinnert werden m&#246;chte &#8211; zu gro&#223; war der Schmerz des Loslassen-M&#252;ssens. &#8220;Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen, woher ich kam der Fahrt!&#8221; hei&#223;t es in der ber&#252;hmten Wagner-Oper Lohengrin. </p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/Haus8Transit.jpg" alt="abbildung" title="Haus8Transit" width="178" height="112" class="alignleft size-full wp-image-3038" />Im Febraur war in meinem eigenen 8. Haus viel Bewegung. Die Schnelll&#228;ufer besuchen es jedes Jahr um diese Zeit, doch in diesem Jahr traten Chiron und Neptun gleichzeitig &#252;ber die Schwelle zu meinem 8. Haus und stehen nun meiner Sonne gegen&#252;ber, w&#228;hrend Jupiter sich dort schon l&#228;nger aufh&#228;lt. Rund um Neumond ging es f&#252;r mich &#8220;ans Eingemachte&#8221;, als sich noch Sonne, Mond und Venus hinzu gesellten. </p>
<p>Wie spiegelte sich das aktuell in meinem Leben? In Gestalt von Spurensuche in meiner Vergangenheit. F&#252;r die DAV-Pr&#252;fung befasse ich mich ausf&#252;hrlich mit Geburtszeitkorrektur, und da ich selber mein bestes Versuchskaninchen bin, war es an der Zeit mein &#8220;Lebensarchiv&#8221; nochmals zu sichten. Es konnte ja sein, da&#223; z.B. anhand von Transiten, Progressionen oder kritischen Graden meine Geburtszeit und damit meine H&#228;userachsen einer leichten Verschiebung bedurften, und das wollte ich &#252;berpr&#252;fen (lassen), bevor ich mich bei anderen an dieses Thema wage.</p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/Aufstieg-150x150.jpg" alt="abbildung" title="Aufstieg" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3041" />So kam es, da&#223; ich auf der Suche nach m&#246;glichst genauen Daten und Zeiten wichtiger Ereignisse nochmals in die hintersten Winkel hinter meiner &#8220;Geheimt&#252;r&#8221; leuchten mu&#223;te (Sonne und Mond). Auch wenn dort alter Schmerz (Chiron) aus vergangenen Beziehungen (Venus) auf mich wartete, als der Schleier des Vergessens (Neptun) gel&#252;ftet wurde: f&#252;r die Suche nach der Wahrheit war das not-wendig. &#8220;Ich ging durchs Tor der Schatten&#8221;, wie es in einem Lied von Klaus Hoffmann hei&#223;t. Doch aus dem Dunkel geht es wieder ans Licht &#8211; ins 9. Haus, zu neuen Horizonten&#8230;</p>
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		<title>Neptun in Haus 8</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 06:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ich war &#252;ber zehn Jahre Single“, erz&#228;hlt die Klientin. „Und eigentlich ging es mir die ganze Zeit &#252;ber sehr gut damit. Es war eine Zeit, in der ich zu mir finden konnte und in der ich meinen Talenten viel Freiraum geben konnte. Nat&#252;rlich war da diese Sehnsucht nach Zweisamkeit, aber ich hatte so viel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-2956" title="lachender-buddha-im-gruenen" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/lachender-buddha-im-gruenen-225x300.jpg" alt="abbildung" width="225" height="300" />„Ich war &#252;ber zehn Jahre Single“, erz&#228;hlt die Klientin. „Und eigentlich ging es mir die ganze Zeit &#252;ber sehr gut damit. Es war eine Zeit, in der ich zu mir finden konnte und in der ich meinen Talenten viel Freiraum geben konnte. Nat&#252;rlich war da diese Sehnsucht nach Zweisamkeit, aber ich hatte so viel zu tun, dass ich dieses Gef&#252;hl immer wieder verdr&#228;ngen konnte. &#8211; Jetzt habe ich einen Mann kennen gelernt und wir sind seit drei Monaten zusammen. Eigentlich sollte ich supergl&#252;cklich sein, denn es scheint wirklich der Richtige f&#252;r mich zu sein. Doch seit ein paar Wochen merke ich, wie sich eine gro&#223;e Angst einschleicht, das Ganze k&#246;nnte sich aufl&#246;sen, bevor es &#252;berhaupt richtig begonnen hat.“<span id="more-2955"></span></p>
<p>Ich blicke in das Horoskop. Wenn es um Bindungsthemen geht, schaue ich auf das achte Haus: es steht f&#252;r unsere Bed&#252;rfnisse und W&#252;nsche, wenn wir uns an einen anderen Menschen binden. Das achte Haus zeigt, was mir wichtig ist, wenn ich eine feste Beziehung eingehe. Neptun ist der Planet, der f&#252;r Aufl&#246;sung steht. Wenn er im achten Haus steht, entspricht dies genau dem Erleben der Klientin, dass feste Bindungen sich immer wieder aufzul&#246;sen scheinen. Aber muss dies immer so sein? Ist es das Schicksal der Klientin, niemals eine Beziehung eingehen zu k&#246;nnen, weil sie sich sowieso immer aufl&#246;sen w&#252;rde?</p>
<p>&#220;berhaupt nicht! Aber es ist schwierig f&#252;r einen Menschen, der gerade in dieser Situation steckt, dies auch anzunehmen. Die Angst, dass etwas, das gerade so sch&#246;n begonnen hat, sich gleich wieder im Nichts aufl&#246;st, ist da. „Letzte Woche war es besonders schlimm,“ berichtet die Klientin. „Wir waren verabredet, und er kam nicht. Fr&#252;her w&#228;re ich ganz locker geblieben, h&#228;tte meine Zeit einfach anders genutzt, und dann irgendwann angerufen, um herauszufinden, was schief gelaufen ist. Jetzt aber bekam ich sofort Angst, dass er mich verlassen k&#246;nnte und dass dies das erste Anzeichen daf&#252;r war. Ich war wie gel&#228;hmt, konnte nichts unternehmen.“</p>
<p>Ich schlage der Klientin vor, sich vorzustellen, dass ihr aktuelles Problem bereits gel&#246;st sei. Woran w&#252;rde sie das merken? Was w&#228;re dann anders? Sie &#252;berlegt, geht f&#252;r einen Augenblick in sich. Dann antwortet sie: „Ich w&#252;rde mir weniger Sorgen machen, sondern w&#228;re zuversichtlicher, dass diese Beziehung noch lange h&#228;lt. Ich w&#228;re in meiner Mitte und zugleich verbunden mit allem um mich herum. Es ist ein wunderbares Gef&#252;hl: indem ich mich mit allem verbinden kann, l&#246;se ich mich auf der einen Seite auf, bin in jedem Blatt am Baum, und ruhe doch gleichzeitig in mir – wie ein gl&#252;cklicher runder Buddha!“ Was f&#252;r ein wundervolles Bild f&#252;r Neptun in Haus 8! Hier zeigt sich die ganze Kraft dieser Konstellation: das Gef&#252;hl von Verbundensein mit der Welt schafft Freiheit. Nicht indem ich vor Bindungen sch&#252;tze, sondern indem ich in Bindungen aufgehe.</p>
<p>Der Schl&#252;ssel ist Neptun. Er wird von der Klientin als Sorge erlebt, die Bindung k&#246;nne sich gleich wieder aufl&#246;sen. Doch das ist nicht das, was er in Wirklichkeit will. Er steht auch f&#252;r Freiheit in Bindungen, dem Gef&#252;hl, sich immer wieder neu entscheiden zu k&#246;nnen f&#252;r jemanden. Die Klientin war lange Zeit solo. In dieser Zeit hat sie dieses Gef&#252;hl wunderbar ausleben k&#246;nnen. Neptun erinnert sie jetzt daran, dass sich zwar die &#228;u&#223;eren Umst&#228;nde zwar ge&#228;ndert haben, aber dass dieses Bed&#252;rfnis immer noch da ist. Seine Botschaft: „Pass auf, dass du nicht deine Freiheit verlierst!“ Die Reaktion der Klientin: sie erlebt das Gef&#252;hl der Aufl&#246;sung. Dabei geht es nur darum, dem Bed&#252;rfnis nach Freiheit mehr Rechnung zu tragen. Bislang lebte sie diese Freiheit als Freiheit von Bindungen. Jetzt geht es darum, sich die Freiheit f&#252;r die Bindung zu nehmen!</p>
<p>Das Gesicht der Klientin hellt sich auf. „Das ist es. In dem ich mich f&#252;r meinen Partner entscheide, nehme ich mir die Freiheit, in einer Beziehung gl&#252;cklich zu werden. Ich verliere nichts. Im Gegenteil: Ich gewinne eine neue Lebensqualit&#228;t dazu!“ Sie l&#228;chelt. Und ich denke mir: Ist es nicht wunderbar, wie sich die Konstellationen in unserem Horoskop immer wieder zu Wort melden, wie gute Freunde, die uns etwas Wichtiges mitzuteilen haben, weil sie uns gl&#252;cklich sehen wollen. Wir m&#252;ssen nur lernen, ihre Sprache besser zu verstehen.</p>
<p><em><strong>Bildnachweis:</strong> www.pixelio.de &#8211; Fotograf: Dieter Kreikemeier</em></p>
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		<title>Die Villa &#8211; Das achte Haus &#8211; Das geheime Zimmer</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 05:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astrophoenix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[das Zeichen an der Spitze des achten Hauses]]></category>
		<category><![CDATA[Haus 8]]></category>

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		<description><![CDATA[von Sabine Bends und Christopher Weidner, teilweise entnommen aus ihrem Buch &#8220;Einf&#252;hrung in die intuitive Astrologie&#8221;
Wenn man ein bestimmtes Buch in der zweiten Reihe von oben links von der Mitte leicht nach vorne kippt – dann &#246;ffnet sich das Regal und gibt den Blick frei auf einen geheimen Gang, der in ein geheimes Zimmer f&#252;hrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://Keine"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/villa08.jpg" alt="abbildung" title="Das geheime Zimmer" class="alignleft size-full wp-image-1823" /></a><em>von Sabine Bends und Christopher Weidner, teilweise entnommen aus ihrem Buch &#8220;Einf&#252;hrung in die intuitive Astrologie&#8221;</em></p>
<p>Wenn man ein bestimmtes Buch in der zweiten Reihe von oben links von der Mitte leicht nach vorne kippt – dann &#246;ffnet sich das Regal und gibt den Blick frei auf einen geheimen Gang, der in ein geheimes Zimmer f&#252;hrt … Niemand – au&#223;er Ihnen selbst – kennt diesen Raum, denn hierhin ziehen Sie sich zur&#252;ck, um ganz alleine zu sein und Ihre Privatsph&#228;re zu genie&#223;en. Wie wird es dort aussehen? Welche Geheimnisse werden Sie dort h&#252;ten? Welche Sch&#228;tze bewahren Sie dort auf? </p>
<p><span id="more-1822"></span></p>
<p>Es werden Dinge sein, die Sie nur ungern ans Licht bringen und die es wert sind an einem solch abgeschiedenen Ort verwahrt zu werden. Vielleicht ist es auch geheimes Labor, in welchem Sie merkw&#252;rdigen Experimenten nachgehen, vielleicht ein Zimmer f&#252;r wertvolle Reliquien und Troph&#228;en aus aller Welt, vielleicht aber auch nur ein Privatzimmer, in dem Sie nichts anderes wollen als ungest&#246;rt ihren Gedanken nachh&#228;ngen. Und – welches Geheimnis verbirgt sich in Ihrem Zimmer hinter der Regalwand?</p>
<p>Das Zeichen an der Spitze meines achten Hauses ist: …</p>
<p>In meinem geheimen Zimmer k&#246;nnte es so aussehen: …</p>
<p>Beispiel: Das achte Haus in Jungfrau. Endlich allein – endlich nur f&#252;r mich! Mein Zimmerchen ist nicht gro&#223;, aber daf&#252;r ist jeder Winkel genutzt. Das Sofa reicht von Wand zu Wand und ist gerade so lang, dass ich mich darauf ausstrecken kann. Die gegen&#252;berliegende Wand besteht aus einem gro&#223;en Schrank mit vielen, vielen Schubladenk&#228;sten. In denen hab ich all meine pers&#246;nlichen Sch&#228;tze einsortiert: Meine Kinderfotos, die Briefe von meiner Freundin in England, meine Tageb&#252;cher, mein Strickzeug und meine Lieblingsb&#252;cher. Eine Schmetterlingssammlung, fein s&#228;uberlich beschriftet, und alte Stiche von Heilkr&#228;utern aus dem Kloster zieren die Wand. Niemand wei&#223; von diesem Raum, und trotzdem schlie&#223;e ich ihn, wenn ich darin bin, noch einmal von innen ab, denn ich mag den Gedanken nicht, jemand k&#246;nnte mich zuf&#228;llig dabei &#252;berraschen, wie ich mich meinen kleinen Kostbarkeiten widme.</p>
<p>&#8230; und wie sieht es bei Ihnen aus? Schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Kommentare!</p>
<p>Am 18.10. beginnt die neue online-Ausbildungsreihe &#8220;Intuitive Astrologie&#8221; mit Christopher Weidner und Sabine Bends: <a href="http://www.astrologie-lernen.de/">Intuitive Astrologie &#8211; Die Ausbildung</a></p>
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		<title>Auswirkungen von Neptun im 2. Haus &#8211; Leute, bin ich denn ein Kiosk&#8230;</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/aus-der-praxis/auswirkungen-von-neptun-im-2-haus-leute-bin-ich-denn-ein-kiosk/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 11:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Apé</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Haus 2]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiosk]]></category>
		<category><![CDATA[Konstellation]]></category>
		<category><![CDATA[Neptun in 2]]></category>
		<category><![CDATA[Venus-Neptun]]></category>

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		<description><![CDATA[                                   &#8230;oder bin ich etwa ´ne Bank??
Schon m&#246;glich! Wenn man beispielsweise zu jenen geh&#246;rt, bei denen sich Neptun im 2. Haus niedergelassen hat. So der Freund einer meiner Freundinnen. Sie war eine Weile mit einem Mann liiert und die Geschichten, welche sie mir so erz&#228;hlte, gaben mir zu denken.
Die anf&#228;ngliche „Gro&#223;z&#252;gigkeit“ seinerseits hielt sie zuerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>                                   <strong>&#8230;oder bin ich etwa ´ne Bank??</strong></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Schon m&#246;glich! Wenn man beispielsweise zu jenen geh&#246;rt, bei denen sich Neptun im 2. Haus niedergelassen hat. </font><font size="3">So der Freund einer meiner Freundinnen. Sie war eine Weile mit einem Mann liiert und die Geschichten, welche sie mir so erz&#228;hlte, gaben mir zu denken.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3"><a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/2274.png" title="Direkter Link zu der Datei"><img width="171" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/2274.png" alt="abbildung" height="114" title="Auswirkungen von Neptun im 2. Haus   Leute, bin ich denn ein Kiosk...   2274" /></a>Die<a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/2274.png" title="Direkter Link zu der Datei"></a> anf&#228;ngliche „Gro&#223;z&#252;gigkeit“ seinerseits hielt sie zuerst f&#252;r H&#246;flichkeit sowie f&#252;r Anzeichen einer gewissen Form des Werbens um ihre Person. Okay, es spricht nichts dagegen, mal eingeladen zu werden. </font><font size="3">Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass hierbei keineswegs zuvorkommendes (Balz-)Verhalten im Spiel war und es auch gar nicht vorrangig darum ging, dass er sie gewinnen wollte. Derjenige zahlte anscheinend grunds&#228;tzlich wie selbstverst&#228;ndlich. Egal wo und wann. Bei jeder Gelegenheit z&#252;ckte er ohne zu z&#246;gern seinen Geldbeutel.<span id="more-1440"></span></font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Sei es bei Treffen im Freundeskreis oder feucht-fr&#246;hlichen Tischrunden, die konsumierten Getr&#228;nke gingen automatisch auf seine Rechnung. Niemals w&#228;re er auf die Idee gekommen, etwas dagegen einzuwenden oder die Runde weiter zu geben. Auch beim Stammtisch wurde wohl nicht einzig und allein das Bierfass angezapft, sondern zus&#228;tzlich wie beil&#228;ufig SEINE Geldb&#246;rse. Die Bereitwilligkeit im freiz&#252;gigen Geben durchblickten einige Leute aus seinem Umfeld recht flugs und fanden es mehr als angenehm.Welches Paradebeispiel f&#252;r Generosit&#228;t, die keine Grenzen kennt&#8230;</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Es kam wohl auch des &#246;fteren vor, dass er angepumpt wurde. Eine jederzeit zug&#228;ngliche Anlaufstation f&#252;r F&#228;lle von finanziellen Engp&#228;ssen. Wobei er seine Leihgaben keineswegs jedesmal zur&#252;ck erhielt. Er wurde f&#246;rmlich abgezockt und geschr&#246;pft, machte auch keinerlei Anstalten, sein Geld zur&#252;ck zu fordern. Ein gefundenes Fressen f&#252;r aussaugende Nutznie&#223;ervampire, die er regelrecht dazu einlud, bei ihm finanziell anzudocken, ihn hinten herum auszutricksen und &#252;ber Geb&#252;hr zu belasten. Mit ihm, der die eigenen Werte freigiebig der Gemeinschaft zur Verf&#252;gung stellte (UNSER ALLER Neptun wirkt schlie&#223;lich nicht im kleinen Rahmen, sondern denkt allumfassend in kollektiven Dimensionen), konnte man das ja machen.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Es schien, als w&#228;re das eine Art Erl&#246;sung f&#252;r ihn, anderen unter die Arme zu greifen und sich selbst im gleichen Atemzug ausnehmen zu lassen wie eine Weihnachtsgans. Ein „fl&#252;ssiger“, neptunischer Retter in der Not anderer, der sich gleichzeitig selbst zum Opfer macht. Eigentlich fehlte ihm nur noch ein Dauerklebeschildchen auf der Stirn mit der Aufschrift „Brauchen Sie eine Finanzspritze, kein Problem, here I am, bei mir sind sie goldrichtig, mein monet&#228;res, allzeit liquides Schr&#246;pfinstitut hat 24 Stunden rund um die Uhr f&#252;r Sie ge&#246;ffnet“. Aber die passenden Signale schien er auch ohne solches auszusenden. Die Leute rochen den neptunischen Verschmelzungsbraten recht schnell.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Laut seinen Berichten muss es ihm wohl auch widerfahren sein, dass seine Ex-Frau zu gegebenem Anlass ohne jegliche Absprache w&#228;hrend seiner Abwesenheit die Wohnung leer r&#228;umte (sorry Liebling, ich musste dich einfach schrumpfen&#8230;). Er kam nach Hause und sah: NICHTS. G&#228;hnende Leere im Appartement, sein gesamtes Mobiliar hatte sich neptunlike in Luft und Wohlgefallen aufgel&#246;st. </font><font size="3">Eine lose Ex-Bekanntschaft lie&#223; bei einem One-night-stand direkt in voller Konsequenz die handlichen Scheine aus der Geldb&#246;rse mitgehen (Darling, du entschwandest und mit dir mein Portemonnaie&#8230;).</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Die Arbeit, der er nachging, brachte ihm wohl ein wenn auch nicht allzu hohes, so dennoch geregeltes Einkommen. Womit eigentlich einiges gesichert sein d&#252;rfte. Vonwegen. Mit schier endlosem, rosabrillig-verschleiertem Vertrauen haute er seine sauer verdiente Kohle zum Fenster raus, sie schien sich gar wie von allein zu verfl&#252;chtigen, dass jemandem mit Sparstrumpfmentalit&#228;t nur so die Ohren schlackern. W&#246;rter wie „Notgroschen“ oder „eiserne Reserve“ schienen Fremdw&#246;rter zu sein. Er lebt nach dem freiz&#252;gigen Motto „Wie gewonnen, so zerronnen&#8230;“. Eink&#252;nfte nach Plan einzuteilen oder gar zu halten, das ist nicht sein Ding. Ein etwaiger Zwischenspeicherplatz bez&#252;glich Einnahmen und Ausgaben war hier nicht vorgesehen. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass er selbst ab und an etwas knapp bei Kasse war, finanzm&#228;&#223;ig zeitweise auf wenig zur&#252;ckgreifen konnte und M&#252;he hatte, den restlichen Monat &#252;ber die Runden zu bringen. Der geborene Pleitegeier, absolut konkurstr&#228;chtig und sozialfallgeeignet.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">In einer recht verzweifelten Situation versuchte er sich im Gl&#252;cksspiel, gewann tats&#228;chlich eine Summe. Aber auch der eingestrichene Gewinn war ebenso flie&#223;end wie Neptun und wurde dementsprechend z&#252;gig „ent&#228;u&#223;ert“ und in Umlauf gebracht. </font><font size="3">Genug der Beispiele, die allesamt das neptuneigene Muster „Ich bin mit allem eins“ aufweisen. Eine herausfordernde Aufgabe, die nach einer L&#246;sung verlangt!</font></p>
<p lang="de-DE">&nbsp;</p>
<p lang="de-DE"><font color="#000000"><strong><font size="4">                                               Geben und Halten</font></strong></font></p>
<p><font color="#000000"><strong><font size="4">     Money, money, money, makes it funny, in a rich man´s world&#8230;(Abba)</font></strong></font></p>
<p lang="de-DE">&nbsp;</p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Was f&#252;r M&#246;glichkeiten hat nun jemand mit einer derartigen Venus-Neptun-Konstellation? (Venus f&#252;r 2. Haus mit Neptun als „Insassen“). Genau genommen geht es nat&#252;rlich nicht um blo&#223;en Reichtum, sondern um einen ad&#228;quaten Umgang mit den eigenen Werten und Sicherheiten an sich. Ein konsequentes Aufstellen von Haushaltspl&#228;nen, Buchf&#252;hren &#252;ber Ein- und Ausgaben, ein Schaffen von R&#252;cklagen, Einrichten eines Sparbuches, Abschlie&#223;en von Geldanlagen, nicht nur Bank f&#252;r andere spielen, sondern diese auch mal selbst aufsuchen zwecks Anlageberatung (wobei hier feste Anlageformen riskanten Spekulationen <a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/dscn8709.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"><img width="171" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/dscn8709.jpg" alt="abbildung" height="113" title="Auswirkungen von Neptun im 2. Haus   Leute, bin ich denn ein Kiosk...   dscn8709" /></a>auf jeden Fall vorzuziehen sind. Lieber den Spatz in der Hand als die auf und davon fliegende Taube auf dem Dach). Das Bewusstsein sch&#228;rfen f&#252;r ein ausgewogenes Ma&#223; zwischen Geben und Halten (sowie Nehmen! Das 8. Haus mit den Werten anderer liegt dem 2. nicht umsonst gegen&#252;ber). Schrittweise Gef&#252;hl entwickeln f&#252;r einen verantwortungsbewussten Umgang mit Finanzen, um die Existenzgrundlage nicht dahinschwinden zu lassen.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">D<a href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/dscn8709.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"></a>a es so jemandem widerstreben wird, nur f&#252;r sich zu scheffeln, dies w&#228;re f&#252;r ihn gleichbedeutend mit neptunentgegengesetztem Eigennutz, k&#246;nnte er sich die Br&#252;cke bauen: ich darf Geld „gemeinn&#252;tzig“ unter die Leute bringen, aber eben nur einen gewissen Teil. Die verbleibende Ressource verwalte ich und gebe sie nach Plan f&#252;r mich aus. Damit sichert er den Paradieszustand seines Neptuns ab und r&#252;ckt gleichzeitig sein Wertesystem gerade. In diesem Zusammenhang k&#246;nnte er sich auch fragen, wie es prinzipiell um sein eigenes Selbstwertgef&#252;hl bestellt ist. Ist dieses eher in „Aufl&#246;sung“ begriffen oder wei&#223; er um seinen Selbstwert? Dar&#252;ber hinaus: hat mein Genussempfinden Suchtcharakter? Wie ist der Bezug zu meinem K&#246;rper? Habe ich K&#246;rpergef&#252;hl? Das mag auf den ersten Blick abwegig anmuten, jedoch ist auch dies eine Form von Substanzbildung. Letztere kann sowohl materieller als auch physischer Art sein.</font></p>
<p lang="de-DE"><font size="3">Diese Aspekte f&#252;r sich zu hinterfragen, eine Sensibilit&#228;t hierf&#252;r zu erlangen, bereitet bereits den Boden f&#252;r alles weitere.</font></p>
<p lang="de-DE">&nbsp;</p>
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		<title>Faktor X &#8211; Astrosystemische Aufstellungen als Weg zur L&#246;sung</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Astroaufstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern fand hier in M&#252;nchen wieder der Abend mit astrosystemischen Aufstellungen statt. F&#252;r mich ist die Verbindung von Astrologie und Aufstellungsarbeit immer ein besonderes Erlebnis, denn ich auch als Aufstellungsleiter gewinne ich jedesmal neue Erkenntnisse &#252;ber die individuelle und einzigartige Art und Weise, in der sich das Horoskop zeigen kann. Es ist jedesmal eine &#220;berraschung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.astrophoenix.de/wp-content/ausbildung_klein.JPG' alt="abbildung"  title="Faktor X   Astrosystemische Aufstellungen als Weg zur Lösung   " />Gestern fand hier in M&#252;nchen wieder der Abend mit astrosystemischen Aufstellungen statt. F&#252;r mich ist die Verbindung von Astrologie und Aufstellungsarbeit immer ein besonderes Erlebnis, denn ich auch als Aufstellungsleiter gewinne ich jedesmal neue Erkenntnisse &#252;ber die individuelle und einzigartige Art und Weise, in der sich das Horoskop zeigen kann. Es ist jedesmal eine &#220;berraschung dabei und ich freue mich dar&#252;ber, dass mir wieder etwas klarer geworden ist, ein astrologischer Zusammenhang noch deutlicher wird. Noch nach Jahren, in denen Astrologie mich begleitet, bringt sie mich auf diese Weise zum Erstaunen, ist immer neu.<span id="more-1299"></span></p>
<p>Aufstellungsarbeit erlaubt uns, das Horoskop gegenw&#228;rtig zu machen, indem wir die K&#246;rperwahrnehmungen von anderen Menschen nutzen. Sie geraten gewisserma&#223;en &#8220;in Resonanz&#8221; zu unserem Horoskop, indem wir sie aufstellen, und k&#246;nnen auf geheimnisvolle und zugleich selbstverst&#228;ndliche Weise genau ausdr&#252;cken, wie wir unser Horoskop gerade erleben. Als leitender Astrologe ist es f&#252;r eine besondere Gelegenheit, das Horoskop eines Menschen ohne die Brille der Interpretation zu erfahren. Ich kann das System ganz von sich aus wirken lassen, moderiere mehr als dass ich dirigiere, versuche die Ressourcen frei zu legen, indem ich mich daran orientiere, dass es den Repr&#228;sentantInnen zunehmend besser geht. Richtig ist das, was in Richtung L&#246;sung geht. Ich erlebe immer wieder, wie selbst die Horoskopfaktoren, die wir gerne und vorschnell zu Tr&#228;gern unserer Probleme machen, zu den n&#252;tzlichsten und hilfreichsten Ressourcen werden, die wir haben. Hinter jeder Konstellation steckt eine gute Absicht &#8211; und die wird in der Aufstellung sichtbar.</p>
<p>In der gestrigen Aufstellung ging es um ein famili&#228;res Thema, darum wieder eine Ordnung herzustellen zwischen Eltern und Kindern. Die Mutter, die dieses Thema aufstellte, hat den Saturn ganz exakt am Deszendenten. Klar, dass ihr Ordnung und Struktur wichtig ist. Klar auch, dass sie darunter leidet, wenn diese Ordnung infrage gestellt wird. Dass wir Saturn dazu stellen w&#252;rden, war also abgemacht. Doch ich hatte das Gef&#252;hl, noch mehr Spielraum geben zu m&#252;ssen. Ich wollte einen Faktor ins Spiel bringen, der uns am Ende vielleicht einen Weg zur L&#246;sung im Horoskop zeigt. Diesen Faktor nenne ich einfach &#8220;X&#8221; und ich habe zwar im Vorfeld eine Vermutung, was er verk&#246;rpert, aber ich lasse es im Grunde offen, &#252;berlasse es dem System und seinen Prozessen, diesen Faktor X zu offenbaren.</p>
<p>Gegen Ende der Aufstellung fragte ich den Faktor X, ob er denn einen Begriff f&#252;r sich w&#252;sste. Er antwortete, dass ihm immer wieder &#8220;L&#246;sung, Erl&#246;sung, Gel&#246;stsein&#8221; in den Sinn komme. Da er einen starken Bezug zum gestellten Saturn zeigte, erschien es mir plausibel, in ihm den Jupiter im Horoskop zu sehen, zumal in der Aufstellung das Sippenthema eine gro&#223;e Rolle zu spielen begann und Jupiter in Haus 8 der Klientin zu finden ist. Zugleich bemerkte Faktor X immer wieder, dass er eine Art Krampf in den Waden h&#228;tte. Waden? Ist das nicht eine Wassermann-Entsprechung?, dachte ich mir. Ein Hinweis auf Uranus also? Tats&#228;chlich ist Uranus Herrscher von 8 in 2 im Horoskop der Klientin &#8211; auch hier wieder das Uranus-Thema. Ein R&#252;ckgabe-Ritual, in dem wir die Linie der Ahnen w&#252;rdigten, brachte sp&#252;rbare Erleichterung bei der Klientin &#8211; wir waren also auf der richtigen Spur.</p>
<p>In Faktor X zeigte sich also beides: Jupiter und Uranus, denn beide sind Teil der Konstellationen des achten Hauses, einem Kernthema des Anliegens. Saturn profitierte sehr davon, dass Faktor X seinen Platz im System bekam: am Ende der Aufstellung war er wieder ganz in seiner Kraft, bereit auf eine gelassene Art und Weise wieder f&#252;r Ordnung zu sorgen. So zeigen Aufstellungen oft L&#246;sungswege, die uns kognitiv verschlossen bleiben. Sie bringen uns auf die F&#228;hrte und geben uns die M&#246;glichkeit, das System selbst entscheiden zu lassen, was jetzt gerade wichtig ist und ihm gut tut. Aufstellungen k&#246;nnen die Beratungssituation zu einem besonders kostbaren Augenblick werden lassen, indem die L&#246;sung f&#252;r unsere Schwierigkeiten nicht nur abstrakt in unseren K&#246;pfen stattfindet, sondern direkt &#252;ber den K&#246;rper ihren Weg in unser Herz findet.</p>
<p><strong>Mehr Informationen zur astrosystemischen Aufstellungsarbeit und n&#228;chste Termine auf den Seiten der A*SYS*Akademie unter</strong> <a href="http://www.asys-akademie.de/aufstellungen">Astrosystemische Aufstellungen</a>.</p>
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		<title>Der Mond &#8211; Sekundenzeiger einer Lebensuhr</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yamuna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Im Oktober schrieb ich „Pluto auf Achse(n)“ &#252;ber die Biographie meines Vaters, den ich unverhofft nach Jahrzehnten wiedertreffen konnte, als Pluto an seinem IC stand. Inzwischen ist mein Vater sehr pl&#246;tzlich verstorben, und sein Tod hat ein neues Kapitel f&#252;r mich aufgeschlagen: Metagnose, die Spurensuche in der Vergangenheit&#8230;
Bei meiner Astrologieausbildung bei Phoenix standen auch Familienthemen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/grab21.jpg" alt="abbildung"  title="Der Mond   Sekundenzeiger einer Lebensuhr   grab21" /><br />
Im Oktober schrieb ich „<a href="http://www.astrophoenix.de/index.php/aus-der-praxis/pluto-auf-achsen/">Pluto auf Achse(n)</a>“ &#252;ber die Biographie meines Vaters, den ich unverhofft nach Jahrzehnten wiedertreffen konnte, als Pluto an seinem IC stand. Inzwischen ist mein Vater sehr pl&#246;tzlich verstorben, und sein Tod hat ein neues Kapitel f&#252;r mich aufgeschlagen: Metagnose, die Spurensuche in der Vergangenheit&#8230;</p>
<p>Bei meiner <a href="http://www.phoenix-astrologie-online.de">Astrologieausbildung bei Phoenix</a> standen auch Familienthemen auf dem Plan. Ich bekam Todesdaten meiner Vorfahren und fragte mich, ob man den Todeszeitpunkt an Ausl&#246;sungen und Transiten festmachen k&#246;nne. Erste Erfahrungen sammelte ich mit Daten meiner Gro&#223;eltern und meines &#228;lteren Bruders, der mit 3½ Jahren verstarb. Meine Vermutung, da&#223; seine Krise 3 Wochen vor seinem Tod eingel&#228;utet wurde beim Transit des Mondes &#252;ber die Mond-Chiron-Opposition in den H&#228;usern 2 und 8, erwies sich als zutreffend.<span id="more-1247"></span></p>
<p>Inzwischen glaube ich, da&#223; man in gewissem Ma&#223;e den Ablauf der Lebensuhr erkennen kann. Wesentlich hat dazu beigetragen, da&#223; ich das Sterben meines Vater am Tag vor seinem 78. Geburtstag miterlebte. Am Abend zuvor hatte ich um 22h einen Blick auf seine Transite geworfen und war &#252;berzeugt, da&#223; zumindest eine sehr gro&#223;e Krise auf ihn zukam. Und ich sollte mich nicht geirrt haben&#8230;</p>
<p>Zwei sehr wichtige Radixkonstellationen meines Vaters spielten dabei eine Rolle: Mars in 4 Opposition Pluto in 10 und seine Mond-Chiron-Opposition auf der Mondknotenachse in den H&#228;usern 2/8.</p>
<p>Die Chiron-Thematik meines Vaters in Haus 8 findet sich bei seiner Mutter und bei seinen drei Kindern mit wechselnden Konstellationen wieder, z.B. durch Sonne-Chiron oder Mond-Chiron auf der Achse 2/8. Dies scheint eine &#252;ber Generationen vererbte „Sollbruchstelle“ in der v&#228;terlichen Linie zu sein, wie ein Fingerabdruck, den wir alle gemeinsam haben.</p>
<p>Die Chronologie der Ereignisse zeigt, wie oft sowohl das Mond-Chiron-Thema meines Vaters samt Mondknotenachse als auch sein Mars-Pluto-Thema zeitgleich ausgel&#246;st wurden, sei es durch direkte Planetenkontakte oder indirekt durch Resonanzen. Dabei kommt der Stellung des Mondes eine enorme Rolle zu als Sekundenzeiger auf seiner Lebensuhr:</p>
<p>Im Volksmund hei&#223;t es: „Hinterher ist man immer schlauer!“ Auch f&#252;r die Astrologie trifft das zu, denn wie viel leichter f&#228;llt es, Indizien f&#252;r ein bereits bekanntes Ereignis aus der Vergangenheit in den damals aktuellen Transiten zu wiederzufinden, als umgekehrt im voraus pr&#228;zise Aussagen dar&#252;ber zu machen, WAS sich genau WANN ereignen wird.<img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/vaterinfarkt01maerz1.jpg" alt="abbildung"  title="Der Mond   Sekundenzeiger einer Lebensuhr   vaterinfarkt01maerz1" /></p>
<p>Im M&#228;rz 2001 hatte mein Vater einen Herzinfarkt, doch war nicht zum Arzt gegangen. Ein Indianer kennt keinen Schmerz! Damals stand Chiron genau am IC (=Mond-Chiron), der Mond auf seiner Mars-Pluto-Opposition, &#252;ber die gerade erst die MK-Achse gewandert war. Transit-Mars in Konjunktion mit Transitpluto bildete starke Resonanz mit diesem Radixthema. Die Sonne stand auf seinem DC &#8211; quasi am Untergangspunkt. Neptun war zuvor &#252;ber seine Sonne gewandert, die ja u.a. das Herz symbolisiert&#8230;</p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/vaterinfarkt01sept.jpg" alt="abbildung"  title="Der Mond   Sekundenzeiger einer Lebensuhr   vaterinfarkt01sept" /></p>
<p>Ende Sept. 2001 hatte mein Vater einen gro&#223;en Herzinfarkt mit Herz- und Atemstillstand; er wurde nach 10 Minuten mit Elektroschocks reanimiert und lag drei Tage im Koma. Sein Gehirn war gesch&#228;digt, doch er erholte sich fast vollst&#228;ndig und spielte bald wieder Schach.<br />
Die Sonne stand damals an seinem AC, der Mond mit Transit-Chiron nahe dem IC, die MK-Achse lag fast auf der IC-MC-Achse meines Vaters. Der AC des Infarktes lag genau auf der Mars-Pluto-Opposition.</p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/vaterinfarkt07.jpg" alt="abbildung"  title="Der Mond   Sekundenzeiger einer Lebensuhr   vaterinfarkt07" /></p>
<p>Im April 2007 ereilte ihn der 3. Infarkt: die Sonne stand auf der Mond-Chiron-Opposition und der Mondknotenachse, zu der auch Transit-Pluto am IC ein Trigon bildete. Das Thema wurde  gleich zweimal ausgel&#246;st, w&#228;hrend am Himmel eine Opposition zwischen Mond und Mars-Uranus herrschte, eine weitere Resonanz mit dem Radix. Die Hauptachsen dieses Ereignisses waren fast deckungsgleich mit denen im Radix meines Vaters.</p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/vatertod.jpg" alt="abbildung"  title="Der Mond   Sekundenzeiger einer Lebensuhr   vatertod" /></p>
<p>Im Januar 2008 bekam mein Vater nachts Atemnot und wurde vom Notarzt auf die Intensivstation gebracht: Wasser in der Lunge! Am Tag war er stabil, doch als ich um 22h die Transite sah, schwante mir nichts Gutes: der Mond w&#252;rde nachts erst Mars ber&#252;hren, dann &#252;ber den MC meines Vaters laufen und morgens eine Opposition zu Pluto bilden! Ich rechnete damit, da&#223; um 2h morgens eine gro&#223;e Krise eintreten k&#246;nnte. So kam es leider auch&#8230;</p>
<p>Sp&#228;ter las ich im Krankenblatt: mein Vater wurde um 22h sehr unruhig, stand auf, beschimpfte und schlug die Schwester, ri&#223; alle Kabel und Kan&#252;len ab – Mond-Mars-Pluto! Um 1.30h trat die lebensbedrohlich akute Krise ein, und ich wurde sofort in die Klinik gerufen&#8230; Als mein Vater starb, stand der Mond genau in Opposition zu Pluto – wie der Sekundenzeiger auf seiner Lebensuhr.</p>
<p>So hat mir ein sehr trauriger Anla&#223; zu genauen Daten und Zeiten verholfen, doch zugleich gibt er mir diese kostbare Gelegenheit, mehr zu lernen &#252;ber die kosmische Verwobenheit von unten und oben, innen und au&#223;en. Sie zeigen mir am Beispiel meines Vaters, wo die „Sollbruchstellen“ in unserem Leben sein k&#246;nnen. Ausl&#246;sung folgte auf Ausl&#246;sung, Einschnitt auf Einschnitt, Infarkt auf Infarkt &#8211; bis der Mond als Z&#252;nglein an der Waage die Lebensuhr zum Stehen brachte und mein Vater f&#252;r immer von seinem Herzeleid erl&#246;st war.</p>
<p>M&#246;ge er jenseits von Mond-Chiron und Mars-Pluto endlich seinen Frieden finden!</p>
<p>Yamuna</p>
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		<title>Das achte Haus</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 23:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger A. L. Faß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Felder]]></category>
		<category><![CDATA[Haus 8]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist ein Haus ein Haus? Gehen Sie durch die Stra&#223;en und schauen Sie sich um: Dort steht ein heruntergekommenes Einfamilienhaus, hier ein anonym wirkendes Hochhaus, da dr&#252;ben eine prachtvolle, aber kaum einsehbare Villa und auf der anderen Seite eine Laubh&#252;tte. Jedes Haus ist anders. Wenn Sie die verschiedenen H&#228;user betreten, befinden Sie sich in verschiedenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="110" height="92" alt="abbildung" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/hauser4.bmp" title="Das achte Haus   hauser4" />Ist ein Haus ein Haus? Gehen Sie durch die Stra&#223;en und schauen Sie sich um: Dort steht ein heruntergekommenes Einfamilienhaus, hier ein anonym wirkendes Hochhaus, da dr&#252;ben eine prachtvolle, aber kaum einsehbare Villa und auf der anderen Seite eine Laubh&#252;tte. Jedes Haus ist anders. Wenn Sie die verschiedenen H&#228;user betreten, befinden Sie sich in verschiedenen Welten. Die Stimmung, die Umgebung, das Interieur, die Leute &#8211; alles &#228;ndert sich.Nun sind die H&#228;user im Horoskop nicht aus Stein gebaut. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Es handelt sich um nicht-sichtbare Himmelssegmente. Trotzdem ist der Begriff &#8220;Haus&#8221; treffend gew&#228;hlt, denn sie zeigen im Horoskop Lebensbereiche an, die, wie die H&#228;user unserer Stra&#223;e, ebenfalls sehr unterschiedlich sind.</p>
<p>In dieser Serie stellen Ihnen Sabine Bends und <a title="Holger A. L. Fa&#223;: www.lebendige-astrologie.de" href="http://www.astrophoenix.de/www.lebendige-astrologie.de">Holger A.L. Fa&#223;</a> die H&#228;user vor und laden Sie zu einer Hausbesichtigung ein. Zu jedem Monatsersten ver&#246;ffentlichen wir hier bei Astrophoenix einen Artikel zu den 12 H&#228;usern des Horoskops. Diesmal geht es um das achte Haus.</p>
<p><span id="more-476"></span><br />
Ein tiefer Fall f&#252;hrt oft zu h&#246;herem Gl&#252;ck<br />
(William Shakespeare).</p>
<p>Tod.<br />
Oder etwas lyrischer: Stirb und Werde.</p>
<p>Schwer ist es, &#252;ber das achte Haus zu reden. Denn es ist nicht das Angenehmste, was wir spontan mit diesen Horoskopfeld verbinden. Wir lernen, dass jedes Haus in der Radix einen bestimmten Lebensbereich repr&#228;sentiert &#8211; das achte Haus f&#228;llt aus diesem Rahmen heraus. Hier hei&#223;t der &#8220;Lebens&#8221;bereich Tod. Aufgekl&#228;rte Geister wissen nat&#252;rlich, dass damit auch der &#8220;symbolische Tod&#8221; gemeint sein kann. Aber machen wir uns nichts vor: Tod bleibt Tod. Das Ende von allem kann nicht durch Symbole abgewendet werden wie der Blitzeinschlag durch einen Blitzableiter.<br />
Stellen wir uns vielmehr die Frage, ob wir mit der Begrifflichkeit &#8220;Tod&#8221; die Essenz des achten Hauses tats&#228;chlich erfassen. Kommt wirklich nach der Beziehung (Haus sieben) der Tod (Haus acht) und dann die h&#246;here Bildung (Haus neun)? Ist das logisch? Astro-logisch?<br />
Astro-Logik erschlie&#223;t sich nicht immer unmittelbar und l&#228;sst sich mit unserem Bildungskanon manchmal nicht sofort begreifen.</p>
<p>Gem&#228;&#223; dem Neuen Testament ist Jesus in der neunten Stunde gestorben. Nun muss man wissen, dass damals die Zeit nicht ab Mitternacht gerechnet wurde, sondern mit der neunten Stunde ist die 9. Stunde nach Sonnenaufgang gemeint. Wenn wir am Karfreitag, also in der Widderzeit, diesem Ableben gedenken, dann ben&#246;tigt die Sonne circa zw&#246;lf Stunden um ihren Weg vom Sonnenaufgang (vom Aszendenten) zum Sonnenuntergang (zum Deszendenten) zu nehmen. Ein Horoskophaus durchwandert sie dabei in ungef&#228;hr zwei Stunden. Zur Fr&#252;hjahrstagundnachtgleiche geht die Sonne gegen 6 Uhr morgens auf &#8211; nach neun Stunden hat sie somit viereinhalb Horoskoph&#228;user durchlaufen und befindet sich mitten in Haus acht. Dem Haus des Todes.</p>
<p>Wir werden zum Abschiednehmen aufgefordert. Wenn es sein muss, mit Gewalt. Nicht immer zeigt sich diese Aufforderung so unmittelbar und direkt. Eine Zeitlang k&#246;nnen wir uns etwas in die Tasche l&#252;gen.</p>
<p>Die astrologische Deutung deckt sich mit dem Erleben. Nachdem die Sonne ihren Tagesh&#246;hepunkt &#252;berschritten hat und sich im neunten Haus befindet, bemerken wir noch nicht, dass sie sich wieder gen Horizont neigt. Wer gedankenlos in den Tag hineintr&#228;umt, kann sich selbst vorgaukeln, dass die Sonne weiter und weiter am Himmel leuchten wird. In dieser Zeit ist noch nichts davon zu bemerken, dass der Tag auch mal ein Ende haben wird. Befindet sie sich jedoch im achten Haus, bekommen wir auf einmal eine Ahnung davon, dass der Tag nicht ewig w&#228;hrt. Wanderer sollten jetzt darauf achten, eine Bleibe anzusteuern. Die Dunkelheit ist zwar noch nicht da, aber es wird deutlich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Sonne im Westen verschwindet. Das Ende (des Tages) ist nahe. Erste mulmige Gef&#252;hle k&#246;nnen sich breit machen; jedenfalls bei denen, die die Nacht f&#252;rchten.</p>
<p>Woher hat das achte Haus seinen schlechten Ruf als Todeshaus?<br />
Wer sich mit Astrologiegeschichte besch&#228;ftigt, wei&#223;, dass die Kollegen und Kolleginnen fr&#252;herer Zeiten nicht immer mit zw&#246;lf Zeichen und zw&#246;lf H&#228;usern operierten. Der Tierkreis war zun&#228;chst zeitweise in acht Zeichen unterteilt. Dies war beispielsweise in Mesopotamien ca. 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung der Fall. Der Bereich acht war somit der letzte Bereich &#8211; das Ende (vor dem Neuanfang). Er markierte eine Grenze &#8211; nicht irgendeine, sondern die entscheidende Grenze: die letzte Pr&#252;fung. Das achte Haus soll somit Aufschluss geben &#252;ber Grenzfragen des Lebens. In Anlehnung an Bernd A. Mertz m&#246;chte ich daher nicht weiter vom &#8220;Todeshaus&#8221;, sondern vom Grenzpunkt im Horoskop sprechen.</p>
<p>Das achte Haus zeigt an, welche Rolle Grenzerfahrungen f&#252;r uns haben. Krisen und Stirb-und-Werde-Prozesse sind solche Grenzerfahrungen. Durch sie k&#246;nnen wir reifen &#8211; oder an ihnen zugrunde gehen. Bitte setzen Sie Grenzerfahrungen nicht automatisch mit Krisen gleich. Eine der sch&#246;nsten Grenzerfahrungen ist sicherlich eine erf&#252;llte Sexualit&#228;t. Nicht zuf&#228;llig nennen die Franzosen den Orgasmus den &#8220;kleinen Tod&#8221;. Wer sich dem Rausch der Lust hingibt, die Kontrolle ausschaltet und sich &#252;ber Konventionen und Tabus hinwegsetzt, begibt sich ebenfalls auf ein Terrain, das Grenzerfahrungen erlaubt. Auch ein gewisses Ma&#223; an Forschungsinteresse kann damit verbunden werden. Doch stellen Sie sich bitte keinen Forscher mit Zollstock und Winkelma&#223; vor. Denken Sie lieber an einen unerschrockenen Expeditionsteilnehmer, der sich in eine dunkle H&#246;hle abseilen l&#228;sst, um herauszufinden, wer oder was dort sein Unwesen treibt. Statt an Steilfelsen herumzukraxeln k&#246;nnen Sie nat&#252;rlich auch menschliche Abgr&#252;nde erforschen. Psychologisches Interesse bringen wir aus diesem Grund ebenfalls mit dem achten Haus in Verbindung. Denn auch hier geht es nicht zuletzt um die entscheidenden Fragen um Sein oder Nichtsein, um den Sinn des Lebens und der Motivation unserer Verhaltensweisen. Das Hintergr&#252;ndige treibt zur Forschung an. Diese gegebenenfalls verborgenen Motivationen und Einstellungen offenbaren sich in Grenzsituationen mehr als im normalen Alltag. Wer stundenlang in einem absturzgef&#228;hrdeten Fahrstuhlwrack um sein Leben bangt, wird auf Etikette nur noch wenig Wert legen.</p>
<p>M&#246;glicherweise kommen wir hier der Bedeutung n&#228;her, die Thomas Ring im Sinn hatte, als er im Zusammenhang mit dem achten Haus vom Lebenshintergrund sprach: &#8220;<em>Die in der letzten Einsamkeit des Sterbens Trost und Halt bietenden Gewissheiten: Befriedigung &#252;ber sinnerf&#252;lltes Leben oder Vorstellungen von Existenzformen jenseits der Schwelle, die aus diesem Leben herausf&#252;hrt. Befassung mit den R&#228;tseln, die uns Verg&#228;nglichkeit des Irdischen, leiblicher Zerfall und Tod bei Bewu&#223;tsein von geistig Dauerndem aufgibt. Interesse f&#252;r</em> <em>Grenzfragen &#252;berhaupt, metaphysische Anschauungen und Erlebnis von Hintergr&#252;ndigem, das in lebendige Gegenwart hineinragt.</em>&#8221;  Was bleibt dir, wenn dir alles genommen ist? Welches Fundament hast du, wenn Zerst&#246;rung alle Mauern eingerissen hat? Was sind deine Ressourcen, auf die du dich wirklich verlassen kannst? Worauf wartest du? Worauf steuerst du zu? Mit welchen Kr&#228;ften bist du auch &#252;ber deine K&#246;rperlichkeit hinaus verbunden?</p>
<p>Diese Kr&#228;fte sind es, die wir mit anderen teilen. Auf materieller Ebene wird daher das Haus acht in Verbindung gebracht mit Geld oder Besitz, das uns von anderen zukommt. Sie sind den Kr&#228;ften und Werten Ihres Partners verbunden. (Das ist kein Schreibfehler: Sie sind nicht nur mit den Werten verbunden, sondern auch verbandelt, wie man im Bayerischen sagt). Der Gewinn Ihres Partners ist auch der Ihrige. Seine Schulden ebenfalls. Doch Geld ist nur eine Ausdrucksform f&#252;r die Energie, die Ihnen gemeinsam zugrunde liegt. Das achte Haus l&#228;sst sich nur schwerlich individuell deuten &#8211; hier geht es um kollektiven Kr&#228;fte, die &#252;ber die eigene Pers&#246;nlichkeit hinausgehen. Stellt Haus vier die eigenen Wurzeln dar, so symbolisiert Haus acht die gemeinsamen Wurzeln. In den tieferen Erdschichten sind die Einzelwurzeln mit den Gemeinschaftswurzeln zusammen gewachsen.  Konkret sind Themen des achten Hauses somit nicht selten Familienbelastungen. Sie erben nicht nur Haus und Hof, sondern auch Einstellungen, gemeinsame und gemeinschaftsbildende Verschw&#246;rungstheorien und &#196;ngste. Diese haben Sie nicht nur von Ihren Eltern bekommen, sondern eine ehrliche Biografiearbeit wird zutage f&#246;rdern, dass auch Ihre Gro&#223;eltern, Urgro&#223;eltern und Ur-Urgro&#223;eltern (und so weiter) auf Ihre heutigen Einstellungen Einfluss genommen haben. Es gilt, was Heinrich von Kleist einer B&#252;hnenfigur in den Mund legte: &#8220;<em>Ihr stammt von einem lockern &#196;ltervater, der so beim Anbeginn der Dinge fiel, und wegen seines Falls ber&#252;hmt geworden</em>&#8221; . Gerade luft- und feuerbetonten Menschen gef&#228;llt dies meist nicht. Lassen Sie sich daher gesagt sein: Sie sind nat&#252;rlich mehr als nur die Summe der Erfahrungen Ihrer Ahnen. Zugleich sind Sie aber doch auch gepr&#228;gt durch diese alten Erfahrungen. Solange Menschen nicht komplett k&#252;nstlich aus Plastik gegossen werden, l&#228;sst sich das wohl auch nicht vermeiden.</p>
<p>Ob wir die Tiefen des achten Hauses wirklich ver-stehen k&#246;nnen, oder ob nicht vielmehr der einzige Weg zu Erkenntnis der ist, ihnen zu ver-fallen, mag jeder f&#252;r sich selbst herausfinden. Der Kampf gegen die Hydra, den Herkules als eine der zw&#246;lf Aufgaben bestehen musste, scheint mir eine Bebilderung der Acht-Haus-Thematik zu sein, die den Fall als L&#246;sungsweg anzeigt. Und nach Wittgenstein ist &#8220;<em>die Welt &#8230; alles, was der Fall ist</em>&#8221;  – will sagen: wir sind in diese Welt gefallen, wir fallen in dieser Welt, die Welt selbst ist der Fall, der Fall ist der Welten Wende, &#8220;die Welt zerf&#228;llt in Tatsachen&#8221;.</p>
<p>Herkules&#8217; achte Aufgabe lautete, die neunk&#246;pfige Hydra zu t&#246;ten. Diese hauste in den S&#252;mpfen von Lerna, inmitten des Schlamms. Jeder mied diesen stinkenden Morast so gut er konnte. Man sagt, dass der von dem Sumpf ausgehende Gestank die Luft in mehreren Meilen Umgebung verpestete. Dort hauste die Bestie, die zu einer Plage f&#252;r die Menschheit geworden war. Herkules erhielt einen guten Rat, bevor er sich nach Lerna aufmachte: &#8220;<em>Wir erheben uns, indem wir niederknien. Wir siegen, wenn wir uns ergeben.</em>&#8221;<br />
In den S&#252;mpfen angekommen suchte der Held nach dem Ungeheuer. Doch Hydra hielt sich in einer H&#246;hle versteckt. Um den Eingang der H&#246;hle ein ekelerregendes Moor. Nach mehreren Tagen vergeblichen Wartens, Hydra m&#246;ge herauskommen, entschloss sich Herkules zu einer List. Er schoss eine Fackel in die H&#246;hle hinein. Sein Plan ging auf: w&#252;tend kam Hydra aus ihrem Versteck heraus. Sogleich ergriff Herkules sein Schwert und hieb ihr einen der neun K&#246;pfe ab. Doch damit hatte er dem Ungeheuer keinen Schaden zugef&#252;gt. Im Gegenteil: Flugs wuchsen an gleicher Stelle zwei neue K&#246;pfe nach. Und jedes Mal, wenn der Krieger ihr ein weiteres Haupt abschlug, entstanden sofort zwei neue K&#246;pfe, aus denen sie Feuer spuckte. Je mehr Herkules auf das Tier einhieb, um so st&#228;rker wurde es. Hiebe, Stiche, Schl&#228;ge und Gewalt machten es nur noch st&#228;rker.<br />
Herkules war mit seinem Latein am Ende. Da fiel ihm der Ratschlag seines Mentors ein: Wir erheben uns, indem wir niederknien. So warf Herkules seine Waffen fort und kniete sich mit seinem ganzen K&#246;rper mitten in den &#252;belriechenden Morast hinein. &#220;ber und &#252;ber mit Schlamm bedeckt suchte er mit seinen H&#228;nden einen Kopf der Hydra zu fassen. Er war von oben bis unten besudelt. Schlie&#223;lich ergriff er ein Haupt und zog es aus der Kloake heraus. W&#228;hrend er den Kopf in das Sonnenlicht hielt, bemerkte er, dass das Ungeheuer anfing zu schw&#228;cheln. Der Kopf verlor an Kraft und d&#246;rrte schlie&#223;lich ein. Dabei wuchs kein neues Haupt nach. Nach und nach ergriff Herkules auch die anderen K&#246;pfe und hob sie gegen das Licht. Hydra wurde immer schw&#228;cher. Als Herkules schlussendlich den letzten Kopf aus dem Sumpf hervorzog und in das helle Sonnenlicht hielt, starb Hydra ganz &#8211; der Kopf aber verwandelte sich in einen &#252;bergro&#223;en Diamanten. Herkules hatte die Hydra besiegt.</p>
<p>Zugegeben: diese mythologische Schilderung ist nichts f&#252;r zarte Gem&#252;ter. Doch was wird uns neben der T&#246;tung auf symbolischer Ebene erz&#228;hlt?<br />
Zun&#228;chst einmal stellt Hydra einen verborgenen, wom&#246;glich verdr&#228;ngten Teil der Pers&#246;nlichkeit dar. Das Ungeheuer gleicht der Leiche im Keller, die wir mit uns herumschleppen. Dummerweise haben diese Leichen die Angewohnheit, irgendwann auf sich aufmerksam zu machen: Sie stinken. Wenn wir uns dabei genau beobachten und ehrlich zu uns sind, dann sind wir es meist selbst, die die Leichen wecken. Haus-Acht-Themen sind Konfrontationen, die wir selbst provozieren. So wie Herkules den Feuerpfeil in die H&#246;hle schoss, setzen wir unsere Umgebung in Brand, s&#228;en Aggressivit&#228;t und wundern uns, wenn dann zur&#252;ck geschlagen wird. So fordern wir unser eigenes Schicksal heraus &#8211; sehen aber unseren eigenen Anteil daran nicht, sondern nur die Wut der neun feuerspeienden K&#246;pfe. Dieser aggressiven &#220;bermacht kann der Held nichts entgegen setzen. Mit seiner ganzen Muskelkraft l&#228;sst sich nichts ausrichten. Selbst das Schwert (Symbol f&#252;r den Verstand) ist machtlos. Mehr noch: je mehr Energie wir in die Zerst&#246;rung hineingeben, um so st&#228;rker wird der Widerstand. Es bleibt nur ein Weg: wir m&#252;ssen uns die H&#228;nde schmutzig machen, uns &#8220;aufgeben&#8221;, in den Morast niederknien, fallen. Das Anerkennen der eigenen Ohnmacht f&#252;hrt schlie&#223;lich zur Erl&#246;sung. Hydras Kopf l&#228;sst sich nun (verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig) leicht greifen &#8211; und siehe da: Sobald er an das Licht gehalten wird, vergeht er von alleine. Die Bedrohung verliert im Sonnenschein an Kraft. Licht in die Dunkelheit zu bringen, also sich mit dem Bewusstsein (Licht) den verdr&#228;ngten Inhalten, den &#196;ngsten, den Widerlichkeiten, den Tabus zu stellen, bringt die erw&#252;nschte Ver&#228;nderung. Aber nicht vom Sockel des Siegerpodestes herunter, sondern als armseliges, verdrecktes W&#252;rstchen, das mit dem Unrat eins geworden ist. Wer diesen Prozess durchl&#228;uft, wird mit dem Diamant belohnt. Jenem Stein, der entstand, weil &#252;ber &#196;onen hinweg ein enormer Druck auf ihm lastete. Durch den Druck verwandelt sich Kohle in den wertvollen Edelstein. Durch Druck verwandeln auch wir uns. Und eben dieser Wandel ist es, was wir den &#8220;Tod&#8221; nennen. Jetzt wird astro-logisch klar, warum nach Haus acht mit dem neunten Haus die Horizonterweiterung kommt. Wer diese Art Tod in sein Leben integriert, und zwar Tag f&#252;r Tag, kann wahrhaft optimistisch sein und ist dem Sinn des Lebens n&#228;her gekommen als je zuvor. Auch das Neue Testament endet nicht mit dem Tod des Erl&#246;sers. Ihm folgt die Auferstehung. Dem achten Haus folgt das neunte. Doch das neunte ist ohne das achte nicht erfahrbar.</p>
<p>Laden Sie den Tod in Ihr Leben ein. Orientieren Sie sich an dem achten Haus Ihres Horoskopbildes. Nutzen Sie die Kr&#228;fte der Planeten, die im achten Feld stehen, beziehungsweise die Kraft des Planeten, der &#252;ber die Spitze des achten Hauses herrscht. Locken Sie die Hydra und ergeben Sie sich. Das Ungeheuer wird sich dann als Scheinriese entpuppen. Bei Lichte und aus der N&#228;he betrachtet finden Sie nur noch Diamanten. Krise ist kein Selbstzweck. Die Krise ist immer bereits die L&#246;sung!</p>
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		<title>Der Tod und vom Umgang der K&#246;lner mit einem Thema des achten Hauses</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 15:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Iris Apé</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Haus 8]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Skorpion]]></category>
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		<description><![CDATA[ Die K&#246;lner haben ja bekannterma&#223;en eine ganz besondere Art von Humor! Diese beschr&#228;nkt sich keineswegs nur auf die Zeit des jecken Karnevals.
Passend zur Skorpionzeit, mitten im d&#252;steren November, haben sie sich nun mutig mit dem Thema Tod und Sterben auseinandergesetzt.

So hatte ich am vergangenen Wochenende das au&#223;erordentliche Vergn&#252;gen zu einem Kabarettprogramm, welches sicherlich nicht allt&#228;glich ist.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Die K&#246;lner haben ja bekannterma&#223;en eine ganz besondere Art von Humor! Diese beschr&#228;nkt sich keineswegs nur auf die Zeit des jecken Karnevals.<br />
Passend zur Skorpionzeit, mitten im d&#252;steren November, haben sie sich nun mutig mit dem Thema Tod und Sterben auseinandergesetzt.</p>
<p><img height="96" alt="abbildung" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/__003.thumbnail.jpg" width="72" title="Der Tod und vom Umgang der Kölner mit einem Thema des achten Hauses     003.thumbnail" /></p>
<p><span id="more-334"></span>So hatte ich am vergangenen Wochenende das au&#223;erordentliche Vergn&#252;gen zu einem Kabarettprogramm, welches sicherlich nicht allt&#228;glich ist.</p>
<p>Der Bonner Kabarettist Rainer Pause trat gemeinsam mit Martin Stankowski (K&#246;lner Journalist, Geschichtenerz&#228;hler sowie Stadtf&#252;hrer) auf.</p>
<p>Und zwar in einer exklusiven Lokalit&#228;t: der Trauerhalle des Melatenfriedhofs in K&#246;ln.</p>
<p>Name des Programms: &#8220;Tod im Rheinland&#8221;.</p>
<p>Die K&#246;lner Halle (oder das laut Express &#8221;ausverkaufte Krematorium&#8221;) war wohl so brechend voll wie selten. Zirka 400 Leute geballt, nur mal so &#252;ber den Daumen gepeilt, genauere Sch&#228;tzungen w&#228;ren bei dem Gedr&#228;nge garnicht m&#246;glich gewesen, versammelten sich an diesem Abend. Allesamt ausgestattet mit dicken Jacken, denn drau&#223;en ging ja doch ein ganz sch&#246;nes L&#252;ftchen. Und separate Garderoben sind an einem solchen Ort eben nicht vorgesehen. Ein Umstand, welcher sich im Laufe des Abends als gl&#252;cklich erweisen sollte, als es doch ein wenig frisch war im Inneren. So kamen die M&#228;ntel dann auch in der Halle selbst zum Einsatz.</p>
<p>Jene, die im Vorfeld dachten, das Ganze k&#246;nnte sich als absto&#223;end, geschmacklos, unw&#252;rdig oder piet&#228;tlos entpuppen, sind ja garnicht erst gekommen. Und sie wissen demnach auch nicht, was sie verpasst haben!</p>
<p>An dem Abend wurde weder besch&#246;nigt noch verd&#252;stert, sondern einfach dem Tod auf sachliche bis komische Weise ins Auge gesehen. Es war eine einmalige Mischung aus lehrreichen Informationen &#252;ber das Sterben im Allgemeinen sowie den Totenkult der Stadt K&#246;ln, beginnend in der Zeit, als die R&#246;mer noch in der Ecke ans&#228;ssig waren, &#252;ber den Einfluss der Franzosen bishin zur Gegenwart. Das Tabuthema Tod, welches in der heutigen Zeit nur allzu gerne in Vergessenheit ger&#228;t, ignoriert und verdr&#228;ngt wird, wurde komplett und detailiert auseinandergenommen. Die dazu passenden kabarettistischen Einlagen kamen von Rainer Pause: &#8220;Der Tod will immer nur das Eine&#8221;, &#8220;Todesangst und vom Kadaver zum Kalauer ist reine Knochenarbeit&#8221;, &#8220;Lebt der Tod auf der Sch&#228;l Sick?&#8221;, &#8220;Letzte Hilfe oder es ist immer das erste Mal&#8221;,&#8221;Das Rheinland ist die knochenintensivste Region Nordwesteuropas&#8221;&#8230; </p>
<p>Seine Einlagen gingen bishin zur Einlage seiner Selbst in einen aufgestellten Sarg samt Kissen und weichgepolsterten Unterlagen. Schon mal Probeliegen&#8230;Auch hier ist man ja wieder schnell geneigt zum pauschalangepassten Schubladendenken nach dem Motto &#8221;na ja, ich wei&#223; nicht so recht&#8221;, aber dieses Angebot bieten schlie&#223;lich auch unz&#228;hlige Beerdigungsinstitute. Einzig und allein mit dem Zweck, die tiefliegende Angst in uns vor dem Ungewissen, welches der Tod mit sich bringt, zu lindern. Dies kann nur &#252;ber die Auseinandersetzung geschehen. Nur der offene Umgang mit einem Thema, welches in unserer Kultur der Verdr&#228;ngung n&#228;hersteht als der bewussten Auseinandersetzung, vermag es, die damit verbundenen Gef&#252;hle von Scham, Scheu, Ekel und Angst zu nehmen: &#8220;Wer sich wehrt, stirbt verkehrt&#8221;, &#8220;Leben hei&#223;t sterben lernen&#8221;. Wie treffend!</p>
<p>Es ist lebensnah und schlichtweg toll, dass so ein informatives (wu&#223;ten Sie beispielsweise, dass es seit einiger Zeit Turbogr&#228;ber gibt?) und obendrein witziges Programm an einem solchen Ort in K&#246;ln stattfinden durfte. Die katholische Kirche (Zitat der katholischen Kirchenzeitung:&#8221;Ist alles gestattet, nur weil es m&#246;glich ist?&#8221;) konnte sich hier nicht durchsetzen. Nicht auszudenken, wie das in anderen Bundesl&#228;ndern abgelaufen w&#228;re. Die Diskussion hier&#252;ber h&#228;tte sich von vornherein verboten.</p>
<p>Die Frage, wer heutzutage zust&#228;ndig ist f&#252;r Themen wie Abschied, Sterben, Tod, Trauer wird an diesem Abend folgenderma&#223;en beantwortet: &#8220;Die Kirche, der Glaube? Und wenn nicht die Religion, dann das Kabarett oder der ADAC.&#8221;</p>
<p>In dem Sinne: einen gro&#223;en Dank an die abendliche &#8220;bunte Knochenlese&#8221; sowie ein Hoch auf die Toleranz und lebensbejahende als auch den Tod akzeptierende Humorwilligkeit der K&#246;lner &#252;ber deren Karnevalstr&#228;chtigkeit hinaus.</p>
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