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	<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Kybernetisches Modell</title>
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		<title>astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal &#187; Kybernetisches Modell</title>
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		<title>Uranus in Widder &#8211; Farbe bekennen!</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 00:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uranus geht Ende Mai in den Widder &#8230; Der Auftakt zum gef&#252;rchteten kardinalen Kreuz &#8230; Doch wovor f&#252;rchten wir uns eigentlich? Ist es vielleicht nur die Angst vor der eigenen Courage? Die Angst davor, Farbe bekennen zu m&#252;ssen? Eins wird mir immer klarer: F&#252;r die Lauen unter uns brechen schwierige Zeiten an &#8230; Aber langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-3178" title="revolution" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/revolution-150x150.jpg" alt="abbildung" width="150" height="150" />Uranus geht Ende Mai in den Widder &#8230; Der Auftakt zum gef&#252;rchteten kardinalen Kreuz &#8230; Doch wovor f&#252;rchten wir uns eigentlich? Ist es vielleicht nur die Angst vor der eigenen Courage? Die Angst davor, Farbe bekennen zu m&#252;ssen? Eins wird mir immer klarer: F&#252;r die Lauen unter uns brechen schwierige Zeiten an &#8230; Aber langsam und von vorne. &#8211; „Was f&#228;llt Ihnen zum Thema Uranus ein?“ Wenn ich heute in meinen Vortr&#228;gen und Seminaren diese Frage stelle, bekomme ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schlagw&#246;rter wie diese zu h&#246;ren: Revolution, Umbruch, pl&#246;tzlicher Wandel, vielleicht auch Individualit&#228;t, Anderssein. Ohne Zweifel sind diese Assoziationen sehr richtig. Doch die Idee „Uranus“ greift tiefer, viel tiefer.<span id="more-3177"></span></p>
<p>N&#252;tzlich ist hier ein Blick auf das Systemische Modell der Planeten, das auf dem Kybernetischen Modell von Michael Roscher beruht. In diesem Modell ist Uranus so etwas wie die „h&#246;here“ Version von Merkur, jener Instanz in uns, die daf&#252;r sorgt, dass wir die Eindr&#252;cke, die aus der Welt auf uns einstr&#246;men, einordnen und zu Handlungsstrategien verarbeiten k&#246;nnen. Merkur fungiert zwischen Mond und Sonne als Vermittler und verk&#246;rpert dabei so etwas wie unser Alltagsbewusstsein, welches uns hilft, eine Wahl auf der Grundlage unserer Wahrnehmungen (Mond) zu treffen. Diese Wahl bestimmt wiederum, wie wir reagieren werden (Sonne). So kann ein und dieselbe Wahrnehmung zu unterschiedlichen Reaktionen f&#252;hren, je nachdem, wie gro&#223; unsere Wahlfreiheit im Umgang mit den Wahrnehmung ist. In der Regel empfinden wir eine eingeschr&#228;nkte Wahl als Leiden, w&#228;hrend wir eine Erh&#246;hung der Wahlfreiheit als &#220;berwindung des Leidens erleben. Wenn beispielsweise ein Mensch unter klaustrophobischen Zust&#228;nden leidet, dann hat er zun&#228;chst nicht die Wahl, einen Aufzug oder die Treppe zu nehmen. Astrologisch gesprochen kennt sein Merkur nur die Option „Nimm die Treppe“, wenn er &#252;ber Mond mit der Wahrnehmung „Aufzug“ konfrontiert wird. Sonne wiederum wird entsprechend die Schritte in Richtung Treppe lenken. Die &#220;berwindung der Klaustrophobie geht einher mit einer Vermehrung der Wahlm&#246;glichkeiten: Ich kann nun entscheiden, ob ich den Aufzug oder die Treppe nehmen will. In diesem Sinn hat Merkur eine nicht zu untersch&#228;tzende Bedeutung, wenn es darum geht, Leiden erzeugende Muster zu identifizieren und zu bearbeiten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3179" title="kymo_neu" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/kymo_neu.jpg" alt="abbildung" width="481" height="388" />Im Kybernetischen Modell wird Merkur auf der mittleren S&#228;ule platziert, die &#252;blicherweise als „neutral“ bewertet wird, im Gegensatz zur linken, vom Mond angef&#252;hrten S&#228;ule, die als Energie aufnehmend angesehen wird („passiv“), w&#228;hrend die rechte, mit der Sonne an der Spitze, als Energie freisetzend  gilt („aktiv“). Im Systemischen Modell der Planeten ver&#228;ndern sich diese Begriffe entlang der Grundkategorien „Verbindung“ und „Trennung“, die zentral f&#252;r den astrosystemischen Deutungsansatz sind. Die „passiven“ Planeten hei&#223;en hier „Planeten der Verbindung“, die „aktiven“ werden als „Planeten der Trennung“ bezeichnet. Planeten der Verbindung sorgen daf&#252;r, dass wir uns auf unterschiedlichen Ebenen des menschlichen Erlebens mit der Welt identifizieren k&#246;nnen, w&#228;hrend Planeten der Trennung daf&#252;r sorgen, dass wir diese Identifikation auch wieder unterbrechen k&#246;nnen, um uns unserer selbst als unabh&#228;ngiges Einzelwesen bewusst zu werden. Beide Zust&#228;nde haben ihre Berechtigung, Leiden entsteht, wenn der Zustand der Identifikation nicht durch den der Isolation ausgeglichen wird und umgekehrt.</p>
<p>Die Planeten der mittleren S&#228;ule hei&#223;en nun nicht mehr „neutral“, denn das zugrunde liegende lateinische „ne-utrum“ bedeutet so viel wie: „keins von beidem“. Im Systemischen Modell wird Merkur jedoch nicht zum gesichtslosen Neutrum, der f&#252;r nichts und niemanden einen Standpunkt einnimmt, sondern zum facettenreichen Allparteilichen, der sich in alles und jedes hineinversetzen kann. Merkur steht auf keiner Seite, weil er auf allen Seiten stehen kann. Auf diese Weise beschert uns Merkur Erkenntnisse auf der Ebene des Allt&#228;glichen, weil er uns zeigt, dass die Wirklichkeit immer mehr M&#246;glichkeiten umfasst als das, was unsere Wahrnehmungen f&#252;r wahr halten lassen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3183" title="robinhood" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/robinhood.png" alt="abbildung" width="200" height="249" />Was Merkur f&#252;r unser Alltagsbewusstsein ist, ist Uranus f&#252;r unser „h&#246;heres Bewusstsein“. Doch was soll das sein? Im Gegensatz zu esoterischeren Traditionen in der Astrologie verstehe ich unter „h&#246;herem Bewusstsein“ nicht einen abstrakten, individuellen Zustand, sondern das Bewusstsein, Teil eines gr&#246;&#223;eren Ganzen zu sein, das auf der einen Seite zwar die Grenzen meiner Pers&#246;nlichkeit transzendiert, auf der anderen Seite jedoch auch die Grenzen meiner Pers&#246;nlichkeit infrage stellt. In diesem Sinne ist Uranus &#8211; im Bund mit Neptun und Pluto &#8211; im eigentlichen Sinne „transpersonal“, denn er f&#252;hrt mich jenseits („trans“) meiner Pers&#246;nlichkeit („persona“), indem er mir bewusst macht, dass ich in Zusammenh&#228;nge eingebettet sind, die sich dem unmittelbaren Zugriff meiner Pers&#246;nlichkeit entziehen. Dieser Aspekt ist, wie ich finde, in der Gegenwart besonders wichtig, denn er entbindet uns gewisserma&#223;en von der in manchen Kreisen schon fast zwanghaft vertretenen Ansicht, jeder Mensch sei f&#252;r alles, was ihm begegnet unmittelbar verantwortlich. Auf diese Weise wird Gewalt und Leiden zu Schicksal stilisiert, das man im Grunde selbst verschuldet hat. Armut, Not und Krankheit wird zum Merkmal jener, die es nicht geschafft haben, ihr Bewusstsein zu erweitern, w&#228;hrend der Erleuchtete keine Moral mehr kennt, sich gewisserma&#223;en von allen Bewertungen und Meinungen befreit hat, keinen Standpunkt mehr einnehmen muss in dieser Welt, sondern quasi ber&#252;hrungslos am noch so schrecklichen Geschehen in dieser Welt vorbei gleiten kann. Es ficht ihn nicht an, ja er muss sich sogar jede R&#252;hrung verweigern, denn sie k&#246;nnte dazu f&#252;hren, dass er sich in das Schicksal des anderen einmische &#8211; ein Leiden, dass der andere ja letztlich verdient habe. Und wer k&#246;nne schon wissen, ob nicht genau dieses Leiden ihn nicht gerade zur Erleuchtung f&#252;hren wird? Menschenrechte, der Einsatz f&#252;r mehr Gerechtigkeit in dieser Welt, der Mut der Menschen, die sich gegen das Establishment stellen, all das wird aus dieser Warte sinnlos, mehr noch: unn&#252;tz. Moral wird zum Kennzeichen des Schwachen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3180" title="loveguru1" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/loveguru1-267x300.jpg" alt="abbildung" width="160" height="180" />Aber bedeutet transpersonal wirklich, dass wir Anstand, Ethik und Moral hinter uns lassen m&#252;ssen, wenn wir h&#246;here Sph&#228;ren betreten wollen? Das ist nicht meine &#220;berzeugung und auch nicht mein Weg. F&#252;r mich bedeutet transpersonal, sich der Verantwortung f&#252;r das gr&#246;&#223;ere Ganze bewusst zu werden &#8211; und entsprechend zu handeln. Diese Handlungen &#8211; verk&#246;rpert von Pluto &#8211; haben nicht mehr die Befriedigung meiner Ego-Bed&#252;rfnisse zum Ziel (was an sich nichts Schlechtes ist, wohl gemerkt), sondern richten sich auf die Gestaltung sozio-kulturellen Zusammenh&#228;ngen. Ob die Arbeit in NGOs, in sozialen Einrichtungen, in Ehren&#228;mtern, in der Politik, in humanit&#228;ren Einrichtungen &#8211; &#252;berall dort, wo ich meine Lebenskraft zur Verf&#252;gung stelle, damit diese Welt ein besserer Ort f&#252;r alle Menschen wird, ist das Transpersonale Wirklichkeit. Dazu brauchen wir keine Gurus und keine &#252;berirdischen Lehren.</p>
<p>Uranus ist auf der Ebene h&#246;herer Erkenntnisse ebenso wenig wie Merkur auf der Ebene allt&#228;glicher Erkenntnisse „neutral“ oder gar standpunktlos. Er fordert uns auf, unsere Werte zu &#252;berpr&#252;fen. Wof&#252;r stehen wir ein, gerade jetzt in Zeiten, in denen die Menschen um uns herum die Orientierung verlieren? Werden wir als Berater den Menschen verordnen, sich in ihr Schicksal zu f&#252;gen, oder werden wir sie ermutigen, sich gegen die Missst&#228;nde zu erheben? Erinnern wir uns: Uranus ist der Planet der Revolution, des Umbruchs. Doch dahinter steckt stets eine Wertediskussion. Eine Revolution geschieht nicht, weil sie vom Himmel geschickt oder herbei gew&#252;nscht wird. Sie geschieht, weil Menschen sich zusammenschlie&#223;en und Ver&#228;nderung wollen und auf diese hin arbeiten. Die Welt ver&#228;ndert sich nicht einfach als Folge eines Natugesetzes &#8211; und wir treiben auch nicht wie Schiffbr&#252;chige willenlos auf den Wogen der Krise. Die Welt ver&#228;ndert sich als Folge der Summe aller menschlichen Absichten &#8211; und wir sind als Individuen aufgefordert uns jetzt einzubringen, wenn wir diese Ver&#228;nderungen im Sinne einer Chance nutzen wollen, eine andere Welt zu gestalten.</p>
<p>Am 28. Mai 2010 wird Uranus in den Widder eintreten. Damit wird das kardinale Kreuz, welches diesen Sommer astrologisch dominiert, initiiert. Uranus in Widder steht f&#252;r einen Neubeginn auch und gerade in Bezug auf die Werte, die unsere Kultur und unsere Gesellschaft tragen. Es geht auch darum, wieder als Einzelwesen f&#252;r &#252;bergeordnete Werte einzustehen und f&#252;r sie zu k&#228;mpfen. Die Zeiten, in denen wir alles in esoterisches Wohlgefallen aufgel&#246;st haben (Uranus in den Fischen) ist vor&#252;ber.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-3182" title="rainbowflag" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/rainbowflag-300x228.jpg" alt="abbildung" width="180" height="137" />Gerade in der Astrologie k&#246;nnte jetzt ein Umdenken stattfinden. Eine Astrologie ohne Werte hat keinen Wert. Davon bin ich &#252;berzeugt. Ich erlebe in letzter Zeit mit immer gr&#246;&#223;er werdendem Unbehagen, wie manche Kolleginnen und Kollegen Astrologie zwar als Beruf aber immer weniger als Berufung verstehen. Von Idealismus keine Spur. Dabei ist es die uranische Lust an Idealen, die Fortschritt gebracht hat. Berufung beinhaltet f&#252;r mich: Risiken eingehen, sich dem Leben stellen, Farbe bekennen &#8211; und sich das Gewand der Selbstzufriedenheit abstreifen, auch wenn es unbequem ist und manchmal wirklich unangenehm, sich mit der Realit&#228;t zu konfrontieren. Dass ich mit den T&#228;tigkeiten im Rahmen meiner Berufung auch f&#252;r meinen Lebensunterhalt sorgen kann, ist in Ordnung, aber es nicht das, was mich befl&#252;gelt, die Dinge zu tun, die ich tue. Lange genug habe ich das verwechselt. Doch seitdem ich dem Feuer der Leidenschaft f&#252;r das, was ich tue, wieder Zunder gebe, sp&#252;re ich, wie meine Leben eine andere Wendung nimmt. Ich betreibe das, was ich tue, nicht aus der Notwendigkeit heraus, meine Existenz zu sichern, sondern weil ich es so gew&#228;hlt habe. Wie Merkur mir die Wahl in Alltagsdingen gibt, befreit Uranus meine Ideale, denen ich mich schon immer von Herzen verpflichtet gef&#252;hlt habe.</p>
<p>Was gerade in der Welt geschieht ist f&#252;r mich nicht ein Verh&#228;ngnis, sondern eine au&#223;ergew&#246;hnliche F&#252;gung, die es mir erlaubt, mich neu in der Welt zu platzieren. Die Zeit der Gleichg&#252;ltigkeit ist vorbei. Jetzt geht es darum, den Kampf f&#252;r eine neue Idee von dieser Welt aufzunehmen &#8211; eine Welt, in der ich Lust habe zu leben und in der kein Platz mehr ist f&#252;r das laue Geschw&#228;tz von einem Universum, in dem alles gut wird, wenn wir nur fest dran glauben oder besser noch es uns einfach sch&#246;n w&#252;nschen. Nein &#8211; es wird Zeit auf dem Fundament der Ideale f&#252;r eine bessere Welt zu k&#228;mpfen: Uranus in Widder.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3181" title="peace" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/uploads/peace_sign.jpg" alt="abbildung" width="146" height="288" />Wenn Neptun die F&#228;higkeit ist, mich nicht nur mit meinen eigenen Bed&#252;rfnisse zu identifizieren, sondern mich mit den Bed&#252;rfnissen der Welt zu verbinden, und Pluto die Kraft liefert, mich &#252;ber meine eigenen Grenzen hinauszutragen und mich der Welt bedingungslos zur Verf&#252;gung zu stellen, dann ist Uranus die Br&#252;cke zwischen beiden. Er liefert die Chance zur Transformation des Bewusstseins, indem er uns aus dem Schlaf rei&#223;t, damit wir wieder Partei ergreifen und das St&#252;ck Verantwortung f&#252;r diese Welt, das uns mit unserer Geburt in die Wiege gelegt wurde, endlich wahrnehmen. Er sprengt den Rahmen unseres Lebens, denn er katapultiert uns aus der Gem&#252;tlichkeit einer antrainierten Standpunktlosigkeit hinaus, die in nichts anderes m&#252;nden muss als eitle Selbstgef&#228;lligkeit.</p>
<p>Anderssein &#8211; mit Uranus im Widder bedeutet dies, nicht einfach dem Mainstream den R&#252;cken zu kehren, sondern es hei&#223;t Besonderssein. Uranus in Widder will von mir wissen: Wer bist du? Was macht dich besonders? Was ist dein besonderer, unverwechselbarer Beitrag im gro&#223;en Ganzen? Welchen einzigartigen Unterschied macht deine Existenz hier auf diesem Planeten? Woran merkst du, dass dein Leben wichtig ist &#8211; nicht nur f&#252;r dich selbst und deine individuelle Erl&#246;sung &#8211; sondern f&#252;r alle Menschen, die Menschheit selbst?</p>
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		<title>Astrologie der Tr&#228;ume</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag war das Thema unseres Workshops die Frage, wie wir die Symbolsprache der Astrologie sinnvoll nutzen k&#246;nnen, um die Symbolik unserer Tr&#228;ume besser zu verstehen und sie als Quelle f&#252;r Inspirationen und Ressource f&#252;r die L&#246;sung von Problemen zu nutzen. Es war ein spannender Tag, an dem wir uns die Tr&#228;ume der TeilnehmerInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.asys-akademie.de/files/images/Muschelsucherin_Woerlitz.jpg" alt="abbildung" width="360" height="270" title="Astrologie der Träume   Muschelsucherin Woerlitz" />Am vergangenen Sonntag war das Thema unseres Workshops die Frage, wie wir die Symbolsprache der Astrologie sinnvoll nutzen k&#246;nnen, um die Symbolik unserer Tr&#228;ume besser zu verstehen und sie als Quelle f&#252;r Inspirationen und Ressource f&#252;r die L&#246;sung von Problemen zu nutzen. Es war ein spannender Tag, an dem wir uns die Tr&#228;ume der TeilnehmerInnen ansahen und sie mit ihrem Horoskop verglichen. Merkw&#252;rdigkeiten der Traumwelt erschienen im Lichte der astrologischen Metaphorik auf einmal aus einer ganz anderen Perspektive und offenbarten interessante Zusammenh&#228;nge mit der Alltagswelt.<span id="more-1613"></span></p>
<p>Zun&#228;chst aber galt es, sich dar&#252;ber im Klaren zu werden, auf welche Weise wir das Horoskop nutzen k&#246;nnen. Die meisten Menschen erleben die Traumwelt wie eine andere Wirklichkeit, etwas das ganz eigenen Gesetzm&#228;&#223;igkeitn unterworfen ist. Es erinnert ein bisschen an das &#8220;Land hinter den Spiegeln&#8221;, in dem sich Alice wiederfindet, nachdem sie den Spiegel durchquert &#8211; die Grenze zwischen Alltag und &#8220;Anderswelt&#8221;: die Dinge, die wir dort finden, sind unserer allt&#228;glichen Erfahrung nicht un&#228;hnlich, aber sie besitzen ein anderes, eigenes Dasein &#8211; Blumen k&#246;nnen sprechen, hinter bekannten T&#252;ren befinden sich auf einmal unbekannte R&#228;ume, wenn wir schneller laufen, kommen wir langsamer voran, mit jedem Schritt kann sich die Landschaft auf einmal komplett ver&#228;ndern, Gegenst&#228;nde haben Gesichter &#8230;</p>
<p>Die Welt der Tr&#228;ume ist auf ihre Weise chaotisch und doch wieder geordnet. Sie hinterl&#228;sst uns mit Erstaunen und der Frage: Was hat das zu bedeuten? Meine Idee vom Traum ist, dass jeder Traum eine Botschaft unseres Unbewussten ist. Nicht jede Botschaft ist gleich wichtig und deshalb vegessen wir so manchen traum, kaum das wir aufgewacht sind. Doch wenn uns ein Traum &#8220;h&#228;ngen&#8221; bleibt, dann scheint er einen Unterschied zu machen &#8211; er ist eine Information, etwas, das wir uns n&#228;her anschauen sollten.</p>
<p>Dabei ist sehr wichtig zu verstehen, dass wir niemals mit Gewissheit sagen k&#246;nnen, was wir genau getr&#228;umt haben, denn wenn wir es genau betrachten, ist jede Beschreibung eines Traums immer nur die Erinnerung an einen Traum. W&#228;hrend des Tr&#228;umens arbeitet das Unbewusste &#8211; erst wenn wir erwachen, erleben wir den Traum in der Gestalt, in der unser Bewusstsein das Erlebte in Bilder kleidet. Getr&#228;umt zu haben hei&#223;t also immer auch, sich an Tr&#228;ume zu erinnern. Der Zugriff des Allt&#228;glichen hat also schon l&#228;ngst begonnen.</p>
<p>Das Traum-Ich und das Alltags-Ich besitzen das gleiche Horoskop. das ist eine Grundvoraussetzung f&#252;r unsere Arbeit. Das hei&#223;t: Wenn wir das Horoskop nutzen k&#246;nnen, um unseren Alltag zu ordnen, dann k&#246;nnen wir es auch benutzen, um die Eindr&#252;cke der Traumwelt zu ordnen. Dazu benutzen wir die Technik der Konstellationen.</p>
<p>In einem ersten Schritt greifen wir uns aus dem komplexen Geschehen eines Traums ein Bild heraus, das uns besonders fasziniert. Der Hintergrund: Wir deuten nicht den ganzen traum, sondern beginnen an einer weniger kompexen Stelle. Ich gehe dabei von dem Gedanken aus, dass der Traum wie ein System ist und es deshalb m&#246;glich ist, an einer besonderen Stelle zu beginnen, weil jede Einzelheit mit dem Ganzen so verwoben ist, dass wir immer auch das Ganze ber&#252;hren, wenn wir uns um nur einen Teil k&#252;mmern. Der Vorteil f&#252;r uns ist aber, dass wir so die Komplexit&#228;t sinnvoll reduzieren k&#246;nnen.</p>
<p>Dieses Traumbild betrachten wir nach vier Dimensionen:</p>
<p><strong>A. Was habe ich gesehen? Was habe ich wahrgenommen?</strong></p>
<p>Hier beschreiben wir das Traumbild so neutral wie m&#246;glich. Wir versuchen noch nicht zu deuten, sondern einfach nur zu bestimmen. was ist.</p>
<p><strong>B. Was hat dies bei mir an spontanen Reaktionen ausgel&#246;st?</strong></p>
<p>Es geht um das Grundgef&#252;hl, das das Traumbild bei mir hinterlassen hat, die Empfindung, mit der ich aus dem Traum gegangen bin.</p>
<p><strong>C. Welche Assoziationen l&#246;st das Traumbild bei mir aus? Welche ideen, Gedanken, Gef&#252;hle, Erinnerungen?</strong></p>
<p>Nun wird es spannend: Hier lassen wir unserer Fantasie freien Lauf. Wir k&#246;nnen alles notieren, was uns einf&#228;llt, k&#246;nnen unsere Assoziationen auch treiben lassen, von einem Eindruck zum n&#228;chsten gleiten, ketten von Assoziationen bilden und so weiter.</p>
<p><strong>D. Welche &#252;bergeordneten Bedeutungen hat das Traumbild?</strong></p>
<p>An letzter Stelle nutzen wir die &#252;berlieferte Symbolik unseres Traumbildes &#8211; sofern es etwas dazu gibt. Dazu k&#246;nnen wir ein einfaches Symbole-Lexikon benutzen. Wichtig ist, dass wir uns davon inspirieren lassen, indem wir bei jeder Bedeutung, die wir nachlesen, uns innerlich fragen: Bereichert es das, was ich bereits in den Schritten A-B-C herausgefunden habe, in einer stimmigen Weise? So filtere ich aus der F&#252;lle an M&#246;glichkeiten, die mir hier angeboten werden, das heraus, was wirklich f&#252;r mich bedeutsam ist.</p>
<p><em>Ein Beispiel: Eine Teilnehmerin tr&#228;umte von einer Seekuh, die ein Kind in den Armen tr&#228;gt.</em></p>
<p><em>A. Eine Seekuh mit einem Kind in den Armen.</em></p>
<p><em>B. Ein Gef&#252;hl von &#8220;Alles ist in Ordnung&#8221;.<br />
</em></p>
<p><em>C. Die Teilnehmerin kannte Seek&#252;he aus einem Urlaub in Florida. Sie war von der weichen, friedlichen und gem&#252;tvollen Art dieser Tiere angetan. Iher Assoziationen: M&#252;tterlichkeit, Geborgenheit, sich hingeben k&#246;nnen, loslassen, sich treiben lassen. Immer genug Nahrung haben, sich um nichts k&#252;mmern m&#252;ssen.<br />
</em></p>
<p><em>D. Wir haben unter Kuh nachgeschlagen und dort Begriffe gefunden, welche die Assoziationen der Tr&#228;umerin unterst&#252;tzen: M&#252;tterlichkeit, Frieden.</em></p>
<p>Der n&#228;chste Schritt besteht darin, sich zu &#252;berlegen, welche astrologische Konstellation diesem Traumbild entspricht. Dabei ist es wichtig, wirklich eine Konstellation zu w&#228;hlen und nicht einfach nur ein Planetenprinzip, also eine Kombination aus (mindestens) zwei Planetenprinzipien.</p>
<p><em>Nach einigem &#220;berlegen kamen wir auf <strong>MOND/NEPTUN </strong>als Entsprechung f&#252;r das Traumbild.</em></p>
<p>Nun ziehen wir das Horoskop heran und suchen diese Konstellation (oder im Zweifel eine &#228;hnliche, wobei uns Ausl&#246;sungen nach dem Kybernetischen Modell helfen k&#246;nnen) im Horoskop, vielleicht in Form eines Aspektes, einer Hausposition, eines H&#228;userherrscherverh&#228;ltnisses oder &#196;hnliches. Konstellationen, an denen das H&#228;usersystem beteiligt sind, sollten bevorzugt werden, da diese individueller sind.</p>
<p><em>Die Teilnehmerin hat ein Mond/Neptun-Quadrat.</em></p>
<p>Nun k&#246;nnen wir sagen: das Traumbild verweist auf die Themen, welche von der entsprechenden Konstellation im Horoskop ausgel&#246;st werden. Diese Konstellation enth&#228;lt nicht nur das (problematische) Thema, sondern auch die L&#246;sung dazu. Wir k&#246;nnen sagen, dass die Botschaft des Traumes uns auf diese Themen hinweist und unser Unbewusstes uns zeigen m&#246;chte, dass dieser innere Anteil mehr Aufmerksamkeit ben&#246;tigt.</p>
<p><em>F&#252;r unsere Teilnehmerin war klar, dass die angesprochene Mond/Neptun-Thematik in Zusammenhang mit diesem positiven Traumbild als Best&#228;rkung zu sehen ist: Vertraue dem Leben! Du kannst dich fallen lassen! Die Dinge regeln sich auch von alleine, du musst nichts tun! Interessant ist, dass sie im vorangehenden Teil des Traumes noch ein Schiff vor dem Untergehen retten wollte. Auch im Alltag ist die Horoskopeignerin oft voller Aktionsdrang, die Probleme anderer zu l&#246;sen. Dabei &#252;bersieht sie manchmal, dass ihre Hilfe gar nicht n&#246;tig ist und dass sie ihre Energie auf ihre eigenen Bed&#252;rfnisse richten kann.</em></p>
<p>So gedeutet verbinden wir das Traumgeschehen mit unserem Horoskop und er&#246;ffnen eine Perspektive auf das Horoskop, mit der wir es als Quelle der Kraft f&#252;r unseren Alltag erleben. Denn: Die Konstellationen, die wir finden, sind ja schon im Horoskop vorhanden &#8211; und damit Teil der M&#246;glichkeiten des Menschen. Das, was im Horoskop steht, steht uns ja bereits zur Verf&#252;gung &#8211; wir m&#252;ssen es nur nutzen.</p>
<p>Am Ende gilt: nur der Tr&#228;umer kann seinen Traum sinnvoll deuten. Diese Art und Weise, Astrologie und Traumwelt zu verbinden, legt gro&#223;en Wert darauf, einen individuellen Zugang zum Traumbild zu finden. Wir arbeiten mit dem, was der Tr&#228;umer selbst beisteuert und verlassen uns nicht auf pauschale Deutungen aus Traumlexika. Die Verankerung im Horoskop geschieht ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit dem Tr&#228;umer. Ma&#223;geblich f&#252;r den Erfolg der Interpretation ist weniger, ob wir hinterher eine eindeutige, klare Botschaft herauslesen k&#246;nnen, sondern ob sich w&#228;hrend des Prozess des Deutens etwas l&#246;st. Oft ist diese Art von L&#246;sung (das eher ein &#8220;Sich-L&#246;sen&#8221; ist) weniger gut in Worte zu fassen &#8211; es ist nicht selten eine Ver&#228;nderung im Empfinden oder in der Perspektive auf die Welt, die sich einstellt.</p>
<p>Es ist, als ob wir f&#252;r einen Moment unsere Wirklichkeit durch die Augen der Anderswelt sehen &#8211; und Dinge entdecken k&#246;nnen, die nur aus diesem Blickwinkel zu sehen sind. Das Horoskop ist eine hervorragende M&#246;glichkeit, das, was wir sehen, auf sinnvolle Weise mit unserem Alltag in Verbindung zu bringen.</p>
<p>Weitere <strong>Sonntagsworkshops</strong> finden Sie auf den Seiten der <strong>A*SYS*Akademie in M&#252;nchen</strong> unter:<br />
<a href="http://www.asys-akademie.de/workshop" target="_self">www.asys-akademie.de/workshop</a></p>
<p>Der n&#228;chste Workshop am <strong>27.07.2008</strong> handelt von der <strong>Sonnenfinsternis des 1. August</strong>. Wir deuten sie im Zusammenhang mit unserem pers&#246;nlichen Horoskop. Mehr Informationen gibt es unter:<br />
<a href="http://www.asys-akademie.de/sonntagsworkshop-sonnenfinsternis" target="_self">www.asys-akademie.de/sonntagsworkshop-sonnenfinsternis</a></p>
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		<title>Das kybernetische Modell und die Planetensymbole</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 16:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astro-Fox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
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		<description><![CDATA[Als die Planeten ohne Fernrohr gesehen wurden, hat man ihre Symbole aus den Ursymbolen Seele (=Halbschale &#8211; Gr&#252;nblau), Geist (=Kreis &#8211; Gelb) und Materie / K&#246;rper (=Kreuz &#8211; Braun) zusammengesetzt. Schaut man sich das kybernetische Modell an, erkennt man auch darin anhand der Verwendung der Ursymbole eine systematische Anordnung:

Hallo Leserinnen und Leser von Astrophoenix,
oben &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Planetensymbole" href="http://www.astrophoenix.de/wp-content/kyb_mod_pl-symb.jpg"><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/kyb_mod_pl-symb.jpg" alt="abbildung"  title="Das kybernetische Modell und die Planetensymbole   kyb mod pl symb" /></a>Als die Planeten ohne Fernrohr gesehen wurden, hat man ihre Symbole aus den Ursymbolen Seele (<span style="#008000;">=<span style="#008080;">Halbschale</span></span> &#8211; Gr&#252;nblau), Geist (<span style="#d9e208;">=<span style="#e5d804;">Kreis &#8211; Gelb</span></span>) und Materie / K&#246;rper (<span style="#996b66;">=<span style="#a78c57;">Kreuz &#8211; Braun</span></span>) zusammengesetzt. Schaut man sich das kybernetische Modell an, erkennt man auch darin anhand der Verwendung der Ursymbole eine systematische Anordnung:</p>
<p><span id="more-1546"></span></p>
<p>Hallo Leserinnen und Leser von Astrophoenix,</p>
<p>oben &#8211; rechts und links &#8211; stehen die beiden gro&#223;en Himmelslichter, welche, wie in der Sch&#246;pfungsgschichte der Bibel erw&#228;hnt,  f&#252;r den Tag und f&#252;r die Nacht erscheinen, also zwei Pole darstellen.</p>
<p>Treffen Sonne und Mond als Konstellation aufeinander, so nannte es Michael Roscher &#8220;kosmischen Kurzschlu&#223;&#8221;. Also ist ein neutraler Vermittler erforderlich.</p>
<p>Wer besser als der Merkur kann es sein, der &#8220;G&#246;tterbote&#8221;, der zwischen Menschheit und G&#246;ttern vermittelt. An seinen Ursymbolen sieht man, wie er K&#246;rper, Seele mit dem Geist verbindet, wie es auch im esoterischen Verst&#228;ndnis ist, da&#223; der Geist die Seele mit dem K&#246;rper verbindet. Geist ist nicht gleich Gespenst und auch nicht gleich Vernunft, wobei er gerne damit in Analogie gesetzt wird: &#8220;er ist von scharfem Geist&#8221;. <span style="#999999;">(Weiter unten mache ich allerdings auch davon Gebrauch.)</span></p>
<p>Mond und Sonne geb&#252;hren als die gr&#246;&#223;ten Himmelslichter die Verwendung der Ursymbole in nahezu Reinform.</p>
<p>Die Symbole des zweiten Regelkreises (Venus und Mars) werden aus den Ursymbolen Geist und Materie zusammengesetzt. Der Mars soll urspr&#252;nglich ein Kreuz  an Stelle des Pfeils gehabt haben. Warum es schr&#228;g zur Seite zeigt, wei&#223; ich allerdings auch nicht. <span style="#999999;">Wahrscheinlich zielt der Mars nicht in den Himmel &#8211; das w&#228;re zu spirituell f&#252;r ihn, also ist es andeutungsweise zur Seite gerichtet.</span></p>
<p>Kreuz und Halbschale sind die Ursymbole, aus denen die Planeten des dritten Regelkreises (Jupiter und Saturn) zusammengesetzt sind.</p>
<p>Nun kann man mutma&#223;en, ob die Zahl Drei eine Bedeutung bei den Symbolen der transpersonalen Planeten hat:</p>
<p><span style="underline;">Neptun:<br />
</span>Drei Zacken zeigen in das &#8220;g&#246;ttliche Universum&#8221;, wobei mich das Kreuz an das &#8220;Irdische&#8221; bindet. Addiere ich die Zahl 3 mit der 4 (des Kreuzes) erhalte ich die g&#246;ttliche Zahl 7, die heilige Zahl der Vollendung. Wahrhaftig w&#252;rdig f&#252;r den Neptun.</p>
<p><span style="underline;">Uranus:</span><br />
Auch er ist wie ein Vermittler aus den Ursymbolen Kreis, Kreuz und zweimal Halbschale zusammengesetzt. Durchbricht Geist und Materie die Seele und schafft einen Zustand der Spaltung: Das Kreuz steht zwischen den Halbschalen, die nach au&#223;en gerichtet sind. Symbolisiert das eine doppelte Wahrnehmung, die den Verstand durcheinander bringt? (Kreuz &#252;ber Geist) Oder ist es einfach doch nur ein H, welches f&#252;r den Entdecker Herschel steht, &#252;ber einem Planetenkreis?</p>
<p><span style="underline;">Pluto:</span><br />
Er steht auf der &#8220;Sonnenseite&#8221; und besteht aus Drei &#8211; Kurven, Kreisen?<br />
Ist es die Halbschale, die dunkel auf der  Sonne lastet und  den Geist ignoriert?<br />
Ist es ein tiefer Antrieb (Seele), der mich zum Handeln veranla&#223;t (plutonisch-teuflisch verf&#252;hrt) und die Vernunft ausschaltet. Kann man so die Pluto-Analogie &#8220;M&#228;rtyrer&#8221; erkl&#228;ren?<br />
Auch in den drei Kurven steckt die Zahl Drei, die Zahl, die auch f&#252;r die Synthese, das Neue steht.  Das Neue, was nach der plutonischen Wandlung entsteht, wenn man die Schattenseite &#8211; die dunkle Halbschale, die &#252;blicherweise im Pluto-Symbol zu sehen ist &#8211; &#252;berwunden und die alten Kleider abgelegt (Pluto &#8211; Reptil &#8211; H&#228;utung) hat.</p>
<p>Haben F&#252;chse eigentlich Sommer- und Winterfell &#8230;</p>
<p>* Astro-Fox *</p>
<p>+++ <a title="Astrologie in Oberfranken" href="http://www.astrologie-coburg.de/Astrologie_in_Oberfranken.htm">Astrologie in Oberfranken</a> +++</p>
<p>+++ <a class="aligncenter" title="Astrologische Beratung" href="http://www.astrologie-coburg.de/Astrologie-Coburg.htm" target="_blank">Astrologische Beratung</a> +++</p>
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		<title>Neumond M&#228;rz 2008 &#8211; Warum verfolgst du mich?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 08:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitqualität]]></category>
		<category><![CDATA[17.5° Fische]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetisches Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenswende]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. M&#228;rz um 17:14 Uhr wird die Konjunktion aus Mond und Sonne exakt: Neumond. Wie jeder Neumond enth&#228;lt auch dieser die Keimsituation des Monats, beschreiben seine Konstellationen die grundlegenden Tendenzen, die von Neumond zu Neumond wirksam sind.
Der aktuelle Neumond hat viel zu bieten: es dominiert ganz klar die Opposition aus Mars und Pluto. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.astrophoenix.de/wp-content/nachtmahr.png' alt="abbildung"  title="Neumond März 2008   Warum verfolgst du mich?   nachtmahr" />Am 7. M&#228;rz um 17:14 Uhr wird die Konjunktion aus Mond und Sonne exakt: Neumond. Wie jeder Neumond enth&#228;lt auch dieser die Keimsituation des Monats, beschreiben seine Konstellationen die grundlegenden Tendenzen, die von Neumond zu Neumond wirksam sind.</p>
<p>Der aktuelle Neumond hat viel zu bieten: es dominiert ganz klar die Opposition aus Mars und Pluto. Doch ist sie wirklich die zentrale Konstellation des Horoskops? Es ist wichtig, sich systematisch durch das Neumond-Horoskop zu bewegen: Im Vordergrund steht alles, was unmittelbar mit der Neumond-Konstellation &#8211; also der Sonne-Mond-Konjunktion &#8211; zu tun hat. In diesem Zusammenhang kommen Aspekte in Betracht genauso wie die Bedeutung des Grades, auf dem der Neumond stattfindet. Dann verdient der Herrscher des Neumondes Aufmerksamkeit: dies ist jener Planet, der &#252;ber das Zeichen herrscht, in dem der Neumond stattfindet. Welche Aspekte empf&#228;ngt dieser? Welche Merkmale weist er auf? Zuletzt kommen weitere Aspekte in Betracht, zuvorderst solche, die exakt sind zu diesem Zeitpunkt.<span id="more-1305"></span></p>
<p><img src='http://www.astrophoenix.de/wp-content/neumond_maerz08.png' alt="abbildung"  title="Neumond März 2008   Warum verfolgst du mich?   neumond maerz08" /></p>
<p>F&#252;r unseren Neumond hei&#223;t das:</p>
<p>(1) Neumond auf 17,5° Fische. Es handelt sich um einen Venus/Neptun-Grad. In jedem Fall bedeutsam ist die enge Konjunktion des Uranus mit der Neumond: er gibt das Grundthema des Monats vor.<br />
(2) Der Herrscher des Neumonds ist Neptun. Dieser steht in Wassermann in enger Konjunktion mit Vennus &#8211; wieder eine Venus/Neptun-Konstellation!<br />
(3) Und nat&#252;rlich die sehr genaue Opposition aus Mars und Pluto, mit Mars in Krebs und Pluto in Steinbock.</p>
<p>Damit ist auch die Mars/Pluto-Opposition in ihrer Bedeutsamkeit richtig eingeordnet. Dass auch sie eine Resonanz zur Neumond-Konstellation hat, obwohl sie keinen augenf&#228;lligen Aspekt zu ihr bildet, wird sp&#228;ter Thema sein. Zun&#228;chst wollen uns dem Neumond selbst widmen.</p>
<p><strong>(1) Neumond auf 17,5° Fische und in Konjunktion zu Uranus</strong></p>
<p>Die 17,5° Fische tragen die Konstellation Venus/Neptun. Michael Roscher schreibt in seinen Kritischen Graden in der Prognse dazu: &#8220;Unbemerkt sich anbahnende angenehme Entwicklung; durch andere vor einer Entt&#228;uschung bewahrt werden.&#8221; Dieser Grad geh&#246;rt zu den als eher angenehm geltenden 18er Graden, deren Konstellation gebildet werden aus dem Zeichenherrscher plus Venus. Typisch f&#252;r diesen Grad ist, dass es hier immer auch um mein Verh&#228;ltnis zu anderen geht. In diesem Fall zahlt sich offensichtlich eine neptunische Herangehensweise aus. Doch mit dieser eher knappen &#196;u&#223;erung ist es meines Erachtens noch nicht getan. Venus/Neptun &#8211; das mag auch bedeuten, dass wir hinter die Kulissen unserer Beziehungen sehen, und das kann beinhalten, dass wir uns bem&#252;hen, hinter die &#228;u&#223;ere Fassade eines Menschen zu blicken. Gerade wenn uns jemand auf die Nerven geht, er uns &#228;rgert, ja uns w&#252;tend macht und wir uns v&#246;llig ungerecht behandelt f&#252;hlen und ihn am liebsten alles heimzahlen w&#252;rden &#8211; genau dann wirkt Venus/Neptun als Gegenpol: diese Konstellation h&#228;lt uns dazu an, hinter das Offensichtlich zu blicken und uns zu fragen, welche Beweggr&#252;nde einen Anderen dazu bringen, so zu handeln, wie er handelt. Mehr noch: sich zu fragen welche <em>gute Absicht</em> hinter den Handlungen unseres Gegen&#252;ber liegen k&#246;nnten. Neptun l&#246;st die Identifikation mit der Begegnung (Venus) auf: wir machen uns frei von allem, was uns im negativen Sinne an einen anderen Menschen bindet, und sehen ihn genau so, wie er ist &#8211; als Mensch mit den gleichen Bed&#252;rfnissen, Sorgen und N&#246;ten wie wir auch. Vor Neptun sind alle gleich, alles ist gleich g&#252;ltig. Darum ist die einzig richtige Haltung die Gleich-G&#252;ltigkeit im besten Sinne des Wortes. Gerade dort, wo WIR im recht zu sein galuben, und der ANDERE hundertprozentig falsch liegt, gerade dann wirkt Venus/Neptun Wunder &#8211; und wir sind uns vielleicht auf einmal gar nicht mehr so sicher. Venus/Neptun, das klingt eher nach Einsicht, Toleranz und Verst&#228;ndnis, nach Nachsicht, Vergebung und Verzeihung und so gar nicht nach Rache und Rechthaberei.</p>
<p>Hier haben wir einen m&#228;chtigen Verb&#252;ndeten an die Seite gestellt bekommen: Uranus. Er ist der Planet, der nach den Br&#252;chen in unserem Weltbild sucht, der die Stellen ausfindig macht, an denen unsere Sicherheit verunsichert werden kann, wo sich die feinen Haarrisse im Geb&#228;ude unserer Vorstellungen befinden, entlang derer unser Haus einzust&#252;rzen bereit ist &#8211; wie im Fall des ber&#252;hmten Haus der Ushers in der Geschichte von Edgar Allen Poe. Diese Risse sind da und unter der &#196;gide des Uranus werden sie sichtbar. Sollten wir uns dagegen wehren? Wer Uranus kennt, der ahnt, dass dies ein fruchtloses Unterfangen ist: er geh&#246;rt zu den transpersonalen Planeten und diese habe eine Eigenschaft &#8211; sie entziehen sich unserer bewussten Kontrolle. Wir k&#246;nnen nicht bestimmen, wie sie sich uns gegen&#252;ber zu geben haben, wir k&#246;nnen von ihnen nichts einfordern, sie verk&#246;rpern die Kr&#228;fte in unserem Leben, denen wir uns im Zweifelsfalle auch unterordnen m&#252;ssen, um von ihnen zu profitieren.</p>
<p>Was w&#228;re nund der uranische Profit? Uranus &#8211; er ist vielen bekannt als Planet der Revolution, des Umsturzes. Doch eigentlich ist dies nur seine dramatischste aller Gewandung. In sanfteren T&#246;nen &#8211; so sanft, wie Uranus eben sein kann &#8211; ist er die Wende, die Lebenswende, die Umkehr. Da f&#228;llt mir folgende, sehr bekannte Geschichte ein:</p>
<blockquote><p><img src='http://www.astrophoenix.de/wp-content/saulus_paulus.png' alt="abbildung"  title="Neumond März 2008   Warum verfolgst du mich?   saulus paulus" />Saulus, der die J&#252;nger des Herrn immer noch mit gro&#223;er Wut verfolgte und sie mit dem Tod bedrohte, ging zum Hohenpriester und erbat sich Schreiben an die Synagogen von Damaskus. Die Briefe w&#252;rden ihn bevollm&#228;chtigen, M&#228;nner und Frauen aufzusp&#252;ren, die Anh&#228;nger des neuen Weges waren, und sie als Gefangene nach Jerusalem zu bringen. Auf dem Weg nach Damaskus, kurz vor der Stadt, strahlte pl&#246;tzlich ein Licht aus dem Himmel. Es blendete ihn von allen Seiten, so dass er zu Boden st&#252;rzte. Gleichzeitig h&#246;rte er, wie eine Stimme zu ihm sagte: &#8220;Saul, Saul, warum verfolgst du mich?&#8221; &#8220;Wer bist du, Herr?&#8221;, antwortete er. &#8220;Ich bin Jesus, den du verfolgst&#8221;, erwiderte die Stimme. &#8220;Steh jetzt auf und geh in die Stadt. Dort wird man dir sagen, was du tun sollst.&#8221; Die M&#228;nner, die ihn auf der Reise begleiteten, standen sprachlos da. Sie h&#246;rten zwar eine Stimme, sahen aber niemand. Saulus richtete sich vom Boden auf und &#246;ffnete seine Augen &#8211; doch er konnte nichts sehen. Man musste ihn an der Hand nach Damaskus f&#252;hren. Drei Tage lang konnte er nicht sehen, a&#223; und trank nichts. In Damaskus lebte ein J&#252;nger namens Hananias. Dem erschien der Herr in einer Vision. &#8220;Hananias!&#8221;, sagte er. &#8220;Ja, Herr&#8221;, antwortete dieser. &#8220;Steh auf und geh in die Gerade Stra&#223;e in das Haus von Judas&#8221;, befahl ihm der Herr. &#8220;Frage dort nach einem Saulus aus Tarsus. Er betet n&#228;mlich und hat in einer Vision einen Mann namens Hananias gesehen, der hereinkam und ihm die H&#228;nde auflegte, damit er wieder sehen kann.&#8221; &#8230; Da ging Hananias in jenes Haus. Er legte Saulus die H&#228;nde auf und sagte: &#8220;Saul, mein Bruder! Der Herr hat mich geschickt &#8211; Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist. Du sollst wieder sehen k&#246;nnen und mit dem Heiligen Geist erf&#252;llt werden.&#8221; Im selben Augenblick fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen und er konnte wieder sehen. Er stand auf und lie&#223; sich taufen.<br />
Neue evangelistische &#220;bersetzung, Apostelgeschichte 9</p></blockquote>
<p>Wir wissen alle, dass aus diesem Saulus wurde &#8211; er wurde zu Paulus. In dieser Geschichte zeigt sich f&#252;r mich deutlich, worum es bei einer Uranus-Wende geht: die Erkenntnis trifft uns wie ein Blitzschlag und auf einmal sehen wir, dass der Weg, den wir bisher gegangen sind, in eine Sackgasse f&#252;hren wird. Aber werden wir den Mut haben, wirklich auf dem Absatz kehrt zu machen, gerade wenn wir bereits so viel Zeit und Energie in den Weg, den wir gehen, investiert haben? Was hindert uns daran, die Kehrtwende einzuleiten &#8211; unser Stolz, unsere Furcht vor den Konsequenzen, unsere Angst davor, was die anderen sagen werden? Uranus steht f&#252;r die Kraft in uns, die uns etwas Besonderes sein lassen will, und besonders sein hei&#223;t in erster Linie auch anders sein. Anders zu sein braucht aber auch Mut, denn es bedeutet, nicht nur zu sich und seiner Individualit&#228;t zu stehen, sondern auch sich selbst neu erfinden zu k&#246;nnen. Dieser Uranus-Neumond gibt uns die Chance, mit alten Mustern zu brechen, wenn wir erkennen, dass es wichtig sein k&#246;nnte, einen neuen Weg einzuschlagen. Wie die Vision des Saulus kommt diese Erkenntnis zwar nicht, indem wir sie durch heftiges Nachdenken herbeizuzwingen versuchen, sondern m&#246;glicherweise ereilt sie uns gerade dann, wenn es am wenigsten erwarten &#8211; und vielleicht am wenigsten gebrauchen k&#246;nnen. Doch wenn sie dann kommt, sollten wir bereit sein, den Augenblick zu erkennen und die Gelegenheit nutzen. Vielleicht laufen auch wir dann nackt durch die Stra&#223;en und rufen &#8220;Heureka!&#8221; &#8211; &#8220;Ich hab&#8217;s gefunden!&#8221; &#8211; , wie der Legende nach der griechische Philosoph Archimedes, der gerade in der Badewanne sa&#223;, als ihn die L&#246;sung f&#252;r eine schwierige mathematische Aufgabe &#252;berkam. Mut zum Anderssein ist hier gefragt, Mut, seine Entscheidungen, Haltungen, Urteile zu revidieren und einen neuen Versuch zu wagen.</p>
<p><strong>(2) Venus-Neptun-Konjunktion</strong></p>
<p>In der Venus-Neptun-Konjunktion wiederholt sich das, was wir &#252;ber den Kritischen Grad bereits gesagt haben, verst&#228;rkt es und macht es noch deutlicher zum tragenden Thema des Monats. Im Zusammenhang mit Uranus wird noch einmal deutlicher, dass ein Schl&#252;ssel auch darin bestehen mag, gerade in Beziehungen ein Heureka und eine Kehrtwende nicht auszuschlie&#223;en. So manches Verh&#228;ltnis zu einem unserer Mitmenschen, das wir m&#246;glicherweise bereits abgeschrieben haben, oder bei dem wir das Kind schon in den Brunnen fallen gesehen haben, mag sich &#252;berraschenderweise in einem neuen Licht zeigen, wenn wir unseren Groll beiseite schieben und mit einem verstehenden, mitf&#252;hlenden Auge darauf blicken.</p>
<p><strong>(3) Mars-Pluto-Opposition</strong></p>
<p>Was hat es nun mit der Opposition zwischen Mars und Pluto auf sich? An dieser Stelle m&#246;chte ich mich nicht in mundanastrologischen Spekulationen verlieren &#8211; die weltpolitische B&#252;hne interessiert mich hier weniger. Vielmehr finde ich es spannend, diese Konstellation im Zusammenhang mit dem zu verstehen, was ich gerade &#252;ber den Neumond verfasst habe. Im <a href="http://www.astrophoenix.de/index.php/wissenskiste/das-kybernetische-modell-der-tpa/">Kybernetischen Modell der TPA</a> entspricht die Konstellation Mars/Pluto n&#228;mlich genau Venus/Neptun in einem gegenpolaren Sinn: Mars und Venus geh&#246;ren zusammen, bilden ein Paar, und ebenso Neptun und Pluto. Beide erg&#228;nzen sich also. Mars/Pluto steht daher f&#252;r mich f&#252;r die Anteile in uns, die es zu w&#252;rdigen gilt, wenn wir eine Kehrtwende einschlagen, denn eines steht fest: auch unsere Vorurteile, vorgefertigten Meinungen, ja selbst unser Groll und unsere Wut haben eine gute Absicht. W&#252;rden wir uns von ihnen abkehren, h&#228;tten wir nichts gewonnen, denn wir w&#252;rden einen wichtigen inneren Teil in uns schlichtweg verraten.</p>
<p><img src='http://www.astrophoenix.de/wp-content/hoehle_unterwelt.png' alt="abbildung"  title="Neumond März 2008   Warum verfolgst du mich?   hoehle unterwelt" />Doch bevor wir so weit sind, mag uns dieser innere Anteil regelrecht wie ein Monster vorkommen, das aus unseren inneren Tiefen heraus nur darauf lauert uns mit Hass, Groll und Zweifeln zu &#252;berziehen. Dieses Monster wird von Pluto verk&#246;rpert und Mars sorgt daf&#252;r, dass es andere zu sp&#252;ren bekommen &#8211; in einem kraftvollen Akt der Abgrenzung (vergleiche hierzu auch meinen <a href="http://www.astrophoenix.de/index.php/wissenskiste/was-sie-schon-immer-ueber-den-planeten-mars-wissen-wollten/">Mars-Artikel</a>). In jedem von uns lauert so ein Ungeheuer und Pluto ist der Wegweiser in unsere eigene innere Unterwelt, von wo es immer wieder seine Beutez&#252;ge in unser Bewusstsein veranstaltet. Unter Mars-Pluto sind dann m&#246;glicherweise unsere Beziehungen dran, unsere Partnerschaften, Freundschaften, Gesch&#228;ftsbeziehungen oder ganz einfach unser Verh&#228;ltnis zu allen anderen Menschen. Wo befindet sich Ihr Pluto im Horoskop? Die Hausstellung zeigt an, welche Lebensthemen besonders gut geeignet sind, die Pforten in die Unterwelt zu &#246;ffnen. Steht Ihr Pluto in Haus 2? Dann f&#252;hlen Sie sich m&#246;glicherweise ausgeschlossen und um Ihr Recht der Zugeh&#246;rigkeit gebracht: vielleicht haben Sie den Eindruck, dass andere Ihnen dieses Recht streitig machen. Oder er steht in Haus 9: dann reagiert Ihr inneres Monster besonders sensibel darauf, wenn andere Ihnen Ihre eigene Meinung streitig machen, Sie missionieren wollen &#8211; oder sind Sie es gar selbst, die Ihren Horizont dadurch erweitern, indem Sie kurzerhand die Sichtweise anderer annektieren? Mit Mars bekommt das Groll-Ungeheuer einen regelrechten Schub, um sich mal ordentlich um die Verfehlungen unserer Mitmenschen zu k&#252;mmern und sie gute und b&#246;se Menschen einzuteilen. Dann werden die anderen zum Monster f&#252;r uns, wie bei einer meiner Klientinnen, deren Groll auf die Chefin so &#252;bergro&#223; wurde, dass er sie bis weit in den Feierabend hinein verfolgte, jedes f&#252;hlende Regung besetzte, sie mit diesem Groll einschlafen und wieder aufwachen lie&#223; &#8211; die Chefin beherrschte ihr Leben wie ein Energievampir. Die Folge: Depressionen, Burn-Out, Krankheit. F&#252;r das eigene Leben ist einfach kein Platz mehr neben dieser Monstrosit&#228;t.</p>
<p>Doch Moment! Auch hier gilt es, diesem inneren Monster nicht die Schuld f&#252;r unsere Misere in die Schuhe zu schieben. Fragen wir uns lieber: Was will das innere Monster von uns? Was ist sein &#8211; vielleicht sogar gute &#8211; Absichht? Auch hier gibt die Hausposition den Schl&#252;ssel: dem Pluto in 2 geht es um Zugeh&#246;rigkeit, um Gemeinschaft, um Schutz und Sicherheit. Dem Pluto in 3 um geh&#246;rt und gesehen werden, um Kommunikation. Pluto in 9 m&#246;chte seinen Horizint erweitern, sich austauschen, sucht Anerkennung im sozialen Milieu. Und Pluto in 10 m&#246;chte sich einen Platz in der Gesellschaft sichern, an dem er der Erf&#252;llung seines Lebenssinnes nachgehen kann. Wenn wir diese Erkenntnis zulassen, dann werden wir schnell merken: das Monster schrumpft auf Normalgr&#246;&#223;e zusammen. Vielleicht l&#228;sst es sich sogar auf die Handfl&#228;che setzen und streicheln. Versuchen Sie es einfach mal!</p>
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		<title>Oscar Wilde &#8211; Fall einer Stilikone</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 22:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Wir kennen kein so l&#228;cherliches Schauspiel wie das britische Publikum in einem seiner pl&#246;tzlichen Ausbr&#252;che von Sittenstrenge. Im allgemeinen erfahren Entf&#252;hrungen, Ehescheidungen und famili&#228;re Streitigkeiten wenig Beachtung. Aber einmal in sechs oder sieben Jahren wird unsere Tugend gewaltt&#228;tig.&#8221;
Th. B. Macaulay 
Zur Beschreibung der Themen des Jahres 1895, in dem Oscar Wilde der Prozess gemacht wurde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/172b7bf1d8dc2bccbcfd18726ec7ee" width="1" height="1" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Fall einer Stilikone   " /><br />
<img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/oscar_wilde_karikatur.gif" id="image363" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Fall einer Stilikone   oscar wilde karikatur" />&#8220;Wir kennen kein so l&#228;cherliches Schauspiel wie das britische Publikum in einem seiner pl&#246;tzlichen Ausbr&#252;che von Sittenstrenge. Im allgemeinen erfahren Entf&#252;hrungen, Ehescheidungen und famili&#228;re Streitigkeiten wenig Beachtung. Aber einmal in sechs oder sieben Jahren wird unsere Tugend gewaltt&#228;tig.&#8221;<br />
<em>Th. B. Macaulay </em></p>
<p><em>Zur Beschreibung der Themen des Jahres 1895, in dem Oscar Wilde der Prozess gemacht wurde, m&#246;chte ich drei Prognosetechniken zur Anwendung bringen. Den groben Rahmen soll die Betrachtung der aktuellen Direktion nach Nabod dienen, die Transite werden zur n&#228;heren Betrachtung der Entwicklungen herangezogen, auch &#252;ber das Jahr der Inhaftierung hinaus. Wie sich zeigen wird , unterstreicht die Deutung des Solars die astrologische Bedeutsamkeit dieses Lebensabschnittes.</em><span id="more-362"></span><br />
<br style="clear: left" /><br />
<strong>Naboddirektionen</strong></p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/wilde_nabd_1895.gif" id="image358" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Fall einer Stilikone   wilde nabd 1895" /><br />
<br style="clear: left" /><br />
Am 1. M&#228;rz erwirkt Oscar Wilde einen Haftbefehl gegen den Marquess of Queensbury. Einen Tag sp&#228;ter wird der Marquess verhaftet und der Verleumdung beschuldigt. Damit brachte Wilde den Stein ins Rollen, der sp&#228;ter die Lawine ausl&#246;ste, die ihn selbst begrub.<br />
Zu diesem Zeitpunkt befand sich der nach dem Nabod-Schl&#252;ssel direkt gef&#252;hrte Aszendent auf etwa 25,5° Waage, was nach den Kritischen Graden Michael Roschers einer Ausl&#246;sung der Konstellation von Venus/Pluto entspricht und dem Inhalt u.A. entspricht: &#8220;Durch heftiges Engagement sich gegen gro&#223;e Wider­st&#228;nde durchsetzen k&#246;nnen; Einsatz f&#252;r die ei­genen Wertma&#223;st&#228;be; Ein gro&#223;es Opfer bringen f&#252;r ei­ne als richtig erkannte Sache&#8221; (Roscher 1994, S. 71).</p>
<p>Dieser Kritische Grad kann im Rahmen einer Analyse herangezogen werden, da die Konstellation Venus/Pluto in der Radix angelegt ist, und zwar &#252;ber Neptun in Haus 7. Die stellt eine Venus/Neptun-Konstellation dar, doch nach den Regeln der TPA k&#246;nnen Neptun-Konstellationen durch Pluto-Konstellationen ausgel&#246;st werden, da Neptun und Pluto im Kybernetischen Modell gegenpolare Prinzipien darstellen (vgl. <a href="http://www.astrophoenix.de/?p=277">Das Kybernetische Modell der TPA</a>).</p>
<p>F&#252;r Oscar Wilde ergibt sich &#8211; neben den konkreten Entsprechungen &#252;ber den ausgel&#246;sten Kritischen Grad &#8211; auch eine Ausl&#246;sung der Konstellation Neptun in Haus 7. Dies k&#246;nnte als ein Hinweis auf die Entt&#228;uschung hinsichtlich seiner Beziehung gelten respektive auf den damit verbundenen Verlust der realistischen Einsch&#228;tzung seiner Lage. Das &#8220;gro&#223;e Opfer&#8221;, das Wilde bringen musste, war in diesem Fall seine Freiheit. Dass es sich um einen Einsatz f&#252;r seine hohen Ideale handelt, zeigt die Neptun-Ausl&#246;sung ebenfalls.</p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/wilde_nabc_1895.gif" id="image359" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Fall einer Stilikone   wilde nabc 1895" /><br />
<br style="clear: left" /><br />
Der konvers gef&#252;hrte Aszendent verl&#228;sst gerade den Bereich der 6° L&#246;we, die nach Michael Roscher die Konstellation Sonne/Saturn/Uranus tr&#228;gt und als &#8220;Dammbruch&#8221;-Grad bekannt ist. Er l&#246;st unter anderen Lebensphasen aus, die durch folgende Entsprechungen gekennzeichnet sein k&#246;nnen: &#8220;Ein festes Gef&#252;ge bricht zusam­men; [...] dem Standbein wird der Boden entzogen, Zusammenbruch und Krise; Oft Lebenswende um 180 Grad&#8221; (Roscher 1994, S. 52).</p>
<p>Diese Konstellation l&#246;st in der Radix des Geborenen mehrere angelegte Konstellationen aus, allen voran Saturn als Herrscher von 5 in 10 (Sonne/Saturn) &#8211; und spricht damit das &#8220;Damokles&#8221;-Schwert an, von dem weiter oben in Bezug auf die Position des Saturn als &#8220;Quasi-MC&#8221; die Rede war.</p>
<p>Man k&#246;nnte auch sagen: Der Kreativit&#228;t, der sch&#246;pferische Ausdruck (Herrscher von 5) wird der &#246;ffentliche Prozess gemacht (Haus 10) und richtet sich gegen Wildes Pers&#246;nlichkeit (Quadrat des Saturn zur Horizontachse).</p>
<p><strong>Das Solar</strong></p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/wilde_solar_1894.gif" id="image360" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Fall einer Stilikone   wilde solar 1894" /><br />
<br style="clear: left" /><br />
Das f&#252;r dieses Lebensjahr g&#252;ltige Solar zeigt eine interessante Quadratur des Uranus in Verbund mit Merkur auf die Meridianachse. Dies k&#246;nnte man als einen pl&#246;tzlichen Umbruch in der Lebensrichtung deuten, wobei Uranus als Herrscher von 10 im Solar und Merkur als Herrscher von 1 im Solar die beiden Hauptachsen in diesen kritischen Aspekt einbindet und die Bedeutsamkeit dieser Konstellation f&#252;r das Leben Wildes an und f&#252;r sich unterstreicht. Dies wird noch durch den Umstand betont, dass der Solar-Uranus sich in genauer Konjunktion mit dem Radix-Merkur befindet &#8211; und damit ebenfalls in exaktem Quadrat zur Meridianachse des Solars.<br />
Auff&#228;llig ist auch die sehr exakte Konjunktion des Saturn zur Hausspitze 6, die &#8211; nach den Ideen der TPA &#8211; auch eine Deutung des Planeten in das gegen&#252;berliegende Haus m&#246;glich macht, also in Haus 12. Saturn ist in der Radix Wildes ein besonders bedeutsamer Planet, da er &#8211; wie bereits erl&#228;utert &#8211; in seiner elevierten Position als &#8220;Quasi-MC&#8221; fungiert und eng mit der Lebensausrichtung des Geborenen verbunden ist. Genau dieser Planet &#8220;aktiviert&#8221; in diesem Schicksaljahr Wildes die Achse 6/12, die traditionell mit Freiheitsentzug und Einschr&#228;nkung des pers&#246;nlichen Selbstausdrucks in Verbindung gebracht wird, zumal Saturn selbst diese Interpretation nahe legt.</p>
<p>Alles in allem scheint diesem Jahr ganz besonders die Herausforderung oder auch Lebensaufgabe zugrunde zu liegen, sich mit den Themen der Aussteuerung an die Umweltbedingungen und den eigenen Freir&#228;umen zu auseinander zu setzen.</p>
<p><strong>Transite</strong></p>
<p><img src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/wilde_transit_25051895.gif" id="image361" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Fall einer Stilikone   wilde transit 25051895" /><br />
<br style="clear: left" /><br />
&#220;ber die Zeit des Prozesses hinweg bis zu seiner Verhaftung erscheinen mir insbesondere folgende Transite besonders bedeutsam: der laufende Pluto &#252;ber das Medium Coeli &#8211; dieser Aspekt wird am Tag der Urteilsverk&#252;ndung exakt. Der laufende Neptun in Haus 10 und &#252;ber Saturn &#8211; dieser Aspekt wird am Tag der Urteilsverk&#252;ndung &#252;ber Saturn zusammen mit dem laufenden Mond exakt.</p>
<p><em>Der Pluto-Transit</em></p>
<p>Pluto ist in Wildes Horoskop der Herrscher von 3 in 9 und steht damit in Verbindung mit seinem rhetorischen Talent &#8211; und ebenso seiner &#8220;Gabe&#8221;, sich dadurch um Kopf und Kragen zu bringen. Gerade weil Pluto in 9 auch auf eine gewisse &#220;berzeugungskraft mit Hang zur Selbst&#252;bersch&#228;tzung gesehen werden kann, erscheint mir dieser Transit am deutlichsten zum Ausdruck zu bringen, wie der &#8220;Schuss nach hinten los ging&#8221;, als er es mit dem Marquis of Queensbury aufnehmen wollte. Pluto steht auch f&#252;r die schicksalshafte Wende in diesem Zeitraum, in dem Wilde nicht nur zum Opfer seiner eigenen &#220;berheblichkeit, sondern auch der Umst&#228;nde seiner Zeit wurde. Dass an Wilde ein Exempel gegen den Verfall der Sitten statuiert werden sollte, findet meines Erachtens in diesem dramatischen Auftritt Plutos &#252;ber Wildes MC seinen Ausdruck.</p>
<p><em>Der Neptun-Transit</em></p>
<p>Neptun ist uns in der Radix Wildes bereits als Planet am Deszendenten aufgefallen. Im Zusammenhang mit den Ereignissen dieser Tage steht er wohl in der Hauptsache f&#252;r den Verlust an Realit&#228;t und Wildes fatalen Glauben, er k&#246;nne in irgendeiner Form aus diesem Prozess als Heroe der Kunst hervorgehen. Gerade der Transit &#252;ber Saturn &#8211; das &#8220;Damokles-Schwert&#8221; der &#246;ffentlichen Meinung &#8211; zeigt, wie sehr hier Neptun seiner Rolle als gro&#223;er Prinzip der Desillusion in der Vordergrund tritt: er bringt die ungeschminkte Wahrheit ans Licht, und mit dieser muss sich nun Wilde konfrontieren.</p>
<p>Die Stellung des laufenden Mondes zeitgleich &#252;ber dem Radix-Saturn am Tag der Urteilsverk&#252;ndung ist bezeichnend und k&#246;nnte als die &#8220;Entschleierung der Wahrheit&#8221; gedeutet werden.</p>
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		<title>Oscar Wilde &#8211; Merkur in 3</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Nov 2006 09:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Merkur in 3 aus 1 und 10 &#8211; &#8220;Unterhaltung sollte alles ber&#252;hren, sich aber auf nichts konzentrieren.&#8221;
Merkur gibt die Eindr&#252;cke (Mond), die ich &#252;ber meine Wahrnehmung empfange, weiter und verwandelt sie in verwertbare Informationen. Schneller als es unser Bewusstsein erfassen kann, stellt er Vergleiche an, bewertet, siebt aus, konzentriert, passt an und organisiert, was auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image342" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/oscar-wilde_3.jpg" width="150" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Merkur in 3   oscar wilde 3" /><strong>Merkur in 3 aus 1 und 10 &#8211; &#8220;Unterhaltung sollte alles ber&#252;hren, sich aber auf nichts konzentrieren.&#8221;</strong></p>
<p>Merkur gibt die Eindr&#252;cke (Mond), die ich &#252;ber meine Wahrnehmung empfange, weiter und verwandelt sie in verwertbare Informationen. Schneller als es unser Bewusstsein erfassen kann, stellt er Vergleiche an, bewertet, siebt aus, konzentriert, passt an und organisiert, was auch immer aus der Welt &#8220;da drau&#223;en&#8221; auf mich einstr&#246;mt. Zu einer fertigen Strategie verpackt &#252;bermittelt er die aufbereiteten Informationen schlie&#223;lich an das Zentrum meiner Aktivit&#228;t (Sonne), die daraus eine der Situation entsprechende Handlung folgen l&#228;sst.<span id="more-343"></span><br />
<br style="clear:left;" /><br />
<img id="image336" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/oscar_wilde.gif" alt="abbildung"  title="Oscar Wilde   Merkur in 3   oscar wilde" />Merkur steht in Wildes Horoskop in Haus 3 und ist Herrscher von 1 und 10, wobei im Sinne des Vorgehens entlang des Kybernetischen Modells nur der Herrschaft Merkurs &#252;ber das Haus entsprochen wird, welches von Jungfrau angeschnitten wird, in diesem Falle also Haus 1. Relevante Aspekte sind das Quadrat zu Mond und die Opposition zu Uranus, die beide schon im Rahmen der Besprechung von Aszendent und Mond angesprochen wurden. Der Stellung von Merkur im Skorpion wird gem&#228;&#223; der TPA grunds&#228;tzlich kein gr&#246;&#223;erer Stellenwert beigemessen, wird im Rahmen dieser Untersuchung aber im Sinne einer F&#228;rbung verstanden.</p>
<p>Wildes Schlagfertigkeit und sein Wortwitz haben wir schon als seine wesentliche Verteidigungs- und Durchsetzungsstrategie im Sinne einer &#220;berlebensstrategie beschrieben. Zugleich wird klar, dass er die k&#246;rperliche und kommunikative Selbstdarstellung f&#252;r den &#8220;Herrn der Sprache&#8221;, wie er sich selbst gern betitelte, die wichtigsten Mittel zur Verf&#252;gung stellten, um die Eindr&#252;cke, die er aus der Welt in sich aufnahm, zu verarbeiten.</p>
<p>&#220;ber das gesprochene Wort und das geschriebene Wort stellt Wilde eine Verbindung mit sich und der Welt her. Man k&#246;nnte auch sagen: im sprachlichen Erfassen dessen, was ihm widerf&#228;hrt, entstehen die Ideen und Strategien, die ihm sp&#228;ter als Grundlage seines Verhaltens dienen werden.</p>
<p>Dabei ist es ihm wichtig, dass er seine Gedanken nicht einfach nur das wiedergeben, was er vorfindet, sondern dass sie durch seinen Verstand infrage gestellt werden (vgl. Merkur in Opposition zu Uranus). Die Weise, in der er die Welt gedanklich erfasst, kennzeichnet sich durch das Aufsp&#252;ren von Widerspr&#252;chen und Br&#252;chen in der Logik, ja durch den Widerspruch selbst. &#8220;Sooft die Leute mit mir &#252;bereinstimmen, f&#252;hle ich, da&#223; ich unrecht haben mu&#223;.&#8221; (Wilde 2003, S. 219) In diesem ber&#252;hmten Aphorismus kommt diese Grundhaltung deutlich zum Ausdruck. In ihm findet die bereits als Zugang zur Welt beschriebene Haltung, stets der Andere sein zu m&#252;ssen, seinen intellektuellen Niederschlag. So sind die Gespr&#228;che mit Wilde, die uns &#252;berliefert sind, durchzogen mit der spielerischen Brillanz des Dichters, aber auch durch den ununterbrochenen Versuch, sich nicht auf einen Standpunkt festlegen zu lassen. Vor allen die Gesellschaftsdramen strotzen nur so vor sprachlichen Einf&#228;llen, ein Bonmots jagt das andere, doch leicht entsteht der Eindruck, dass die Personen in ihren Dialogen wie schwerelos aneinander vor&#252;ber gleiten, ohne sich wirklich zu miteinander zu besch&#228;ftigen: &#8220;Das Leben ist eine viel zu bedeutende Angelegenheit, um ernsthaft dar&#252;ber reden zu d&#252;rfen.&#8221;</p>
<p>Viele seiner Ausspr&#252;che sind durchzogen von zynischer &#220;berheblichkeit, in der er seiner Verachtung f&#252;r die so genannte Moral seinen Ausdruck. Doch auch f&#252;r den Vorwurf, nichts anderes als ein Sp&#246;tter zu sein, hatte er ein Bonmot parat: &#8220;Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur Erfahrung &#8211; das ist so ziemlich dasselbe.&#8221; (Wilde 2003, S. 223) (vgl. Merkur in Skorpion, aber auch Mars in 3)</p>
<p><strong>Literaturhinweise:</strong> Siehe Artikel <a href="http://www.astrophoenix.de/?p=341"> Oscar Wilde &#8211; L&#246;we-Mond in 11</a></p>
<p><strong>Mehr zum Kybernetischen Modell: </strong> Siehe Artikel <a href="http://www.astrophoenix.de/?p=277">  Das Kybernetische Modell der TPA</a></p>
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		<title>Die Planeten aus systemischer Sicht &#8211; Teil 1 &#8211; Grundgedanken</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[astrosystemisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetisches Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Roscher]]></category>
		<category><![CDATA[Planet]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit diesem Artikel m&#246;chte ich eine kleine Reihe &#252;ber ein systemischeres Verst&#228;ndnis der Planeten und ihrer Wechselwirkungem im Horoskop starten. Meine Gedanken dazu sind das Ergebnis einer l&#228;ngeren Besch&#228;ftigung mit systemischen Denken und seiner &#220;bertragung auf die Astrologie. Wichtige Anregungen dazu habe ich nicht nur aus meiner Ausbildung zum systemischen Therapeuten am SySt-Institut erhalten &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image310" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/haende.jpg" alt="abbildung"  title="Die Planeten aus systemischer Sicht   Teil 1   Grundgedanken   haende" /><em>Mit diesem Artikel m&#246;chte ich eine kleine Reihe &#252;ber ein systemischeres Verst&#228;ndnis der Planeten und ihrer Wechselwirkungem im Horoskop starten. Meine Gedanken dazu sind das Ergebnis einer l&#228;ngeren Besch&#228;ftigung mit systemischen Denken und seiner &#220;bertragung auf die Astrologie. Wichtige Anregungen dazu habe ich nicht nur aus meiner Ausbildung zum systemischen Therapeuten am <a href="http://www.syst.info" target="_blank">SySt-Institut</a> erhalten &#8211; insbesondere den erkenntnistheoretischen Impulsen von Mathias Varga von Kibéd ist zu danken (bei SySt ist der Grundgedanke von Trennung und Verbindung zentral) -, sondern auch von Brigitte Hamann und Sabine Bends. Letztere hat ein &#228;hnliches Konzept der Zuordnung der Planeten zu den Kategorien &#8220;Trennung&#8221; und &#8220;Verbindung&#8221; entwickelt. Diesen m&#246;chte ich an dieser Stelle f&#252;r den gedanklichen Austausch danken.</em><span id="more-307"></span></p>
<p><strong>Wilde und zahme Schafe</strong></p>
<p>Die Planeten &#8211; in den sumersichen Anf&#228;ngen unserer Astrologie wurden sie &#8220;wilde Schafe&#8221; genannt, im Vergleich zu den &#8220;zahmen Schafen&#8221;, den Fixsternen, die sich in immer gleicher Formation am Himmel befinden. Wild deshalb, weil sie, so scheint es, ein Eigenleben f&#252;hren, ihren Platz ununterbrochen ver&#228;ndern, mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung laufen.</p>
<p>Planeten f&#252;hren also ein Eigenleben. Zeichen und H&#228;user hingegen sind in einer starre Struktur gebunden, bleiben in einem festen und unverr&#252;ckbaren Muster aufeinander bezogen. Die Planeten hingegen haben die Freiheit, sich im Horoskop beliebig zu platzieren. Bis auf wenige Einschr&#228;nkungen kann jeder Planet in jedem Zeichen und in jedem Haus zu stehen kommen.</p>
<p>Allein dieser Umstand erz&#228;hlt uns etwas sehr Wichtiges &#252;ber die Wandelsterne, die Wanderer am Himmel: w&#228;hrend H&#228;user Lebensbereiche markieren, in denen wir &#8220;zu Hause&#8221; sind und sich im Muster der Tierkreiszeichen eine durchdachte Ordnung bestimmter Erlebnisqualit&#228;ten zeigt, haben Planeten mehr mit jenen Kr&#228;ften in uns zu tun, die in Bewegung sind, sich immer wieder zu neuen Mustern &#8211; den Aspekten &#8211; zusammenschlie&#223;en, sich dann aber wieder voneinander l&#246;sen, einander begegnen, sich wieder trennen, sich miteinander verbinden, um dann wieder eigener Wege zu gehen. F&#252;r mich stellen Planeten daher jene Kr&#228;fte dar, die es mir erm&#246;glichen meine Beziehung zur Welt aufzubauen.</p>
<p><strong>Beziehungskr&#228;fte</strong></p>
<p>Damit Beziehung entstehen kann, brauchen wir zwei Elemente, die zueinander in Beziehung treten k&#246;nnen. Grafisch k&#246;nnten wir das so darstellen:</p>
<p><img id="image308" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/verbindung_trennung.jpg" alt="abbildung"  title="Die Planeten aus systemischer Sicht   Teil 1   Grundgedanken   verbindung trennung" /></p>
<p>Zwei Elemente befinden sich in Beziehung zueinander, und diese Beziehung wird durch eine Linie symbolisiert, die sich zwischen beiden Elementen befindet und sie mit jeweils einem Ende ber&#252;hrt.</p>
<p>Diese Linie verk&#246;rpert die Beziehung &#8211; aber wie w&#252;rden Sie diese Beziehung genauer beschreiben? Vielleicht stellen Sie auf den ersten Blick fest: &#8220;Diese Linie verbindet die beiden Elemente.&#8221; Dann w&#228;re die Art der Beziehung eine Verbindung zwischen zwei eigentlich getrennten Elementen.</p>
<p>Aber halt! Stellen Sie sich f&#252;r einen Augenblick vor, die beiden Elemente bes&#228;&#223;en einen unb&#228;ndigen Drang, sich aufeinander zuzubewegen, gewisserma&#223;en einen Magnetismus, der sie anzieht, und nur diese Linie h&#228;lt sie beide noch auseinander &#8211; wie die Stange zwischen den Gewichtkugeln einer Hantel. Mit diesem Blick wird aus der Verbindungslinie etwas anderes &#8211; sie wird zum Symbol f&#252;r die Stabilit&#228;t der Distanz zwischen beiden. Wir k&#246;nnten mit Fug und Recht sagen: &#8220;Diese Linie trennt die beiden Elemente voneinander.&#8221; Aus dieser Perspektive handelt es sich also um eine Trennungslinie, zwischen zwei Elementen, die ansonsten miteinander verbunden w&#228;ren.</p>
<p>Beider Sichtweise sind vorstellbar und gleich g&#252;ltig &#8211; auch wenn die Mehrheit der Betrachter der Linie eine verbindende Kraft zubilligt, wohl aus der Gewohnheit heraus, dass wir grunds&#228;tzlich in unserer Denkkultur von einer Getrenntheit der Dinge in der Welt ausgehen. Dies f&#252;hrt uns zwangsl&#228;ufig zu der Annahme, die Aufgabe einer Linie best&#252;nde in der Verbindung.</p>
<p>Tats&#228;chlich aber gilt beides: Beziehungen verbinden und trennen zugleich. Dies sind die beiden Grundkategorien jeder Beziehung. Verbindung und Trennung sind die beiden Seiten der Medaille Beziehung.</p>
<p><strong>&#220;bung:</strong> Probieren Sie f&#252;r einen Moment folgende Betrachtungsweise der oben stehenden Grafik: versuchen Sie immer dann, wenn Sie gerade wahrzunehmen glauben, dass die Linie die beiden Elemente verbindet, sich vorzustellen, wie sie gleichzeitig beide Elemente voneinander trennt. Und sobald Ihnen dies gelungen ist, schalten Sie wieder um in den Betrachtungsmodus der Verbindung. Lassen Sie eine Weile Ihre Wahrnehmung zwischen diesen beiden Zust&#228;nden oszillieren: verbinden &#8211; trennen &#8211; verbinden &#8211; trennen &#8211; verbinden &#8211; trennen &#8230; Immer schneller. Beobachten Sie dabei, welche Empfindungen und K&#246;rperwahrnehmungen in Ihnen auftauchen.<br />
Und vielleicht gelingt es Ihnen f&#252;r einen Augenblick beides zugleich wahrzunehmen &#8211; so wie wir stets mit dem rechten <em>und</em> dem linken Auge wahrnehmen, um ein vollst&#228;ndiges dreidimensionales Bild der Welt, die uns umgibt, zu erhalten.</p>
<p><strong>Das Kybernetische Modell</strong></p>
<p>Planeten sorgen daf&#252;r, dass wir mit der Welt in Beziehung treten, und zwar sowohl in dem Sinne, dass wir uns sowohl mit der Welt verbinden als uns auch von ihr trennen.</p>
<p>Bei n&#228;herer Betrachtung scheinen sich einige Planeten eher damit zu besch&#228;ftigen, wie wir eine Verbindung mit der Welt eingehen k&#246;nnen, w&#228;hrend andere eher die Funktion zu besitzen scheinen, uns wieder auf Distanz zu ihr zu bringen. Einer der ersten, die dies erkannten, war Michael Roscher, der damit begann, Planeten ihrer Funktion nach in zwei polare Kategorien einzuteilen. Die eine Kategorie bezeichnete er als Energie aufnehmend, die andere als Energie freisetzend. Dann unterschied er des weiteren vier Ebenen, auf denen Energie vom Menschen aufgenommen und freigesetzt werden k&#246;nne: die Ebene des Egos, die Ebene der Umwelt, die der Gesellschaft und die transpersonale Ebene. Auf jeder Ebene ist ein Planet daf&#252;r zust&#228;ndig, Energie aufzunehmen, und ein anderer, Energie freizusetzen. So entstand das Kybernetische Modell der Planeten:</p>
<p><img src="http://www.astrologie-tpa.de/var/files/Kybernetisches_Modell/kymo.gif" alt="abbildung"  title="Die Planeten aus systemischer Sicht   Teil 1   Grundgedanken   kymo" /></p>
<p>Die Planeten Merkur und Uranus fungieren in diesem Modell als Vermittler zwischen den aufnehmenden und freisetzenden Funktionen. Sie bilden neutrale Puffer, damit es nicht wie bei dem unmittelbaren Aufeinandertreffen eines elektrischen Plus- und Minus-Pols nicht zu einem Kurzschluss kommen kann. Merkur und Uranus sorgen gewisserma&#223;en daf&#252;r, dass die Energie sich im Kreislauf einer Ebene weiterentwickeln kann, denn das Ziel jeder Ebene ist es, einen solchen geschlossenen Regelkreis zu bilden: nachdem die Energie auf der einen Seite aufgenommen, im Inneren verarbeitet und neu organisiert wurde, wird sie an der anderen Seite des Modells wieder frei gesetzt. Diese Freisetzung bewirkt eine Ver&#228;nderung der Bedingungen, in welche das System als Ganzes gestellt ist. Die so ver&#228;nderte Welt wird wiederum zur Grundlage eines neuen Kreislaufes von Aufnahme und Freisetzung von Energie.</p>
<p>Mit seinem Kybernetischen Modell der Planeten schuf Michael Roscher wohl eines der ersten wirklich systemischen astrologischen Modelle.</p>
<p><strong>Das systemische Modell der Planeten</strong></p>
<p>In einer Weiterentwicklung dieses Modells auf der Grundlage einer systemischeren Sprache w&#252;rden wir nicht mehr unbedingt vom &#8220;Aufnehmen&#8221; und &#8220;Freisetzen&#8221; von Energie sprechen. Wir w&#252;rden an Stelle dessen von Planeten sprechen, die uns mit der Welt verbinden und solchen, die uns von der Welt trennen.</p>
<p>Eine systemischere Variante des Kybernetischen Modells s&#228;he demzufolge so aus:</p>
<p><img id="image309" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/kymo_neu.jpg" alt="abbildung"  title="Die Planeten aus systemischer Sicht   Teil 1   Grundgedanken   kymo neu" /></p>
<p>Mond, Venus, Jupiter und Neptun bilden die Gruppe der Planeten, die unsere Beziehung zur Welt regeln, indem sie daf&#252;r sorgen, dass wir uns mit ihr verbinden. Sie erm&#246;glichen uns, unsere Grenzen zur Welt aufzugeben und uns ihr als System zu &#246;ffnen, um an ihren Impulsen teilzuhaben und aus ihren M&#246;glichkeiten zu sch&#246;pfen.</p>
<p>Sonne, Mars, Saturn und Pluto regeln unsere Beziehung zur Welt, indem sie uns wieder von der Welt absondern. Sie trennen die Verbindung zur Welt wieder, grenzen uns von ihr ab, damit wir uns nicht in ihr verlieren. Sie sorgen daf&#252;r, dass wir eine stabile Identit&#228;t aufbauen k&#246;nnen, die uns von der Welt unterscheidet.</p>
<p>Die vier Ebenen des Kybernetischen Modells bleiben erhalten und werden als vier Ebenen der Konstruktion von Wirklichkeit verstanden. Wir bauen unsere individuelle Wirklichkeit ganz allgemein durch Verbindung und Trennung von der Welt auf, in die wir uns eingebettet vorfinden. Dieser von Mond und Sonne gesteuerte Prozess geschieht unwillk&#252;rlich und ohne unser Zutun. Er garantiert, dass wir uns als ein eigenst&#228;ndiges Wesen in der Welt als Ganzes empfinden k&#246;nnen.</p>
<p>Venus und Mars sind spezifischer daf&#252;r zust&#228;ndig, uns von dem, was wir bereits als von uns getrennte Umwelt erleben, zu differenzieren. Jupiter und Saturn wiederum koordinieren unsere Beziehungen zu jenen Konstruktionen, die als Gesellschaft die Beziehungen in unsere Umwelt bestimmen. Und Neptun und Pluto letztlich stehen f&#252;r jene Ebene der Wirklichkeit, in der wir auf die Ph&#228;nomene sto&#223;en, die, so scheint es, sich unseren Einflussm&#246;glichkeiten als Individuum entziehen &#8211; dem transpersonalen Bereich.<br />
Merkur und Uranus bleiben Vermittler zwischen den Welten. Wenn Sie sich die oben stehende Grafik zur Veranschaulichung des Prinzips von Trennung und Verbindung noch einmal vergegenw&#228;rtigen, dann k&#246;nnten wir sagen, dass sie der Linie selbst entsprechen, dem Kanal, welcher die Beziehung als solcher verk&#246;rpert und insofern eine neutrale Zwischenposition darstellt.</p>
<p><strong>Planeten als formbildende Kr&#228;fte</strong></p>
<p>Planeten als Wandelsterne stehen weniger f&#252;r Zust&#228;nde als mehr f&#252;r Aktionsformen. Dies ist wichtig zu verstehen, denn damit dr&#252;cken wir aus, dass sie nicht etwas Gegebenes beschreiben, sondern Kr&#228;fte im Horoskop darstellen, die erst durch ihre Aktivit&#228;t etwas hervorbringen.</p>
<p>Mein Mars, mein Saturn, mein Uranus &#8220;ist&#8221; nicht etwa so und so, steht nicht f&#252;r diesen oder jenen festgelegten Wesensanteil in mir, sondern als prinzipiell auf Aktion ausgerichtete Kraft <em>verh&#228;lt</em> er sich so oder so. Eine Bewertung der Planeten f&#252;r sich genommen ist so gesehen nicht mehr m&#246;glich &#8211; ein Planet kann nicht grunds&#228;tzlich &#8220;gut&#8221; oder &#8220;schlecht&#8221; sein. Wir k&#246;nnen lediglich sagen, das Aktionspotenzial eines Planeten ist in diesem oder jenem Zusammenhang angemessen und zielf&#252;hrend oder nicht. Angemessen meint an dieser Stelle nichts anderes als im Einklang mit meinen Motiven und Absichten.</p>
<p>Die Rolle der Planeten ist im Grunde genommen recht einfach: sie stellen die Kr&#228;fte in uns dar, mit denen wir aktiv daf&#252;r sorgen k&#246;nnen, dass wir in der Welt, in die wir hineingeboren werden, Form annehmen k&#246;nnen. Damit ist gemeint, dass wir uns als Organismus und damit als selbstst&#228;ndiges System im Unterschied zur Welt erfahren k&#246;nnen.</p>
<p>Die eine Gruppe der Planeten &#8211; die Planeten des Trennens &#8211; sorgen daf&#252;r, dass wir Unterschiede zur Welt produzieren, damit wir uns als Individuum mit einer eigenen Absicht erleben k&#246;nnen. Die andere Gruppe der Planeten &#8211; die Planeten des Verbindens &#8211; haben den Auftrag, uns mit der Welt in Ber&#252;hrung zu bringen, damit wir die Unterschiede auch sp&#252;ren k&#246;nnen. Sie stellen den Zusammenhang her.</p>
<p><strong>Unterscheidung und Einbeziehung</strong></p>
<p>Verbindung und Trennung sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, wie wir bereits gesehen haben. Das eine bedingt das andere, und wo ich verbinde, muss ich zwangsl&#228;ufig trennen. Im systemisch-kybernetischen Modell kommt dies sch&#246;n zum Ausdruck, dass sich beide Seiten die Waage halten. Was passiert, wenn dieses System aus dem Gleichgewicht ger&#228;t?</p>
<p>Wir k&#246;nnen uns vorstellen, dass der Akt der Verbindung mit der Welt sowohl als heilsam als auch als leiderzeugend erlebt werden kann. Stellen Sie sich vor, der &#220;bergang von Verbindung zu Trennung ist unterbrochen, und das System verharrt gewisserma&#223;en im Zustand der Bindung, kann sich aus einem einmal eingenommenen Zustand nicht mehr l&#246;sen. Wenn keine Trennung erfolgt, dann verlieren wir unsere Grenzen, verlieren dadurch an Gestalt und erleben uns als Opfer der Umst&#228;nde. Wir k&#246;nnen diesen leiderzeugenden Zustand der Verbindung als Vermengung oder Vermischung, manchmal auch als Identifikation oder &#220;berlagerung betrachten. Jeder verbindende Planet kann sich auf diese Weise in uns &#228;u&#223;ern. Dann wird er zu einem leiderzeugenden Prinzip.</p>
<p>Die L&#246;sung f&#252;r diesen leiderzeugenden Zustand der Verbindung ist die Aktivierung unserer F&#228;higkeiten zur Trennung: das, was vermengt und vermischt ist, wird wieder strukturiert &#8211; es entstehen Unterschiede, die mich meine Eigenst&#228;ndigkeit von den Welt erleben lassen und mir wieder die Kontrolle &#252;ber meine Leben zur&#252;ckgeben. Die Heilung des Zustandes der Vermengung/Identifikation ist also die Trennung im Sinne einer Unterscheidung des Vermengten.</p>
<p>Auch Trennung kann als leiderzeugend erlebt werden, wenn sie nicht durch Verbindung ausgeglichen wird. Wenn wir in Trennung verharren, schlie&#223;en wir uns von der Welt aus oder werden von der Welt ausgeschlossen.</p>
<p>Die Heilung von diesem Zustand kann nur in der Einbeziehung dessen, was ausgeschlossen ist, bestehen. Wir verbinden uns wieder mit dem, was wir als dauerhaft von uns getrennt erleben.</p>
<p>Die Einbeziehung des Ausgeschlossenen und die Unterscheidung des Vermengten sind die beiden L&#246;sungen, wenn der oszillierende Fluss zwischen Verbinden und Trennen unterbrochen wurde und wir in einem als Leid erlebten Zustand verharren.<br />
Wir kennen nun zwei Grundkategorien von Planeten: Planeten der Verbindung und Planeten der Trennung. Jeder Planet geh&#246;rt einer der Ebenen an, auf denen wir Zugang zur Welt haben, in die wir uns eingebettet vorfinden, und aus der wir unsere Wirklichkeit konstruieren.</p>
<p>Auf jeder dieser Ebenen gibt es demnach ein Planetenpaar, dass &#252;ber den oszillierenden Fluss zwischen Verbinden und Trennen unsere Beziehung zur Welt regelt. Jeder der beiden Planeten ist zudem auch das Heilmittel des anderen, wenn dieser Fluss unterbrochen wird und wir in einen Zustand der Vermengung mit der Welt oder des Ausgeschlossenseins von der Welt geraten.</p>
<p>In den folgenden Artikeln dieser Serie sehen wir uns die einzelnen Planeten in ihren jeweiligen Funktionen einmal genauer an, und beginnen mit Sonne und Mond.</p>
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		<title>Was ist das Kybernetische Modell?</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/wissenskiste/das-kybernetische-modell-der-tpa/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Sep 2006 04:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Artikel von Dagmar &#252;ber Saturn/Pluto ist die Rede vom Kybernetischen Modell nach Michael Roscher. Ich m&#246;chte die Gelegenheit aufgreifen, und dieses Modell in seinen Grundz&#252;gen darzustellen.
Der Begriff &#8220;kybernetisch&#8221; ist der Kybernetik (zu altgr. kybernétes, &#8220;Steuermann&#8221;) entlehnt, der Wissenschaft von der Struktur komplexer Systeme, insbesondere der Kommunikation und Steuerung einer R&#252;ckkopplung (&#8221;Feedback&#8221;) in so genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.astrophoenix.de/?p=272">Artikel von Dagmar &#252;ber Saturn/Pluto</a> ist die Rede vom Kybernetischen Modell nach Michael Roscher. Ich m&#246;chte die Gelegenheit aufgreifen, und dieses Modell in seinen Grundz&#252;gen darzustellen.</p>
<p>Der Begriff &#8220;kybernetisch&#8221; ist der Kybernetik (zu altgr. kybernétes, &#8220;Steuermann&#8221;) entlehnt, der Wissenschaft von der Struktur komplexer Systeme, insbesondere der Kommunikation und Steuerung einer R&#252;ckkopplung (&#8221;Feedback&#8221;) in so genannten Regelkreisen.<span id="more-277"></span></p>
<p>Ein typisches Beispiel ist ein Thermostat, dessen Ziel es ist, die Raumtemperatur auf einen konstanten Wert zu halten, den Soll-Wert. Dazu misst der Thermostat fortw&#228;hrend die Raumtemperatur und vergleicht sie mit diesem Wert. Liegt die Raumtemperatur unter dem Soll-Wert, schaltet sich die Heizung an, solange bis der Soll-Wert erreicht ist. Dann wird die Heizung wieder abgeschaltet. Sinkt die Raumtemperatur wieder, wird sie wieder angeschaltet usw.</p>
<p>Es ergibt sich folgende Feedbackschleife oder Regelkreis: Das Verhalten der Raumtemperatur steuert das Verhalten der Heizung und das Verhalten der Heizung steuert das Verhalten der Raumtemperatur.</p>
<p><img src="http://www.astrologie-tpa.de/var/files/Kybernetisches_Modell/kymo.gif" alt="abbildung"  title="Was ist das Kybernetische Modell?   kymo" />Im Kybernetischen Modell der TPA werden die zehn astrologischen Planeten von Sonne bis Pluto in vier Regelkreisen dargestellt. Jeder Regelkreis entspricht einer Verwirklichungsebene des Menschen. Jede Ebene hat zwei Pole: einen aktiven und einen rezeptiven. Merkur und Uranus nehmen einen vermittelnde, neutrale Position zwischen diesen beiden Polen ein.</p>
<p>In jedem Regelkreis sind zwei polare Planetenprinzipien in ihrer kybernetischen Dynamik zusammengefasst, und zwar so, dass deutlich wie, wie Ver&#228;nderungen an einem Pol Ver&#228;nderungen am anderen Pol nach sich ziehen werden, um das Gleichgewicht des Systems aufrechtzuerhalten.</p>
<p><strong>Erster Regelkreis: Ego</strong></p>
<p>Mond, Merkur und Sonne bilden das Trio der pers&#246;nlichen Planeten: die Kombination aus diesen drei Faktoren legt den Grundstein f&#252;r das, was man die ganz individuelle Art, sich eine Wirklichkeit aufzubauen, nennen k&#246;nnte:</p>
<p>Mond. Der Mond ist zust&#228;ndig f&#252;r die Aufnahme aller Eindr&#252;cke, die ununterbrochen auf uns einstr&#246;men. Wenn er nicht w&#228;re, w&#252;rden wir in dieser Flut an Reizen und Signalen f&#246;rmlich ertrinken, denn er filtert wie eine get&#246;nte Brille ein ganz bestimmtes Spektrum aus dieser F&#252;lle, trifft eine Vorauswahl und legt damit fest, was &#252;berhaupt f&#252;r uns Bedeutung besitzt und welche Eindr&#252;cke zu Bausteinen unserer Wirklichkeit werden k&#246;nnen.</p>
<p>Merkur hingegen verarbeitet diese Eindr&#252;cke zu sinnvollen Informationen: er sortiert das ankommende Material und entscheidet, was davon im Augenblick Verwendung finden soll und was nicht. Dazu steht ihm das gesamte Netz archivierter Erfahrungen zur Verf&#252;gung, mit denen er die Eindr&#252;cke vergleicht und ihnen Bedeutungen zuweist. Indem Merkur bekannte Informationen mit neuen Eindr&#252;cken verbindet, erm&#246;glicht er &#252;berhaupt, uns auch in unbekannten Situationen zurechtzufinden und die passende Antwort auf sich ver&#228;ndernde Umweltbedingungen zu geben.</p>
<p>Sonne. Diese Antwort verk&#246;rpert die Sonne: sie m&#252;nzt das Erfahrene in eine &#196;u&#223;erung um, seien dies Gef&#252;hle, Handlungen, Gedanken usw. und dr&#252;ckt ihm ihren typischen Stempel auf. F&#252;r uns und f&#252;r unsere Umwelt ist sie der sichtbare Teil der Pers&#246;nlichkeit, mit dem wir uns identifizieren. Jeder Ausdruck unserer Pers&#246;nlichkeit aber bewirkt wiederum eine Ver&#228;nderung der urspr&#252;nglichen Ausgangsbedingungen. Damit schlie&#223;t sich der Kreis, denn diese werden wieder vom Mond als Eindr&#252;cke aufgenommen usw.</p>
<p><strong>Zweiter Regelkreis: Umwelt</strong></p>
<p>W&#228;hrend wir, was die Dynamik zwischen Mond, Merkur und Sonne angeht, f&#246;rmlich nur um uns selbst kreisen, und damit den uns eigenen Zugang zur Wirklichkeit schaffen, er&#246;ffnen uns Venus und Mars die Welt der anderen.</p>
<p>Venus ist dabei mit dem Mond verwandt, denn wie er steht sie f&#252;r das, was wir aufnehmen – nur stellt uns der Mond die gesamte Bandbreite des Wahrnehmungsfeldes &#252;berhaupt zur Verf&#252;gung stellt und trifft keine Unterscheidungen. Venus dagegen besitzt ganz konkrete Vorlieben und Abneigungen und wendet sich ganz automatisch den Dingen in unserer Umgebung zu, die ihr Interesse wecken und die sie f&#252;r besitzenswert erachtet. Voraussetzung f&#252;r das Wirken der Venus ist also, da&#223; wir zwischen uns und der Welt um uns herum trennen kann.</p>
<p>Mars. Wenn es dann dazu kommt, da&#223; wir nach dem Gegenstand unseres Begehrs greifen, ist bereits Mars im Spiel. Er ist mit dem Prinzip der Sonne verwandt, jedoch tritt er nur dann in Aktion, wenn er sich von der Umgebung dazu herausgefordert f&#252;hlt. Seine Handlungen bestehen immer darin, die geweckten Interessen durchzusetzen. Dazu setzt er wie die Sonne Energie frei, aber seine Bewegungen haben stets ein Ziel und eine Richtung: n&#228;mlich sich die Objekte aus der Umgebung zu holen, auch gegen deren etwaigen Widerstand. Mars mu&#223; n&#228;mlich damit rechnen, da&#223; er nicht alleine auf der Welt ist und seine Bed&#252;rfnisse durchaus auch mit denen anderer kollidieren k&#246;nnen. Wie wir in solchen Konfrontationen reagieren und wieviel Selbstvertrauen wir in unsere Durchsetzungsf&#228;higkeit haben, zeigt sich an der Stellung von Mars.</p>
<p><strong>Dritter Regelkreis: Gesellschaft</strong></p>
<p>Venus und Mars zeigen die Dynamik, die f&#252;r uns im Umgang mit der unmittelbaren Umgebung charakteristisch ist. Doch auch die Wirklichkeit der anderen und ihre Wechselwirkung mit meiner pers&#246;nlichen Sicht der Dinge ist eingebettet in eine gr&#246;&#223;ere Wirklichkeit, die vom allgemeinen Konsens aller Mitglieder einer Gesellschaft getragen wird. Wie ich mit dieser Wirklichkeit umgehe, verraten Jupiter und Saturn.</p>
<p>Jupiter vollzieht seiner Dynamik nach eine &#228;hnliche, sich nach au&#223;en &#246;ffnende Bewegung wie Venus – nur gilt sein Blick nicht den direkten Begegnungen, sondern sucht den Kontakt zur Welt sozialer Prozesse, welche alle Menschen in einer Gemeinschaft zusammenhalten. Dabei zeigt er, was wir von der Gemeinschaft zu empfangen hoffen und wie wir auf Zuwendung ihrerseits reagieren, was uns ihre Anerkennung und F&#246;rderung bedeuten.</p>
<p>Saturn vermittelt uns dagegen, wie wir unsere Anspr&#252;che an die Gemeinschaft durchsetzen wollen, so wie Mars uns dies auf der zwischenmenschlichen Ebene vormacht. Dabei entscheidet sich, ob wir in der Lage sind, den uns gew&#228;hrten Raum in der Gesellschaft zu nutzen, um unsere Wertvorstellungen zu etablieren. Dies ist nat&#252;rlich nicht immer einfach und in aller Regel mit Arbeit und Anstrengung verbunden und nicht immer vom Verst&#228;ndnis der Gesellschaft getragen, die mit Beschr&#228;nkung und Ma&#223;regelung reagieren kann. W&#228;hrend Jupiter aussagt, was wir von der sozialen Wirklichkeit erwarten, erz&#228;hlt uns Saturn, was diese von uns erwartet, welche Leistungen und Beitr&#228;ge wir zu erbringen haben, um uns in ihr &#252;berhaupt unseren Wert zu beweisen.</p>
<p>Der gezielte Umgang mit der Dynamik zwischen diesen beiden Planeten setzt voraus, da&#223; man sich aktiv am Aufbau der sozialen Wirklichkeit beteiligen m&#246;chte. Sehe ich dagegen davon ab, nicht nur einen mir zugewiesenen, sondern einen von mir explizit gew&#228;hlten Platz in der Gesellschaft einzunehmen, werde ich mir in dem Wechselspiel zwischen Jupiter und Saturn eher wie ein Opfer vorkommen.</p>
<p><strong>Vierter Regelkreis: Schicksal (das Transpersonale)</strong></p>
<p>Die letzten drei Planeten beziehen sich auf eine Wirklichkeit, zu der ich im Regelfall keine aktive Beziehung unterhalte: Immer bin ich auf irgendeine Weise von ihren Wirkungen betroffen und erlebe sie als chaotische Zust&#228;nde oder sogenannte „Schicksalsschl&#228;ge“ in meinem Leben. Doch liefern sie auch unverhoffte Chancen und gl&#252;ckliche „Zuf&#228;lle“ – eine Erfahrung, die man nicht selten gerade in Momenten tiefster Verzweiflung macht … Leider ist das „Treiben“ der Transsaturnier Neptun, Uranus und Pluto f&#252;r den Alltagsmenschen nicht kontrollierbar, so als ob sich nach einem uns unbekannten Prinzip f&#252;r Momente die Pforten zu einer h&#246;heren Wirklichkeit &#246;ffneten.</p>
<p>Neptun. Wenn es so etwas wie eine Wahrheit hinter der Wirklichkeit gibt, entspr&#228;che die Wahrnehmung dieser Wahrheit dem Prinzip des Neptun. Im Normalfall stehen uns hierzu keinerlei Erfahrungen zur Verf&#252;gung, weil wir niemals in der Lage sind, den Umkreis unserer pers&#246;nlichen Wirklichkeit zu verlassen. Deshalb macht sich Neptun eher in einer feinen Antenne bemerkbar, welche uns das Wirken wie auch immer gearteter Kr&#228;fte hinter den Kulissen erahnen l&#228;&#223;t. Viele erleben Neptun auch als ein vages Gef&#252;hl der Einheit mit allem Lebendigen, wie es ich durch Meditation einstellt. Dennoch gibt es keine Mittel und Wege, die Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit, die Neptun repr&#228;sentiert, zu erkunden. Deshalb &#228;u&#223;ert er sich nur allzu oft in T&#228;uschung und Selbstbetrug.</p>
<p>Uranus w&#228;re das objektive Denken, welches uns von den Zw&#228;ngen der gew&#246;hnlichen Logik befreit. Deshalb &#228;u&#223;ert er sich gerne in genialen Einf&#228;llen und &#252;berraschenden „Aha“-Erlebnissen, die unsere Sicht der Dinge mit einem Schlag ver&#228;ndern k&#246;nnen. Wenn er es nicht so gut mit uns meint, erzeugt er mit Vorliebe Br&#252;che in unserem Denkgef&#252;ge, ohne einen bestimmten Sinn oder Zweck dabei zu verfolgen. So l&#228;&#223;t er uns widerspr&#252;chlich und inkonsequent sein und verursacht immer dann, wenn wir es am wenigsten brauchen, eine pl&#246;tzlichen Richtungswechsel der Ereignisse.</p>
<p>Pluto entspricht auf einer h&#246;heren Ebene einem Umgang mit den Menschen, der frei ist von jeglichen individuellen Absichten und Interessen. Auch hier kann der Normalsterbliche auf keinerlei Erfahrung zur&#252;ckgreifen, da keine unserer &#196;u&#223;erungen jemals unabh&#228;ngig von unserer Pers&#246;nlichkeit betrachtet werden kann. Tats&#228;chlich gibt es aber fl&#252;chtige Momente, in denen wir selbstlos handeln und uns ganz einer h&#246;heren Wahrheit verpflichtet f&#252;hlen. Die Realit&#228;t zeigt, da&#223; wir es im Normalfall weitaus &#246;fters mit der dunklen Seite von Pluto zu tun haben, die uns g&#228;nzlich unfreiwillig unserer Individualit&#228;t beraubt, sei es da&#223; wir einem Massenschicksal anheimfallen oder uns gezwungen sehen, uns &#252;bergeordneten M&#228;chten unterwerfen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Mehr &#252;ber die Transpersonale Astrologie findet ihr unter <a href="http://www.astrologie-tpa.de" target="_blank">www.astrologie-tpa.de</a>, dem TPA-Wiki, aus dem Teile dieses Artikels stammen.</p>
<p><strong>Literaturhinweis</strong></p>
<p>Michael Roscher<br />
Praxis der Horoskopinterpretation<br />
Droemer Knaur Verlag, M&#252;nchen 1992<br />
<em>leider vergriffen</em></p>
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		<title>Saturn/Pluto &#8211; die &#8220;kritische&#8221; Gradwanderung</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 19:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dagmar Wäscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
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		<category><![CDATA[Engel]]></category>
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		<category><![CDATA[Kybernetisches Modell]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstloses Handeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der aktuellen Diskussion, wie wir Saturn/Pluto als Konstellation konstruktiv leben und nutzen k&#246;nnen, ist mir eine Idee gekommen, die ich hiermit Ihrer &#252;berpr&#252;fenden Meinung anvertrauen m&#246;chte.
Ich habe zun&#228;chst einige Begriffe f&#252;r Saturn und Pluto gesammelt und sie im Gedanken spielerisch miteinander verbunden. Dann befand ich mich auf einmal im Kybernetischen Modell (Michael Roscher, Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="66" height="96" alt="abbildung" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/christus-statue.thumbnail.jpg" title="Saturn/Pluto   die kritische Gradwanderung   christus statue.thumbnail" />Aufgrund der aktuellen Diskussion, wie wir Saturn/Pluto als Konstellation konstruktiv leben und nutzen k&#246;nnen, ist mir eine Idee gekommen, die ich hiermit Ihrer &#252;berpr&#252;fenden Meinung anvertrauen m&#246;chte.</p>
<p>Ich habe zun&#228;chst einige Begriffe f&#252;r Saturn und Pluto gesammelt und sie im Gedanken spielerisch miteinander verbunden. Dann befand ich mich auf einmal im Kybernetischen Modell (Michael Roscher, Schule f&#252;r Transpersonale Astrologie), im dritten und vierten Regelkreis.</p>
<p>Im dritten Regelkreis befinden sich Saturn und Jupiter, die uns die soziale Wirklichkeit, die Gesellschaft und damit unsere &#8220;WIR&#8221;-Welt zug&#228;nglich machen. Dem vierten Regelkreis werden die transpersonalen Planeten Uranus, Neptun und Pluto zugeordnet. Dieser Bereich ist f&#252;r uns nicht mehr kontrollierbar, hier erleben wir uns zwischen &#8220;Schicksal&#8221; und &#8220;Zufall&#8221;.<span id="more-272"></span></p>
<p>Saturn erleben wir in Form von &#8220;hier bin ich gefordert&#8221; und &#8220;hier wird etwas von mir erwartet&#8221;, das wir durchaus f&#252;r uns &#8220;regeln&#8221; und &#8220;angehen&#8221; k&#246;nnen, auch wenn es ziemlich schwierig werden k&#246;nnte und Arbeit angesagt ist. Bei Pluto ist das in diesem Sinne nicht mehr m&#246;glich &#8211; er entzieht sich uns als ein ungreifbares &#8220;Instrument&#8221;, er steht uns (weitgehend) nur passiv zur Verf&#252;gung. Das f&#252;hrt in der Regel dazu, dass wir uns an etwas ausgeliefert f&#252;hlen. W&#228;hrend wir unter Saturn das Gef&#252;hl haben, alles im Griff zu haben (solange etwas von Bestand und Dauer ist), f&#252;hlen wir uns unter dem plutonischen Einfluss meistens so, als w&#252;rden wir keine Kontrolle &#252;ber die Dinge und Ereignisse haben. Wir f&#252;hlen uns an die Gegebenheiten und Umst&#228;nde ausgeliefert.</p>
<p>Pluto fordert uns auf, das Unkontrollierbare anzunehmen. Das bedeutet, die Angst vor dem Loslassen abzuwerfen und sich dem hinzugeben, das nicht fassbar f&#252;r uns ist. Sich einzuordnen und sich einzubringen in das &#252;bergeordnete Ganze, das macht Pluto froh. Und so k&#246;nnen wir &#252;ber ihn &#8220;verf&#252;gen&#8221;, indem wir eine bestimmte Art von Selbstlosigkeit leben. Christopher Weidner nennt dies auch gerne das selbstlose Handeln.</p>
<p>In diesem Kontext habe ich versucht, Saturn ebenfalls ein bestimmtes Handeln zuzuordnen. Man k&#246;nnte sagen, wenn Pluto das selbstlose Handeln verk&#246;rpert, dann ist Saturn f&#252;r jenes Handeln zust&#228;ndig, um dass wir nicht umhinkommen. Ungef&#228;hr nach dem Motto &#8220;was sein muss, muss sein&#8221;. Zuerst die Arbeit, dann das Vergn&#252;gen. Hier geht es darum, das Leben praktisch umzusetzen, anzupacken usw. Daf&#252;r ist unser K&#246;rper das &#8220;Instrument&#8221;, mit dem wir bis an unsere Grenzen gehen k&#246;nnen. N&#228;mlich genau soweit, was k&#246;rperlich und materiell machbar ist. Hier achten wir noch darauf, dass wir von unserem Einsatz in der Gemeinschaft einen (symbolm&#228;&#223;igen) &#8220;Lohn&#8221; erhalten. Im Gegensatz zu Plutos Forderung nach einem Einsatz, der nicht entlohnt wird. Hier k&#246;nnen wir keine Forderungen und Erwartungen an ein bestimmtes Ergebnis stellen. Hier geben wir, ohne zu bekommen. Hier stellen wir uns in den Dienst einer h&#246;heren Sache, was immer diese f&#252;r uns im Einzelnen bedeutet. Hier fragen wir nicht, ob es uns was bringt; hier sind wir nur und geben uns sozusagen &#8220;nackt und ungeschminkt&#8221; (hin), um der h&#246;heren Ordnung zu gen&#252;gen. Hier erf&#252;llen wir eine &#252;berpers&#246;nliche Aufgabe, um dem  &#8220;Willen des Seins&#8221; eine &#8220;Gabe&#8221; und &#8220;Zuwendung&#8221; zu bringen, damit Leben im Gesamtkontext weiterhin bestehen kann.</p>
<p>Wir merken schon, das ist eine der gr&#246;&#223;ten Herausforderungen in unserem Leben. Sie erfordert oftmals die Bereitschaft, &#252;ber unsere Grenzen des K&#246;rperlichens (Saturn) zu gehen. Je h&#246;her unsere Bereitschaft ist, sich dem &#8220;Willen des Seins&#8221; hinzugeben, umso mehr haben wir mit den Auswirkungen von Grenz-&#220;berschreitungen zu tun. Sie bedingen unsere Grenz-Erfahrungen, die wir brauchen, um bereit f&#252;r &#8220;Losl&#246;sung&#8221; zu werden.</p>
<p>Nat&#252;rlich schreien wir dabei nicht alle &#8220;Juhu &#8211; ich will mehr davon!&#8221;, es wird uns f&#252;rchterlich zwicken.  Aber je mehr wir &#8220;Losl&#246;sung&#8221; erfahren, desto eher sind wir bereit, uns einer F&#252;gung (Ordnung) anzuvertrauen, und ihr zu Diensten zu sein.</p>
<p>Dazu bedarf es einer Voraussetzung: Saturn zu &#8220;&#252;berwinden&#8221;. Dieser Schritt kann nicht erfolgen, wenn wir Saturn nicht zuerst gerecht geworden sind. Man k&#246;nnte sagen, Saturn ist unsere Pr&#252;fung f&#252;r Pluto. Wenn die Dinge allzu starr (Saturn) werden, dann werden wir meistens gezwungen, sie loszulassen. Diese Prozesse beinhalten viel Schmerz und Leid, bis wir die Erfahrung machen, dass wir dadurch &#252;ber uns hinauswachsen (Pluto) k&#246;nnen.</p>
<p>Ich habe mir dabei ein wundersch&#246;nes Bild ausgemalt, wie ich es in einem h&#246;heren, &#252;bertragenden Sinn darstellen kann:</p>
<p>&#220;ber das begrenzte Sein (Saturn) erfahren wir Transformationsprozesse (Pluto), die in eine Art von &#8220;&#252;bernat&#252;rlichem&#8221; Sein m&#252;nden. Ich stelle mir dabei vor, als w&#252;rden wir uns in Licht verwandeln k&#246;nnen und in diesem Licht wirken. Ja genau, Barbara, jetzt kommt dein Erzengel ins Spiel. Genau dieses Bild hatte ich als konstruktive L&#246;sung der Saturn/Pluto-Konstellation. Ein Lichtwesen. Und wer verk&#246;rpert dies f&#252;r uns? Manche denken an einen Engel. Manche an Bodhisattvas. Ich denke auch, und vor allem daran, an Jesus Christus und an den Gautama Buddha.</p>
<p>Jemand, dem es m&#246;glich war, diese absolut schwere Aufgabe als seine B&#252;rde f&#252;r die Welt als einziges Ziel auf sich zu nehmen. Sind sie durch ihre Unbeirrbarkeit im Suchen und im Wirken denn nicht unfehlbar geworden?</p>
<p>Ich denke, dass diese Konstellation wie keine andere eine Gradwanderung zwischen &#8220;positiven&#8221; und &#8220;negativen&#8221; &#8211; m&#246;glichen &#8211; Handlungsweisen ist. Die Grenzen sind flie&#223;end und das Spektrum an M&#246;glichkeiten erscheint mir doch sehr begrenzt zu sein. Es macht auf mich den Eindruck, dass es nur ein Entweder/Oder geben kann. Dementsprechend wird sie wohl immer absolut und &#8220;unbeirrbar&#8221; gelebt werden, f&#252;r die Sache, die es einem Wert erscheint, einen &#252;bernat&#252;rlichen Einsatz zu erbringen.</p>
<p>Leider ist mir hierf&#252;r noch kein passender Name f&#252;r unsere Unfehlbarkeitskonstellation eingefallen. Die Jesus-Buddha-Konstellation? Die Auferstehungskonstellation? Sicher f&#228;llt Ihnen eine wahrhaftigere Bezeichnung ein. Ich freue mich schon darauf!</p>
<p>Foto: Dagmar W&#228;scher</p>
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		<title>Deutschland : Argentinien &#8211; wie geht es aus?</title>
		<link>http://www.astrophoenix.de/horoskope/deutschland-argentinien-wie-geht-es-aus/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jun 2006 08:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Weidner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Horoskope]]></category>
		<category><![CDATA[0° Fische]]></category>
		<category><![CDATA[15° Skorpion]]></category>
		<category><![CDATA[16.5° Skorpion]]></category>
		<category><![CDATA[22.5° Stier]]></category>
		<category><![CDATA[23.5° Stier]]></category>
		<category><![CDATA[26.5° Wassermann]]></category>
		<category><![CDATA[5.5° Jungfrau]]></category>
		<category><![CDATA[9.5° Fische]]></category>
		<category><![CDATA[9.5° Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Herrscher von 10 in 12]]></category>
		<category><![CDATA[Herrscher von 5 in 11]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Klinsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter in 11]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter Konjunktion Medium Coeli]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter-Uranus]]></category>
		<category><![CDATA[Kybernetisches Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Mars in 12]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Quadrat Aszendent]]></category>
		<category><![CDATA[Mars-Neptun]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur-Pluto]]></category>
		<category><![CDATA[Nabodauslösung]]></category>
		<category><![CDATA[Parallelzeichenherrscher]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn in 8]]></category>
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		<category><![CDATA[Sekundärdirektion]]></category>
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		<category><![CDATA[Venus-Mondknoten]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Astro-Fu&#223;ballwelt!
Nun muss ich doch noch eine Prognose f&#252;r das Spiel heute abend abgeben &#8211; auch wenn ich mir bewusst bin, dass dies sicherlich die wohl schwierigste &#220;bung ist. Unter tageschau.de ist zu lesen:
&#8220;[Die Spieler der Nationalelf] befinden sich nach den vier Siegen aus den bisherigen vier WM-Spielen eh im Zustand deutlich erh&#246;hter Lebensfreude. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Astro-Fu&#223;ballwelt!</p>
<p><img id="image218" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/RA_flagge.gif" alt="abbildung"  title="Deutschland : Argentinien   wie geht es aus?   RA flagge" />Nun muss ich doch noch eine Prognose f&#252;r das Spiel heute abend abgeben &#8211; auch wenn ich mir bewusst bin, dass dies sicherlich die wohl schwierigste &#220;bung ist. Unter <a href="http://sport.ard.de/wm2006/wm/news200606/30/vorbericht_deutschland_argentinien.jhtml">tageschau.de</a> ist zu lesen:</p>
<p>&#8220;[Die Spieler der Nationalelf] befinden sich nach den vier Siegen aus den bisherigen vier WM-Spielen eh im Zustand deutlich erh&#246;hter Lebensfreude. Sie euphorisiert in erster Linie die Art und Weise, wie die Klinsm&#228;nner diese Erfolge einfahren: offensiv, engagiert, leidenschaftlich. Eine Statistik der  FIFA f&#252;hrt Deutschland als das angriffslustigste Team dieser  WM  an. 78 Sch&#252;sse haben Klose &#038;  Co.  im bisherigen Turnierverlauf Richtung gegnerisches Tor abgegeben &#8211; so viele wie keine andere Mannschaft.&#8221;<span id="more-212"></span></p>
<p>Das liest sich doch schon mal ganz gut. Besonders, wenn man sich das Anpfiffhoroskop ansieht:</p>
<p><strong>Das Anpfiffhoroskop</strong></p>
<p><img id="image213" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/D-RA-30-06-06.gif" alt="abbildung"  title="Deutschland : Argentinien   wie geht es aus?   D RA 30 06 06" />Auff&#228;llig ist das exakte Quadrat des Mars auf die Horizontachse &#8211; so exakt, dass es fast schon weh tut. Mars dominiert dieses Spiel und fordert von dem Geschehen auf dem Rasen jede Menge Aggression. Wenn die &#8220;Klinsm&#228;nner&#8221; gegen die &#8220;Pekerboys&#8221; ihre Leidenschaft und Angriffslust aufrechterhalten, dann haben sie in der Tat gute Chancen, den Spielverlauf f&#252;r sich zu entscheiden.</p>
<p>Der Merkur/Pluto-Grad am Aszendenten (16,5° Skorpion, nach Michael Roscher ein Kritischer Grad mit dieser Konstellation), k&#246;nnte auf ein hochkonzentriertes Spiel hinweisen, in dem es darum geht, viele Standardsituationen zu meistern. Ein klares Auge f&#252;r das, was ist, keine unn&#246;tigen Spielereien und vor allen Dingen: nur eins im Kopf &#8211; den Sieg. Je st&#228;rker sich eine Mannschaft auf den einen Gedanken (Merkur) einschw&#246;rt (Pluto), um so besser.</p>
<p>Am Medium Coeli finden wir den Kritischen Grad Saturn/Uranus (5,5° Jungfrau), der darauf hinweist, dass eine &#8220;Lebensphase &#8230; zu Ende&#8221; geht und sich &#8220;gleichzeitig &#8230; neue, oft bessere Perspektiven&#8221; anbieten. Er geh&#246;rt zu den so genannten &#8220;Todesgraden&#8221;, was in diesem Fall eher darauf hinweisend&#252;rfte, dass es sich eben um ein K.O.-Spiel handelt. Andererseits ist es der Grad der &#8220;konservativen Exzentrizit&#228;t&#8221;, und weist darauf hin, dass derjenige das Spiel gewinnt, der sich einfach als belastbarer erweist.</p>
<p>Alles in allem entsteht bei mir der Eindruck, dass der Faktor Gl&#252;ck eine wesentlich geringere Rolle gegen&#252;ber dem Faktor Wollen und K&#246;nnen spielt.</p>
<p><strong>Klinsmann &#8211; das Horoskop des Trainers und seine Ausl&#246;sungen</strong></p>
<p>Bevor ich einen Blick auf die Transite f&#252;r heute werfe, lohnt es sich angesichts dieses so entscheidenden Spiels die &#252;bergeordneten Konstellationen f&#252;r J&#252;rgen Klinsmann zu betrachten.</p>
<p><img id="image214" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/klinsmann_nabod_direkt.GIF" alt="abbildung"  title="Deutschland : Argentinien   wie geht es aus?   " />Dazu ein Blick in die aktuellen Nabodausl&#246;sungen: Das direkt gef&#252;hrte Medium Coeli befindet sich in Konjunktion mit Jupiter in 11 und steht auf dem Kritischen Grad 23,5° Stier mit der Konstellation Saturn/Uranus. Wenn wir mal von den eher d&#252;steren Entsprechungen absehen, die wir bei Michael Roscher finden (&#8221;straff&#228;llig werden&#8221;, &#8220;Scheidungsgrad&#8221; etc.), k&#246;nnen wir doch auch feststellen, dass Saturn/Uranus bei Klinsmann Jupiter/Uranus &#252;ber Jupiter in 11 ausl&#246;st (da  Jupiter und Saturn im Sinne des <a href="http://www.sternwelten.at/ar_kybernetische_modell.shtml">Kybernetischen Modells</a> sich gegenseitig ausl&#246;sen k&#246;nnen). Und Jupiter als Herrscher von 5 in 11 ist meines Erachtens so etwas wie Teil der Erfolgsstory von Klinsmann. Konvers gef&#252;hrt &#8211; dar&#252;ber habe ich schon geschrieben &#8211; befindet sich das dirigiert MC auf 0° Fische mit dem Inhalt Uranus/Neptun, was ebenfalls besagte Jupiter/Uranus-Konstellation ausl&#246;st, da Neptun und Jupiter als Parallelzeichenherrscher sich wechselseitig ausl&#246;sen k&#246;nnen. Dieser Grad hat ja etwas von &#8220;Wunder werden wahr.&#8221;</p>
<p><img id="image215" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/klinsmann_sekundaer_direkt.GIF" alt="abbildung"  title="Deutschland : Argentinien   wie geht es aus?   " />Auch der Blick in die Sekund&#228;rdirektion ist aufschlussreich: Hier steht Jupiter sogar ganz exakt am Medium Coeli &#8211; schon allein das w&#252;rde man ja als klassische Erfolgskonstellation betrachten. Das Spannende aber ist, dass das sekund&#228;re MC auf 22,5° Stier steht &#8211; ein Merkur/Pluto-Grad. Und Merkur/Pluto haben wir am Aszendenten des Spiels. Eine solche gegenseitige Resonanz kann f&#252;r mich nur bedeuten, dass Klinsmann schon &#252;ber die &#252;bergeordneten Konstellationen auf Erfolg geeicht ist &#8211; komme, was wolle.</p>
<p>Und wem das noch nicht genug ist, der schaue sich die konverse Sekund&#228;rdirektion an &#8211; und er wird feststellen, dass das konverse Sekund&#228;r-MC auf einen Saturn/Pluto-Grad (26,5° Wassermann) gelangt, und Saturn/Pluto l&#246;st bei ihm Saturn in 8 aus &#8211; jene Konstellation, die ihm Konsequenz bis zuletzt in die Wiege legt.</p>
<p><img id="image216" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/klinsmann_transit_300606.GIF" alt="abbildung"  title="Deutschland : Argentinien   wie geht es aus?   " />Wenn wir nun die Transite ansehen, dann stellen wir fest, dass der laufenden Aszendent des Anpfiffs genau auf Klinsmanns Neptun zu stehen kommt. Das Ganze ist eine Mars/Neptun-Konstellation, die wir in seinem Horoskop wieder finden als Mars in 12 &#8211; und da Mars Herrscher von 10 ist, geht es hier ganz klar um die Position in der &#214;ffentlichkeit und um Ruhm. F&#252;r mich bedeutet dies, dass dieses Spiel seinen Ruhm besiegelt. Auch der Umstand das sein Transit-Aszendent zum Zeitpunkt des Anpfiffs auf 15° Skorpion steht und damit Venus/Pluto-Qualit&#228;t hat, verst&#228;rkt dies, denn Venus/Pluto ist die Gegenkonstellation zu Mars/Neptun im Kybernetischen Modell.</p>
<p>Gleich ins Auge stach mir der Mond ganz exakt am MC von Klinsmann &#8211; und am MC des Anpfiffs. Eine Resonanz, die ich ganz klar zu Gunsten von Klinsmann auslegen w&#252;rde.</p>
<p><img id="image217" src="http://www.astrophoenix.de/wp-content/klinsmann_TH_300606.GIF" alt="abbildung"  title="Deutschland : Argentinien   wie geht es aus?   " />Ein Blick in das Tageshoroskop ist ebenfalls aufschlussreich: Das Trigon Sonne-Jupiter schlie&#223;t Aszendent und Medium Coeli mit ein. Wenn es nach der klassischen Astroologie geht sicherlich ein g&#252;nstiges Omen. Die Kritischen Grade kommen jedoch vergleichsweise harmlos daher: Am Aszendenten 9,5° Krebs mit dem Inhalt Venus/Mondknoten &#8211; eher ein Grad der f&#252;r Zusammenarbeit in der Partnerschaft steht, und am MC 9,5° Fische mit dem Inhalt Venus/Neptun. Das wiederum ist insofern interessant, weil es ebenfalls eine Resonanz zu Klinsmann Ruhmeskonstellation Mars/Neptun ergibt.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ich pers&#246;nlich m&#246;chte diesmal keine Prognose &#252;ber ein m&#246;gliches Torverh&#228;ltnis abgeben. Ich sehe jedoch aufgrund der g&#252;nstigen Gesamtlage der Konstellationen, dass Klinsmann &#8211; und damit die deutsche Elf &#8211; sehr gro&#223;e Chancen hat, dieses Spiel zu gewinnen. Es wird ein sehr komplexes und spannendes Spiel geben, sehr wahrscheinlich viele Zweik&#228;mpfe, die den Spielern hohe Konzentration abverlangen werden und au&#223;erdem sie bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit  f&#252;hren werden. Wenn ich einen Tipp abgeben m&#252;sste, w&#252;rde ich auf 2:1 tippen &#8211; mit Verl&#228;ngerung. Den Tipp allerdings habe ich nicht aus den Sternen &#8211; sondern von meinem Bruder, einem echten Fu&#223;ballspezialisten, den ich aus dem Schlaf riss und ihm gewisserma&#223;en noch im Traume diese Info entlockte.</p>
<p>Christopher</p>
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