Über den Autor dieses Artikels

Iris Apé

Zum Autorenprofil von Iris Apé

14 Kommentare

  1. Yamuna
    Yamuna
    20. April 2009 @ 17:43

    Liebe Iris,

    danke für das fehlende Puzzlestück, jetzt weiß ich, wer da seit einer Woche immer heftiger anklopft ;-) ) Nun gehe ICH die Fotokiste abholen, die sich nach dem Tod meines Vaters fand mit Bildern von uns 3 Kindern, als wir noch ganz klein waren, Bilder, die ich zuvor noch nie gesehen habe… Mein Bruder bekam ein Diamagazin geschickt, das er mir vor 4 Wochen übergab zum Digitalisieren, heute darf ich diese Schatzkiste abholen…
    Liebe Grüße
    Yamuna

  2. Barbara Wiehl
    21. April 2009 @ 11:08

    Salude liebe Iris

    Venus rückläufig berührte das Herzstück meiner Radix, die IC-Mc Achse, beginnend die Rückläufigkeit über dem Mc in Widder.

    Leider kann ich nicht dienen mit Begegnnungen verschollener Menschen, eher damit das der venusische Lebensbereich sich auflösend zeigte, statt Motivationsschub zeitweise Motivationslöcher, eine müde Venus die sich zeitweise am liebsten nur noch unter die Bettdecke verkrochen hätte.gg
    Chiron Neptun Transit im achten Haus in Oppositon zum machtvollen Pluto im zweiten Haus.

    Eine Schatzkiste iirgendwo auf dem Dachboden meiner familären Herkunft , da muss der Saturn im vierten Haus ganz tief in sich selber graben, mangels äusserer Bilder die inneren Bilder aktivieren.

    In vielen Kulturen geht man davon aus, dass das was in einer Familie geschieht oder geschehen mang sieben Generationen Wirkung zeigt
    Diese Erfahrungen welche unsere Vorgänger und Vorgängerinen beeinfulsst haben sind Teil des Genpools die uns mit der Geburt des eigenen Körpers übereicht werden.
    Ein Ritual das in den antiken Mysterienschulen Anwendung fand,
    zur Klärung der Ahnenreichen soll hilfreich sein diese Informationen aus dem Zellbewusstsein zu löschen. die Last eines Erbes loszulassen.

    Siehe
    http://www.thomasyoung,net

    Wir sollen so leben das die sieben Generationen nach uns unsere Erde besser vorfinden, als wie sie vorgefunden haben.( Indianische Weisheit)

    Einen schönen Tag wünscht
    Barbara

  3. Barbara Wiehl
    21. April 2009 @ 11:30

    Uppsala, neine filgirane Winzetastatur hat mir mal wie immer einen Streich gespielt,

    siehe
    http://www.thomasyoung.net

    ” Entscheidend ist das wir heute auf Zellinformationen durch die gerichtete Kraft unseres Bewusstseins direkten Einfluss nehmen können und in der Lage sind diese zu löschen.
    Wir haben mit unserer Körperintelligenz oder dem Körpergewahrsein ein machtvolles Werkzeug in der Hand um aufzuzeigen an welcher Stelle des Körpers die Ahnen ihre Botschaften heute immer noch geben.
    Die moderne Zellforschung geht davon aus dass in den Zellen gespeicherte In-Formation durch das Umfeld beeinflussbar sind.

    Thomas Young, 7 Generationen, Leuchtfeuer der Seele

  4. Yamuna
    Yamuna
    21. April 2009 @ 18:48

    Liebe Iris,

    Jetzt hab ich die “Kiste meines Vaters” auch ausgepackt, und mir die Geschenke angeguckt: Fotos meiner Urgroßmutter, Vater und Stiefmutter meines Vaters, mein verstorbener Bruder, den ich nie kennenlernte, mein jüngerer Bruder, meine Patentanten – und viele Bilder von mir, die auch meinen inneren Blick ziemlich weiten… Ich sehe so viel in meiner Mimik, kann in meinem früheren Gesicht lesen.

    Venus herrscht über mein IC, meine seelischen Wurzeln, und ist von meinem MC aus zurückgewandert. Wenn man Haus 10 mit Vater und Haus 4 mit Mutter verbindet, sind wir genau im Thema, und das 9. Haus erweitert ja bekanntlich unseren Horizont und sucht den Sinn hinter allem.

    Von Kinder- und Ahnenbildern abgesehen habe ich auch in Bezug auf eine verflossene Beziehung zwei heilsame Wiederbegegnungen erlebt, eine weitere wird folgen, und eine andere abgebrochene Beziehung hat ebenfalls winzigkleine Zeichen in Richtung Heilung – auf Distanz – ahnen lassen.

    Was für eine Schatzkiste dieser Venus, nicht wahr?
    Yamuna

  5. Iris Apé
    Iris Apé
    21. April 2009 @ 20:02

    Liebe Yamuna, liebe Barbara,

    dank euch beiden für eure warmherzigen Zeilen!

    Yamu, dein Bauchgefühl war genau richtig! Meine Seele flüsterte dir zu ;-) , sie schickte dir über den Äther meine Gedanken an dich und teilte dir mit, dass da etwas “im Busch” ist. Super, dass wir das so hinkriegen, für was brauchen wir noch Telefone…deinen Buchtipp hab ich übrigens sofort, nachdem ich nur den Titel gelesen hatte, bestellt…:-**

    Barbara, der link ist ja echt interessant! Dank dir für den Tipp! Eine ähnliche Form der “Herzöffnung” findet sich auch in Donna Cunningham´s Buch “Plutoprobleme”…:-**

    “Liebe mich!”, möchte ich dir sagen und weiß doch, dass keine Knospe sich öffnet, stehe ich vor ihr und befehle “Blühe”.
    (Kristiane Allert-Wybranietz)

    Herzliche Umarmung für euch zwei
    Iris

  6. Yamuna
    Yamuna
    21. April 2009 @ 21:00

    Liebe Iris,
    Dein “Anklopfen” steigerte sich über die letzte Woche und war Freitag mittag einfach zu laut – der Tag, an dem Venus stehen blieb ;-) ) Wenn man wegen Kehlkopfentzündung eniger redet und mehr nach innen dem Flüstern der Seele zuhört, ist das Echo heftig, wenn jemand klopft…
    Wie gut, daß wir hier an der Quelle sitzen und durch Sabine unser Auge und Bauchgefühl so geschult wird. Da haben wir das große Glück, vorab zu wissen, auf welche feinen Signale wir achten können und wo wir mit Geschenken rechnen könnten.
    Liebe Grüße über den Rhein
    Yamuna

  7. Barbara Wiehl
    21. April 2009 @ 21:01

    Der Rat der Rose
    Bleib Aufrecht rät die Rose
    Zeig Dornen
    Sei stolz
    Beuge dich nur der Liebe

    von Kurt Marti

    Heute stehen Venus und Mars in Konjunktion 29 Grad in den Fischen

    Einen schönen Abend noch
    Barbara
    Kurt Marti

  8. Dagmar Wäscher
    Dagmar Wäscher
    21. April 2009 @ 22:46

    O Mamma mia liebe Iris! Ich habe Herzklopfen bis oben hin :)
    Das ist ja wunderschön …. hab Dank dafür!
    ganz gerührt
    Dagmar

  9. Christa
    22. April 2009 @ 08:30

    Liebe Iris,

    ich bekomme richtig Gänsehaut! War ich doch auch im VenusR-Kurs von Sabine und kann nur bestätigen, dass es auch für mich ein ganz besonderer Kurs war und sozusagen noch ist.
    Vielen Dank, dass Du deine venusischen Geschenke mit uns teilst…

    Herzlichen Gruß,
    Christa

  10. Iris Apé
    Iris Apé
    22. April 2009 @ 19:55

    Liebe Dagmar, liebe Christa,

    dank euch für euer mitfühlendes Herzklopfen und die Gänsehaut!
    Einer singt bei mir zur Zeit ganz kräftig “Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen. Wunder gibt es immer wieder, wenn sie dir begegnen, musst du sie auch sehen…” Es ist mein Jupiter im 4. Haus…

    Herzliche Umarmung und Grüße, ihr beiden!
    Iris

  11. Barbara Wiehl
    23. April 2009 @ 10:43

    Hallo liebe Iris

    Heute habe ich das noch für dich und deinen weg..weisenden Beitrag gefunden

    von Khalil Gibran, Schriftsteller, Maler, Mystiker, Rebell

    Die Entfernung zwischen euch und eueren Nachbarn die ihr nicht liebt ist grösser als die zwischen euren Geliebten die hinter sieben Ländern und sieben Meeren wohnen.
    Denn in der Erinnerung gibt es keine Entfernung-nur im Vergessen tut sich ein Abgrund auf, den weder euere Stimme noch euer Auge überziehen kann.

    Das Lied von Katja Eppstein ,”Wunder gibt es immer wieder,” ist mir noch in bester Erinnerung aus jugendlichen Tagen , kann es noch heute aus dem Stegreif nachsingen. gg

  12. Barbara Wiehl
    23. April 2009 @ 10:48

    Ach herje, was schreibt ich denn da???

    Der Abgrund, den weder unsere Stimme noch unser Auge ” überbrücken” kann heisst das natürlich korrekt.
    gg

  13. Sabine Bends
    Sabine Bends
    27. April 2009 @ 14:05

    Liebe Iris,

    heimgekehrt von meiner Venus-R-Reise durch mein neuntes Haus mit meinen beiden alten Schulfreunden, lese ich aufgeregt und berührt die Fortsetzung DEINER Venus-Geschichte… Es ist einfach so schön! Ich freue mich mit dir über dieses Geschenk aus der Vergangenheit.

    Ich schreibe dir separat noch eine e-mail, wollte mich aber jetzt sofort hier an Ort und Stelle melden und deine und euer alle Freude mit euch teilen! Es ist toll, dass es Menschen wie euch gibt, die so tief in die Geheimnisse der Astrologie einzusteigen bereit sind, wie man es nur kann, wenn man sich ganz und gar einlässt und das eigene Leben mit den Planetenbewegungen als große Erfahrung betrachtet.

    DANKE!
    Von Herzen ein Gruß,
    Sabine

  14. Barbara Wiehl
    25. Mai 2009 @ 14:35

    Liebe Iris

    Aus meiner Krabbelkiste, Niemand geht verloren

    Weisst du wieviel Sternlein stehen
    An dem schönen Himmelszelt
    Gott der Herr hat sie gezählet
    das ihm ja kein einziges fehlet
    An der ganzen grossen Zahl
    An der ganzen grossen Zahl

    Herzliche Grüsse
    Text ohne Gewähr, da frei nach Schnauze und Erinnerung gg

Die rückläufige Venus: aufgeschoben ist nicht gleich aufgehoben

Aus dem Leben, Wissenskiste | (14) Kommentare |

Nichts und niemand wird je vergessen…
Nichts und niemand geht je verloren…

abbildung…eine Erfahrung, die man insbesondere unter der rückläufigen Venus machen kann. Wobei es für Venus unerheblich ist, ob es sich um einige Jahre oder gar mehrere Jahrzehnte handelt. Zeitliche Überbrückung ist für sie wie ein Katzensprung. Sie wirkt dimensionsübergreifend, ihre Kraft ist zeitlos und grenzüberschreitend. Sie verbindet uns mit Altem, Vergangenem, Vetrautem. Sie macht keinen Unterschied dabei, ob es sich um Lebende oder von uns Gegangene handelt.

Als unser Beziehungsplanet erinnert sie in Zeiten der alle 19 Monate stattfindenden Rückläufigkeit gerne an Dinge, Projekte oder Menschen, mit denen man einst zu tun hatte, die aus irgendwelchen Gründen in die Ferne „gerutscht“ sind. Man hat jemanden aus den Augen verloren, der Kontakt hat sich verlaufen, man wurde durch unvorhergesehene Ereignisse auseinandergerissen oder ein Vorhaben wurde vor langer Zeit auf Eis gelegt. Die Vorgänge oder Personen sind jedoch nicht aus unserem Gedächtnis oder gar unseren Herzen verschwunden. Gerade in den Phasen, wo Venus rückläufig ist, ergibt es sich häufig wie durch Zufall, dass man solchen Menschen wieder über den Weg läuft oder länger zurückliegende Projekte unterschiedlichster Art (Hobby, Fortbildung, Beruf…) erneut aufgreift. Man wird aufgefordert, gewisse Ecken seines Daseins erneut zu durchforsten, um brachliegende Fäden wieder aufzunehmen. Wie bei den rückläufigen Merkurphasen kann auch hier eine Art Korrektur vorgenommen werden. Einzig und allein die „Vorzeichen“ und Themen sind venusentsprechend anders geartet. Bei ihrem verstärkten Augenmerk auf den zwischenmenschlichen Bereich sowie Wertethemen bietet sich hierbei auch Gelegenheit, einen Ausgleich in der Gewichtung der venustypischen polaren Gegensätze zu schaffen. Mögliche Fragen, die zu diesem Zeitpunkt gut beobachtet werden können und zur Bearbeitung bereit stehen, wären beispielsweise: wie steht es um mein Verhältnis bezüglich

  • Hingabe und Abgrenzung: „verschenke“ ich mich im gleichen Maße wie ich „nein“ sage und für meine eigenen Bedürfnisse einstehe?
  • Offenheit und Distanzierung: wieviel Nähe/Gemeinsamkeit brauche ich? Oder brauche ich bei bestimmten Beziehungen evtl. mehr Rückzug/Abstand/Alleinsein?
  • Genussfähigkeit und Verzicht: esse/trinke ich gleichsam ausgewogen?
  • lebe ich meinen eigenen Geschmack in ausgeglichenen Maße? Wie steht es um meinen gestalterischen Ausdruck? Wie binde ich Ästhetik in mein Leben ein?
  • nimmt der Pol „Sicherheit“ überhand in meinem Leben? Ist er vernachlässigt und überarbeitungsbedürftig? Oder gehe ich zuviel/zuwenig Risiken in verschiedenen Situationen ein?
  • wie steht es um mein Körpergefühl? Bin ich damit zufrieden oder gibt es hier evtl. „Nachholbedarf“?
  • wie ist es um meinen Selbstwert bestellt? Ist er übersteigert oder gibt es hier ein Manko?

Die Phasen der Venus

Alle 8 Jahre berührt die laufende Venus im Zuge ihrer Rückläufigkeit annähernd mit nur geringfügiger Verschiebung dieselben Tierkreisgrade. So lassen sich die individuellen Themen je nach Häuserdurchlauf gut verfolgen. Nicht selten kommt es zu Wiederholungen der angesprochenen Thematik auf anderen Ebenen. Mit einbezogen in die anstehenden Entwicklungen gehören u.U. auch das Haus, welches von der Radixvenus grundsätzlich angesprochen ist sowie die Häuser, über die sie herrscht.

1. Phase (Rechtläufigkeit): Vertrautwerden mit dem Thema

2. Phase (Rückläufigkeit): tieferer Einstieg/intensive Auseinandersetzung mit dem Thema

3. Phase (Rechtläufigkeit): Vervollkommnung des Themas/es zum Abschluss, zur Ganzheit bringen

Aktuell befinden wir uns in der „Postrückläufigkeitsphase“, also dem stationären Moment, wo Venus im Begriff des Wendens ist und sich kaum von der Stelle bewegt. Dem voran gegangen war die eigentliche Rückläufigkeitsphase (7. 3. bis 17.4.09). Hierbei handelt sich aus zeitlicher Sicht um eine mittlere Phase des Gesamtablaufs, die uns je nach persönlicher Entwicklungsebene mehr oder weniger tief in die angesprochenen Prozesse einsteigen lässt. Der dabei durchlaufene Bereich wurde jedoch bereits in ihrer Rechtläufigkeit vom 2. Februar bis 6. März 09 energetisch aufgeladen. Man wurde hierbei mit den anstehenden Themen vertraut gemacht. Auch nach der Rückläufigkeit wird, nach einem kurzen stationären Moment, der Bereich ein letztes Mal rechtläufig durchquert (18.4. bis 21. 5. 09). Die angeklungenen Themen werden vervollkommnet und finden dann auch ihren Abschluss. Das neue Gleichgewicht ist nun hergestellt, je nach den individuell angesprochenen Hausthemen. Zeichenbezogen pendelt die Venus zur Zeit in sämtlichen 3 Phasen zwischen Widder und Fisch hin und her.

Erfahrungsgeschichten der rückläufigen Venus im 4. und 5. Haus

Seit geraumer Zeit ist die Venus am westlichen Abendhimmel einfach nicht zu übersehen. So manches Mal fragte ich mich beim Betrachten, was sie mir wohl diesmal bei ihrem Rückgriff auf schon da Gewesenes zutragen würde und auf welche neue Ebene des Erlebens dies nun gehoben werden sollte. In ihrer Rückläufigkeit bestrahlte sie anfangs einen Teil meines 5. Hauses. Größtenteils hält sie sich im 4. Haus auf. Die damit verbundenen Themen ließen etwaige Richtungen vermuten, jedoch übertraf das, was kommen sollte, völlig mein ursprüngliches Vorstellungsvermögen.

Nun klang dieses Jahr für mich bereits mit verstärkten Gedanken an meinen vor 15 Jahren verstorbenen Vater an. Es war, als schliche er sich ganz dezent, aber doch unaufhaltsam in meine tägliche Gedankenwelt ein. Offensichtlich wurde es für mich bereits ca. Mitte Januar. Anlass hierfür war die Einführung der Umweltzone sowie fast zeitgleiche Ankündigung der Abwrackprämie, welche mich aus praktischen Überlegungen heraus dazu bewegten, mich schweren Herzens von meinem 24 Jahre alten Auto zu trennen. Ich hing mit Leib und Seele daran, zudem war es ein Geschenk meines Vaters (5. Haus). Dass das neue Auto auch noch mit einer Prämie belohnt wurde, kam meiner Radixvenus im 2. Haus der eigenen Werte sicherlich entgegen, sie hat dabei auf alle Fälle mit entschieden, aber Vorrang vor dem Wertethema und der finanziellen Belohnung hatte in dieser Sache eindeutig die Herzensbindung an das alte Auto, welches wie ein Übergang zu meinem Vater erschien. So brach es mir auch zeitweise das Herz, als ich es abgeben musste. Zwar hatte mein Vestand bereits sämtliche Gedankengänge vollzogen, alles theoretisch durchgespielt. Die rationelle Seite hatte verstanden, als ich nicht nur den Kaufvertrag des Neuen unterzeichnete, sondern gleichzeitig ein Siegel unter die Verschrottung des Alten setzte. Nur mein Herz konnte nicht so schnell folgen. Der Loslassschmerz erreichte einen ersten Höhepunkt, als zeitgleich der laufende Pluto auf meiner 2.Hausvenus stand. Aber dies sei trotz aller Heftigkeit nur am Rande erwähnt, denn die Geschichten dieses Artikels möchte ich schlicht Venus widmen, die in der diesmaligen Rückläufigkeit noch einiges bereit halten sollte.

Es erfolgte der rückwärtige Übergang der Venus in mein 4. Haus. Eingeläutet wurde der Bereich der eigenen Wurzeln, der Herkunfts- und Familienbindung durch unvorhergesehene Briefkontakte mit entfernten Verwandten. Schrieb man sich sonst gewohnheitsmäßig 1-2 mal im Jahr eher Oberflächliches, vorwiegend um den Jahreswechsel herum, so ergab sich diesmal ein reger und intensiver Austausch von gegenseitigen Informationen, Erinnerungen und nie gekannten Sichtweisen.
Des weiteren kramte ich irgendwann spontan (Venus im Widder grüßt) alte Kartons mit Familienfotos hervor. Schon lange wollte ich dies tun, sie angucken, sinnieren, ordnen usw. Dies geschah dann in der Tat mit einem enormen Tatendrang (der laufende Mars durchschritt zeitgleich in Pioniermanier mein 4. Haus, machte äüßerst „mobil“ und sorgte für einen kräftigen inneren Motivationsschub samt forcierten Nachforschungen auf dem familiären Sektor). Beim Betrachten der Bilder fiel mir ein altes Vorhaben ein, x – Male auf die lange Bank geschoben, nicht vergessen, aber in der Priorität eben auf einer anderen Ebene oder anderen Zeitqualität angesiedelt. Stets war es mein Herzenswunsch, für ein paar Tage in eine Stadt zu verreisen, in der die Familie meines Vaters mehrere Jahrzehnte gelebt hatte, um die sich unzählige Geschichten und Erinnerungen rankten. Zweimal war ich bislang in meiner Kindheit dort gewesen. Aber etwas zog mich nun innerlich stark dort hin. Mit jedem Bild, welches ich in Händen hielt, kehrten weitere Erinnerungsbruchstücke zurück. Ich hatte das Gefühl, vor einem riesigen Familienpuzzle zu sitzen, in das sich nun Stück für Stück einfügte und ein immer konkreteres Bild erkennbar war. All dies ließ mir keine Ruhe mehr. So fasste ich, als Venus sich noch in den letzten Atemzügen im Widder aufhielt den Entschluss, mir einfach eine Hinfahrt zu buchen, teils aus dem starken inneren Seelenwunsch heraus und um mich nun selbst vor vollendete Tatsachen zu stellen, nicht mehr nur davon zu träumen oder zu reden, sondern das „Ding“ ein für alle Mal durchzuziehen. Die Dauer der Reise blieb vorerst offen. Ich musste erstmal dort hin, manche altvertrauten Plätze wiedersehen, auch das mir nur von Bildern bekannte Grab meiner Großeltern besuchen.  Seelenheil und familiäre Rückbindung drängten gen Ganzheit.

Venus und die stimmige Atmosphäre bei Vorhaben…

Die Fahrkarte in der Hand gab mir ein richtiges Hochgefühl. Venus-R gab mir zu verstehen, ich sei genau auf dem richtigen Weg. Am darauffolgenden Tag erfolgte ein weiterer Impuls. Mir fiel eine frühere Bekannte meiner Eltern und Großeltern ein, die ebenso in der Stadt gelebt hatte. Als ich sie das letzte Mal sah, war ich 5 Jahre alt, aber ich hatte alles haarscharf im Gedächtnis. Schließlich lernte ich in ihrer Wohnung meinen Großvater kennen. Und es sollte die einzige Begegung sein, er verstarb kurze Zeit später. Nur was war aus der Frau geworden? Sie musste, falls nicht längst verstorben, hochbetagt sein. Schon vor Jahren war sie mir in den Kopf gekommen, ich hatte ihre Telefonnummer in einem alten Adressbuch meiner Eltern gefunden, stieß beim Anwählen enttäuscht auf „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Damals dachte ich, zu spät, das kannst du vergessen und hakte die Angelegenheit ab. Bis sie sich irgendwann wieder in den Kopf drängte und ich mich entschloss, über das Einwohnermeldeamt zu versuchen, eventuell eine neue Adresse zu erlangen. Zu meinem großen Erstaunen gab es diese in einem Stift für Senioren, die Dame war also noch nicht verstorben. Da ich auf einen vorsichtigen Brief – ich konnte schließlich nicht wissen, wie es um ihre Gesundheit bestellt war und wollte sie auch keineswegs vor den Kopf stoßen – keine Antwort erhielt, hakte ich die Sache wieder ab.
Nun ließ eine Stimme in mir urplötzlich die Ohren klingeln. Sie sagte mir, da ist noch was, probier weiter, gib nicht auf. So erkundigte ich mich nach der Nummer des Stifts und rief dort kurzerhand an, wurde in die Pflegeabteilung durchgestellt. Ein Sprung ins Ungewisse. Ich hatte keine Ahnung, was da auf mich zukam. Was passierte danach? Ich wurde mit ihr verbunden, innerhalb weniger Sekunden, wusste sie, wer ich war. Sie erinnerte sich sofort (nach 40 Jahren! Die Zahl 8 der wiederkehrenden Venuszyklen passt genau 5 Mal in die 40) Wir sprachen über 2 Stunden angeregt miteinander, ich dankte dem Himmel, dass Kommunikation möglich war, kündigte ihr meine Reise in ihre Stadt an. Sie freute sich sehr, teilte mir mit, sie sei vor kurzem 90 Jahre alt geworden. Venus-R machte auch ihr mit diesem Telefonat ein Geschenk und gab ihr in diesen Minuten Stück für Stück Teile ihres Gedächtnisses zurück, holte sie übergangslos in die Gegenwart und Vergangenheit. Ihr fielen erstaunlich viele Dinge ein, so, als sei alles gerade gestern gewesen. Wir vereinbarten einen Besuch bei ihr, ein Wiedersehen nach 40 Jahren! Der Zeitraum fällt, ohne je vorher zur Planungszeit darüber nachgedacht zu haben, in die Endphase, wenn Venus ihren jetzigen energetisch bereits aufgeladenen Bereich erneut ein letztes Mal vorwärts durchläuft.

Die eigenen Wünsche und die Geschenke der rückläufigen Venus…

abbildungDie „Was wünscht du dir?“ – Venus hatte mir zu dem Zeitpunkt bereits viele Geschenke gemacht. Neben den erwähnten, befindet sich mein Arbeits- und Rückzugspavillon im Bau (das 4. Haus winkt heftigst neben Zaunpfählen auch mit anderen holzigen Utensilien), auch hatte ich zwischenzeitlich zwei weitere Personen, eine frühere Freundin sowie eine Bekannte aus Kursen, die wir gleichzeitig besucht hatten, nach wie es schien einer halben Ewigkeit wiedergetroffen (die Radixvenus herrscht über mein 7. Beziehungs- und 11. Gesinnungsgenossenhaus). Nach Jahren der Suche tat sich eine langersehnte geeignete Massagemöglichkeit für mich auf und gab mir so Gelegenheit, den Wohlfühl- und Gesundheitsfaden von vor Jahren wieder aufzunehmen (die Radixvenus kommt auch aus Haus 6). Auf einem Konzert gab es ein Wiederhören mit einer Rockgruppe, die ich das erste Mal während einer weiteren Rückläufigkeitsphase der Widdervenus im Jahr 1985 gesehen hatte. Es war stets ein Wunsch des Herzens gewesen, die Gruppe mit den altbekannten Liedern noch einmal live zu erleben (Spiel-, Spaß, Hobbyschiene des 5. (Freuden-)Hauses). Für all dies war ich unendlich dankbar. Aber ein Herzstück hatte sie, Venus, noch in ihrer Tasche für mich. Es sollte bereits wenige Tage nach dem Telefonat auf mich zukommen.

Das Herzstück der Venus…

abbildungMein Vater klopfte indes noch stärker an meine Seelentür. Er schien mir zu sagen: „Nun sieh, hier steht bei dir schon lange eine alte Holzkiste herum. Sie hat Staub angesetzt, aber der Inhalt ist dem Zeitlichen nicht anheim gefallen. Du weißt, sie gehörte mir. Sie enthält mein Innerstes. All das, was tief in mir verborgen und mir am allerwichtigsten war, bewahrte ich darin auf. Nun nimm diese Kiste und beginne zu lesen. Brief um Brief, Zeile für Zeile, Wort für Wort. Und du wirst alles finden, auch meine gehüteten Geheimnisse. Du wirst verstehen. Und auch verzeihen können. Du wirst hierin all das finden, was ich weder dir noch sonst jemandem je sagen konnte. Die Zeit ist nun reif dafür.
So nahm ich diese schlichte, recht unscheinbare Holzkiste, bereit, tief in die Vergangenheit meiner Vorfahren und meines Vaters einzutauchen und begann zu lesen. Venus erschien in ihrer ganzen strahlenden Schönheit im silbrigen Glanz, winkte mich beständig mit einer anmutigen, gleichmäßigen Handbewegung heran, lockte mich immer weiter hinein in das Meer an Erinnerungsschätzen, das Labyrinth der Vergangenheit meines 4. Hauses. Und während ich so las, sagte ihre sanfte, wohlklingende Stimme zu mir: „Sieh, hier ist eine Überraschung für dich. Sie wartet auf dich in diesem Brief aus Kriegszeiten. Paris, im Jahre 1942. Es wird für dich wie ein großes Geschenk sein, auf das du lange, sehr lange gewartet hast, welches du nun nachträglich erhältst. Weißt du noch, was du dir seit frühester Kindheit schon als kleines Mädchen sehnlichst gewünscht hast?“
Und langsam fällt mir alles ein. Ich hatte es nicht vergessen. Aber ich hatte mich damit abgefunden, dass etwas, was für andere selbstverständlich ist, bei mir nicht so war. Ich hatte mir stets eine Schwester gewünscht, über Jahre davon taggeträumt. Das Wort „Schwester“ aus dem Mund anderer kam für mich in jungen Jahren und lange darüber hinaus einem steten, schmerzenden Nadelstich gleich. Irgendwann akzeptierte ich mein Einzelkinddasein, lernte zu verstehen, dass man im Grunde nie alleine ist. Man mag einsam sein, nicht aber alleine. Das Universum hält für jeden von uns Seelengefährten bereit. Es gibt eine Verbundenheit, die zeit- und grenzenlos ist und über alles Irdische hinausgeht. Venus sieht das genauso, nicht nur, wenn sie wie im Moment dem verschmelzungswilligen Fischezeichen erneut einen letzten Kurzbesuch abstattet.
Auch sie hatte nicht vergessen, so hielt ich nun in tiefem Glück die Information in Händen, dass ich eine Halbschwester habe. Die Suche nach ihr, das wird nun mein Part sein. Und es kommt alles so, wie es kommen muss und stets dann, wenn es sein soll.

Dank

Mein innigster Dank gilt an dieser Stelle Venus selbst, die mir ihre Kraft zur Verfügung stellte. Aber auch all den Sternen-, Herzens- und Seelengeschwistern, die sich bislang in meinem Leben gezeigt haben, die ich an meiner Seite fühle und die mich auf meinem Wege begleiten.
Eine von ihnen, Sabine, die kürzlich unsere kleine, harmonische Astrologiegruppe mit liebevollem Feingefühl durch den Venusrückläufigkeitskurs führte und uns für weitere detaillierte Zusammenhänge sensibilisierte. So möchte ich auch mit ihren letzten Worten zum Ausklang des Kurses meine Geschichte beenden:

„Ich wünsche uns allen, dass wir das, was kommt, kreativ gestalten. Das zu uns einladen, was wir uns wünschen. Doch auch das Unerwünschte als Geschenk entgegen nehmen und es unter Venus in etwas Schönes und Erwünschtes verwandeln.“

© 2009 Iris Apé @ 20. April 2009

Druckversion des Artikels Druckversion des Artikels

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Weitere Beiträge von Iris Apé.

Verwandte Artikel:

Kommentieren

Um einen Kommentar zu diesem Beitrag abgeben zu können, müssen Sie sich bei Astrophoenix registrieren und anmelden.

Login