Die Zahlenmystik 0..7 zum Jahr der Mathematik
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Aus dem Urmeer erhob sich eine Insel. Der Vogel Phoenix stieg empor und stieß einen Schrei aus. Dann Begann die Zeit. Mit dieser ägyptischen Schöpfungsgeschichte – sie „ist gleich“: „Eins“, Urknall, 0°Widder und der Übergang von der 0 zur 1 – möchte ich sie auf eine Reise von der Zahl „0“ bis „7“ einladen …
Hallo Mathematikerinnen, Mathematiker, Zahlenmystiker und Freunde der Astrologie,
Die Null:
Die Zahl Null ist als Kreis die geschlossene Einheit, in dem „schon“ alles enthalten ist, aber zugleich auch das Nichts: 0+0 bleibt 0. Vor dem Urknall war das Nichts, oder wie in obiger Schöpfungsgeschichte geschildert ein neptunisches Urmeer. Der Sternenstaub verdichtete sich und explodierte. Aus dem neptunisches Chaos bei 29° Fische wird eine Feuergewalt bei 0°Widder. Aus dem Nichts (Fische) entsteht etwas (Widder) ohne Vergangenheit.
Die Eins
Aus der Null wird eine Eins. Nehme ich die ägyptische Schöpfungsgeschichte bildlich, so setze ich in den Kreis als Eins einen Punkt und erhalte das astrologische Symbol der Sonne.
Ein Zeichen für die Schöpfung gleichsam einer Eizelle oder einer biologischen Zelle generell.
Mit der Schöpfung (der Eins), habe ich eine Sache, ein Ding und damit ist bereits enthalten, daß es eine andere Sache, ein anderes Ding auch gibt.

Die Zwei
Damit ist die Polarität geboren. Es wird etwas anschaulicher, wenn man sich die eins als eine senkrechten Linie vorstellt, die den Kreis trennt. Es gibt ein Rechts und ein Links, ein Tag und eine Nacht, ein Hell und ein Dunkel …
Die Drei
Schaut der eine Pol auf den anderen, so geschieht dies entlang einer Linie. Kommt ein dritter Punkt hinzu, so muß man den Blick wenden, es entsteht etwas Neues (ein Dreieck = ein Trigon). Mit dem Erreichen des dritten Punktes hat man die Polarität überwunden. Möglicherweise wird die Zahl Drei daher als göttliche Zahl beschrieben. In den Religionen gibt es stets eine göttliche Dreifaltigkeit oder Götterdreihheit (z.B. Brahma, Vishnu und Shiva).
Die Vier
Willkommen im Irdischen. Die Vier steht für Ordnung und Struktur. Es gibt die vier Jahreszeiten, die vier Bewegungsrichtungen (nach vorne, hinten, rechts und links) und die vier Dimensionen. Der vierte Punkt schafft den Raum, die „dritte“ (räumliche) Dimension. Die Zeit ist eigentlich schon da, hat ja der Phoenix schon ausgeschrieen. Also ist die vierte Dimension erreicht.
Obwohl mit dem Raum eine neue Dimension erreicht wird, ist die Vier nicht göttlich und auch nicht bewußtseinserweiternd, wie man meinen könnte. Drei Punkte legen geometrisch eine Ebene fest. Ein vierter Punkt muß exakt in dieser Ebene liegen oder der Tisch kippelt. Es ist also eher ein Kreuz mit diesem vierten Punkt.
Die Fünf
Die Vier birgt in sich schon die Fünf: Zeichne ich ein Kreuz als zweimalige Verbindung zweier Punkte sich gegenüberliegender Punkt, so erhalte ich ein Kreuz und damit einen fünften Punkt, den Schnittpunkt. Es geht darum, die irdischen Dinge miteinander zu verbinden und darin einen Sinn zu erkennen. Das fünfte Element nannten die Alchemisten Quintessenz. Weil der Mensch fünf Sinne hat, mit seinen fünf Fingern Dinge nicht nur greifen, sondern auch „begreifen“ kann und ihnen damit einen Sinn (oder einen Zweck im Sinne eines Werkzeuges geben kann), nennt man die Zahl Fünf auch die Zahl des Menschen.
Der Affe hat auch Fünf Finger, nur kann er seinen Daumen weniger beweglich einsetzen als der Mensch. Der Affe beherrscht nicht den sogenannten Pinzettengriff.
Die Sechs
Die Sechs gilt u.a. als Zahl der Vollkommenheit. Sie ergibt sich als Summe 1+2+3=6 und Multiplikation ihrer Vorgängerzahlen 1×2x3=6.
Ebenso gilt sie auch Zahl der Vereinigung der Gegensätze. Die Symbole der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde ergeben übereinandergelegt einen Sechsstern.
Die Welt wurde in 6 Tagen geschaffen.
Die Sieben
Den siebten Tag hat der HERR gesegnet und geheiligt. Die Sieben gilt als heilige Zahl, die Zahl der Vollständigkeit und Ganzheit. Sieben Planeten (Himmelslichter) sind mit bloßem Auge zu sehen.
Dieser Artikel findet seine Fortsetzung:
In einer Buchrezension zum 7-Jahresrythmus
und im Advent.
Wer mehr über die Zahlenmystik (und die Bedeutung der Zahlen >7) lesen möchte, dem sei „Symbolik und Bedeutung der Zahlen“ von Hajo Banzhaf empfohlen. Auf 254 Seiten mit zahlreichen Abbildungen werden die Zahlen 0-22 sowie weitere herausragenden Zahlen (z.B. 666, max. 1001) erklärt.
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© 2008 Astro-Fox @ 12. Juni 2008
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Schlagwörter: Affe, Astrolgie, Drei, Eins, Fünf, Mensch, Pinzettengriff, Sechs, Sieben, Vier, Zahl, Zahlen, Zahlenmystik, Zwei
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