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Dagmar Wäscher

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3 Kommentare

  1. Yamuna
    Yamuna Becker
    9. Juni 2010 @ 06:55

    Liebe Dagmar,
    deine Worte treffen den Nagel auf den Kopf – bei meinem rappelvollen 2.Haus als Schwerpunkt meiner Radix kann ich davon ein Lied singen, zumal die Sonne-Uranus-Konjunktion an der Spitze von 2 steht.
    Liebe Grüße
    Yamuna

  2. Dagmar Wäscher
    Dagmar Wäscher
    9. Juni 2010 @ 11:13

    Liebe Yamuna,
    jaja, das zweite Haus hat es meiner Meinung nach in sich und wirkt extrem stark.

    Wer sich noch näher damit befassen möchte: in der MERIDIAN 09/6 hatte ich einen Artikel über die Fähigkeit zur Empathie verfasst. In diesem gehe ich auf die Häuser 2, 6 und 12 näher ein und zeige auf, wieso sie für ein empathisches Emfpinden von großer Bedeutung sind.
    Zu bestellen ist es über den Verlag: http://www.meridian-magazin.de/03arc.htm

    Liebe Grüße
    Dagmar

  3. Barbara Wiehl
    15. Juni 2010 @ 11:41

    Liebe Dagmar

    Warum ist mir jener Text genau zu der Zeit un-erwartet zugeflogen , balld nach deinem Zweiten Haus Artikel.` gg

    Die Zugehörigkeit

    Die Gewissheit um unsere Zugehörigkeit gibt unserem Leben ein natürliches Gleichgewicht, denn die Zugehörigkeit schützt uns vor der innneren Unendlichkeit, die jeder in sich trägt.
    Im Dazugehören haben wir eine äussere Verankerung.
    Das menschliche Herz ist zutiefst verletzt wenn es sich ausgeschlossen fühlt.
    Jeder sehnt sich nach Intimität, Nähe.
    Keiner ist für die Isolation geschaffen.
    Die ausgestossene ausgegrenzte Seele nimmt schweren Schaden.
    Angst und Negativität verdrängen die Gaben von Gelassenheit, Güte, Gerechtigkeit, Wahrheit , Liebe und Schönheit.
    Darum wird alles was die Welt zu bieten hat, Ansehen, Erfolg und Besitz sinnlos und leer ohne das Gefühl der Zugehörigkeit.

    Sie ist das Fundament auf dem das Lebenshaus erbaut wird, indem der Baum seine Wurzel treibt, das Meer indem das Schiff vor Anker geht, damit es von den Sturmwinden nicht in die Irre getrieben wird.
    Gelassenheit wächst aus dem Gefühl der Gewissheit dazu gehören zu dürfen, zur Natur, zur Welt , zur Gemeinschaft der Menschen.
    So wie der Ozean immer wieder zum selben Ufer zurückkehrt, sagt John O Donohue, schenkt uns das Gefühl der Zugehörigkeit die innere Freiheit den Rythmus von Verlust und Sehnsucht rückhaltlos zu vertrauen.
    Gelassenheit und Vertrauen in das Leben.

    John O Donohue, nennt es Glück.
    Wenn wir glücklich sind sind wir zufrieden und wir haben vor allem das Gefühl dazuzugehören.
    Und dieses GLück ist nicht zu produzieren, es nicht eine Leistung des ständigen Handelsn und Tuns, es sit auch nicht reiner Zufall, es ist eine Art Kunst zwischen Dir und deiner Erfahrung. die den Ort der verborgenen Stille die in uns ist, erleben lässt.
    Beten, Liebe, Freundschaft, Stille, Kreativität zielen darauf hin diesen Ort so häufig wie möglich zu besuchen, so dass jeder Mensch alles in sich hat was er für die Reise braucht.

    Text von John O Donohue

    Jetzt bekomme ich einen Hauch von Ahnung mein volles zweites Haus in meiner Radix zu verstehen, denn bisher konnte ich dies weder mir selbst noch ein Andererer dies so anschaulich und bildhaft verständlich machen. gg

In welchem Haus finde ich eigentlich … die Zugehörigkeit?

Glossar, Serie, Wissenskiste | (3) Kommentare |

abbildung

Sicher im Boot / © Margot Kessler / PIXELIO'

Die Zugehörigkeit zu einem menschlichen Ver-Band befindet sich im zweiten Haus eines Horoskops.

Das zweite Haus bildet die Fähigkeit ab, wie wir unsere (körperliche) Existenz sichern. Also wie wir unsere materielle Substanz am Leben erhalten, z.B. über Nahrungsaufnahme oder dem Broterwerb.

Entwicklungsgeschichtlich sind wir als Menschen immer auf einen Gruppenverband angewiesen gewesen, um unsere körperliche Existenz zu sichern. Alleine hätten wir nicht überleben können. Bei menschlichen Gruppenverbänden musste es sich nicht unbedingt um die Herkunftsfamilie handeln, man konnte auch in einem Clan aufgenommen werden usw. Um für unser Überleben zu sorgen, war es nicht selten angebracht, sich der Gruppe (der Herde) unterzuordnen. Denn ein Vergehen konnte mit einem Ausgestossenwerden enden, das bittere Not zur Folge gehabt hätte. Aus der Notwendigkeit einer Gruppe anzugehören, ergab sich auch das Phänomen, sich mit dem eigenen Leben für andere Gruppenmitglieder einzusetzen, um den Fortbestand der Gruppe zu sichern.

Zugehörigkeit zu einer Gruppe sicherte unser Überleben und hatte wohl primär keinen emotionalen Hintergrund. Dieser konnte zwar vorhanden sein, hat sich vermutlich aber erst in den Vordergrund gedrängt, als wir Menschen durch die Schaffung von gesellschaftlich-sozialen Strukturen nicht mehr in einem körperlichen Sinn auf einem Gruppenverband angewiesen waren. (Kommt natürlich darauf an, in welchem Land und in welcher Kultur man derzeit lebt).

Diese Urerfahrungen von Isolation und ihren Folgen (Tod, Alleinsein) haben uns entwicklungsgeschichtlich sehr geprägt. Auch wenn wir heutzutage unseren Lebensmitteln nicht mehr hinterher jagen müssen, die emotionale Zugehörigkeit sticht jedes Bedürfnis nach “Ich mach was ich will, auch wenn es den anderen nicht passt” aus. So ist es für uns Menschen noch immer von enormer Wichtigkeit, einer Gruppe zugehören, die einen auffängt und trägt. Heute können wir mehreren Grupen angehören: z.B. Familienverband, Freundesclique, Schulgruppe, Stammtisch, Vereinsgruppe oder einem Team.

Wenn Sie eine Frage zu einem bestimmten Thema haben, können Sie mich gerne kontaktieren. Ich baue dann das Thema mit Vorliebe in meine neue Häuserthemen-Serie mit ein.

Foto aus: www.pixelio.de von Margot Kessler

© 2010 Dagmar Wäscher @ 9. Juni 2010

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