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Brigitte Hamann

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4 Kommentare

  1. Die Sonnenfinsternis im persönlichen Horoskop | Von astrophoenix | astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal
    28. Juli 2008 @ 08:35

    [...] in München gingen wir in der Praxis dem Gedanken nach, den Brigitte Hamann in ihrem spannenden Artikel über die Sonnenfinsternis des 1. August 2008 beschreibt: auf der einen Seite erlischt das Licht des täglichen Alltagsbewusstseins, auf der [...]

  2. Barbara Wiehl
    28. Juli 2008 @ 09:12

    Hallo liebe Brigitte

    Super, mal wieder einen Beitrag von dir zu lesen..und ein solch spannender und informativer ( lese ihn gerade zum drittenmal durch, “gg”)

    Dazu ein Hinweis, nicht nur findet der Neumond mit der Sofi auf dem Venusgrad statt, sondern auch an eimem Freitag, einem Venustag.

    Wenn das nicht ein gutes Omen ist , zumal der Monat August ein sehr wichtiger für mich ist, da habe ich nämlich meinen Geburtstag und bekanntlich sind die Wochen davor auch einw wichtige Zeit, gg.

    In diesem Sinne, liebe Brigitte, haben deine Hinweise noch mal eine ganz besondere Bedeutung für mich

    Herzliche Grüsse
    Barbara

  3. Prognose zur totalen Sonnenfinsternis am 1.8.2008: Weltpolitik und Weltwirtschaft aus der Sicht des Horoskops | Von Brigitte Hamann | astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal
    30. Juli 2008 @ 09:25

    [...] Kommentare Dagmar Wäscher bei Systemische AstrologieBarbara Wiehl bei Die Totale Sonnenfinsternis vom 1.8.2008Die Sonnenfinsternis im persönlichen Horoskop | Von Christopher Weidner | astrophoenix – Das [...]

  4. Wie man eine Sonnenfinsternis im persönlichen Horoskop deuten kann | Von Brigitte Hamann | astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal
    31. Juli 2008 @ 21:58

    [...] des Horoskops | Von Brigitte Hamann | astrophoenix – Das Phoenix Astrologie Online-Journal bei Die Totale Sonnenfinsternis vom 1.8.2008Dagmar Wäscher bei Systemische AstrologieBarbara Wiehl bei Die Totale Sonnenfinsternis vom [...]

Die Totale Sonnenfinsternis vom 1.8.2008

Der Mond, Sternenhimmel, Wissenskiste, Zeitqualität | (4) Kommentare |

von Brigitte Hamann

abbildungUm 10:21:06 GMT findet auf 9 Grad 30 Bogenminuten Löwe wieder eine totale Sonnenfinsternis statt. Sie gilt für rund zwölf Monate, bis zum 22. Juli 2009, an dem sich die nächste totale Sonnenfinsternis ereignet. Ihre Zentralverfinsterung wird 2 Minuten und 27 Sekunden dauern – ein kurzes, aber prägnantes Ereignis. Zu sehen ist sie in Nordamerika, Europa und Asien. Die Totalitätszone berührt Europa allerdings nur ganz im Norden, in Mitteleuropa ist die Finsternis lediglich partiell.

Totale Sonnenfinsternisse haben die stärkste Wirkkraft, und zwar unabhängig von der Frage, an welchen Orten sie sichtbar, nicht sichtbar oder nur partiell sind. Was zählt ist, dass die Finsternis für sich genommen Totalitätscharakter hat. Für diese Finsternisperiode, die zwischen ein bis etwa zweieinhalb Jahren variiert, gelten die Aussagen, die zum Zeitpunkt der Finsternis für einen bestimmten Ort berechnet werden können. Weltpolitische und weltwirtschaftliche Ereignisse lassen sich daraus ableiten. Alle Aussagen sind wie immer bei der Deutung einer Bandbreite unterworfen und verlangen eine genauere Kenntnis der bestehenden Bedingungen bzw. anstehender Fakten.

Neumond und Sonnenfinsternis

Am 1. August ist gleichzeitig Neumond – eine Vorbedingung für eine Sonnenfinsternis. Es findet jedoch nicht bei jedem Neumond auch eine Sonnenfinsternis statt, da sich die laufende Sonne zusätzlich in der Nähe eines der beiden Mondknoten befinden muss.

Traditionell haben Sonnenfinsternisse einen schlechten Ruf. Sie stehen für die schwarze Nacht der Dinge und werden mit Katastrophen, Kriegen und anderen dramatischen Ereignissen in Verbindung gebracht. Auch vom Neumond wird gesagt, dass die Geister der Nacht durch die Straßen schleichen. Tatsächlich bringen Verdunkelungen mundan gesehen häufig Unerfreuliches mit sich. Ihre Aufgabe aber ist, alte Inhalte zu löschen, um Platz für Neues zu machen. So wie die Sonne durch ihr Licht die Dinge sprichwörtlich “an den Tag” bringt, sie beleuchtet, so erlischt hier ein Licht – einmal die Sonne, einmal der Mond, und bringt das, was bisher nicht zu sehen war, hervor. Solange die Sonne scheint, sehen wir das Offensichtliche. Wir sehen die Welt so, wie sie sich uns für unsere fünf Sinne darstellt und wie wir gelernt haben, sie zu deuten. Wenn es dunkel wird, versagen unsere gewohnten Sehmechanismen. Es ist wie in Paul Gauguins Zitat: “Ich schließe meine Augen, um zu sehen”. Doch auch bei geöffneten Augen sehen wir während einer Finsternis etwas anderes: einen Sternenhimmel, der solange die Sonne schien, für uns verborgen war. Für den einzelnen Menschen bedeutet dies, dass eine Sonnenfinsternis das, was sie in seinem Horoskop berührt, auf neue Weise sichtbar machen kann. Und sie bietet dadurch die Chance, alte, oft als problematisch erlebte Zusammenhänge zu löschen und neu zu beginnen.

Bei Neumond wird die Saat gepflanzt, die während des Mondmonates aufgeht. Gefühle und Wahrnehmungen, für die der Mond steht, werden vorübergehend “ausgesetzt” und erfahren Erneuerung. Sie wenden sich für die Zeit von etwa vier Wochen einer neuen Erfahrungsqualität zu.

Während der totalen Sonnenfinsternis wird das Licht des Handelns, für das die Sonne steht, verdunkelt, es wird gelöscht. Für wenige Minuten steht die Welt still. Wir gelangen vom Tun zum reinen Schauen. Ein Augenblick, in dem wir den Atmen anhalten. Ein zuvor nicht sichtbarer Inhalt kann auftauchen. Denn wenn es Nacht wird beginnen die Sterne verheißungsvoll zu funkeln. Es ist, als würde sich die dunkle Seite des Mondes zu uns wenden und ihre Geheimnisse offenbaren.

Deutung der totalen Sonnenfinsternis

Für sich genommen ist diese aus der Anschauung abgeleitete Aussage völlig neutral. Da es sich um bisher verborgene Inhalte und Vorgänge handelt – und das gilt auch für Themen, an denen wir schon lange “laborieren”, kann sich ein Schatzkästlein öffnen oder auch die Büchse der Pandora, bei der nicht zu vergessen ist, dass Gesundung nur eintreten kann, wenn das, was wir als unerfreulich erleben, sich zeigen darf. Aus Pandoras Büchse entwichen zunächst Übel, Mühen und Krankheiten, schließlich aber auch die Hoffnung.

Nicht alles, wir auf der “dunklen Seite des Mondes” entdecken, mag uns glücklich stimmen, denn wir sehen auch, was wir am Tag vermeiden konnten zu sehen. Aus diesem Grund sind Finsternisse unbeliebt: Sie bringen an den Tag, was verborgen war, sie zwingen uns zum Hausputz, sie verlangen eine neue Sichtweise, bieten aber auch die Chance dazu. Und sie schenken uns den Glanz der Sterne, das Einlösen eines Versprechens, das in unserer Natur verborgen liegt: Mehr zu werden als wir sind oder genauer, zu werden, was wir sein können.

Ein schlechter Ruf

Woher rührt dann der schlechte Ruf der Finsternisse? Tatsächlich ist in mundanen Horoskopen die Wahrscheinlichkeit einer wenig erfreulichen Entwicklung hoch, nicht zuletzt deshalb, weil Länder, Staaten und Staatenbünde weniger flexibel im Sinne der Veränderungsfähigkeit sind als Einzelpersonen. Einzelne Menschen können in jeder Sekunde alles verändern und ein neues Leben beginnen, auch wenn das nur selten vorkommen mag, da für die meisten von uns Entwicklung Schritt für Schritt, dazwischen auch einmal mit einem “Großen Sprung nach vorn”, voran geht. Länder und Staatenbünde sind große Systeme, eher schwerfällig, vergleichbar einem großen Dampfer, dessen Kurs nur langsam verändert werden kann. Wie in der Quantenphysik können Aussagen für einzelne Teilchen – hier im Bild die Menschen- nur in Wahrscheinlichkeiten abgegeben werden. Je größer die Anzahl der beobachteten Teilchen jedoch wird – hier im Bild das Staatsgefüge – desto geringer wird der Spielraum und desto sicherer können Voraussagen getroffen werden.

Auch in Mundanhoroskopen kommt also Verborgenes an die Oberfläche. Oft sind handelt sich um versteckte oder schwelende Krisen, Korruption, Instabilität und Lügen, die den schönen Schein aufrecht erhalten sollten. Naturkatastrophen und Flugzeug- oder Bahnunglücke bringen häufig nur die Kehrseite des Fortschritts, menschlicher Gewinnsicht oder Unzulänglichkeit hervor. Die totale Sonnenfinsternis lehrt uns, die Schwachstellen zu beachten und für ein besseres Morgen zu sorgen. Sie bringt jedoch auch hervor, wofür wir gut gearbeitet, was wir gelernt und begriffen haben und kann eine Blütezeit darstellen.

9 – 10 Grad Löwe

abbildung

In diesem Jahr finden Sonnenfinsternis und Neumond auf neun Grad Löwe statt, nach Michael Roscher ein Venus- und damit ein Beziehungsgrad. Auch Freude und Dankbarkeit kann Venus ausdrücken. Was immer Sie im August erleben ist im Kleinen, was das Jahr bis zum 22. Juli 2009, dem Tag der nächsten totalen Sonnenfinsternis, im Großen prägt.

Für jeden Menschen bedeutet die Finsternis etwas anderes, je nachdem, was in seinem Horoskop von der Finsternis selbst aber auch von begleitenden Aspekten angesprochen wird. Da es sich um einen Beziehungsgrad handelt, können wir davon ausgehen, dass die zwischenmenschliche Ebene immer mitschwingt. Die Aufforderung, nicht unbewusst oder mechanisch zu reagieren, ist groß. Haben Sie den Mut, das, was sichtbar wird, genauer zu betrachten, alte Muster zu erkennen und zu hinterfragen, und den Glanz der Sterne darin zu entdecken. Für viele bedeutet die Finsternis eine Erntezeit. Wer das Feld bestellt und die Saat ausgebracht hat, kommt nun in den Genuss der Früchte.

Lesen Sie in den 2. Teil: Prognose zur totalen Sonnenfinsternis am 1.8.2008: Weltpolitik und Weltwirtschaft aus der Sicht des Horoskops

© 2008 Brigitte Hamann @ 26. Juli 2008

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