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Dagmar Wäscher

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4 Kommentare

  1. Sabine Bends
    Sabine Bends
    10. September 2007 @ 17:55

    Hugh, liebe Dagmar. Ich verstreusele Liebe und Vertrauen mit dir. Großes Indianer-Ehrenwort.
    Ich lasse mein Auto auch gern offen. Dann legen mir liebe Menschen da Bücher und Blumen rein.
    Nein, ich bin kein Naivchen ;-) .

    Große Indianer-Umarmung von
    Sabine

  2. Yamuna
    Yamuna Becker
    10. September 2007 @ 22:45

    Liebe Dagmar,
    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Bei aller Panikmache und angstvollem Starren auf 9/11, RAF & Co. ist es wirklich an der Zeit, in die andere Richtung zu denken, damit wir uns mutig auf den Weg machen, statt auf “das Schlimmste” zu warten. Wieviel Gedanken bewirken können, erlebe ich jeden Tag, und manchmal ist es sowas von frappierend, wie wörtlich/bildlich sich Dinge manifestieren können.
    Also: Völker, hört die Signale!
    Liebe Grüße nach München
    Yamuna

  3. Annerose Ramge
    17. September 2007 @ 15:33

    Liebe Dagmar,
    du schreibst mir aus dem Herzen. Es ist nicht mehr auszuhalten mit dieser Panikmache und noch schlimmer, dass sie auf so fruchtbaren Boden fällt. Die Manifestation von Gedanken kenne ich sehr gut, im positiven wie leider auch im negativen. Aber ich versuche trotzdem fest auf dem vertrauensvollen Weg zu bleiben.
    Nur bei einem Gedanken kann ich dir nicht uneingeschränkt zustimmen. Mit Engagement nach außen und Bürgerinitiativen hat sich in meiner Erfahrungswelt kaum etwas ausrichten lassen. Allein in meiner Umgebung Frankfurt/Main habe ich schon einiges erlebt, wie da sind Flughafenausbau Startbahn West in den 70ern und heute ganz aktuell der weitere Ausbau, dem sogar ein ganzes Stück Bannwald zum Opfer fallen soll. Es hat damals nichts genutzt und wird auch heute nichts bringen, so wie es bislang aussieht. Auch das Anketten von Barbara Rütting hat kaum etwas zur Rettung der gefolterten Tierkreaturen beigetragen. Auch im ganz persönlichen Rahmen habe ich fast immer feststellen müssen, dass ich mit Überzeugungsarbeit nicht sehr weit kam. Am besten gelang und gelingt es mir, wenn ich einfach und ohne viel Worte diese veränderungswürdigen Themen selbst bearbeite und sie dann einfach nach außen lebe. Dabei merke ich, wie schwer es ist, mich selbst wirklich zu überzeugen. Damit meine ich, dass nicht alles, was ich nur so im Kopf vor mich hindenke, auch wirklich in meinen Zellen oder meinem Herzen angekommen ist. Aber das ist sehr wichtig, wenn etwas von mir ausgehen soll. In diesem Sinne werde ich mich also weiterhin in Vertrauen und Liebe üben, sodass ich irgendwann davon etwas nach außen strahlen lassen kann.
    In vollem Vertrauen auf die Zukunft
    Annerose

  4. Pluto in Steinbock – Handeln in einer vernetzten Welt | Von Christopher Weidner | astrophoenix
    18. Januar 2008 @ 10:50

    [...] Dagmar Wäscher: “Völker hört die Signale! – Pluto im Steinbock klopft an die T&… [...]

Völker hört die Signale! – Pluto im Steinbock klopft an die Tür

Zeitqualität | (4) Kommentare |

Wenn ich das Kasperle wäre, dann würde ich meinen heutigen Artikel vielleicht so beginnen: „Tri-tra-trallala – der Pluto im Steinbock ist schon da!“. Aber ich bin nicht das Kasperle, und so lustig ist es mir bei diesem Gedanken auch nicht zumute. Ungefähr vor einem Jahr plagte mich schon die Vorstellung an plutonische Auswirkungen im steinböckischen Untergrund. Das war die Zeit, als die Diskussion aufkam, ob man Kinder in Schuluniformen stecken sollte. Ich kann mich noch gut an meine Kommunion erinnern. Wir waren die ersten Kandidaten, die in Kutten zur Kommunion einhermarschierten. War das ein Aufschrei! Und heute finden es auf einmal alle in Ordnung, wenn Schuluniformen eingeführt werden sollten. Okay, es wird immer ein pro und ein contra geben, aber was für Konsequenzen wird es letztendlich haben? Genau diese Frage beschäftigt mich, wenn ich in den Medien die politischen Statements über geplante Onlineüberwachungen mitverfolge. Pluto immigriert zwar erst Ende Januar 2008 in den Steinbock, aber die subtile Wirkung macht sich schon seit längerer Zeit bemerkbar.

Gesetze über Onlinedurchsuchungen wären heute ein leichtes Spiel für die Regierenden. Die Angst wird geschürt, Terroristen sind schließlich jetzt doch unter uns! Und schon bekommen die Ersten im Volk Bammel, und ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen: Viele rufen bei den Radiosendern an und geben bekannt, dass sie für ihre Sicherheit bereit wären, derartige Zugeständnisse zu machen. Vor ein paar Monaten vollzog Christoph Süß in seiner BR-3-Sendung quer ein Experiment auf den Straßen Münchens. Er ließ Leute befragen, ob sie für ihre Sicherheit bereit wären, Fingerabdrücke und Speichelproben dem Staat zu überlassen, um Kriminelle schneller erfassen zu können. Alle Befragten stimmten zu und gaben bereitwillig über ihre persönlichsten Daten Auskunft und drückten ihre Fingerprints ab. Einer unterschrieb sogar eine Bankverfügung! Sie hatten sich gar nicht vergewissert, wer sie da überhaupt darum bat! Die meisten betonten, dass es für die Sicherheit ganz okay wäre.

Autsch! Sicherheit? Hallo? Was für Sicherheiten? Wo ist und war die Welt jemals im Außen sicher? Und wer hat dafür gesorgt? Die Menschen doch selbst oder?
Was Viele dabei zu vergessen scheinen: derartige Grundgesetzveränderungen (besser: Verletzungen) werden weit mehr Folgen haben, als wir es uns vorzustellen vermögen. Eine Gesetzesverschärfung zieht immer die nächste nach. Bis wohin wollen wir gehen? Sind wir dazu wirklich bereit?

Pluto ist nicht nur eine Laune, nein, es ist eine Bestimmung. Und irreversibel noch dazu. Wollen wir tatsächlich bis ins Allerletzte überwacht werden? Reichen uns die Satelliten noch nicht, die uns bis ins Schlafzimmer beobachten können? Wenn diesbezügliche Gesetze erlassen werden sollten, dann wird mit Pluto im Steinbock jedes Wort und jede Tat auf die Goldwaage gelegt werden. Banalitäten könnten sich für jeden von uns zum Vorwurf der Spionage u.d. entpuppen. Angst erzeugt Misstrauen und davon hatten wir in unserer Geschichte genug. Sie meinen, ich übertreibe? Hoffentlich!

Wenn wir jetzt aus Angst heraus solche Grundgesetzverletzungen zulassen und Misstrauen unter uns säen, wie viel Vertrauen werden wir dann noch gegenseitig aufbringen können? Spätestens seit „Bleep“ und „Bestellungen beim Universum“, und noch mindestens einige Filme und Bücher mehr, weiß doch jeder, wie sich „gewünschte“ (vor allem unbewusst gewünschte) Energien entfalten werden. Deswegen kann man sich am kleinen Finger ausmalen, wie sich Angst vor Terror in der Außenwelt manifestieren kann.

Je mehr wir unsere inneren verdrängten Anteile nach außen verlagern, desto ohnmächtiger erleben wir sie von außen und desto gewaltiger bekommen wir sie auf dem Teller serviert. Deswegen könnten wir dem Irrglauben verfallen, dass eine staatliche Überwachung legitim und gut wäre.
Unser freiheitliches System und Denken knirscht bereits an allen Ecken und Enden. Sind wir wirklich bereit, wegen dieser Angst, die vielleicht nur künstlich erzeugt wird, unsere Grundrechte zu opfern? Also, ich nicht.

Die Frage ist doch die, sind wir definitiv einem Pluto im Steinbock hilflos ausgeliefert? Könnten wir nicht einen Weg finden, um dieser Energie verantwortungsvoll gerecht zu werden, denn Pluto im Steinbock will sich manifestieren, keine Frage. Für mich könnte daher ein kleines Gegenprogramm so aussehen:

Statt Pluto einer höheren Gewalt zu überlassen, fände ich es sinnvoller, den eigenen Pluto zu stärken. Autonomie statt Hysterie! Es gibt etliche Möglichkeiten, wie wir am Gesetzgebungsapparat mitwirken können, auch wenn es noch so weit in der Peripherie liegen sollte. Die Stadtteile und Gemeinden halten in regelmäßigen Abständen Bürgerversammlungen ab, wo sich jeder beteiligen kann. Mitbestimmungen durch Bürgerentscheide fordern. Eltern können sich, wie viele es sicher schon praktizieren, in den Elternbeiräten und in den Kindergärten engagieren. Den Politikern Zeichen setzen, dass wir keine Überwachung wollen. Überfluten Sie per Email oder Post deren Briefkästen! „Empowerment! – sonst wirst du weggeschwemmt!“ (diesen Slogan habe ich soeben erfunden).

Zweitens: die Medizin des Pluto ist Neptun (siehe Kybernetisches Modell: http://www.astrophoenix.de/index.php/wissenskiste/das-kybernetische-modell-der-tpa/#more-277). Wobei jetzt der absolut erlöste Neptun gefragt ist! Nun kann jeder beweisen, was es mit der eigenen Spiritualität auf sich hat. Denn das am schwierigsten gelebte Pendant des Neptun ist gelebte Spiritualität. Spiritualität basiert u.a. auf Vertrauen, dass für mich gesorgt ist und ich beschützt bin. Je mehr ich das verinnerliche, desto weniger widerfährt mir „Schlimmes“ von außen. Nur um zwei Beispiele aus meinem Leben zu nennen: ein Mann sorgte immer gegen Einbruch vor. Eines Tages wurde bei ihm tatsächlich eingebrochen und gestohlen. Oder: Eine Frau schließt nie ihr Auto ab, denn sie hat einfach dieses Vertrauen. So lange ich sie kenne, ist ihr noch nie das Auto geklaut oder in diesem eingebrochen worden.
Das funktioniert natürlich nur, wenn man Vertrauen auch wahrhaft leben kann.

Gesundes Misstrauen zu entwickeln ist meines Erachtens sehr in Ordnung. Aber wieso sollte ich von vornherein jemandem etwas Schlimmes unterstellen, dass auch ich nicht bereit wäre zu tun? Mir fällt dazu immer eine andere Frau ein, die mal so eifersüchtig auf ihren Freund war, weil dieser mit einer Geschäftskollegin für einige Wochen beruflich ins Ausland verreisen musste. Er hatte an dieser Frau null Interesse, aber die Fantasie der Frau überschlug sich dermaßen, dass sie schließlich selbst zur „Betrügerin“ wurde.

Angst essen Seele auf. Sabine Vogt sagt in ihrem Buch „Weil Liebe immer zu Liebe will“ (Herzlichen Dank an Sabine für diesen wunderbaren Buchtipp!): „Angst ist Energie, und Energie ist eine kreative Kraft…… Wie ich denke, so schöpfe ich.“ Und Neale Donald Walsch schreibt in „Gespräche mit Gott – Band 1“: „Nun gibt es im Reich, in dem ihr auf der physischen Ebene lebt, nur zwei Orte des Seins: Angst und Liebe. In der Angst wurzelnde Gedanken produzieren eine Art von Manifestation auf der physischen Ebene. In der Liebe wurzelnde Gedanken produzieren eine andere.“

Und nicht nur weil es in diesen Büchern oder in anderen steht oder weil es uns bestimmte weise Menschen tagaus und tagein herunterbeten: Ja, ja und nochmals ja, Gedanken und Gefühle manifestieren sich im Außen, in der „Realität“. Da, wo man am meisten seine Aufmerksamkeit hinlenkt, da fließt die Energie hin.

Daher meine Bitte und mein Appell an euch Alle: Lasst Liebe auf uns regnen, wie es einmal Konstantin Wecker so schön formulierte oder wie es Sabine bereits neulich ansprach mit dem Liebe verstreuseln. Liebe und Vertrauen (Neptun) und Autonomie (Pluto) werden unsere Waffen gegen die „Achse des Bösen“ sein.

Ich weiß, dass sich dies ziemlich easy und abgedroschen anhört, und eine mittelgroße Herausforderung darstellt, aber Völker, hört auf die Signale! Ich vertraue auf eurem Unterscheidungsvermögen des Erkennens zwischen unabänderlichem Opfer und Wahnsinn. Wir brauchen uns jetzt nicht mehr mit den Ängsten der anderen infizieren zu lassen. Genug davon. Wir erschöpfen unsere eigene Welt – beginnen wir gleich jetzt mit einem Gedanken. Und morgen mit einem zweiten und so weiter. Bis es ganz viele liebevolle Gedanken gibt, die eine menschenwürdige Welt in Licht und Liebe ermöglichen.

Wem dies gerade zu übertrieben oder zu hart oder zu romantisch erscheint, der möge bedenken, dass hier mein Pluto und mein Neptun gesprochen haben. Hugh.

© 2007 Dagmar Wäscher @ 9. September 2007

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